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DE3310539A1 - Tauchrohr mit signalanode - Google Patents

Tauchrohr mit signalanode

Info

Publication number
DE3310539A1
DE3310539A1 DE19833310539 DE3310539A DE3310539A1 DE 3310539 A1 DE3310539 A1 DE 3310539A1 DE 19833310539 DE19833310539 DE 19833310539 DE 3310539 A DE3310539 A DE 3310539A DE 3310539 A1 DE3310539 A1 DE 3310539A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
immersion tube
signal
tube
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833310539
Other languages
English (en)
Inventor
Werner 2409 Niendorf Hössle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SIGNALANODENTECHNIK GmbH
Original Assignee
SIGNALANODENTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SIGNALANODENTECHNIK GmbH filed Critical SIGNALANODENTECHNIK GmbH
Priority to DE19833310539 priority Critical patent/DE3310539A1/de
Publication of DE3310539A1 publication Critical patent/DE3310539A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/40Arrangements for preventing corrosion
    • F24H9/45Arrangements for preventing corrosion for preventing galvanic corrosion, e.g. cathodic or electrolytic means
    • F24H9/455Arrangements for preventing corrosion for preventing galvanic corrosion, e.g. cathodic or electrolytic means for water heaters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F13/00Inhibiting corrosion of metals by anodic or cathodic protection
    • C23F13/02Inhibiting corrosion of metals by anodic or cathodic protection cathodic; Selection of conditions, parameters or procedures for cathodic protection, e.g. of electrical conditions
    • C23F13/06Constructional parts, or assemblies of cathodic-protection apparatus
    • C23F13/08Electrodes specially adapted for inhibiting corrosion by cathodic protection; Manufacture thereof; Conducting electric current thereto
    • C23F13/22Monitoring arrangements therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/40Arrangements for preventing corrosion
    • F24H9/45Arrangements for preventing corrosion for preventing galvanic corrosion, e.g. cathodic or electrolytic means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K1/00Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
    • G01K1/14Supports; Fastening devices; Arrangements for mounting thermometers in particular locations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)

Description

  • Tauchrohr mit Signalanode
  • Die Erfindung betrifft ein Tauchrohr mit Temperaturfühlern und eine Signalanode, welche zu einem einzigen, voneinander leicht lösbaren Bauteil zusammengefasst sind, wobei als Signalanode jene Gattung bevorzugt verwendet wird, bei welcher nach Aufbrauch der Anode Behälterwasser in einen Testraum dringt, das infolge seiner elektrischen Leitfähigkeit einen signalgebenden elektrischen Kontakt schliesst, und wobei das die Temperaturfühler enthaltende Tauchrohr einen Teil des Testraumes bildet.
  • Warmwasserbehälter, wie Boiler und Warmwasserspeicher, werden in der Regel mit Temperaturfühlern für die Temperaturanzeige oder Temperaturbegrenzung und Temperaturreglung ausgerüstet, die in einem in den Behälter hineingeführten Tauchrohr lagern und über Kapillarröhren mit den äusseren Anzeige- und Regelgeräten in Verbindung stehen. Ein solches Tauchrohr ist, in den Behälter hineinragend, in einer Behälterbohrung.oder einer Bohrung des Handlochdeckels durch Verschraubung oder Verschweissung angeordnet.
  • Für eine zusätzliche Anordnung einer Signalanode in dem Behälter, die dem Sekundärkorrosionsschutz dient und Fehlstellen im Email oder anderen Schutzüberzügen der Warmwasserbehälter entgegenwirkt, ist es erforderlich, eine zweite Bohrung an dem Behälter bzw. dem Handlochdeckel einzubringen und mit einer Einschraubmuffe zu versehen.
  • Die Anordnung der beiden genannten Überwachungsvorrichtungen an Behältern in zweierlei Einführ- und Aufnahmebohrungen hat sich sowohl in der Herstellung entsprechend ausgerüsteter Behälter als auch bei der Wartung und Nachrüstung derselben als höchst unwirtschaftlich und umständlich erwiesen. Die Einbringung von zweierlei Einführ- und Aufnahmebohrungen erfordert nicht nur herstellerseitig einen doppelten Arbeitsaufwand, sondern auch bei der hierdurch getrennt vorzunehmenden Montage der beiden Überwachungsvorrichtungen. In gleicher Weise wirkt sich dieser Nachteil aber auch bei der Herstellung der beiden Überwachungsvorrichtungen selbst aus. Bei jeder Vorrichtung ist eine eigene Befestigungsvorkehrung zu treffen, wie z.B. bei der Signalanode die Anordnung einer nur für sie allein bestimmten kopfseitigen Verschraubung und bei dem Tauchrohr einer nur für das Tauchrohr bestimmtenVerschraubung oder Verschweissung an der betreffenden Einführ- und Aufnahmebohrung des Behälters.
  • Die Schwierigkeiten, die sich durch die separaten Anordnungen beider Überwachungsvorrichtungen bei der Wartung und Nachrüstung ergeben, sind dementsprechend. Hinzukommt der bei dieserAnwendungsart von Signalanoden mögliche Gebrauch unterschiedlicher Gewindedurchmesser der kopfseitigen Anodenverschraubung und der Einschraubmuffe des Behälters. Die Gewindedurchmesser sind herstellerseitig oft unterschiedlich, was für die Benutzerpraxis bedeutet, für Nachrüstung und Wartung Anoden verschiedenster Gewindedurchmesser am Lager halten zu müssen.
  • Um den Nachteil der zweierlei Einführ- und Aufnahmebohrungen an Warmwasserbehältern zu beseitigen, ist schon durch die deutsche Patentanmeldung 30 35 450 eine kopfseitige Verschraubung von Signalanoden vorgeschlagen worden, in deren stirnseitiger Mitte der Signalgeber, die Verschraubung nach aussen durchdringend, und exzentrisch daneben ein oder zwei nach aussen offene Tauchrohre angeordnet sind.
  • Hiermit wird bereits in fortschrittlicher Weise eine Zentralisierung beider Überwachungsvorrichtungen in einem zusammengefassten, einstückigen Bauteil erreicht, welches nur einer einzigen Einführ- und Aufnahmebohrung in einem Behälter bedarf, doch muss hierbei der Durchmesser der kopfseitigen Verschraubung infolge des Nebeneinanders von Tauchrohr(en) und Signalanode von ungewöhnlicher Grösse sein. Die Herstellung eines solchen sehr klobigen Teiles ist kostenaufwendig, ebenso die Einbringung einer entsprechenden Einführ- und Aufnahmebohrung an einem Behälter.
  • Gegenüber dem bis dahin für einen Verbrauchsanzeige üblichen, durch Behälterdruck verschieblichen sogen. "Signalstift" b eschreibt die deutsche Patentanmeldung 30 25 450 im weiteren einen signalgebenden elektrischen Kontakt, der durch die elektrische Leitfähigkeit des nach Aufbrauch der Anode bis zu ihm vordringenden Behälterwassers geschlossen wird und hierdurch entweder ein aussen fest montiertes Signalgerät in Tätigkeit setzt oder durch ein entsprechendes aufsetz- oder aufsteckbares Handgerät abgefragt werden kann.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, unter Verwendung des bei Warmwasserbehältern bevorzugt geeigneten Prinzips der elektrischen Signalgabe durch einen vom Behälterwasser schliessbaren elektrischen Kontakt die oben beschriebenen Nachteile von getrennt herzustellenden Tauchrohren und Signalanoden und deren separate Anordnung in zweierlei Einführ- und Aufnahmebohrungen am Behälter sowie auch die Nachteile der Nebeneinanderanordnung beider tjberwachungsvorrichtungen in einerinzigen kopfseitigen Verschraubung relativ grossen Durchmessers zu beseitigen.
  • Gemäss der Erfindung wird dies in überraschend einfacher Weise, unter Abkehr von einem Nebeneinander von Tauchrohr und Signale anode, dadurch erreicht, dass Tauchrohr und Signalanode ihrer Länge nach, auf gemeinsamer Längsachse hintereinanderliegend, zu einem einstückigen Teil mit nur einer einzigen kopfseitigen Behälterverschraubung, für nur eine einzige Einführ- und Aufnahmebohrung an dem Behälter miteinander verbunden sind, wobei der Testraum der Anode durch das Tauchrohr-Innere bis zum signalgebenden Kontakt an der kopfseitigen Verschraubung als ein einziger, durchgehender Testraum herangeführt wird. Das bei Aufbraucider Anode in den hierbei verbleibenden Testraum der Anode eindringende Behälterwasser vermag somit über das Tauchrohr-Innere ungehinderçlbis zum signalgebenden Kontakt vorzudringen.
  • Die erfindungsgemässe hintereinanderliegende Anordnung von Tauchrohr und Signalanode kann unter Wahrung des Erfindung prinzips durch verschiedene konstruktive und bauliche Lösungen verwirklicht werden. Die Grundlagen solcher weiterer Einzellösungen entsprechen hierbei jeweils dem folgenden Beispiel, will man die aus der Erfindung hervorgehenden Wirkungen erzielen.
  • Hiernach befinden sich innerhalb einer kopfseitigen Verschraubung die wasserdichten Durchgänge der Kapillarröhren der Wärmefühler sowie der wasserdichte und ausserdem gegenüber der metallischen Verschraubung elektrisch isolierte Durchgang des signalgebenden Kontaktes, deren bzw. dessen nach aussen ragenden Enden durch eine topfartige Umfassung gegen ungewollte mechanische Einwirkung gesichert sein können. Zum Behälterinneren hin schliesst sich das Tauchrohr mit den enthaltenen Wärmefühlern an, welches vorteilhafter Weise an seinem nach aussen weisenden Ende in einstückiger Bauart die kopfseitige Verschraubung, eine Sechskantanformung zum Ansetzen eines Mutternschlüssels und die erwähnte topfartige Umfassung trägt sowie an seinem entgegengesetzten Ende mit einem Gewindezapfen zum Aufschrauben der Anode und mit einer Axialbohrung zur Verbindung des Anodentestraumes mit dem Tauchrohr-Inneren versehen ist. Die auf dem Gewindezapfen aufgeschraubte stabförmige Anode besitzt stirnseitig eine Sackbohrung, die zu einem Teil das Aufschraubgewinde trägt und zum anderen Teil den Anodentestraum bildet. In diesen Testraum und die sich anschliessende,zum Tauchrohr-Inneren führende Axialbohrung des Tauchrohres ragt die Stahlseele der Anode hinein. Würde sich das anodische Material auch bis zum Aufschraubgewinde verbrauchen, würde die in die Axialbohrung hineinragende Stahlseele durch Verkanten derselben in der Axialbohrung ein Herunterfallen an ihr ggf. noch hängenderAnodenreste in den Behälter verhindern.
  • Bei einer anderen möglichen konstruktiven und baulichen Lösung der erfindungsgemässen Aufgabe besitzt die Stahlseele Berührungskontakt mit dem Inneren des Tauchrohres und kann zur Vorbeugung eines Herunterfallens von Anodenresten, etwa zusammen mit der Stahlseele, an dieser Stelle mit dem Tauchrohr-Inneren durch einen elektrisch leitenden Kleber hoher Scherfestigkeit verbunden werden.
  • Zum Schutz gegen Aufbrauch des anodischen Materials im Bereich des Anodenaufschraubgewindes ist dennoch zusätzlich eine an sich bekannte Schutzkappe über das gegen das Tauchrohr geschraubte Anodenende gestülpt, die gleichzeitig als Dichtung zwischen der Anode und den Tauchrohr dient.
  • Die aus der vorausgegangenen Beschreibung der erfindungsgemässen Kombination von Tauchrohr und Signalanode hervorgehende Reihenfolge von Verschraubung - Tauchrohr - Anode kann auch umgekehrt geadnet sein, nämlich in der Reihenfolge Verscaraubung - Anode -Tauchrohr.
  • Insbesondere zwecks Verwendung der einstückigen Bauart von Tauchrohr und Signalanoden in kurzen Behältern, wird gemäss Erfindung überdies eine tellerförmig ausgebildete Anode vorgeschlagen, deren Durchmesser zwecks Einführung in den Behälter durch die Handloch-Öffnung nur etwas geringer als die Handloch-Öffnung zu sein braucht. T,Jissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Oberflächengrösse und Gewicht einer Anode für die Wirkung des kathodischen Korrosionsschutzes massgeblich sind, nicht der Standort oder die stabförmige Längenerstreckung durch das Behälterinnere von anodischem Material. Mit einer tellerförmigen Anode kann mehr anodisches Material bei grösserer anodischer Oberfläche in einen zu schützenden Behälter eingebracht werden als es bisher mit stabförmigen Anoden möglich war. Die neue tellerförmige Anode würde daher auch im Nebenzweck der Verbesserung des kathodischen Korrosionsschutzes dienen. Damit - wie bei der stabförmigen Anode durch eine iiberzustülpende Kappe - auch bei der tellerförmigen Anode einem Anodenverbrauch an der Verschraubungsstelle entgegengewirkt werden kann, wird zwischen tellerförmiger Anode und Tauchrohr vor dem Zusammenschrauben eine grössere Abdeckscheibe gelegt, die gleichzeitig als Dichtung der Verschraubungsstelle dient.
  • Für den Montagefall, dass weder eine Längenausdehnung noch Breitenausdehnung der erfindungsgemässen einstückigen Tauchrohr-Signalanode tragbar ist, wird ferner vorgeschlagen, anstelle einer stabförmigen oder tellerförmigen Anode eine rohrförmige Anode um das Tauchrohr herum anzuordnen. Der Rohrmantel kann hierbei von relativ grosser Stärke sein, will man ein relativ hohes Gesicht anodischen Materials in den Behälter einbringen.
  • Eine in dieser Weise mit dem Tauchrohr kombinierte Anode kann eine (den Verbrauch nicht anzeigende) Opferanode sein. Es ist aber auch unter diesen konstruktiven Gegebenheiten eine Ausbildung als Signalanode möglich, indem das unter dem Rohrmantel der Anode befindliche Tauchrohr an einer oder mehreren Stellen durchbohrt ist. Nach Verbrauch der Anode dringt durch die hierbei freigelegten Bohrungen Behälterwasser in den Testraum, womit der signalgebende elektrische Kontakt ebenfalls - wie bei dem weiter vorn beschriebenen grundsätzlichen Beispiel - geschlossen wird.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile sind von hoher wirtschaftlicher Bedeutung und sind in folgenden zusammengefasst: Fortfall einer der beiden bisher üblichen Ein führ- und Aufnahmebohrungen zum Einbringen der beiden Überwachungsvorrichtungen.
  • Fortfall der bisher erforderlichen unterschiedlichsten Anoden verschraubungen, Einschraubmuffen und Tauchhülsen, Fortfall von Platzproblemen, wie bei bisheriger Einzelanordnung von Tauchhülse und Signalanode, durch zentrische Montage der einstückigen Tauchrohr-Signalanode, unter Wahrung der für die Temperaturerfassung günstigsten Stelle.
  • Schaffung der Möglichkeit für die Herstellung und Verwendung von Einheitssignal- oder -opferanoden und damit Fortfall unterschiedlicher Stab-Anoden-Längen und -durchmesser.
  • Vereinfachte Montage, Lagerhaltung und Nachrüstung durch Einstückigkeit von Tauchrohr und Signalanode.
  • In den Zeichnungen Blatt I und II ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen die Fig.l das Tauchrohr mit Signalanode in einem Längsschnitt und Fig.2 den hinteren Abschnitt der Fig.l mit einer anstelle einer stabförmigen Anode aufgeschraubten tellerförmigen Anode, gegenüber der Fig.l auf der Zeichnungsebene um 900 geschwenkt dargestellt.
  • Das in der Fig.l abgebildete einstückige Bauteil von Tauchrohr und Signalanode ist in die Gewindebohrung oder Einschraubmuffe eines Warmwasserbehälters, vorzugsweise in den Flanschdeckel 1 desselben, unter Beigabe einer Dichtungsscheibe 14 eingeschraubt.
  • Das Tauchrohr 2, das gleichzeitig als Halterung der Anode 10 dient, weist zum Behälter äusseren hin eine kopfseitige Verschraubung, eine Sechskantanformung zum Ansetzen eines Mutternschlüssels und eine topfförmige Umfassung 7 auf, innerhalb welcher sich die wasserdichten Durchgänge der Kapillarröhren 6 der Wärmefühler 8 und 9 sowie der wasserdichte und ausserdem gegenüber der metallischen Verschraubung elektrisch isolierte Durchgang des signalgebenden Kontaktes 4,5 befinden. Der signalgebende Kontakt wird vorzugsweise durch eine Metallschiene 5, z.B. als Flachsteckeranschluss, und aus einer isolierten Durchführung, gleichzeitig Verschraubung 4, gebildet. Die Durchgänge der Kapil larröhren 6 und des Kontaktes 4,5 sind auf einer das Tauchrohr 2 nach aussen hin abschliessenden Dichtungsplatte 3, vorzugsweise aus Kupfer bestehend, vorgesehen, die durch die topfförmige Umfassung 7, ggf. unter Beifügung eines Dichtungsmittels, verschraubt ist. Am entgegengesetzten Ende trägt das Tauchrohr 2 einen Gewindezapfen, auf den die Anode 10 mit einer entsprechenden Gewindesackbohrung 13 - unter Zwischenlegen einer Dichtungsscheibe'aufgeschraubt ist. Die Dichtungsscheibe ist Teil einer Schutzkappe 12, die über das Anschraubende der Anode 10 gestülpt ist. Die Gewindesackbohrung 13 der Anode 10 ist gleichzeitig Testraum für bei Aufbrauch der Anode 10 eindringendes Behälter wasser, der sich über eine Axialbohrung 13a des Tauchrohres 2 und das Innere 13b des Tauchrohres 2 bis zum signalgebenden elektrischen Kontakt 4,5 erstreckt. Die Stahlseele 11 der Anode 10 ragt aus der Gewindesackbohrung 13 bis in die Axialbohrung 13a hinein und kann bei anderen Ausführungsarten des Tauchrohrer 2 mit Signalanode 10 an einer Berührungsstelle des Tauchrohres 2 mit letzterem durch einen elektrisch leitenden hochfesten Kleber verklebt sein.
  • Die in der Fig.2 gezeigte Telleranode 10a tritt bei Bedarf an die Stelle der stabförmigen Anode 10 der Fig.l. Die Telleranode 10a besitzt ebenso eine entsprechende Gewindesackbohrung 13 zum Aufschrauben derselben auf den Gewindezapfen des Tauchrohres 2>wie die stabförmige Anode 10 der Fig.l. Die Dichtungsscheibe 12a weist bei der Telleranode eine ebenfalls tellerartige Grösse auf und ist somit aus dem eigentlichen Dichtungsbereich herausgeführt, um gleichzeitig auf der Aufschraubseite der Telleranode einen Schutz gegen frühzeitigen Verbrauch des anodischen Materials im Bereich des Aufschraubgewindes zu bieten wie dies schon durch die Schutzkappe 12 in Fig.l bewirkt wird.
  • Die nabenartige Verstärkung lOb auf der entgegengesetzten Seite der Telleranode verhindert ein zu frühes Freilegen des Aufschraubgewindes durch Verbrauch der Anode.
  • Der bis zum signalgebenden Kontakt 4,5 durchgehende Testraum wird, wie es die angegebenen Bezeichnungen 13, 13a und 13b verdeutlichen, auch bei dieser Anodenausführung gewährleistet.

Claims (4)

  1. Tauchrohr mit Signalanode Fatentanspruche l 19 Tauchrohr mit Signalanode, dadurch gekennzeichnet, dass iln mit Temepraturfühlern (8,9) ausgeriistetes Tauchrohr (2) und eine Signalanode (10) ein einziges, einstückiges Bauteil bilden, derart, indem Tauchrohr (2) und Signalanode (10) ihrer Länge nach, auf gemeinsamer Längsachse hintereinanderliegend, stirnseitig miteinander verbunden sind, so dass sie nur einer einzigen kopfseitigen Behälterverschraubung und zu ihrer Montage in einem Behälter (1) nur einer einzigen Behälter-Einschrauböffnung bedürfen, und wobei der Testraum (13) der Anode (10) durch das Taurohrinnere (13a,13b) bis zum signalge benden Kontakt (4,5) an der kopfseitigen Behälterverschraubung als ein einziger, durchgehender Testraum herangeführt ist, so dass bei Aufbrauch der Anode (10) in den Testraum (13,13a,13b) eindringendes Behälterwasser bis zum signalgebenden Kontakt (4,5) vorzudringen vermag.
  2. 2. Tauchrohr mit Signalanode, nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine tellerförmig ausgebildete Anode (lOa,lOb), die mit einer zentralen Gewindesacklochbohrung, gleichzeitig Testraum (13, Fig.2) zu ihrer Befestigung versehen ist.
  3. 3. Tauchrohr mit Signalanode, nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das Tauchrohr (2) umschliessende, rohrförmige Anode und durch eine oder mehrere Bohrungen o.dgl. im Tauchrohr (2), derart, dass diese durch die rohrförmige Anode hermetisch verschlossen, bei Aufbrauch der Anode jedoch freigelegt und somit geöffnet sind.
  4. 4. Tauchrohr mit Signalanode, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer konstruktiven, baulichen Lösung, bei welcher das freie zum Tauchrohr (2) weisende Ende der Stahlseele (11) der Anode (10) mit dem Tauchrohr (2) Berührungskontakt aufweist, im Bereich des Berührungskontaktes Stahlseele (11) und Tauchrohr (2) miteinander durch einen elektrisch leitenden, hochfesten Kleber verklebt sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT390968B (de) * 1987-09-28 1990-07-25 Rapido Waermetechnik Gmbh Als signalgeber dienende anode
AT403733B (de) * 1995-10-27 1998-05-25 Vaillant Gmbh Schichtspeicheranlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT390968B (de) * 1987-09-28 1990-07-25 Rapido Waermetechnik Gmbh Als signalgeber dienende anode
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