DE3344072A1 - Gewindekonstruktion in einem laengenmessgeraet und verfahren zu deren herstellung - Google Patents
Gewindekonstruktion in einem laengenmessgeraet und verfahren zu deren herstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gewindekonstruktion für ein
Längenmeßgerät wie einem Mikrometer und ein Verfahren zur Herstellung der Gewindekonstruktion.
Bei Längenmeßgeräten und ähnlichen Vorrichtungen gelangt
eine Anzahl von Präzisions-Gewindekonstruktionen zur Anwendung. Der Grund, warum so viele Präzisions-Gewindekonstruktionen
verwendet werden,besteht darin, daß dann,
wenn diese Gewindekonstruktionen bei einem Antriebsabschnitt eines Mikrometers zur Anwendung gelangen die
Präzisions-Gewindekonstruktionen nicht nur dazu beitragen,
die Meßgenauigkeit zu gewährleisten, sondern
auch dazu dienen eine gegebene Meßkraft zu erreichen. Kurz gesagtläßt sich die Lagebeziehung zwischen zwei einander
betriebsmäßig zugeordneter Gegenstände oder Teile an einer gewünschten Position festlegen. Andererseits
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stellen jedoch die Gewindekonstruktionen, die der Meßkraft
ausgesetzt sind sozusagen die am leichtesten verschleißenden Abschnitte dar. Als Konsequenz ergibt sich
daraus die Notwendigkeit für einen erhöhten Verschleißwiderstand und zwar unter Sicherstellung der Anfangsgenauigkeit.
Es wurde bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen bei Meßgeräten Keramikmaterial zur Anwendung zu bringen und zwar
aufgrund der Vorteile dieses Materials hinsichtlich des Verschleißwiderstandes, des leichten Gewichtes, der geringen
thermischen Ausdehnung, der elektrischen Isolation und ähnlicher Eigenschaften. Bei Längenmeßgeräten wie
beispielsweise einem Mikrometer wurde jedoch Keramikmaterial nicht zum Einsatz gebracht. Der Grund dafür besteht
darin, daß es sehr schwierig ist aus dem Keramikmaterial eine Präzisions-Gewindekonstruktion zu erreichen,
die sowohl Anforderungen hinsichtlich der Bearbeitbarkeit als auch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit befriedigt.
Der Grund besteht darin, daß im Fall von Keramikmaterial die herkömmlichen Prozesse der Bearbeitung von Metall bei
den Keramikmaterialien aufgrund der hohen mechanischen Festigkeit dieses Materials nicht gut zur Anwendung gelangen
können. Als Folge muß im Falle von Keramikmaterial die Bearbeitung auf der Grundlage von Schleifen vorgenommen
werden, und zwar vom Standpunkt der Genauigkeit aus betrachtet. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es jedoch
für diesen Fall keine Schleifmaschine, die dazu geeignet ist Innengewinde mit kleinem Durchmesser zu schleifen
wie beispielsweise mit einem Durchmesser von 12 mm oder weniger, so daß eine Gewindekonstruktion, d.h. die Gewinde-
konstruktion mit äußeren Gewinden und mit inneren Gewinden,
die ineinander greifen bzw. zusammenpassen nicht aus dem gleichen Material erhalten werden können. Wenn
andererseits die Gewindekonstruktion einen großen Durchmesser besitzt, dann hat das Meßgerät verminderte praktische
Werte und zwar vom Gesichtspunkt der Genauigkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Betriebsweise aus betrachtet
und zwar aufgrund der Eigenschaften des Meßgeräts.
Folglich wurde beispielsweise die Einführung von Keramikmaterial bei Meßgeräten bisher auf die Konstruktion der
Haupt-und HilfsSkalen beschränkt, die aufeinander verschiebbar sind, wie dies dem Meßgerät nach dem japanischen
Patent Kokai (Offenlegungsschrift) Nr. 19604/82 beispielsweise entnommen werden kann und es ergibt sich darüber
hinaus ein Problem insofern als eine getrennte Einrichtung zu dem Gerät hinzugefügt werden muß, um eine vorbestimmte
Meßkraft sicherzustellen, was jedoch zu einem verminderten praktischen Wert führt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gewindekonstruktion
in einem Längenmeßgerät zu schaffen, bei dem ein Schraubenvorschubabschnitt wie beispielsweise eine
Spindel aus einem Keramikmaterial hergestellt ist.
Zu diesem Zweck geht die vorliegende Erfindung von einem Längenmeßgerät aus, welches gekennzeichnet ist durch ein
Rahmenteil mit einer Meßfläche und mit einer Spindel, die geradlinig zu der Meßfläche und von dieser weg bewegbar
ist und die Spindel als Schraubenvorschubtyp ausgebildet ist, ferner durch einen an der Spindel vorgesehenen Außen-
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gewindeabschnitt, der aus einem Keramikmaterial hergestellt ist, und durch einen am Rahmenteil vorgesehenen Innengewindeabschnitt,
der gewindemäßig mit dem Außengewindeabschnitt in Eingriff steht und derart konstruiert ist,
daß mehrere Außengewindestücke, die aus einem Teil mit Außengewinde ausgeschnitten wurden und eine Gewindesteigung
aufweisen, die gleich ist derjenigen des genannten Außengewindeabschnitts, an einer inneren Umfangsflache
des Rahmenteiles angeordnet sind dort, wo der Außengewindeabschnitt gelegen ist.
Durch die Erfindung soll auch ein Verfahren zur Herstellung einer Gewindekonstruktion aus Keramikmaterial geschaffen
werden, die in einem Längenmeßgerät verwendet wird.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß ein Außengewindeabschnitt einer Spindel aus Keramikmaterial geformt, ferner
wird ein Außengewindeteil aus einem Keramikmaterial mit einer Gewindesteigung gleich derjenigen des Außengewindeabschnitts
gebildet, es wird dann das Teil mit dem Außengewinde in axialer Richtung durchgeschnitten, um dadurch
mehrere Außengewindeteile zu bilden, die dann anschließend an der inneren ümfangsflache eines Rahmenteils eines
Längenmeßgeräts befestigt werden und zwar dort, wo der Außengewindeabschnitt der Spindel gelegen ist, wobei der
Gewindeabschnitt direkt nach innen weist, um dadurch einen Innengewindeabschnitt zu bilden, wobei dann der Innengewindeabschnitt
gewindemäßig in Eingriff mit dem Außengewindeabschnitt gebracht wird, so daß der Satz von Gewindeabschnitten
in dem Längenmeßgerät mit vergleichsweise kleinem Durchmesser aus Keramikmaterial hergestellt werden
kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsieht,teilweise im Schnitt eines Ausführungsbeispiels
nach der Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung, die vergrößert die wesentlichen Abschnitte der Konstruktion veranschaulicht;
und
Fig. 3 eine erläuternde Darstellung, die einen Herstellungsprozeß für Außengewindeabschnitte veranschaulicht .
Fig. 1 zeigt ein Mikrometer, bei dem die Gewindekonstruktion nach der vorliegenden Erfindung zur Anwendung gelangt.
Gemäß der Zeichnung ist eine Meßfläche 2 aus einem Keramikmaterial an einer inneren Fläche eines Endabschnitts,
der dem anderen Abschnitt eines Rahmenteils 1 mit einer U-förmigen Gestalt gegenüberliegt, befestigt.
Ferner ist eine zylindrische äußere Hülse 3 einstückig an einem inneren Ende an einer äußeren Fläche des anderen
Endabschnitts des Rahmenteils 1 befestigt und eine Spindel 5 aus einem Keramikmaterial ist durch die äußere
Hülse 3 über eine zylindrische innere Hülse 4 derart eingeschoben, daß die Spindel gegenüber der Meßfläche 2
geradlinig bewegbar ist. Eine Skalenteilung 6 mit einer Teilung von 0,5 mm ist an der äußeren Umfangsfläche der
äußeren Hülse 3 in axialer Richtung desselben ausgebildet.
Ein Außengewindeabschnitt 7 mit einer Gewindesteigung von
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0,5 mm ist an der Spindel 5 über einen Bereich ausgebildet, der im wesentlichen von dem mittleren Abschnitt zu einer
Stelle reicht, die dicht beim äußeren Endabschnitt der Spindel 5 gelegen ist. Eine fingerhutförmige Hülse (Thimble)
8, die verschiebbar an die Außenfläche der äußeren Hülse 3 gekuppelt ist und zusammen mit der Spindel 5 gedreht
werden kann, und ein Einstell-oder Steuerknauf 9 sind an dem äußeren Endabschnitt der Spindel 5 jeweils befestigt.
An der äußeren ümfangsfläche des inneren Endabschnitts der fingerhutförmigen Hülse 8 ist eine Skala 10 ausgebildet,
deren Teilung dadurch erhalten wird, indem man den Außenumfang der fingerhutförmigen Hülse (Thimble) 8
in fünf zig gleiche Abschnitte aufteilt. Weiter ist der Einstell-oder Steuerknauf 9 mit einem Sperrklinkenmechanismus ausgestattet, so daß die Spindel 5 gegenüber der
fingerhutförmigen Hülse 8 leer gedreht werden kann, wenn eine Meßkraft oberhalb eines bestimmten Druckwertes auf
die Spindel 5 ausgeübt wird.
Gemäß Fig. 2 ist die innere Hülse 4 an ihrem Endabschnitt, der am Rahmenteil 1 befestigt ist, d.h. der äußere Endabschnitt
derselben mit drei schlitzförmigen Ausnehmungen oder Nuten ausgebildet, die in axialer Richtung der
inneren Hülse 4 verlaufen und zwar in Intervallen von 120° in Umfangsrichtung und es sind jeweils ein Gewindeabschnitt
12 an dem Außenumfangsabschnitt der inneren Hülse 4 und drei Außengewindeteile 13 vorgesehen, die
gewindemäßig in den Außengewindeabschnitt 7 der Spindel 5 an Stellen eingreifen, die in Intervallen von 120 an der
inneren Umfangsflache des äußeren Endabschnitts der inneren
Hülse 4 gelegen sind und aus einem Keramikmaterial her-
gestellt sind. Eine konisch ausgebildete Mutter 14 steht gewindemäßig in Eingriff mit den Gewindeabschnitten,
um den Innendurchmesser des äußeren Endabschnitts der inneren Hülse 4 in radialer Richtung zu vergrößern oder
zu vermindern, so daß ein Spielraum zwischen dem Außengewindeabschnitt 7 der Spindel 5 und den Außengewindeteilen
13 einstellbar ist.
Im folgenden soll nun ein Verfahren zur Herstellung der Außengewindeteile 13 beschrieben werden. Zu diesem Zweck
wird gemäß Fig. 3 eine Welle 21 mit Außengewinde, die aus einem Keramikmaterial besteht und eine Gewindesteigung
aufweist, die gleich ist der Gewindesteigung des Außengewindeabschnitts
7, auf eine gegebene Länge geschnitten, um dadurch zwei Außengewindeteile 22 und 23 zu bilden.
Ein Außengewindeteil 23 der Außengewindeteile wird in
axialer Richtung durchgeschnitten, so daß dadurch mehrere Außengewindeteile 13, in Umfangsrichtung aufgeteilt, hergestellt
werden. Um diese Außengewindeteile 13 an der inneren Hülse 4 als Innengewindematerial zu befestigen,
werden diese Außengewindeteile 13 fest beispielsweise durch ein Bindemittel an der inneren Hülse 4 befestigt,
wobei die Gewindeabschnitte direkt nach innen zeigen, so daß dadurch ein aus Keramikmaterial bestehender Innengewindeabschnitt
gebildet wird, der gewindemäßig in Eingriff mit dem Außengewindeabschnitt 7 steht.
Zusätzlich kann das andere Außengewindeteil 22 der Außengewindeteile
als der Außengewindeabschnitt 7 verwendet werden. In diesem Fall werden Füße jeweils mit einer gegebenen
Länge an den gegenüberliegenden Enden des Außengewindeteiles 22 befestigt, um dadurch eineSpindel 5 zu
ft
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formen oder es kann die Welle 21 mit Außengewinde bereits
früher während der Herstellung in die Form einer Spindel 5 gebracht werden.
Das auf diese Weise konstruierte Mikrometer wird betriebsmäßig
auf ähnliche Weise verwendet oder eingesetzt wie das herkömmliche Mikrometer. Kurz gesagt bewirkt eine
Drehung der fingerhutförmigen Hülse 8/ daß die Spindel 5
geradlinig zur Meßfläche 2 hin oder von dieser weg bewegt wird und zwar entsprechend der Gewindesteigung des
Außengewindeabschnitts 7 und der Außengewindeteile 13.
Wenn demzufolge ein zu vermeßendes Werkstück eingeklemmt zwischen der Meßfläche 2 und der Spindel 5 gehalten
wird, ergibt sich die Möglichkeit von den Skalen 6 und 10 den Abstand zwischen der Meßfläche 2 und der
Spindel 5 abzulesen, d.h. ein Abmaß des Werkstücks.
Demzufolge besteht bei dem Ausführungsbeispiel der Außengewindeabschnitt
7 an der Spindel 5 aus einem Keramikmaterial und der Innengewindeabschnitt, der gewindemäßig
in Eingriff mit dem Außengewindeabschnitt 7 stehen muß, ist so konstruiert, daß mehrere Außengewindeteile 13, die
aus einem Teil 23 mit Außengewinde ausgeschnitten wurden, welches aus einem Material identisch mit demjenigen des
Außengewindeabschnitts 7 besteht und dessen Gewindesteigung gleich ist derjenigen des Außengewindeabschnitts 7, an
der inneren Umfangsflache der inneren Hülse 4 befestigt
sind, so daß dadurch ein Mikrometer bereitgestellt werden kann, bei dem der Sehraubenvorschubabschnitt aus einem
Keramikmaterial besteht. Dies schafft die Möglichkeit, den Verschleißwiderstand des SchraubenvorSchubabschnitts zu
verbessern, so daß die Meßgenauigkeit des Mikrometers in der Anfangsphase für eine lange Zeitperiode beibehalten
werden kann.
* VV
-14-
Speziell wird bei dem Ausführungsbeispiel ein mit Außengewinde versehenes Teil 23 aus einem keramischen Material
in axialer Richtung durchgeschnitten, um dadurch mehrere Außengewindeteile 13 zu formen, die in Umfangsrichtung
aufgeteilt sind und wobei diese Außengewindeteile 13 an der inneren Umfangsfläche der inneren Hülse 4 als
Innengewindematerial befestigt werden, so daß dadurch ein Innengewindeabschnitt mit kleinem Durchmesser, der aus
einem Keramikmaterial hergestellt ist, was bisher nur sehr schwierig herzustellen war, unmittelbar erhalten wird.
Um darüber hinaus einen Innengewindeabschnitt mit kleinem Durchmesser herzustellen ist es ausreichend, nur Materialien mit
Außengewinde zu bearbeiten, so daß die Herstellung vereinfacht wird und eine Verbesserung in Bezug auf die Genauigkeit
und die Kosten erreicht wird.
Weiter sind drei Außengewindeteile 13 an der inneren
Umfangsfläche der inneren Hülse 4 angeordnetr so daß, so
lange untereinander gleiche Gewindesteigungen verwendet werden, die Herstellung eines Innengewindeabschnitts mit
einem Durchmesser, der unterschiedlich zum Durchmesser des Außengewindeabschnitts 7 ist, vereinfacht wird und
darüber hinaus die Fläche des Innengewindeabschnitts, die in Berührung mit dem Außengewindeabschnitt 7 steht,
reduziert werden kann, wodurch auch noch der Verschiebeoder Gleitwiderstand minimal gestaltet wird. Darüber hinaus
kann auch die innere Hülse 4 hinsichtlich ihres Durchmessers verändert werden, so daß ein Spielraum zwischen
dem Außengewindeabschnitt 7 und den Außengewindeteilen 13 eingestellt werden kann. Da ein Keramikmaterial elektrische
Isolationseigenschaften besitzt kann zusätzlich, wenn beispielsweise ein elektrischer Kodierer in einem Detektorabschnitt
verwendet wird, kein Magnetproblem entstehen mit
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der Folge, daß Detektoreinrichtungen verschiedener Typen verwendet werden können und die Auslesegenauigkeit
dadurch verbessert wird.
Darüber hinaus ist bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel die Spindel 5 als Ganzes aus einem Keramikmaterial hergestellt.
Es besteht jedoch die Möglichkeit nur den Teil mit dem Außengewindeabschnitt 7 aus einem Keramikmaterial
herzustellen. Ferner kann der Außengewindeabschnitt 7 und der Innengewindeabschnitt insofern als beide Teile aus
Keramikmaterialien bestehen hinsichtlich der Komponenten unterschiedlich sein. Darüber hinaus sind bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel drei Außengewindeteile 13 an der inneren Hülse 4 angeordnet, um dadurch einen Innengewindeabschnitt
zu bilden. Die Zahl der Außengewindeteile kann jedoch wenigstens zwei betragen.
Die vorangegangene Beschreibung betrifft ein Beispiel, bei dem der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bei dem
Schraubenvorschubabschnitt eines Mikrometers zur Anwendung
gelangt. Die vorliegende Erfindung kann jedoch nicht nur bei Längenmeßgeräten wie einem Mikrometer angewandt werden,
sondern auch bei Meßgeräten verschiedener Typen, Maschinenwerkzeugen und ähnlichen Vorrichtungen, die Gewindekonstruktionen
umfassen.
Aus der vorangegangenen Beschreibung ergibt sich somit, daß durch die vorliegende Erfindung eine Gewindekonstruktion
für ein Längenmeßgerät geschaffen wird und auch ein Verfahren zur Herstellung dieser Konstruktion, wobei ein vergleichsweise
kleiner Abschnitt wie ein Gewindevorschubabschnitt einer Spindel aus einem Keramikmaterial hergestellt
werden kann.
Claims (10)
- 33440GRÜNECKER, KINKELDEY STOCKMAlR & PARTNER PATENTANWÄLTEA. GRÜNECKER, on. ino DR H. KINKELOEY. on. ino DR W. STOCKMAIR. α«, ινο,αεϊ ( DR K SCHUMANN, wu f>i»s P H JAKOB, cm. tNGMITUTOYO MFG. CO., LTD. 33-7, Shiba 5-chome, Minato-ku
Tokyo, Japanor hmeyer-platk „«..«»8000 MÜNCHEN 22 MAXIMIUÄNSTRASSE 59P 18 389-dgGewindekonstruktion in einem Längenmeßgerät und Verfahren zu deren HerstellungPatentansprüchefi.j Gewindekonstruktion in einem Längenmeßgerät, gekennzeichnet durch ein Rahmenteil (1) mit einer Meßfläche (2) und einer Spindel (5) vom Schraubenvorschubtyp, die geradlinig zur Meßfläche (2) hin und von dieser weg bewegbar ist, durch einen Außengewindeabschnitt (7) aus einem keramischen Material, der an der Spindel (5) ausgebildet ist, durch einen am Rahmenteil vorgesehenen Innengewindeabschnitt, der gewindemäßig in Eingriff mit dem Außengewindeabschnitt (7) steht und in der Weise konstruiert ist, daß mehrere Außengewindeteile (13), die aus einem Teil (21,22) mit Außengewinde ausgeschnitten wurden, welches aus einem mit dem Außengewindeabschnitt (7) identischen Material besteht, und dessen Gewindesteigung gleich ist derjenigen des Außengewindeabschnitts (7) , an der inneren Urnfangsfläche des Rahmenteils (1), wo der Außengewindeabschnitt(7) gelegen ist/ angeordnet sind. - 2. Gewindekonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Umfangsflache des Innengewindeabschnitts derart ausgebildet ist, daß er in radialer Richtung ausweitbar oder schrumpffähig bzw. verengbar ist.
- 3. Gewindekonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innengewindeabschnitt aufgrund der Wirkung mehrerer in axialer Richtung ausgebildeter Schlitze (11) erweiterbar oder schrumpffähig ausgebildet ist und daß eine konisch ausgebildete Mutter (14) gewindemäßig in Eingriff mit dem mit Schlitzen versehenen Abschnitt steht.
- 4. Gewindekonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außengewindeteile (13) an drei Stellen bzw. Positionen in ümfangsrichtung der inneren Umfangsfläche des Innengewindeabschnitts angeordnet sind.
- 5. Gewindekonstruktion nach Anspruch 2, dadurch g e kenn ze ichnet, daß die Außengewindeteile (13) an drei Stellen in Ümfangsrichtung der inneren Umfangsfläche des Innengewindeabschnitts angeordnet sind.
- 6. Gewindekonstruktion in einem Längenmeßgerät gekennzeichnet durchein u-förmiges Rahmenteil (1), an dessen einem Ende eineOO 334407;-3-Meßflache (2) befestigt ist und an dessen anderem Ende eine Hülse (4) mit einem Innengewindeabschnitt (7) befestigt ist, durch eine in der Hülse (4) angeordnete Spindel (5) aus einem keramischen Material, die zu der Meßfläche (2) hin bewegbar und von dieser weg bewegbar ist und die an ihrer äußeren Umfangsfläche mit einem Außengewindeabschnitt (7) ausgestattet ist/ der gewindemäßig über einen vorbestimmten Bereich in Eingriff mit dem Innengewindeabschnitt steht,, und durch eine fingerhutförmige Hülse (thimble) (8V, die drehbar mit der äußeren ümfangsflache der Hülse (4) gekuppelt ist und derart mit der Spindel (5) verbunden ist, daß sie mit dieser zusammen drehbar ist, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Innengewindeabschnitt in der Weise konstruiert ist, daß mehrere Außengewindeteile (13), die aus einem Teil (21,22) mit Außengewinde ausgeschnitten wurden, dessen Gewindesteigung gleich ist mit derjenigen des Außengewindeabschnitts (7),an der inneren umfangsfläche der Hülse (4), wo der Außengewindeabschnitt (7) gelegen ist, angeordnet sind und weiter mehrere Schlitze (11) in der inneren Hülse (4) bei dem Innengewindeabschnitt in axialer Richtung der Hülse (4) in regelmäßigen Intervallen ausgebildet sind, ferner eine konisch ausgebildete Mutter (14) gewindemäßig mit dem mit den Schlitzen ausgestatteten Abschnitt in Eingriff steht, so daß dadurch der Innengewindeabschnitt ausweitbar oder schrumpffähig bzw. verengbar ist.
- 7. Gewindekonstruktion nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze an drei Stellen ausgebildet sind und daß jedes der Außengewindeteile (13) an jedem der Zwischenabschnitte zwischen den Schlitzen (11)angeordnet ist.
- 8. Gewindekonstruktion nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Außengewindeteile (13) eine kurze Länge hat und einen im wesentlichen segmetförmigen Querschnitt hat.
- 9. Verfahren zur Herstellung einer Gewindekonstruktion eines Längenmeßgeräts mit einer Meßfläche (2) , einer zur Meßfläche hin und von dieser weg geradlinig bewegbaren Spindel (5) und mit einer am Außenumfang der Spindel (5) angeordneten Hülse (4), dadurch gekennze lehnet, daß die Spindel (5) aus einem keramischen Material hergestellt wird und daß an einem Außenumfangsabschnxtt ein Außengewindeabschnitt (7) ausgebildet wird, daß ferner ein Teil (21,22) mit Außengewinde und aus einem keramischen Material, dessen Gewindesteigung gleich ist derjenigen des Außengewxndeabschnitts (7) hergestellt wird, daß dann das Teil (21,22) mit dem Außengewinde in axialer Richtung durchgeschnitten wird, um mehrere Außengewindeteile (13) zu formen, daß diese Außengewindeteile (13) fest an der inneren Umfangsflache der Hülse (4) gegenüber dem Außengewindeabschnitt (7) derart befestigt werden, daß die Gewindeabschnitte direkt nach innen zeigen, so daß dadurch ein Innengewindeabschnitt gebildet wird, und daß der Innengewindeabschnitt und der Außengewindeabschnitt (7) gewindemäßig miteinander in Eingriff gebracht werden, um dadurch eine Spindel (5) vom Schraubenvorschubtyp zu erzeugen.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (21,22) mit dem Außengewinde ferner in334407:einer Richtung senkrecht zur Axialrichtung des Teiles durchgeschnitten wird, um dadurch mehrere Außengewindeteile (13) zu formen.
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