DE335408C - In Verbindung mit einem Fahrzeugkoerper zu benutzende Sitze - Google Patents
In Verbindung mit einem Fahrzeugkoerper zu benutzende SitzeInfo
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- B60N2/70—Upholstery springs ; Upholstery
- B60N2/7023—Coach-like constructions
- B60N2/7035—Cushions
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- B60N2/7064—Metallic springs helicoidal
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Description
- In Verbindung mit einem Fahrzeugkörper zu benutzende Sitze. Die Erfindung bezieht sich auf auswechselbare Wagensitze für Fahrzeuge und andere Zwecke und bezweckt im wesentlichen die Herstellung von einfachen und wenig kostspieligen Sitzen, welche gleichzeitig allen Anforderungen genügen, zu ermöglichen.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung -besteht in der Herstellung von nachgiebigen 'Metallrahmen mit entsprechenden Aufpolsterungen, welche getrennt von dem Wagenkörper als besondere Einheiten hergestellt werden können.
- Ferner wird durch die Erfindung die Anbringung dieses nachgiebigen Rahmens und der Aufpolsterung am Wagenkörper in der Weise ermöglicht, daß sie _ sowohl fest und sicher angebracht als auch leicht und schnell aus dem Wagenkörper entfernt, bzw. ausgewechselt werden kann.
- Weitere Zwecke der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung näher ersichtlich. Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Bauart, Kombination und Anbringung einzelner Teile im allgemeinen als auch zueinander, wie in der Beschreibung an. Hand der beiliegenden Zeichnung näher ausgeführt und in den nachfolgenden Patentansprüchen im engeren Sinne dargetan ist.
- In der Zeichnung ist Fig. x eine schaubildliche Darstellung eines Wagensitzes einschließlich Seiten und Rückenteilen, aus dem einzelne Teile herausgebrochen sind, um die -auswechselbaren Polster deutlich erkennen zu lassen.
- Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie -,-2 der Fig. z in Richtung der Pfeile gesehen und zeigt den Polsterrahmen mit den darauf angebrachten Polstern in Anwendung an einem Fahrzeug.
- Fig. 3 ist eine im senkrechten Schnitt gezeigte Sonderansicht und veranschaulicht die Art der Anbringung der unteren Kante des auswechselbaren Polsters am Fahrzeugrahmen.
- Gleiche Teile sind in der Zeichnung in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen benannt.
- Die Fig, i der Zeichnung veranschaulicht einen besonders für Kraftfahrzeuge gebräuchlichen Sitz, bei welchem in diesem Falle die Seiten 2 und der Rücken 3 als aus Blech hergestellt veranschaulicht sind.
- Bei der Ausführung der Erfindung werden die Polster für den Sitz in getrennten Teilen hergestellt. In dem gezeichneten Beispiel sind drei solcher Teile vorgesehen,, nämlich die Rückenlehne und j e eine Polsterung zu beiden Seiten derselben. Diese einzelnen Teile sind so geformt, daß sie sich der Form der Seiten- bzw. Rückenwandpaneele des Wagenkörpers anpassen. Sie sind jedoch in der Breite, d. h. von oben nach unten, etwas größer bemessen.
- Die Rahmen für diese Teile werden dadurch hergestellt, daß eine Stange q. in die für jedes der Teile benötigte Form gebogen wird, an der dann auf beliebige Weise ein festes, jedoch nachgiebiges Drahtnetz 5 für die Anordnung der Sprungfedern 6 angebracht ist. Die Polsterung ,7 wird an diesen Rahmen über den Federn 6 befestigt. Dies kann in jeder beliebigen Weise geschehen, z. B. indem man zuerst eine Unterlage aus Leinwand oder einem anderen geeigneten Material anwendet und diese über die Sprungfedern ausspannt, worauf die äußere Decke, z. B. Leder o. dgl., in der gleichen Weise wie die Leinwand an dem Rahmen angebracht und durch Vernähen über der Stange 4 befestigt wird. Der Raum zwischen der Leinwand und dem Leder kann mit einem beliebigen Polsterungsmaterial angefüllt und die Leinwand und das Leder können an einzelnen Punkten, wie bei g, zusammengefaßt werden, um der Polsterung ein abgestepptes Aussehen zu geben.
- Wie aus dem vorhergehenden ersichtlich ist, ermöglicht die Erfindung die biegsamen Metallpolsterrahmen mitsamt der Polsterung als getrennte Einheiten und unabhängig von dem Wagenkörper selbst herzustellen.
- Zur Anbringung der mit der Polsterung versehenen Sitzrahmen am Wagenkörper ist es vorteilhaft, die obere Kante io des Wagenkörpers 3 in . Form einer nach unten gerichteten Mulde ii (Fig. 2) auszubilden, welche die obere Kante der Polsterrahmen aufnimmt. Ferner - sind am Sitz i des Fahrzeugkörpers in geeigneten Abständen federnde Metallklammern 12 angebracht, welche nach oben gerichtete Nasen 13 und für die Aufnahme der unteren Kante des Polsterrahmens dienende Sitze 14 besitzen, während die Enden 1g zurückgebogen sind und auf dem Sitzrahmen i aufliegen, wodurch eine äußerst vorteilhafte Federwirkung der Metallklammer 12 erzielt wird.
- Zur Anbringung des Polsterrahmens am Fahrzeugkörper werden die oberen Stangen desselben unter die muldenförmige Oberkante io eingeführt, während die untere Kante des Rahmens über die Nasen 13 der federnden Metallklammern 12 gedrückt werden, so daß sie schließlich auf den Sitzflächen 14' aufruhen. Die Federwirkung der Klammern erleichtert diesen Vorgang und trägt außerdem zum Festhalten der Polster in der erforderlichen Lage bei.
- Durch diese Anordnung werden die Polsterrahmen unverrückbar in ihrer Lage festgehalten. Um dieselben nun herausnehmen zu können-, wird der beschriebene Vorgang in umgekehrter Reihenfolge wiederholt, d. h. also, die unteren Kanten werden aus ihren Sitzen in den Metallklammern herausgedrückt und die oberen aus den Mulden ii des Fahrzeugkörpers herausgezogen.
- Die Anbringung der Klammern 12 auf den Sitzen i ist eine derartige, daß, nach Einfügung der Seiten- und Rückenlehnen die Klammern vollständig den Blicken entzogen sind.
- Obwohl im vorstehenden und in der Zeichnung die Erfindung als an einem Kraftfahrzeug angewendet veranschaulicht ist, ist dieselbe natürlich nicht als auf diesen Zweck beschränkt zu betrachten, sondern es kann der Erfindungsgedanke mit gleichem Vorteil auch für andere Zwecke benutzt werden, in denen auswechselbare Polsterteile Verwendung finden können.
Claims (4)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. In Verbindung mit einem Fahrzeugkörper o. dgl. zu benützende Sitze, dadurch gekennzeichnet, daß dieselben aus getrennten Rücken- und--Seitenteilen - bestehen, welche biegsame metallische Polsterrahmen für jedes der Rücken- und Seitenteile aufweisen, wobei jeder Teil eine Rahmenstange besitzt, die entsprechend der Form der Rücken- bzw. Seitenlehne gebogen ist und zur Aufnahme eines elastischen Drahtnetzes dient, welches in dem aus der Stange gebildeten Rahmen ausgespannt und an dieser befestigt ist, wobei Mittel vorgeselien sind- zur abnehmbaren bzw. auswechselbaren Anbringung der einzelnen Rahmeneinheiten in den entsprechenden Stellen der Rücken- bzw. Seitenlehnen des Fahrzeugkörpers.
- 2. Eine Sitzrahmen- und Polsteranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stück Leinwand entlang seinen Kanten an der Stange befestigt ist, und daß das für die Polsterung verwendete Leder o. dgl. gleichfalls entlang seinen Kanten an der Stange befestigt wird, wobei zwischen dem Leder und der Leinwand einerseits und dem Drahtnetz anderseits Sprungfedern vorgesehen sind.
- 3. Eine Sitzrahmen- und Polsteranordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücken- und Seitenteile des ,Fahrzeugkörpers an ihren oberen Kanten mit nach unten und innen übergebogenen Mulden ausgebildet sind, in welche die oberen Kanten der entsprechenden Polsterrahmen eingeführt werden.
- 4. Eine Sitzrahmen-. und Polsteranordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur auswechselbaren Befestigung der Polsterrahmen federnde, mit einer Aufbiegung versehene Metallklammern vorgesehen sind, über die die unteren Kanten der Rahmen zum Zwecke der Befestigung gedrückt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335408T | 1920-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335408C true DE335408C (de) | 1921-03-31 |
Family
ID=6219251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920335408D Expired DE335408C (de) | 1920-08-28 | 1920-08-28 | In Verbindung mit einem Fahrzeugkoerper zu benutzende Sitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335408C (de) |
-
1920
- 1920-08-28 DE DE1920335408D patent/DE335408C/de not_active Expired
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