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DE2815195B2 - Schreibspitze - Google Patents

Schreibspitze

Info

Publication number
DE2815195B2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
side pieces
axis
movable
writing tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2815195A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2815195A1 (de
DE2815195C3 (de
Inventor
Itsuo Horie
Yoshihiro Soka Saitama Wada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentel Co Ltd
Original Assignee
Pentel Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pentel Co Ltd filed Critical Pentel Co Ltd
Publication of DE2815195A1 publication Critical patent/DE2815195A1/de
Publication of DE2815195B2 publication Critical patent/DE2815195B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2815195C3 publication Critical patent/DE2815195C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K1/00Nibs; Writing-points
    • B43K1/003Capillary nibs

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schreibspitze nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Schreibspitze dieser Art (DE-OS 21 554 Fig. 9) ist nur jede zweite Rippe, nämlich die feststehende Rippe mit einer Mehrzahl von symmetrischen Seitenstückpaaren versehen. Auch zwischen den Seitenstücken der mit mehreren Seitenstückpaaren versehenen festen Rippen liegen keine Freiräume. Hier greift vielmehr das Außenende eines Seitenstückpaars der benachbarten freien Rippe ein. Das ist eine Folge der Tatsache, daß bei der bekannten Schreibspitze grundsätzlich die Seitenstücke benachbarter Rippen nicht miteinander fluchten, sondern auf Lücke gesetzt sind. Dadurch können sich keine Flüßräume bilden, die als Kreisringsektoren ausgebildet sind.
Bei derartigen Schreibspitzen ist davon auszugehen, daß unter dem Schreibdruck eine gewisse Deformation der Rippen eintritt. Das gilt insbesondere für nur einseitig aufgehängte freie Rippen. Derartige Deformationen führen bei d<*r ^kannten Schreibspitze dazu, daß benachbarte Rippen in Anlage aneinander kommen. Dadurch werden die Tintengänge versperrt. Das gilt um so mehr, als die Formung durch das auf Lücke setzen von Vorsprüngen und Ausnehmungen benachbarter Rippen dieses Verlegen der Tintengänge noch entscheidend unterstützt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Schreibspitze so auszugestalten, daß ein Verlegen der Tintengänge durch die Deformation der Schreibspitze unter dem Schreibdruck vermieden ist Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst. Eine zweckmäßige Ausgestaltung ist im Anspruch 2 angegeben.
Man erkennt, daß hier die Vorsprünge an benachbarten Rippen durch die im Anspruch 1 herausgestellte Anordnung miteinander fluchten, so daß auch bei einer Deformation unter dem Schreibdruck nur die Spitzen der Seitenstücke aufeinander auflaufen können. Die Tintengänge in den Freiräumen zwischen den Seitenstücken ein- und derselben bzw. benachbarter Rippen können dabei nicht zugesetzt werden. Für einen gut gleichmäßigen Tintenfluß ist gesorgt. Diese Wirkung wird noch unterstützt, wenn auch zwischen den Außenenden der Seitenstücke benachbarter Rippen jeweils Freiräume gleicher Breite vorgesehen sind.
Die Schreibspitze kann dabei aus dem Fachmann zur Verfügung stehenden Kunststoffen, vorzugsweise aus Polyacetal auf einem herkömmlichen Extruder kontinuierlich hergestellt werden. Die so hergestellte Schreibspitze vermeidet ein Zusetzen der Tintengänge und ermöglicht aufgrund des gleichmäßigen Tintennachflusses auch hohe Strichgeschwindigkeiten ohne Strichverdünnung oder völliges Ausbleiben der Tinte. Auf diese Art kann ein gleichmäßiger und weicher Schreibvorgang selbst dann erreicht werden, wenn der Außendurchmesser der Schreibspitze nicht größer als 0,6 mm ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigt
F i g. 1 einen Aufriß eines Schreibstiftes mit einer erfindungsgemäßen Schreibspitze, und
F i g. 2 eine Endansicht der Schreibspitze nach F i g. 1.
Aus einem Halter 1 steht ein Schreibkörper 2 vor, der
mit einem im Halter 1 untergebrachten Tintentank in Verbindung steht. Das äußere Ende des Schreibkörpers 2 ist durch eine Schreibspitze 3 konisch zulaufender oder Becher-Form ausgebildet, die mit dem zu beschreibenden Papier in Kontakt gebracht wird.
F i g. 2 zeigt, daß die Schreibspitze 3 eine Vielzahl von Tintengängen 5 aufweist, die durch entsprechende Formung eines Stabes 6 aus Kunstharz gebildet sind, der von einer Hülse 7 aus Kunstharz insgesamt umfaßt wird. Bei einer Schreibspitze für Zeichen- oder Schreibstifte, hat der Stab 6 einen Außendurchmesser von 0,6 mm, während die Hülse 7 einen Außendurchmesser von 0,8 mm aufweist. Dies sind jedoch nur Abmessungsbeispiele. Die Schreibspitze 3 ist in den Figuren in ihrer Idealform gezeigt. In der Praxis ergeben sich durch die Herstellung auf einem Extruder gelegentliche Abweichungen oder Unregelmäßigkeiten der Form.
Der Stab 6 weist einen zylindrischen Außenmantel 8 eine Mehrzahl ortsfester Rippen 9 und einer Mehrzahl beweglicher Rippen 10 auf. Die Rippen 9, 10 sind abwechselnd bzw. ineinandergreifend in gleichen Winkelabständen verteilt angeordnet. Sie erstrecken sich von der Innenwand des Außenmantels 8 radial nach innen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei ortsfeste Rippen 9 und drei bewegliche Rippen 10 vorgesehen. Es können jedoch mehr als drei Rippen 9, 10 vorgesehen sein. Die ortsfesten Rippen 9 gehen in der Achse ineinander über und bilden so innerhalb des Außenmantels 8 eine Vielzahl voneinander unabhängiger Kammern 11 im wesentlichen gleichen Volumens.
Das freie Ende jeder beweglichen Rippe 10 liegt in einer solchen Kammer 11, die durch ein Paar benachbarter ortsfester Rippen 9 begrenzt ist.
Jede der ortsfesten bzw. beweglichen Rippen 9,10 ist mit einer Vielzahl von Seitenstücken 13 versehen. Jedes Seitenstück 13 besteht aus einem Paar Vorsprüngen 14, 15, die von entgegengesetzten Seiten der Rippe 9, 10 symmetrisch vorstehen. Die Vielzahl von Seitenstücken 13 der einzelnen Rippen 9,10 ist so angeordnet, daß sie in Umfangsrichtung gesehen auf konzentrischen Kreisen liegen, deren Mittelpunkt auf der Achse liegt Zwischen benachbarten Seitenstücken 13 bleiben dabei Freiräume gleicher Breite bestehen. Die Seitenstücke 13, die näher zur Achse des Außenmantels 8 angeordnet sind, haben also gegenüber denjenigen eine verminderte Länge, die näher am Außenmantel 8 liegen. Das freie Ende jeder der beweglichen Rippen 10 ist als Kopf 12 ausgebildet und hat kreisförmigen Querschnitt Die Köpfe 12 liegen ebenfalls auf einem Kreis, dessen Mittelpunkt mit der Achse zusammenfäll*. Auf diesem Kreis liegen auch Hilfsflügel 16 der feststehenden Rippen 9. Anzahl und Dicke der Seitenstücke 13 der Rippen 9,10 werden in Abhängigkeit vom Durchmesser des Außenmantels 8 festgelegt
Die kanalartig geformten Tintengänge haben eine Kapillarwirkung. Sie werden durch die ortsfesten Rippen 9 mit ihren Seitenstücken 13 und Hilfsstücken 16 sowie durch die beweglichen Rippen 10 mit ihren Seitenstücken 13 und den Köpfen 12 an ihren freien Enden begrenzt Versuche mit Stäben 6 eines Außendurchmessers von 0,6 mm und der Querschnittsform nach Fig.2 haben gezeigt, daß optimale Ergebnisse dann erzie'bar sind, wenn der Anteil der freien Querschnittsfläche an der gesamten Querschnittsfläche des Stabes 6 etwa 20% beträgt In diesem Fall werden für 100 m Schreiblänge während der ersten 500 m 0,10 bis 0,12 g wäßriger Tinte und 0,13 bis 0,15 öliger Tinte verbraucht, wenn die Schreibspitze unter einem Winkel von 60° auf das zu beschreibende Papier aufgesetzt und mit einer Schreibgeschwindigkeit von 7 cm/Sekunde über das Papier geführt wird und unter einem Schreibdruck von 100 g steht
Die Schreibspitze kann wie folgt hergestellt werden:
Der Stab 6 wird zunächst extrudiert und dann in einem anderen Extruder mit hin- und hergehendem Extrudierkopf eingeführt, um die mit dem Stab 6 einstückige Hülse 7 zu erhalten. Der Stab 6 wird dann in Stücke geschnitten. Sein eines Ende wird auf einer Maschine konisch oder becherförmig bearbeitet und zwar mit einem rotierenden Schleifkopf. Das Extrudieren des Stabes 6 mit einem Außendurchmesser von 0,6 mm aus Polyacetalen ist mit einer Geschwindigkeit von 41 m/Minute bei einer Temperatur von 185°C mit einer Materialzufuhr von 11 g/Minute möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1
Patentansprüche:
ί. Schreibspitze aus extrudiertem Kunstharz mit einem zylindrischen Außenmantel und zumindest drei von der Innenwand des Außenmantels radial nach innen zu dessen Achse erstreckten und dort miteinander verbundenen bzw. ineinander übergehenden ortsfesten Rippen, die gleiche Winkelabstände voneinander aufweisen und zwischen sich innerhalb des Außenmantels eine Mehrzahl von axial erstreckten Kammern gleichen Volumens bilden, in denen jeweils eine bewegliche Rippe angeordnet ist, die sich von der Innenwand des Außenmantels radial nach innen in Richtung der Achse erstrecken und deren als Kopf kreisförmigen Querschnitts ausgebildetes freies Ende jeweils in einer der Kammern auf einem Kreis um die Achse liegt, wobei die ortsfesten und die beweglichen Rippen jeweils Seitenstücke in Form symmetrisch und paarweise von entgegengesetzten Seiten der Rippe vorstehender Vorsprünge haben, die gruppenweise in Umfangsrichtung gesehen auf konzentrischen Kreisen um die Achse liegen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der ortsfesten (9) und der beweglichen Rippen (10) mit einer Mehrzahl der symmetrischen paarweisen Seitenstücke (13) versehen ist, daß zwischen den Seitenstücken (13) ein- und derselben Rippe (9,10) Freiräume gleicher Breite vorgesehen sind, daß Seitenstücke (13) gleichen Achsabstandes an benachbarten Rippen (9, 10) auf den konzentrischen Kreisen um die Achse liegen, und daß die Köpfe (12) der beweglichen Rippen (10) gegenüber dem Querschnitt der Rippen (10) vergrößert sind.
2. Schreibspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch zwischen den Außenenden der Seitenstücke (13) benachbarter Rippen (9, 10) jeweils Freiräume gleicher Breite vorgesehen sind.
DE2815195A 1977-04-07 1978-04-07 Schreibspitze Expired DE2815195C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1977042623U JPS53138536U (de) 1977-04-07 1977-04-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2815195A1 DE2815195A1 (de) 1978-10-19
DE2815195B2 true DE2815195B2 (de) 1981-05-21
DE2815195C3 DE2815195C3 (de) 1982-01-21

Family

ID=12641139

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2815195A Expired DE2815195C3 (de) 1977-04-07 1978-04-07 Schreibspitze

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4215948A (de)
JP (1) JPS53138536U (de)
DE (1) DE2815195C3 (de)
FR (1) FR2386421A1 (de)

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Also Published As

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JPS53138536U (de) 1978-11-01
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