DE3238360C2 - - Google Patents
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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- G05B19/18—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
- G05B19/41—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by interpolation, e.g. the computation of intermediate points between programmed end points to define the path to be followed and the rate of travel along that path
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur numerischen
Vorschubsteuerung eines Bauteils gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Die Bezeichnung "Bauteil" umfaßt im vorliegenden Zusammenhang
jede Einheit, die automatisch präzise entlang einer
Bahn auf einer vorgegebenen dreidimensionalen Oberfläche
bewegbar oder verfahrbar ist. So kann das Bauteil ein
Werkzeug oder Werkstück in einer Werkzeugmaschine, z. B.
einer Fräs- oder einer Drehmaschine od. dgl., eine Arbeitselektrode
oder ein Werkstück bei der elektroerosiven Bearbeitung
oder der galvanischen Metallabscheidung sein.
Ferner kann das Bauteil auch irgendein bewegtes Teil in
anderen Maschinen sein, z. B. die Hand eines Industrieroboters.
Zur numerischen Vorschubsteuerung eines Werkzeugs oder
einer Arbeitselektrode werden bisher numerische Werte
einer Zeichnung entnommen, die den jeweiligen Positionen
der Einheit entsprechen und zusammen die gewünschte Vorschubbahn
ergeben. Diese numerischen Werte werden einem
Informationsträger, z. B. Lochstreifen, -karten oder Magnetbändern,
eingegeben und während der Vorschubbewegung der
Einheit ausgelesen. Wenn die Bahn auf einer komplizierten
dreidimensionalen Oberfläche verlaufen soll, steigt die
Anzahl der numerischen Werte und damit auch der Arbeits-
und Zeitaufwand für die Vorbereitung und Datenübertragung,
d. h. die Aufzeichnung und Wiedergabe, erheblich.
Es wurden zwar bereits Computer in Verbindung mit dem
konventionellen NC-Verfahren eingesetzt; ihre Einsatzmöglichkeiten
waren jedoch entweder auf die Vorbereitung
dieser numerischen Werte zur Aufzeichnung und Wiedergabe
oder auf die Durchführung eines linearen oder krummlinigen
Interpolationsverfahrens während der Datenwiedergabephase
beschränkt, wodurch der Zeitaufwand und die erforderliche
Mühe nicht wesentlich reduziert werden können.
Bei der konventionellen Berechnung numerischer Werte von
aufeinanderfolgenden Positionen in Verbindung mit einem
NC-Verfahren ist ferner zu beachten, daß Positionen, die
auf einem Schnittpunkt von zwei unterschiedlichen dreidimensionalen
Oberflächen liegen, sehr kompliziert und umständlich
berechnet werden. Durch den Einsatz eines Computers
werden zwar diese Berechnungen vereinfacht, der Computer
muß jedoch groß gebaut sein und im Hochgeschwindigkeitsbetrieb
arbeiten können; auch dann ist der Erfolg bisher
nur begrenzt. Selbst mit einem Hochgeschwindigkeits-Computer
ist die zur Behandlung des gesamten Verfahrens für viele
tatsächliche Verschiebeoperationen erforderliche Zeit
unbefriedigend lang.
Aus der dem Oberbegriff der Anspruchs 1 zugrundeliegenden DE-OS 28 22 346 ist eine numerische Steuerung
für Schleifmaschinen bekannt, bei der einem Rechner Konstruktionsdaten
über beliebige Bauformen des Werkstücks
zusammen mit von der Drehbewegung der Werkzeugspindel
abgeleiteten Daten eingegeben werden. Aus diesen Daten
errechnet der Computer sämtliche für die Werkstückbearbeitung
erforderlichen Steuerdaten für die Bearbeitungsgeschwindigkeit
und die Lage, die in digitaler Form den Antriebsmotoren
nach einem Soll-Ist-Vergleich zugeführt werden. Auch diese
Vorgehensweise erfordert jedoch wegen der Verknüpfung
von erfaßten Betriebsdaten mit den gespeicherten Konstruktionsdaten
einen erheblichen Eingabe- und Rechenaufwand,
der nur von einem entsprechend komplex ausgelegten Rechner
bewältigt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur numerischen
Vorschubsteuerung eines Bauteils aufzuzeigen, bei dem
der Zeit- und Arbeitsaufwand zur Bestimmung numerischer
Werte für die Vorschubbahn des Bauteils und ferner in
den Computer einzugebende Informationsmenge erheblich
verringert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild einer computerisierten
NC-Steuerung zur Durchführung
des Verfahrens nach der Erfindung;
Fig. 2 ein Werkstück mit komplizierter dreidimensionaler
Oberfläche, der ein bewegtes Werkzeug
folgen soll;
Fig. 3 eine torische Oberfläche im Koordinatensystem,
die einen charakteristischen Bereich der Oberfläche
nach Fig. 2 darstellt;
Fig. 4 eine zylindrische Oberfläche im Koordinatensystem
als weiterer charakteristischer Bereich
der Oberfläche von Fig. 2; und
Fig. 5 ein napfförmiges Werkstück im Koordinatensystem.
Die NC-Steuerung nach Fig. 1 zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens umfaßt einen Computer mit einer Zentraleinheit
1 und einen Speicher 2 für Gleichungen von elementaren
Oberflächenbereichen, in die eine relativ komplizierte
dreidimensionale Oberfläche unterteilt worden ist. Diese
Gleichungen können geradlinige oder kurvenförmige Linien
und ebene oder gewölbte Flächen definieren.
Die Zentraleinheit 1 ist ferner mit einer Leseeinheit
3, einem Tasteneingabegerät 4 und einer Ausgabeeinheit
5 verbunden. Die Leseeinheit 3 dient zum Auslesen und
zur Eingabe von Daten, die auf einem Aufzeichnungsträger
wie etwa Lochstreifen oder -karten oder Magnetbändern
oder -platten gespeichert sind. Die Eingabedaten umfassen
Daten bezüglich der Sequenz und der Art der vom Computer
auszuführenden Berechnungen sowie Information für solche
sequentiellen Berechnungen einschließlich Information,
die zur Anpassung jeder der im Speicher 2 gespeicherten
allgemeinen Gleichungen an einen entsprechenden charakteristischen
Bereich in einem vorbestimmten dreidimensionalen
Koordinatensystem erforderlich ist, wodurch die allgemeine
Gleichung auf die darin enthaltene spezifische Gleichung
reduziert wird. Das Tasteneingabegerät 4 dient zur Weiterleitung
von Befehlen für die Rechenvorgänge an den Computer
und kann auch zur Eingabe einiger der vorgenannten Eingabedaten
und/oder von Programmen benutzt werden. Die Ausgabeeinheit
5 dient zur Umsetzung der vom Rechner berechneten
numerischen Werte in entsprechende Ansteuersignale, die
auf Treiberschaltungen für X-, Y- und Z-Achse-Motoren
(nicht gezeigt) verteilt werden, die ihrerseits betriebsmäßig
mit der bewegten Einheit (nicht gezeigt) verbunden
sind. Die errechneten numerischen Werte für eine gewünschte
Vorschubbahn des Bauteils müssen nicht sofort in dieser
Weise benützt werden, sondern können auf einem Aufzeichnungsträger,
etwa Lochstreifen, für die spätere Verwendung
bei der Reproduktion gespeichert werden.
In Fig. 2 ist die zu erzeugende dreidimensionale Oberfläche
10 eines Werkstücks in einem kartesischen Koordinatensystem
dargestellt, die sich aus mehreren elementaren Oberflächenbereichen
zusammensetzt. Diese Oberfläche 10 kann unterteilt
werden in fünf ebene Flächenbereiche 11 in der X-Y-Ebene,
in ein Semitoroid 12, dessen Zentrum mit dem Ursprung
O des Systems koinzidiert und dessen Oberfläche gleichmäßig
aus der X-Y-Ebene vorspringt, in eine Halbkugel 13, deren
Zentrum mit dem Ursprungspunkt O koinzidiert, und in vier
Halbzylinder 14, deren Oberflächen gleichmäßig aus der
X-Y-Ebene vorspringen und die sich jeweils radial von
der Halbkugel 13 zu dem Semitoroid 12 erstrecken und einander
unter 90° schneiden.
Gemäß Fig. 3 wird ein Punkt P (X, Y, Z) auf der toroidalen
Oberfläche 12 wie folgt ausgedrückt:
x = (a1 + a2cosβ) cosα (1)
y = (a1 + a2cosβ) sinα (2)
z = a2 sinβ (3)
mit
a₁ = der Radius des Kreises l₁, um den das Toroid gebildet ist;
a₂ = der Radius des um diesen Kreis gebildeten Toroids,
α = der Winkel zwischen der Z-l₂-Ebene und der X-Achse, und
β = der Winkel zwischen der Geraden in der Ebene l₂, der den Punkt P und den Kreis l₁ verbindet.
a₁ = der Radius des Kreises l₁, um den das Toroid gebildet ist;
a₂ = der Radius des um diesen Kreis gebildeten Toroids,
α = der Winkel zwischen der Z-l₂-Ebene und der X-Achse, und
β = der Winkel zwischen der Geraden in der Ebene l₂, der den Punkt P und den Kreis l₁ verbindet.
Durch Weglassen von α und β werden die Gleichungen (1),
(2) und (3) auf folgende Gleichungen reduziert:
oder
Diese allgemeinen Gleichungen (4) oder (5) für torische
Oberflächen sind im Speicher 2 enthalten und werden zur
Beschreibung der bestimmten torischen Oberfläche 12 benutzt,
indem die Parameter a₁ und a₂ einer Zeichnung od. dgl.
entnommen werden. Die gespeicherte Gleichung (4)
oder (5) wird zusammen mit den Daten der Radien a₁ und
a₂ in den Computer eingegeben, der die spezifische Gleichung
für die bestimmte torische Oberfläche 12 ausrechnet. Aus
der Leseeinheit 3 werden ferner aufeinanderfolgende Positionen
in der X-Y-Ebene in einer erwünschten Folge eingegeben,
damit der Computer jeweils die zugehörigen
Z-Achse-Koordinaten für die auf der torischen Oberfläche
12 liegenden Positionen aus der spezifischen torischen
Gleichung errechnet. Ferner erhält der Computer den Befehl,
unter allen möglichen (vier) Lösungen eine Lösung auszuwählen,
die reell ist und das richtige Vorzeichen hat,
das ebenfalls von der Eingabeeinheit 3 eingegeben wird.
Statt der Gleichung (4) oder (5) kann auch die Gruppe
von Gleichungen (1), (2) und (3) in dem Speicher 2 gespeichert
werden. Anstelle der Gleichung (4) oder (5)
oder die Gruppe von Gleichungen (1), (2) und (3) können
auch weiter generalisierte Gleichungen verwendet werden.
So kann das Zentrum des Toroids, dessen Gleichung zu
speichern ist, nicht auf dem Ursprungspunkt des X-Y-Z-Koordinatensystems
liegen. Angenommen, daß das Zentrum
des Toroids 12 an der Position P₀ (X₀, Y₀, Z₀) liegt, so
ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Gleichungen (1),
(2) und (3) durch die folgenden Gleichungen (6) bzw. (7)
bzw. (8) substituiert werden können:
x = xo + (a1 + a2 cosβ) cosα (6)
y = yo + (a1 + a2 cosβ) sinα (7)
z = zo + a2 sinα (8)
Ebenso können die Gleichungen (4) und (5) durch die folgende
Gleichung substituiert werden:
und
Die Gleichungen (6) bis (10) beschreiben torische Oberflächen,
die parallel zu der X-Y-Ebene verlaufen. Diese
Gleichungen werden weiter generalisiert, um Toroide in
einer beliebigen Orientierung sowohl zur X-Y-Ebene als
auch zu der Z-Achse oder zu sämtlichen X-, Y- und Z-Achsen
zu beschreiben. Die Gleichung (10) kann z. B. wie folgt
verallgemeinert werden:
wobei λ, µ und ν Richtungskosinusse sind, d. h., Kosinusse
der durch den Ursprungspunkt O (o, o, o) verlaufenden
Geraden und senkrecht zu der Ebene des Toroids (der den
Kreis l₁ enthaltenden Ebene) sind.
Ferner kann der Querschnitt und/oder der Ring des Toroids
elliptisch sein, wobei der Ring einen längeren Radius
a₁ und einen kürzeren Radius b₁ hat und der Querschnitt
einen längeren Radius a₂ und einen kürzeren Radius b₂
hat. Dann können die Gleichungen (6), (7) und (8) wie
folgt generalisiert werden:
Die Kugeloberfläche 13 wird in den Punkten P (X, Y, Z)
durch die folgende Gleichung ausgedrückt:
(x-xo)² + (y-yo)² + (z-zo)² - R² (15)
wobei R der Kugelradius oder der Abstand zwischen dem
Mittelpunkt der Kugel O₀ (X₀, Y₀, Z₀) und dem Punkt
P (X, Y, Z) ist. Diese Gleichung wird zur Darstellung eines
Ellipsoids wie folgt verallgemeinert:
oder
Unter Bezugnahme auf irgendeine Ebene im dreidimensionalen
Raum mit einer Neigung zu den drei Koordinatenachsen,
die durch Richtungskosinusse (λ, µ, ν) ausgedrückt ist,
wobei der Abstand zwischen dem Ursprungspunkt O (o, o, o)
und der Ebene 1 ist, kann diese Ebene durch die folgende
Gleichung ausgedrückt werden:
λx + µy + νz = l (18)
Für die ebenen Flächenbereiche 11 in Fig. 2 werden
λ=µ=0, ν=1 und 1=0 sowie die Gleichung (7) wie
folgt reduziert:
Z = 0 (19)
was bedeutet, daß die Flächenbereiche 11 in der X-Y-Ebene
liegen.
Unter Bezugnahme auf die Zylinderfläche 14 kann jeder
gegebene Punkt P (X, Y, Z) darauf wie folgt ausgedrückt
werden:
(x-xo)² + (y-yo)² + (z-zo)² - {λ(x-xo) + µ(y-yo) + ν(z-zo)}² = R² (20)
mit P₀ (X₀, Y₀, Z₀) = der Mittelpunkt des Kreises an einem Zylinderende,
R = der Radius dieses Kreises, und
(λ, µ, ν) = Richtungskosinusse der Achse des Zylinders.
R = der Radius dieses Kreises, und
(λ, µ, ν) = Richtungskosinusse der Achse des Zylinders.
Eine konische Fläche, die allerdings bei dem Beispiel
von Fig. 2 nicht vorhanden ist, kann durch die folgende
Gleichung ausgedrückt werden:
{(x-xo)² + (y-yo)² + (z-zo)²} cos²α - {λ(x-xo) + µ(y-yo) + ν(z-zo)}² = O (21)
mit P₀ (X₀, Y₀, Z₀) = Scheitelpunkt des Konus,
α= der von der Konusoberfläche mit der Achse definierte Winkel, und
(λ, µ, ν) = Richtungskosinusse der Konusachse.
α= der von der Konusoberfläche mit der Achse definierte Winkel, und
(λ, µ, ν) = Richtungskosinusse der Konusachse.
Ein Hyperboloid, das ebenfalls in Fig. 2 nicht gezeigt
ist, kann durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
oder
Ein Paraboloid kann durch die folgende Gleichung ausgedrückt
werden:
Eine konische Fläche zweiter Ordnung wird wie folgt ausgedrückt:
oder
Eine einen bestimmten Punkt P₀ (X₀, Y₀, Z₀) durchlaufende
Gerade mit Richtungsverhältnissen (u, v, w) kann durch
die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
Von den oben aufgeführten allgemeinen Gleichungen für
verschiedene elementare Oberflächengeometrien können die
benötigten ausgewählt und zusammen mit dafür erforderlichen
Rechenprogrammen in den Rechner eingegeben werden. Die
Eingabeeinheiten 3 und 4 können dazu genutzt werden, die
gespeicherten allgemeinen Gleichungen an die jeweiligen
speziellen unterteilten charakteristischen Geometrien
einer tatsächlichen Oberfläche anzupassen.
Unter Bezugnahme auf eine bestimmte Oberfläche 10 von
Fig. 2 folgt nachstehend eine Erläuterung bestimmter beispielhafter
Rechenvorgänge.
Eine allgemeine Gleichung (18) aus dem Speicher 2 wird
zur Beschreibung der Flächenbereiche 11 von Fig. 2 dadurch
angepaßt werden, daß mindestens drei Punkte, z. B. drei
der vorhandenen vier Ecken, eingesetzt werden. Es sei
angenommen, daß die drei Punkte bzw. Ecken a, b und c
z. B. wie folgt positioniert sind:
[Xa, Ya, Za] = [-60, -60, 0]
[Xb, Yb, Zb] = [-60, -60, 0]
[Xc, Yc, Zc] = [60, 60, 0]
[Xb, Yb, Zb] = [-60, -60, 0]
[Xc, Yc, Zc] = [60, 60, 0]
so muß die Gleichung (18) folgenden Bedingungen genügen:
λ=µ=0, ν=1 und 1=0, und wird zu Gleichung (19).
Durch Einspeisung von Information für die Bedingungen
λ=µ=0, ν=1 und 1=0 kann der Computer aus der
allgemeinen Gleichung (18) die für die Flächenbereiche
11 spezifische Gleichung (19) errechnen.
Eine Gruppe von allgemeinen Gleichungen (12), (13) und
(14), wobei z. B.
[X₀, Y₀, Z₀, a₁, a₂, b₁, b₂] = [0, 0, 0, 40, 10, 40, 10],
kann auf eine Gruppe spezifischer Gleichungen reduziert werden:
[X₀, Y₀, Z₀, a₁, a₂, b₁, b₂] = [0, 0, 0, 40, 10, 40, 10],
kann auf eine Gruppe spezifischer Gleichungen reduziert werden:
x = (40 + 10 cosβ) cosα (1′)
y = (40 + 10 cosβ) sinα (2′)
z = 10 sinβ (3′)
Durch Einspeisung von Information für die Bedingungen
[X₀, Y₀, Z₀, a₁, a₂, b₁, b₂] = [0, 0, 0, 40, 10, 40, 10],
kann der Computer aus den Gleichungen (12), (13) und (14) die spezifischen Gleichungen (1′), (2′) und (3′) errechnen.
[X₀, Y₀, Z₀, a₁, a₂, b₁, b₂] = [0, 0, 0, 40, 10, 40, 10],
kann der Computer aus den Gleichungen (12), (13) und (14) die spezifischen Gleichungen (1′), (2′) und (3′) errechnen.
Ebenso kann die allgemeine Gleichung (11) aufgrund von
λ=µ=0 und ν= auf die spezifische Gleichung reduziert
werden:
Für jeden Zylinder müssen die Koordinaten [Xs, Ys, Zs],
[Xe, Ye, Ze] des Mittelpunkts jedes kreisförmigen Endes
und der Radius R angegeben werden. Zum Beispiel gilt
[Xs, Ys, Zs, R] = [0, -40, 0, 4] und [Xe, Ye, Ze, R] = [0, 40, 0, 4].
[Xs, Ys, Zs, R] = [0, -40, 0, 4] und [Xe, Ye, Ze, R] = [0, 40, 0, 4].
Wenn die Koordinaten des Mittelpunkts [X₀, Y₀, Z₀] und
der Radius R gegeben sind, wird die allgemeine Gleichung
(15) reduziert. Durch Eingabe der Daten für [X₀, Y₀, Z₀, R]
= [0, 0, 0, 8] kann z. B. der Computer die allgemeine
Gleichung (15) so rechnen, daß die spezifische Gleichung
x² + y² + z² = 64 (15′)
erhalten wird.
Zur Bestimmung jeder Position, die vom bewegten Bauteil
überfahren werden soll, müssen zwei Koordinaten, z. B.
die X- und die Y-Koordinate, abgetastet und zur Errechnung
der dritten, also der Z-Koordinate verwendet werden. So
erhält man für jeden elementaren Bereich in der Oberfläche
10 zwei Koordinatenendpunkte für die erste und die zweite
Achse, nämlich X₀ und Xn sowie Y₀ und Yn. Der Bereich
der X-Achse-Koordinate Xn-X₀ und derjenige der Y-Achse-Koordinate
Yn-Y₀ kann dann in gleicher Weise durch n bzw.
m dividiert werden, so daß sowohl für die X- als auch
für die Y-Achse in gleicher Weise ein vorgeschriebener
Verschiebungsschritt Δx, Δy, z. B. 1 µm, 2 µm, 5 µm,
10 µm, 30 µm, 50 µm oder 500 µm, vorgesehen wird. Jeder
Abtastzyklus umfaßt die Festlegung der ersten der beiden
Koordinaten, also X, und die anschließende Abtastung der
zweiten Koordinate Y. So wird die X-Koordinate zuerst
bei X₀ (=-60) festgelegt, und die Y-Koordinate wird von
Y₀ (=-60) zu Yn (=60) schrittweise jeweils um einen
Schritt Δy abgetastet. Nach Beendigung dieses ersten
Abtastzyklus wird die X-Koordinate um Δx von X₀ zu X₁
(=-60+Δx) verschoben, und es folgt der zweite Abtastzyklus,
in dem wiederum die Y-Koordinate von Y₀ nach Yn
abgetastet wird. Dieser Zyklus wird aufeinanderfolgend
wiederholt, bis die X-Koordinate Xn (=60) erreicht ist.
Für jeden Satz von abgetasteten X- und Y-Koordinatenwerten
wird der Z-Koordinatenwert aus der Gleichung errechnet,
die für den Abtastbereich zutrifft. Daten, die eine bestimmte
Gleichung bezeichnen, die einer bestimmten Gruppe
von X- und Y-Koordinaten zugeordnet ist, werden natürlich
in den Rechner eingegeben. Wenn die Gleichung mehr als
eine Lösung hat, wird der Rechner ferner so programmiert,
daß er unter diesen diejenige Lösung auswählt, die reell
ist und ein positives Vorzeichen hat, insoweit die Oberfläche
von Fig. 2 betroffen ist, bei der der Z-Koordinatenwert
jedes Punkts auf der Oberfläche nicht kleiner als 0 ist.
Fig. 5 zeigt eine weitere Oberfläche 15, mit einem in
der X-Y-Ebene liegenden ebenen Flächenbereich 11 sowie
einer daran angrenzenden konkaven Fläche, die vier Wände
16a, 16b, 16c und 16d sowie einen daran angrenzenden Boden
17 umfaßt. Jede Wand 16a-16d ist als Teil eines Toroids
definiert, das einen Ringradius R und einen Kreisquerschnittsradius
r aufweist. Die allgemeine Gleichung (11)
für ein Toroid wird aufgrund von λ=µ=0 und ν=1
auf die Gleichung (10) reduziert. Eingabedaten zur weiteren
Reduktion der Gleichung (10) auf vier Gleichungen, die
jeweils für die Flächen der Wandungen 16a, 16b, 16c und
16d spezifisch sind, werden wie folgt angegeben:
für 16a, [Xo, Yo, Zo, R, r] = [105, 0, 0, 120, 40]
für 16b, [Xo, Yo, Zo, R, r] = [0, -105, 0, 120, 40]
für 16c, [Xo, Yo, Zo, R, r] = [-105, 0, 0, 120, 40]
für 16d, [Xo, Yo, Zo, R, r] = [0, 105, 0, 120, 40]
für 16b, [Xo, Yo, Zo, R, r] = [0, -105, 0, 120, 40]
für 16c, [Xo, Yo, Zo, R, r] = [-105, 0, 0, 120, 40]
für 16d, [Xo, Yo, Zo, R, r] = [0, 105, 0, 120, 40]
Zur Definition des Flächenbereichs 11 werden die Koordinaten
von drei Punkten a₁, b₁ und c₁ wie folgt angegeben:
[-60, -60, 0]
[60, 60, 0]
[60, 60, 0]
[60, 60, 0]
[60, 60, 0]
Ebenso wird der Boden 17 durch Angabe der jeweiligen Koordinaten
der drei Punkte a₂, b₂ und c₂ definiert, die wie
folgt identifiziert werden:
[-60, -60, -30]
[60, -60, -30]
[60, 60, -30]
[60, -60, -30]
[60, 60, -30]
Claims (2)
1. Verfahren zur numerischen Vorschubsteuerung eines
Bauteils entlang einer Vorschubbahn auf einer vorbestimmten
Oberfläche in einem dreidimensionalen Koordinatensystem,
bei dem in einem Computer Lage-Sollwerte
des zu steuernden Bauteils aus in einem Speicher abgespeicherten
Gleichungen errechnet und zu Daten für
die Vorschubbewegung des Bauteils verarbeitet werden,
gekennzeichnet durch
folgende Verfahrensschritte:
- a) Unterteilen der Oberfläche in elementare Oberflächen-Bereiche, die jeweils durch eine spezifische Gleichung beschrieben werden können;
- b) Erstellen von Gleichungen für jeden elementaren Oberflächenbereich und Speichern der erstellten Gleichungen im Speicher;
- c) Festlegen einer Folge von zweidimensionalen Positionen in dem dreidimensionalen Koordinatensystem mit zwei vorbestimmten Koordinaten;
- d) aufeinanderfolgendes Eingeben der Koordinaten der zweidimensionalen Positionen in den Computer, welcher für jede Position den Wert der dritten Koordinate aus den Gleichungen und den eingegebenen zwei Koordinaten berechnet und damit die Vorschubbahn dreidimensional bestimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bestimmung jeder vom bewegten Bauteil angefahrenen
Position in inkrementalen Schritten (AX; AY) zwei Koordinatenwerte
(X; Y) jeweils nacheinander abgetastet
und für jeden Satz von abgetasteten Koordinatenwerten
der dritte Koordinatenwert (Z) aus der jeweiligen
Gleichung berechnet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56166159A JPS5868112A (ja) | 1981-10-16 | 1981-10-16 | コンピュータ数値制御方法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3238360A1 DE3238360A1 (de) | 1983-04-28 |
| DE3238360C2 true DE3238360C2 (de) | 1991-05-08 |
Family
ID=15826156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823238360 Granted DE3238360A1 (de) | 1981-10-16 | 1982-10-15 | Computerisiertes nc-verfahren |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4617623A (de) |
| JP (1) | JPS5868112A (de) |
| DE (1) | DE3238360A1 (de) |
| FR (1) | FR2514912B1 (de) |
| GB (1) | GB2111245B (de) |
| IT (1) | IT1150394B (de) |
Families Citing this family (23)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| JPS61103206A (ja) * | 1984-10-26 | 1986-05-21 | Okuma Mach Works Ltd | Ncデ−タ作成装置における3次元形状の加工方式 |
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