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DE334820C - - Google Patents

Info

Publication number
DE334820C
DE334820C DE1920334820D DE334820DA DE334820C DE 334820 C DE334820 C DE 334820C DE 1920334820 D DE1920334820 D DE 1920334820D DE 334820D A DE334820D A DE 334820DA DE 334820 C DE334820 C DE 334820C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cut
notches
holes
knife
perforated disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920334820D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Kral
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE334820C publication Critical patent/DE334820C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/30Mincing machines with perforated discs and feeding worms
    • B02C18/36Knives or perforated discs
    • B02C18/365Perforated discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

Es ist allgemein bekannt, daß die gewöhnlichen Schneid- und Faschiermaschinen beim Zerkleinern von zähen Stoffen, wie z. B. Sehnen, Muskelfleisch u. dgl., versagen. Die betreffenden Stoffe setzen sich an der Achse und den Löchern an, \rerstopfen die letzteren, wodurch ein kontinuierlicher Betrieb der Maschine unmöglich wird.
Die Ursache dieser Erscheinung liegt vor allem darin, daß die Durchtrennung des Schneidgutes durch die Messerschneiden nur an einzelnen Stellen und dadurch unregelmäßig erfolgt, da die über die Löcher streichenden Stellen der Schneiden anders wirken als die über die Scheibenoberfläche zwischen den Löchern gleitenden Stellen.
Die Nachteile dieser Lochzwischenräume, welche auch darin bestehen, daß das Schneidgut gequetscht wird und anstatt durchschnitten zu werden, darüber gleitet, wurden nur zum Teil dadurch vermieden, daß die Löcher an der dem Messer zugekehrten Seite muldenförmig erweitert wurden, was das Abfließen des Schneidgutes in die Löcher erleichtert.
Ausgehend von der Überlegung, daß nur die vollkommene Abtrennung von Teilen des Schneidgutes die Möglichkeit bietet, daß diese leicht weiter zerkleinert durch die Löcher abfließen, sind an der Lochscheibe gemäß der Erfindung quer über die Löcher durchlaufende Kerben angeordnet, deren Kanten mit den Messerschneiden scherenartig zusammenwirken. Der unter der Einwirkung der Förderschraube in die Kerben eindringende Teil des Schneidgutes wird beim D ar übergleiten der Messerschneide wie ein Streifen abgetrennt.
Um die Scheren wirkung voll zu erreichen, sind die zweckmäßig in Gruppen zusammengefaßten gleichgerichteten Kerben so angeordnet, daß sie mit den Messerschneiden stets einen spitzen Winkel einschließen.
Um die weitere Zerkleinerung des abgetrennten Streifens zu erleichtern, sind die Kerben am besten einseitig ausgebildet und so angelegt, daß die senkrecht zur Scheibe stehende Kerbfläche über die Lochmitten verläuft, wodurch die Stege zwischen den Löchern an der schmälsten Stelle durchschnitten werden. Die Stege bewirken alsdann die weitere Zerkleinerung des Schneidgutes, das hierauf leicht durch die Löcher gleitet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen die
Fig. ι und 2 die Lochscheibe in zwei Ansichten. Die
Fig. 3 und 4 veranschaulichen die Anordnung der Kerben in vergrößertem Maßstabe.
Im vorliegenden Falle sind die über die Löcher 1 der Querscheibe 2 quer durchlaufenden Kerben 3 geradlinig, weisen im Querschnitt die Form eines rechtwinkeligen Dreiecks auf und sind zu Gruppen zusammengefaßt, innerhalb welcher sie parallel gerich-
te sind. Die Richtungen der Kerben sind so gewählt, daß sie mit den Schneiden 4 des mit der Lochscheibe zusammenarbeitenden Messers 5 stets einen spitzen Winkel einschüe-Ben. Die mit 3' bezeichneten Kerben erstrecken sich bloß auf ein am Rande liegendes Scheibenloch.
Die Wirkung der Kerben gemäß der Erfindung ist die, daß sie einen Teil des Schneidgutes aufnehmen und mittels der zwischen den Löchern verbleibenden Stegteile, die wie Klemmen wirken, festhalten, worauf dieser Teil durch die Messerschneiden abgetrennt wird. Diese wirken dabei mit der von der senkrechten Kerbfläche und der Scheibenoberfläche gebildeten und durch die außerhalb der Kerbe liegenden Lochränder zu einer durchlaufenden Schneide ergänzten Kante scherenartig zusammen.
Der in der Kerbe befindliche Teil des Schneidgutes wird von den Messerschneiden gegen die schmalen durch die senkrechte Kerbfläche angeschnittenen Stege gedruckt. Hierdurch, sowie durch den senkrecht zur Scheibe wirkenden Druck des nachrückenden Schneidgutes erfolgt die weitere Zerkleinerung des abgetrennten Teiles an den zwischen den Löchern verbleibenden gekerbten Steg
teilen. Um die Anschnittsflächen der Stege möglichst schmal zu erhalten, verläuft die 30 senkrechte Kerbfläche zweckmäßig über die Lochmitten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Lochscheibe für Schneid- oder Faschiermaschinen, gekennzeichnet durch quer über die Löcher durchlaufende Kerben (3), deren Kanten mit den Messerschneiden (4) scherenartig zusammenwirken.
2. Lochscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig in Gruppen zusammengefaßten Kerben so angeordnet sind, daß sie mit den Schneiden des Messers stets einen spitzen Winkel einschließen.
3. Lochscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerben (3) einseitig sind und die senkrecht zur Scheibe stehende Kerbfläche annähernd über die Lochmitten verläuft, so daß die an der schmälsten Stelle durchschnittenen Stege zwischen den Löchern die Zerkleinerung des vom Messer abgetrennten Teiles des Schneidgutes bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920334820D 1919-06-17 1920-03-11 Expired DE334820C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT83970T 1919-06-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE334820C true DE334820C (de) 1921-03-18

Family

ID=3605084

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920334820D Expired DE334820C (de) 1919-06-17 1920-03-11

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT83970B (de)
DE (1) DE334820C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2344284A1 (de) * 1973-09-03 1975-03-27 Ludwig Seydelmann Schneidsatz fuer fleischwoelfe und aehnliche schneidmaschinen
EP0194966A3 (en) * 1985-03-14 1986-10-29 C. Hoegger Ingenieurburo Ag Device for grinding and separating foodstuffs

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2344284A1 (de) * 1973-09-03 1975-03-27 Ludwig Seydelmann Schneidsatz fuer fleischwoelfe und aehnliche schneidmaschinen
EP0194966A3 (en) * 1985-03-14 1986-10-29 C. Hoegger Ingenieurburo Ag Device for grinding and separating foodstuffs

Also Published As

Publication number Publication date
AT83970B (de) 1921-05-10

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