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DE3310595A1 - Anordnung zur haltung von vieh, wie schweine, rinder, gefluegel, kaninchen, sowie viehaufnahme-behaelter zur anwendung in dieser anordnung - Google Patents

Anordnung zur haltung von vieh, wie schweine, rinder, gefluegel, kaninchen, sowie viehaufnahme-behaelter zur anwendung in dieser anordnung

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Publication number
DE3310595A1
DE3310595A1 DE19833310595 DE3310595A DE3310595A1 DE 3310595 A1 DE3310595 A1 DE 3310595A1 DE 19833310595 DE19833310595 DE 19833310595 DE 3310595 A DE3310595 A DE 3310595A DE 3310595 A1 DE3310595 A1 DE 3310595A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
bays
container
arrangement according
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833310595
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl.-agr.-Ing. 7407 Rottenburg Bugl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUGL HELMUT DIPL AGR ING
Original Assignee
BUGL HELMUT DIPL AGR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUGL HELMUT DIPL AGR ING filed Critical BUGL HELMUT DIPL AGR ING
Priority to DE19833310595 priority Critical patent/DE3310595A1/de
Publication of DE3310595A1 publication Critical patent/DE3310595A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0047Air-conditioning, e.g. ventilation, of animal housings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2258/00Sources of waste gases
    • B01D2258/02Other waste gases
    • B01D2258/0266Other waste gases from animal farms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

  • Anordnung zur Haltung von Vieh, wie Schweine,
  • Rinder, Geflügel, Kaninchen, sowie Viehaufnahme-Behälter zur Anwendung in dieser Anordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Haltung von Vieh, wie Schweine, Rinder, Geflügel, Kaninchen, bei welcher die Tiere einzeln oder zu mehreren in rechteckigen, stapelbaren Viehaufnahme-Behältern gehalten werden, sowie auf einen Viehaufnahme-Behälter zur Anwendung in dieser Anordnung.
  • Bei der Stallhaltung von Tieren, insbesondere von Schweinen, ist bislang, im Bestreben ein möglichst wirtschaftliches Stallsystem bereitzustellen, vor allem die Senkung des Arbeitsaufwandes als höchstes Ziel angesehen worden.
  • Dabei wurde das Stallklima so verschlechtert, daß Gewichtszunahmen der Tiere seit ca. 15 Jahre immer gleich geblieben sind und die Futterverwertung sich nur geringfügig verbessert hat. Dies, obwohl in der Zwischenzeit neue Schweinerassen gezüchtet worden sind.
  • Als optimale Lufttemperatur wird allgemein betrachtet in Ställen mit Vollspaltenböden ca. 20"C, in Ställen mit Teilspaltenböden ca. 180C und in Tieflaufställen mit Stroheinstreu 15 bis 16"C. In den neuzeitlichen Ställen ist durch das Fehlen von Stroh die Temperatur überall gleich hoch.
  • In den altherkömmlichen Ställen war die Temperatur im Strohbereich - also im Körperbereich - wärmer und im Einatembereich kühler. Diese Haltung war naturgerechter, wodurch die Zunahmen relativ gut, die Aggressivität, die Verletzungen und die Verluste gering waren. Üch hat die dickere Speckschicht der früher gezüchteten Schweinerassen zur höheren Körpertemperatur und zum Wcnlbefinden der Tiere beigetragen. Ebenfalls hielten sich aie iransportverluste in Grenzen, so daß die Schweine bei einer relativ kalten und frischen uft gesund und widertandsfähig waren. Zudem wurden die einzelnen Mastgruppen meist getrennt auf Lastwagen verladen, da sie auch meist verschiedenen Landwirtengehörten.
  • Mit Zunahme der Bestandsgrößen werden oft ganze Lastwägen ohne Abtrennung von nicht gemeinsam gemästeten Schweinen geladen. Da die Schweine ohnehin durch die schlechte Stallluft anfällig und aggressiv sind, beginnen die in unterschiedlichen Buchten gemästeten Schweine sich gegenseitig zu beißen, was zum Teil zu Hysterien führt. Die Folge davon ist, daß die Verluste rapide ansteigen. Außerdem ist das Verladen von hochempfindlichen Schweinen eine außerordentlich unangenehme und von den damit befaßten Personen nicht gerne ausgeführte Tätigkeit.
  • überwiegend werden in den neueren Stallsystemen Ganzspaltenböden verwendet, bei welchen die Exkremente der Tiere durch die Spalten in darunter befindliche entsprechende allgemeine oder einzelne Auffangbehältnisse gelangen. Die Tiere befinden sich folglich die ganze Zeit über ihren Exkrementen, deren Gerüche entsprechend hoch steigen, so daß sich Tiere mit besonders gut ausgebildeten Riechorganen, wie dies beispielsweise die Schweine sind, in einem solchen Milieu nicht -»Ddl fühlen können. Es ist nachgewiesen worden,' daß das Wohlbefinde und damit die Gewichtszunahme der Tiere bedeutend verbessert wurde, wenn das Stallklima (z. B. durch Bodenheizung und stärkere Lüftung) optimal gestaltet wurde (s. Aufsatz von Kalich J. und Schuh W. "EinfluB der Schadgase%rroniak (NH3) und Schwefelwasserstoff (H2S) in der Stalluft und die Mastleistung der Schweine", in "Tier ärztliche Umschau", Sonderdruck Nr. 1 vom 1.1.1979, 34.
  • Jahrgang, Seiten 36 bis 45). Hinzu kommt, daß in den bisherigen Ställen die Temperatur während des ganzen Tages, ja während der gesamten Mastperiode, Tag und Nacht konstant ist. Diese Temperatur entspricht jedoch nicht dem normalen Temperaturverlauf für Lebewesen. Es ist allgemein bekannt, daß die Körpertemperatur morgens am niedrigsten ist und gegen Abend ansteigt. Die Einatemluft wiederum ist während des Schlafens wesentlich niedriger als die Körpertemperatur (vgl. Bettsystem beim Menschen, Borsten beim Wildschwein). Während der Ruhe- und Schlafzeit ist die optimale Einatemlufttemperatur 14 bis 160C, während die Körpertemperatur ca. 200C und weit darüber bei optimaler Luftfeuchtigkeit sein sollte. Daraus wird ersichtlich, daß die Tierhaltung in Stallsystemen neuerer Art mit gleicher Einatem- und Körperlufttemperatur sowohl der Gesundheit als auch dem sonstigen Wohlbefinden der Tiere nicht zuträglich ist. Denn stimmt die Einatemlufttemperatur, dann ist die Körperlufttemperatur zu niedrig, und der Energieaufwand im Körper führt zu Gewichtsverlusten.
  • Bei höherer Temperatur, insbesondere der Einatemluft,wird der Kreislauf der Tiere jedoch sehr belastet, was zu oft tödlichen Kreislaufstörungen führt.
  • Ein weiteres Problem bei der Haltung von Vieh, insbesondere von Schweinen, ist der Transport der Tiere aus den Ställen bis zu den Schlachthöfen. Immer ist ein Umbuchten oder Treiben von Bucht zu Bucht oder von einer Bucht in einen Lastwagen und vom Lastwagen wieder in den Schlachthof erforderlich.
  • Abgesehen von den Mühen der damit befaßten Personen sind auch die Tiere durch das Umbuchten und das Zusammenbringen mit Schweinen aus anderen Buchten bzw. Ställen sehr gestreßt, was nicht nur zu Fleischverschlechterungen, sondern auch zu erheblichen Totalverlusten führen kann. Um diesen Nach- teil zu vermeiden, werden in vielen Schlachthöfen die Schweine bereits 1 bis 3 Tage vorher angeliefert oder den Tieren wird kurz vor Transport ein Beruhigungsmittel verabreicht.
  • In den meisten bisher bekannten Anordnungen werden relativ viele Mastschweine (meist 10 bis 15) in einer Bucht gehalten, so daß pro Schwein nur ein kleiner Platz zur Verfügung steht. Dieser aus wirtschaftlichen Gründen vorgesehene kleine Platz wirkt sich ebenfalls negativ auf die Haltung der Schweine aus.
  • Es sind Stallsysteme bekannt, bei denen versucht wird, durch Frischluftzufuhr und durch Heizung das Klima im Stall zu verbessern. Hierdurch steigen die Kosten der Tierhaltung jedoch sehr an, so daß die Rentabilität entsprechend sinkt.
  • Durch die DE-OS 28 23 702 ist ein System zum Transport von Vieh, insbesondere von Ferkeln und Schweinen, sowie ein stapelbarer Behälter zur Durchführung dieses Systems bekannt. Das bekannte System besteht im wesentlichen aus einem Fahrzeugaufbau, welcher aus einer Mehrzahl von lösbar mit dem Fahrzeug verriegelten Vieh-Aufnahmebehältern besteht. Soll Vieh vom Züchter zum Schlachthof transportiert werden, so werden die Behälter beim Züchter abgeladen, welcher die Tiere in die Behälter hineintreibt.
  • Dann werden die Behälter mit einer Hebeeinrichtung auf das Fahrzeug geladen und darauf Seite an Seite verriegelt. Im Schlachthof werden die Seitenwände der Behälter verschoben, und die Tiere werden ausgetrieben. Die stapelbaren Behälter besitzen einen durchwegs gelochten Blech- boden, unter welchem eine Sammelwanne für Exkremente vorgesehen ist. Als Belüftungseinrichtung sind mindestens an einer der Querwände verstellbare Belüftungsklappen, durch welche die Außenluft eindringen kann, vorgesehen. Diese bekannten Buchten sind von ihrem gesamten Aufbau her nur für den Transport der Tiere geeignet.
  • Für eine länger andauernde Stallhaltung, also als Stallbucht, in welcher beispielsweise ein Schwein von seinem Dasein als Absatzferkel bis zu seiner Schlachtung gehalten wird, sind diese bekannten Buchten nicht geeignet. Zudem besitzen sie zu große Sammelwannen für Exkremente, was wiederum zur Verringerung des dem Schwein zur Verfügung stehenden Platzes führt, bzw. es können pro LKW weniger Mastschweine geladen werden.
  • Die DE-OS 20 33 928 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Züchten und Mästen von Tieren, bei welchen die Tiere in übereinander stapelbaren Boxen mit beheiztem Vollspaltenboden gehalten werden. Abgesehen davon, daß diese bekannten Boxen nur zum Mästen der Tiere, nicht jedoch auch zu deren Transport benutzbar sind, weisen sie auch den Nachteil auf, daß sie einen Vollspaltenboden besitzen.
  • Die DE-OS 28 12 229 zeigt einen Schweinestall mit Vollspaltenboden, in welchem Einzelbuchten für 10 bis 12 Tiere derart abgeteilt sind, daß zwischen zwei Reihen von ineinanderliegenden Buchten eine mittige Fütterungsanlage und ein darüberliegender Gang vorgesehen sind. Über den Ganq wird vertikal zugeführte Frischluft die Futtertröge überstreichend in die Buchten gebracht, wodurch eine gute DurchlüEtung stattfindet. Da die gesamte Frischluft ausgetauscht wird, muß entweder geheizt werden, oder die Lufttemperatur beim Körper der Tiere wird zu kalt, bzw.
  • die Luftgeschwindigkeit erhöht sich zu sehr oder die gesamte Luft bleibt zu stinkig. Auch müssen die Tiere für den Transport manuell diesen Stallungen entnommen werden.
  • Aus der DE-OS 22 06 421 wiederum ist ein Verfahren und eine Anordnung zur Haltung von Schweinen in Käfigbatterien für Reproduktion und Mast nach industriellen Erfordernissen bekannt. Die Tierhaltung findet dabei in ebenen, fluchtengleichen Durchlaufstallungen statt, welche durch in Längsrichtung verschiebbare Querwände in Buchten abgeteilt sind, wobei die Tiere in dem Durchlauf von Station zu Station je nach Alter verschoben werden. Die Käfigbatterien sind ein- oder mehretagenförmig ausgeführt und weisen Vollspaltenböden auf. Das Entmisten erfordert jedoch viel Technik und ist folglich sehr teuer. Für den Transport müssen die Tiere zudem umgeladen werden.
  • Auch zeigt die DE-OS 23 19 084 einen gegenüber seiner Umwelt abgeschlossenen Tierbehälter mit einem Teilspaltenboden und einer Kotauffangwanne unter diesem. Diese Behälter sind genau übereinander stapelbar und werden in zwei Reihen nebeneinander stehend gestapelt, so daß entweder jeweils die Rück- oder die VorderSeiten einander zugewandt sind, wodurch ein Ab- oder Zuluftkanal gebildet wird. Dabei weist der Tierbehälter mindestens eine Zuluftöffnung für Atemluft im Atembereich der Tiere, mindestens eine Zuluftöffnung für Spülluft oberhalb des Tierkörpers und mindestens eine Abluftöffnung in Nähe der Kotauffangwanne auf. Dabei stehen die Zuluftöffnungen mit einem Uberdruckbereich in Verbindung, während die Abluftöffnungen mit einem Unterdruckbereich verbunden sind. Bei diesen bekannten Behältern wird jedoch die gesamte Stalluft, d.h. sehr viel Luft verwendet, und die Aufbereitung der gesamten Stalluft als Einatemluft im Gang erfordert sehr viel Aufwand.
  • Andererseits findet innerhalb des Behälters eine relativ starke Durchwirbelung der Luft statt, die zuviel Umwälzung bzw. Zug verursacht. :Hierdurch findet eine Abkühlung der gesamten Luft innerhalb des Behälters statt, so daß keine Temperaturunterschiede zwischen Einatem- und Körperlu'ttempewatur möglich ist. Zudem ist dieses System nur für Mastschweine, nicht jedoch für alle anderen Tiere, wie Kühe, Mastbullen, Mastkälber, Kaninchen, Geflügel, geeignet.
  • Schließlich zeigt die DE-AS 21 57 656 ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Belüftung eines Stalles, in welcher die Einatemluft in der Nähe der Tiernasen pulsierend mit einer Geschwindigkeit von mindestens 2 m/s eingeblasen wird. Zwar erfolgt durch dieses bekannte Verfahren eine hinreichende Zuführung von Frischluft. Durch die relativ hohe Lu'tgeschwindigkeit und die mögliche Anordnung von noch zusätzlichen Frischluftdüsen an der Buchten-Decke im Körperbereich ist jedoch gleichzeitig ein unerwünscht hoher Luftzug vorhanden, der auch den Körperbereich auf unerwünschte Weise mit abkühlt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Haltung von Vieh, wie Schweine, Rinder, Geflügel, Kaninchen, sowie eine Bucht zur Verwendung dieser Anordnung zu schaffen, durch die es ermöglicht wird, die Tiere in im wesentlichen gleichbleibenden optimalen Bedingungen sowohl bei der Aufzucht als auch beim Transport zu halten, ohne dafür besondere Vorkehrungen treffen zu müssen. Dabei sollen die Einatem-und die Körperlufttemperatur die optimalen Werte aufweisen bei maximaler Energieeinsparung.
  • Diese Aufhabe wird aemäß der Erfindung durch eine Anordnunq zur Haltung von Vieh, wie Schweine, Runder, Geflügel, Kaninchen, bei welcher die Tiere einzeln oder zu mehreren in rechteckigen, stapelbaren Viehaufnahmebehältern (Buchten), deren Böden Teilspaltenböden sind und die eine Zuluft- und eine Ablufteinrichtung aufweisen, wobei die Buchten neben- und übereinander angeordnet sind, derart, daß jeweils zwei Buchten sich mit den Vorder- oder Rückwänden gegenüberliegen, so daß mindestens eine allgemeine Zuluft-und eine Abluftseite im Stall gebildet ist, dadurch gelöst, daß die Buchten von den Tieren bei Aufzucht und Transport bis hin zum Schlachthaus vorzugsweise nicht verlassen werden, wobei in den Buchten die Einatemluft von der übrigen Stalluft getrennt ist, so daß getrennte Temperaturverhältnisse in der gleichen Bucht vorliegen.
  • Dabei werden die Buchten für die Aufzucht im Stall stufenförmig versetzt übereinander gestapelt, während sie für den Transport beispielsweise auf dem zastauto seitenversetzt (um 1800) gestapelt sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird ermöglicht, daß ein für das Wohlbefinden der Tiere sehr negativ sich auswirkendes Umbuchten und ein Zusammenwürfeln von Schweinen unterschiedlicher Aufzucht vermieden werden. Es findet ein tierschutzgerechter Transport statt ohne Verluste, bei Erhaltung der Fleischqualität und ozone Beruhigungsmittel. Die Buchten sind für die Aufzucht stufenfö;mig versetzt derartig gestapelt, daß jeweils der Teil des Bodens der Buchten, der die Spalten aufweist, frei steht, so daß die durch die Spalten fallenden Tierexkremente direkt in eine im wesentlichen zentrale Güllegrube fallen kann. Dabei ist es vorteilhaft, wenn in bekannter Weise auf der Seite der Güllegrube Unterdrack herrscht, so daß übermäßig störende Gerüche aus der Güllegrube nicht ins Innere der Buchten gelangen können. Für den Transport werden die Buchten direkt übereinander gestapelt angeordnet, so daß kein Platzverlust stattfinden kann. Dabei können gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens die Buchten während des Transports gleichseitig direkt übereinander angeordnet sein, oder sie können um 1800 seitenversetzt übereinandergestapelt sein, je nach Ausbildung der Buchten.
  • Bei der stufenförmig gestapelten Anordnung der Buchten während der Stallhaltung kann es je nach konstruktiven Gegebenheiten von Vorteil sein, wenn die Buchten in je zwei Stapelreihen achssymmetrisch zueinander und zu einer Güllegrube angeordnet sind. Je nach den Gegebenheiten können dabei die Buchten zueinander hingestuft gestapelt sein, so daß die Güllegrube im wesentlichen mittig zwischen den zwei Stapelreihen angeordnet ist. Die Stapel können aber auch stufenweise auseinanderführen, wobei praktisch zwei einzelne Güllegruben oder zwei miteinander verbundene Grubenteile unter den ausladenden Seiten der Buchten sich befinden.
  • Durch die erfindungsgemäß gestufte Stapelung der Buchten und die Freistellung der Spaltenteile der Buchtenböden sind besonders pflegeleichte Buchten geschaffen worden, da ein Verbleiben der Exkremente auf irgendwelchen zu reinigenden Unterlagen nicht möglich ist.
  • Um mehr als zwei Buchten übereinander stabil anordnen zu können, ist es vorteilhaft, wenn im Stall entsprechende treppenförmige Aufbauten (Stufenunterbau) vorgesehen sind, welche die Buchten in der erfindungsgemäßen stufenförmigen Anordnung tragen.
  • Des weiteren ist es zweckmäßig, im Stall im wesentlichen oberhalb des jeweiligen Futterganges des Stufenunterbaus mindestens eine Frischluftzufuhrleitung zur Einbringung von Frischluft für die das Vieh betreuenden Menschen vorgesehen ist. Dadurch wird sichergestellt, daß die Bedingungen am Arbeitsplatz des Betreuungspersonals wesentlich verbessert werden.
  • Gemäß einer anderen Weiterbildung des Erfindungsgedankens findet die Trennung der Einatem- von der übrigen Stallluft dadurch statt, daß an der Vorderwand der Buchten jeweils mindestens eine Einatemluftdüse vorgesehen ist, die über ein Rohrsystem mit entsprechender Frischluft versehen werden. Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß die Tiere, die in der Bucht sind, sich in einer freiwilligen Richtung, also mit dem Kopf zur Vorderwand der Bucht hin legen werden, immer die aus der Düse ausströmende Einatemluft entsprechender Zusammensetzung und Temperatur einatmen, während ihr Körper in im wesentlichen konstanter von Eigenwärme aufgewärmter und in der Bucht stehen bleidender Körperwärme gehalten ist. Die Menge der zugeführten Frischluft kann dabei derart gezielt eingebracht werden, daß die jeweils zum Einatmen notwendige Menge ausgeströmt wird, ohne daß in der Bucht Luftverwirbelungen stattfinden, die die Luftschichtung beeinflussen könnten. Hierdurch ist der große Vorteil gegeben, daß die Tiere stets in optimalen Temperaturbedingungen gehalten sind, wobei zusätzlich durch die Frischluft in die Atemluft des Tieres alle notwendigen medikamentösen oder sonstige gesundheitsfördernde Zusätze eine Art Frischluftwolke bilden1 ohne daß der ganze Tierkörper in Mitleidenschaft gezogen wird (Inhaliersystem).
  • Es besteht auch die Möglichkeit, die Temperatur der Einatemluft als auch der Körperluft während bestimmter Zeitspannen unterschiedlich auszuwählen. So kann z.B.
  • während der Nahrungsaufnahme und einer Aktivitätsphase die Temperatur gesenkt und während des Schlafens teilweise angehoben werden.
  • Als besonders vorteilhaft ist anzusehen, wenn mindestens zwei vertikal übereinander angeordnete Einatemdüsen derart vorgesehen sind, daß die obere Düse für das stehende und die untere Düse für das liegende Tier ausgebildet ist.
  • Somit ist die Möglichkeit gegeben, daß das Tier in der Bucht sowohl in stehender als auch in liegender Position gleich gute Einatemluftbedingungen auffindet.
  • Dabei kann die in die Einatemdüsen eingebrachte Einatemluft ein im wesentlichen kontinuierlicher Luftstrom sein.
  • Er kann jedoch auch ein puslierender Luftstrom sein, welcher durch Anordnung einer an sich bekannten Einrichtung zum Zerhacken des Luftstromes in der Einatemluft-Zuführung erhalten werden kann. Durch die leicht puslierende Einatemluft wird der Nachteil einer kontinuierlichen Einatemluftzuführung vermieden, die evtl. langfristig zu unangenehmen Drucksituationen führen kann. Dabei besteht die Möglichkeit der Pulsation des Luftstromes eine als angenehm empfundene Frequenz zu verleihen.
  • Von Vorteil ist erfindungsgemäß auch, wenn die verbrauchte; (insbesondere Atem-)Luft durch ein an sich bekanntes, mit Vakuum arbeitendes Absaugsystem ausgebracht wird. Dabei kann das Absaugsystem in unterschiedlicher Weise angeordnet werden.
  • So besteht die Möglichkeit, ein Absaugsystem im Bereich der Güllegrube anzuordnen, wodurch die gesamte Stalluft eine bestimmte Abflußrichtung erhält. Dies hat den Vorteil, daß durch den so erreichten gesamten Luftstrom im Stall aus der teilweise offenen Güllegrube keine schlecht riechende Luft hochsteigen kann.
  • Des weiteren kann das Absaugsystem aus im wesentlichen im Stinkbereich der jeweiligen Buchten angeordneten Absaugrohren bestehen, wodurch die verbrauchte Luft aus den Boxen direkt abgesaugt wird. Dabei können die Absaugrohre im treppenförmigen Unterbau des Stalles integriert sein, so daß an den Boxen selber keine zusätzlichen baulichen Maß- nahmen zu treffen sind und auch beim Entfernen der Boxen vom Unterbau oder deren Verschiebung oder Aufsetzen auf dem/den Unterbau weder hinderliche Teile vorhanden sind, noch zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen.
  • Das Absaugsystem kann aber auch aus jeweils in den Boxen zwischen Einatemdüse und Vorderwand der Box angeordneten und mit Absaugdüsen versehenen Absaugrohren bestehen.
  • Diese Absaugrohre führen dann die durch das einzelne Tier ausgeatmete, verbrauchte Luft direkt ab. Durch diese Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, daß die durch das Tier verbrauchte Luft sich nicht mehr mit der Einatemluft vermischen kann und auch nicht durch die Bucht und damit durch deren Körper-Teil hindurch abgeführt werden muß. So wird auch eine Vermischung und Abkühlung der Luft im Körperbereich im wesentlichen unterbunden.
  • Hierdurch wird gewährleistet, daß Erkrankungen, die vorzüglich über die Ausatemluft übertragen werden, durch direktes, gezieltes Abführen dieser Ausatemluft, vermieden werden.
  • Es können erfindungsgemäß auch beide Absaugrohre, also im Ausatembereich und im Stinkbereich der Bucht, gleichzeitig vorgesehen sein, wodurch eine noch gezieltere Ausbringung der verbrauchten Luft erreicht wird.
  • Gemäß einer anderen Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist von Vorteil, wenn im Körperbereich der Buchten mit Warmluft-Zuleitungen verbindbare, und mit auf den Tierkörper ausgerichteten Öffnungen versehene Warmluft-Düsen angeordnet sind. Diese Düsen können entweder nur an der Decke oder in bzw. an der gesamten Wandung des Körperbereiches der Buchten angeordnet sein. Hierdurch wird erreicht, daß relativ saubere, warme Luft, z.B. aus dem oberen Teil des Stalles oder angewärmte Luft aus Wärmetauschern, zum Tierkörper gebracht wird, was das Wohlbefinden der Tiere noch steigert. Durch die Ausrichtung der Düsen auf den Tierkörper und damit die Ausreichung der vorderen Warmluftdüsen nach hinten, ist eine besonders gute Trennung der warmen Körperluft von der kühlen Einatemluft erreichbar.
  • Es ist bekannt, daß kühle Luft von selbst absinkt, während warme Luft aufsteigt. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn die Einatemluft so eingeführt wird, daß sie in die Einatemhöhe der jeweiligen Tierart absinken kann. Die warme Luft, zum zusätzlichen Wärmen der Tierkörper, wird in vorteilhafter Weise möglichst tief in bezug auf die Buchten-Höhe eingeführt, um durch ihr langsames Aufsteigen die gewünschte Aufwärmewirkung zu erzielen.
  • So kann gespart werden bei gleichzeitiger Vermeidung von Zug- und Druckluft.
  • Es kann aber auch je nach Tierart vorteilhaft sein, wenn die Warmluft im Körperbereich von oben her eingebracht wird, wodurch zusammen mit der vom Tier aufsteigenden Körperwärme ein Warmluftstau gebildet wird.
  • Eine besonders gute Auswirkung auf das Tier zeigen die Einatemluft-Zuführungssysteme und Abluftsysteme, wenn diese mit ungefähr gleicher, der jeweiligen Tierart angepaßten Strömungsgeschwindigkeit der Einatem- bzw. Abluft arbeiten. Dabei ist gefunden worden, daß eine Strömungsgeschwindigkeit von max. 0,2 m/s im Tierkörperbereich sich am vorteilhaftesten auswirkt. Hierdurch wird einerseits ein sich Stauen der strömenden Luft vermieden und andererseits eine zu starke Strömung unterbunden.
  • Erfindungsgemäß können sowohl Einzelbuchten, also Buchten, in welchen nur jeweils ein Tier gehalten wird, oder Mehrfachbuchten, also Buchten, in welchen zwei oder mehrere Tiere gleichzeitig gehalten werden, erfindungsgemäß angeordnet sein. Dabei können jeweils nur Einzelbuchten oder nur Mehrfachbuchten in einer Anordnung verwendet werden. Es können jedoch auch Einzel- und Mehrfachbuchten nach Bedarf gemischt neben- und übereinander angeordnet sein.
  • Das erfindungsgemäße Buchten- Be- und Entlüftungssystem kann auch nachträglich in bereits vorhandene Stallungen problemlos eingebaut werden. Dabei kann die Temperierung der Luft mit an sich bekannten Wärmetauschern vorgenommen werden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß auch durch einen Viehaufnahme-Behälter (Bucht) zur Haltung und Transport von Vieh, insbesondere von Schweinen, einzeln oder mehrere zusammen, vorzugsweise in einer Richtung, zur Anwendung in einer erfindungsgemäßen Anordnung, welcher rechteckig-und stapelbar ist, einen Teilspaltenboden, eine Zuluft-und eine Ablufteinrichtung aufweist, dadurch gelöst, daß die Zulufteinrichtung aus Luftdüsen besteht, die mit Zuluftrohren verbunden sind, und daß zumindest der Ieilspaltenboden gleichzeitig als Ablufteinrichtung dient. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Buchten ist der bereits vorbeschriebene Vorteil gegeben, daß eine Trennung der Luft in der Bucht in Einatemluft und Körper- bzw. Stallluft gegeben ist, mit all den vorbeschriebenen positiven Konsequenzen. Die Verwendung des Teilspaltenbodens als Ablufteinrichtung hat neben der bedeutenden Vereinfachung des Buchtenaufbaues gleichzeitig den Vorteil, daß durch die austretende Abluft die Möglichkeit, daß schlecht riechende Luft aus der Güllegrube ins Buchteninnere geführt wird, praktisch ausgeschlossen ist. Dies trägt wesentlich zum Wohlbefinden der in den erfindungsgemäßen Buchten gehaltenen Tiere und damit zu der erfolgreichen Aufzucht der Tiere in diesen Buchten bei.
  • Dabei besteht die in der Bucht angeordnete Zulufteinrichtung aus mindestens einer Luftdüse, wobei es besonders vorteilhaft ist, mindestens zwei übereinander angeordnete Luftdüsen für Liege- bzw. Standposition des Tieres vorzusehen.
  • Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens können die Zuluftdüsen jeweils separate, mit einem zentralen Zuluftrohr verbundene und durch besondere Vorkehrungen je nach Konstitution und Kondition des Tieres einstellbare Einzeldüsen sein. Es können erfindungsgemäß jedoch auch ein oder mehrere im wesentlichen vertikal angeordnete und mit ein oder mehreren Düsenöffnungen versehene Zuluftrohre an der Vorderseite des Buchteninneren angeordnet sein.
  • Je nach Konstitution des Tieres können dabei nur diejenigen Düsenöffnungen durchlässig eingestellt sein, die je nach Größe des Tieres der Liege- bzw. Standposition des Tieres entsprechen. Dies ist beispielsweise durch Vorsehen von verschieblich angeordneten Abdeckringen oder ähnlichen konstruktiven Vorkehrungen, die die Düsen in einfacher Weise teilweise oder ganz freigeben oder abdecken können, möglich. In gleicher Weise können auch die Düsen für die Ausatem- bzw. Abluft reguliert werden.
  • Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens können die Buchten an ihrer Unterseite in Längsrichtung verschiebbare Abdeckungen zum Verschließen des Spalten aufweisenden Bodenteils besitzen. Diese Abdeckung ist immer dann notwendig, wenn die Buchten für einen Transport aus dem Stall entnommen und übereinander gestapelt werden, so daß die Exkremente durch die Spalten hindurch nicht in unerwünschter Weise auf die darunter liegenden Buchten, die Transportmittel oder andere Gegenstände oder Orte fallen können.
  • Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung weisen die Buchten am vorderen Ende der Deckenwand eine als Wanne für Exkremente dienende Einbuchtung geringer Höhe auf. Bei einem Transport werde. dabei die Buchten um 1800 versetzt übereinander gestapelt, so daß jeweils der Spaltenteil des Buchtenbodens über dem die Wanneneinbuchtung aufweisenden Kopfteil der darunterliegenden Bucht zu liegen kommt. Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß die Buchten an ihrer Unterseite keine zusätzliche Wannenausbildung aufweisen müssen, weiche beim Transport hinderlich sind und ein waagerechtes Aufsetzen der Buchten auf eine ebene Unterlage unmöglich machen.
  • Des weiteren ist ein Entfernen der Exkremente aus einer obenauf liegenden offenen Wanne um vieles leichter als aus einer Wanne, die nach oben hin durch einen Spaltenboden verscnlossen ist. Hierdurch ist folglich auch in besonderer Weise für eine gute Hygiene gesorgt. Zudem verringert die Wanne durch ihre geringe Höhe den Innenraum der Bucht nur in vernachlässigbarem Maße.
  • Auch trägt die Anordnung der Wärme am Kopfende der Bucht zur Stauung der Körperwärme im Körperbereich bei. Dieser Effekt kann durch zusätzliches Anbringen eines herabhängenden, teilweise raumtrennenden Gummituches (Teillasche) erreicht werden.
  • Des weiteren ist als vorteilhaft anzusehen, wenn an der Unterseite der Buchten Lagerungen vorgesehen sind, die zur leichteren Verschiebung der Buchten aufeinander oder auf einer ebenen Unterlage diesen. Auch ist es von Vorteil, wenn an der Oberseite der. Buchten an sich bekannte Einrichtungen zum Einrasten der unteren Lagerungen der Buchten angeordnet sind. Somit wird gewährleistet, daß die Buchten ohne allzu großen Kraftaufwand einfach verschon werden können und in der oewünschten Position übereinander in einer stabilen Stellung einrasten. Somit ist die iöglichkeit gegeben, daß die Buchten sogar von einer Einzeipersor von Rand u-ecrdnet bzw. auf kürzeren Strecken transportiert werden können.
  • Gemäß der Erfindung können die Buchten als Einzelbucht für die Haltung von jeweils einem Tier oder als Mehrfachbuchten für die gleichzeitige Haltung von zwei oder mehr Tieren ausgebildet sein. Je nach aufzuziehender Tierart oder nach Stallgegebenheiten oder auch subjektiver Auffassung des Züchters kann es von Vorteil sein, die eine oder andere Buchtart zu verwenden. In den Mehrfachbuchten sind erfindungsgemäß die Tiere während des Fressens und Schlafens ebenfalls voneinander soweit getrennt, daß sie sich nicht gegenseitig stören können. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß Trennwände in Längsrichtung teilweise eingezogen sind, bzw. eingezogen werden können, wobei in den so entstehenden Teilboxen jeweils eine Futter- und eine Zu- und eventuell eine Ablufteinrichtung vorgesehen ist. Die Trennwände können auch in Längsrichtung ganz eingezogen werden, um bösartige oder kranke Tiere von den anderen Tieren vollkommen abzutrennen. Auch für den Transport zeigt eine solche Abtrennung besondere Vorteile.
  • Um eine besonders gute, im wesentlichen vollständige Trennung von Einatemluft und Körperluft zu erreichen, ist gemäß einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens, vorzugsweise zur Verwendung zu Versuchszwecken, im vorderen Teil der Bucht eine elastische, nicht oder nur wenig luftdurchlässige Quermembran (Lasche) vorgesehen, die den Innenraum der Bucht in einen vorderen Frischluftraum und in einen rückwärtigen Körperraum teilt.
  • Dabei weist die Membran eine im wesentlichen mittige öffnung auf, durch welche der Tierkopf hindurchgeführt ist, derart, daß die Öffnung den Hals des Tieres satt umschließt. Zudem weist die Vorderwand der Box Luftaustrittsöffnungen auf oder kann völlig offen sein, so daß die Ausatemluft der Tiere in die freie Stalluft treten kann. Durch das Anordnen der Quermembran ist ein Vermischen der Einatemluft mit der Körperluft im wesentlichen ausgeschlossen, so daß eine Verringerung der Körperlufttemperatur durch die einströmende kühlere Einatemluft nicht mehr möglich ist, wodurch optimale Temperaturverhältnisse bei maximaler Energieeinsparung geschaffen werden.
  • Gemäß der Erfindung kann in der Bucht mindestens ein Betätigungsknopf für mindestens eine Frischluftdusche vorgesehen sein. Dabei kann die Dusche zur Kühlung des Tierkorpers und/oder zur Kühlung des Futters vorgesehen sein. Auch ist die Möglichkeit gegeben, daß durch Betätigung eines Knopfes durch das Schwein im Mistgangbereich oder im Einatembereich je nach Einstellung eine bestimmte Zeit lang kühle Luft sich über das Schwein ergießt. Hierdurch kann dem an sich bekannten Bedarf der Schweine Rechnung getragen werden, daß diese entsprechend dem Suhle-Gedanken in freier Natur gerne unterschiedliche Temperaturen auf ihrer Körperoberflc.e haben. Da diese Luft im wesentlichen keimfrei ist, werden die Bakterien, die auf dem Schwein sind, im wesentlichen alle getötet. Auch wird beiDnrcstreichen des Futters durch aus der Dusche bzw. Frischluftöffnung kommende Frischluft das durch die Atemluft des Tieres aufgewärmte Futter abgekühlt, so daß schädliche keimfördernde Temperaturen im Futter abgebaut werden bzw. nicht entstehen können.
  • Erfindungsgemäß ist von Vorteil, wenn die Buchten aus Kunststoff oder Aluminium entweder aus einem Stück gegessen sind oder aus später zusammengeschweißten Einzelteilen bestehen. Beide Materialien sind pflegeleicht, relativ unverrottbar und sind durch ihr geringes spezifisces Gewicht besonders beim Transport der Buchten enünscht.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung und die darin verwendeten erfindungsgemäßen Buchten ist die Möglichkeit gegeben, die Behandlung der Einatemluft unkompliziert zu gestalten, da diese nur noch ca. 10 bis 20 % der bisher im Stall behandelten und umgewälten Luft beträgt. Die Einatemluft kann dabei befeuchtet, mit Heilstoffen versehen oder durch UV-Strahlen keimfrei gemacht werden (Inhaliersystem).
  • Die Reinigung (Wäsche) der Abluft wird wesentlich einfacher und billiger, da nur noch 10 - 20 % der Stallluft gereinigt werden muß. Das gesamte Stallsystem ist somit umweltfreundlicher als alle bisherig bekannten.
  • Gleichzeitig wird durch die Trennung der Einatemluft von der übrigen Stalluft der Körper des Tieres mit einer Schlaftemperatur (Bettsystem) und die Einatemluft gekühlt oder angewärmt, also wohltemperiert vorgesehen.
  • Durch Versuche ist festgestellt worden, daß ein größerer Platz pro Tier von z.Z. ca. 0,60 bis 0,70 m2/Mastschwein höhere Zunahme bringt. Die Baukosten pro Tier steigen dabei erheblich an, die z.B. dem Mastschwein doppelt soviel Platz zur Verfügung stellen. Durch die erfindungsgemäßen Buchten, von ca. 1,2 m2, sind die Baukosten pro Mastschwein fast gleichbleibend.
  • Des weiteren ist erfindungsgemäß die Möglichkeit gegeben, daß durch die Zuleitung der Einatemluft über Rohre diese Einatemluft für das Einzeltier oder für alle so behandelt werden kann, wie es für die Gesundheit der Tiere erforderlich ist. Es kann beispielsweise für alle Tiere oder lediglich für eines oder einige Tiere der Einatemluft Dampf aus Heilkräutern oder Medikamente beigegeben werden.
  • Der Erfindungsgegenstand wird nachstehend anhand der in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Querschnittes einer Aufstallung unter Verwendung von auseinanderweisend gestapelten er,findungsgemäßen Viehaufnahme-Behältern, Fig. 2 eine Ansicht von oben auf eine gestapelte Anordnung von Buchten nach Fig. 1, Fig. 3 eine schematische Darstellung von zwei zueinander gerichteten Stapelanordnungen innerhalb einer Stallung, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Bucht in erster Ausführung, Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf eine ehrfachbucht, hier für vier Tiere mit Einzelluftzuführung, Fig. 6 eine Draufsicht wie in Fig. 5 mit gemeinsamer Frisch luftzufuhr für je zwei Tiere, Fig. 7 eine Seitenansicht von gleichsinnig übereinandergestG,xlten Buchten, Fig. 8 eine Seitenansicht wie in Fig. 7 von jeweils uni 1800 umgesetzt gestapelten Buchten, Fig. 9 eine schematische Teilansicht eines stufenförmigen Unterbaus für die Stallhaltung, Fig. 10 eine schematische Seitenansicht einer Frischluftdüse, Fig. 11 einen Ausschnitt aus einer Frischluftdüse als Rohrsystem, Fig. 12 einen Längsschnitt durch eine Bucht mit einer Quermembran, Fig. 13 eine Stirnansicht auf eine Quermembran (Lasche) nach Fig. 12, Fig. 14 einen teilweisen Längsschnitt durch eine Bucht mit zwei vertikal übereinander angeordneten Frischluftdüsen, Fig. 15 einen Längsschnitt durch eine Bucht mit einem weiteren erfindungsgemäßen Be- und Entlüftungssystem, Fig. 16 eine Seitenansicht auf einen Lastzugaufbau mit aufgestapelten Buchten, und Fig. 17 eine Stirnansicht auf einen Lastzugaufbau nach Fig. 16.
  • In Fig. 1 ist mit 1 eine Stallkonstruktion bezeichnet, in welcher Buchten 2 stufenförmig nach außen weisend gestapelt sind. Die Schlitze ("Spalten") aufweisenden Teile der Buchtenböden (Mistfläche 3) stehen dabei im wesentlichen über einer Güllegrube 4, welche den unteren Teil eines Mistbereiches 5 bildet. Die zueinander weisenden Vorderseiten der Buchten bilden einen Futtergang 6. Im wesentlichen unter dem Dach der Stallkonstruktion sind Rohrleitungen 7 für frische Einatemluft vorgesehen, welche zu den einzelnen Buchten führende Verzweigungen, an deren Ende Frischluftdüsen 8 vorgesehen sind, aufweisen. Die aus den Fristluftdüsen 8 austretende Einatemluft bildet eine Frischluftwolke 9. Die allgemeine Stallumluftbewegung ist somit in eine bestimmte Richtung gezwungen, wodurch aus der Güllegrube keine verpestete Luft hochdringen und sich mit der Stalluft vermischen kann. Am vorderen Ende einer jeden Bucht ist ein Futtertrog 11 angeordnet.
  • Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführung der Bucht 2, die hier eine Vielfachbucht ist, also eine Bucht, in welcher mehrere Futter-, Einatemluft- u.a. Einrichtungen aufweisende Einzelplätze vorgesehen sind.
  • In der in Fig. 3 dargestellten Aufstallung sind im Stall 1 zwei aufeinander zugestufte Doppelreihen von Buchten 2 derart angeordnet, daß sie jeweils einen im wesentlichen geschlossenen, über eine Güllegrube 4 befindlichen Mistbereich 5 aufweisen. Die so aufgestellten beiden Buchten-Stapel bilden dabei einerseits zwischen sich und andererseits zur Stallwand hin Futtergänge 6, während in den gleichen Zwischenräumen Rohrleitungen 7 und 38 für Frischluft angeordnet sind.
  • Die in Fig. 4 gezeigte Bucht 2 weist an ihrem Vorderende den Futtertrog 11 auf und gleichzeitig reicht die Frischluft-Rohrleitung 7 mit ihrer Frischluftdüse 8 in den Vorderraum hinein. In der Vorderwand der Bucht sind Lüftungsöffnungen 12 vorgesehen. Aus der Düse 8 tritt Frischluft in die Bucht und bildet die Frischluftwolke 9. Durch die aus der Düse austretende Frischluft wird das Buchteninnere im wesentlichen in einen Einatemluftteil 13 und einen Körperluftteil 14 unterteilt. Der Buchtenboden weist an seinem hinteren Ende die mit Schlitzen (Spalten) versehene Mistfläche 3 auf, welche bei stufenförmiger Stapelung der Buchten frei über dem darunterliegenden Raum (Mistbereich 5) steht.
  • In der in Fig. 5 dargestellten Mehrfachbucht für vier Schweine ist durch in Längsrichtung teilweise eingezogene Trennwände 15 eine Unterteilung in vier Einzelbereiche vorgenommen worden. Dabei weist jeder Einzelbereich einen nur einen Teil der Breite des Einzelbereiches ausfüllenden Futtertrog 11 auf, während die freibleibende Hälfte zur Vergrößerung des Liegeplatzes des Tieres dient und gleichzeitig die Frischluftrohrleitung 7 aufnimmt.
  • Statt oder zusätzlich zu den Teil-Trennwänden 15 können Absperrwände 39 entlang der gesamten Buchten-Länge eingezogen werden, um die Isolation eines einzelnen Tieres zu ermöglichen.
  • Die in Fig. 6 dargestellte Mehrfachbucht besitzt in jeder zweiten Trennwand eine gemeinsame Frischluft-Rohrleitung 7, die jeweils eine in die benachbarten Einzelbereiche gerichtete Frischluftdüse 8 an ihrem Ende aufweist. Dabei können diese Frischluftdüsen Einzeldüsen oder ein Frischluftdüsen-Rohrsystem, parallel mit der Trennwand in Vertikalführung sein.
  • Wie in Fig. 7 dargestellt, können die Buchten beim Transport gleichsinnig übereinander angeordnet sein, wobei an jeweils der unteren Bucht am rückwärtigen Teil der Oberwand eine niedrige, im wesentlichen die Abmessungen des Spaltenteiles des Buchtenbodens aufweisende Wanne 17 zur Aufnahme der Exkremente vorgesehen ist.
  • Bei der in Fig. 8 dargestellten umgesetzten Stapelung der Buchten ist die Wanne 17 im vorderen Deckwandteil vorgesehen.
  • In Fig. 9 ist ein Stufenunterbau 18 für zueinander hingestufte Buchten dargestellt, durch welchen die Stufen 19 im wesentlichen einen geschlossenen turmähnlichen Aufbau bilden, der den über der Güllegrube 4 stehenden Mistbereich 5 abschließt.
  • In Fig. 10 ist ein in Frischluftdüsen 8 mündendes Rohr 7, welches einen Faltenbalg 20 aufweist, um eine optimale Ausrichtung der Düsen 8 zu ermöglichen, dargestellt.
  • Auch die in Fig. 15 dargestellten Absaugrohre 31 können in ähnlicher Weise aufgebaut sein (ähnlich auch die Abluftdüse 31).
  • In Fig. 11 ist die Frischluftdüse 8 als Rohrsystem ausgebildet, welches im wesentlichen aus einem in seiner Mantelfläche radial gerichtete Öffnungen 21 aufweisenden Rohr 7 besteht. Das Frischluft-Rohrsystem kann außer zur Lieferung der Einatemluft auch zur Belüftung bzw.
  • zum Abkühlen des Futters verwendet werden. Zudem kann dem Frischluft-Rohrsystem ein entsprechendes Abluft-Rohrsystem , ähnlich wie in Fig. 15 dargestellt, zugeordnet werden. Die zwischen den Frischluft- und Abluft-Rohr systemen fließende Luft wird dabei die Form einer Walze (Frischluftwalze) aufweisen.
  • Fig. 12 zeigt eine erfindungsgemäße Bucht 2 in einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung, bei welcher das Tier, hier z.B. ein Schwein, über eine Schultergurtanbindung 28 gehalten wird. In der vorderen Hälfte der Bucht ist eine Manschette 29 derart quer angeordnet, daß sie einerseits den Hals des Tieres satt umschließt und andererseits auf ihrem gesamten Umfang an den Buchtenwänden derart befestigt ist, daß eine Teilung des Buchteninnenraumes in Längsrichtung in einen Atemluftteil 13 und einen Körperluftteil 14 stattfindet (siehe auch Fig. 13). Diese Manschette 29 kann auch nur im oberen Bereich der Bucht zur teilweisen Trennung der warmen Körperluft von der Einatemluft angebracht werden. An der Unterseite des Buchtenbodens ist eine in Längsrichtung verschiebbare und nach Bedarf ganz entfernbare Abdeckung 30 für die Mistfläche 3 angeordnet.
  • Fig. 14 zeigt in einem teilweisen Vertikalschnitt eine Frischluft-Rohrleitung 7, von welcher zwei vertikal beabstandete Frischluftdüsen 8 im wesentlichen horizontal in das Buchteninnere hineinreichen, und zwar die untere in Höhe der Schlafposition des Tierkopfes und die obere in Höhe der Stehposition des Tierkopfes.
  • In Fig. 15 ist ein weiteres Be- und Entlüftungssystem für die Buchten dargestellt. Zusätzlich zu den im Einatembereich 13 angeordneten Frischluftdüsen 8-und zugehörigen Rohrleitung 7 ist zwischen der Vorderwand der Bucht und der Frischluftdüse 8 ein Ausatemluft-Absaugrohr 31 angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß die vom Tier ausgeblasene, verbrauchte Ausatemluft direkt abgesogen wird, ohne sich mit der Fristluft zu vermischen und sie aufwärmen zu können. Auch die von außerhalb der Bucht in den Einatembereich eindringende Luft kann somit von dem Absaugrohr 31 abgesaugt werden.
  • Im Körperluft-Teil 14 der Bucht ist eine Warmluft-Zuführung vorgesehen. Diese besteht aus mindestens einer Warmluft-Düse 32, welche auf den Tierkörper gerichtete Öffnungen 21 aufweist und welche mit einer Warmluft-Zufuhrleitung 33 verbunden ist. In der Zeichnung ist eine Düse 32 an der Decke der Bucht angeordnet dargestellt.
  • Es können jedoch beliebig viele Düsen 32 im gesamten Körperluft-Teil 14 der Bucht angeordnet sein, wodurch der Tierkörper praktisch rundum gleichmäßig mit Warmluft umspült wird.
  • Zur Verstärkung der Abgrenzung des Einatemluft-Teiles 13 vom Körperluft-Teil 14 kann an der Vorderseite der Warmluftdüse 32 eine raumteilende Lasche 40 vorgesehen sein.
  • Durch diese Lasche 40 wird ein Sich-Stauen der einströmenden Warmluft und der Körperluft erreicht. Gleichzeitig wird ein Eindringen der eingebrachten Warmluft in den Einatemluft-Teil 13 unterbunden.
  • Zur besseren Ableitung der Luft aus dem Buchteninneren kann unterhalb der Mistfläche 3 mindestens ein Absaugrohr 34 vorgesehen sein. Diese Absaugrohre können in dem Stufenunterbau 18 vorgesehen sein.
  • Schließlich kann auf dem Boden der Bucht 2, vorzugsweise am Liegeplatz des Tieres, eine Bodenwelle 35 derart angeordnet sein, daß das Tier im Liegen seinen Hals auf diese Bodenwelle auflegen kann. Abgesehen von der Stützwirkung für das Tier erfüllt die Bodenwelle 35 auch zusätzlich die Funktion der Strömungsausrichtung. Die z.B. am Boden entlangströmende Luft wird durch diese Welle 35 jeweils in ihrer Richtung beeinflußt, wodurch einerseits zum Warmluftstrom und andererseits zum Verhindern des Eindringens der Frischluft in die Körperluft-Zone beigetragen wird.
  • In Fig. 16 und 17 ist ein Lastzugaufbau dargestellt, aus welchem die Anordnung der Buchten über- und nebeneinander auf einem Lastzug 36 ersichtlich wird. Auf dem Lastzugaufbau kann ebenfalls ein Frischluft-Zufuhrsystem vorgesehen sein, welches mit den Rohrleitungen 7 der Buchten 2 verbunden ist.
  • Zwar ist in der Zeichnung von den Tieren, für die die erfindungsgemäße Anordnung und die Buchten Verwendung finden, nur das Schwein dargestellt und entsprechend beschrieben worden. Es ist jedoch selbstverständlich, daß alle in Buchten haltbaren und transportierbaren Tiere mit gemeint sind. Die Relation der Buchtendimensionen und Frisch- und Abluftsystem-Anordnungen ist dann der entsprechenden Tierart angepaßt auszulegen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Frischluft-, Abluft-und Warmluftrohre bzw. -System in den Buchten kann im Rahmen der Erfindung auch auf offene Stallsysteme übertragen werden. So kann z.B. in einem herkömmlichen Kuhstall, in welchem sich die Kühe gewöhnlich in angebundenem Zustand befinden, am Kopfende einer jeden Box oder eines jeden Platzes ein Frischluft- und ein Abluftrohr (-düse) vorgesehen sein, während im wesentlichen in Körperhöhe Warmluft-Düsen angeordnet sein können.
  • Ebenso können ganze Rohrsysteme für die Ein- und Ausatemluft in Geflügel- und Kaninchenställe gelegt werden.
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Claims (46)

  1. Anordnung zur Haltung von Vieh, wie Schweine, Rinder, Geflügel, Kaninchen, sowie Viehaufnahme-Behälter zur Anwendung in dieser Anordnung Patentansprüche 1. Anordnung zur Haltung von Vieh, wie Schweine, Rinder, Geflügel, Kaninchen, bei welcher die Tiere einzeln oder mehrere zusammen in rechteckigen, stapelbaren Viehaufnahme-Behälter (Buchten), deren Böden Teilspaltenböden sind und die eine Zuluft- und eine Ablufteinrichtung aufweisen, vorzugsweise in einer Richtung gehalten werden, wobei die Buchten neben- und übereinander angeordnet sind, derart, daß jeweils zwei Buchten sich mit den Vorder- bzw. Rückwänden gegenüberliegen, so daß mindestens eine Zuluft- und eine Abluftseite im-Stall gebildet ist, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Buchten (2) von den Tieren bei Aufzucht und Transport vorzugsweise nicht verlassen werden, daß die Buchten (2) für die Aufzucht stufenförmig versetzt gestapelt sind, während die Buchten für den Transport vertikal übereinander stapelbar sind, und daß in den Buchten die Einatemluft von der übrigen Stalluft dadurch getrennt ist, daß zumindest im Kopfbereich ein Einlaß-Anschluß für die Einatemluft vorgesehen ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß für den Transport die Buchten um 1800 seitenversetzt übereinandergestapelt sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Buchten für den Transport gleichsinnig direkt übereinander angeordnet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Buchten (2) bei der Stallhaltung derart stufenförmig gestapelt sind, daß jeweils der den Spaltenboden aufweisende Teil der Buchten (2) frei über einer Güllegrube (4) angeordnet ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß jeweils zwei Buchten-Stapelreihen achssymmetrisch zueinander und zur Güllegrube (4) angeordnet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Buchten (2) zueinander weisend gestapelt sind.
  7. 1. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Buchten (2) auseinander weisend gestapelt sind.
  8. 8. Anordnung nach mindestens eiriern der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß für die stufenförmige Stapelung von mehr als zwei Buchten im Stall (1) ein Stufenunterbau (18) vorgesehen ist.
  9. 9. Anordnung nach Ansprüchen 1 und 8, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß im Stall (1) im wesentlichen oberhalb des Futterganges (6) des Stufenunterbaues (18) mindestens eine Frischluftzufuhrleitung (38) zur Einbringung von Frischluft für die das Vieh betreuenden Menschen angeordnet ist.
  10. 1 0. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur Einbringung der Einatemluft an der Vorderwand der Bucht (2) Einatemdüsen (8), die über eine Rohrleitung (7) mit ca. 10-20 % der gesamten Stalluft ausmachenden EinaterLluft versehen werden, angeordnet sind.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daßmindestens zwei vertikal übereinander angeordnete Einatemdüsen (8), jeweils für stehende bzw. liegende Tiere vorgesehen sind.
  12. 12. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 9 und 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die durch die Einatemdüsen (8) eingebrachte Einateluft ein im wesentlichen kontinuierlicher Luftstrom ist.
  13. 13. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 9 und 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die durch die Einatemdüsen (8) eingebrachte Einatemluft ein pulsierender Luftstrom ist.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur Erlangung des pulsierenden Luftstromes in der Einatemluft-Zuführung eine an sich bekannte Einrichtung zum Zerhacken des Luftstromes vorgesehen ist.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zurAusbringungder verbrauchten Luft ein an sich bekanntes, mit Vakuum arbeitendes Absaugsystem vorgesehen ist.
  16. 16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zum Entfernen der verbrauchten Stalluft das Absaugsystem im Bereich der Güllegrube (4) angeordnet ist.
  17. 17. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Absaugsystem im Stinkbereich der Buchten (2) angeordnet ist.
  18. 18. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , das das im Stinkbereich angeordnete Absaugsystem im wesentlichen aus einem Absaugrohr (34) besteht, welches im stufenförmigen Unterbau (18) integriert ist.
  19. 19. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Absaugsystem im wesentlichen aus einem zwischen Einatemdüse und Vorderwand der Bucht (2) angeordneten Absaugrohr (31) besteht.
  20. 20. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Absaugrohr (31) mindestens eine Absaugdüse aufweist, die im Verhältnis zu der mindestens einen Einatemdüse (8) derart angeordnet ist, daß die durch die Düsen aus- bzw. eintretende Luft eine Luftwalze bilden.
  21. 21. Anordnung nach den Ansprüchen 15 bis 19, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Absaugsystem, insbesondere das Absaugrohr (31;34) zum Absaugen der verbrauchten Luft mit einer im wesentlichen gleichen Strömungsgeschwindigkeit arbeitet wie das Frischluftsystem, insbesondere wie die jeweilig eingebrachte Einatemluft in den Buchten (2).
  22. 22. Anordnung nach Anspruch 21, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Strömungsgeschwindigkeit im Tierkörperbereich unter 0,1-0,2 m/s beträgt.
  23. 23. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß im Körperbereich (14) der Buchten (2) mit Warmluftzuleitungen (33) verbindbare und mit auf den Tierkörper ausgerichteten Öffnungen (21) versehene Warmluft-Düsen (32) angeordnet sind.
  24. 24. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Düsen (32) an der Decke der Buchten (2) vorgesehen sind.
  25. 25. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch g e k e n n -z e i c h ne t , daß die Düsen (32) in bzw. an der Wandung des gesamten Körperbereiches (14) der Buchten (2) angeordnet sind.
  26. 26. Anordnung nach den Ansprüchen 23 bis 25, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß mindestens am vorderen Endbereich der Warmluftdüsen (32) eine flexible, in der Regel bis an den Hals des Tieres zumindest von oben her hängend anliegende Lasche (40) zur Warmluftzonenbegrenzung angeordnet ist.
  27. 27. Viehaufnahme-Behälter (Buchten) zur Haltung und Transport von Vieh, wie Schweine, Rinder, Geflügel, Kaninchen, bei welchem die Tiere einzeln oder zu mehreren, vorzugsweise in einer Richtung, gehalten werden, zur Anwendung in einer Anordnung gemäß Anspruch 1, wobei der Behälter rechteckig und stapelbar ist, einen Teilspaltenboden und eine Zuluft- und Ablufteinrichtung aufweist, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Zulufteinrichtung aus Einatemdüsen (8) besteht, die mit Rohrleitungen (7) verbunden sind, und daß zumindest der Mistbereich (5) des Teilspaltenbodens als Ablufteinrichtung dient.
  28. 28. Behälter nach Anspruch 27, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß mindestens zwei übereinander angeordnete Einatemdüsen (8) für Liege- und Standposition des Tieres vorgesehen sind.
  29. 29. Behälter nach Anspruch 27, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Einatemdüsen (8) als eine oder mehrere Düsenöffnungen (21) eines im wesentlichen vertikalen oder auch horizontalen Zuluftrohres (7) ausgebildet snd.
  30. 30. Behälter nach Anspruch 27, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zum Verschließen der Mistfläche (3) am Behälterboden eine in Längsrichtung verschiebbare Abdeckung (30) abnehmbar angeordnet ist.
  31. 31. Behälter nach mindestens einem der Ansprüche 27 bis 30, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß am vorderen und/oder am hinteren Ende der Deckenwand der Bucht (2) eine Wanne (17) zur Aufnahme der beim Transport anfallenden Exkremente vorgesehen ist.
  32. 32. Behälter nach mindestens einem der Ansprüche 27 bis 31, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zur leichteren Verschiebung auf einer Unterlage oder einem anderen Behälter an der Unterseite des Behälters an sich bekannte Lagerungen vorgesehen sind.
  33. 33. Behälter nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß an der Oberseite des Behälters an sich bekannte Einrichtungen zum Einrasten der Lagerungen angeordnet sind.
  34. 34. Behälter nach mindestens einem der Ansprüche 27 bis 33, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Behälter (2) als Einzelbehälter ausgebildet ist.
  35. 35. Behälter nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Behälter (2) als Mehrfachbehälter ausgebildet ist.
  36. 36. Behälter nach Anspruch 35, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß zur Trennung der Tiere in den Mehrfachbuchten sich über nur einen Teil der Länge erstreckende Trennwände (15) eingezogen sind, wobei in den so gebildeten Teilboxen jeweils eine Futtereinrichtung (11) und eine Zulufteinrichtung (7,8) vorgesehen ist.
  37. 37. Behälter nach den Ansprüchen 35 und 36, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zur zeitweiligen vollständigen Trennung der Tiere jeweils mindestens eine ein- bzw. ausschiebbare Wand (39) vorgesehen ist.
  38. 38. Behälter nach mindestens einem der Ansprüche 27 bis 37, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß vorzugsweise für Versuchszwecke eine elastische, nicht oder nur wenig luftdurchlässige Manschette (29) in Querrichtung vorgesehen ist, die den inneren Raum des Behälters (2) in einen vorderen Einatemluftteil (13) und einen rückwärtigen Körperluftteil (14) trennt, daß die Manschette (29) eine im wesentlichen mittige Öffnung aufweist, durch welche der Kopf des Tieres hindurchführbar ist, so daß der Hals des Tieres von der Manschette (29) satt umschlossen ist.
  39. 39. Behälter nach Anspruch 38, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die als Tür ausgebildete Vorderwand (12) des durch die Manschette (29) zweigeteilten Behälters (2) in ihrem Luftdurchtrittsquerschnitt veränderbare Lüftungsöffnungen aufweist.
  40. 40. Behälter nach mindestens einem der Ansprüche 27 bis 39, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß im Innern des Behälters mindestens eine Betätigungseinrichtung für eine Frischluftdusche (16) vorgesehen ist.
  41. 41. Behälter nach Anspruch 40, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Frischluftdusche (16) zur Kühlung des Tieres und/oder zur Kühlung des Futters vorgesehen ist.
  42. 42. Behälter nach mindestens einem der Ansprüche 27 bis 41, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß dieser aus Kunststoff gefertigt ist.
  43. 43. Behälter nach mindestens einem der Ansprüche 27 bis 41, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß dieser aus Aluminium gefertigt ist.
  44. 44. Behälter nach den Ansprüchen 30 oder 31, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß er im wesentlichen einstückig gegossen ist.
  45. 45. Behälter nach den Ansprüchen 30 oder 31, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß dieser aus Einzelteilen zusmmengeschweißt ist.
  46. 46. Behälter nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Lastzüge (36) zum Transport der Buchten (2) mit an den Düsen der Buchten anschließbaren Zu- und Abluftsystemen ausgerüstet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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