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DE168926C - - Google Patents

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Publication number
DE168926C
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Authority
DE
Germany
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grain
transfer
sheets
press rolls
transfer printing
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT168926D
Other languages
English (en)
Publication of DE168926C publication Critical patent/DE168926C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/09Photosensitive materials characterised by structural details, e.g. supports, auxiliary layers
    • G03F7/115Photosensitive materials characterised by structural details, e.g. supports, auxiliary layers having supports or layers with means for obtaining a screen effect or for obtaining better contact in vacuum printing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Technik der photolithographischen bezw. photomechanischen Druckverfahren erfordert für die Umdruckmittel eine je nach der zu erzielenden Wirkung verschieden feine Körnung. Man erhält dieselbe z. B. dadurch, daß man die photographischen Negative durch gekörnte oder kreuzlinige Raster aufnimmt. In der Patentschrift 46038 ist ein anderes Verfahren für den genannten Zweck beschrieben, welches darin besteht, daß eine Chromatgelatineschicht vor dem Kopieren durch Anpressen an einen eingefärbten Stein gekörnt wird.
Der Leitgedanke der vorliegenden Erfindung geht dahin, die Körnung von solchen hauptsächlich für den Umdruck dienenden Schichten, die entsprechend der Patentschrift 46038 oder auf eine ähnliche Weise erhalten ist, für das ganze Verfahren möglichst Ungeschwächt zu bewahren, und zwar durch mechanische Einwirkung von Preßwalzen, die das auf der Oberfläche des photolithographischen Umdruckpapiers durch Einfärben erzeugte Korn fest einwalzen, so daß es sowohl beim Kopieren gut zur Geltung kommt wie auch nachher hält. Das Umdruckkorn ist klar und gut ausgeprägt, trotzdem es sich teilweise aus dem Walzkorn und dem beim Kopieren entstandenen Negativ des WaIzkornes zusammensetzt. Durch Regelung des Druckes, mit dem man die Preßwalzen einwirken läßt, hat man die Möglichkeit, die Kornbildung in ihrer Feinheit zu beeinflussen bezw. abzustufen. Eine weitere Möglichkeit dieser Regelung erhält man, wenn man die Preßwalzen auch noch mit steifer, nur an den höchsten Stellen der photolithographischen Schicht haftender Farbe versieht. Die so hergestellten Umdruckblätter sind bei allen in Betracht kommenden Verfahren der Halbtonphotolithographie, insbesondere beim Vielfarbendruck, aber auch für alle sonstigen Umdruckzwecke zu verwenden. Für die Umdruckblätter werden zweckmäßig Papierbögen, biegsame Zelluloidfilms oder ebensolche Blätter aus dünnem Metall verwendet. Für Mehrfarbendruck eignen sich, abgesehen von Bildern kleinen Formates, am besten Zelluloidblätter, da diese sich nicht wie Papier im Umdruckverfahren strecken bezw. zusammenschrumpfen. Für sehr große Umdruckblätter werden Metallblätter verwendet. Sowohl diese wie die Zelluloidfilms können gereinigt und wieder verwendet werden.
Die Gelatineemulsion zum Überziehen der Umdruckmittel wird beispielsweise wie folgt hergestellt: Etwa 30 g Nelson-Gelatine oder einer anderen guten, weichen Gelatine werden Y2 Stunde lang je nach der gewünschten Feinheit des Korns in etwa 150 bis 195 g kalten Wassers geweicht; dabei entspricht die letzte Lösung der feinsten Körnung. Zu dieser Lösung werden bei einer Temperatur von ungefähr 500C. etwa 0,13 g gewöhnlichen Alauns, die in 30 g warmen Wassers aufgelöst sind, zugesetzt und das Ganze filtriert. Man kann auch mehrere derartige Lösungen aus verschieden geweichter Gelatine herstellen
und sich die für den jeweiligen Zweck günstigste herausnehmen. Mit der erwähnten Lösung werden die Umdruckblätter überzogen und mit einer Lösung von doppeltchromsaurem Kalium lichtempfindlich gemacht. Nach dem Trocknen werden die so präparierten Blätter mit der Oberseite nach oben auf eine gerade Platte, z. B. einen lithographischen Stein, gelegt und an dem einen Ende mit einer
ίο Klammer festgehalten. Dann wird mit einer weichen Tuchwalze oder dergl. die Blattoberfläche ganz gleichmäßig mit einer genügend steifen Umdruckfarbe überzogen. Daran schließt sich die bereits erwähnte, den Gegenstand der Erfindung bildende mechanische Einwirkung auf die Körnung durch Preßwalzen. Es wird nämlich eine harte, glatte Druckwalze mit oder ohne etwas steifer Druckfarbe über das Blatt gerollt, bis die erforderliche Körnung ganz matt scheint. Die Abhängigkeit der Körnung von dem Grade der Pressung zeigt sich so, daß einem leichteren Drucke ein feineres Korn entspricht und umgekehrt. Unter Verwertung dieser Erkenntnis ist es möglich, auf einem Blatt Abstufungen der Körnung nach Wunsch zu erzielen. Die zum Einwalzen erforderliche Zeit beträgt ungefähr eine Minute, damit ist das Umdruckmittel für den photographischen Abzug fertig; die Abzüge selbst werden in gewöhnlicher Weise genommen. Die einzelnen Abzüge werden wieder mit der Einfärbwalze mit Druckfarbe versehen, 5 bis 30 Minuten unter Wasser gelassen, mit weichen Schwämmen entwickelt und zum Trocknen aufgehängt. Danach sind sie für den Abzug auf den Lithographiestein oder das Metall, von dem gedruckt werden soll, wozu sie vorher in1 einem Anfeuchtbuch leicht angefeuchtet werden, fertig. Abzüge auf Zink, Kupfer oder ein anderes Metall können in der gewöhnlichen Weise graviert oder geätzt werden.
Bei breiter Technik, z. B. für Anschlagzettel, bei denen die nach bekannter Weise hergestellten Umdruckmittel versagen, gibt das gekennzeichnete Verfahren besonders gute Ergebnisse, indem dabei die höchsten Lichter klar und die Linien scharf und bestimmt sind.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von gekörnten photomechanischen Umdruckblättern durch Einwalzen ihrer Oberfläche mit einem Druckkorn, dadurch gekennzeichnet, daß das so eingewalzte Korn durch harte Preßwalzen festgewalzt wird.
2. Ausführuhgsform des unter I. geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß die Preß walzen zur Veränderung des Korns ebenfalls mit Farbe versehen werden.
DENDAT168926D Active DE168926C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE168926T

Publications (1)

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DE168926C true DE168926C (de)

Family

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DENDAT168926D Active DE168926C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE168926C (de)

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