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DE12124C - Neuerung an der elastischen Befestigung der Eisenbahnschienen auf ihren Unterlagen - Google Patents

Neuerung an der elastischen Befestigung der Eisenbahnschienen auf ihren Unterlagen

Info

Publication number
DE12124C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening
rail
bolt
innovation
pads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT12124D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. A. J. VAUTHERIN in Chäteau de Rans
Publication of DE12124C publication Critical patent/DE12124C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/32Fastening on steel sleepers with clamp members
    • E01B9/34Fastening on steel sleepers with clamp members by resilient steel clips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

1880.
Klasse 19.
JULES ANTOINE JOSEPH VAUTHERIN in CHATEAU de RANS. Neuerung an der elastischen Befestigung der Eisenbahnschienen auf ihren Unterlagen.
Zusatz-Patent zu No. 7282 vom 18. März 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1880 ab. Längste Dauer: 17. März 1894.
Während als wesentlicher Bestandtheil der durch mein Patent No. 7282 geschützten Befestigungsart eine eigenthümliche Klammer auftritt, deren eines Ende, abgeflacht und durch eine Seitenwand der Langschwelle hindurchgehend, die eine Hälfte des Schienenfufses umfafst, und deren anderes Ende, mit Schraubengewinde versehen, durch die Oberwand der ' Langschwelle hindurchgesteckt und mit einer Mutter zum Anziehen versehen ist, ist jetzt bezüglich dieser Verbindungsorgane nachfolgend gekennzeichnete Abänderung getroffen worden:
Der Klammerbolzen geht, anstatt durch die Langschwellen-Oberwand, durch die gegenüberliegende Seitenwand hindurch und ist derartig gekrümmt bezw. mit Schiene und Schwelle zusammengestellt, dafs die Verbindung zwischen Schiene und Langschwelle bis zu gewissem statthaften Grade die Eigenschaft der Nachgiebigkeit erhält. Dieselbe ist in der Ausführung, Fig. 1 der Zeichnung, beispielsweise durch Einschaltung einer federnden, stählernen Unterlegplatte α erzielt worden.
Es hat die Ersetzung der elastischen Klammer α des Haupt-Patents durch die in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung mit α bezeichnete federnde Unterlegscheibe α den Zweck, die Anordnung des Befestigungsbolzens in Beziehung auf den Schienenfufs erheblich einfacher zu gestalten. Es ist erforderlich, diese · Befestigungsbolzen ο η abwechselnd von rechts und links den Schienenfufs übergreifen zu lassen und soll dadurch zugleich die Langschwelle in der Querrichtung versteift werden.
Um mit dieser Befestigungsweise bei geraden Langschwellen eine Curve darzustellen, schraubt man die Befestigungsbolzen ο η ungleich scharf an; es wird der gekrümmte Theil O eine gewisse Verschiebung der Schiene auf der Unterlage hervorrufen und also ist die Erzeugung einer Krümmung der Schiene möglich. Die Biegung der Schiene kann daher gleich an Ort und Stelle ihres Verlegens vorgenommen werden.
Die Elastizität der Unterlegscheibe a, vereinigt mit der Elasticität der einzelnen Wände der Langschwelle, soll eine günstige Wirkung auf die Betriebssicherheit ausüben, indem dann, wenn ein Zug die Schiene passirt, die Nachgiebigkeit der Langschwellen-Seitenwände eine gewisse gröfsere Spannung im Befestigungsbolzen ο η erzeugen soll und so in diesem Augenblick der Druck zwischen Gewinde und Schraubenmutter p ein Maximum erreicht.
In den Fig. 2,3, 5 und 6 der Zeichnung finden etliche Varianten Veranschaulichung. Dieselben beziehen sich ebensowohl auf Befestigung der gewöhnlichen, mit einem Fufse versehenen Eisenbahnschienen, als auch auf diejenige von Schienen mit doppelter Lauffläche. Dabei kann der Befestigungsbolzen ο η entweder in einen Schraubenbolzen η auslaufen, Fig. 4, oder mit einem Zapfenloch behufs Aufnahme eines Befestigungskeiles /, Fig. 5 und 6, versehen werden.
Das aufgebogene Ende 0 des Befestigungsbolzens in Fig. 2 stützt sich von oben auf den Schienenfufs, das andere Ende η desselben besteht aus Rundeisen und enthält Schraubengänge, über welche die Mutter/ geschraubt ist.
Fig. 3 zeigt die Anwendung des neuen Befestigungssystems auf eine Eisenbahnschiene mit zweifacher Lauffläche. Der aus der Langschwelle hervortretende aufgebogene Theil ο des Befestigungsbolzens ist hier so gestaltet, dafs er an zwei Punkten die Schiene berührt.
Die in den Fig. 5 und 6 zur Veranschaulichung kommenden Befestigungsweisen zeigen Bolzen η ο verwendet, deren Wirkungsweise vollständig derjenigen der Bolzen η ο in den vorhergehend erwähnten Figuren entspricht. Nur ist hier die Anspannung und bezw. Befestigung mittelst Schraube ersetzt durch eine solche mittelst Keiles /.
Erläuternd ist in. Bezug auf sämmtliche Fi-
guren zu bemerken, dafs wegen thunlichst klarer Darstellung die auf der einen Seite der Schiene auf dieselbe zur Einwirkung gelangenden Befestigungsmittel in vollen Linien gezogen worden sind, dagegen in gestrichelten Linien die auf der anderen Schienenseite angreifenden, symmetrisch zu den erwähnten und in gewissem Abstande von ihnen angeordneten Befestigungsmitteln.
In punktirten Linien zeigt Fig. 2 diejenige Lage der Schiene und bezw. des aufgebogenen Endes 0 des Befestigungsbölzens, welche bei stärkerem Anziehen der Mutter / eintritt.
Die punktirten Linien in Fig. 5 ferner geben an, wie sich durch Verlängerung des einen Endes ο des Befestigungsbolzens eine noch sicherere Fassung der Schiene erzielen läfst, welche Verbindungsweise sich in gewissen Fällen als zweckmäfsig erweisen dürfte.

Claims (1)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    Zum Zwecke der Befestigung von Schienen auf metallischer Unterlage des Vautherin'-schen Systems ein Bolzen n, dessen Anziehen mittelst Schraube oder Keil erfolgt, welcher Bolzen den Schienenfufs. bezw. Schienenkörper mit seinem Ende 0 umfafst und zugleich zur Verstärkung der Seitenwände dient; wobei federnde Klammern (Unterlegplatten) angewendet werden können, deren Elasticität gemeinsam mit derjenigen der Langschwelle in Anspruch genommen wird.
    Die wechselweise Versetzung der aus dem Befestigungsbolzen und seiner Anzugvorrichtung bestehenden und in gewissen Abständen von einander angeordneten Befestigungen, um so die bei Curven zu verlegenden gekrümmten Schienen gleich an Ort und Stelle in die erforderliche Gestalt bringen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT12124D Neuerung an der elastischen Befestigung der Eisenbahnschienen auf ihren Unterlagen Active DE12124C (de)

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DE12124C true DE12124C (de)

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