DE3340716A1 - Fluessigkeitsstandanzeiger - Google Patents
FluessigkeitsstandanzeigerInfo
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- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
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Description
- Beschreibung
- Die Erfindun3 betrifft einen Flüssigkeitsstandanzeiger mit einem als Sensor für den Flüssigkeitsstand dienenden Auftriebskörper.
- Flüssigkeitsstandanzeiger der genannten Art besitzen üblicherweise als Sensor für den Flüssigkeitsstand einen Schwimmer, der dem Flüssigkeitsspiegel folgt und sich mit diesem hebt und senkt. Geräte dieser Art benötigen für die Anzeige des Flüssigkeitsstandes Einrichtungen, die den Schwimmerbewegungen folgen und diese Bewegungen auf einer Anzeigeeinrichtung zur Anzeige bringen. Der Aufwand, der für eine zuverlässige und verzocerungsfreie sowie abrißfeste übertragung auf die Anzeigeeinrichtung getrieben werden muß, ist in der Regel nicht gering. Es sind darüber hinaus Geräte der genannten Art bekannt, die den Auftrieb eines in die zu überwachende Flüssigkeitsmenge je nach Flüssigkeitsstand mehr oder weniger eintauchenden Körpers erfassen und als Maß für den Flüssigkeitsstand zur Anzeige bringen. Auch bei diesen Geräten sind aufwendige Einrichtungen notwendig, um die Auftriebsänderungen zuveri lässig zur Anzeige zu bringen.
- Der Erfindung liegt die Aufqabe zu Grunde, den Aufbau von Geräten der letztgenannten Art zu verbessern und insbesondere zu vereinfachen und betriebssicher zu gestalten, was vor allem dadurch geschehen soll, daß drehbar oder verschiebbar gelagerte Geräteteile in dem für die Erfassung des Meßwertes dienenden Geratebereich weitgehend vermieden werden.
- Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei einem Flüssigkeitsstandanzeiger der eingangs genannten Art in erster Linie dadurch zu lösen, daß der Auftriebskörper direkt oder über Verbindungselemente, wie ein Zugelement in Form eines Seiles, einer Kette oder dergleichen, mit einer zumindest einen einseitig fest eingespannten Federstab umfassenden, auslenkbaren Halteanordnung verbunden ist, deren Auslenkung aus einer vorgegebenen Stellung als Maß für den Flüssigkeitsstand dient und durch eine Anzeigeeinrichtung anzeigbar ist. Ein Auftriebskörper mit hoherem spezifischem Gewicht als das Meßmedium kann hierbei an einer oberhalb davon angeordneten Federstabanordnung aufgehängt sein. Einen Auftriebskorper mit einem gegenüber dem Meßmedium geringeren spezifischen Gewicht kann man an einer darunter, d.h. am Boden des Behälters angeordneten Federstabanordnung befestigen.
- Hierbei kann die Federstabanordnung zwei oder mehr Federstäbe umfassen, die alle oder auch nur zum Teil einseitig fest eingespannt sein können. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang, daß anstelle eines Zugelements auch an sich an die Verwendung eines Druckelements, wie einer Stange oder dergleichen, zur Verbindung von Auftriebskörper und Federstabanordnung gedacht werden kann und daß dies im Rahmen der Erfindung liegt, daß eine solche Ausbildung jedoch einen erhöhten konstrukti ven Aufwand erfordert und daher von nach rangi ger Bedeutung ist.
- Die wirksame Lange zumindest eines Federstabes sollte anderbar sein, um sie einstellen zu können und/ oder auch den Federdruck und damit die Auslenkung justieren zu können. Hierzu kann die feste Einspannung zumindest eines Federstabes änderbar, insbesondere einstellbar ausgebildet sein. Man kann auch eine besondere Einstellvorrichtung hierfür vorsehen, die ein auf einer starren Führung verschiebbares und feststellbares Joch umfassen kann, in dem die Federstäbe in einem Abstand von ihrer Einspannstelle weitgehend ohne Spiel gerührt sind.
- Die übertragung der Auslenkung des Federstabes bzw. der Federstabanordnung auf die Anzeigeeinrichtung kann durch einen mit ihr gekoppelten, beispielsweise von ihr getragenen Magneten als Steuermagneten und einen damit magnetisch gekoppelten Folgemagneten in eine Anzeigeeinrichtung erfolgen, die die Bewegungen des Steuermagneten in Anzeigewerte umsetzt. Hierbei ist der Steuermagnet zweckmäßigerweise am Ende oder an einer Verlängerung der Federstabanordnung angeordnet. Er kann vorzugsweise auf einen drehbar gelagerten Folgemagneten in der Anzeigeeinrichtung einwirken, dessen Achse mit einem Zeiger versehen ist.
- Der Auftriebskörper des erfindungsgemaßen Geräts dürfte in der Regel ein gegenüber dem Meßmedium höheres spezifisches Gewicht besitzen. Das gilt vor allem, wenn die Federstabanordnung oben im Behälter oder auf seiner Oberseite angeordnet werden soll. Will man die Federstabanordnung und die zugehöriqe Anzeigeeinrichtung unten im Behälter oder an seiner Unterseite anordnen, kann man aber auch einen Auftriebskörper mit einem gegenüber dem Meßmedium geringen spezifischen Gewicht verwenden. In beiden Fällen erscheint es von Vorteil, einen Auftriebskörper zu verwenden, der aus einer Vielzahl von kettenartig aneinandergereihten Auftriebselementen zusammengesetzt ist.
- Die Erfindung läßt mannigfache Ausführungsmöglichkeiten zu. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Geräts gemäß der Erfindung mit den zum Verständnis wesentlichen Teilen zum Teil schematisiert dargestellt. Das dargestellte Gerät besitzt als wesentliche Elemente eine Federstabanordnung 11 mit den zwei Federstäben 111 und 112, die in einem rohrförmigen Gehäuse 12 untergebracht und an ihrem rückwärtigen Ende in einer das Gehäuse abschließenden Platte 13 fest eingespannt sind. Mit dieser Platte 13 ist darüber hinaus eine starre Stange 14 verbunden, auf der ein Stellring 141 als verstellbares Joch angeordnet ist, der zwei Uffnungen besitzt, durch die die Federstäbe 111 und 112 geführt sind. An ihrem freien Ende sind die Federstäbe 111, 112 durch eine Traverse 15 miteinander verbunden, an der über eine Kette 16 der Auftriebskörper 17 aufgehängt ist. Dieser Auftriebskörper wird von einer Reihe von kugelförmigen Elementen 171 gebildet, die gelenkSg aneinandergereiht sind und so eine Kugelkette bilden. Das rohrförmige Gehäuse 12 wird von einem Stützrohr 121 getragen, durch das die Kette 16 geführt ist und das an eine Meßöffnung 191 eines zu überwachenden Behälters 19 anflanschbar ist.
- Die sich bei Auftriebsänderungen des Auftriebskörpers 17 einstellenden änderungen in der Auslenkung der Federstabanordnung 11 werden über einen mit dem Joch 15 verbundenen Magneten 20 auf eine Anzeigeeinrichtung 21 übertragen, die mit ihrem Magneten 211 als Folgemagnet an den Steuermagneten 20 angekoppelt ist. Derartige Anzeigeeinrichtungen sind in ihrer Art bekannt und sind daher hier nicht weiter beschrieben.
- Zur Justierung des Systems und/oder zur Einstellung auf andere Meßwerte kommt man in der Regel ohne Austausch von Federstäben in der Federstabanordnung aus.
- Die wirksame Federlänge ist durch Verstellen des Stellringes 141 auf dem starr mit der Platte 13 verbundenen Stab 14 in weiten Grenzen einstellbar.
Claims (14)
- flussigkeitsstandanzeiger Patentansorüche 1. Flussigkeitsstandanzeiger mit einem als Sensor für den Flüssigkeitsstand dienenden Auftriebskörper, der je nach Flüssigkeitsstand mehr oder weniger in die Flüssigkeit eintaucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftriebskörper direkt oder über Verbindungselemente, wie ein Zugelement (Seil, Kette) oder dergleichen, mit einer zumindest einen einseitig fest eingespannten Federstab umfassenden, auslenkbaren Halteanordnung verbunden ist, deren Auslenkung aus einer vorgegebenen Stellung als Maß für den Flüssigkeitsstand dient und durch eine Anzeigeeinrichtung anzeigbar ist.
- 2. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftriebskörper an einer oberhalb davon angeordneten Federstabanordnung aufgehängt ist.
- 3. Flussigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federstabanordnung unterhalb des Auftriebskörpers angeordnet ist.
- 4. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federstabanordnung zwei oder mehr Federstäbe umfaßt.
- 5. Flussigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle Federstäbe der Federstabanordnung einseitig fest eingespannt sind.
- 6. Flüssigkeitsstandanzeiger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge zumindest eines Federstabes änderbar, insbesondere einstelibar oder justierbar ist.
- 7. Flussigkeitsstandanzeiger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Einspannung zumindest eines Federstabes änderbar, insbesondere einstellbar ist.
- 8. Flüssigkeitsstandanzeiger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Einstelleinrichtungen für die wirksame Länge des bzw.der Federstabe.
- 9. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung ein auf einer starren Führung verschiebbares und feststellbares Joch umfaßt, in dem die Federstäbe in einem Abstand von ihrer Einspannstelle geführt sind.
- 10. Flüssigkeitsstandanzeiger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen mit der Federstabanordnung gekoppelten Magneten als Steuermagneten für einen magnetisch damit gekoppelten Folgemagneten in einer Anzeigeeinrichtung, die die Bewegungen des Steuermagneten in Anzeigewerte umsetzt.
- 11. Flüssigkeitsstandanzeiger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermagnet am Ende oder einer Verlängerung der Federstabanordnung angeordnet ist und insbesondere auf einen drehbar gelagerten Folgemagneten in der Anzeigeeinrichtung einwirkt.
- 12. Flüssigkeitsstandanzeiger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch einen Auftriebskörper mit gegenüber dem Meßmedium höherem spezifischem Gewicht.
- 13. Flussigkeitsstandanzeiger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftriebskörper ein geringeres spezifisches Gewicht als das Meßmedium besitzt.
- 14. Flüssigkeitsstandanzeiger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch einen Auftriebskörper aus einer VielzahL von kettenartig aneinandergereihten Auftriebselementen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833340716 DE3340716A1 (de) | 1983-11-10 | 1983-11-10 | Fluessigkeitsstandanzeiger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833340716 DE3340716A1 (de) | 1983-11-10 | 1983-11-10 | Fluessigkeitsstandanzeiger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3340716A1 true DE3340716A1 (de) | 1985-05-23 |
Family
ID=6214002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833340716 Withdrawn DE3340716A1 (de) | 1983-11-10 | 1983-11-10 | Fluessigkeitsstandanzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3340716A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3822799A1 (de) * | 1988-07-06 | 1990-01-11 | Eckardt Ag | Messeinrichtung zur bestimmung des fuellstandes, insbesondere des maximalfuellstandes eines behaelters |
| FR2737006A1 (fr) * | 1995-07-18 | 1997-01-24 | Garcia Fernand | Dispositif de mesure de volume d'un recipient ou reservoir |
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-
1983
- 1983-11-10 DE DE19833340716 patent/DE3340716A1/de not_active Withdrawn
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