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DE3301727A1 - Verfahren zur isolierung von alkansulfosaeuren aus reaktionsgemischen der sulfoxydation von alkanen - Google Patents

Verfahren zur isolierung von alkansulfosaeuren aus reaktionsgemischen der sulfoxydation von alkanen

Info

Publication number
DE3301727A1
DE3301727A1 DE19833301727 DE3301727A DE3301727A1 DE 3301727 A1 DE3301727 A1 DE 3301727A1 DE 19833301727 DE19833301727 DE 19833301727 DE 3301727 A DE3301727 A DE 3301727A DE 3301727 A1 DE3301727 A1 DE 3301727A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkane
sulphoxidation
concentrate
reaction mixtures
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833301727
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr. 6233 Kelkheim Diery
Ulrich Dr. 6234 Hattersheim Pintschovius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19833301727 priority Critical patent/DE3301727A1/de
Publication of DE3301727A1 publication Critical patent/DE3301727A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
    • C07C303/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT HOE 83/F007 Dr.OT/cr
Vo i" t <-ih_r_e_ri zu r Isolierung von Alkansulf osäuren aus Reaktions-
gomisehen dor SuIfOxydation von Alkanen
Ks ist bekannt, daß die langkettigen Alkansulfosäuren in Form ihrer Alkalisalze wertvolle Rohstoffe für Wasch- und Reinigungsmittel sind. Die besten Produkte dieser Art werden durch die.Sulfoxydation erhalten, d.h. durch.die
Ί gemeinsame1 Einwirkung von Schwefeldioxid und Sauerstoff auf n-Alkane mit 10 bis 20 C-Atomen (Chemie in unserer Zeit 13 (1979), S. 157 ff). Das bei der Sulfoxydation anfallende Pe/aktionsgemisch, das die Alkansulf osäuren in der freien Säureform erhält, wird im Rahmen der Aufarbeitung neutralisiert und als Endprodukt orhrlt man dann die Alkaniuil fosäuron in Form ihrer Salze, für gewöhnlich als Natriumyal/.o. Bevorzugte Ilandelsform für dieses Salz ist eine ca. oüoiqe Paste, ti ie aber in der Kälte und beim Lagern in zwei Phasen auftrennt. Aufgrund dieser Eigenschaften ist das ri Produkt, schlecht handhabbar und muß in heizbaren Behältern transportiert und gelagert worden.
Es stellte sich daher die Aufgabe, die Aufarbeitung des Re:akt ionsejemisches so zu modifizieren, daß nicht die
JO Matriumsalze, sondern die freien Alkansulfosäuren als solche anfallen, da diese freien Säuren flüssig unel gießbar sind und damit insgesamt besser zu handhaben sind. Es wurde nun viofunden, daß man die freien Alkansulf osäuren aus Reaktions-.]cmi.'.;chcn der Sulfoxydation von Alkanen isolieren kann,
Ι'.'Ί ι luleni man das nach der Aufkonzentrierung im Vakuum verbleibende Konzentrat mit Ethylen- oder Propylenglykol versetzt.
Wie aus Chemie in unserer Zeit 13 (1979) S. 161, Spalte 3 bis S. 162, Spalte 1 hervorgeht, trennt sich das Reaktions-■0 gemisch der Sulfoxydation zunächst in die Paraffinphase und in die Produkt phase. Aus der Produktphase wird dann das darin gelöste? Schwof eldiox id ausgetrieben. Danach wird die Produktphase im Vakuum aufkonzenlriort. Der
BAD ORIGINAL
verbleibende Destillationsrückstand trennt sich in eine Schwefelsäurephase und in eine Phase/die "Konzentrat" genannt wird. Dieses Konzentrat besteht aus 3& bis 40 Gew. -V. Alkansulf osäure, 51 bis 53 & Rest-Alkanc, ca. ■ 2 Gew.-7» Schwefelsäure und ca. 7 % Wasser.
In Abänderung des bisher üblichen Aufarbeitunqsprozesscs wird dieses Konzentrat nun nicht mit Natronlauge neutralisiert, sondern es wird Ethylen- oder Propylenglykol zuqogeben, vorzugsweise in Mengen von 0,2 - 2,5, insbesondere ■ 0,3 bis 0,7 Gew.-Teilen bezogen auf ein Gew.-Teil des Konzentrats. Die Temperatur soll hierbei zwischen Riumterperatur und 90° C liegen. Nach intensiver Durchmischunq läßt man abs.it/.cn und trennt die beiden sich bildenden Phasen. Dor Mischrj vorqang kann in 'einem üblichen Misehqefäß, /.um Beispiel in einem Rührkessel vorgenommen werden. Die1 yüiii;.l i qsl cn l'ülir- und Absitzzeiten lassen sich durch entsprechende Voryersuchr leicht ermitteln. In vielen Fällen erreicht man bereits nach einer' Mischzeit von 3 Minuten und einer Absitzzoit von 1r) Minuten eine ausgezeichnete Trennung in eine aui; Alkane?! bestehende Obtirphasc und eine Unterphase, die die Alkunsulfosäure enthält. Diese Lösung dvr Al kaniuil fosüu? e wird •unter schonenden Bedingungen durch Vakuumdestillation weiter konzentriert. Man erhält auf diese Weise eine leicht harulhabbare hochkonzentrierte Alkansulfosäure, die neben geringen Mengen Wasser und Schwefelsäure noch freies Glykol und Alkansul Losüureqlykoles tor enthäLt. Diese konzentrierte freie Alkansulfosäure kann ohne Schwierigkeiten transportiert und gelagert werde?!. Zur Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln wird die freie Sulfosäuren dann durch Zugabe von Natronlauge in das NatriumsaLz überrührt, wobei der Alkansulfonsäureglykolester gespalten wird. Da llthyleii- · und Propylenqlykol physiologisch unbedenklich sind, si (ire η sie nicht in den Wasch- und Re i η igungsnii t Ie-I η , die e i η so hergestelltes Natriumalkansul fonat enthalten. Au:; den erfindungsgemäß erhaltenen ·Alkansul'fonsäuron lassen sich
BAD ORIGINAL
außerdem durch Umsetzung mit entsprechenden Hydroxyden oder Carbonaten andere Salze, wie etwa die Magnesium- oder Calciumsalze herstellen, wenn derartige Salze für Spezialzwecke erwünscht sind.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens insgesamt gesehen liegt darin, daß man eine konzentrierte, hellge-. färbte Alkansulfosäure erhält, die sich ohne aufwendige apparative Maßnahmen lagern und vom Ort ihrer Herstellung zum Ort ihrer weiteren Verwendung transportieren läßt und dort durch eine einfache Neutralisation leicht in das Natrium-Salz oder in andere Salze überführt vorden kann.
COPY
SAD ORfGfNAL "
Beispiel 1
500 g Konzentrat (d.h. aufkonzentriertes und von der Hauptmenge Schwefelsäure befreites Reaktionsgemisch der Sulfoxydation) mit einem Restgehalt von 2 % Schwefelsäure wird bei Raumtemperatur in einem Scheidetrichter mit 3 00 g Äthylenglykol geschüttelt und nach dem Absitzenlassen in Ober- und Unterphase getrennt. Man erhält 218 g Oberphase, die aus Alkanen besteht und praktisch säurefrei ist. Das entspricht einem Abscheidungsgrad von 86 % für Alkane. Die Unterphase (582 g) wird durch Vakuumdestillation (bei ca. 12 Torr) bis zu einer Badtemperatur von 1300C aufkonzentriert, wobei ein Destillat von Glykol, etwas Wasser und Paraffinen anfällt. Man bekommt 290 g öl als Destillationsrückstand, der gießbar flüssig bleibt. Der Rückstand enthält 51,8 % Alkansulfosäuren, 33,9 % Alkansulfosäureglykolester und 3,4 % Schwefelsäure. Der an 100·t fehlende Teil setzt sich aus freiem Glykol, Wasser und Alkan-Resten zusammen.
. .
Beispiel 2 --- . .
500 g Konzentrat werden bei 95°C in einem heizbaren Absitzgefäß mit 300 g Äthylenglykol durchgerührt und bei dieser Temperatur zum Absitzen gebracht. Na'qh einer halben Stunde kann man eine wasserhelle Oberphase (204 g) und eine gelbliche Unterphase (595 g) abtrennen.. Nach Abkühlen können durch Verrühren mit drei Portionen zu je 200 ml Hexan noch 41 g Alkane aus der Unterphasc herausgezogen 0 werden. Danach wird die Unterphase im Vakuum bis zu einem . Gewicht von 341 g eingedampft. Sie enthält 46,2 ¥> Alkansulfosäure, 27,0 ¥, Alkansul fosäure-oxäthylestcr und 2,9. V-Schwefelsäure; ferner 17,2 % freies Glykol, der Rest besteht aus Wasser und Alkanen.
COPY BAD ORIGINAL
Beispiel 3
500 g Konzentrat werden mit 300 g Propylenglykol geschüttelt und nach 20 Std. die entstandenen Phasen auseinandergetrennt. Man bekommt 215 g Oberphase mit
Paraffinen. Die Unterphase wird in einer Destillierapparatur im Vakuum eingeengt. Man erhält 228 g Destillat (Propylenglykol, Wasser, Alkane) und 271 g Eindampfrückstand mit 59,0 % freien Alkansulfosäuren, 27,5 % Alkansulfosäurepropylenglykolester und 3,0 % Schwefelsäure. Rest Propylenglykol / Wasser.
COPY

Claims (2)

ANSPRUCHE - HOE 83/F007
1. Verfahren zur Isolierung von Alkansulfosäuren aus Reaktionsgemischen der SuIfOxydation von Alkanen, dadurch gekennzeichnet, daß man das nach der Aufkonzentrierung im Vakuum und Abtrennung der Hauptmenge der Pchwefelsäure verbleibende Konzentrat mit Ethylen- oder Propylenglykol versetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Konzentrat mit 0,2 bis 2,5 Gewichtsteilen Ethylen- oder Propylenglykol versetzt.
COPY
DE19833301727 1983-01-20 1983-01-20 Verfahren zur isolierung von alkansulfosaeuren aus reaktionsgemischen der sulfoxydation von alkanen Withdrawn DE3301727A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007020697A1 (de) 2007-05-03 2008-11-06 Clariant International Ltd. Verfahren zur Isolierung konzentrierter Paraffinsulfonsäuren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007020697A1 (de) 2007-05-03 2008-11-06 Clariant International Ltd. Verfahren zur Isolierung konzentrierter Paraffinsulfonsäuren
US8426642B2 (en) 2007-05-03 2013-04-23 Clariant Finance (Bvi) Limited Method for isolating concentrated paraffin sulfonic acids

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