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DE3235959A1 - Verfahren und vorrichtung zur bodenlockerung, saatbettherrichtung und bestellung mit traktoren und arbeitsgeraeten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur bodenlockerung, saatbettherrichtung und bestellung mit traktoren und arbeitsgeraeten

Info

Publication number
DE3235959A1
DE3235959A1 DE19823235959 DE3235959A DE3235959A1 DE 3235959 A1 DE3235959 A1 DE 3235959A1 DE 19823235959 DE19823235959 DE 19823235959 DE 3235959 A DE3235959 A DE 3235959A DE 3235959 A1 DE3235959 A1 DE 3235959A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tractor
wheels
soil
combination according
equipment combination
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823235959
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst 7326 Heiningen Weichel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kuhn SAS
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823235959 priority Critical patent/DE3235959A1/de
Publication of DE3235959A1 publication Critical patent/DE3235959A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B29/00Rollers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B79/00Methods for working soil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Bodenlockerung,
  • Saatbettherrichtung und Bestellung mit Traktoren und Arbeitsgeräten Die ErEindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Bodenlockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung, bei dem zweiachsige Traktoren und front- und heckseitige Anbaugeräte verwendet werden, die gleichzeitig die Bodenlockerung, die Vcrbereitung eines Saatbettes und das Ausbringen der Saat durchführen und zwischen deren Vorder- und Hinterradspuren zusätzliche Andrückwalzen oder -Räder angeordnet sind, die einen Teil des Schleppergewichtes auf dem Erdboden neben den Radspuren abstützen und dadurch die Entstehung zu tiefer Fahrspuren oder schädlicher Bodenverdichtungen durch die Schlepperräder -vermeiden.
  • Eine Gerätekombination zur Ausführung eines solchen Verfahrens ist aus der deutschen Patentanmeldung P 31 48 679.7 bekannt. Sie hat den Nachteil, daß das neue Verfahren nur mit einem Spezial traktor durchführbar ist, der je einen front- und heckseitigen Kraftheber und je eine Front- und Heckzapfwelle aufweist und vorzugsveise mit Ballonreifen ausgerüstet ist.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Hinterräder des Schleppers in den Fahr spuren der Vorderräder angeordnet sind, und daß deshalb die zusätzlichen Stützwalzen verhältnismäßig breit ausgeführt werden müssen und außerdem nur zusammen mit etwaigen Arbeitsgeräten aushebbar sind. Außerdem erschweren sie die Lenkung des Fahrzeuges in abgelassenem Zustand.
  • Deshalb wurde auch schon versucht, vor den Vorderrädern und zwischen den Radspuren des Schleppers eine sogenannte Zentralrädergruppe anzuordnen, die am Vorderteil des Schlepperrahmens lösbar, höhenverstellbar und durch einen Hydraulikzylinder sowohl aushebbar als auch belastbar angeordnet werden kann. Sie besteht aus wenigstens vier nebeneinander angeordneten Rädern, die etwa so groß sind, wie die Vorderräder des Schleppers und über einzelne Lenkstangen und Spurhebel miteinander, sowie mit der Lenkvorrichtung des Schleppers verbunden sind. Sie stützen insbesondere auf lockerem und unebenem Erdboden einen Teil des Schleppergewichtes zwischen den Radspuren ab und erleichtern auch das Befahren unebener, z.B. grobschollig gepflügter Felder. Sie tragen deshalb dazu bei, ein (z.B. in einem vorherigen Arbeitsgang durch am Heck des Schleppers angebrachte Geräte zur Bodenlockerung und Krümelung) stark gelockertes Saatbett leicht und auf der ganzen Drillbreite gleichmäßig zu verfestigen; Danach können z.B. auch alle Feinsämereien sehr gleichmäßig und flache ausgesät werden, ohne daß die Bodenoberfläche durch Radspuren unterbrochen oder gar die Ackerkrume streifenweise verdichtet wird.
  • Diese Zentralrädergruppe ist aber sehr aufwendig gebaut und das An- und Abbauen am Schlepper ist verhältnismäßig umständlich.
  • Es wurde auch schon ein mit hydraulisch absenkbaren Stützrädern versehenener Hublenkwagen gemäß der deutschen bzw. P 32 14 768.6 Patentanmeldung P 32 05 200.6 / bekannt, der entweder unmittelbar zwischen mehreren, am Heckkraftheber eines Schleppers angebauten Kombinationsgeräten angeordnet oder z.B. mit einer Stützwalze verbunden werden kanne Seine absenkbaren Räder werden während der Fahrt über das Feld ausgehoben. Bei der Straßenfahrt bzw. beim Wenden am Feldrand werden sie hydraulisch abgesenkt, so daß sie den größten Teil des Gewichtes der Gerätekombination tragen können. Das ermöglicht die gleichzeitige Verwendung mehrerer Arbeitsgeräte auch hinter leichten Schleppern. Dieser sog. Hublenkwagen hat aber ebenfalls den Nachteil, daß er verhältnismäßig teuer ist und meistens auch die Baulänge der Gesamt-Kombination vergrößert. Bei der Straßenfahrt sind zusätzliche Vorkehrungen erforderlich, um das seitliche Schlingern der am Schlepper angehängten schweren Gerätekombination zu vermeiden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und Insbesondere ein Verfahren und eine Gerätekombination zu schafen, das bzw. die mit wenigen, sehr preisgünstigen Zusatzgeräten auch an Normalschleppern verwendbar ist bzw. sind, bei der die zusätzlichen Stützräder bzw. -Walzen gelenkt und erforderlichenfalls separat ausgehoben und abgesenkt werden können, ohne daß z.B. ein- und derselbe Bodenstreifen mehrmals entweder von Stützwalzen oder von Schlepperrädern befahren wird.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Kombination folgender, für sich allein zum Teil bekannter Maßnahmen: a) Die Schlepperräder werden so angeordnet; daß sämtliche Radspuren der Vorder- oder Hinterachsen nebeneinander liegen. Dies wird z.B. dadurch erreicht, daß alle Hinterradspuren außerhalb aller Vorderradspuren angeordnet werden.
  • b) Zwischen den inneren Radspuren des Schleppers sind Doppelräder oder eine schmale Walze angeordnet, die maximal zwei gelenkte Achsschenkel aufweist oder nur 1?nachlaufend lenkbar'1 und c) Außerdem mit einem Kraftheber zur lösbaren Anbringung aushebbarer Arbeitsgeräte versehen ist.
  • Vorzugsweise ist die Zentralrädergruppe am Traktor hydraulisch oder mechanisch höhenverstellbar bzw.
  • belastbar angeordnet.
  • Die zur Lösung der mit der Erfindung gestellten Äufgabe erforderlichen Verfahrensmerkmale und baulichen bzw. maschinellen Mittel sind in den Patentansprüchen niedergelegt, in den Zeichnungen dargestellt und anhand diesen im Detail, soweit-erforderlich, näher beschrieben.
  • Die Erfindung wird in den Zeichnungen anhand mehrerer Ausführungsbeispiele in der Weise erläutert, daß Merkmale, die in einer Figur gezeichnet oder beschrieben sind, in sinngemäß gleicher Weise auch auf andere Äusführungsbeispiele übertragbar sein sollen.
  • Es zeigen Fig. 1 eine schematische Seitenansicht; Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Bestellschlepper gemäß Patentanmeldung P 31 486 797, der aufgrund der vorliegenden Erfindung verbessert wurde; Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht und Fig. 4 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel an einem Normalschlepper; Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel; Fig. 6 zeigen Teilseitenansichten auf und weitere Fig. 11 Ausführungsbeispiele; Fig. 7 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein an einem Breitspurgeräteträger verwirklichtes Ausführungsbeispiel; Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht eines Geräteträgers mit einem anderen Ausführungsbeispiel; Fig. 9 zeigt die Seitenansicht eines Normalschleppers in einem weiteren Ausführungsbeispiel; Fig. 10 zeigt eine Teilseitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles; Fig. 12 zeigt aie Teilseitenansicht und Fig. 13 eine Teildraufsicht eines weiteren Ausführungsbeispieles; Fig. 14 zeigt eine Teilseitenansicht, Fig. 15 eine Teildraufsicht eines weiteren Ausführungsbeispieles; Fig. 16 zeigt eine Teilseitenansicht und Fig. 17 eine Teildraufsicht eines weiteren Ausführungsbeispieles.
  • Wie Fig. 1 und 2 zeigen trägt der vorzugsweise mit Ballonrädern 2 ausgerüstete Spezialschlepper an seiner Vorderseite mit einem Kraftheber 3 eine Rotoregge 5, der hintere Kraftheber eine Drillmaschine 6. Die Spur-weite der Vorderräder 2a ist so weit verringert, daß die Radspuren 41a innerhalb der Radspuren 41b der Hinterräder 2b laufen. Zwischen den Radspuren 41a befindet sich eine schmale Stütz- bzw. Zusatzwalze 8, deren Spur genau zwischen den Radspuren 41a liegt. Dadurch wird die gesamte Arbeitsbreite der Drillmaschine6 lückenlos von den Traktorrädern bzw. der Zusatzwalze oberflächlich verfestigt, ohne daß es zu tief eingeschnittenen Radspuren oder Bodenverdichtungen kommt. Die am hinteren Kraftheber angebrachte Zusatzwalze 9 kann. entweder in der Breite der vorderen Zusatzwalze 8a oder in der Gesamtbreite der Drillmaschine ausgeführt werden. Sie ist in vielen Fällen auch ganz entbehrlich.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen ein anderes Ausfuhrungsbeispiel eines Normalschleppers mit hinterem Kraftheber 4, an dem eine Drillmaschine 6, die auf einer Packerwalze 5 aufgebaut sein kann, angeordnet ist. Seine Hinterräder 2b1 sind mit zusätzlichen Zwillingsrädern 2b2 versehen, deren äußere Kanten in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der der Arbeitsbreite der Drillmaschine 6 entspricht.
  • Die Vorderräder 2a sind entweder durch eine ausziehbare Vorderachse 18, oder durch Spezialfelgen 44 mit extremer Einpreßtiefe soweit nach innen versetzt, daß ihre Rad spuren 41a neben den Radspuren 41b der Hinterräder liegen.
  • An der Vorderachse i8- ist ein Anbaurahmen 16 an einem Anlenkpunkt 17 angelenkt, der einen über den Hubzylinder 15 aushebbaren Hublenkwagen 22 trägt, der einen mittigen Hubzylinder 45 aufweist. Er trägt eine in Fahrtrichtung liegende begrenzet schwenkbare Achse für Doppelräder 14a, 14b, die über einen Lenkhebel 19 und einen Lenkzylinder 20 in an sich bekannter Weise gemeinsam mit den Vorderrädern 2a lenkbar sind.
  • Am Hublenkwagen 22 befindet sich ein vorderer Zusatzkraftheber 21, an dem ein Gerät zur Saatbettherrichtung, z.B.
  • eine Rotoregge 5, höhenverstellbar angebracht ist.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Erdboden vor den Vorderrädern 2a gleichmäßig saatfertig hergerichtet und anschließend durch die (sich zu der Gesamtbreite der Drillmaschine 6 addierenden) Spuren der Räder bzw. der Zentralrädergruppe gleichmäßig oberflächlich verfestigt.
  • Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Normalschleppers, bei dem die Vorderräder z.B. auf dem Feld von der Vorderachse 18 entfernt und seitlich an die Doppelräder 14a, 14b des Hublenkwagens 22 angeschraubt sind, der über den Anbaurahmen 16 starr an der Vorderachse befestigt ist. Der Schlepper 1 stützt sich also nur auf den Hinterrädern 2b1 und 2b2 und dem Hublenkwagen 22 mit den Rädern 14a, 14b und 2a, ab. Er bekommt dadurch einen längeren Radstand und eine einfachere Lenkung über den Lenkhebel 19 und den Lenkzylinder 20. Die Rotoregge 5 ist an dem Zusatzkraftheber 21 aufgehängt.
  • Fig. 6 zeigt einen besonders kurz gebauten Hublenkwagen 22, der an dem Frontkraftheber 3, 15 befestigt ist und mit einem eigenen Zusatzkraftheber 21 ausgerüstet ist. Er kann leicht sowohl an der Vorderseite, als auch an der Rückseite eines Traktors angebracht und dadurch z.B.
  • von einem Traktor mühelos an einen anderen Traktor umgesetzt werden. Das ist z.B. dann von Bedeutung, wenn der Hublenkwagen mit zusätzlichen Ballastgewichten ausgerüstet ist.
  • Fig. 7 zeigt einen Breits purgeräteträger 50, dessen Hinterräder 2b1 durch innen angebrachte Zwillingsräder 2b2 verbreitert sind. Er trägt an seinem hinteren Kraftheber 4 die Drillmaschine 6. Seine Vorderräder 2a1 sind mit Zwillingsrädern 2a2 verbreitert und so weit nach innen versetzt, daß ihre Spuren innen 41a an. die Spuren der inneren Hinterräder 41b angrenzen.
  • kn mittleren Kraftheber 32 des Geräteträgers ist eine mittlere Rädergruppe 33 höhenverstellbar befestigt, die auch den Bereich zwischen den inneren Radspuren 41a der Vorderräder 2a oberflächlich verfestigt.
  • Dadurch kann der Kraftheber 3 die Rotoregge 5 aufnehmen.
  • Die Gesamtlänge des Fahrzeuges ändert sich nicht.
  • Fig. 8 zeigt die Seitenansicht eines weiteren Geräteträgers, bei dem am Heckraftheber 4 eine hintere Zentralrädergruppe 13a mit Zusatzkraftheber 34, und an einer Frontladerschwinge 25 eine vordere Krafthebergruppe 13b mit Zusatzkraftheber 21 angebracht ist, an deren Rahmen 27 ein Vertikal lager 28 angebracht ist, um welche die Doppelräder 14 "nachlaufend", d. h. begrenzt frei drehbar angeordnet sind.
  • Fig. 9 zeigt einen Normalschlepper 1 mit an der Vorderachse 18 an einem Anlenkbock 38 angebrachter Schwinge 36, die durch einen Hubzylinder 37 höhenverstellbar ist, an welcher der Rahmen27 einer Zentralrädergruppe 14 höhenverstellbar angebracht ist, der an seiner Vorderseite einen abnehmbaren Dünserstreuer 35 trägt. Am eckraftheber 4 ist nicht nur die Drillmaschine 6 mit Drillorganen 6a, und einer Stütz- und Antriebswalze 9, sondern auch die Rotoregge 5 angebracht.
  • Fig. 10 zeigt eine Teilansicht eines weiteren Normalschleppers 1, an dessen hinterem Kraftheber 4 der Rahmen 27 einer Zentralrädergruppe 14 mit Zusatzkraftheber 34 angebracht ist. Seitlich neben den Zusatzrädern 14 befinden sich über Hydraulikzylinder 46 hölixeriverstel ibare Hubräder 5, die die Zentralrädergruppe 14 ggf. mit eInem etwa am Kraftheber 34 angebauten (nicht dargestellten) schweren Arbeitsgerät, z.B. bei der StraßenDahrt oder beim Wenden am Feldrand ausheben können.
  • Fig. 11 zeigt die Teilseitenansicht eines Schleppers 1 mit Frontladerschwinge 25, die durch eine Strebe 46, die um ein an einer Konsole 48 angebrachtes Scharnier 47 schwenkbar ist, den Rahmen 27 etwa in Vertikallage höhenverstellbar hält, an dessen Vorderseite ein Zusatzkraftheber angebracht ist, dessen Unterlenker 21 beim Anheben des Rahmens 27 auf einem Anschlag 49 aufsitzt. Dadurch kann der vordere Kraftheber 21, wenig die Räder 14 sich auf dem Boden befinden, der Höhe nach pendeln, wenn sich z.B. ein am Kraftheber 21 angebrachtes Arbeitsgerät auf dem Erdboden abstützt. Wird dagegen die um das Vertikalgelenk 28 an einem Zugarm 29 in einem Gabelstück schwenkbar aufgehängte Achse 24 mit dem Zusatzrad 14 ausgehoben, wird auch das an dem Zugkraftheber 21 befindliche, nicht dargestellte, Arbeitsgerät mit hochgenommen.
  • Bei dieser Variante wird außer dem Hubzylinder 26 für die Frontladerschwinge kein zusätzlicher Hubzylinder eines vorderen Krafthebers benötigt.
  • Fia.12 zeigt eine ähnliche Variante bei welcher eine Schwinge 36, die um ein Gelenk 47 einer starren Konsole 39 schwenkbar und durch einen Hubzylinler 45 aushebbar an der Frontseite des Schleppers befestigt ist. Sie trägt den Rahmen 27 mit vorderen Zusatzkraftheber 21 an dessen RUckseite das Vertikalgelenk 28 mit den ioppelrädern 14 angeordnet ist.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel kann das Rad 14 ständig auf dem Erdboden bleiben, weil das Arbeitsgerät am Frontkraftheber 21 separat ausgehoben werde kann.
  • Fig. 13 zeigt die Draufsicht zu Fig. 12.
  • Fig. 14 und 15 zeigen eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Schwingen 36 direkt an der Achse 18 höhenverstellbar befestigt sind.
  • Fig. 16 und 17 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei welchem der Rahmen 27 mit der Zentralrädergruppe 13 an der Frontladerschwinge angelenkt-und durch einen zusätzlichen HubzylDnder 45 45in seiner Neigung einstellbar 13 ist. Die gesamte Zentralrädergruppf kann daher ohne zusätzliche Verbindungselemente ausschließlich an der normalen Kupplungsvorrichtung der Frontladerschwinge sehr einfach angebracht werden.
  • Die mit Lenkeinrichtungen versehene Zentralrädergruppe kann auch beim Umdrehen des Schleppers am Feldrand in abgesenktem Zustand verbleiben. Das erleichtert insbesondere z.B. das Befahren eines gepflügten Bodens. Außerdem können auch schwere Gerätekombinationen verwendet werden, die von leichten Schleppern unter Umständen nicht ausgehoben werden könnten.
  • Da die Zentralrädergruppe den gesamten Bereich zwischen den (nach innen versetzten) Vorderrädern des Schleppers überdeckt, sind alle Schlepperradspuren nebeneinander angeordnet und über die gesamte Arbeitsbreite der Geräte zur Saatbettherrichtung bzw.
  • der Drillmaschine verteilt. Dadurch wird einerseits die gesamte Bodenoberfläche gleichmaßig eingeebnet und dabei nur leicht verfestigt. Andererseits werden weder tiefe Fahrspuren, noch schädliche Bodenverdichtungen verursacht. Die Schlepperräder und die Zentralrädergruppe ersetzen also andere Krümel- oder Packerwalzen, die bisher z.B. hinter den Arbeitsgeräten angebracht werden mußten und dadurch deren Baulänge und Gewicht vergrößert, sowie z.B. den Anbau einer zusätzlichen Drillmaschine erschwert oder verteuert haben.
  • Die am Heck des Schleppers angebauten Rotor- oder Kreiseleggen, Ackerfräsen usw. haben außerdem den Nachteil, daß sie den Ackerboden in den Radspuren des Schleppers (z.B. auf gepflügtem oder vorgegrubbertem Boden) nur ungenügend krümeln konnten, wenn diese streifenweise Vertiefungen und Verdichtungen darstellen.
  • Beim Befahren eines gepflügten Feldes wird außerdem das Lenken des Schleppers erschwert und der Verbrauch von Kraftstoff vergrößert.
  • Bei dem erfindurgsgemäßen Verfahren kann dagegen die Rotor- oder Kreiselegge, Ackerfräse usw. auch vor den Vorderrädern des Schleppers angeordnet werden, so daß die gesamte Ackerkrume gleichmäßig und gut (flach oder tief) zerkleinert, gekrümelt, oberflächlich eingeebnet und Ernterückstände eingemischt werden können, bevor die Räder des Traktors (bzw. die Stützwalze bzw. die Zentralrädergruppe) Bodenvertiefungen oder Verdichtungen verursachen können.
  • Alle Räder des Traktors fahren vielmehr auf bereits eingeebneter Erdoberfläche, wobei sie den Erdboden nur leicht, d.h. so andrücken, daß eine hinter dem Traktor angeordnete Drillmasch-ne eine gute Säarbeit leisten kann. Dies erlaubt die Feldbestellung auch mit sehr leichten Traktoren und außerdem die Anordnung z.B. eines Striegelsoder einer weiteren Andrückwalze hinter der Drillmaschine, ohne daß es zu einer Über-oder Entlastung der Vorder- oder Hinterachse des Traktors kommen kann.
  • Die Zentralrädergruppe kann an jedem üblichen Schlepper (unter Umständen sogar am Frontlader eines Schleppers) angebracht werden. Am Kraftheber der Zentralrädergruppe kann jedes Dreipunkt-Arbeitsgerät auch vor der Vorderachse des Schleppers montiert werden.
  • Wenn z.B. die Vorderräder des Schleppers vor der- Arbeit auf dem Feld abgenommen bzw. an der Zentralrädergruppe angebracht werden, kann die letztere preisgünstiger gebaut und auch nachträglich an jeden vorhandenen Schlepper angebaut werden. Der Schlepper weist in diesem Falle mindestens auf dem Feld einen längeren Radstand auf, ist aber z.B. mit einer hydraulischen Lenkeinrichtung einwandfrei lenkbar. Die gesamte Arbeitsbreite des Gerätes wird daher durch aisschließlich nebeneinander liegende Fahrspuren einzelner Räder bzw. der Zentralradergruppe nur oberflächlich verfestigt, ohne daß schädliche Verdichtungen entstehen.
  • Zur Fahrt auf öffentlichen Straßen muß allenfalls die Zentralrädergruppe angehoben werden, nachdem die Schlepperräder wieder an der Vorderseite montiert sind.
  • Wenn das Feld vor der Saatbettherrichtung und dem Drillen z.B. gepflügt (oder mit einem Grubber tief gelockert) wurde, wobei alle Schlepperräder auf dem ungelockerten Boden laufen konnten, kann der so gepflügte oder gegrubberte Boden beim nächsten Arbeitsgang auch zerkleinert, eingeebnet und Ernterückstände eingemischt werden, bevor ein einziges Rad des Schleppers den Boden befahren hat, wenn das Gerät beim zweiten Arbeitsgang vor dem Schlepper montiert wird.
  • Das Saatgut kann daher Sn einen absolut gleichmäßig durchgearbeiteton, gelockerten, oberflächlich verfestigten Boden abgelegt werden, auch wenn dieser zum Zeitpunkt der Saat noch verhältnismäßig feucht ist, ohne daß es in etwaigen Schlepperspuren zu einer Klutenbildung kommt. Diese tritt stets auf, wenn z.B. die Rotoregge einen vom Schlepperrad befahrenen schweren oder etwas zu feuchten Boden krUmeln soll.
  • Wenn z.B. das Grubbern mit einem hinter dem Schlepper kann angeordneten Gerät erfolgen/;nd an der Frontseite des Schleppers ein Düngerstreuer angeordnet ist, kann der Dünger auf den ungelockerten (oder auf den vorher gelockerten) Boden ausgestreut werden, so daß er bei der anschließenden SaatLettherrichtung von den rotierenden Werkzeugen eines an der Frontseite des Schleppers angeordneten Gerätes mit dem Erdboden vermischt werden kann. Die Düngung, Bodenbearbeitung, Saatbettherrichtung und Bestellung kann daher auch mit leichten und mittleren "Schleppern in einem, höchstens zwei Arbeivsgängen einwandfrei durchgeführt werden.
  • In Ausnahmefällen kann es zweckmäßig sein, außer der Rotoregge auch die Drillmaschine an der Vorderseite des Schleppers anzubringen. Das ist besonders auf leichten oder trockenen Böden orteilhaft, weil die Rotoregge den Boden gleichmäßig krümelt und die DriNW maschine die Saatkörner gleichmäßig ablegt, bevor der Boden durch die Schlepper-Räder streifenweise verdichtet wird. Das gleichmäßig gekrümelte und eingesäte Saatbett wird anschließend auf der ganzen Arbeitsbreite durch alle Schlepperräder (und die zentralen Zusatzräder) gleichmäßig und leicht so verfestigt, daß auch das zuvor flach abgelegte Saatgut angedrückt und daher rasch auflaufen wird.
  • Auch bei schwerem (oder etwas feuchtem) Boden ist die vor den Vorderrädern des Schleppers arbeitende Rotoregge nicht weniger vorteilhaft: Sie kann hier ebenfalls die ganze (vorgelockerte oder gepflügte) obere Bodenschicht sehr gleichmäßig zerkleinern, krümeln und die Ernterückstände einmischen, ohne daß es zur Bildung grober Kluten in etwaigen Fahrspuren kommt. Damit wird der nachteil aller Arbeitsgeräte zur Saatbettherrichtung beseitigt, daß sie auf verhältnismaßig feuchtem Boden in den Spuren mehr (in sich verdichtete) Kluten, d.h. eine weniger lockere und weniger feine Krümel struktur schaffen, als bei der Bearbeitung eines völlig unverdichteten Bodens.
  • Deshalb kann es sehr vorteilhaft sein, durch die vor den Vorderrädern des Schleppers" angebrachte Rotoregge die optimale Krümelstruktur herzustellen, bevor überhaupt Fahrspuren entstehen. Sie kann anschließend durch die (sich auf der ganzen Arbeitsbreite gleichmäßig abstützenden oder mit Niederdruckreifen versehenen ) Räder, bzw. die Stützwalzen gleichmäßig und auch nur leicht verfestigt werden.
  • Alle diese Räder bzw. die Stützwalzen übernehmen daher gemeinsam die Funktion einer Walze oder eines Krumenpackers.
  • Die Drillmaschine kann dann das Saatgut in ein gut gelockertes, gekrümeltes, eingeebnetes, aber nicht zu lockeres, sondern oberflächlich verfestigtes Saatbett ablegen, es (z.B. mit Druckrollen oder einer nachlaufenden leichten Walze) andrücken und durch (gefederte oder rotierende) Zustreicher mit losem Erdreich etwas bedecken. Dies ernöglicht erstmals auch mit üblichen Schleppern und Geräteträgern die absolut perfekte Bodenlockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung in einem Arbeitsgang in erheblich besserer Arbeitsqualität als sie bisher mit Schleppern oder mit Hand- oder Gespanngeräten, möglich war.
  • In diesem Fall übernimmt der Schlepper die Funktion der Walze, so daß an der Rückseite des Schleppers beispielsweise ein Dünyerstreuer oder eine leichte Egge angeordnet werden kann.
  • Wenn dagegen der Boden so feucht ist, daß die von den Werkzeugen einer vor dem Schlepper angeordneten Rotoregge aufgerührte Erde an den Schlepperrädern bzw. an der Stützwalze kleben oder zu Wickelvorgängen führen würde, sollte die Rotoregge und die Drillmaschine wie bisner hinter den Schlepperrädern angeordnet werden. Der Erdboden sollte also ausschließlich hinter dem Schlepper, aber ganz flach (am besten mit rotierenden Werkzeugen) gekrümelt und sofort gesät werden. Die Schlepperräder und die Zentralrädergruppe dienen hier ausschließlich der besseren Verteilung des Schleppergewichtes auf dem Erdboden und der Vermeidung von Bodenverdichtungen oder Vertiefungen durch einzelne Radspuren.
  • Falls sich auf dem Boden noch Ernterückstände befinden, kann an der Vorderseite des Schleppers auch beispielsweise ein Schlegelmäher angeordnet werden. Das Saatgut kann z.B. durch Scheibenschare direkt in die Gründüngung abgelegt werden.
  • Wenn ein schwerer Schlepper zur Verfügung steht, kann auch vor der Vorderachse des Schleppers ein Schichtengrubber angeordnet werden. Der Schlepper stützt sich in diesem Fall mit allen Rädern und der Zentralrädergruppe auf dem frisch gelockerten Boden ab, der dadurch etwas eingeebnet wird, so daß er von der hinter dem Schlepper angeordneten Rotoregge auch sehr flach saatfertig hergerichtet und durch die ebenfalls angekuppelte Drillmaschine bestellt werden kann. Dies ist insbesondere auf verhältnismäßig gut abgetrcckenten oder eine Gründüngung tragenden Böden möglich, wenn die Oberseite der tief gelockerten, aber nicht gewendeten Erdschollen noch eine ausreichende Fahrbahn für die Schlepperräder bildet.
  • Auf leichten oder in gutem Zustand befindlichen schweren Böden kann z.B. -durch in weitem Abstand angeordnete, schmale Stiele, an deren unteren Ende sich schmale Werkzeuge befinden, schonend gelockert werden, wenn z.B.
  • an der Vorderseite des Schleppers ein Kombigrubber angeordnet wird, der den Boden tief lockert, die Oberfläche zerkleinert und einebnet. Er kann dann durch die Schlepperräder und die Zentralrädergruppe oberflächlich verdichtet und durch ein am Heck des Schleppers angeordnetes Bestell-Aggregat eingesät werden.
  • Falls die Schlepperräder in dem gelockerten Boden zu wenig Halt finden, um die erforderlichen Zugkräfte aufzubringen, muß die Rotoregge auf eine sehr geringe Arbeitstiefe eingestellt werden.
  • Die angetriebenen Schlepperräder können auch mit an sich bekannten zusätzlichen Greifern o.ä. versehen werden, die durch die von der Rotoregge gelockerte Oberschicht hindurchgreifen, d.h. sich nur auf dem grobschollig gelockerten Untergrund abstützen.
  • Wie die Figuren 7 u. 8 zeigen, kann das erfindungsgemäße System auch mit besonderen Vorteilen T)ei einem sog. Breitspurgeräteträger, der an sich auf dem Markt schon bekannt ist, angewandt werden: Wenn dieser Geräteträger, der zur Befahren von lebenden Pflanzenbeständen bei Pfleyearsbeiten lediglich sehr schmale Reifen aufweisen muß, die beispielsweise in der Spurweite der Arbeitsbreite der Drillmaschine angeordnet sind, beim Einsatz zur Bodenlockerung, Saatbettbereitung und Bestellung mit den schmalen Rädern ausgerüstet bleibt, hat er den Nachteil, daß er zu geringe Zugkräfte übertragen kann, oder beim Einsatz auf tief vorgelockertem, gut gemischtem und gekrümelten Boden zu tiefe Spuren im Acker hinterläßt, die das spätere Hacken der Bestände erschweren und auch Anlaß zur Wassererosion bieten.
  • Deshalb schlägt die Erfindung vor, einen derartigen Geräteträger mit nach innen angeordneten zusätzlichen Zwillingsrädern (oder auch mit einem austauschbaren, entsprechend breiteren Reifen) auszurüsten xmd die - wie bekannt - verstellbaren (einfach oder doppelt bereiften oder verhältnismäßig breiten) Vorderräder innerhalb der nachfolgenden Spur der Hinterräder an zuordnen.
  • Zwischen den Vorderrädern kann eine Stützwalze angeordnet werden.
  • Besonders vorteilhaft ist auch die Anordnung einer kompletten Sämaschinenkombination gemäß Patentanmeldung P an der Vorderseite des Traktors: Deren überkopf laufende Werkzeuge schälen die oberste Bodenschicht (und etwa darauf wachsende niedrige Pflanzen) sehr flach ab, die zerkleinert vor den Vorderrädern abgeworfen werden, nachdem das (in dieser Patentanmeldung unter Schutz gestellte) Säorgan das Saatgut auf den abgeschälten Bodenhorizont abgelegt und angedrückt hat. Dies ermöglicht ein sehr gleichmäßiges Andrücken der Saatkörner auf den freigelegten Bodenhorizont und das Bedecken der Saatkörner durch ein Erd- und Pflanzengemisch vor jeder Bodenverdichtung oder Vertiefung durch Radspuren des Schleppers bzw.
  • der Zentrallrädergruppe. Es verbessert die Bedeckung, das gleichmäßige Andrücken und damit den Erfolg der Saat. Die oberste Bodenschicht kann erforderlichenfalls durch eine hinter dem Schlepper angebrachte Zinken- oder Rotoregge wieder etwas aufgelockert werden.
  • Das besonders gleichmäßige Saatbett und die gering, aber gleichmäßige Saattiefe führen zu einem sehr guten Aufgang der Saat, die mit keiner der bisher bekannten Vorrichtungen besser verwirklicht werden kann. Das führt zu erheblichen Mehrerträgen und zu einer Verminderung des Aufwandes.
  • Das vorstehend beschriebene Verfahren vereinfacht und verbessert daher insbesondere auch die Bodenbearbeitung, Saatbettherrichtung nach späträumenden Vorfrüchten, wie z.B. Körnermais, Z,uckerrüben usw. und die gleichzeitige oder anschließende Bestellung von Wintergetreide.
  • Es verringert die Anzahl der notwendigen Fahrten über das Feld und ermöglicht erforderlichenfalls auch die Saatbettherrichtung und Bestellung bei etwas zu feuchtem Boden mit einem absoluten Minimum ar. Fahrspuren oder Bodenverdichtungen.
  • Die Erfindung stellt daher einen wesentlichen Fortschritt dar.
  • Bezugszeichenliste 1 Traktor 2 Ballonräder 2a Ballonräder vorne 2b Ballonräder 3 Kraftheber vorne 4 Kraftheber hinten 5 Rotoregge 5a Rahmen 6 Drillmaschine 6a Säorgane 7 Laufräder der Drillmaschine 8 Stütz- und Andrückwalze B Breite Spl Spur E Ackerboden 9 Stütz- und Andrückwalze hinten 10 Zinkenegge 11 Streichblech 12 Andrückwalze 13 Zentrallrädergruppe 3a vordere Zentralrädergruppc 13b hintere Zentralrädergruppc 14 Doppelräder 15 Hubzylinder 16 Anbaurahmen 17 Anlenkpunkt 18 Vorderachse 19 Lenkhebel 20 Lenkzylinder 21 Zusatzkraftheber 22 Hublenkwagen 23 Gabel stück 24 Achse 25 Frontladerschwinge 26 Hubzylinder 27 Rahmen 28 Vertikallager 29 Zug arm 30 Breitspurgeräteträger 31 Mittelholm 32 Kraftheber Mitte 33 Rädergruppe 34 hinterer Zusatzkraftheber 35 Düngerstreuer 36 Schwinge 37 Hubzylinder 38 Anlenkbock 39 starre Konsolen 40 Schwenkrohr 41 Radspuren 42 Achsschenkel 43 Ballastgewichte 44 Spezialfelgen 45 Hubzylinder 46 Strebe 47 Scharnier 48 Konsole 49 Anschlag 50 Geräteträger 51 Hubräder

Claims (17)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Bodenbearbeitung, Saatbettherrichtung und Bestellung mit einem Traktor, bei welchem der Erdboden in einem ersten Arbeitsgang entweder tief gelockert oder gepflügt, in einem zweiten Arbeitsgang saatfertig gekrümelt und entweder gleichzeitig oder in einem anschließenden dritten Arbeitsgang eingesät wird, dadurch ekennzeichnet, daß das im ersten Arbeitsgang durchzuführende Tieflockern oder Pflügen des Bodens ausschließlich durch hinter dem Schlepper angeordnete Arbeitsgeräte erfolgt, daß das anschließende, in einem zweiten Arbeitsgang durchzufuhrende Krümeln, Einebnen eines Saatbettes mindestens zum überwiegenden Teil durch ein vor dem Schlepper angeordnetes Gerät mit zapfwellengetriebenen Werkzeugen, z.B.
    einer Rotor- oder Kreiselegge bzw. einer Ackerfräse so durchgeführt wird, daß der im ersten Arbeitsgang gelockerte oder gepflügte Boden gleichmäßig gekrümelt und eingeebnet wird, bevor irgendwelche Radspuren oder Bodenverdichtungen verursacht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der von den Vorderrädern gleichmäßig gekrümelte und eingeebnete Erdboden auf der ganzen Breite des Arbeitsgerätes durch nebeneinander liegende Radspuren bzw. Zentralrädergruppen bzw. Andrückwalzen gleichmäßig an seiner Oberfläche verfestigt wird, so daß jede streifenweise Verdichtung und/oder tief einschneidende Radspuren vermieden werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß durch die nebeneinander liegenden Radspuren gleichmäßig oberflächlich verfestigte Boden durch ein am Heck des Schleppers angebrachte Drillgerät (6) im sehr ben Arbeitsgang eingesät wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3 dadurch gekernseichnet daß der Boden an der Vorderseite des Schleppers (1) geIumelt und eingesät wird und daß der Boden danach gleichmäßig verfestigt und hinter dem Schlepper flach geeggt wird.
  5. 5. Gerätekombination zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 - 4, gekennzeichnet durch die Kombination nachstehender, für sich allein zum Teil bekannter Merkmale: a) Die Schlepperräder (2a, 2b) werden so angeordnet, daß sämtlicheRadspuren (41) der Vorder- oder Hinterräder (2a, 2b) nebeneinander liegen.
    Dies wird z. B. dadurch erreicht, daß alle Hinterradspuren außerhalb aller Vorderradspuren angeordnet werden.
    b) Zwischen den inneren Radspuren 41a des Schleppers 1 sind als Zentralrädergruppe zusätzliche Doppelräder (14) oder eine schmale Walze (8) angeordnet, die maximal zwei gelenkte Achsschenkel (42) aufweist, oder nur "nachlaufend" um eine vertikale Drehachse 28 schwenkbar gelagert ist.
    c) An der Achse, bzw. dem Rahmen (27) der Zusatzräder (14) bzw. 1Walze (8) ist wenigstens ein Zusatzkraftheber (21) zur lösbaren Anbringung aushebbarer Arbeitsgeräte angeordnet.
  6. 6. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderachse ausziehbar äusgebiidet ist.
  7. 7. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderreifen auf nach innen um die Reifen breite versetzten Felgen montiert sind.
  8. 8. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennseichnet.
    daß der Durchmesser der Vorderräder so bemessen ist, daß die Achsschenkel. und die Spurstangen innerhalb der Felge liegen.
  9. 9. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet 2 daß die Zentralrädergruppe 16 sowohl mit Vorrichtungen 21 zum Anbau von Arbeitsgeräten, als auch mit solchen zum Aufstecken oder Einlegen von Ballastgewichten 43 versehen ist.
  10. 10. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekeenzeichnet, daß die Balla6tgewl.ichte 43 wahlweise an der Zentralrädergruppe oder direkt am Schlepper anbringbar sind.
  11. 11. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralrädergruppe mit separat höhenverstellbaren Stützrädern versehen ist.
  12. 12. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen der Zentralrädergruppe sowohl an der Vorderseite, als auch an der Rückseite mit Dreipunktgestängen von Krafthebern oder Anschlußvorrichtungen für Anbaugeräte ausgestattet ist.
  13. 13. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralrädergruppe an einen Zweitschlepper anhängbar ist, und mit den an ihrer Rückseite angebrachten Anlenkpunkten an einem Anbaubock oder am Kraftheber eines anderen Schleppers ankuppelbar ist.
  14. 14. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe Zentralrädergruppe sowohl vor der Vorderachse, als auch zwischen beiden Achsen, als auch hinter dem Schlepper ankuppelbar ist.
  15. 15. GerAtekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderräder 2a sowohl an der Vorderachse dey Schleppers als auch zeitweise an der Achse der Zentralrädergruppe montierbar sind.
  16. 16. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralrädergruppe über einen Schwenkrahmen an mit dem Rahmen des Schleppers verbundenen Konsolen aushebbar montiert sind.
  17. 17. Gerätekombination nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralrädergruppe hydraulisch oder mechanisch höhenverstellbar bzw. belastbar ist.
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Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: KUHN S.A., ZABERN/SAVERNE, BAS-RHIN, FR

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: ZIMMERMANN, H., DIPL.-ING. GRAF VON WENGERSKY, A.,

8181 Inventor (new situation)

Free format text: WEICHEL, ERNST, 7326 HEININGEN, DE

8110 Request for examination paragraph 44
8130 Withdrawal