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DE356570C - Turbinenschiffsantrieb mit Zahnradzwischengetriebe - Google Patents

Turbinenschiffsantrieb mit Zahnradzwischengetriebe

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Publication number
DE356570C
DE356570C DED34368D DED0034368D DE356570C DE 356570 C DE356570 C DE 356570C DE D34368 D DED34368 D DE D34368D DE D0034368 D DED0034368 D DE D0034368D DE 356570 C DE356570 C DE 356570C
Authority
DE
Germany
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gear
turbine
shaft
turbine ship
drive according
Prior art date
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Expired
Application number
DED34368D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRAJAN DRAGOS DIPL ING
Original Assignee
TRAJAN DRAGOS DIPL ING
Publication date
Priority to DED34368D priority Critical patent/DE356570C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE356570C publication Critical patent/DE356570C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/32Other parts
    • B63H23/34Propeller shafts; Paddle-wheel shafts; Attachment of propellers on shafts
    • B63H23/35Shaft braking or locking, i.e. means to slow or stop the rotation of the propeller shaft or to prevent the shaft from initial rotation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/02Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
    • B63H23/10Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing for transmitting drive from more than one propulsion power unit
    • B63H23/18Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing for transmitting drive from more than one propulsion power unit for alternative use of the propulsion power units
    • B63H23/20Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing for transmitting drive from more than one propulsion power unit for alternative use of the propulsion power units with separate forward and astern propulsion power units, e.g. turbines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Turbinenschiffsantrieb mit Zahnradzwischengetriebe. Bei den bisher bekanntere Turbinenschiffen mit Zahnradzwischengetrieben dienen zur Vornahme der Vorwärts-, Rückwärts- sowie gegebenenfalls der Marschfahrt besondere, voneinander unabhängige Einzelturbinen, welchentsprechend der Fahrbewegung über ein oder mehrere zwischengeschaltete Zahnradgetriebe auf die Schraubenwelle einwirken. Die der Vorwärtsfahrt entsprechende Hauptturbine selbst kann dabei in mehrere baulich voneinander unabhängige Hoch-, Mittel- und Niederdruckturbinen unterteilt sein, welche sämtlich mittels besonderer Kitzel auf ein gemeinsames, auf der Schraubenwelle sitzendes Zahnrad. arbeiten. Letztere Anordnung ist insbesondere dann notwendig, wenn auf die Schraubenwelle größere Leistungen übertragen werden sollen, nachdem bei den bisher bekannten Zahnradzwischengetrieben für Turbinenschiffe die von einem Kitzel übertragbare Leistung verhältnismäßig. gering ist.
  • Es send u. a. Ausführungen der letzteren Art bekannt, bei welchen auf das mit der Schraubenwelle verbundene Zahnrad vier Kitzel arbeiten, denen ebenso viele voneinander unabhängig< Turbinengehäuse mit zugehörigen Läufern zugeordnet sind, so daß unter Hinzurechnung der bei den bisherigen Anordnungen unbedingt nötigen Rückwärts- und Marschturbinen an! eine einzige Schraubenwelle insgesamt bis zu sechs oder sieben verschiedene Turbinengehäusemit ebenso vielen Läufern entfallen. Trotz dieser Anordnung ist die übertragbare Leistung verhältnismäßig gering und reicht noch nicht an die Grenze heran, welche bei modernen Turbinenschiffen großer und größter Leistung erwünscht. ist.
  • Es liegt auf der Hand, daß diese bisher bekannte Lösung des Turbinenschiffsantriebes mit Zahnradzwischengetriebe die vollkommene Lösung dieses Problems nicht darstellt. Man hat j daher als Zwischenglied zwischen Turbine und Schraubenwelle hydraulische Getriebe eingebaut i und die Lösung des Turbinenschiffsantriebes i trotz der schlechteren Wirtschaftlichkeit des i hydraulischen Getriebes in dieser Weise versucht. Es hat sich jedoch gezeigt, daß das hydraulische Getriebe nur mäßige Übersetzungen zuläßt, so daß entweder die Turbine, die Schraube oder auch beide nicht mit den günstigsten Umlaufzahlen laufen können, wodurch gegenüber der sonst für beide bei Einhaltung der günstigsten Umlaufzahlen erreichbaren Wirtschaftlichkeit noch immer nicht unwesentliche Verluste zu verzeichnen sind. Auch werden bei diesen Anordnungen, bei denen zwar die sonst nötigen Rückwärtsturbinen vermieden sind, noch immer besondere Marschturbinen erforderlich, wodurch, abgesehen von der Verteuerung der Gesamtanlage, weitere unerwünschte Energieverluste entstehen.
  • Zu den Nachteilen der mit Rückwärtsturbinen ausgerüsteten Schiffsantriebe gehört bekanntlich außer den Ventilationsverlusten, welche durch das stete Mitlaufen der Rückwäristurbiben mit den Vorwärtsturbinen entstehen, die verhältnismäßig geringe Rückwärtsleistung, die für größte Ausführungen kaum q.o bis $o Prozent der Vorwärtsleistung ausmacht. Infolge dieser wesentlich geringeren Rückwärtsleistung ist auch die Manövrierfähigkeit des Schiffes nur beschränkt, was insbesondere in Augenblicken der Gefahr verhängnisvoll sein kann. Diese Manövrierfähigkeit ist um so geringer, je heißer der zur Anwendung kommende Dampf ist. Beim Eintreten des heißen Dampfes in die im kalten Abdampfraum der Hauptturbine laufende Rückwärtsturbine können nämlich infolge der plötzlichen sehr starken Temperaturänderung leicht : chaufelhavarien entstehen, so daß infolgedessen bei den bisherigen Turbinenschiffen auf die Anwendung von überhitztem Dampf und damit auf eine weit bessere Wirtschaftlichkeit zugunsten der größeren Manövrierfähigkeit und der Betriebssicherheit zumeist verzichtet wurde.
  • Diese Nachteile werden im Sinne der vorliegenden Erfindung vermieden, indem das Problem des Turbinenschiffsantriebes mit Zahnradzwischengetrieben derart gelöst wird, daß von einer einzigen Turbine, unter besonderen Verhältnissen mit einem einzigen Turbinengehäuse nicht nur die Vorwärts-, sondern auch die Rückwärts- und nötigenfalls auch die Marschfahrt unter Zwischenschaltung eines umkehrbaren und regelbaren Zahnradgetriebes zwangläufig abgeleitet wird, wobei sowohl im Vorwärts- als auch im Rückwärtssinne stets die ganze Maschinenleistung zur Verfügung steht.
  • Um dieses neue Problem des Turbinenschiffsantriebes in einwandfreier Weise zu lösen, mußten besondere Schwierigkeiten überwunden werden..
  • Schon die Lösung des Turbinenschiffsantriebes mit einem nicht umkehrbaren Zahnradzwischengetriebe hat bekanntlich ganz ungewöhnliche Schwierigkeiten verursacht, und trotzdem ist auch dieses Problem selbst in den bisher bekannten Ausführungen noch immer nicht in vollständig befriedigender Weise gelöst. Infolge der bisherigen Unmöglichkeit, die Kräfte auf die einzelnen Ritzel- und Radhälften, ferner auf mehrere, gleichzeitig mit ein und demselben Ritzel arbeitende Räder gleichmäßig zu verteilen, konnten mit dem einseitig auf das zugeordnete Rad einwirkenden Ritzel nur verhältnismäßig geringere Leistungen übertragen werden. Durch die einseitig wirkenden Kräfte wurden nämlich in dem durch die sonst auftretende Umfangsgeschwindigkeit dem Durchmesser nach beschränkten Ritzel sowie in den mit denselben zusammenhängenden Getriebeteilen schädliche Durchfederungen und damit Schwingungen hervorgerufen, so daß die in dieser Weise übertragbaren Kräfte und Umfangsgeschwindigkeiten nur in verhältnismäßig engen Grenzen geblieben sind.
  • Waren demnach schon bei der Einführung des Zahnradgetriebes allein für die Vorwärtsfahrt sehr große Schwierigkeiten zu überwinden, so konnte an die Einführung eines Zahnradwechselgetriebes für Turbinenschiffe, welches zwar an sich für kleinere sowie gröbere Kraftübertragungen schon bekannt ist, infolge der dabei in weit höherem Maße auftretenden Schwierigkeiten gar nicht gedacht werden, um so weniger, als bei neuzeitlichen Turbinenschiffen sogar mehrere Zehntausende von Pferdestärken bei höchsten Umlaufzahlen auf eine einzige Schraubenwelle übertragen werden sollen. Infolgedessen wurden bei den bisher bekannten Turbinenschiffen mit Zahnradzwischengetriebe zum. Zwecke der Rückwärts- und Marschfahrt durchweg von den Vorwärtsturbinen unabhängige Rückwärts- und Marschturbinen angewendet.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß, um das Getriebe für die Übertragung selbst der höchsten bisher bei Turbinenschiffen vorkommenden Leistungen geeignet zu machen, sämtliche zum Getriebe gehörenden Zahnräder derart ausgebildet sind, daß ein vollkommener Kraftausgleich nicht nur in den Radhälften, sondern auch in den Rädern unter sich stattfindet.
  • Abgesehen von dieser besonderen Gestaltung der einzelnen Zahnradpaare wird durch die Erfindung jedes einzelne Glied des Getriebes derart ausgebildet, daß dadurch erst die einwandfreie Lösung des Erfindungsproblems in -:einer Gesamtheit gegeben wird, wie dies aus !er nunmehr folgenden Beschreibung hervorgeht.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbei-:-.piele des neuen Turbinenschiffsantriebes mit Zahnradzwischengetriebe im Grundriß.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. z treibt das von der Turbine angetriebene Ritzel a je zwei Radhälften b, b1, welche auf je einer zugeordneten Scheibe d lose sitzen. Letztere sind ihrerseits auf der anzutreibenden Welle e verschiebbar aufgekeilt, während zur Mitnahme derselben die Wellen e rechtes und: linkes Gewinde f, f 1 besitzen, auf welchem je eine Mutter g, g1 angeordnet ist. Durch letztere werden die beiden Radhälften b, b1 unter Zwischenlage von elastischen Ringen h gegen die Scheiben d gepreßt und damit auch gegeneinander, so daß hierdurch infolge der zwischen den beiden Radhälften b, b1, ferner zwischen den Ringen h und den Scheiben d entstehenden Reibung letztere und damit die Wellen e an der Drehbewegung zwangläufig teilnehmen. Zur Weiterleitung der Leistung sind die Wellen e mit den verzahnten Kupplungsscheiben i versehen, indem letztere auf die konischen Zapfen der Wellen e mittels der Muttern j angepreßt und lediglich durch die zwischen ihnen sowie den konischen Zapfen entstehende Reibung unter Vermeidung von Keilen oder ähnlichen Maschinenteilen mitgenommen werden. Die Kupplungsscheiben i selbst können mittels der entsprechend ausgebildeten Muffen k und den Gegen.kupplungsscheiben 1, h entweder mit den zwecks Aufnahme der Antriebswelle e hohl ausgebildeten, z. B. der Vorwärtsfahrt entsprechenden und mit Ritzeln m, n ausgerüsteten Wellen o oder aber mit den der Rückwärtsbewegung entsprechenden Wellen p gekuppelt werden. Die beiden sekundären Ritzel m, n stehen ihrerseits mit je einer Radhälfte y, A in Eingriff, welche auf einer auf der Welle s verschiebbar aufgekeilten Scheibe t lose sitzen und gegen dieselbe mittels der Muttern v, v1 unter Zwischenlcgung von elastischen Ringen 2a durch Gewindewirkung angepreßt werden.
  • Auf den z. B. der Rückwärtsfahrt entsprechenden Wellen p sitzen die Ritzel w, welche in das innen verzahnte Rad: x eingreifen. Die Ritzel w werden erfindungsgemäß von den zugeordneten Wellen p lediglich infolge Reibung mitgenommen, indem "sie mittels, der Muttern y durch Gewindewirkung gegen den konisch ausgebildeten Zapfen der Wellen P angepreßt werden. Die Hohlräder x sind unabhängig von der anzutreibenden Welle s gelagert und können damit mittels der Klaucnkupplung z gekuppelt werden. Schließlich wird die Bewegung von der Welle s über die auf letzterer sitzende Bremsscheibe = auf die Druckwelle a und von hier in bekannter Weise auf die Schraube weitergeleitet.
  • Die Wirkungsweise des Getriebes ist folgende: Vor dem Einbau werden die beiden Radhälften b, bi durch die Muttern g, g1 unter Zwischenlage der elastischen Ringe lt gegen die verschiebbar aufgekeilten Scheiben d und damit auch gegeneinander mit einem bestimmten Anfangsdruck gepreßt, so daß infolge der dabei zwischen den Einzelteilen b, lt, d, h, b1 entstehenden Reibung das Rad nunmehr als Ganzes wirkt und zur Übertragung von Umfangskräften geaignet ist. Hierauf werden, falls in dem Gewinde f, f1 eine größere Reibung zu erwarten ist als zwischen den Muttern g, g1 und den beiden Radhälften b, b1, die Muttern g, g1 im. Verhältnis zu den Radhälften b, b1 mittels Schrauben festgestellt.
  • Sollen mehrere Räder b, b1 mit ein und demselben Ritzel gleichzeitig eingreifen, so ist, um eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte auf die einzelnen gemeinsam arbeitenden Räder zu erzielen, darauf zu achten, daß die in d°r beschriebenen Weise erzeugte Anfangspressung bei allen Rädern möglichst gleich. ist, was gegebenenfalls dynamometrisch festgestellt werden kann.
  • Beim nunmehr folgenden Anlassen des Getriebes unter einer Belastung, welche größer ist, als dies der zwischen den Einzelteilen des Rades b, b1 durch die Vorspannung erzeugten Reibung entspricht, bleibt zunächst die Welle e mitsamt der Scheibe d stehen, und nur die Radhälften b, b1 drehen sich, und zwar so lange, bis sie durch die mitgenommenen Muttern g, g1 über die elastischen Scheiben A derart an die Scheibe d angepreßt werden, daß die zwischen diesen Radbestandteilen entstehende Reibung zur Mitnahme der Scheibe d und damit der Welle e genügt. Wesentlich ist dabei auch der Umstand, daß die Scheiben d auf den zugehörigen Wellen e mit einem gewissen achsialen Spiel aufgekeilt sind. Infolgedessen pflanzt sich nämlich der Druck der Radhälfte b auf die Radhälfte b1 fort und umgekehrt, so daß die von den beiden Radhälften übertragenen Umfangskräfte, gleiche Reibungsverhältnisse vorausgesetzt, vollkommen gleich sind. In dieser Art wird, praktisch genommen, ein genauer Ausgleich der Kräfte l in den beiden Rad-- oder Ritzelhälften und damit ein ruhiger Gang des Getriebes erzielt.
  • In ähnlicher Weise vollzieht sich der Kraftausgleich auch auf mehrere mit ein und demselben Ritzel arbeitende Räder, wie dies auch bei dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Erfindungsgemäß kann sich jedes einzelne Rad. in die jeweils nötige theoretische Lage frei ein- , stellen, so daß bei glaichen Reibungsverhältnissen und gleicher Belastung der beiden Welten e die beiden Räder b, b1 in vollkommen gleicher Wsise belastet werden. Dies ist aber gleichbedeutend mit der vollkommenen Entlastung des Ritzels von Biegungskräften, «-as eine Grundbedingungfür seinen ruhigen Gang ist.
  • Außer dieser unbeschränkten Leistungsfähigkeit des neuen Getriebes besteht auch der Vorteil, daß die einzelnen Räder durch die achsialen Kräfte derart zusamm@ngepreßt werden, daß sie als einheitliches Ganzes zur Wirkung gelangen, wobei das Ritzel a- selbst mit beliebig versetzterVerzahnung ausgeführtseinkann. Auch werden durch die elastischen Ringe h die Schallschwingungen gedämpft, so daß auch hierdurch der ruhige Gang des Getriebes gefördert wird.
  • Wesentlich ist für die einwandfreie Lösung der gestellten Aufgabe auch die weitere Ausbildung des Getriebes.
  • Hierher gehört vor allem, daß die auf der Welle e befestigte Kupplungsscheibe i zwischen den Ritzeln m, ia bzw. w angeordnet ist, wobei die Welle e die hohl ausgebildeten Ritzel: na, iZ durchsetzt. Die Welle e selbst ist einseitig gelagert und trägt auf ihren langen, frei schwebenden Enden die Kupplungsscheibe i, so daß sich letztere, entsprechend der elastischen Deformation der Welle e, in die jeweils nötige Lage frei einstellen kann und die Kraftübertragung elastisch erfolgt. Hierdurch werden schädliche, durch Montage- oder Herstellungsfehler entstandene Einflüsse stark gedämpft, wenn nicht ganz beseitigt.
  • Nicht minder wichtig ist der Umstand, daß die Kupplungen i unter Vermeidung von Keilen o. dgl. mit den Wellen e verbunden sind. Hierdurch wird eine selbsttätige Verbindung erreicht, welche, obwohl starr, dennoch derart ist, daß sich die beiden Kupplungsscheiben. zur Welle e frei einstellen können, was zum richtigen Eingriff der Zahnkupplungen i, 1, 11 unerläßlich ist.
  • Um eine vollkommen gleichmäßige Verteilung der Kräfte auf die einzelnen Räder zwangläufig herbeizuführen, ist bei dem Ausführungsbeispiel das auf der Welle s sitzende und z. B. für die Vorwärtsfahrt bestimmte Zahnrad y, A ähnlich ausgeführt wie die Räder b, b1. Infolgedessen sind die beiden Radhälften y, A und damit die beiden Ritzet m, n und in weiterer Folge auch die Räder b, b1 praktisch gleich belastet.
  • Zur Ableitung der Rückwärtsbewegung dienen bei dem Ausführungsbeispiel die beiden Ritzel n, welche mit den zugehörigen Achsen P in gleicher Weise befestigt sind wie die Kupplungsscheiben i mit den Wellen e, wodurch sich auch die Ritzel w zwecks Ausschaltung von Herstellungs-und Montagefehlern frei in die richtige Lage einstellen können. Die Ritzel w können aber auch in ähnlicher Weise ausgeführt werden wie die Räder b, bl, wodurch nicht nur eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte auf die beiden 12 Ritzel, sondern auch ein Ausgleich derselben in den beiden Ritzelhälfen zwangläufig erfolgt. Ein sehr wesentliches Merkmal der Erfindung bildet schließlich auch die Anwendung der Bremse r für die Schraubenwelle, zum Zwecke, die Manövrierbewegungen des Schiffes rasch ausführen zu können. Erfindungsgemäß wird nämlich beim Übergang von der Vorwärtsfahrt auf die Rückwärtsfahrt und umgekehrt mit der Bremse = die Schraubenwelle unter gleichzeitigem Abstellen des Dampfzuflusses für die Turbinen so weit abgebremst, daß das Ankuppeln der bis dahin stillstehenden Wellen p mittels der Kupplung i, h ohne namhaften Stoß erfolgen kann. Dieses Ankuppeln der Wellen oder bei umgekehrtem Manöver der Wellen o kann dabei vorteilhaft selbsttätig in der Weise erfolgen, daß durch einen von einer beliebigen Welle des Getriebes angetriebenen Regler die Kupplung i, l oder i, h entsprechend beeinflußt wird. Sobald die Wellen P und damit die Ritzen na, n angekuppelt sind, kann durch die Relativbewegung der Kupplungsmuffe k die Kupplung n unter gleichzeitigem Lüften der Bremse x und darauffolgendem selbsttätigen Öffnen des Dampfeinlasses für die Turbine eingeschaltet werden, so daß nunmehr die Schraube in entgegengesetzter Richtiuig läuft. Wichtig ist dabei, daß das Ankuppeln bei verhältnismäßig geringer Umlaufzahl des Getriebes erfolgt, wodurch einerseits Stöße vermieden werden, andererseits das Ankuppeln der im vorliegenden Falle allein in Betracht kommenden Zahn- oder Klauenkupplungen leichter erfolgt. Infolge dieser Ausbildung-- kann das Umsteuern der Schraube in wenigen Sekunden erfolgen, was insbesondere in Augenblicken der Gefahr von großer Bedeutung sein kann.
  • Ähnlich ist die Ausbildung des Getriebes bei dem in Abb.2 dargestellten Ausführungsbeispiel. Ein Unterschied besteht nur darin, daß bei diesem Ausführungsbeispiel auch eine Marschstufe 3, 4 dargestellt ist. Wesentlich ist dabei, daß das zugehörige Ritzen 3 unmittelbar in die Hauptantriebswelle e oder e1 eingeschnitten ist. Bei größten Leistungen ergeben sich nämlich derart große Abmessungen für die Welle e, daß infolge des Abstandes zwischen den Wellen e und f die für die Marschfahrt nötigen Ritzen in von der Antriebswelle e1 unabhängiger Ausbildung nicht angewendet werden können. Erfindungsgemäß kann nun dem in der Weise abgeholfen werden, daß die Ritzen 3 hinter den Ritzeln w und die Zahnräder 4. selbst innerhalb des Hohlrades x angeordnet werden. In dieser Weise können die Ritzen 3 beliebig klein ausgebildet werden, zumal da die Marschleistung viel kleiner ist als die volle Leistung des Antriebes.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜcFIE: r. Turbinenschiffsantrieb mit Zahnradzwischengetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischengetriebe ein umkehrbares und nötigenfalls auch regelbares Zahnradzwischengetriebe (a, b, bl, m, n, v, y1 bzw. w, x) dient, mittels dessen sämtliche Manövrierbewegungeu des Schiffes zwangläufig durchgeführt werden.
  2. 2. Turbinenschiffsantrieb nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenwelle (2) mitt.°ls einer Bremsvorrichtung (z) abgebremst werden kann.
  3. 3. Turbiuenschiffsantrieb nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die eins Fahrtrichtung ein mit Innenverzahnung versehenes Hohlrad (x) vorgesehen ist.
  4. 4.. Turbinenschiffsantrieb nach Anspruch = bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Antreiben der den beiden Fahrtrichtingen entsprechenden Ritzen (m, n bzw. w) dienende Antriebswelle (e) durch die Bohrung eines der beiden Ritzelsysteme (m, n bzw. w) hindurchgeführt und mit einem zwischen den beiden Ritzeln (an, n bzw. w) angeordneten Kupplungsorgan (i) versehen ist.
  5. 5. Turbinenschiffsantrieb nach Anspruch x bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die zur Übertragung von Kraft und Bewegung bestimmten Glieder (i, w) von der zugehörigen Welle (e, p) durch die zwischen denselben und dem konisch ausgebildeten Wellenzapfen (e; p) infolge Gewindewirkiung (j, y) entstehende Reibung mitgenommen werden.
  6. 6. Turbinenschiffsantrieb nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradgetriebe (b, v) durch Zylinderschnitte in mehrere Teile (b, b1 bzw. v, y1) zerlegt sind, welche zwischen den auf den zugeordneten Wellen (e, s) befestigten Scheiben (g, d, g1 bzw. v, t, v1) zusammengepreßt werden und die Kraftübertragung durch die dadurch entstehende Reibung vermitteln.
  7. 7. Turbinenschiffsantrieb nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit den einzelnen Teilen (b, b1 bzw. r, y1) der Zahnradgetriebe (b, v) Schraubenmuttern (g, g1 bzw. v, v1) verbunden sind, welche sich in dem Gewinde der zugehörigen Antriebswellen (e, f) verschieben und die Zusammenpressung der Radbestandteile (b, d, bl bzw. r, t, r) nach Maßgabe der in den Zahnradgetrieben (b, y) auftretenden Umfangskräfte selbsttätig und zwangläufig besorgen. ilo
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116106B (de) * 1958-03-14 1961-10-26 Thomas Hindmarch Verfahren und Vorrichtung zum Umsteuern einer Schiffsantriebsanlage
DE1125307B (de) * 1958-04-23 1962-03-08 Vickers Electrical Co Ltd Umsteuervorrichtung fuer Gasturbinen, insbesondere fuer Schiffsantriebe
US6798182B2 (en) 2002-09-09 2004-09-28 Koniklijke Philips Electronics N.V. High output impedance current mirror with superior output voltage compliance
DE102008038069A1 (de) * 2008-08-16 2010-02-25 Schuler Pressen Gmbh & Co. Kg Getriebe mit Leistungsverzweigung

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