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DE3312015A1 - Personenkraftwagen mit zentraler ver- bzw. entriegelungseinrichtung - Google Patents

Personenkraftwagen mit zentraler ver- bzw. entriegelungseinrichtung

Info

Publication number
DE3312015A1
DE3312015A1 DE19833312015 DE3312015A DE3312015A1 DE 3312015 A1 DE3312015 A1 DE 3312015A1 DE 19833312015 DE19833312015 DE 19833312015 DE 3312015 A DE3312015 A DE 3312015A DE 3312015 A1 DE3312015 A1 DE 3312015A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
doors
locks
locking
passenger car
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833312015
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Dipl.-Ing. 5060 Bergisch Gladbach Moser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833312015 priority Critical patent/DE3312015A1/de
Publication of DE3312015A1 publication Critical patent/DE3312015A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/46Locking several wings simultaneously
    • E05B77/48Locking several wings simultaneously by electrical means

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Personenkraftwagen mit zentraler
  • Ver- bzw. Entriegelungseinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Personenkraftwagen mit Türen zum Ein- und Ausstieg, die mit Schlössern versehen sind, und mit einer zentralen Ver- bzw. Entriegelungseinrichtung der Schlösser, die zumindest mittels eines durch einen Schlüssel betätigten Schalter, vorzugsweise in der Fahrertür, von außen betätigbar ist.
  • Personenkraftwagen dieser Art sind allgemein bekannt. Die Ver- bzw. Entriegelungseinrichtungen können elektrisch, hydraulisch oder auch pneumatisch betätigt sein. In der DE-OS 24 23 941 ist eine pneumatische Ent- bzw. Verriegelungseinrichtung beschrieben. Diese Ver- bzw. Entriegelungseinrichtungen stellen zweifelsohne eine erhebliche Komfortverbesserung der Personenkraftwagen dar. Es besteht jedoch das Bedürfnis nach weiterer Komfortverbesserung, da Mitreisende auch nach Entriegelung aller Türschlösser diese selbst öffnen müssen, was oftmals zu Schwierigkeiten führt, da sehr verschiedenartige Einrichtungen, wie Knöpfe, Griffe usw. zur Lösung der Sperre der Schlösser in Gebrauch sind.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Einrichtung zu schaffen, die das öffnen der Türen für die mitfahrenden Personen erleichtert. Dies soll mit einfachen Mitteln erfolgen, wobei auch ein nachträglicher Einbau ins Auge gefaßt ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß ein elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Stellmotor in der Beifahrertür und/oder weiteren Türen angeordnet ist, der die Sperrung des bzw. der Schlösser löst und daß der Schalter zum Betätigen der Ver- bzw. Entriegelungseinrichtung eine weitere Schaltstellung aufweist, in der der Stellmotor betätigbar ist. Durch diese Ausgestaltung der Erfindung ist es dem Fahrer des Fahrzeuges durch Verdrehen des Schlüssels in eine weitere Schaltstellung möglich, auch die Sperrung der Türschlösser aufzuheben, so daß diese, da sie üblicherweise, zum Beispiel über die Dichtung, unter Spannung stehen, sich teilweise von selbst öffnen.
  • Je nach Ausgestaltung des PKW's mit zwei oder vier Türen können dabei auch mehrere Schaltstellungen vorgesehen sein, so daß der Fahrer entweder nur die Beifahrertür oder auch die hinteren Türen zusätzlich öffnen kann.
  • Um ein sicheres Öffnen der Türen zu erreichen und Verkehrsgefährdungen auszuschließen, wird gemäß Anspruch 2 vorgeschlagen, daß an den Türen ein feder- oder hilfsmittelbetätigter öffnungsmechanismus vorgesehen ist, durch den ein begrenztes Öffnen der Türen erfolgt. Dieser Öffnungsmechanismus kann aus einem Feder-Dämpfer-Element bestehen, das zwischen den Türen und der Karosserie im Bereich der Schlösser angeordnet ist. Beim Schließen der Türen wird dabei die Feder gespannt. Der Dämpfer soll in dieser Richtung nicht wirken. Nach Lösen der Sperre der Schlösser kann die Feder, deren Bewegung durch den Dämpfer abgebremst ist, die Tür selbsttätig öffnen. Der Dämpfer hat, abgesehen von einem eleganten öffnen der Tür, auch die Bedeutung, daß die Tür nicht zu heftig und dabei zu weit durch die Feder geöffnet wird.
  • Die Begrenzung der Türöffnung kann dabei gemäß Anspruch 4 durch eine Rastung im Bereich der Türscharniere erfolgen.
  • Falls, wie bei vielen Personenkraftwagen üblich, bereits eine Rastung im Bereich der halben Öffnung der Türe vorgesehen ist, kann eine weitere Rastung eingebaut werden, die die Tür im nur wenig geöffneten Zustand festhält. Es sind jedoch auch federnde Rastungen im Bereich der Schlösser, z.B. ein federbelastetes Rädchen, das mit entsprechenden Ausnehmungen auf der gegenüberliegenden Seite zusammenarbeitet, oder auch Kippmechanismen verschiedener Art denkbar.
  • Der Stellmotor kann gemäß Anspruch 5 an innerhalb der Türen angeordneten Stangen angreifen, die mit Hebeln oder Griffen zusammenwirken, mit denen bekannterweise die Sperrung der Schlösser aufgehoben werden kann. Dadurch ist ein nachträglicher Einbau in einfacher Weise möglich. Der Stellmotor kann aber auch z.B. als Elektromagnet ausgebildet sein, der direkt mit dem Schloß, z.B. mit der Sperrklinke des Schlosses zusammenwirkt, so daß das Schloß von Anfang an für eine solche Einrichtung ausgelegt ist.
  • Um die Türen in gewünschter Weise und gewünschten Reihenfolge auch vom Fahrersitz aus öffnen zu können, wird vorgeschlagen, daß der Stellmotor bzw. die Stellmotoren zusätzlich durch Schaltelemente im Bedienungsbereich des Fahrers innerhalb des PKW's betätigt werden können. Die Schaltelemente können dabei am Armaturenbrett oder auch an Konsolen im Bereich des Fahrersitzes angebracht sein.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung vereinfacht dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 einen Teilausschnitt einer Fahrertür und einem zugehörigen Karosserieteil und Fig. 2 einen Teilausschnitt einer Beifahrertür und ebenfalls einen Teilausschnitt aus dem zugehörigen Karosserieteil.
  • In den Fig. 1 und 2 werden, soweit es sich um die gleichen Teile handelt, die gleichen Bezugsziffern benutzt.
  • Mit 1 ist, eine aus mehreren Teilen zusammengesetzte Tür eines Personenkraftwagens bezeichnet, die über ein allgemein mit 2 bezeichnetes Schloß mit einer Karosserie 3 des Personenwagens in Wirkverbindung stehen kann. Das Schloß 2 weist eine in der Türe 1 bzw. in einem Hilfsrahmen gelagerte Welle 4 auf, die, außerhalb der Tür einen Rasthebel 5 trägt, der mit einem Segment 6 an der Karosserie bei geschlossener Tür in Wirkverbindung tritt. Das Segment 6 hat üblicherweise zwei Raststellungen, in die der Rasthebel einrasten kann. Auf der Welle 4 ist weiterhin innerhalb der Tür ein Drehhebel 7 befestigt, der mit einem Kipphebel 8 in Verbindung steht. Am Ende des Drehhebels 7 greift eine Zugfeder 9 an, die weiterhin an einem Innenteil der Tür bzw. an einem Hilfsrahmen befestigt ist. Diese Feder erzeugt auf der Welle 4 ein Drehmoment, so daß der Rasthebel 5 sicher in das Segment einrastet und dort verbleibt. Das dem Drehhebel 7 abgewandte Ende des Kipphebels 8 steht mit einem in der Tür bzw. einem Hilfsrahmen gelagerten Schwenkhebel 10 in Verbindung, an dem eine Stange 11 befestigt ist, die zu einem Hebel führt, der, nicht dargestellt, an der Tür befestigt ist und in bekannter Weise zum offenen der Tür von innen dient. An dem Schwenkhebel 10 ist ein weiteres Gestänge 13 angelenkt, das zu einem von außen erreichbaren Griff führt, durch den die Tür von außen geöffnet werden kann.
  • Der Schalter 12 weist eine Nase 15 auf, die mit einer starr in der Türe befestigen Schaltscheibe 16 in Wirkverbindung steht. Die Schaltscheibe 16 hat Kontaktpaare, wobei in der Schaltscheibe 16 gemäß Fig. 1 drei Kontaktpaare 17, 18 und 19 vorgesehen sind, in Fig. 2 sind nur zwei Kontaktpaare 17 und 18 eingebaut. An den Kontakten der Kontaktpaare sind elektrische Leitungen angeschlossen, so daß sich in Verbindung mit der Nase 15 elektrische Schaltstellungen ergeben.
  • Mit der Welle 4 steht eine nicht näher ausgeführte Ver- bzw. Entriegelungseinrichtung 20 in Wirkverbindung, die, wie in den Fig. ersichtlich, über einen Handgriff 21 und elektrisch betätigbar ist. Die Kontaktpaare 17 und 18 in beiden Türen dienen der Betätigung der Ver- bzw. Entriegelungseinrichtung und sind daher über elektrische Leitungen 22 mit der Ver- bzw. Entriegelungseinrichtung 20 der gleichen Tür verbunden und über Leitungen 23 mit Ver- bzw.
  • Entriegelungseinrichtungen in den übrigen Türen, so daß eine zentrale Ver- bzw. Entriegelung durch Betätigung des Schalters 12 mittels des Schlüssels erfolgen kann. Das Kontaktpaar 17 dient der Verriegelung, das Kontaktpaar 18 der Entriegelung.
  • In Fig. 1 ist auf der Schaltscheibe 16 das weitere Kontaktpaar 19, wie bereits erwähnt, angeordnet, an dem ein Leitungspaar 24 angeschlossen ist. Dieses Leitungspaar 24 führt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, zu einem elektrischen Stellmotor 25, der in der Beifahrertür angeordnet ist.
  • Selbstverständlich können auch in den weiteren Türen entsprechende Stellmotoren angebracht sein. Wird nunmehr der Schalter 12 soweit verdreht, daß die Nase 15 mit dem Kontaktpaar 19 in Verbindung tritt, so wird der elektrische Stellmotor 25 betätigt, wobei die Welle 4 soweit verdreht wird, daß der Rasthebel 5 aus dem Segment 6 ausrastet, wodurch die betreffende Tür frei geöffnet werden kann. Da dies nicht mit hinreichender Sicherheit selbsttäig erfolgt, ist in Fig. 2 ein Feder-Dämpfer-Element 26 eingebaut, das zwischen der Karosserie 3 und der Tür 1 wirkt.
  • Wird der Rasthebel 5 über den elektrischen Stellmotor 25 entrastet, so öffnet die Feder des Feder-Dämpfer-Elements 26, durch den Dämpfer in ihrer Bewegung gedämpft, die Türe so weit, daß der Rasthebel im Segment 6 nicht mehr einrasten kann und die Tür ohne weiteres vollständig geöffnet werden kann. Damit die Tür sich nicht ungewünscht vollständig öffnet, ist, wie in der einleitenden Beschreibung bereits beschrieben, an einem oder mehreren Scharnieren in der Tür eine Rastung bzw. Zwischenrastung vorgesehen, so daß keine Verkehrsgefährdung eintreten kann. Beim Schließen der Tür wird die Feder des Feder-Dämpfer-Elements 26 vorgespannt, wobei in dieser Bewegungsrichtung der Dämpfer nicht wirkt, sondern sich frei bewegen läßt, damit ein sicheres Schließen der Tür erfolgen kann. Der Schalter 12 der Beifahrertür (Fig. 2), der ebenfalls durch Schlüssel von außen betätigt werden kann, weist kein Kontaktpaar 19 zur Betätigung des elektrischen Stellmotors (25) auf, da dies nicht für erforderlich gehalten wird. Die Schaltscheibe kann natürlich ebenfalls so wie bei der Fahrertür (Fig. 1) ausgebildet sein, so daß auch von da aus die betreffende Tür oder auch andere Türen entriegelt und geöffnet werden können. Entsprechenderweise kann dann auch die Fahrertür einen elektrischen Stellmotor aufweisen und mit einem Feder-Dämpfer-Element ausgerüstet sein.
  • In den Fig. 1 und 2 sind nur die Elemente in den Türen beschrieben. Zu der elektrischen Betätigung gehört natürlich noch ein Plus- und ein Minus-Stromanschluß, d.h. ein vollständiger Stromkreis, der in vorteilhafter Weise über ei- nen Schaltkasten im Innern des Personenwagens elektrisch verklemmt wird. An diesem Schaltkasten bzw. an sonstigen Stellen des Armaturenbrettes können weitere Schaltelemente angebracht sein, durch deren Betätigung die Beifahrertür und ggf. weitere Türen geöffnet werden können, wobei die entsprechenden elektrischen Stellmotoren 25 mit Strom versorgt werden. Die elektrischen Leitungen stellen daher nicht die vollständigen Schaltpläne dar, die der Fachmann aber ohne weiteres erstellen kann. Die Leitungen zeigen lediglich in skizzierter Form die Wirkrichtungen.
  • Der Schalter 12 kann derart federbelastet sein, daß er sich selbsttätig in die dargestellte Stellung aus den Schaltstellungen zurückbewegt. Weiterhin kann zwischen der Entriegelungsstellung (Kontaktpaar 18) und O£fnungsstellung (Kontaktpaar 19) eine Raste eingebaut sein, damit die Bedienungsperson darauf aufmerksam gemacht wird, daß durch weiteres Verdrehen sich die Türen öffnen.

Claims (7)

  1. Personenkraftwagen mit zentraler Ver- bzw. Entriegelungseinrichtung Patentansprüche Personenkraftwagen mit Türen (1) zum Ein- und Ausstieg, die mit Schlössern (2) versehen sind, und mit einer zentralen Ver- bzw. Entriegelungseinrichtung (20) der Schlösser (2), die zumindest mittels eines durch einen Schlüssel betätigten Schalter (12), vorzugsweise in der Fahrertür, von außen betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Stellmotor (25) in der Beifahrertür (1) und/oder den weiteren Türen angeordnet ist, der die Sperrung des bzw. der Schlösser (2) löst und daß der Schalter (12) zumindest eine weitere Schaltstellung aufweist, in der der Stellmotor (25) betätigbar ist.
  2. 2. Personenkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den entsperrbaren Türen (1) ein feder- oder hilfsmittelbetätigter Öffnungsmechanisus vorgesehen ist, durch den ein begrenztes Öffnen der Türen (1) erfolgt.
  3. 3. Personenkraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsmechanismus aus einem Feder-Dämpfer-Element (26) besteht, das zwischen den Türen (1) und der Karosserie (3) im Bereich der Schlösser (2) angeordnet ist.
  4. 4. Personenkraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung der Türöffnung durch eine Rastung bzw. weitere Rastung im Bereich der Türscharniere erfolgt.
  5. 5. Personenkraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmotoren (25) an innerhalb der Türen angeordneten Stangen angreifen, die mit von innen betätigbaren, die Sperrung der Schlösser lösenden Hebeln oder Griffen zusammenwirken.
  6. 6. Personenkraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmotoren (25) Elektromagnete aufweisen, die an Sperrklinken (7, 8) der Schlösser (2) angreifen.
  7. 7. Personenkraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor (25) bzw. die Stellmotoren zusätzlich durch Schaltelemente im Bedienungsbereich des Fahrers, z.B. Armaturenbrett, innerhalb des Personenkraftwagens betätigbar sind.
DE19833312015 1983-04-02 1983-04-02 Personenkraftwagen mit zentraler ver- bzw. entriegelungseinrichtung Withdrawn DE3312015A1 (de)

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