DE337303C - Verfahren zur UEbertragung von Pigmentkopien auf Metallplatten - Google Patents
Verfahren zur UEbertragung von Pigmentkopien auf MetallplattenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
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Description
- Verfahren zur Übertragung von Pigmentkopien auf metallplatten. -- In früheren Veröffentlichungen sind mehrfach Verfahren zur Übertragung von Pigmentbildern ohne Verziehen auf Metalle angegeben worden, um dieselben für den Farbentiefdruck verwenden zu können; so wurden Pigmentkopien in trockenem Zustande auf die trockene Metallplatte gelegt, auf die Pigmentkopien zuerst feuchtes, dann trockenes Papier gebracht und durch einen starken Druck in einer hydraulischen Presse das Ankleben des Pigmentpapiers am Metalle bewirkt. Je nachdem nun das hierbei zur Verwendung gebrachte Pigmentpapier mehr oder weniger trocken zum Kopieren gebracht wurde, oder je nachdem mehr oder weniger Luftfeuchtigkeit während der Zeit des Kopierens bis zum Anpressen der Pigmentkopien in den Arbeitsräumen vorhanden war, mußten sich solche Pigmentpapiere bzw. Kopien in ihren Größen verändern, besonders bei größeren Formaten. Auf keinen Fall eignet sich aber dieses Verfahren zu Übertragungen auf Metallzylinder.' Bei einem anderen bekannten Verfahren wurde das sensibilisierte Pigmentpapier in feuchtem Zustande auf eine mit Talkum abgeriebene oder sonst präparierte Spiegelglasplatte aufgequetscht, an die Rückseite des Pigmentpapieres ein feinmaschiges Metallnetz mit Kleister geklebt und über diesem Netz mit demselben Klebestoff ein Bogen dünnes Papier angebracht. Das Ganze wurde in getrocknetem Zustande vom Glase gezogen, kopiert, befeuchtet, an die künftige Druckform angequetscht, dann das Metallnetz samt Papierüberlage abgelöst und die Pigmentkopie der sonst üblichen weiteren Behandlung unterzogen. Dieses Verfahren bringt neben den bedeutenden Schwierigkeiten bei einer Übertragung auf einen Zylinder noch den Nachteil des sehr langsamen und schädlichen Trocknens des Pigmentpapieres mit sich. Außerdem ist durch das über das Pigmentpapier geklebte Metallnetz eine Kontrolle des Trocknens des Papieres nicht möglich.
- Ferner wurde bei mehreren Erfindungen angestrebt, die Schwierigkeiten der maßhaltigen Pigmentübertragungen auf andere Weise zu überwinden. Nach der Patentschrift 261763 wird das Metall feucht gemacht und die Pigmentkopie aufgequetscht. Nach der Patentschrift 267501 wird die Bildschicht der Pigmentkopie allein durch Schwimmenlassen oder Abbrausen mit Wasser befeuchtet und dann auf Metall angequetscht. Nach der Patentschrift :271139 wird das trockene Pigmentbild auf die trockene Metallunterlage gebracht und das Feuchten und Festkleben des Bildes nachträglich bewirkt. Diese Verfahren sind zum Teil für Übertragungen auf Zylinder nicht geeignet, außerdem haftet allen eine Unverläßlichkeit an, da das Pigmentpapier oder eine solche Kopie während des ganzen Arbeitsganges hinlänglich Zeit hat, sich bis zum Anquetschen an die künftige Druckform in ihrer Größe zu verändern, was durch eine mehr oder weniger feuchte oder trockene Luft in den Arbeitsräumen, besonders bei größeren Bildformaten, unvermeidlich ist. In der Patentschrift 266165 ist nun ein Verfahren angegeben, nach welchem das Pigmentpapier vor oder nach dem Sensibilisieren an der Rückseite mit einer Wachs- oder Paraffinlösung behandelt wird; wenn auch hierbei eine maßhaltige Übertragung des -Bildes eher möglich ist, so verbleiben dennoch .schwer zu überwindende Hinderniss8'°dä"eiri' Durchfeuchten einer sol= Chen bereits an das Metall angequetschten Pigmentkopie infolge der an der Rückseite derselben befindlichen wasserundurchdringlichen Schicht nicht durchführbar erscheint.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren, welches alle erwähnten Schwierigkeiten beseitigt. Das Pigmentpapier (oder photolithographisches Papier) wird in üblicher Weise sensibilisiert, auf bekannte Art in feuchtem Zustande auf eine präparierte Glasspiegelplatte aufgezogen und daran getrocknet. Nun wird an die Rückseite des Papieres ein mit einer wasserunlöslichen und wasserundurchdringlichen klebrigen Masse (Harz-Firniß-, Kautschuk- . [Paragummi-] Teer- und ähnliche Mischungen) versehener Stoff oder Wachstuch blasenfrei angequetscht oder in einer Satinier- oder ähnlichen Presse angepreßt. Mit diesem Stoff versehen wird-nun das Papier vom Glase gezogen, kopiert, mit Wasser in üblicher Weise befeuchtet und an die künftige Druckform angequetscht. Nach Abziehen des Stoffes von der Kopie und Entfernen der an der Papierseite der Kopie anhaftenden Teile der klebrigen Masse (z. B. mit einer Ziehklinge) wird die Kopie der üblichen Schlußbehandlung unterzogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Übertragung von Pigment- oder photolithographischen Kopien auf Metallplatten, Metallzylinder, lithographische Steine usw. ohne jede Verziehung oder Größenänderung für Passerarbeiten jeder Art, dadurch gekennzeichnet, daß nach Sensibilisierung und Trocknung an die Rückseite des noch auf dem Präparierungsglase haftenden Papiers ein mit einer klebrigen, wasserundurchlässigen Schicht versehener Stoff an-gequetscht wird, worauf das Papier zusammen mit dem daran klebenden Stoffe vom Glase abgezogen und dieser Stoff erst dann von der Papierrückseite abgenommen wird, wenn die auf diesem Papier hergestellte Kopie bereits an der künftigen Druckform angequetscht festklebt, worauf die übliche Schlußbehandlung des Bildes erfolgt. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Rückseite des Papiers ein Stoff aufgeklebt wird, der mit einer aus einer Harz-Firniß- oder aus einer Kautschuk-Teer-Mischung bestehenden Schicht versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337303T | 1914-07-07 |
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| DE337303C true DE337303C (de) | 1921-05-27 |
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|---|---|---|---|
| DE1914337303D Expired DE337303C (de) | 1914-07-07 | 1914-07-07 | Verfahren zur UEbertragung von Pigmentkopien auf Metallplatten |
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- 1914-07-07 DE DE1914337303D patent/DE337303C/de not_active Expired
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