DE3308888A1 - Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasen - Google Patents
Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasenInfo
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Description
Kernforschungsanlage Jülich
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Elektrochemischer Gasanalysator für den SO~-Gehalt
in Gasen, insbesondere Rauchgasen
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrochemischen Gasanalysator für den SO2-Gehalt in Gasen,
insbesondere Rauchgasen, mit einer Meßzelle mit einer die Depolarisationsströme der zu bestimmenden
Gase anzeigenden Meßelektrode und einer unpolarisierbaren Gegenelektrode im gleichen Elektrolyten, ,-—-"-der
durch die Meßgaseinleitung zu einer Zirkulationsströmung angetrieben wird, die gelöstes
Gas enthaltenden Elektrolyten durch den Zwischenraum zwischen Meß- und Gegenelektrode treibt.
Die Kontrolle des SO2-Gehaltes in Abgasen ist
gegenwärtig eine besonders wichtige meßtechnische Aufgabe. Alle bekannten bisher verfügbaren Meßgeräte,
die auf verschiedenen Prinzipien basieren (Infrarot,Wärmeleitfähigkeit, UV usw. )y sind
entweder zu teuer oder in sehr beschränkten Meßbereichen anwendbar.
Von der Anmelderin wurde daher bereits ein elektrochemischer Gasanalysator der oben genannten
Art entwickelt (DE-OS 31 08 889 A1), der preiswert und über einen weiten Konzentrationsbereich
anwendbar ist. Bei diesem Analysator wird bereits Elektrolyt, in die Meßzelle zugetropft und verbrauchter
Elektrolyt fortgeführt. Als Elektrolyt dient verdünnte schwefelsaure Kupfersulfatlösung.
Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, daß COPY
die Linearität der Abhängigkeit der Meßwerte für den SO2~Gehalt und die Signalstabilität
verbessert und die Ansprechgeschwindigkeit gesteigert werden kann, wenn man für einen sehr
lebhaften Elektrolytaustausoh in der Zelle sorgt, bei dem zumindest etwa 50 % des Elektrolytvolumens
in der Zelle pro Minute ausgetauscht werden. Da mit steigendem Elektrolytaustausch die Signalhöhe
sinkt, sollte der Elektrolytaustausch jedoch auch nach oben begrenzt werden. Gleichzeitig
macht der lebhafte Elektrolytaustausch eine Rezyklierung notwendig.
Der erfindungsgemäße Gasanalysätor ist demgemäß
im wesentlichen gekennzeichnet durch einen Kreislauf zur kontinuierlichen Erneuerung des Elektrolyten
in der Zelle mit einem 0,5 bis Sfachen, insbesondere 1 bis 2,5fachen, Volumenaustausch
pro Minute mit einer Pumpe, einem Zufuhrsteuerungselement am Eingang der Zelle und einem SO_-Filter
am Ausgang derselben.
Das SO_-Filter wird insbesondere durch eine
mit Luftzutritt versehene Aktivkohlepatrone gebildet, bei der Elektrolytzulauf und -ablauf
derart angeordnet sind, daß die Kohle zumindest teilweise nur von Flüssigkeit benetzt wird,
so daß eine relativ große Oberfläche existiert, bei der Kohle, Elektrolyt und Sauerstoff miteinander
in Kontakt kommen können.
Diese Forderung wird insbesondere durch eine am oberen Ende offene, senkrecht angeordnete
Patrone mit unterem Auslauf gebildet, die etwa 50 bis 100 ml gekörnte Aktivkohle mit einem
Korndurchmesser von zumindest etwa 1 mm enthält,
ORIGINAL INSPECTED ^
an deren oberem Ende der Elektrolyt zutropft.
Vorzugsweise besteht die Meßelektrode aus Kohle und wird insbesondere durch einen Graphitstab
gebildet, während die Gegenelektrode aus Kupfer besteht. Zweckmäßigerweise können beide Elektroden
durch ein Diaphragma voneinander getrennt werden, das dann den Elektrolytstrom im wesentlichen
begrenzt.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist eine Zelle besonders geeignet, bei der die Elektrodenanordnung
in einer Vertikalbohrung eines Blocks vorgesehen ist, bei dem das der Gaseinleitung dienende
Zweigrohr durch eine am unteren Ende der Vertikalbohrung einmündende Schrägbohrung gebildet wird,
wobei beide Bohrungen im oberen Bereich über eine Verbindungsleitung (insbesondere mit geringfügiger
Neigung zur Vertikalbohrung hin) in Verbindung stehen, deren Verlängerung als Gas-
und Elektrolytauslaß aus der Zelle dient. Man kann auch beide Bohrungen schräg vorsehen.
In diese Verbindungsleitung mündet der Elektrolytzulaß,
der insbesondere ein darüber angeordnetes Niveaugefäß mit Auslaßkapillare (am Boden) aufweist.
Im Rückführungskreis des Elektrolyten befindet sich vorzugsweise ein größeres Vorratsgefäß
(von etwa 5 1 Fassungsvermögen), dessen Niveau mittels eines niveaugeregelten Wasserzulaufs
kontrolliert wird. Auf diese Weise werden Verdampfungsverluste kompensiert und die Elektrolytkonzentration
im wesentlichen konstant gehalten.
Dieses Vorratsgefäß befindet sich zweckmäßigerweise
..··..- 33088
auf einem Niveau unterhalb der Zelle, so daß der von der Zelle abfließende Elektrolyt nach
Passieren des So_-Filters und vorzugsweise eines nachgeschalteten einfachen mechanischen Filters
(z.B. Papier- oder Gewebefilter oder Glasfritte) in das Vorratsgefäß abfließen kann. An dieses
Gefäß schließt sich dann eine Pumpe an, die den von So2 befreiten Elektrolyten aus dem Vorrat
in das Element zur Elektrolytzufuhrsteuerung (insbesondere gebildet durch ein mit Auslaufkapillare
versehenes Niveaugefäß) fördert.
Besonders zweckmäßig ist eine Verdoppelung der Zelle (mit Zweigrohr zur Gaseinleitung für den
Zirkulationsstrora), wobei beide Zellen insbesondere als Bohrungen innerhalb eines einzigen Blocks
untergebracht sind. Die Zweitzelle dient dann als Referenzzelle, durch die einfach Luft geleitet
wird, und als Meßwert wird die Differenz der Ströme beider Zellen ermittelt. Auf diese
Weise wird eine sonst notwendige Thermostatisierung vermieden, die insbesondere bei der Messung
des SO2~Gehalts an Kaminen erforderlich wäre,
in deren Umgebung unterschiedliche Temperaturen herrschen können.
Die Größe des polarographischen Stroms, der bei vorgegebener Spannung durch die Zelle fließt,
wird als Maß der S02-Konzentration genommen. Dieser Strom ergibt sich durch Depolarisationseffekte
an der Anode und setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
a) Kinetisch bedingter Grundstrom, der sehr temperaturinstabil ist und
ORIGINAL INSPECTED
b) Diffusionsbedingter Meßstrom, der der SO-Konzentration
proportional ist. Da es sich um einen elektrochemischen Diffusionsstrom
handelt, wird er mit einem Temperaturanstieg ebenfalls größer. Auf der anderen Seite wird
dieser Stromanstieg durch die temperaturbedingte Verminderung der SO -Löslichkeit wieder
kompensiert, so daß dieser Teilstrom durch Temperaturänderungen praktisch nicht verändert
wird.
Wird der gesamte Meßstrom in nur einer Zelle gemessen, so ändert sich unter Temperatureinflüssen
die kinetische Komponente und infolgedessen der Gesamtstrom. Um diesen
Effekt zu unterdrücken, werden zwei Zellen genommen. In der ersten (Referenzzelle) wird
dem Elektrolyten nur Luft oder SO„-freies Abgas (z.B. entsprechend gereinigt) zugeführt,
so daß diese Zelle praktisch den kinetischen >- ' Grundstrom mißt. In die zweite (Meßzelle)
wird das zu überwachende SO_-haltige Gas geleitet. Durch diese Zelle fließt der ganze
aus beiden Komponenten zusammengesetzte Strom.
Wird die Differenz dieser beiden Ströme gemessen, so erhält man als Meßsignal nur die reine
diffusionsbedingte Komponente, die der SO2-Konzentration
proportional ist und temperaturstabil bleibt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben; es zeigen
(im Schema):
Figur 1 einen Elektrolytkreislauf für einen
SO -Analysator mit Doppelzelle;
-3.
Figur 2 ein SO -Filter;
Figur 3 den Aufbau einer Einzelzelle mit Manostat-
rohr;
Figur 4 eine vereinfachte Einzelzelle, die mit einem Gasdurchflußregler in der
Gaszufuhrleitung betrieben wird; Figur 5 den Querschnitt einer Doppelzellanordnung
mit Einzelzelltyp gemäß Figur 4; Figur 6 eine Meßanordnung zur Ermittlung des
TO Differenzstromes bei einer Doppelzelle· und
Figur. 7 eine Eichkurve.
Figur 1 zeigt eine Doppelzellanordnung 1 mit einer Meßzelle 2 und einer Referenzzelle 3,
deren abgehender Elektrolyt über eine gemeinsame Leitung 4 zu einem SO2-Filter 5 gelangt, von
dem aus nach weiterer mechanischer Filterung bei 6 der von SO- und Grobverunreinigungen befreite
Elektrolyt in ein Vorratsgefäß 7 mit einer Niveauregelung fließt.
Die Konstanthaltung des Niveaus erfolgt über einen Wasserzulauf 8, wodurch Verdunstungsverluste
kompensiert und die Konzentration des Elektrolyten im wesentlichen konstant gehalten
wird.
Eine Pumpe 9 fördert Elektrolyten über die Leitung zu einem Niveaugefäß 11, aus dem der Elektrolyt
über zwei Kapillaren 11' in die Zellen 2 und 3 (bzw. deren Verbindungsleitung zu den der
Gaseinleitung dienenden Zweigrohren) fließt.
Figur 2 zeigt ein SO^-Filter im Schnitt: der
bei 12 von oben zutropfende Elektrolyt benetzt die Aktivkohlefüllung 13 und kommt so mit der
COPY
gleichzeitig bei 14 zutretenden Luft in Kontakt. Von SO2 befreiter Elektrolyt fließt bei 15 am
unteren Ende ab.
Figur 3 zeigt den Aufbau einer einzelnen Meßzelle mit Manostatrohr 16: In der Elektrolysezelle
ist eine Meßelektrode 18 in Form eines Kohlestabes
angeordnet, an dem im Elektrolyten enthaltenes SO2 oxidiert wird. Als Gegenelektrode dient
ein Kupferrohr 19, das durch eine Fritte 20 vom Kohlestab 18 getrennt ist. Mit der Elektrolysezelle
17 steht ein Zweiggefäß 21 in Verbindung, an dessen unterem Ende über das Rohr 22 Meßgas
eingeleitet wird. Auf diese Weise entsteht in der durch Pfeile angedeuteten Weise eine kontinuierliche
Elektrolytzirkulation (nach dem Mammutpumpenprinzip) .
Frischer Elektrolyt tritt bei 23 zu, und bei 24 gelangen Gas und Überschußelektrolyt aus
der Zelle.
Durch 25 ist ein Meß- und Registriergerät für den polarographischen Strom angedeutet.
Herstellungstechnisch und im Gebrauch wesentlich einfacher ist eine Zelle gemäß Figur 4: Bei
dieser Zelle, die mit einem Durchflußregler 26 in der Meßgaszuleitung betrieben wird, ist das
Zweiggefäß als Schrägbohrung in dem gemeinsamen Meßzellenblock vorgesehen.
Figur 5 zeigt einen Schnitt durch einen Meßblock mit Doppelzelle nach dem Zelltyp gemäß Figur
33086
f
. /M-
In Figur 6 wird eine geeignete elektrische Schaltung gezeigt: Durch 27 und 28 sind die beiden Zellen
schematisch angedeutet. (Aufbau wie in Figur 3 oder 4). Beide Graphitelektroden 18 liegen
an der gemeinsamen Spannungsquelle. Der Meß- und der Referenzstrom werden dann an einem als
Differenzverstärker geschalteten Operationsverstärker
29 miteinander verglichen und eine auftretende Differenz entsprechend verstärkt. Der
nachfolgend geschaltete Operationsverstärker 30 verstärkt dieses Signal auf die für das Anzeigemeßgerät
31 notwendige Spannung. Mit dem Potentiometer 32 wird unter Einleitung des gleichen Gases,
insbesondere von SO^-freiem Gas, in beide Zellen der Nullpunkt an der Anzeige eingestellt. Danach
wird durch die Meßzelle ein Eichgasgemisch geleitet und mit dem Potentiometer 33 die Anzeige am
Meßgerät 31 übereinstimmend mit der S09-Konzentration des Eichgases eingestellt. Bei der eigentliehen
Messung wird dann in die Meßzelle das zu überwachende Gas unter gleichen Bedingungen
eingeleitet und dessen SO„-Gehalt gegenüber
i ^-
dem durch die Referen,zzelle geleiteten Gas ermittelt,
ι
I
Beim im Kreislauf geführten Elektrolyten, der außerhalb der Zelle von SO2 befreit wird, sollte
die bei längerem Betrieb auftretende Cu-Konzentrationsveränderung korrigiert werden.Da die
Konzentrationsänderung bei der Überwachung von Gasen, die nur wenig SO- enthalten, gering und
ihr Einfluß auf den Meßwert nur schwach ist, kann man einfach bei der bevorzugten Ausführungsform des Geräts als Zwillingszelle Meß- und
Referenzzelle periodisch vertauschen, wobei
ORIGINAL INSPECTED
in der Referenzzelle das in der Meßzelle abgeschiedene
Kupfer durch Oxidation durch den im Gas enthaltenen Sauerstoff wieder in Lösung geht.
5
5
Bei einem Ifachen bzw. 2fachen Volumenaustausch des Elektrolyten (0,5 m H SO., 0,2 rn CuSO )
im bei 20 0C befindlichen Analysator (Zelle mit Gaseinleitungszweigrohr und Verbindungswegen),
durch den ein Gemisch aus Stickstoff mit den angegebenen SO_-Konzentrationen mit
einer Geschwindigkeit von 380 ml Gas/min geleitet wurde, erhält man eine Eichkurve, wie aus Figur
7 ersichtlich ist. Die Signalgröße bleibt bei konstanter SO„-Konzentration zeitlich stabil,
und die für eine 90 %ige Änderung der Signalhöhe erforderliche Zeit (^0) betrug rund 110 s.
Mit einem Volumenaustausch unter 0,5 wird Cg0
deutlich langer (bis 200 s und mehr). Die Signal-Stabilität
ist dann gering und^Steilheit der Eichkurve vermindert.
ORIGINAL INSPECTED
./f3·
Leerseite
Claims (10)
- Kernforschungsanlage Jülich Gesellschaft mit beschränkter HaftungPatentansprüche,' 1.) Elektrochemischer Gasanalysator für den SO2-Gehalt in Gasen, insbesondere Rauchgasen,mit einer Meßzelle mit einer die Depolarisationsströme der zu bestimmenden Gase anzeigenden Meßelektrode und einer unpolarisierbaren Gegenelektrode im gleichen Elektrolyten, der durch die Meßgaseinleitung zu einer Zirkulationsströmung angetrieben wird, die gelöstes Gas enthaltenden Elektrolyten durch den Zwischenraum zwischen Meß- und Gegenelektrode treibt, gekennzeichnet durch einen Kreislauf zur kontinuierlichen Erneuerung des Elektrolyten in der Zelle(17 mit 21) mit einem 0,5 bis 5fachen Volumenaustausch pro Minute mit einer· Pumpe (9), --^ 15 einem Zufuhrsteuerungselement (11) am Eingangder Zelle und einem SO3- Filter (5) am Ausgang • der Zelle.
- 2. Gasanalysator nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß das S0o-Filter (5) durch eine mit Luftzutritt (14) versehene Aktivkohlepatrone gebildet wird mit einer solchen Anordnung von Elektrolytzulauf (12) und -ablauf (15),daß die Kohle zumindest teilweise nur von Flüssiges keit benetzt wird.
- 3. Gasanalysator 'nach Anspruch 2-, dadurch' gekennzei^; h'~h e t , daß die Aktiv-fifia kohlepatrone durch eine senkrechte Patrone mitnö/ha COPYeiner das obere Ende freilassenden Aktivkohlefüllung (13) mit einer Körnung von zumindest 1 mm, einem unteren Auslaß (15), einer oberen Tropfzuführung (12) und Luftzutrittsöffnungen (14) am oberen Ende gebildet wird.
- 4. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßelektrode (18) aus Kohle und die Gegenelektrode (19) aus Kupfer besteht.
- 5. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Meß- und Gegenelektrode (18, 19) in einer senkrechten Bohrung eines Meßzellenblocks untergebracht sind, an deren unterem Ende eine Schrägbohrung für die Gaseinleitung mündet, die. am oberen Ende eine Verbindungsleitung zur Vertikalbohrung aufweist, in welche Verbindungsleitung die Elektrolytzufuhrleitung (11') einmündet (Figur 4).
- 6. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrolytzufuhrsteuerungselement durch ein eine Auslaßkapillare (11*) am Boden aufweisendes Niveaugefäß (11) oberhalb der Verbindungsleitung zwischen dem der Gaseinleitung dienenden Zweiggefäß (21) und der die Elektroden aufnehmenden Zelle (17) gebildet wird.
- 7. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Vorratsgefäß (7) im Elektrolytkreislauf mit einer Niveauregelung über einen niveaugeregelten Wasserzulaß (8).33088
- 8. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Diaphragma (20) zwischen Meß- und Gegenelektrode (18, 19).
- 9. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Verdoppelung der Zelle mit Luftzufuhr zur Zweitzelle, die als Referenzzelle zur Ermittlung der Differenz der Ströme beider Zellen dient (Figur 5, 6).
- 10. Gasanalysator nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Zusammenführung der Elektrolytströme am Ausgang der Erst- und Zweitzelle (2, 3) vor dem SO2-Filter (5)ORIOINAL INSPECTED
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3308888A DE3308888A1 (de) | 1983-03-12 | 1983-03-12 | Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasen |
| US06/585,431 US4532023A (en) | 1983-03-12 | 1984-03-02 | Electrochemical gas analyzer for determination of sulphur dioxide content of gases |
| AU25381/84A AU573205B2 (en) | 1983-03-12 | 1984-03-07 | Electrochemical gas analyzer |
| ZA841755A ZA841755B (en) | 1983-03-12 | 1984-03-09 | Determination of sulphur dioxide content of cases |
| CA000449263A CA1214827A (en) | 1983-03-12 | 1984-03-09 | Electrochemical gas analyzer for determination of sulphur dioxide content of gases |
| DE8484102639T DE3475437D1 (en) | 1983-03-12 | 1984-03-10 | Electrochemical gas analyser for the so2 content of a gas, particularly fumes |
| EP84102639A EP0118911B1 (de) | 1983-03-12 | 1984-03-10 | Elektrochemischer Gasanalysator für den SO2-Gehalt in Gasen, insbesondere Rauchgasen |
| JP59045729A JPS59173746A (ja) | 1983-03-12 | 1984-03-12 | ガス、特に煙道ガス中のso↓2−含有量のための電気化学的なガス分析器 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3308888A DE3308888A1 (de) | 1983-03-12 | 1983-03-12 | Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3308888A1 true DE3308888A1 (de) | 1984-09-20 |
Family
ID=6193308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3308888A Ceased DE3308888A1 (de) | 1983-03-12 | 1983-03-12 | Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE3308888A1 (de) |
| ZA (1) | ZA841755B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3033680A1 (de) * | 1979-09-10 | 1981-03-12 | Olympus Optical Co., Ltd., Tokyo | Dosier- und leitungssystem fuer analysegeraete |
| DE3108889A1 (de) * | 1981-03-09 | 1982-09-16 | Kernforschungsanlage Jülich GmbH, 5170 Jülich | Elektrochemischer gasanalysator |
-
1983
- 1983-03-12 DE DE3308888A patent/DE3308888A1/de not_active Ceased
-
1984
- 1984-03-09 ZA ZA841755A patent/ZA841755B/xx unknown
- 1984-03-12 JP JP59045729A patent/JPS59173746A/ja active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ZA841755B (en) | 1984-11-28 |
| JPS59173746A (ja) | 1984-10-01 |
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