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DE3308888A1 - Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasen - Google Patents

Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasen

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Publication number
DE3308888A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
electrolyte
measuring
gas
gas analyzer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE3308888A
Other languages
English (en)
Inventor
Jiri Dr. 5170 Jülich Divisek
Leander Fürst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forschungszentrum Juelich GmbH
Original Assignee
Kernforschungsanlage Juelich GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Kernforschungsanlage Juelich GmbH filed Critical Kernforschungsanlage Juelich GmbH
Priority to DE3308888A priority Critical patent/DE3308888A1/de
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Priority to AU25381/84A priority patent/AU573205B2/en
Priority to ZA841755A priority patent/ZA841755B/xx
Priority to CA000449263A priority patent/CA1214827A/en
Priority to DE8484102639T priority patent/DE3475437D1/de
Priority to EP84102639A priority patent/EP0118911B1/de
Priority to JP59045729A priority patent/JPS59173746A/ja
Publication of DE3308888A1 publication Critical patent/DE3308888A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/403Cells and electrode assemblies
    • G01N27/404Cells with anode, cathode and cell electrolyte on the same side of a permeable membrane which separates them from the sample fluid, e.g. Clark-type oxygen sensors
    • G01N27/4045Cells with anode, cathode and cell electrolyte on the same side of a permeable membrane which separates them from the sample fluid, e.g. Clark-type oxygen sensors for gases other than oxygen

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Description

Kernforschungsanlage Jülich
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Elektrochemischer Gasanalysator für den SO~-Gehalt in Gasen, insbesondere Rauchgasen
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrochemischen Gasanalysator für den SO2-Gehalt in Gasen, insbesondere Rauchgasen, mit einer Meßzelle mit einer die Depolarisationsströme der zu bestimmenden Gase anzeigenden Meßelektrode und einer unpolarisierbaren Gegenelektrode im gleichen Elektrolyten, ,-—-"-der durch die Meßgaseinleitung zu einer Zirkulationsströmung angetrieben wird, die gelöstes Gas enthaltenden Elektrolyten durch den Zwischenraum zwischen Meß- und Gegenelektrode treibt.
Die Kontrolle des SO2-Gehaltes in Abgasen ist gegenwärtig eine besonders wichtige meßtechnische Aufgabe. Alle bekannten bisher verfügbaren Meßgeräte, die auf verschiedenen Prinzipien basieren (Infrarot,Wärmeleitfähigkeit, UV usw. )y sind entweder zu teuer oder in sehr beschränkten Meßbereichen anwendbar.
Von der Anmelderin wurde daher bereits ein elektrochemischer Gasanalysator der oben genannten Art entwickelt (DE-OS 31 08 889 A1), der preiswert und über einen weiten Konzentrationsbereich anwendbar ist. Bei diesem Analysator wird bereits Elektrolyt, in die Meßzelle zugetropft und verbrauchter Elektrolyt fortgeführt. Als Elektrolyt dient verdünnte schwefelsaure Kupfersulfatlösung.
Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, daß COPY
die Linearität der Abhängigkeit der Meßwerte für den SO2~Gehalt und die Signalstabilität verbessert und die Ansprechgeschwindigkeit gesteigert werden kann, wenn man für einen sehr lebhaften Elektrolytaustausoh in der Zelle sorgt, bei dem zumindest etwa 50 % des Elektrolytvolumens in der Zelle pro Minute ausgetauscht werden. Da mit steigendem Elektrolytaustausch die Signalhöhe sinkt, sollte der Elektrolytaustausch jedoch auch nach oben begrenzt werden. Gleichzeitig macht der lebhafte Elektrolytaustausch eine Rezyklierung notwendig.
Der erfindungsgemäße Gasanalysätor ist demgemäß im wesentlichen gekennzeichnet durch einen Kreislauf zur kontinuierlichen Erneuerung des Elektrolyten in der Zelle mit einem 0,5 bis Sfachen, insbesondere 1 bis 2,5fachen, Volumenaustausch pro Minute mit einer Pumpe, einem Zufuhrsteuerungselement am Eingang der Zelle und einem SO_-Filter am Ausgang derselben.
Das SO_-Filter wird insbesondere durch eine mit Luftzutritt versehene Aktivkohlepatrone gebildet, bei der Elektrolytzulauf und -ablauf derart angeordnet sind, daß die Kohle zumindest teilweise nur von Flüssigkeit benetzt wird, so daß eine relativ große Oberfläche existiert, bei der Kohle, Elektrolyt und Sauerstoff miteinander in Kontakt kommen können.
Diese Forderung wird insbesondere durch eine am oberen Ende offene, senkrecht angeordnete Patrone mit unterem Auslauf gebildet, die etwa 50 bis 100 ml gekörnte Aktivkohle mit einem Korndurchmesser von zumindest etwa 1 mm enthält,
ORIGINAL INSPECTED ^
an deren oberem Ende der Elektrolyt zutropft.
Vorzugsweise besteht die Meßelektrode aus Kohle und wird insbesondere durch einen Graphitstab gebildet, während die Gegenelektrode aus Kupfer besteht. Zweckmäßigerweise können beide Elektroden durch ein Diaphragma voneinander getrennt werden, das dann den Elektrolytstrom im wesentlichen begrenzt.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist eine Zelle besonders geeignet, bei der die Elektrodenanordnung in einer Vertikalbohrung eines Blocks vorgesehen ist, bei dem das der Gaseinleitung dienende Zweigrohr durch eine am unteren Ende der Vertikalbohrung einmündende Schrägbohrung gebildet wird, wobei beide Bohrungen im oberen Bereich über eine Verbindungsleitung (insbesondere mit geringfügiger Neigung zur Vertikalbohrung hin) in Verbindung stehen, deren Verlängerung als Gas-
und Elektrolytauslaß aus der Zelle dient. Man kann auch beide Bohrungen schräg vorsehen.
In diese Verbindungsleitung mündet der Elektrolytzulaß, der insbesondere ein darüber angeordnetes Niveaugefäß mit Auslaßkapillare (am Boden) aufweist.
Im Rückführungskreis des Elektrolyten befindet sich vorzugsweise ein größeres Vorratsgefäß (von etwa 5 1 Fassungsvermögen), dessen Niveau mittels eines niveaugeregelten Wasserzulaufs kontrolliert wird. Auf diese Weise werden Verdampfungsverluste kompensiert und die Elektrolytkonzentration im wesentlichen konstant gehalten.
Dieses Vorratsgefäß befindet sich zweckmäßigerweise
..··..- 33088
auf einem Niveau unterhalb der Zelle, so daß der von der Zelle abfließende Elektrolyt nach Passieren des So_-Filters und vorzugsweise eines nachgeschalteten einfachen mechanischen Filters (z.B. Papier- oder Gewebefilter oder Glasfritte) in das Vorratsgefäß abfließen kann. An dieses Gefäß schließt sich dann eine Pumpe an, die den von So2 befreiten Elektrolyten aus dem Vorrat in das Element zur Elektrolytzufuhrsteuerung (insbesondere gebildet durch ein mit Auslaufkapillare versehenes Niveaugefäß) fördert.
Besonders zweckmäßig ist eine Verdoppelung der Zelle (mit Zweigrohr zur Gaseinleitung für den Zirkulationsstrora), wobei beide Zellen insbesondere als Bohrungen innerhalb eines einzigen Blocks untergebracht sind. Die Zweitzelle dient dann als Referenzzelle, durch die einfach Luft geleitet wird, und als Meßwert wird die Differenz der Ströme beider Zellen ermittelt. Auf diese Weise wird eine sonst notwendige Thermostatisierung vermieden, die insbesondere bei der Messung des SO2~Gehalts an Kaminen erforderlich wäre, in deren Umgebung unterschiedliche Temperaturen herrschen können.
Die Größe des polarographischen Stroms, der bei vorgegebener Spannung durch die Zelle fließt, wird als Maß der S02-Konzentration genommen. Dieser Strom ergibt sich durch Depolarisationseffekte an der Anode und setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
a) Kinetisch bedingter Grundstrom, der sehr temperaturinstabil ist und
ORIGINAL INSPECTED
b) Diffusionsbedingter Meßstrom, der der SO-Konzentration proportional ist. Da es sich um einen elektrochemischen Diffusionsstrom handelt, wird er mit einem Temperaturanstieg ebenfalls größer. Auf der anderen Seite wird dieser Stromanstieg durch die temperaturbedingte Verminderung der SO -Löslichkeit wieder kompensiert, so daß dieser Teilstrom durch Temperaturänderungen praktisch nicht verändert wird.
Wird der gesamte Meßstrom in nur einer Zelle gemessen, so ändert sich unter Temperatureinflüssen die kinetische Komponente und infolgedessen der Gesamtstrom. Um diesen Effekt zu unterdrücken, werden zwei Zellen genommen. In der ersten (Referenzzelle) wird dem Elektrolyten nur Luft oder SO„-freies Abgas (z.B. entsprechend gereinigt) zugeführt, so daß diese Zelle praktisch den kinetischen >- ' Grundstrom mißt. In die zweite (Meßzelle) wird das zu überwachende SO_-haltige Gas geleitet. Durch diese Zelle fließt der ganze aus beiden Komponenten zusammengesetzte Strom.
Wird die Differenz dieser beiden Ströme gemessen, so erhält man als Meßsignal nur die reine diffusionsbedingte Komponente, die der SO2-Konzentration proportional ist und temperaturstabil bleibt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben; es zeigen (im Schema):
Figur 1 einen Elektrolytkreislauf für einen
SO -Analysator mit Doppelzelle;
-3.
Figur 2 ein SO -Filter;
Figur 3 den Aufbau einer Einzelzelle mit Manostat-
rohr;
Figur 4 eine vereinfachte Einzelzelle, die mit einem Gasdurchflußregler in der
Gaszufuhrleitung betrieben wird; Figur 5 den Querschnitt einer Doppelzellanordnung
mit Einzelzelltyp gemäß Figur 4; Figur 6 eine Meßanordnung zur Ermittlung des TO Differenzstromes bei einer Doppelzelle· und
Figur. 7 eine Eichkurve.
Figur 1 zeigt eine Doppelzellanordnung 1 mit einer Meßzelle 2 und einer Referenzzelle 3, deren abgehender Elektrolyt über eine gemeinsame Leitung 4 zu einem SO2-Filter 5 gelangt, von dem aus nach weiterer mechanischer Filterung bei 6 der von SO- und Grobverunreinigungen befreite Elektrolyt in ein Vorratsgefäß 7 mit einer Niveauregelung fließt.
Die Konstanthaltung des Niveaus erfolgt über einen Wasserzulauf 8, wodurch Verdunstungsverluste kompensiert und die Konzentration des Elektrolyten im wesentlichen konstant gehalten wird.
Eine Pumpe 9 fördert Elektrolyten über die Leitung zu einem Niveaugefäß 11, aus dem der Elektrolyt über zwei Kapillaren 11' in die Zellen 2 und 3 (bzw. deren Verbindungsleitung zu den der Gaseinleitung dienenden Zweigrohren) fließt.
Figur 2 zeigt ein SO^-Filter im Schnitt: der bei 12 von oben zutropfende Elektrolyt benetzt die Aktivkohlefüllung 13 und kommt so mit der
COPY
gleichzeitig bei 14 zutretenden Luft in Kontakt. Von SO2 befreiter Elektrolyt fließt bei 15 am unteren Ende ab.
Figur 3 zeigt den Aufbau einer einzelnen Meßzelle mit Manostatrohr 16: In der Elektrolysezelle ist eine Meßelektrode 18 in Form eines Kohlestabes angeordnet, an dem im Elektrolyten enthaltenes SO2 oxidiert wird. Als Gegenelektrode dient ein Kupferrohr 19, das durch eine Fritte 20 vom Kohlestab 18 getrennt ist. Mit der Elektrolysezelle 17 steht ein Zweiggefäß 21 in Verbindung, an dessen unterem Ende über das Rohr 22 Meßgas eingeleitet wird. Auf diese Weise entsteht in der durch Pfeile angedeuteten Weise eine kontinuierliche Elektrolytzirkulation (nach dem Mammutpumpenprinzip) .
Frischer Elektrolyt tritt bei 23 zu, und bei 24 gelangen Gas und Überschußelektrolyt aus der Zelle.
Durch 25 ist ein Meß- und Registriergerät für den polarographischen Strom angedeutet.
Herstellungstechnisch und im Gebrauch wesentlich einfacher ist eine Zelle gemäß Figur 4: Bei dieser Zelle, die mit einem Durchflußregler 26 in der Meßgaszuleitung betrieben wird, ist das Zweiggefäß als Schrägbohrung in dem gemeinsamen Meßzellenblock vorgesehen.
Figur 5 zeigt einen Schnitt durch einen Meßblock mit Doppelzelle nach dem Zelltyp gemäß Figur
33086
f . /M-
In Figur 6 wird eine geeignete elektrische Schaltung gezeigt: Durch 27 und 28 sind die beiden Zellen schematisch angedeutet. (Aufbau wie in Figur 3 oder 4). Beide Graphitelektroden 18 liegen an der gemeinsamen Spannungsquelle. Der Meß- und der Referenzstrom werden dann an einem als Differenzverstärker geschalteten Operationsverstärker 29 miteinander verglichen und eine auftretende Differenz entsprechend verstärkt. Der nachfolgend geschaltete Operationsverstärker 30 verstärkt dieses Signal auf die für das Anzeigemeßgerät 31 notwendige Spannung. Mit dem Potentiometer 32 wird unter Einleitung des gleichen Gases, insbesondere von SO^-freiem Gas, in beide Zellen der Nullpunkt an der Anzeige eingestellt. Danach wird durch die Meßzelle ein Eichgasgemisch geleitet und mit dem Potentiometer 33 die Anzeige am Meßgerät 31 übereinstimmend mit der S09-Konzentration des Eichgases eingestellt. Bei der eigentliehen Messung wird dann in die Meßzelle das zu überwachende Gas unter gleichen Bedingungen eingeleitet und dessen SO„-Gehalt gegenüber
i ^-
dem durch die Referen,zzelle geleiteten Gas ermittelt, ι
I
Beim im Kreislauf geführten Elektrolyten, der außerhalb der Zelle von SO2 befreit wird, sollte die bei längerem Betrieb auftretende Cu-Konzentrationsveränderung korrigiert werden.Da die Konzentrationsänderung bei der Überwachung von Gasen, die nur wenig SO- enthalten, gering und ihr Einfluß auf den Meßwert nur schwach ist, kann man einfach bei der bevorzugten Ausführungsform des Geräts als Zwillingszelle Meß- und Referenzzelle periodisch vertauschen, wobei
ORIGINAL INSPECTED
in der Referenzzelle das in der Meßzelle abgeschiedene Kupfer durch Oxidation durch den im Gas enthaltenen Sauerstoff wieder in Lösung geht.
5
Beispiel
Bei einem Ifachen bzw. 2fachen Volumenaustausch des Elektrolyten (0,5 m H SO., 0,2 rn CuSO ) im bei 20 0C befindlichen Analysator (Zelle mit Gaseinleitungszweigrohr und Verbindungswegen), durch den ein Gemisch aus Stickstoff mit den angegebenen SO_-Konzentrationen mit einer Geschwindigkeit von 380 ml Gas/min geleitet wurde, erhält man eine Eichkurve, wie aus Figur 7 ersichtlich ist. Die Signalgröße bleibt bei konstanter SO„-Konzentration zeitlich stabil, und die für eine 90 %ige Änderung der Signalhöhe erforderliche Zeit (^0) betrug rund 110 s.
Mit einem Volumenaustausch unter 0,5 wird Cg0 deutlich langer (bis 200 s und mehr). Die Signal-Stabilität ist dann gering und^Steilheit der Eichkurve vermindert.
ORIGINAL INSPECTED
./f3·
Leerseite

Claims (10)

  1. Kernforschungsanlage Jülich Gesellschaft mit beschränkter Haftung
    Patentansprüche
    ,' 1.) Elektrochemischer Gasanalysator für den SO2-Gehalt in Gasen, insbesondere Rauchgasen,mit einer Meßzelle mit einer die Depolarisationsströme der zu bestimmenden Gase anzeigenden Meßelektrode und einer unpolarisierbaren Gegenelektrode im gleichen Elektrolyten, der durch die Meßgaseinleitung zu einer Zirkulationsströmung angetrieben wird, die gelöstes Gas enthaltenden Elektrolyten durch den Zwischenraum zwischen Meß- und Gegenelektrode treibt, gekennzeichnet durch einen Kreislauf zur kontinuierlichen Erneuerung des Elektrolyten in der Zelle(17 mit 21) mit einem 0,5 bis 5fachen Volumenaustausch pro Minute mit einer· Pumpe (9), --^ 15 einem Zufuhrsteuerungselement (11) am Eingang
    der Zelle und einem SO3- Filter (5) am Ausgang • der Zelle.
  2. 2. Gasanalysator nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, daß das S0o-Filter (5) durch eine mit Luftzutritt (14) versehene Aktivkohlepatrone gebildet wird mit einer solchen Anordnung von Elektrolytzulauf (12) und -ablauf (15),
    daß die Kohle zumindest teilweise nur von Flüssiges keit benetzt wird.
  3. 3. Gasanalysator 'nach Anspruch 2-, dadurch' gekennzei^; h'~h e t , daß die Aktiv-
    fifia kohlepatrone durch eine senkrechte Patrone mit
    nö/ha COPY
    einer das obere Ende freilassenden Aktivkohlefüllung (13) mit einer Körnung von zumindest 1 mm, einem unteren Auslaß (15), einer oberen Tropfzuführung (12) und Luftzutrittsöffnungen (14) am oberen Ende gebildet wird.
  4. 4. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßelektrode (18) aus Kohle und die Gegenelektrode (19) aus Kupfer besteht.
  5. 5. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Meß- und Gegenelektrode (18, 19) in einer senkrechten Bohrung eines Meßzellenblocks untergebracht sind, an deren unterem Ende eine Schrägbohrung für die Gaseinleitung mündet, die. am oberen Ende eine Verbindungsleitung zur Vertikalbohrung aufweist, in welche Verbindungsleitung die Elektrolytzufuhrleitung (11') einmündet (Figur 4).
  6. 6. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrolytzufuhrsteuerungselement durch ein eine Auslaßkapillare (11*) am Boden aufweisendes Niveaugefäß (11) oberhalb der Verbindungsleitung zwischen dem der Gaseinleitung dienenden Zweiggefäß (21) und der die Elektroden aufnehmenden Zelle (17) gebildet wird.
  7. 7. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Vorratsgefäß (7) im Elektrolytkreislauf mit einer Niveauregelung über einen niveaugeregelten Wasserzulaß (8).
    33088
  8. 8. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Diaphragma (20) zwischen Meß- und Gegenelektrode (18, 19).
  9. 9. Gasanalysator nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Verdoppelung der Zelle mit Luftzufuhr zur Zweitzelle, die als Referenzzelle zur Ermittlung der Differenz der Ströme beider Zellen dient (Figur 5, 6).
  10. 10. Gasanalysator nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Zusammenführung der Elektrolytströme am Ausgang der Erst- und Zweitzelle (2, 3) vor dem SO2-Filter (5)
    ORIOINAL INSPECTED
DE3308888A 1983-03-12 1983-03-12 Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasen Ceased DE3308888A1 (de)

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DE3308888A DE3308888A1 (de) 1983-03-12 1983-03-12 Elektrochemischer gasanalysator fuer den so(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts)-gehalt in gasen, insbesondere rauchgasen
US06/585,431 US4532023A (en) 1983-03-12 1984-03-02 Electrochemical gas analyzer for determination of sulphur dioxide content of gases
AU25381/84A AU573205B2 (en) 1983-03-12 1984-03-07 Electrochemical gas analyzer
ZA841755A ZA841755B (en) 1983-03-12 1984-03-09 Determination of sulphur dioxide content of cases
CA000449263A CA1214827A (en) 1983-03-12 1984-03-09 Electrochemical gas analyzer for determination of sulphur dioxide content of gases
DE8484102639T DE3475437D1 (en) 1983-03-12 1984-03-10 Electrochemical gas analyser for the so2 content of a gas, particularly fumes
EP84102639A EP0118911B1 (de) 1983-03-12 1984-03-10 Elektrochemischer Gasanalysator für den SO2-Gehalt in Gasen, insbesondere Rauchgasen
JP59045729A JPS59173746A (ja) 1983-03-12 1984-03-12 ガス、特に煙道ガス中のso↓2−含有量のための電気化学的なガス分析器

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