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DE3127962A1 - Elektrischer druckgasschalter - Google Patents

Elektrischer druckgasschalter

Info

Publication number
DE3127962A1
DE3127962A1 DE19813127962 DE3127962A DE3127962A1 DE 3127962 A1 DE3127962 A1 DE 3127962A1 DE 19813127962 DE19813127962 DE 19813127962 DE 3127962 A DE3127962 A DE 3127962A DE 3127962 A1 DE3127962 A1 DE 3127962A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switching
gas
switching elements
contact pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813127962
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl.-Ing. Degen
Wolfgang Dipl.-Ing. 1000 Berlin Knuth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19813127962 priority Critical patent/DE3127962A1/de
Publication of DE3127962A1 publication Critical patent/DE3127962A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/88Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
    • H01H33/90Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism
    • H01H33/91Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism the arc-extinguishing fluid being air or gas

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Druckgasschalter
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Druckgasschalter mit einer Schaltstücke aufweisenden Schaltkammer und einer darin angeordneten, aus Kolben und Zylinder bestehenden, die Schaltstücke enthaltenden Blaseinrichtung, die während des Ausschaltvorganges Löschgas verdichtet und beim Trennen der Schaltstücke eine Löschgasströmung zur Beblasung des entstehenden Lichtbogens in Gang setzt, und deren Kompressionsraum in der Einschaltstellung der Schaltstücke mit dem übrigen Gasraum der Schaltkammer über Durchtrittsöffnungen im beweglichen Blaszylinder und/oder in den Schaltstücken in einer Verbindung steht, die bei Beginn des Ausschaltvorganges selbsttätig unterbrochen wird.
  • Aus der DE-PS 24 20 462 ist ein Druckgasschalter dieser Art bekannt, bei dem die Durchtrittsöffnungen an in Schwerkraftrichtung gegenüberliegenden äußeren Teilen der Blaseinrichtung, insbesondere des Blaszylinders, angeordnet sind. Damit ist es möglich, ohne Anderung der wirksamen Querschnitte der elektrischen Schaltstücke den Druckgasschalter mit höherem Nennstrom zu betreiben, ohne daß im Innern der Blaseinrichtung eine unerwünscht große Erwärmung stattfindet.
  • Die Erfindung betrifft eine andere Lösung des Problems, bei gleichen wirksamen Querschnitten der stromführenden Schalterteile den Nennstrom gegenüber den bekannten Ausführungsformen zu steigern, ohne im Innern des Kontaktsystems eine Steigerung der Temperatur zu bewirken.
  • Bei der Erfindung sind voraussetzungsgemäß neben Durch trittsöffnungen im beweglichen Blaszylinder auch Durch trittsöffnungen in den Schaltstücken vorgesehen, wie an sich aus den DE-OSen 22 09 287 und 25 40 315 bekannt ist.
  • Insbesondere besteht davon ausgehend die Aufgabe, eine kräftige Gasumwälzung durch das gesamte Kontaktsystem zu ermöglichen, die zu einer verbesserten Wärmeabfuhr von den stromtragenden Schalterteilen führt, und eine sichere selbsttätige Schließvorrichtung für alle Durchtrittsöffnungen anzugeben.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Durchtrittsöffnungen durch einen Ringschieber verschließbar sind, der über Federn in der Offenstellung gehalten und im Verlauf der Ausschaltbewegung entgegen der Federkraft in die Schließlage überführbar ist.
  • Durch Anwendung der Erfindung lassen sich sehr große Querschnitte der Durchtrittsöffnungen in den vom Schalterantrieb bewegten Teilen der Blaseinrichtung und des Kontaktsystems mit einem einfachen Bauteil gasdicht verschließen, so daß bei Beginn des Ausschaltvorganges der erforderliche Druckaufbau zur Erzeugung der Löschgasströmung gewährleistet ist. Der Ringschieber verändert durch Massenträgheitskräfte seine.von den Federn bestimmte Ruhelage während der Ausschalthandlung und deckt die Durchtrittsöffnungen ab. Da der Antrieb während der Ausschalthandlung die bewegten Teile des Kontaktsystems und des Blaszylinders bis kurz vor Erreichen der Endstellung beschleunigt, bleibt die Schließstellung des Ringschiebers erhalten. Erst in der Ausschaltlage kehrt der Ringschieber in seine Offenstellung zurück, so daß die Durchtrittsöffnungen wieder geöffnet sind.
  • Dies ist für einen raschen Gasaustausch im Bereich der vom Lichtbogen belasteten Trennstrecke zu deren dielektrischer Wiederverfestigung erwünscht.
  • Der Ringschieber kann vorteilhaft mit einer Verdrehsicherung gegenüber den Durchtrittsöffnungen versehen sein, um eine einwandfreie Übertragung der Federkräfte zu gewährleisten, die z. B. von Schraubenfedern in Druck-oder Zugausführung aufgebracht werden können.
  • Durch Anwendung der Erfindung ist es ferner möglich, bei Anordnung mehrerer Ringschieber im Bereich der Schaltstücke und des Blaszylinders ein Belüftungssystem zu schaffen, das zu einer Verdoppelung der Nennströme bekannter Schaltgeräte führen kann.
  • Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben und die Wirkungsweise erläutert.
  • In Fig. 1 ist schematisch in einem Längsschnitt ein Druckgasschalter nach der Erfindung beschrieben.
  • In den Figuren 2 und 3 ist in einem Längsschnitt und in einem Querschnitt ein bewegliches Teil der Blasen richtung und/oder des Kontaktsystems eines elektrischen Druckgasschalters nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • In Fig. 1 ist ein elektrischer Druckgasschalter für beispielsweise 220 kV schematisch im Schnitt dargestellt, in dem Schwefelhexafluorid als Lösch- und Isoliermittel verwendet wird. Der als Blaskolbenschalter aufgebaute Druckgasschalter weist eine z. B. aus Porzellan bestehende Schaltkammer 1 auf, die an ihrer einen Seite ein feststehendes Schaltstück 2 trägt. Dem Schaltstück 2 steht ein ebenfalls feststehendes Schaltstück 3 gleichachsig gegenüber. Beide Schaltstücke 2 und 3 sind zur Abführung der Schaltgase hohl ausgebildet und an ihren gegenüberliegenden Stirnseiten 4 und 5 düsenförmig gestaltet.
  • Die beiden feststehenden Schaltstücke 2 und 3 sind in der Einschaltstellung durch ein Überbrückungsschaltstück 6 verbunden, das rohrförmig ausgeführt ist. Im Innern des rohrförmigen Überbrückungsschaltstückes 6 sind feder belastete Lamellen 7 gelagert, die mit vorbestimmtem Kontaktdruck gegen die Schaltstücke 2, 3 gedrückt sind.
  • Mit dem Überbrückungsschaltstück 6 ist ein alle Schaltstücke umgebender Blaszylinder 9 starr verbunden, der im Verlauf der Ausschaltbewegung gegen einen relativ feststehenden Kolben 10 arbeitet und damit das im Innenraum 8 enthaltene Lösch- und Isoliermittel verdichtet Der Kolben 10 und der Zylinder 9 bilden die aktiven Teile der Blaseinrichtung. Der Blaszylinder 9 ist auf seiner Stirnseite 11 düsenförmig ausgebildet. Er weist eine kreis förmige öffnung 13 auf, die das feststehende Schaltstück 2 umgibt. Der Blaszylinder 9 ist beispielsweise aus einem Stück, insbesondere aus faserverstärktem Kunststoff, he rgestellt. In der oberhalb der Schaltstücke 2, 3 gezeigten Position befindet sich der Schalter in der Einschaltstellung, während er in der unterhalb der Schaltstücke 2, 3 gezeichneten Lage die Ausschaltstellung einnimmt.
  • Das Innere der Schaltkammer 1 ist vollständig mit Schwefelhexafluorid unter einem Druck von beispielsweise 4 bar gefüllt. In der Einschaltstellung kann durch Öffnungen 12 im Schaltstück 2 und Öffnungen 16 im Blaszylinder 9 und weiteren Durchtrittsöffnungen 18 im Überbrückungs schaltstück 6 sowie öffnungen 19 im Blaszylinder 9 die aus den Schaltstücken 2, 3, 6 bestehende Kontaktvorrichtung einer Umwälzströmung des gasförmigen Lösch- und Isoliermittels ausgesetzt werden, die zu einer Kühlung der hoch beanspruchten stromführenden Teile dient.
  • Während die Durchtrittsöffnungen 12 und 16 selbsttätig unmittelbar durch die Bewegung der beweglichen Schalterteile verschlossen werden, sind den Durchtrittsöffnungen 18, 19 Ringschieber 20, 21 zugeordnet, die aufgrund der Massenträgheitskräfte nur während der Ausschaltbewegung in Pfeilrichtung 14 in die Schließlage überführt werden.
  • Während der Ausschalthandlung bewegt sich das Schaltstrick 6 zusammen mit einem Blaszylinder 9 in Pfeilrichtung 14. Dadurch wird das innerhalb des Blaszylinders 9 bei verschlossenen Durchtrittsöffnungen 12, 16, 18, 19 vnrhandene Schwefelhexafluorid verdichtet, und zwar solange, bis das rohrförmige Überbrückungsschaltstück 6 mit seinem freien Ende 15 den Spalt zwischen den Schaltstücken 2 und 3 freigibt. Zugleich mit der galvanischen Trennung entsteht ein Auslaßquerschnitt, durch den das bis dahin komprimierte Löschgas in die von den beiden feststehenden Schaltstücken 3 und 4 gebildeten Abströmdüsen einläuft. Der Lichtbogen wird dabei vom Überbrückungsschalt stück 6 auf die beiden Stirnseiten 4, 5 der Schaltstücke 2, 3 kommutiert und im natürlichen Stromnulldurchgang durch die günstigen Strömungsverhältnisse, die an den Düsen vorliegen, gelöscht.
  • Die Durchtrittsöffnungen 12, 16, 18 und 19 bilden Verbindungsstellen zwischen dem Kompressionsraum 8 und dem übrigen Gasraum 17 der Schaltkammer 1. Diese Verbindungsstellen sind in der Einschaltstellung ständig offen, dagegen zu Beginn der Ausschalthandlung selbsttätig gesperrt. Durch die Durchtrittsöffnungen ist sowohl eine Konvektionsströmung als auch eine von einem nicht weiter dargestellten Lüfter erzeugte Zwangsströmung erreichbar, die die bei einer Steigerung, z. B. Verdoppelung des Nennstromes, entstehende Wärme von den stromdurchflossenen Teilen des. Kontaktsystems abführt.
  • In den Figuren 2 und 3 ist ein zylindrisches Teil, z. B.
  • des Blaszylinders 9 oder des Überbrickungsschaltstückes 6, dargestellt, das einen innen liegenden Ringschieber 20,.21 zum Verschließen der Durchtrwttsöffnungen 18, 19 hat. Ersichtlich ist der Ringschieber 20, 21 an seiner Mantelfläche parallel zur Längsachse mit einem Schlitz 22 versehen, in den eine ortsfeste Rippe 24 eingreift. Der Ringschieber 20, 21 ist von Federn 25 belastet, die seine in der Figur dargestellte Offenstellung bestimmen. Bei Beschleunigung in Pfeilrichtung 14 werden die Durchtrittsöffnungen 18, 19 verschlossen.
  • 3 Figuren 2 Ansprüche

Claims (2)

  1. Patentansprüche U Elektrischer Druckgasschalter mit einer Schaltstücke aufweisenden Schaltkammer und einer darin angeordneten, aus Kolben und Zylinder bestehenden, die Schaltstücke enthaltenden Blaseinrictitung, die während des Ausschaltvorganges Löschgas verdichtet und beim Trennen der Schalt stücke eine Löschgasströmung zur Beblasung des entstehenden Lichtbogens in Gang setzt, und deren Kompressions raum in der Einschaltstellung der Schaltstücke mit dem übrigen Gasraum der Schaltkammer über Durchtrittsöffnungen im beweglichen Blaszylinder und/oder in den Schaltstücken in einer Verbindung steht, die bei Beginn des Ausschaltvorganges selbsttätig unterbrochen wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Durchtrittsöffnungen (18, 19) durch einen Ringschieber (20, 21) verschließbar sind, der über (25) Federn in der Offenstellung gehalten und im Verlauf der Ausschaltbewegung entgegen der Federkraft in die Schließlage überführbar ist
  2. 2. Elektrischer Druckgasschalter nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Ringschieber (25) mit einer Verdrehsicherung (22, 24) gegenüber den Durchtrittsöffnungen (18, 19) geführt ist.
DE19813127962 1981-07-10 1981-07-10 Elektrischer druckgasschalter Withdrawn DE3127962A1 (de)

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