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DE3345359A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung traegerloser, bituminoeser bahnen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung traegerloser, bituminoeser bahnen

Info

Publication number
DE3345359A1
DE3345359A1 DE19833345359 DE3345359A DE3345359A1 DE 3345359 A1 DE3345359 A1 DE 3345359A1 DE 19833345359 DE19833345359 DE 19833345359 DE 3345359 A DE3345359 A DE 3345359A DE 3345359 A1 DE3345359 A1 DE 3345359A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
bituminous
application
bitumen
glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833345359
Other languages
English (en)
Inventor
Erik Dipl.-Ing. 4712 Werne Sylvest
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Icopal GmbH
Original Assignee
Icopal GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Icopal GmbH filed Critical Icopal GmbH
Priority to DE19833345359 priority Critical patent/DE3345359A1/de
Publication of DE3345359A1 publication Critical patent/DE3345359A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N5/00Roofing materials comprising a fibrous web coated with bitumen or another polymer, e.g. pitch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung
  • trägerl-oser, bituminöser Bahnen.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung trägerlöser, bituminöser Bahnen.
  • Es sind Abdichtungsbahnen bekannt, bei denen auf einer Trägerschicht, z.B. Rohfilz, Glasgewebe , Glasvlies, Polyestervlies, Jute oder ähnliche, die in der Regel vorgetränkt sind, eine dünne Bitumenschicht auf beiden Seiten aufgebracht ist. Die so hergestellten Bahnen sind in der Regel etwa 1 bis 6 mm stark und haben eine Breite von 1 bis 2 m. Zur Herstellung solcher Bahnen dienen sogenannte Dachpappenmaschinen. Es ist auch bekannt, bituminöse Bahnen ohne Träger herzustellen, wobei die Bahn aus Kunststoff oder aus modifziertem Bitumen bestehen kann. Es sind Spezialmaschinen bekannt zur Herstellung solcher trägerlosen Bahnen.
  • Dabei wird das Bitumen auf ein Transportband aufgebracht. Wegen der Temperaturen des Bitumens von 100 bis 2000C und im Hinblick auf die Stärke von 2 bis 6 mm muß das Bitumen auf dem Transportband schnellstens abgekühlt werden. Die Transportbänder müssen temperaturstabil sein und sie müssen so behandelt werden, daß das Bitumen sich nach dem Erkalten leicht von dem Band ablösen läßt. Erst wenn das Bitumen abgekühlt ist, kann die Bahn ihr Eigengewicht tragen und somit vom Transportband ab-gelöst werden. Die Abkühlung des Bitumens kann dabei mit Luft oder im Wasserbad erfolgen. Bei Luftkühlung sind aber lange Kühistrecken erforderlich und bei Wasserkühlung muß die Bahn' nachträglich wieder getrocknet werden.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, ein Verfahren zu schaffen, mit dem es möglich ist, eine trägerlose, bituminöse Bahn auf einer bekannten Dachpappenmaschine herzustellen. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentansprucihs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen des Verfahrens sind Gegenstand der Patentansprüche 2 und 3. Wenn das Transportband na3 ist und das Bitumen von oben aufgetragen wird,.so dringt das Bitumen nur geringfügig in das Transportband ein, d.h. es bildet si'ch keine innige Verbindung zwischen Transportband und Bitumenschicht. Das Wasser im Transportband beginnt sofort zu verda-mpfen und nach Zurücklegen von wenigen Metern ist das Transportband trocken und die Bitumenbahn abgekühlt und stabil, insbesondere an der Seite, die mit dem Transportband in Verbindung steht. Die Bitumenbahn kann dann von dem Transportband abgehoben und in bekannter Weise aufgewickelt werden. Um zu vermeiden, daß im aufgewickelten Zustand sich an einzelnen Stellen die einander gegenüberliegenden Oberflächen der Bit.umenbahn wieder miteinander verkleben, kann zusätzlicil auf das Transportband vor oem Aufbringender Bitumenscnicht eine dünne Schicht aus Glas- oder KunststofFasern aufgebracht werden. Zweckmäßig wird diese- Schicht mit einem wasserlöslichen Bindemittel auf das Transporüband aufgebracht. Durch das Anfeuchten des Transportbandes wird auch das Bindemittel celöst und durch die Glas-oder Kunststoffasern wird ein Verkleben der aufgewicicelten bituminösen Bahn mit Siche-rheit vermieden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verarens, die im Patentanspruch 4 beschrieben ist. Vorteilhafte Ausführungsformen der Vorrichtung sind in den Patentansprüchen 5 und 6 beschrieben.
  • Die Interstützung des Transportbandes im Bereich der Auftragsvorrichtung nur durch Walzen und nicht etwa durch eine geschlossene Stützfläche sorgt dafür, daß der sich zwischen der bituminösen Masse und -dem wasserdampfdurcklässigen Transportband bildenden Dampf entweichen kann und sich nicht Dampfblasen zwischen dem Transportband und der bituminösen Bahn bilden können.
  • Die Eeféuchtungsvorrichtung kann als Wassertank aufgebaut.sein, sie kann aber auch anders, beispielsweise als SprüP.vorrichtung ausgebildet sein.
  • Im -felgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen das erfindungsgemäße Verfahren und eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung näher erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung zur Herstellung einer trägerlosen, bituminösen Bahn in schematischer Darstellung im ganzen; Fig. 2 den Teil der Vorrichtung nach Fig. 1, in welchem die bituminöse Masse aufgebracht wird; Fig. 3 in vergrößerter Darstellung einen Schnitt durch das Transportband, ehe die bitumil,öse Bahn abgelöst wird.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung handelt es sich um eine in ihrem grundsätzlichen Aufbau bekannte -Dachpappenmaschine, an der zur Herstellung einer trägerlosen, bituminösen Bahn einige zusätzliche Einrichtungen angeordnet wurden. Das von einer Abwickelvorrichtung 13 kommende offene Tranaportband 2, das beispielsweise aus Glasgewebe bestehen kann, durchläuft wie bei einer Dachpappenmaschine üblich, eine Vorrichtung 16, die als Trocknungsvorrichtung dient sowie als Akkumulator, in dem ein Teil des Transportbandes gespeichert ist, wodurch an der Vorrichtung 13 ein fliegender Rollenwechsel möglich wird. Das Transportband 2 durchläuft dann ein Zugwalzenpaar 17 sowie einen Wassertank 4, in welchem es durch eine Walze -5-geführt ist. Das nasse Transportband gelangt dann über eine Umlenkwalze i5 zu einer Auftragsvorrichtung- 3 für die bituminöse Masse 1. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht diese Auftragsvorrichtung aus einem Trichter mit Längsschlitz, durch den'die bituminöse Masse 1 auf das Transportband 2 fließt. Anshließend wird sie durch ein Rakel 8 glattgestrichen. Im Bereich der Auftragsvorrichtung 3 wird das Transportband 2 durch Walzen 6 abgestützt, so daß der aus dem Transportband austretende Wasserdampf frei nach unten entweichen kan--i und sich keine Blasen zwischen der bituminösen Masse und dem Transportband bilden können. Vor der Trocknungsvorrichtung 16 ist eine Auftragsvorrichtung 7 ür ein wasserlösliches Bindemittel vorgesehen mit einer Vorrichtung 9 zum Aufbringen von Glas- oder Kunststoffasern in einer Schicht 14 auf das Transportband 2. Die aus Transportbahn, Faserschicht und Bitumenschicht bestehende Bahn (Fig. 3) wird nach der Auftragsvorr chtung 3 für die bituminöse Masse 1 über ein Zugwalzenpaar 18 und durch eine Abkühl- und Trocknungsvorrichtung 12 geführ .
  • Nach dem Erkalten wird die bituminöse Bahn ; zusammen mit der Faserschicht 14 vom Transporthand 2 abgelöst.
  • Das Transportoand 2 wird einer Aufwickelvoriichtung 10 zugeführt, während die bituminöse Bahn 1 mi der faser schicht 14 einer eigenen Aufwickelvorrichtung 11 zugeführt wird.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung kann wahlweise als normale Dachpappenmaschine oder als Vorrichtung zur Herstellung einer trägerlosen, bituminösen Bahn verwendet werden. Zu diesem Zweck ist vor dem Wassertank 4 noch ein weiterer Tank 19 angeordnet, durch den eine Bahn zur normalen Dachpappenherstellung zur Bitumenvortränkung geführt werden kann, wie dies in gestrichelten Linien angedeutet ist. Bei der Dachpappe.nherstellung entfällt dann die Führung durch den Wassertank 4, wie dies ebenfalls in gestrichelten Linien angedeutet ist.
  • Aus einer Dachpappenmaschine mit den Vorrichtungen 13, 16, 17, 19, 18, 12 und 11 wird somit durch Hinzufügen der dorrichtungen 7, 9, 4, 3, 8, 6 und 10 eine Vorrichtung, die man für die beiden oben angegebenen Zwecke verwunden kann. Bei der Dachpappenherstellung wird die Trägerbahn durch die Vorrichtung 19, nicht aber durch die Vorrichtung 4 geführt und die Vorrichtungen 7. 9, 3 und 10 sind außer Funktion. Bei der Herstellung einer trägnrlosen, bituminösen Bahn wird das Transportband 2 durch den Wassertank 4, nicht aber den Tank 19 geführt und die Vorrichtungen 7, 9, 3, 8 und 10 sind in Funktion.
  • Die auf die Unterseite der bituminösen Bahn aufgebrachte Faserschicht 14 bildet beim Aufwickeln eine Trennung, so daß das Bitumen an der Unterseite nicht mit dem Bitumen an dLr Oberseite in Berührung kommen kann'. Zusätzlich kann in an sich bekannter Weise die Oberseite mit jedem üblichen Oberflächenschutz versehen sein, z.B. mit Schiefer, Stand, Folie, Talkum o. dgl.
  • Sind die aufgebrachten Glas- oder Kunststoffasern kurz, so beeinflußen sich nicht die Dehnfähigkeit der Bahn, sie bewirken-'aber, daß c'ie trägerlose Bahn bei Sonneneinstrahlung nicht abfließt. Werden längere Fasern verwendet-, so ist die stabilisierende Wirkung erheb- lich größer, womit sich auch die Dehnkraft erhöht, während die maximale Dehnung unverändert bleibt. Diese Dehnfähigkeit des Polymerbitumens, die bis zu mehreren 100% beträgt, ist wichig, wenn es sich darum handelt, Durchführungen, Ecken und Anschlüsse an unebenen Dachflächen abzudecken, wobei das trägerlose Bitumen oftmals erheblich gedehnt werden muß.
  • Anstelle der Glas- oder Kunststoffasern kör nen bei der erfindungsgemäßen Verfahren auch andere Trennmittel verwendet werden.
  • So kann beispielsweise das aus einem besonderen Polyester- oder Glasgewebe bestehende Transportband vor.
  • dem Auftragen der bituminösen Masse Lurch asser mit auFgeschlemrnten Kalk gezogen erden. Nach er Trocknung tritt die Kalkschicht als Trennschicht aus und d e Bitumenbahn läßt sich vom Transportband tr nnen. Anst tt Kalk können auch andere Trennmittel verwendet werden.
  • es ist auch möglich, das Transportband mit Sand, Talk im oder sonstigen Trennmitteln zusätzlich zu beschichten Es ist auch möglich, in Kombination mit den erfindungsgemäßen Verfahren zur Trennung der Bitumenbahn vom Transportband Kunststoffolien zu verwenden.
  • Bei der in ig. 1 dargestellten Vorr chtun @ kann auf die Vorrichtungsteile 7 und 9 verzic' tet werden, wenn ein Transportband 2 verwendet wird, as sc on vor seiner Plazierung in der Abwickelvor ichtu ig 13 iuf seiner Oberseite eine ablösbare Fase schickt 14 aufweist.

Claims (6)

Patentansprüche.
1. Verfahren zur Herstellung trägerloser bituminöser Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß eine bituminöse Masse in einer Schicht (1) vorgegebener Stärke auf ein wasserdampfdurchlässiges Transportband (2) aufgebracht wird, das vor dem Aufbringen der bituminösen Masse angefeuchtet wird und nach dem Trocknen der bituminösen Masse die entstandene bituminöse Bahn vom Transportband getrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Transportban-d vor dem Aufbringen der bituminösen Schicht Glas- oder Kunststoffasern aufgebracht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schicht aus Glas- oder Kunststoffasern mit dem Transportband durch ein wasserlösliches Bindemittel verklebt wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem von einer Abwickelvorrichtung über Rollen sowie eine Trocknungsvorrichtung zu einer Aufwickelvorrichtung geführten Transportband, cadurch gekennzeichnet, daß an einer Seite des Transportbandes (2) eine Auftragsvorrichtung (3, 8) zum Aufbringen einer bituminösen asse angeordnet ist, der die Trocknungsvorrichtung (12) nachgeordnet ist und daß in Bewegungsrichtung des wasserdampfdurchlässigen Transportbandes (2) gesehen, vor der Auft.ragsvorrichtung (3 eine Befeuchtungsvorrichtung (4) angeordnet ist un das Transportband (2:) mindestens im Bereich der Auftragsvorrichtung (3) durch in vorgegebenen Abständen angeordnete Walzen (6) unterstützt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch cekennzeichnet, daß die 3efeuchtungsvorrichtung als Wassertank (4) ausgebildet ist durch den das Transportbanc (2) mittels einer Umlenkwalze (5) geführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dad- am Transportband (2) vor der , efeuchtungsvorrichtung (4) eine Auftragsvorrichtung (7) für ein wasserlösliches Bindemittel und eine Vorrichtung (9) zum Aufbringen von Glas- oder Kunststoffasern ar geordnet sind.
DE19833345359 1983-12-15 1983-12-15 Verfahren und vorrichtung zur herstellung traegerloser, bituminoeser bahnen Withdrawn DE3345359A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4129491A1 (de) * 1991-09-05 1993-04-01 Roland Werke Dachbaustoffe U B Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer dachabdichtungsbahn

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4129491A1 (de) * 1991-09-05 1993-04-01 Roland Werke Dachbaustoffe U B Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer dachabdichtungsbahn
DE4129491C2 (de) * 1991-09-05 1998-07-02 Roland Werke Dachbaustoffe U B Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Dachabdichtungsbahn

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