DE339974C - Eingriffiges Mischventil fuer kaltes und warmes Wasser mit zwei von derselben Spindel zu betaetigenden Ventilen - Google Patents
Eingriffiges Mischventil fuer kaltes und warmes Wasser mit zwei von derselben Spindel zu betaetigenden VentilenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K11/00—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
- F16K11/10—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
- F16K11/20—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by separate actuating members
- F16K11/202—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by separate actuating members with concentric handles
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein eingriffiges Mischventil für kaltes und warmes
Wasser mit zwei von derselben Spindel zu betätigenden Ventilsitzen und besteht in einem
hinteren, in seinem Sitze ohne Drehung gleitenden Warmwasserventilkegel und einem
vorderen, mit der Ventilspindel drehbar angeordneten, unter dem Druck einer Feder
stehenden Kaltwasserventilkegel, welcher sich
ίο in eine einen mit Linksgewinde versehenen
Gewindezapfen des hinteren Ventilkegels aufnehmende Gewindebüchse nach rückwärts fortsetzt.
Die von den Ventilsitzen abgehobenen . Ventükegel werden durch einen in einer Kappe
befindlichen an der Ventilspindel angreifenden Stellhebel einander wechselseitig genähert oder
entfernt.
Im Gegensatz zu den bereits bekannten eingriffigen Mischventilen ermöglicht der Erfindungsgegenstand
ohne vorherige Entnahme kalten bzw. gemischten Wassers sofort heißes
Wasser, ebenso aber auch sofort gemischtes oder kaltes Wasser zu entnehmen. Es ist
ferner nicht erforderlich, das Ventil zu diesem Zwecke vollständig zu öffnen, die Veränderung
der Temperatur kann vielmehr tei nur ganz wenig geöffnetem Ventil erfolgen, außerdem
ist es einerseits möglich, das Ventil auf die gewünschte Temperatur vor Öffnen desselben
nach einer Skala »Kalt«, »Warm«, »Heiß« einzustellen, als auch anderseits bei wenig oder
ganz geöffnetem Ventil beliebig nachzustellen. Hierdurch bietet das Mischventil eine besondere
Sicherung gegen Verbrühen.
Die Zeichnung zeigt das Mischventil in Fig. ι im senkrechten Schnitt nach der
Linie C-D der Fig. 3; Fig. 2 ist ein wagerechter
Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3; Fig. 3 stellt eine Vorderansicht dar. Fig. 4
zeigt das Gehäuse eines Mischventüs für Kohlenbadeöfen im senkrechten Schnitt.
Das durch den seitlichen Anschlußstutzen a in den vorderen Gehäuseraum eintretende
Kaltwasser steht am Venülsitz b, das durch den seitlichen Anschlußstutzen c eintretende
heiße Wasser im hinteren Gehäuseraum am Ventilsitz d (Fig. 2)._ Der hintere Ventilkegel e
gleitet mit einem Vierkantzapfen r in einem viereckigen Loch s des Ventilsitzes d, ist also
verschiebbar beweglich, aber nicht drehbar gelagert. Um das viereckige Loch s sind
Durchgangslöcher -p gebohrt. Auf der Vorderseite
ist der Ventilkegel e mit einem Gewindezapfen η mit Linksgewinde versehen, auf
welchen eine Gewindebüchse 0 mit anschließendem
Ventilkegel t und Spindel f geschraubt ist. Der Ventilkegel t schließt den Ventilsitz
b ab.
Dreht man die Spindel nach rechts, so werden beide Ventilkegel & und t auf die Ventilsitze
b und d gedrückt, das Ventil ist geschlossen;
beim Drehen nach links geben die Ventükegel den Durchgang frei. Eine Feder h zwischen
dem vorderen Ventilkegel t und der Gehäusekappe m drückt die Spindel samt Ventilkegel
nach dem hinteren Ventilsitz d, so daß in diesem Falle stets nur das kalte, vordere
Ventil geöffnet wird.
Die Spindel f ist in. bekannter Weise mittels
Stopfbüchse durch die Gehäusekappe m geführt,
auf dem Hals der Stopfbuchse ist eine diese gleichzeitig verdeckende, mit Stellhebel i1
versehene Kappe i auf grobem Linksgewinde drehbar angeordnet, derart, daß zwischen dem
Hals der Kappe i und dem mit der Spindel f fest verbundenem Griff g ein dem Hub der
Spindel f entsprechender Zwischenraum q verbleibt.
Wird der Stellhebel i1 der Kappe i nach
rechts gedreht, Skala »Heiß«, so wird der Zwischenraum q aufgehoben bzw. bei geöffnetem
Ventil die Spindel f aus dem Gehäuse ig herausgezogen und damit das vordere Kaltwasserventil
geschlossen, gleichzeitig das hintere Heißwasserventil geöffnet.
Bei Stellung des Hebels ix der Kappe i auf
»Warm« stehen beide Ventilkegel e. und t bei
geöffnetem Ventil auf Mittelstellung, es sind also beide Ventile gleich weit geöffnet, da die
Feder h die Spindel f so weit in das Gehäuse hineindrückt, als es der am Hals der Kappe i
anliegende Griff g gestattet. Auf diese Weise kann jede Zwischentemperatur von »Kalt« bis
»Heiß« durch einfache Betätigung des Stellhebels i1 der Kappe i eingestellt werden, und
zwar sowohl bei geöffnetem ^Ventil, als auch vor dem Öffnen desselben. Die Kappe i wird
durch eine in deren Stellhebel bekannterweise angeordnete Sicherung in jeder Stellung festgehalten.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist an die in der Mitte liegende Druckkammer
die Kaltwasserleitung durch den Stutzen I angeschlossen.
Hier tritt das kalte Wasser von der Druckkammer heraus unmittelbar in die
äußere Gehäusekammer, während durch den hinteren Ventilsitz d kaltes Wasser in den
Badeofen gelangt, um dort das in demselben befindliche heiße Wasser zu verdrängen, welches
bei entsprechender Umschaltung nach der Brause oder in dem Steigrohr herab durch
den Stutzen k in das Ventilgehäuse geleitet wird und durch den Auslauf zur Wanne läuft.
Claims (1)
- . Patent-Anspeuch:Eingriffiges Mischventil für kaltes und warmes Wasser mit zwei von derselben Spindel zu betätigenden Ventilen, gekennzeichnet durch einen hinteren, in seinem •Sitze (d) ohne Drehung gleitenden Warmwasserventilkegel (e) und einem vorderen mit der Ventilspindel (f) drehbar angeordneten unter dem Druck einer Feder (h) stehenden Kaltwasserventilkegel (t), welcher sich in eine einen mit Linksgewinde versehenen Gewindezapfen (n) des hinteren Ventilkegels (e) aufnehmende Gewindebüchse (0) ■ nach rückwärts fortsetzt; während durch einen in einer Kappe (i) befindlichen, an der Ventilspindel (f) angreifenden Stellhebel (i1) die von den Ventilsitzen (h, d) abgehobenen Ventilkegel (t, e). einander wechselseitig genähert oder entfernt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE339974T | 1919-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE339974C true DE339974C (de) | 1921-08-25 |
Family
ID=6224210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919339974D Expired DE339974C (de) | 1919-04-17 | 1919-04-17 | Eingriffiges Mischventil fuer kaltes und warmes Wasser mit zwei von derselben Spindel zu betaetigenden Ventilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE339974C (de) |
-
1919
- 1919-04-17 DE DE1919339974D patent/DE339974C/de not_active Expired
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