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DE330950C - Schienenbefestigung auf Metallschwellen ohne Lochung der Schwelle - Google Patents

Schienenbefestigung auf Metallschwellen ohne Lochung der Schwelle

Info

Publication number
DE330950C
DE330950C DE1918330950D DE330950DD DE330950C DE 330950 C DE330950 C DE 330950C DE 1918330950 D DE1918330950 D DE 1918330950D DE 330950D D DE330950D D DE 330950DD DE 330950 C DE330950 C DE 330950C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeper
threshold
perforation
rail fastening
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918330950D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERBERT SCHLOSS
Original Assignee
HERBERT SCHLOSS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERBERT SCHLOSS filed Critical HERBERT SCHLOSS
Application granted granted Critical
Publication of DE330950C publication Critical patent/DE330950C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/64Rail fastenings gripping or encircling the sleeper

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung auf Metallschwellen ohne Lochung der Schwelle. Bei der bekannten Schienenbefestigung auf ungelochten lVIetallschwellen wird die die seitliche Verschiebung der Schienen auf der Schwelle verhindernde Reibung durch federnde Klemmstücke .oder Keile erzeugt, welche die Schienen gegen die Oberfläche der Schwelle drücken.
  • Diese Schienenbefestigungen sind nicht sicher genug, denn die Erschütterungen und stoßweisen Beanspruchungen können die Wirkung der Befestigungsmittel derart vermindern, daß die Reibung plötzlich stark verringert wird, was Verschiebungen der Schiehe zur Folge haben kann.
  • Die neue Schienenbefestigung soll diesen Übelstand vermeiden und die. der Verschiebung der Schienen widerstehende eibung nicht von der Wirkung besonderer Befestigungsmittel, sondern von der senkrechten Seitenkraft der Raddrücke unmittelbar abhängig machen.
  • Dieses Ergebnis wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß die auflagerfläche der Unterlegplatte der Schiene unter einem solchen «Winkel zu einer senkrechten Ebene auf entsprechenden Flächen der Schwelle ruht, daß die Reibung infolge der senkrechten Seitenkraft der durch den Raddruck auf die Schienen übertragenen, nach außen gerichteten Gesamtkraft größer ist als die wagerechte Seitenkraft, welche bestrebt ist, die Unterlegplatte auf der Schwelle zu verschieben. In anderen Worten, der obere Teil der Schwelle hat gemäß der Erfindung die Form eines Keiles, welcher in eine Nut entsprechender Form der Unterlegplatte dringt oder umgekehrt, so daß die Klemmung der beiden Teile von dem bei der Durchfahrt eines Zuges übertragenen Druck unmittelbar abhängt.
  • Die Zeichnungen zeigen eine Ausführunasform der Erfindung.
  • Die Fig. z ist die Seitenansicht und die Fig. 2 der Grundriß der neuen Befestigung der Schiene auf einer Metallschwelle von Balken- oder Trägerform. Die Fig. 3 zeigt eine Stirnansicht der Schienenbefestigung an einer I-förmigen Schwelle. Die Fig. q. und 5 stellen Schnitte nach den Linien I-II und III-IV der Fig. 2 dar. Die Fig. 6 und 7 zeigen Einzelheiten einer Hilfsvorrichtung, welche zusammen mit dem Erfindungsgegenstand verwendet werden kann. Die Fig. 8 und q sind ähnliche Stirnansichten wie die Fig. ;;, jedoch mit trogförmigen Schwellen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. r bis 7 ist die Unterlegplatte a nicht mehr, Nvie üblich, auf der Schwelle h durch Schrauben oder ähnliche Befestigungsmittel, für welche Löcher oder Einschnitte in der Schwelle` nötig sind, befestigt, und auch nicht mehr gegen die ebene Oberfläche der Schwelle b durch Klemmstücke oder Keile gedrückt, sondern diese Unterlegplatte ruht auf der Schwelle mittels geneigter Flächen c, d, die mit einer senkrechten Ebene den Winkel a bilden (Fig. 5). nie Flächen c und d berühren sich entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Blattes aus einem Stoffe, der eine bessere Berührung gewährleistet.
  • Der Winkel a ist so berechnet, daß die Reibung infolge der senkrechten Seitenkraft der durch den Raddruck auf die Schienen übertragenen, schräg nach außen gerichteten Kraft genügt, um die Verschiebung der Platte a senkrecht zur Gleisachse unter dem Einfluß der wagerechten Seitenkraft zu verhindern. Der vertiefte untere Teil der Unterlegplatte bildet 'eine Keilnut, der Schwellenkopf den-durch die Last eingetriebenen Keil. Die Klemmung der beiden Teile ist um so größer, je höher die Unterlegplatte und also die Schiene belastet ist.
  • Dieses Ergebnis wird ohne sonstige Hilfsmittel erreicht.
  • Die Gestaltung der Unterlegplatte a kann selbstverständlich j e nach der zu benutzenden Schwellenart abgeändert werden. Die Fig.8 und 9 zeigen die neue Schienenbefestigung auf eine trogförmige Schwelle angewendet.
  • Die Schienen können auf der Unterlegplatte natürlich in beliebiger «'eise befestigt sein. Da die Reibung der, Unterlegplatte auf der Schwelle von dem Raddruck unmittelbar abhängt, kann es in der Praxis nützlich, 6bwohl nicht unentbehrlich sein, eine bekannte Hilfsvorrichtung, z. B. Bügel und Klemmkeile, zu benutzen, uni das Abheben der Platte ca von der Schwelle b bei unbelasteter Schiene zu verhindern.
  • Bei dem dargestellten Beispiele besteht diese: Vorrichtung aus zwei Keilen f, welche mit zwei durch zwei Schrauben h verbundenen Bügeln g. zusammenwirken. Beim Anziehen der Schrauben h wird die Unterleg platte durch die Wirkung der Keile f auf die Schrägflächen e an die Schwelle gepreßt. Es ist dabei gleichgültig, ob die Keile f von den Bügeln unabhängig sind oder mit ihnen aus einem Stück bestehen.
  • Wenn die Schwelle an den Enden nicht bei der Herstellung umgeformt ist, so können die Bügel ä aus einem Stück bestehen, sonst werden sie aus zwei Teilen g, g 1 (Fig. 6) hergestellt, die mittels einer Schwalbenschwanzverbindung (z. B. Teil i der Schraube k in der Fig. 7) zusammengehalten werden.

Claims (1)

  1. PATEN T-A\ sPRUcH: Schienenbefestigung auf Metallschwellen ohne Lochung der Schwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegplatte mittels geneigter Flächen (e.) so auf Schrägflächen (i@ der Schwelle ruht, daß die der seitlichen Verschiebung der Schienenbefestigungsmittel widerstehende Reibung unmittelbar von dem Raddruck abhängig ist.
DE1918330950D 1918-04-13 1918-06-27 Schienenbefestigung auf Metallschwellen ohne Lochung der Schwelle Expired DE330950C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE330950X 1918-04-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE330950C true DE330950C (de) 1920-12-27

Family

ID=3867832

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918330950D Expired DE330950C (de) 1918-04-13 1918-06-27 Schienenbefestigung auf Metallschwellen ohne Lochung der Schwelle

Country Status (1)

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DE (1) DE330950C (de)

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