DE3341930A1 - Druckgasschalter - Google Patents
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Description
129/83
28.10.83 Ka/eh
Die Erfindung betrifft einen Druckgasschalter gemäss
dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Ein solcher Schalter ist etwa aus der EP-Al-075341 bekannt. Der bekannte
Schalter weist zwei koaxiale, relativ zueinander bewegliehe Schaltstücke mit jeweils einem Abbrandkontakt
auf sowie eine vom Ausschaltstrom durchflossene Spule,
welche mit einem Lichtbogenlaufring elektrisch leitend verbunden ist. Die Abbrandkontakte sind von einem Heizvolumen
umgeben. Das in diesem Heizvolumen enthaltene Löschgas wird während des Ausschaltvorganges in der
Hochstromphase durch den unter dem Einfluss des Magnetfeldes der stromdurchflossenen Spule rotierenden Schaltlichtbogens
aufgeheizt. Insbesondere beim Schalten kleiner Ströme kann der so erzeugte Druck des im Heizvolumen
gespeicherten Löschgases gegebenenfalls nicht ausreichen, um den Schaltlichtbogen ausreichend zu beblasen.
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Es ist Aufgabe der Erfindung, die Ausschaltleistung des gattungsgemässen Schalters mit einfachen Mitteln
zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden
Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst. Der erfindungsgemässe Schalter zeichnet sich im wesentlichen
dadurch aus, dass durch geeignete Strömungsstabilisierung des bei einem Schaltvorgang aufgeheizten Löschgases
die Heizleistung des Schaltlichtbogens äusserst wirkungsvoll zur Erzeugung von Löschgas hohen Druckes ausgenutzt
wird, und dass die für die Strömungsstabilisierung des aufgeheizten Löschgases vorgesehenen Mittel zugleich
zur optimalen Führung des zur Beblasung des Schaltlichtbogens in das Lichtbogenvolumen einströmenden Löschgases
verwendet werden können.
Zur näheren Erläuterung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen Längsschnitt durch einen
erfindungsgemäss ausgeführten Hochspannungsleistungsschalter, bei welchem in der linken
Hälfte der Figur der Schalter in der Ein- und in der rechten Hälfte in der Ausschaltstellung
dargestellt ist, und
Fig. 2 eine Aufsicht auf einen Schnitt längs II-II
durch den Schalter gemäss Fig. 1.
In Fig. 1 bezeichnet 1 einen hohlzylindrischen Isolierstoffkörper,
welcher gasdicht zwischen zwei hohlen Stromanschlüsen 2 und 3 eingeflanscht ist.
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• S-
Der Stromanschluss 2 trägt ein feststehendes Schaltstück
mit einem ringförmigen Nennstromkontakt 4 und mit einem hohl ausgebildeten Abbrandkontakt 5, in dessen Inneren
ein düsenförmig ausgeführtes Isolierstoffteil 6 angeordnet ist. Dieses Teil 6 ist in der Einschaltstellung
(linke Hälfte der Figur) durch einen beweglichen, düsenförmig ausgebildeten Abbrandkontakt 7 gegen die Kraft
einer (nicht dargestellten) Feder ins Innere des Abbrandkontaktes 5 geschoben.
Im Inneren des Stromanschlusses 2 ist ein Isolierstoffkörper
8 befestigt. Dieser Isolierstoffkörper 8 weist einen mit ringförmigen Rippen versehenen Isolator 9
und ein daran anschliessendes rohrförmiges Isolierstoffteil
10 auf. Der Isolator stellt im Ausschaltzustand einen kriechstromsicheren Isolationsabstand zwischen
dem Nennstromkontakt 4 und dem Abbrandkontakt 7 her. Das Isolierstoffteil 10 wird vom Abbrandkontakt 7 durchdrungen
und begrenzt an seinem dem feststehenden Schaltstück zugewandten Ende zusammen mit einem in isolierender
Weise am Stromanschluss 2 befestigten Lichtbogenlaufring 11 einen Ringspalt 12. Der Ringspalt 12 verbindet
ein vom Stromanschluss 2, dem Isolierstoffkörper 8 und dem Lichtbogenlaufring 11 umschlossenes Heizvolumen 13
mit einem bei einem Schaltvorgang zwischen den geöffneten Abbrandkontakten 5 und 7 befindlichen Lichtbogenvolumen.
Der Lichtbogenlaufring 11 besteht aus einem lichtbogenfesten
Material und ist ebenso wie der Abbrandkontakt 5 mit dem einen Anschluss einer Spule 14 verbunden, deren
anderer Anschluss mit dem Stromanschluss 2 in elektrisch leitender Verbindung steht. In das Heizvolumen 13 mündet
ein längs des Abbrandkontaktes 7 erstreckter Ringkanal 15, gegen den das Heizvolumen 13 über ein Rückschlagventil
16 absperrbar ist.
Der äussere Teil des Lichtbogenlau fringes 11 ist von
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■ 6-
einem Isolierstoffring 17 abgedeckt. Am Isolierstoffring
17 sind radial erstreckte und bis unmittelbar an die Mündung des Ringspaltes 12 in das Heizvolumen 13 heranreichende
Leitflügel 18 aus einem isolierenden und bei erhöhten Temperaturen löschgasabgebenden Material, wie
etwa Polytetrafluoräthylen angebracht. Diese Leitflügel sind Teil einer zwischen dem Heizvolumen 13 und dem
Lichtbogenvolumen vorgesehenen Gasleiteinrichtung.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Leitflügel 18 voneinander beabstandet auf dem Isolierstoffring 17
befestigt und begrenzen Kanäle 19. Die Kanäle 19 sind azimutal um eine zentrale Achse verteilt angeordnet
und münden radial zur Achse verlaufend in- den vom Lichtbogenlaufring
11 und dem Isolierstoffteil 10 begrenzten Ringspalt 12. Sie stellen damit einen Teil der Verbindung
zwischen Heizvolumen 13 und Lichtbogenvolumen her.
Der Stromanschluss 3 trägt ein koaxial zum feststehenden
Schaltstück angebrachtes und längs der zentralen Achse bewegliches Schaltstück mit einem beweglichen Nennstromkontakt
20 und dem beweglichen Abbrandkontakt 7. Der bewegliche Nennstromkontakt 20 enthält Kontaktfinger,
welche zueinander parallel auf der Aussenfläche eines mit dem beweglichen Abbrandkontakt 7 starr verbundenen
Tragteils 21 aus elektrisch leitendem Material gelagert sind. Die Kontaktfinger sind mittels lyraförmig gebogener
Blattfedern 22 in federnder Weise in einem hohlzylindrischen Käfig 23 abgestützt und weisen an ihren
beiden Enden jeweils eine Kontaktfläche auf. Die eine Kontaktfläche stützt sich sowohl im Ein- als auch im
Ausschaltzustand auf der Aussenfläche eines ringförmig ausgebildeten Fortsatzes 24 des Stromanschlusses 3 ab,
wohingegen die andere Kontaktfläche lediglich im Einschaltzustand am feststehenden Nennstromkontakt 4 anliegt.
Ein Teil 25 der Kontakt finger steht an den dem feststehen-
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' den Schaltstück zugewandten Enden über die übrigen Kontaktfinger
26 vor und ist an den vorstehenden Enden lichtbogenfest ausgebildet. Im Tragteil 21 ist ein ringförmiger
Kompressionsraum 27 ausgespart, welcher von einem am Stromanschluss 3 starr befestigten Ringkolben
28 verschlossen ist. Auf der Innenfläche des Tragteiles 21 sind Schlitze 29 vorgesehen, welche den Kompressionsraum 27 über den Ringkanal 15 mit dem Heizvolumen 13
verbinden.
Das Innere des vom Isolierstoffkörper 1 und den Stromanschlüssen
2 und 3 begrenzten Gehäuses ist mit einem Isoliergas, wie etwa Schwefelhexafluorid von einigen
bar Druck, gefüllt.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Hochspannungsleistungsschalters
ist nun wie folgt:
In der Einschaltstellung (linke Hälfte von Fig. 1) durchsetzt der bewegliche Abbrandkontakt 7 den Lichtbogenlaufring
11 und ist in den feststehenden Abbrandkontakt eingeführt. Mit seiner Stirnfläche liegt der bewegliche
Abbrandkontakt 7 an der Stirnfläche des Isolierstoffteiles 6 an, wodurch das Innere der Abbrandkontakte
5 und 7 gegenüber dem Ringspalt 12 und den Kanälen 19 abgeschlossen ist. Die dem feststehenden Schaltstück
zugewandten Kontaktflächen aller Kontaktfinger 25 und
26 des beweglichen Nennstromkontaktes 20 liegen am feststehenden Nennstromkonakt 4 an. Der überwiegende Teil
des Stromes fliesst nun vom Stromanschluss 2 über den Nennstromkontakt 4, den Nennstromkontakt 20 und den
Fortsatz 24 zum Stromanschluss 3.
Beim Ausschalten wird der mit einem nicht dargestellten Antrieb versehene Abbrandkontakt 7 und damit auch der
mit dem Abbrandkontakt 7 über das Tragteil 21 kraft-
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■ ί·
schlüssig verbundene Nennstromkontakt 20 nach unten bewegt. Bei dieser Bewegung kommen zunächst die Kontaktfinger
26 ausser Eingriff mit dem Nennstromkontakt 4. Da lichtbogenfeste Kontaktteile 4a so am Nennstromkontakt
4 angebracht sind, dass sie in der Einschaltstellung mit den Kantaktfingern 25 zusammenwirken, fliesst der
Strom nun über den Stromanschluss 2, die lichtbogenfesten Kontaktteile 4a, die Kontaktfinger 25 und den Fortsatz
24 zur Stromzuführung 3.
Sobald sich 4a und 25 trennen, wird der Strom in einen
parallelen Strompfad kammutiert.und läuft nun vom Stromanschluss
2 über die Spule 14, den Abbrandkontakt 5, den Abbrandkontakt 7, das Tragteil 21, die Kontaktfinger
25 und 26 sowie den Fortsatz 24 zum Stromanschluss 3. Ein beim Schalten grosser Ströme während des Kommutierungsvorganges
gegebenenfalls auftretender Lichtbogen wird zwischen den Kontaktteilen 4a und den Kontaktfingern
25 gezogen. Da diese Teile lichtbogenfest ausgebildet sind, wird eine Beschädigung der Nennstromkontakte 4
und 20 vermieden.
Nach der Kommutierung des Stromes trennen sich die beiden Abbrandkontakte 5 und 7 und wird zwischen diesen beiden
Kontakten ein nicht dargestellter Lichtbogen gezogen, dessen am Abbrandkontakt 5 befindlicher Fusspunkt im
Verlauf des weiteren Abschaltvorganges unter der Wirkung des nach unten laufenden Isolierstoffteils 6 auf den
Lichtbogenlaufring 11 kommutiert. Der Strom fliesst nun über den Stromanschluss 2, die Spule 14, den Lichtbogenlaufring
11, den nicht dargestellten Lichtbogen, den Abbrandkontakt 7, das Tragteil 21, die Kontaktfinger
25 und 26 sowie den Fortsatz 24 zum Stromanschluss 3. Unter der Wirkung des Magnetfeldes der nun stromdurchflossenen
Spule 14 beginnt der Lichtbogen um die zentrale Achse zu rotieren und das im Lichtbogenvolumen befindliche
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Isoliergas aufzuheizen. In der Hochstromphase rotiert der Lichtbogen mit hoher Geschwindigkeit um die zentrale
Achse und heizt das im Lichtbogenvolumen befindliche Löschgas stark auf. Unter der Wirkung von Zentrifugalkräften
wird das aufgeheizte Löschgas nach aussen befördert und an den Düsenöffnungen von Abbrandkcntakt
7 und Isolierstoffteil 6 eine Druckabsenkung, hingegen an der Peripherie der im Löschgasvolumen rotierenden
Gasmasse eine Druckerhöhung bewirkt. Das erhitzte Löschgas hohen Druckes strömt durch den Ringspalt 12 und die
Kanäle 19 in das Heizvolumen 133 io es sich mit dem
dort gespeicherten kalten Löschgas vermischt.
Die Leitflügel 18 haben hierbei u.a. die Wirkung, die Rotation des durch den Lichtbogen aufgeheizten Löschgases
auf das Lichtbogenvolumen zu beschränken. Der Drehimpuls des von der Peripherie des Lichtbogenvolumens abströmenden
rotierenden Löschgases wird an der Einmündung des Ringspaltes 12 in die Kanäle 19 von den Leitflügeln
18 aufgenommen. Hierdurch wird verhindert, dass das im Heizvolumen 13 befindliche kalte Löschgas durch einströmendes
aufgeheiztes Löschgas in Rotation versetzt wird. Ausserdem wird auch verhindert, dass entgegengesetzt
strömendes kaltes Löschgas aus dem Heizvolumen 13 in das Lichtbogenvolumen einströmt. Die Rotationsgeschwindigkeit
und somit der Druck an der Peripherie der Lichtbogenlöschzone können dadurch erheblich gesteigert werden.
Entsprechend wird die Heizleistung im Heizvolumen 13 erhöht und im Auspuff verringert. Hierdurch wird gegenüber
vergleichbaren Schaltern ohne Leitflügel die Ausschaltleistung insbesondere bei kleinen Strömen beträchtlich
verbessert. Durch die verringerte Heizleistung im Auspuff kann das Auspuffvolumen kleiner gehalten werden.
Das aufgeheizte Löschgas strömt im wesentlichen in radialer Richtung durch die Kanäle 19 ins Heizvolumen 13, wo es
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mit dem bereits vorhandenen kühlen Löschgas gemischt und gespeichert wird. Die Mischung des aufgeheizten
mit dem kühlen Löschgas kann dadurch gefördert werden, dass die Kanäle 19 Abschnitte aufweisen, welche in tangentialer
Richtung in das Heizvolumen 13 einmünden. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die
Leitflügel wie in der linken Hälfte von Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist, tangential gekrümmte Auslaufteile 30
au fweisen.
Kurz vor dem Stromnulldurchgang, wenn die Heizwirkung
des Schaltlichtbogens erheblich nachgelassen hat, und der Druck des im Heizvolumen 13 gespeicherten Löschgases
den Druck des Löschgases im Lichtbogenvolumen übertrifft, tritt das komprimierte Löschgas über die Kanäle 19 und
den Ringspalt 12 aus dem Heizvolumen 13 aus und bebläst den schwächer werdenden Lichtbogen in verstärktem Masse.
Wichtig ist hierbei, dass die in den Ringspalt 12 mündenden Abschnitte der Kanäle 19 radial verlaufen, da hierdurch
eine besonders wirkungsvolle radiale Beblasung des Lichtbogens erreicht wird.
Die Kanäle 19 können auch durch Oeffnungen in der Wand eines Hohlzylinders aus isolierendem Material gebildet
sein. Dies hat den Vorteil, dass der Hohlzylinder zugleich Innenwand des Heizvolumens 13 ist und das Isolierstoffteil
10 ersetzt.
Versuche haben ergeben, dass bereits drei azimutal gleichmassig
verteilte Kanäle eine Verbesserung der Beblasung des Schaltlichtbogens vergleichbarer Schalter ohne solche
Kanäle bewirken, und dass eine besonders wirkungsvolle Beblasung des Schaltlichtbogens beim Vorhandensein von
mehr als sechs Kanälen eintritt.
Beim Schalten extrem kleiner Ströme kann die Leistung
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des Lichtbogens gegebenenfalls nicht ausreichen, um im
Heizvolumen 13 einen für die Löschung des Schaltlichtbogens ausreichenden Löschgasdruck zu erzeugen. Eine
ausreichende Beblasung des bei kleinen Strömen gezogenen Schaltlichtbogens wird jedoch über Löschgas ermöglicht,
welches im Kompressionsraum 27 bei einem Schal^vorgang verdichtet und über die Schlitze 29, den Ringkanal 15,
das Rückschlagventil 16, das Aufheizvolumen 13, die Kanäle 19 und den Ringkanal 12 in die Löschzone geblasen
wird. Die vorteilhafte Wirkung einer solchen zusätzlichen Beblasung ist entsprechend der Anordnung des Heizvolumens
13 ohne den Nachteil zusätzlichen Platzbedarfs verfügbar. Entsprechend dem im Stromanschluss 2 angeordneten Aufheizvolumen
13 ist auch für den Kompressionsraum 27 der Zusatzbeblasung kein zusätzlicher Platz notwendig, da
dieser Kompressionsraum 27 bequem in dem bereits vorhandenen Tragteil untergebracht werden kann.
- Leerseite -
Claims (7)
- A Φa an ο129/83Pate ntansprücheDruckgasschalter mit zwei koaxialen, längs einer Achse relativ zueinander beweglichen und jeweils mit einem Abbrandkontakt (5, 7) versehenen Schaltstücken, einer vom Ausschaltstrom durchflossenen und mit einem Lichtbogenlaufring (11) elektrisch leitend verbundenen Spule (14) sowie mit einem die Abbrandkontakte (5, 7) umgebenden und zur Speicherung von aufgeheiztem Löschgas vorgesehenen Heizvolumen (13), welches mit einem bei einem Äusschaltvorgang zwischen beiden Schaltstücken befindlichen Lichtbogenvolumen in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Heiz (13)- und Lichtbogenvolumen eine Gasleitvorrichtung vorgesehen ist mit mindestens drei Kanälen (19), welche azimutal um die Achse verteilt angeordnet sind und erste Abschnitte aufweisen, die im wesentlichen radial zur Achse verlaufend in das Lichtbogenvolumen einmünden.
- 2. Druckgasschalter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleitvorrichtung die Kanäle(19) begrenzende Leitflügel (18) enthält, welche voneinander beabstandet radial zur Achse angeordnet sind.
- 3. Druckgasschalter nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflügel (18) einen löschgasabgebenden Isolierstoff enthalten.
- 4. Druckgasschalter nach einem der Patentansprüche 2 oder 3 mit einem zwischen Heiz (13)- und Lichtbogenvolumen befindlichen Ringspalt (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflügel (18) unmittelbar an der Einmündung des Ringspaltes (12) in das Heizvolumen (13) angeordnet sind.129/83
- 5. Druckgasschalter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleiteinrichtung als Hohlzylinder mit von den Kanälen durchzogener Wand ausgebildet ist.
- 6. Druckgasschalter nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (19) zweite Abschnitte aufweisen, welche mit einer tangentialen Komponente in das Heizvolumen (13) einmünden.
- 7. Druckgasschalter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizvolumen (13) mit einem Kompressionsraum (27) verbindbar. ist, welcher aus einem elektrisch leitenden Tragteil (21) ausgespart ist, das zwischen einem Nennstromkontakt (20) und dem Abbrandkontakt (7) eines beweglichen beider Schaltstücke angeordnet ist.
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