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DE3306670A1 - Abstichvorrichtung fuer abschmelz- und/oder warmhalteoefen fuer ne-metalle bzw. ne-metallschmelzen - Google Patents

Abstichvorrichtung fuer abschmelz- und/oder warmhalteoefen fuer ne-metalle bzw. ne-metallschmelzen

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DE3306670A1
DE3306670A1 DE19833306670 DE3306670A DE3306670A1 DE 3306670 A1 DE3306670 A1 DE 3306670A1 DE 19833306670 DE19833306670 DE 19833306670 DE 3306670 A DE3306670 A DE 3306670A DE 3306670 A1 DE3306670 A1 DE 3306670A1
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DE
Germany
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tapping device
plug
melting
outlet opening
opening
Prior art date
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DE19833306670
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English (en)
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DE3306670C2 (de
Inventor
Gerhard 6920 Sinsheim Bleickert
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/08Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces heated electrically, with or without any other source of heat
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/15Tapping equipment; Equipment for removing or retaining slag
    • F27D3/1509Tapping equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Beschreibung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abstichvorrichtung für Abschmelz- und/ oder Warmhalteöfen für NE-Metalle bzw. NE-Metallschmelzen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei derartigen bekannten Abstichvorrichtungen ist ein über ein Hebelgestänge mechanisch bewegbarer Stopfen vorgesehen, der auf die Auslauföffnung in der Endwand des Ofens abdichtend drückbar ist. Dieser Stopfen muß unter erheblichem Druck in die Auslauföffnung gedrückt werden, damit eine Abdichtung möglich ist. Beim Öffnen des Stopfens besteht dann, wenn dieser zu langsam von der Auslauföffnung weggebracht wird, die Gefahr, daß das flüssige Metall an mehreren Stellen des Umfanges der Auslauföffnung am Stopfen vorbeispritzt, also nicht nur definiert am unteren Rand der Auslauföffnung herausfließt. Gleiches gilt dann, wenn der Stopfen in Verschlußrichtung zu langsam bewegt wird.
  • Dies ist von erheblichem Nachteil, weil, abgesehen von der Materialverschwendung, die Bedienenden gefährdet werden. Bei der bekannten Abstichvorrichtung ist der Stopfen aus Graphit oder einem Spezialstahl, welche Materialien dem aggressiven Verhalten der NE-Metallschmelzen, insbesondere von Alu-Schmelzen nur eine relativ kurze Zeit standhalten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Abstichvorrichtung für Abschmelz- und/oder Warmhalteöfen für NE-Metalle bzw. NE-Metallschmelzen der genannten Art zu schaffen, die einfacher und sicherer in der Bedienung ist und darüber hinaus eine hohe Standzeit besitzt.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Abstichvorrichtung der genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Abstichvorrichtung ist damit in Anlehnung an Wasserhahnen ausgebildet, indem es ein Küken aufweist, das innerhalb eines ortsfesten, in die Wannenisolierung eingelassenen Formstückes in der Weise drehbar ist, daß seine Auslauföffnung in einem bestimmten Drehbereich mit der Abfluß öffnung im Formstück in Verbindung ist und in einem anderen Drehbereich von diesem abgewandt ist und damit den Ausfluß der Metallschmelze sperrt. Bevorzugt sind sowohl das ortsfeste Formstück als auch das rohrförmige Küken aus einem beständigen Keramikmaterial hergestellt, das den aggresiven NE-Metallschmelzen, insbesondere der Aluminiumschmelze standhält. Der Absperrbereich ist nach innen verlegt, so daß ein Spritzen beim Öffnen und/oder Schließen verhindert ist.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist das ortsfeste Formstück mit einer Auslauföffnung in Form eines liegenden T ausgebildet, d.h., mit einer axialen konischen Sacklochbohrung und einer radialen Abflußöffnung, die etwa mittig in die Sacklochbohrung mündet und diese mit dem Inneren der Entnahmekammer des Ofens verbindet. Zweckmäßigerweise ist dabei das Küken mit einem in die Sacklochbohrung des ortsfesten Formstücks einsteckbaren konischen Ende versehen, das eine radiale Zuflußöffnung aufweist, die mit dem inneren Ende der axialen Bohrung in Verbindung steht und die in einer Drehlage des Kükens mit der radialen Abflußöffnung im ortsfesten Formstück in Flucht bringbar ist. Dies bedeutet, daß durch bloßes Drehen des rohrförmigen Kükens ein Öffnen und Absperren der Abflußöffnung, die mit der Entnahmekammer in Verbindung steht, möglich ist.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist das rohrförmige Küken in axialer Richtung in das ortsfeste Formstück eingedrückt, sß daß die einander zugewandten konischen Flächen der Bohrung im ortsfesten Formstück und des vorderen Endes des Kükens stets aneinanderliegen und damit eine abdichtende Verbindung gewährleisten. Dieser axiale Druck kann durch relativ- schwache Druckfedern aufgebracht werden, da der Druck der sich in der Entnahmekammer befindenden Metallschmelze auf das konische Ende des Kükens im wesentlichen in radialer Richtung wirkt, also in axialer Richtung wegen des flachen Konus ein praktisch vernachlässigbarer Gegendruck wirkt.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert wird.
  • Es zeigen: Figur 1 in schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch einen Abschmelz-und Warmhalteofen mit einer Abstichvorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung, Figur 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Figur 1, und Figur 3 die Abstichvorrichtung in Figur 1 in vergrößerter Darstellung, teilweise abgebrochen dargestellt.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Abschmelz-und Warmhalteofen 1 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist als Mehrkammerofen mit einer Abstichvorrichtung 19 versehen und dient sowohl zum Ab schmelzen als auch zum Warmhalten von NE-(Nicht-Eisen) Metallen bzw. NE-Metallschmelzen. Mit der Abstichvorrichtung 19 kann ein einwandfrei entgastes bzw.
  • beruhigtes Material (NE-Metallschmelze) in einfacher Weise und gefahrenlos entnommen und bspw.
  • einer Druckgußmaschine zugeführt werden.
  • Der Abschmelz- und Warmhalteofen 11 besteht im wesentlichen aus einem mit einem länglich recht-12 eckigen Rahmen 13 verstärkten Grundteil als Blechgehäuse, innerhalb dem eine Wanne 14 aus wärmeisolierendem Material in Form von hochwertiger Stampfmasse gebildet ist, aus mehreren Deckeln 16, 17 und 18 und aus der Abstichvorrichtung 19.
  • Die Wanne 14, die eine übliche langgestreckte rechteckige Grundform und im Querschnitt ebenfalls etwa rechteckförmig ist, ist in mehrere Kammern, beim Ausführungsbeispiel in vier Kammern unter- teilt. Es handelt sich hier in Durchflußrichtung der NE-Metallschmelze 20 gesehen um folgende Kammern: eine Einfüll- bzw. Beschickungskammer 21, eine Schmelzkammer 22, eine Warmhaltekammer 23 und eine Entnahme- bzw. Vergießkammer 24. Diese Kammern 21 bis 24 sind durch Barrieren bzw. Zwischenwände 26, 27 und 28, die in Form von Platten aus Feuerfestbeton bestehen, voneinander getrennt, wobei jede Zwischenwand 26 bis 28 im Bodenbereich 32 der Wanne 14 mit einer Durchgangsöffnung 29, 34 bzw. 30 versehennist, Während die beiden Zwischenwände 26 und 28 mit einem über die ganze Wannenbreite verlaufenden, etwa länglich rechteckförmigen und etwa bis in Höhe der mittleren Tiefe des Schmelzbades reichenden Durchgangsöffnung 29 bzw. 34 versehen sind, ist die mit ihrer Unterseite 33 auf dem Boden 32 der Wanne 14 aufsitzende Zwischenwand 27 im Bereich des Bodens mit einem bspw. rechteckförmigen Durchgang 34 versehen, der, wie Figur 2 zeigt, an einem Seitenbereich dem Wannenboden 32 und der Wannenseitenwand 36 unmittelbar benachbart angeordnet ist. Es versteht sich, daß dieser Durchgang 34 stattdessen auch auf der anderen Seite der Zwischenwand 27 angeordnet sein kann. Der Durchgang 34 besitzt im Verhältnis zum Querschnitt der Wanne 14 bzw. Fläche der Zwischenwand 27 einen relativ kleinen Querschnitt, der vorzugsweise etwa 25 - 30 mal kleiner ist als die Fläche dieser Zwischenwand 27.
  • Damit sind die einzelnen Kammern 21 bis 24 derart voneinander getrennt, daß eine strömungsmäßige Beeinflussung der Metallschmelzbadteile in den einzelnen Kammern untereinander verhindert ist und insbesondere auch verhindert ist, daß das in die Einfüll- bzw. Beschickungskammer 21 eingefüllte flüssige oder feste Material durch die Schmelzkammer 22 hindurch unmittelbar in die Warmhaltekammer 23 oder gar die Vergieß- bzw.
  • Entnahmekammer 24 schießt und hier unmittelbar vor eine Entnahmeöffnung 49 im Boden 51 der Entnahmekammer 24 gelangt.
  • Die erfindungsgemäße Abstichvorrichtung 19 geht vom Grund 51 der Entnahme- bzw. Vergießkammer 24 aus durch die Stampfmasse der Endwand 57 hindurch nach außen. Die Abstichvorrichtung 19 besitzt ein ortsfestes Formstück 53, das die Entnahmeöffnung 49 aufweist, und ein geformtes rohrförmiges Element 52 in Form eines Kükens, das in das ortsfeste Formstück 53 einsteckbar und in ihm drehbar ist.
  • Sowohl das ortsfeste Formstück 53 als auch das rohrförmige Küken 52 sind aus einem Keramikmaterial hergestellt, das sowohl hitzebeständig ist als auch beständig gegenüber den aggresiven NE-Metallschmelzen.
  • Das ortsfeste Formstück 53 ist im Boden 51 der Entnahmekammer 24 eingesetzt und eingegossen.
  • Wie insbesondere Figur 3 zeigt, ist die Entnahmeöffnung 49 nach Art eines auf dem Kopf liegenden T ausgebildet, d.h., es besitzt eine in axialer bzw.
  • horizontaler Richtung verlaufende Sacklochbohrung 58, die von außen nach innen konisch abnehmend ausgebildet ist, und eine radiale Abflußöffnung 59 in Form einer radialen Bohrung, die einenends mit dem Inneren der Entnahme- bzw. Vergießkammer 24 in Verbindung steht und andernends in die Sacklochbohrung 58 in einem Bereich mündet, der etwa der halben Tiefe der Sacklochbohrung 58 im Formstück 53 entspricht.
  • Das ebenfalls als Formelement ausgebildete rohrförmige Küken 52 ist über seine wesentliche Länge hohlzylindrisch ausgebildet und besitzt an seinem inneren Ende einen konischen Ansatz 61, in welchem die Ausflußöffnung 62 sich konisch verjüngt und endet. Im Bereich dieses inneren Endes der Ausflußöffnung 62 ist eine radiale Verbindungsöffnung 63 vorgesehen, die an ihrem inneren Ende mit der Ausflußöffnung 62 in Verbindung steht und an dem betreffenden Bereich des Außenumfanges des konischen Ansatzes 61 austritt. Der Außenkonus des konischen Ansatzes 61 entspricht hinsichtlich seines Winkels von bspw.
  • 80 dem Winkel des Innenkonus der Sacklochbohrung 58 des ortsfesten Formstücks 53. Somit ist das Küken 52 mit seinem konischen Ansatz 61 in die konische Sacklochbohrung 58 dichtend einsetzbar, wobei die Innendurchmesserbereiche so gewählt sind, daß in der in Figur 3 dargestellten eingesetzten Lage zwischen dem Ende des konischen Ansatzes 61 des Kükens 52 und dem Grund der Sacklochbohrung 58 im ortsfesten Formstück 53 ein Freiraum verbleibt. Außerdem sind die Abmessungsverhältnisse derart, daß die radiale Verbindungsöffnung 63 des Kükens 52 in derselben Querschnittsebene liegt wie die radiale Abflußöffnung 59 im ortsfesten Formstück 53. Dadurch ist es möglich, daß durch Verdrehen des Kükens 52 aus der Position der Fig. 3 (hier bspw. um 900 entgegen dem Uhrzeigersinn) die radiale Verbindungsöffnung 63 und die radiale Abflußöffnung 59 in Flucht miteinander gebracht werden können, so daß eine durchgehende Verbindung vom Innenraum der Entnahmekammer 24 nach außen zu einer Wanne 64 oder einer Druckgußmaschine unmittelbar zum Abziehen bzw. Abstechen eines Teils der NE-Metallschmelze geschaffen ist.
  • Das Küken 52, das in einer Ausnehmung 66 der Endwand 57 gehalten ist, ist an seinem aus der Endwand 57 herausragenden Ende in einer Ringplatte 67 axial geführt. Die Ringplatte 67 ist über zwei oder mehr über den Umfang verteilte Stehbolzen 68 an der Endwand 57 des Ofens 11 befestigt. In einem Bereich zwischen der ortsfesten Ringplatte 67 und der Außenfläche der Endwand 57 ist das rohrförmige Küken 52 mit einem radial abstehenden angeformten Bund 69 versehen, der mit Ausnehmungen versehen ist, mittels derer er längs der Stehbolzen 68 und in axialer Richtung des Kükens 52 verschiebbar gelagert ist. Zwei gegenüberliegende oder mehrere der bzw. alle Stehbolzen 68 sind von einer Druckfeder 71 umgeben, welche Druckfedern sich einenends an der Ringplatte 67 und andernends am Bund 69 abstützen.
  • Auf diese Weise ergibt sich ein in axialer Richtung des Kükens 52 wirkender Druck, der bewirkt, daß der konische Ansatz 61 in die konische Sacklochbohrung 58 leicht eingedrückt wird, so daß stets eine dichte Lagerung besteht. Die Druckfedern 71 können relativ schwach sein, da das Küken 52 so gut wie keinen axialen Gegendruck aufbringt, da ja der Druck der NE-Metallschmelze aufgrund des sehr kleinen Neigungswinkels des Konus im wesentlichen nur in radialer Richtung wirkt. Die Ausnehmungen im Bund 69 zum Durchtritt der Stehbolzen 68 sind als kreisbogenförmige Langlöcher ausgebildet, um zu gewährleisten, daß das Küken 52 in seine den Durchfluß der NE-Metallschmelze ermöglichende Position und in seine den Durchfluß der Metallschmelze absperrende Position um seine Längsmittelachse drehbar ist.
  • Wenn auch in der Zeichnung die Abstichvorrichtung 19 in Verbindung mit einem Abschmelz- und Warmhalteofen dargestellt und beschrieben ist, versteht es sich, daß eine derartige Abstichvorrichtung 19 auch bei solchen Öfen Verwendung finden kann die entweder nur zum Warmhalten von NE-Metallschmelzen oder nur zum Abschmelzen von NE-Metallen geeignet sind.
  • Der sowohl die Schmelzkammer 22 als auch die Warmhaltekammer 23 überdeckende Deckel 17 ist ebenfalls aus einem nicht dargestellten Blechgehäuse und darin angeordneter hochwertiger, optimal isolierender Stampfmasse ausgebildet. Der Deckel 17 ist in nicht dargestellter Weise mittels Hydraulikaggregate in der Weise abhebbar, daß er an einer Seite angelenkt, also von der gegenüberliegenden Seite her hochschwenkbar ist.
  • An seiner Unterseite 41 besitzt der Deckel 17 zwei länglich rechteckförmige Ausnehmungen 42 und 43, in denen jeweils mehrere parallel zueinander verlaufende und miteinander einzeln oder gruppenweise verbundene Heizelemente 44 bzw. 46 angeordnet sind, die aus in Rohrmaterial eingebetteten elektrischen Heizstäben bestehen. Die Heizelemente 44, 46 sind unmittelbar oberhalb des Wannenrandes 14 und damit der Oberfläche des Metallschmelzbades 20 angeordnet. Die unterschiedliche Anzahl der Heizelemente 44 und 46 zeigt, daß die eine Anordnung von Heizelementen 44 für die Schmelzkammer 22 und die andere Anordnung von Heizelementen 46 für die Warmhaltekammer 23 bestimmt ist. Aufgrund der nebeneinander liegenden Ausnehmungen 42, 43 ist eine dazwischen angeordnete querverlaufende Leiste 47 gebildet, die bei geschlossenem Deckel 17 auf der Oberseite der Zwischenwand 27 aufliegt, so daß eine wärmemäßige Beeinflussung der Heizelemente 44 und 46 untereinander verhindert ist.
  • Die beiden anderen Deckel 16 und 18, die erheblich kleiner sind und ebenfalls rechteckförmig ausgebildet sind, sind bspw. von Hand abnehmbar aufgelegt.
  • - Ende der Beschreibung - - Leerseite -

Claims (7)

  1. Titel: Abstichvorrichtung für Abschmelz- und/oder Warmhalteöfen für NE-Metalle bzw. NE-Metallschmelzen Patentansprüche Abstichvorrichtung für Abschmelz- und/oder t Warmhalteöfen für NE-Metalle bzw. NE-Metallschmelzen mit einem die Auslauföffnung der Entnahmekammer verschließbaren beweglichen Verschlußelement, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenbereich (51) der Entnahmekammer (24) ein Formstück (53) vorzugsweise aus beständigem Keramikmaterial ortsfest eingelassen ist, das mit der Auslauföffnung (49) versehen ist, und daß ein Rohrteil (52) in Form eines Kükens, vorzugsweise aus beständigem Keramikmaterial, vorgesehen ist, das in das ortsfeste Formstück (53) einsteckbar und in ihm drehbar gehalten ist.
  2. 2. Abstichvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Formstück (53) eine axiale konische Sacklochbohrung (58) aufweist, in die radial eine im Boden (51) der Entnahmekammer (24) mündende Abflußöffnung (59) mündet.
  3. 3. Abstichvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (52) mit einem in die Sacklochbohrung (58) einsteckbaren konischen Ende (61) versehen ist, das eine radiale Verbindungsöffnung (63) aufweist, die mit dem inneren Ende der axialen Bohrung (62) in Verbindung steht und die in einer Drehlage des Kükens (52) mit der radialen Abflußöffnung (59) im ortsfesten Formstück (53) in Flucht bringbar ist.
  4. 4. Abstichvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Küken (52) durch die Wannenisolierung (57) hindurch in das ortsfeste Formstück (53) eingesteckt ist.
  5. 5. Abstichvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Küken (52) in axialer Richtung in das ortsfeste Formstück (53) vorzugsweise elastisch federnd eingedrückt ist.
  6. 6. Abstichvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Küken (52) von mindestens einer Druckfeder (71) beaufschlagt ist, die sich einenends ortsfest und andernends am Küken (52) abstützt.
  7. 7. Abstichvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Küken (52) in einer ortsfesten Führungsplatte (67) außerhalb des Ofens (11) geführt ist.
    - Ende der Ansprüche -
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