DE3344240A1 - Mutter - Google Patents
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- DE3344240A1 DE3344240A1 DE19833344240 DE3344240A DE3344240A1 DE 3344240 A1 DE3344240 A1 DE 3344240A1 DE 19833344240 DE19833344240 DE 19833344240 DE 3344240 A DE3344240 A DE 3344240A DE 3344240 A1 DE3344240 A1 DE 3344240A1
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- F16B37/08—Quickly-detachable or mountable nuts, e.g. consisting of two or more parts; Nuts movable along the bolt after tilting the nut
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- F16B37/0892—Quickly-detachable or mountable nuts, e.g. consisting of two or more parts; Nuts movable along the bolt after tilting the nut engaging the bolt laterally, i.e. without the need to engage the end of the bolt in two or more pieces, e.g. assemblies made by two C-shaped nuts mutually interlocked, or retained by an additional member
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Mutter, die in axialer Richtung
in wenigstens zwei Teile geteilt ist und die in der Lage ist, um eine Schraube herum montiert zu werden, so daß die Teile
miteinander wenigstens bei dem Pestziehen der Mutter verriegelt werden.
Muttern dieser Art waren schon bisher bekannt. Sie bieten den
wesentlichen Vorteil, daß sie um eine Schraube herum angebracht werden können, und zwar vorzugsweise an der Stelle, an der die
Mutter befestigt werden soll. Die Mutter muß somit nicht auf die Schraube aufgeschraubt und durch ein freies Gewinde transportiert
werden. Die Mutter kann ferner auf Schrauben und Bolzen montiert werden, die nicht ein freies Ende haben, auf das
eine herkömmliche Mutter aufgeschraubt werden könnte.
Bekannte Muttern dieser Art sind kompliziert gestaltet -und
dadurch teuer herzustellen. Daher waren Muttern dieser Art bisher nicht sehr erfolgreich, und sie werden gegenwärtig
nur selten angewendet, trotz ihrer großen Vorzüge in bestimmten Anwendungsfällen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mutter der vorstehend beschriebenen Art zu schaffen, die sehr einfach
ist und die daher mit geringen Kosten hergestellt werden kann. Außerdem sollen die bei der Herstellung zu beachtenden Genauigkeit
sanf orderungen verhältnismäßig gering sein.
Die Erfindung bezieht sich somit auf eine Mutter mit Innengewinde,
die in axialer Richtung in wenigstens zwei Teile geteilt ist und die in der Lage ist, um eine Schraube herum montiert
zu werden, um diese einzuschließen, so daß die Teile der Mutter beim Pestziehen der Mutter miteinander verriegelt werden.
Die Mutter gemäß der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet,
daß sie einen ersten, äußerlich im wesentlichen einer Mutter, beispielsweise einer sechseckigen Mutter, entsprechenden
Teil mit einem mit Innengewinde versehenen zentralen Loch aufweist, welcher Teil 'eine axiale Nut aufweist, die
im wesentlichen radial gerichtet ist und die sich zwischen der äußeren Oberfläche der Mutter und dem Gewindeloch erstreckt,
so daß nur ein Abschnitt eines Innengewindes vorhanden ist, der nur einen Teil der Gewindewindungen darstellt, vorzugsweise
eine halbe Gewindewindung, wobei eine Schraube oder ein entsprechendes Glied durch die Nut hindurch einzusetzen ist, so daß
deren Gewinde in dem genannten Abschnitt des Innengewindes anliegt, und daß die Mutter einen zweiten Teil aufweist, der in
axialer Richtung in die Nut einzusetzen ist und hierdurch im wesentlichen denjenigen Teil der Nut ausfüllt, der nicht von
der Schraube ausgefüllt werden soll, welcher zweite Teil aufgrund eines im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitts
in Ebenen senkrecht zu der axialen Richtung in der Lage ist,
im wesentlichen mit dem äußeren Durchmesser einer in den ersten Teil eingesetzten Schraube verbunden zu werden, und daß die Nut
so gestaltet ist, beispielsweise mittels eines Querschnitts in Schwalbenschwanzform, der sich nach außen zu der äußeren Oberfläche
hin verjüngt, daß der zweite Teil gegen eine nach außen gerichtete radiale Bewegung verriegelt ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines ersten Teils eines Ausführungsbeispiels einer Mutter
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines
zweiten Teils einer Mutter gemäß Fig. 1,
Fig. 3 zeigt die Teile gemäß den Fig. 1 und 2 zu einer Mutter vereinigt und in axialer Richtung gesehen.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Mutter in axialer
Richtung der Mutter gesehen, bei dem die Nut an Stelle der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Schwalbenschwanzform
eine T-Form hat,
Fig. 5 zeigt eine Mutter gemäß Fig. 4, bei der die Nut teilweise
die Form eines Schlüssels oder eines Keils hat,
Fig. 6 zeigt die Mutter gemäß Fig. 3> bei der der schwalbenschwanzförmige
Teil der Nut wesentlich kleiner als in Fig. 3 ist,
Fig. 7 zeigt die Mutter gemäß Fig. 3 mit einem Durchgangsloch und einem Verriegelungsstift zum Verriegeln des zweiten
Teils gegen eine Bewegung in axialer Richtung,
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Mutter in deren axialer Richtung gesehen, bei dem die Nut sich symmetrisch
zu einer Ecke der Mutter erstreckt, statt, wie in den vorhergehenden Figuren, symmetrisch zu einem
geraden Teil oder einer Seitenwand der Mutter,
Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Mutter, bei dem der zweite Teil gegen Bewegung in axialer Richtung
mittels einer Sicherungsplatte verriegelt ist, die in Nuten in den Mutterteilen eingesetzt werden soll, die
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sich vorzugsweise senkrecht zu der axialen Richtung erstrecken, wobei die Mutter in dieser Figur in axialer
Richtung gesehen ist,
Fig. 10 zeigt die Mutter gemäß Fig. 9 von der linken Seite in
Fig. 9 her gesehen,
Fig. 11 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Mutter, bei dem Anschlagschultern
in Verbindung mit einem Ende der Nut in dem ersten Mutterteil vorgesehen sind,
Fig. 12 zeigt die Mutter gemäß Fig. 11 von der linken Seite in Fig. 11 her gesehen,
Fig. 13 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Mutter, teilweise im Schnitt, bei dem der zweite Mutterteil eine federbelastete
Kugel aufweist, durch die der zweite Teil in axialer Richtung fixiert ist,
Fig. 14 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Mutter, bei dem eine Endoberfläche des ersten Mutterteils ein verschwenkbares
Verriegelungsjoch aufweist, das ein Endanschlagglied
bildet,
Fig. 15 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Mutter, bei dem eine Endfläche des ersten Mutterteils einen Teil eines
geschlitzten Rings aufweist, der ein verdrehbares Endanschlagglied bildet,
Fig. 16 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Mutter, bei dem eine mit Innengewinde versehene Hülse oder Mantelfläche
vorgesehen ist, die eingesetzt bzw. befestigt werden soll, bevor der zweite Mutterteil in die Nut eingesetzt
wird, wodurch ein umschließendes Innengewinde erhalten wird.
In Pig. 1 ist ein erster Teil 1 der Mutter und in Fig. 2 ist
ein zweiter Teil 2 der Mutter dargestellt. Der erste Teil 1 besteht aus einem wenigstens äußerlich im wesentlichen die Form
einer Mutter aufweisenden Teil, beispielsweise in der Form einer
sechseckigen Mutter, mit einem mit Innengewinde versehenen zentralen Loch 3. Der Mutterteil 1 weist eine sich axial erstreckende
und im wesentlichen radial gerichtete Nut 4 auf, die sich zwischen der äußeren Manteloberfläche 5 des Mutterteils
1 und dem Loch 3 erstreckt, das mit Gewinde 6 versehen ist. Wegen der Nut 4 fehlt somit dem Mutterteil 1 im Vergleich
zu einer herkömmlichen Mutter ein Teil, so daß nur ein Abschnitt 7 des Innengewindes 6 besteht, der jeweils nur einen
Teil einer Gewindewindung darstellt, vorzugsweise eine halbe Windung.
Durch die Nut 4 soll eine Schraube oder ein entsprechendes Glied (nicht dargestellt) eingesetzt werden, bis die Schraube oder
das entsprechende Glied mittels ihres bzw. seines Außengewindes in dem Abschnitt 7 des Innengewindes 6 anliegt..
Der zweite Teil 2 ist so ausgebildet, daß er in axialer Richtung in die Nut 4 eingesetzt werden kann, wobei die Gestalt
des Teils 2 mit der Gestalt der Nut 4 übereinstimmt, so daß der Teil 2 im wesentlichen denjenigen Nutteil ausfüllt, der
nicht durch die Schraube ausgefüllt werden soll, und zwar derart, daß der zweite Teil 2 mittels eines Abschnitts 8, der im
wesentlichen einen halbkreisförmigen Querschnitt in Ebenen senkrecht zu der Axialrichtung aufweist, mit dem Außendurchmesser
einer Schraube in Verbindung gebracht werden kann, die in den ersten Teil 1 eingesetzt ist.
Die Nut 4 ist so gestaltet, daß der zweite Teil 2 gegen eine nach außen gerichtete radiale Bewegung verriegelt ist, beispielsweise
hat die Nut 4 in Schnitten senkrecht zu der Axialrichtung Schwalbenschwanzform und verjüngt sich nach außen zu
der Manteloberfläche 5. Der weiteste oder breiteste Teil 9
COPY
- ίο -
der Nut 4 befindet sich vorzugsweise an dem Nutboden 10 und öffnet sich an dem mit Gewinde versehenen Abschnitt 7, wo die
Breite der Nut 4 die Breite bzw. den Durchmesser des Gewindeabschnittes 7 übersteigt, so daß eine sich im wesentlichen
radial erstreckende Schulter 11 oder dergleichen, die den Nutboden 10 darstellt, auf jeder Seite des Gewindeabschnitts 7
ausgebildet ist.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Nut 4 im wesentlichen symmetrisch in bezug auf den Gewindeabschnitt 7
angeordnet und öffnet sich symmetrisch und läuft aus im wesentlichen senkrecht zu einem geraden Abschnitt 12 (Fig. 3), der
eine Seitenfläche der äußeren Manteloberfläche 5 des ersten Teils 1 der Mutter auf der dem Gewindeabschnitt gegenüberliegenden
Seite bildet.
Bei einem Ausführungsbeispiel hat die Nut 4, wie erwähnt, einen
schwalbenschwanzförmigen Querschnitt in Ebenen senkrecht
zu der Axialrichtung der Mutter, wobei die Nut sich zu der äußeren Manteloberfläche 5 der Mutter hin verjüngt. Es ist
natürlich auch möglich, sich andere Nutformen vorzustellen und zu verwirklichen, bei denen der zweite Teil 2 gegen eine
nach außen gerichtete Radialbewegung verriegelt ist. Die Nut 4 kann z. B-. einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt
(Fig. 4) haben, wobei der breiteste Abschnitt 9 der Nut sich an dem Gewindeabschnitt 7 öffnet. Die Nut mit T-förmigem
Querschnitt kann auch für eine gewisse Keilwirkung ausgebildet sein, so daß der breiteste Teil 13 der Nut nach innen in radialer
Richtung geneigt ist, wobei die Begrenzungsflächen 14 der Nut, die dem Nutboden 10 gegenüberliegen, unter einem
Winkel in bezug auf den Nutboden 10 angeordnet sind, wie es Fig. 5 zeigt.
In Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel der Nut 4 gezeigt, bei dem der schwalbenschwanzförmige Abschnitt 15 wesentlich kleiner
ist als beispielsweise in Fig. 3.
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- li -
Die Nut 4 kann natürlich auch so angeordnet sein, daß sie symmetrisch zu einer Ecke 16 der Mutter endet, die in dem zweiten
Teil 2 enthalten ist (Fig. 8), und die Nut erstreckt sich
im Querschnitt im wesentlichen parallel zu zwei einander gegenüberliegenden geraden Seitenabschnitten 17 der äußeren Manteloberfläche
5 der Mutter.
In den Fig. 7 und ,9 bis 15 sind einige verschiedene Ausführungsbeispiele gezeigt, bei denen der zweite Teil 2 gegen Bewegung
in der axialen Richtung der Mutter fixiert ist, wobei sich diese Bewegung wenigstens auf diejenige Richtung bezieht, in der
der zweite Teil 2 in den ersten Teil 1 eingesetzt worden ist.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel (Fig. 7) weisen die Mutterteile 1, 2 entsprechende Durchgangslöcher 18 und 19 auf, die sich
vorzugsweise senkrecht zu der axialen Richtung der Mutter und parallel zu dem Boden 10 der Nut erstrecken. In diese Löcher
kann ein Splint oder Querkeil 20 oder dergleichen eingesetzt werden, wodurch der zweite Teil 2 in einer bestimmten axialen
Stellung in der Nut 4 verriegelt wird.
Bei dem in den Figuren 9 und 10 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Mutterteile 1 und 2 jeweils eine Nut 21 bzw.
22 auf, die sich vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zu der Axialrichtung der Mutter erstrecken und in die eine Sicherungsplatte
23 oder ein entsprechendes Glied eingesetzt werden kann, wodurch der zweite Teil 2 in einer bestimmten axialen
Stellung in der Nut 4 verriegelt wird.
Bei dem in den Fig. 11 und 12 gezeigten Ausführungsbeispiel ist wenigstens eine Anschlagschulter 25 in Verbindung mit einem
Ende 24 der Nut 4 vorgesehen, welche Anschlagschulter(.n) den zweiten Teil 2 daran hindert (hindern), an diesem Ende 24 herauszutreten.
In Pig. 13 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem der zweite Teil 2 ein Loch. 26 oder eine entsprechende öffnung aufweist,
in dem bzw. der wenigstens eine Kugel 28 angeordnet ist, die mit einer Feder 27 belastet ist, um in eine Ausnehmung 29
in der Nut 4 in dem ersten Teil 1 der Mutter zu passen oder einzugreifen, wodurch der zweite Teil 2 in einer definierten
Axialstellung fixiert ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 14 ist ein Verriegelungsjoch
30 vorgesehen, das verschwenkbar an einer Endoberfläche
31 der Mutter befestigt ist und das zur Seite gedreht werden kann, um einen freien Zugang zu der Nut zu öffnen, und das vor
die Nut verschwenkt werden kann, um ein Endanschlagglied zu
bilden. Es ist natürlich möglich, Verriegelungsjoche an beiden
Endoberflächen vorzusehen.
Gemäß Fig. 15 ist ein mit einer Nut oder einem Schlitz versehener Ringteil 32 vorgesehen, der an der Endoberfläche der Mutter
angebracht ist und der vor die Nutöffnung gedreht werden kann · und hierdurch als Endanschlagglied wirkt.
In Fig. 16 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem eine mit Innengewinde versehene, im wesentlichen halbzylindrische
Hülse 33 vorgesehen ist, die auf eine nicht dargestellte Schraube in dem Mutterteil 1 aufgesetzt werden kann, bevor der
zweite Teil 2 eingesetzt wird. Auf diese Weise wird ein im wesentlichen umschließendes Gewinde erhalten.
Die wesentlichen Funktionen der erfindungsgemäßen Mutter sind wie folgt: Der erste Mutterteil 1 wird an einer Schraube oder
einem entsprechenden Glied dadurch angebracht, daß die Schraube in die Nut 4 im wesentlichen radial eingesetzt wird, so daß
die Gewindegänge der Schraube in dem Gewindeabschnitt 7 des Teils 1 zur Anlage kommen. Der Teil 1 wird an der Schraube vorzugsweise
an der Stelle angebracht, an der die Mutter ihre endgültige Stellung haben soll. Der Mutterteil 1 kann somit
an der Schraube selbst dann angebracht werden, wenn z. B. beide Enden der Schraube festgelegt und damit blockiert sind, so
daß eine herkömmliche Mutter nicht aufgeschraubt werden kann. Danach wird der zweite Mutterteil 2 in die Nut 4 in axialer
Richtung der Mutter eingesetzt, wodurch die Schraube durch die erfindungsgemäße Mutter umschlossen wird. Wenn die Mutter gegen
einen festen Anschlag in der herkömmlichen Weise festgezogen wird, treten in dem Gewindeberührungsbereich zwischen Schraube
und Mutter solche Kräfte auf, daß der erste Mutterteil 1 radial in einer Richtung von der Schraube weg gedrückt wird. Da der
zweite Mutterteil 2 in Anlage gegen das Schraubengewinde an der Fläche 8 mit halbkreisförmigem Querschnitt verbleibt, werden
die Mutterteile 1 und 2 relativ zueinander verriegelt, wenn die aus den Teilen 1 und 2 bestehende Mutter festgezogen wird.
In den schwalbenschwanzförmigen Nuten 4, beispielsweise gemäß den Fig. 3 und 6, wird die Verriegelung durch Keilwirkung bewirkt,
wodurch der Teil 2 eine Tendenz hat, die Nut 4 in dem Teil 1 aufzuweiten. Bei schwalbenschwanzförmigen Nuten 4 kann
der Druck auf das Schraubengewinde für ein bestimmtes Festziehdrehmoment durch die Schwalbenschwanzkonfiguration des Nutteils
verändert werden, siehe Fig. 3 und 6. Bei einer T-förmigen Nut gemäß Fig. 4 wird die Verriegelung mittels der Schultern in der
Nut an der Stelle bewirkt, an der die Teile 1 und 2 aneinander anliegen. Bei der T-fÖrmigen Nut gemäß Fig. 5 wird die
Keilwirkung mittels der winkelförmigen Schultern 14 erzielt, wobei die Nut 4 die Tendenz hat, in ihrer Breite abzunehmen,
wenn die aus den Teilen 1 und 2 bestehende Mutter festgezogen wird.
In gewissen Fällen kann es vorteilhaft sein, die Teile 1 und 2 in bezug aufeinander zu verriegeln, bevor die aus den Teilen
1 und 2 bestehende Mutter festgezogen wird. Dies trifft z. B. für das Montieren einer lotrechten Schraube zu, wobei der Befestigungsvorgang
wesentlich erleichtert wird, wenn der Teil 2 an einem Herausgleiten aus dem Teil 1 durch irgendeine Art von
Verriegelungsmittel gehindert ist. Dies kann auch vorteilhaft
in solchen Fällen sein, wenn die Mutterteile 1 und 2 derart zusammengehalten werden sollen, daß eine angezogene Mutter aus
den Teilen 1 und 2 daran gehindert werden soll, sich aufgrund von Vibrationen o.dgl. zu lösen. Die Wirkungsweise der Ausführungsbeispiele
der in Fig. 7 und Fig. 9 bis 15 gezeigten Verriegelungsvorrichtungen
sollte hiernach klar sein.
Es wurden oben einige Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen.
Mutter beschrieben. Hieraus ist ersichtlich geworden, daß die Erfindung in einfacher Weise eine Mutter schafft, die
in der Lage ist, in radialer Richtung an einer Schraube angebracht zu werden. Aufgrund der Tatsache, daß der mit Gewinde
versehene Abschnitt jeweils nur einen Bruchteil einer Windung darstellt, und daß der Mutterteil 1 aufgrund der Nut U offen
ist, wird die einem bestimmten Festziehdrehmoment entsprechende Belastung in Längsrichtung über das Gewinde verteilt. Bei einer
herkömmlichen Mutter tragen einige wenige Gewindegänge einen überwiegenden Teil der Last. Ferner wird das Schraubengewinde
dadurch, gereinigt, daß das Innengewinde jeweils nur einen
Bruchteil einer Windung darstellt.
Es ist auch hervorzuheben, daß die Genauigkeitsanforderungen bei der Herstellung einer erfindungsgemäßen Mutter relativ bescheiden
sind, was geringere Herstellungskosten zur Folge hat. Ein beträchtliches Spiel kann beispielsweise hinsichtlich des
Sitzes des zweiten Teils 2 in dem ersten Teil 1 zugelassen werden.
Weitere Ausführungsbeispiele und Abwandlungen sind natürlich vorstellbar, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
In Fig. 15 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verriegelungsvorrichtung
gezeigt, wobei ein konischer Stift 3^ vorgesehen ist, der in eine sich axial erstreckende Nut 36 von im
wesentlichen entsprechender Gestalt eingesetzt werden soll, die zwischen den Mutterteilen 1 und 2 ausgebildet ist.
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Die Länge der Mutter kann nach Wunsch verändert werden, und die Mutter kann natürlich auch mit abgerundeten Ecken in bekannter
Weise ausgebildet werden. Auch andere Formen der Nut 4 sind vorstellbar, bei denen im wesentlichen die gleiche Punktion
wie bei den dargestellten Nuten erzielt wird,
Die Mutter kann auch mit einem anderen als sechseckigen Querschnitt
ausgebildet werden, beispielsweise quadratisch.
Hinsichtlich der Wahl des Materials kann gesagt werden, daß
die Mutter in der Mehrzahl der Anwendungsfälle vorzugsweise aus Stahl oder einer anderen Metallegierung hergestellt wird.
Es ist jedoch vorstellbar, daß der zweite Mutterteil 2 vorzugsweise aus einem Material hergestellt werden kann, das weicher
als beispielsweise Stahl ist, so daß geringere Herstellungskosten erreicht werden. Der zweite Teil kann beispielsweise
aus Kunststoff o.dgl. hergestellt werden.
Leerseite
Claims (1)
- HELMUT SCHk'OiTER "" KLÄ U S"*L E H MAN N O v5 4 4 Z 4 UDlPL.-PHYS. DIPU. -INC.PATENTANWÄLTE - EUROPEAN P AT E NT ATTO R N E YSPatentanmeldung no-am-lOUlrik Ameen L/Be5. Dezember 1983MUTTERPatentansprüche1. Mutter mit Innengewinde, die in axialer Richtung in wenigstens zwei Teile geteilt ist und die in der Lage ist, um eine Schraube herum montiert zu werden, um diese einzuschließen, so daß die Teile der Mutter beim Pestziehen der Mutter miteinander verriegelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen ersten, äußerlich im wesentlichen einer Mutter, beispielsweise einer sechseckigen Mutter, entsprechenden Teil (1) mit einem mit Innengewinde versehenen zentralen Loch (3) aufweist, welcher Teil (1) eine sich axial erstreckende und im wesentlichen radial gerichtete Nut (^) aufweist, die sich zwischen der äußeren Oberfläche (5) der Mutter und dem mit Gewinde (6) versehenen Loch (3) erstreckt, so daß nur ein Abschnitt (7) des Innengewindes (6) vorhanden ist, der jeweils nur einen Bruchteil einer Windung darstellt, vorzugsweise eine halbe Windung, wobei eine Schraube oder ein entsprechendes Glied durch die Nut (4) hindurch einzusetzen ist, bis sie mit ihrem Gewinde in dem Abschnitt (7) des Innengewindes (6)- anliegt, und daß die Mutter einen zweiten Teil (2) aufweist, der in axialer Richtung in die Nut (^) einzusetzen ist und hierdurch im wesentlichen denjenigen Teil der Nut ausfüllt, der nicht von der Schraube ausgefüllt werden soll, welcher zweite Teil (2)SCHWÄBISCH CMÜND KONTEN: D-βΟΟΟ MÖNCHEN 70CHROETER Telefon: (07171) 56 90 Deutsche Bank AG Münd'ien 70/37 369 (BLZ 700 700 10) K. LEHMANN Telefon: (089) 725 20 71eiise 49 T>U-7?<tUS n.-J J η l__i.i t.· ι ■'-— ·■- - - - >mittels eines Abschnitts (.8) mit im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt in Ebenen senkrecht zu der Axialrichtung in der Lage ist, im wesentlichen an den äußeren Durchmesser einer in den ersten Teil (1) eingesetzten Schraube anzuschließen, und daß die Nut (4) so gestaltet ist, beispielsweise mittels eines Querschnitts in Schwalbenschwanzform, der sich nach außen zu der äußeren Oberfläche (5) hin verjüngt, daß der zweite Teil (2) gegen eine nach außen gerichtete radiale Bewegung verriegelt ist.2. Mutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der weiteste Teil (9) der Nut (4) vorzugsweise am Boden (10) der Nut angeordnet ist und sich an dem Gewindeabschnitt (7) öffnet, wo die Breite der Nut (4) die Breite bzw. den Durchmesser des Gewindeabschnitts (7) übersteigt, so daß eine sich im wesentlichen radial erstreckende Schulter (11) o.dgl·., die den Nutboden (10) darstellt, auf jeder Seite des Gewindeabschnitts (7) gebildet ist.3. Mutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (4) im wesentlichen symmetrisch in bezug auf den Gewindeabschnitt (7) angeordnet ist und sich symmetrisch öffnet und im wesentlichen senkrecht vorzugsweise in einem geraden Abschnitt (12) bzw. einer Seitenfläche ( 12) der äußeren Oberfläche (5) der Mutter bzw. des ersten Mutterteils (1) endet, und zwar gegenüber dem Gewindeabschnitt (7).4. Mutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η -ζ e'i c h η e t, daß die Nut (4) einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt in Ebenen senkrecht zu der Axialrichtung der Mutter hat, daß der weiteste Abschnitt (9) der Nut (4) sich zu dem Gewindeabschnitt (7) öffnet, und daß der weiteste Teil (13) der Nut vorzugsweise einen keilförmigen Querschnitt hat, derart, daß dieser weiteste Teil sich radial nach innen verjüngt oder geneigt ist, und daß: ■··-- ··-··■-" 33ΛΑ240die Begrenzungsflächen (.14) der Nut (.4) gegenüber dem Nutboden (.10) unter einem Winkel in bezug auf den Nutboden (.10) verlaufen.5. Mutter nach, einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchg ekenn ζ e i c hn e t, daß sie ein 'Verriegelungsmittel oder ein entsprechendes Mittel aufweist, durch welches der zweite Teil (2) nach seinem Einsetzen in die Nut (4) gegen eine Bewegung in der axialen Richtung der Mutter fixiert ist, wobei sich dies wenigstens auf diejenige Richtung bezieht, in der der zweite Teil (2) eingesetzt worden ist.6. Mutter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung wenigstens aus einer Anschlagschulter (25) besteht, die in Verbindung mit einem Ende (24) der Nut (4) angeordnet ist.7. Mutter nach Anspruch 5j dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (1) und der zweite Teil (2) jeweils eine Nut (21, 22) aufweisen, die sich vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zu der Axialrichtung der Mutter erstrecken, in welche Nuten eine Sicherungsplatte (23) oder ein entsprechendes Glied einsetzbar ist, so daß der zweite Teil (2) in axialer Richtung fixiert ist.8. Mutter nach Anspruch 5» dadurch gekennzei chnet, daß die Mutterteile (1, 2) einander entsprechende Durchgangslöcher (18, 19) aufweisen, die sich vorzugsweise senkrecht zu der Achsrichtung der Mutter und parallel zu dem Nutboden (10) erstrecken, in welche Löcher ein Verriegelungsstift (20), beispielsweise ein Splint, einzusetzen ist, wodurch der zweite Teil in einer bestimmten axialen Stellung verriegelt ist.9. Mutter nach. Anspruch. 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Endflächen (31) des ersten Mutterteils Cl) ein verdrehbares oder verschwenkbares Verriegelungsjoch C30) o.dgl. aufweist, das in einer Endstellung einen Endanschlag an der Nut (4) darstellt.10. Mutter nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (2) ein Loch (26) o.dgl. aufweist, in dem wenigstens eine durch eine Feder (27) belastete Kugel (28) angeordnet ist, die in eine Ausnehmung (29) in der Nut (4) eingreift, wodurch der zweite Teil in einer bestimmten Axialstellung fixiert ist.11. Mutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine mit Innengewinde versehene, im wesentlichen halbkreisförmige Hülse (33) aufweist, die an einer Schraube anzubringen ist, die in den ersten Mutterteil (1) eingesetzt ist, bevor der zweite Mutterteil (2) in die Nut (4) eingesetzt wird, wodurch ein im wesentlichen umschließendes Innengewinde der Mutter geschaffen ist.
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1983
- 1983-12-07 DE DE19833344240 patent/DE3344240A1/de not_active Withdrawn
- 1983-12-08 JP JP23218383A patent/JPS59140915A/ja active Pending
- 1983-12-08 FR FR8319662A patent/FR2537673A1/fr active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5087161A (en) * | 1986-09-17 | 1992-02-11 | Gunn Dennis R | Spaced elastic ring product |
| US4784412A (en) * | 1987-09-16 | 1988-11-15 | Red Dot Corporation | Molded fluid conduit fitting with integral swivel nut |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE432292B (sv) | 1984-03-26 |
| JPS59140915A (ja) | 1984-08-13 |
| SE8207008D0 (sv) | 1982-12-08 |
| FR2537673A1 (fr) | 1984-06-15 |
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