DE337484C - Ausrueckbare Reibungskupplung - Google Patents
Ausrueckbare ReibungskupplungInfo
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- DE337484C DE337484C DE1919337484D DE337484DD DE337484C DE 337484 C DE337484 C DE 337484C DE 1919337484 D DE1919337484 D DE 1919337484D DE 337484D D DE337484D D DE 337484DD DE 337484 C DE337484 C DE 337484C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D15/00—Clutches with wedging balls or rollers or with other wedgeable separate clutching members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Ausrückbare Reibungskupplung. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine ausrückbare Reibungskupplung. Die Neuerung bezweckt einen Druckaasgleich zwischen den an die Reibungsflächen angepreßten Teilen und besteht in der Anordnung eines Kranzes in einer Ebene senkrecht zur Mittelachse sprengwerkartig aufgebauter Elemente zwischen den Kupplungshälften.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
- Die Fig. i und z stellen im Querschnitt bzw. teilweise im Längsschnitt eine einfache Form einer beispielsweisen Ausführung der Erfindung dar.
- Die Fig. 3 und q. zeigen schematisch zwei verschiedene Ausführungsbeispiele für die besondere neue Einzelheit gemäß der Erfindung an einer ausrückbaren Reibungskupplung: Die Fig. 5 und 6 zeigen in zwei rechtwinklig zueinander geführten Schnitten ein weiteres - Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung,, wobei nur die wichtigsten Teile dargestellt sind.
- - Fig: 7 stellt in vergrößertem Maßstabe eine Ein- undAusrückvorrichtung für eine Kupplung gemäß der Erfindung dar.
- Fig. -8 zeigt im Schnitt eine elektromagnetische Reibungskupplung mit dem Merkmal der Erfindung ausgerüstet, wobei der untere Teil .der Zeichnung, weil wesentlich gleich dem oberen, weggelassen worden ist.
- In Fig. i ist die treibende Welle a mit einer konischen Scheibe b versehen, die die eine Kupplungshälfte darstellt. Die andere Kupplungshälfte besteht in einer Schale c auf der getriebenen Welle d. Diese Schale c besitzt eine Nut e, in welcher Kugeln f zickzackförmig angeordnet sind, wobei -die unteren Kugeln auf der 'anderen-- Kupplungshälfte b ruhen. Die Vorrichtung g, h dient in an sich bekannter Weise zum Ein- und Ausrücken der Kupplung durch Bewegung der konischen Scheibe b, in derFigur gesehen nach links bzw. nach rechts. Diese Bewegung ist beim Ausrücken so weit begrenzt, daß die Kugeln f nicht aus der Kupplung herausfallen können. Der Aufbau dieses Kranzes von Kugeln f geschieht in Zickzackform nach Fig. 3, so _ daß hierdurch aneinandergereihte einfache Sprengwerke gebildet werden, in denen beim Einwärtsdrücken .der konischen Scheibe b- im wesentlichen radial nach außen und innen auf die beiden Kupplungshälften gerichtete hemmende Kräfte auftreten, deren Richtung in Fig.3 durch Pfeile angedeutet ist. Die Kupplung der Wellen a und d ist -damit bewerkstelligt. Statt. der Kugeln f können auch Walzen (Fig.8) in der gleichen Weise angeordnet w=erden, oder es können Körper i mit ebenen Begrienzungsflächen aufeinand@erliegen -i und< etwa nach Fig. q. ausgeführt werden, wo. diese Körper in ihrem Ouerschnitt im wesentlichen eine dreieckige Grundform haben.
- Nach der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 liegen die Kugeln f zwischen besonderen Reibungsklötzen k, die mit Vorsprüngenl zur Sicherung des Aufbaues der Kugeln ausgerüstet sind. Außerdem werden. diese Reibungsklötze 'in Nuten ni geführt, so . daß die zwischen ihnen befindlichen Kugeln auch bei völligem Wegzug der Scheibe b gegen Herausfallen gesichert sind. Besonders die Nuten der unteren Reibungsklötze haben genügend Spiel in radialer Richtung, um ein einwandfreies Küpp°1n und Entkuppeln zu gestatten, d. h. den Kugeln genügend Spiel bei -den genannten Vorgängen zu -geben.
- Der Vorteil dieser Bauart ist der, daß die Reibungsklötze gleichmäßig an die. Kupplungshälften b bzw. c gedrückt werden und bei der geringsten Störung dieser gleichmäßigen Belastung sofort ein Druckausgleich unter ihnen erfolgt. Derartige Störungen der gleichmäßigen Belastung können z. B. eintreten, wenn durch Wärmeausdehnung oder aus anderen Ursachen die Reibungsflächen ihre zylindrische Form verlieren. Fig.7 zeigt eine E:n_ und Ausrückvorrichtung für eine Kupplung gemäß der Erfindung. Nach dieser Ein- und Ausrückvorriclitung wird sowohl die Sperrung der Kugeln, .d.-h.. also die Kupplung, als auch die Lösung der Sperrung, d. h. also die Entkupplung, durch Zwischenschaltung einer Feder ia bewerkstelligt. Dies-- Feder ruht zwischen den beiden Tellern o, p, während die Spindel q durch sie- hindurchgeht.
- Diese Feder -dient folgendem Zweck: Damit beim Einschalten im Betrieb ungebührliche Beschleunigungskräfte vermieden werden, empfiehlt sich die Anwendung einer großen Übersetzung im Antrieb ödes Hebels g (Fig. 2), so daß das Einschalten langsam vor sich geht. Die Feder n vermeidet nun das Auftreten zu großer achsialer Kräfte, die infolge der großen Übersetzung entstehen könnten, denn der Anzug des Hebels g erfolgt nunmehr indirekt unter Vermittlung dieser Feder, die nach Erreichung der größten zulässigen Achsialkraft durch den Anschlag r angehalten wird. Durch dieses Mittel kann eine beliebig große Übersetzung angewendet 'und somit die Zeit des Einrükkens der Kupplung beliebig verlängert werden. Bei großen Kräften und großen Einriirk7Aitpn kann A;a @ntctwh,Pnrla @r i,hnnsrc_ wärme durch eine Wasser- oder andere Kühlung abgeführt werden.
- Das Ein- bzw. Ausrücken der Kupplung kann je-doch auch in an sich bekannter Weise auf elektrischem Wege erfolgen. Fig. 8 zeigt in einem Beispiel, daß der Ausbildung der Kupplung gemäß der Erfindung als elektromagnetische Kupplung nichts im Wege steht. Außer den bisher bereits beschriebenen Teilen ist. hier -loch eine Wicklung s mit den Stromanschlüssen t, u vorhanden. Das Abdrücken -der Kupplungshälfte b beim Entkuppeln erfolgt in bekannter Weise durch Federn o. dgl. (nicht gezeichnet).
- Durch de gemäß der Erfindung erfolgende Ausnutzung der Reibungsflächen wird es möglich, die dem verfügbaren Raum entsprechende größte Drehkraft zu übertragen, ohne daß Teile der-Reibungsfläche durch örtliche Überlastung zu vorzeitigen Anfressungen führen.
- Ferner wird die Kupplung infolge des Druckäusgleicbs keine Kräfte auf die zu kuppelnden Maschinenteile ausüben, die deren Drehachsen gegenseitig verschieben könnten.
Claims (5)
- P,@TrNm-AN srnüci-it:- -i. Ausrückbare Reibungskupplung, gekennzeichnet durch einen Kranz in einer Ebene senkrecht zur Mittelachse sprengwerkartig aufgebauter - Elemente - zwischen den Kupplungshälften, zum Zweck des Druckausgleichs zwischen den an die Reibungsflächen angepreßten Teilen.
- 2. Ausrückbare Reibungskupplung- nach Patentanspruch i; d a durch gekennzeichnet, daß. als Elemente des Kranzes in Zickzacklinie aufgebaute Rotationskör= per dienen. _ 3.
- Aüsrückbare Reibungskupplung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Elemente des Kranzes zickzackförmig aufgebaute Körper mit ebenen Begrenzungsflächen dienen. q..
- Ausrückbare -Reibungskupplung nach Patentanspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Vereinigung des Kranzes der in Zickzacklinie aufgebauten Elemente m?t - besonderen Reibungsklötzen:
- 5. Ausrückbare Reibungskupplung -nach Patentanspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, . @daß die Reibungsklötze in der einen l@upplü:ngshälfte mit Spiel geführt sind und eine Sicherung für den' Elementenkranz gegen Herausfallen bzw: gegen Zerstören des Aufbaues bei ausgeschalteter oder nicht montierter.- Kupplung bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH337484X | 1919-11-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337484C true DE337484C (de) | 1921-06-02 |
Family
ID=4504322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919337484D Expired DE337484C (de) | 1919-11-04 | 1919-11-21 | Ausrueckbare Reibungskupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337484C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741662C (de) * | 1938-06-04 | 1943-11-15 | William Oskar Nikolaus Soederq | Befestigung von Maschinenteilen auf Wellen mittels einer durch Keilwirkung spreizenden Kupplungsbuchse |
| US2735525A (en) * | 1951-02-03 | 1956-02-21 | Martindell | |
| US3272036A (en) * | 1964-10-30 | 1966-09-13 | William E Van Hoose | Torque limiting wrench |
| EP0245203A3 (en) * | 1986-04-30 | 1988-04-20 | Pemberton, Jc. | Controllable clutch |
| US4796738A (en) * | 1986-04-30 | 1989-01-10 | J. C. Pemberton | Controllable clutch |
-
1919
- 1919-11-21 DE DE1919337484D patent/DE337484C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741662C (de) * | 1938-06-04 | 1943-11-15 | William Oskar Nikolaus Soederq | Befestigung von Maschinenteilen auf Wellen mittels einer durch Keilwirkung spreizenden Kupplungsbuchse |
| US2735525A (en) * | 1951-02-03 | 1956-02-21 | Martindell | |
| US3272036A (en) * | 1964-10-30 | 1966-09-13 | William E Van Hoose | Torque limiting wrench |
| EP0245203A3 (en) * | 1986-04-30 | 1988-04-20 | Pemberton, Jc. | Controllable clutch |
| US4796738A (en) * | 1986-04-30 | 1989-01-10 | J. C. Pemberton | Controllable clutch |
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