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DE3428004A1 - Geraetekombination zur tieflockerung, saatbettherrichtung und bestellung mit verhm. leichten schleppern - Google Patents

Geraetekombination zur tieflockerung, saatbettherrichtung und bestellung mit verhm. leichten schleppern

Info

Publication number
DE3428004A1
DE3428004A1 DE19843428004 DE3428004A DE3428004A1 DE 3428004 A1 DE3428004 A1 DE 3428004A1 DE 19843428004 DE19843428004 DE 19843428004 DE 3428004 A DE3428004 A DE 3428004A DE 3428004 A1 DE3428004 A1 DE 3428004A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
combination according
loosening
cultivator
rotary harrow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843428004
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst 7326 Heiningen Weichel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kuhn SAS
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843428004 priority Critical patent/DE3428004A1/de
Publication of DE3428004A1 publication Critical patent/DE3428004A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/02Combined machines with two or more soil-working tools of different kind
    • A01B49/022Combined machines with two or more soil-working tools of different kind at least one tool being actively driven

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Gerätekombination zur Tieflockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung,-mit verhm. leichten Traktoren.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gerätekombination für Traktoren zur Tieflockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung mit verhm.
  • leichten Traktoren.
  • Unter dem Aktenzeichen P 34 24 250.3 wurde ein neues Verfahren unter Schutz gestellt, bei dem Tieflockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung der Böden wahlweise entweder in einem Arbeitsgang oder in zwei Arbeitsgängen durchgeführt werden können. Im ersteren Falle geschieht dies durch in zwei Reihen angeordnete Schare, von denen die Schare der ersten Reihe an einem vorderen Rahmen und die Schare der zweiten Reihe an einem hinteren Rahmen und zu den Scharen der ersten Reihe auf Lücke und in Fahrtrichtung gestaffelt angeordnet sind, die den Erdboden lokkern, und durch rotierende Werkzeuge, die eine einstellbare Bodenschicht saatfertig krümeln, so daß sie evtl. durch eine angebaute Packerwalze rückverdichtet und durch eine Anbau- oder Anhänge-Drillmaschine eingesät werden kann.
  • Im zweiten Fall geschieht dies dadurch, daß der Boden in einem ersten Arbeitsgang mit den am Schichtengrubber in verhm. großen Abständen angebrachten Blattscharen streifenweise und vorzugsweise nur zwischen oder neben den Fahrspuren gelockert wird, und daß in einem zweiten Arbeitsgang die beim ersten Arbeitsgang ungelockerten Feldstreifen durch an der Rotoregge angebrachte Blattschare fertig gelockert und von den rotierenden Werkzeugen der Rotoregge das ganze "Ackerbeet" saatfertig gekrümelt wird.
  • Derartige Gerätekombinationen bestehen aus wenigstens einem an den Schlepperkraftheber ankuppelbaren Arbeitsgerät, z.B. einem Schichtengrubber, an dessen quer zur Fahrtrichtung angeordnetem Rahmen Haltestiele für Lockerungsschare angeordnet sind, an den wenigstens ein weiteres Arbeitsgerät,z.B.
  • eine Rotoregge ankuppelbar ist, an deren sich quer zur Fahrtrichtung erstreckendem Rahmen wenigstens ein Getriebe und wenigstens ein in seitlichen Lagerschilden gelagerter'iotorisch angetriebener Werkzeugträger mit rotierenden Zinken oder Fräsmessern zur Krümelung der obersten Bodenschicht angeordnet ist und an das vorzugsweise auch eine Krümel- oder Packerwalze und/oder eine Aufbau- oder Anhängerdrillmaschine ankuppelbar ist.
  • Bei dieser Gerätekombination sind Haltestiele für die Werkzeuge zur Lockerung sowohl in erheblichen seitlichen Abständen am Rahmen des ersten Arbeitsgerätes, als auch am Rahmen des zweiten Arbeitsgerätes angeordnet. Die am Rahmen des zweiten Arbeitsgerätes angeordneten Haltestiele sind auf Lücke zu den-vorderen Haltestielen an einem über dem Rahmen und dem Getriebe verlaufenden zusätzlichen Rahmenrohr angeordnet, dessen äußere Enden mit den auch auf den Hauptrahmen des zweiten Gerätes miteinander verbundenen Lagerschilden verschraubt oder verschweißt sind, und das in einem Abstand oberhalb und - in der Draufsicht betrachtet - zwischen den vorderen und hinteren Kanten des Hauptrahmens und auch oberhalb des Getriebes angeordnet ist. An diesem Rahmenrohr sind außer den Stielhaltern für die Haltestiele auch wenigstens zwei Konsolen für die Befestigungsvorrichtungen der Unterlenker des Schleppers und eine nach vorne ragende Konsole für den Oberlenker angebracht.
  • Die Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 3a,3b, 4a,4b,4c der Stammanmeldung zeichnen sich durch starr mit dem Rahmen des Gerätes zur Saatbettherrichtung verbundene zusätzliche tragrohr bzw. Rahmenrohre aus, an die wahlweise Stielhalter für vor oder hinter dem Gerät angeordnete Haltestiele mit Lockerungsscharen angebracht werden können.
  • Die starre Anbringung dieser Tragrohre hat insbesondere bei relativ großen Arbeitsbreiten der Geräte (für schwere Schlepper) den Vorteil, daß beim Soloeinsatz der Rotoregge an dieser einige Haltestiele mit Blattscharen als Spur lockerer angebaut bleiben können. Wenn die Rotoregge in einem gewissen Abstand hinter dem Schichtengrubber angekuppelt wird, können Haltestiele mit Lockerungsscharen sowohl am Schichtengrubber als auch an der Rotoregge in insgesamt mindestens zwei Reihen - die hinteren Stiele gegenüber den vorderen versetzt und in Fahrtrichtung gestaffelt - angebracht werden, ohne daß die an der Rotoregge verbliebenen Stiele umgesetzt werden müßten. Dadurch kann jeder verdichtete'Erdboden beliebig flach oder tief gleichmäßig gelockert werden, ohne daß zu große Erdschollen entstehen können und ohne daß es erforderlich ist, ei geringer Arbeitstiefe Flügelschare und bei größerer Arbeitstiefe Blattschare zu verwenden.
  • Dies hat aber bei mittleren und kleineren Arbeitsbreiten den Nachteil, daß z.B. bei Gerätekombinationen für kleinere Schlepper, bei denen die Lockerungsschare in wenigstens zwei Reihen und eine davon vor den rotierenden Werkzeugen angeordnet werden sollen, der Schichtengrubber stets in einem Abstand vor der Rotoregge angeordnet werden muß, so daß die Gesamtkombination für viele Schlepper noch zu lang und zu schwer ist, um problemlos ausgehoben werden zu können.
  • In manchen Fällen kann zwar der Besitzer eines kleineren Schleppers auf den auch für sich allein einsetzbaren Schichtengrubber verzichten, indem er die Haltestiele für die Lockerungsschare in zwei Reihen an der Rotoregge anbaut, eine Reihe vor und eine hinter dem Rahmen der Rotoregge. Dies ist aber nur dort sinnvoll, wo der Boden von den Lockerungsscharen verhm. tief gelockert und von den rotierenden Zinken nur flach gekrümelt werden soll, oder wenn er ohnehin schon so locker ist, daß die rotierenden Zinken die Oberschicht krümeln können, bevor die hinter dem Rahmen angebrachten Lockerungsschare den Boden unterfahren, anheben und lockern können.
  • Die Erfindung löst daher die Aufgabe, das Gerät zur Saatbettherrichtung, insbesondere den Rahmen und den Anbaubock so zu verbessern, daß die Gerätekombination bei Bedarf noch leichter und kürzer gebaut werden kann, als diejenige nach der Anmeldung P 34 24 250.3.
  • Die vorliegende Zusatzerfindung löst diese Aufgabe dadurch daß das Zusatzrohr des Schichtengrubbers wahlweise fest oder höhenbeweglich vor dem Rahmen der Rotoregge oder fest oder höhenverstellbar über dem Rahmen der-Rotoregge ankuppelbar ist.
  • Die Blatt - oder Flügelschare können am einbalkigen Schichtengrubber in beliebigen Abständen nebeneinander und neuerdings dadurch auch zueinander "auf Lücke", d.h. in Fahrtrichtung gestaffelt in bis zu drei Reihen angeordnet werden, daß einige Haltestiele für die Lockerungsschare am Schichtengrubber und einige weitere an der neuen Rotoregge angebaut werden.
  • Dies ermöglicht die problemlose Lockerung der Rads spuren des Schleppers auch dann, wenn die Rotoregge und/oder die Drillmaschine direkt am Schlepperkraftheber angebaut wird.
  • Ferner ermöglicht dies die Anordnung der vorderen Haltestiele in so großen seitlichen Abständen, daß auch bei großen Strohmengen keine Verstopfungsgefahr besteht. Außerdem ermöglicht dies die Verwendung von Blattscharen mit dem für eine lückenlose Bearbeitung erforderlichen verhm. geringen "Strichabstand".
  • Damit können alle Arbeitsgeräte zur Bodenlockerung, Saatbettherrichtung, Bestellung und Pflege jeweils die Arbeitsbreite der Drillmaschine aufweisen, so daß sie auch erstmals alle wahlweise beliebig miteinander oder mit der Drillmaschine oder sonstigen Arbeitsgeräten gekuppelt werden können.
  • Wenn also der Boden z.B. bei der Stoppelbearbeitung nur flach gelockert und gekrümelt werden soll, kann mit den meisten Schleppern auf volle Arbeitsbreite gelockert, das Saatbett hergerichtet und z.B. durch eine Aufsatz-Drillmaschine auch gleichzeitig bestellt werden.
  • Auf schweren, verdichteten Böden ist es dagegen möglich und vorteilhaft, beide Arbeitsgerätevoneinander zu trennen und in einem ersten Arbeitsgang mit dem Schichtengrubber und weitgestellten Blattscharen und einer evtl. angekuppelten Kombiwalze tief zu lockern, anschließend nur das Gerät zur oberflächlichen Krümelung des Bodens anzukuppeln und mit den an diesem angebrachten Blattscharen, die beim ersten Arbeitsgang ungelockert gebliebenen Feldstreifen, insbesondere die Fahrspuren des Schleppers zu lockern, mit den rotierenden Werkzeugen die gesamte Oberschicht flach zu krümeln und mit einer angehängten oder aufgesattelten Drillmaschine einzusäen.
  • In beiden Fällen bleiben die an jedem Gerät montierten Haltestiele und Lockerungsschare unverändert, weil es nicht erforderlich ist, Werkzeugstiele umzusetzen und/ oder eine Scharausführung abzuschrauben und eine andere Scharausführung anzuschrauben.
  • Da mit diesem Verfahren und diesen Geräten erstmals alle Arbeitsgänge der Bodenlockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung und Unkrautbekämpfung mit der Arbeitsbreite der Drillmaschine durchführbar sind, werden die Investitions- und die Betriebskosten der Landwirtschaft verringert. Gleichzeitig wird die Bodengare verbessert und schädliche Fahrspuren im bearbeiteten Feld werden weitgehend vermieden.
  • Die Stecktaschen für die Haltestiele können entweder am Tragrahmen des Gerätes zur Saatbettherrichtung fest angeschweißt oder ggf. in verschiedenen Abständen seitlich verstellbar an den dafür vorgesehenen Zusatzrohren - bei Bedarf auch nachträglich - angeschraubt werden. Sie sind so ausgebildet, daß die Höhenlage der Haltestiele auf einfachste Weise eingestellt und mit Steckern oder Zusatzschrauben fixiert werden kann.
  • Weitere wichtige Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung der gezeichneten Ausführungsbeispiele und aus den Ansprüchen. Die Erfindung wird anhand mehrerer, in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele in der Weise erläutert, daß Merkmale, die in einer Figur bezeichnet oder beschrieben sind, sinngemäß auch auf andere Ausführungsbeispiele übertragbar sein sollen.
  • Es zeigen: Figur 1: eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht auf ein Arbeitsgerät zur flachen oder tiefen Bodenlockerung, z.B. einen Schichtengrubber, Figur 2: eine entsprechende Ansicht auf ein Arbeitsgerät mit angetriebenen Werkzeugen zur Saatbettherrichtung, z.B.
  • eine Rotoregge Figur 3: die entsprechende Ansicht auf die vorgenannten Geräte in zusammengekuppeltem Zustand Figur 4: die Seitenansicht Figur 5: die Draufsicht Figur 6: die teilweise geschnittene Seitenansicht eines Zusatzrahmens Figur 7: die teilweise geschnittene Seitenansicht und Figur 8: die Draufsicht auf die Kombination dieses Zusatzrahmens mit der Rotoregge Figur 8 eine teilweise geschnittene Seitenansicht und Figur 9: eine Ansicht von vorne auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der Rotoregge zeigt eine perspektivische Teilansicht des Rahmens der Rotoregge mit aufgesetztem, abnehmbaren Anbaubock mit Unterlenker- und Oberlenkerkonsole und an Spindeln höhenverstellbar gehalterten, ausziehbaren Unterlenkern zum Anbau eines Folgegerätes, z.B. einer Drillmaschine.
  • Figur 10 zeigt die schematische Seitenansicht einer Rotoregge mit aufgesattelter Drillmaschine.
  • Figur 11 zeigt die schematische Seitenansicht einer Kombiwalze mit aufgesattelter Drillmaschine.
  • Wie die Figur 1 zeigt, weist der Rahmen 4 des Arbeitsgerätes 1 außer den Unterlenkerkonsolen 31 und der Oberlenkerkonsole 33 z.B. zwei aufgesetzte Rohre 125 auf, in dem eine Gewindespindel drehbar gelagert ist, deren Gewinde in Buchsen 124 greift, die am unteren Ende mit einer Öse 130 versehen sind.
  • Am Rahmenrohr 4 können sowohl normale Stielhalter 25 als auch "auskragende" Stielhalter 131 angebracht werden, so daß die Haltestiele 3 in unterschiedlichen Abständen unterhalb, vor oder hinter dem Rahmenrohr 4 angebracht und daher auch in zwei Reihen montiert werden können, von denen die hintere Reihe zu den Stielen der vorderen Reihe auf Lücke steht und in Fahrtrichtung gestaffelt angeordnet ist.
  • Figur 2 zeigt das Gerät zur Krümelung des Bodens bzw. Saatbettherrichtung, z.B. eine Rotoregge 7 mit einem Rahmen 8 , seitlichen Lagerschilden 52 , an denen lösbar eine Lagerplatte 132 befestigt ist, welche das Lager 133 des rotierenden Werkzeugträgers 6 mit Zinken oder Fräsmessern 27 aufnimmt. An der Vorderseite der Lagerschilde 133 sind seitliche Schutzbleche.
  • 134 abnehmbar angebracht. Die mittleren Konsolen 26 sind in Abständen auf die nach vorne verlängerte Wand 47a des Hohlträgers 47 des Rahmens 8 in Abständen aufgeschweißt und nehmen zwischen sich eingeschweißte Ständer 120 auf, die mit Traversen 135 verbunden sind, von denen die obere außen Konsolen für abnehmbare Kugel augen 136 und in der Mitte die Oberlenkerkonsole 137. trägt. Die mittleren Konsolen 26 weisen eine Aussparung 138 für etwa nach der Seite geführte Getriebewellen auf und sind nach vorne verlängert. Ihre Oberkante 26a bildet die untere Begrenzung einer Nische 123 , die nach hinten von den Ständern 120 begrenzt wird, in welche entweder bei Bedarf das Rahmenrohr 4 des Arbeitsgerätes 1 oder ein zusätzliches Rahmenrohr (30) aufsetzbar ist, und z.B. in durch einen in die Bohrung 139 einsteckbaren Bolzen starr verbunden ist. Die Konsolen 26 könne.n durch die Bohrungen 140 entweder über Unterlenker mit dem Arbeitsgerät 1 gekuppelt werden oder auch starr bzw. höhenbeweglich mit diesem Gerät verbunden werden. Wenn das Arbeitsgerät 7 direkt an den Kraftheber eines Schleppers anzuhängen ist, können in den Bohrungen 140 Vorsatzkonsolen 142, 141 angesteckt werden, um den Anschlußpunkt der Unterlenker nach vorne zu verlegen. Diese Vorsatzkonsolen können auch als Stielhalter ausgebildet werden.
  • Wie aus Figur 3 ersichtlich ,können auf diese Weise beide Arbeitsgeräte 1 und 7 derart fest aber höhenverstellbar und trotzdem auch lösbar zusammengekuppelt werden; daß das Rahmenrohr des Schichtengrubbers in der Nische 123 obrhalb des Getriebes und des Rahmens des Arbeitsgerätes 7 zu liegen kommt, über die Spindel 126 kann die Rotoregge unterhalb des Rahmens begrenzt höhenverstellbar gemacht werden. Haltestiele mit Lockerungsscharen können sowohl vor der Rotoregge am Schichtengrubber als auch hinter der Rotoregge am Schichtengrubber anmontiert werden.
  • Dies ergibt eine extrem kurze Bauweise und schafft natürlich auch die Möglichkeit zum Ankuppeln eines zweiten Schichtengrubbers vor dieser Kombination gemäß Figur 3 alle Stiele in zwei Reihen gestaffelt und die hinteren Stiele auf Lücke zu den vorderen Stielen anzubringen.
  • Um diese Kombinationmöglichkeit zu verbilligen, ist auch vorgesehen anstelle des Schichtengrubbes auf die Rotoregge gemäß Figur 4, 5 und 6 ein einfaches Rohr 30 ohne Unter- und Oberlenkerkonsolen aufzusetzen, an dem Stielhalter nach vorne und nach hinten anbringbar sind. Dieses Rohr 30 kann fest oder lösbar mit dem Arbeitsgerät 7 verbunden werden, so daß im wesentlichen die gleichen Eigenschaften der Kombination erreichbar sind, wie diejenigen gemäß Figur 1-3.
  • Die Figur 8 zeigt ein etwas abgewandeltes Beispiel des Arbeitsgerätes 7 derart, daß starre Rahmenrohre etwas tiefer, lediglich zwischen den inneren Konsolen 26 und den äußeren Lagerschienen eingeschweißt sind, so daß an der Rotoregge sowohl der Schichtengrubber direkt aufgesattelt und in der Nische untergebracht werden kann, als auch an der Rotoregge allein nur auskragende Werkzeughalter nach vorne und hinten angebracht werden können. Dies hat den Vorteil, daß auch die Rotoregge-selber zu einer Art Rotorgrubber ausgebaut, d.h. ohne zusätzlichen Schichtengrubber, insbesondere hinter leichten Schleppern, mit ein oder zwei Reihen von Werkzeugen eingesetzt werden kann. Die zusätzlichen Rahmenrohre dienen zusätzlich als Basis für die Befestigungsteile für eine aufsetzbare Drillmaschine und auch ganz allgemein als Versteifung des Rahmens der Rotoregge, so daß dadurch verhältnismäßig große Arbeitsbreiten sehr preis- und gewichtsgünstig sowie raumsparend geschaffen werden können.
  • Figur 9 zeigt die perspektivische Ansicht eines Anbaubockes zur Rotoregge, der sich zu den bereits beschriebenen Einzelteilen dadurch unterscheidet, daß er mittels aufschraub- oder anschweißbaren Zusatzstücken auch auf die Rahmenträger anderer Maschinen zur Saatbettherrichtung nachträglich aufbaubar ist und daß im Zuge einer derartigen Umrüstung nicht nur die Vorteile der extrem platzsparenden Kombination des Schichtengrubbers und der Rotoregge erreichbar sind, sondern auch ohne weiteres Umbauarbeiten, ausziehbare Unterlenker mit Haltespindeln für Folgegeräte angebracht werden können.
  • Es besteht also die Möglichkeit, vorhandene prillmaschinen, die zum Anhängen an einen Dreipunkt-Kraftheber eines Schleppers bestimmt sind, höhenbeweglich über diese Unterlenker anzukuppeln.
  • Es besteht aber auch die Möglichkeit, Drillmaschinen wie in Figur 10 dargestellt, mittels einfacher Zusatzeinrichtungen auf die Rotoregge abnehmbar aufzusatteln und dadurch den Schwerpunkt der Gesamtkombination näher an die Hinterachse des Schleppers heranzubringen,als dies bei einer angehängten Drillmaschine möglich wäre.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Konstruktion besteht ferner darin, daß ein und dieselbe Drillmaschine sowohl auf die Rotoregge als auch auf die Kombiwalze aufsetzbar ist, um in allen Fällen, wo die Rotoregge nicht benötigt wird, oder im Anschluß an die Rotoregge eine Rückverdichtung des von dieser geschaffenen Saatbettes erforderlich ist, mit ein und derselben Drillmaschine und einer kurzbauenden Kombination bei günstigem Schwerpunkt drillen zu können.
  • Wenn Haltestiele an der Rückseite des Rahmens der Rotoregge angebracht sind, wird das Streichblech in eine zweite Aufnahmebohrung hinter dem Rahmen verlegt, so daß zwischen dem Rahmen und der Oberkante des Streichbleches ein freier Raum entsteht, in dem die Stiele nach unten geführtwerden können.
  • Dieser freie Raum wird auch dazu ausgenützt,Särohre einer aufgesetzten Drillmaschine unmittelbar vor dem Streichblech enden zu lassen, so daß das Saatgut in den von der Rotoregge aufgeworfenen strom eingelegt und anschließend von der Packer- oder Kombiwalze angedrückt werden kann.
  • Es ist aber auch möglich, die Rotoregge mit an sich bekannten, separat anbringbaren Zusatzrahmen mit Halteschienen für normale Drillschare oder Scheibenschare zu versehen, die stets an der Rotoregge bleiben, aber auch abnehmbar sind und in deren Saatgutzuleitungsöffnungen die Saatleitungen der aufgesetzten Drillmaschine wahlweise gesteckt werden können, so daß mit dieser einfachen Kombination sowohl Breitsaat als auch Drillsaat durchführbar wird.
  • Alle diese Vorteile ermöglichen eine Verringerung der Investitionskosten, eine drastische Senkung der Betriebskosten, eine erhebliche Steigerung der Arbeitsqualität und den Einsatz von Gerätekombinationen auch hinter verhm. leichten Schleppern, so daß die Erfindung einen wesentlichen Fortschritt darstellt.
  • BEZUGSZEICHENLISTE 1 Arbeitsgerät 2 Lockerungsschare 2a Flügelschare 2b Blattschare 3 Haltestiele 3a senkrechte Haltestiele 3b nach vorne abgebogene Haltestiele 4 Rahmen 5 oberste Bodenschicht 6 Motorisch angetriebener Werkzeugträger 7 Arbeitsgerät 8 Rahmen 9 Arbeitsgerät 10 Packer- oder Krümeiwalze 11 Fahrspuren 12 Schlepper 12a Systemschlepper 12b Systemschlepper 13 Drillmaschine 14 Feldstreifen gelockert 15 Feldstreifen ungelockert 16 Fahrspuren 16a 16b 17 Ackerbeet 18 Schlepperkraftheber 19 Getriebe 22 Zwischenräume 23 Klappe 24 Zusatzbleche 25 Stielhalter 26 mittl. Konsolen 26a vordere untere Anhängung 27 Zinken- oder Fräsmesser 28 Erste Reihe 29 Zweite Reihe 30 Rahmenrohr 30a Rahmenrohr 31 Konsolen 32 Unterlenker 33 Konsole 34 Oberlenker 37 Stützräder 38 Kugel auge 39 Spindeln 40 Unterlenker 41 Platten 42 Schnellkupplungshaken 43 Oberlenker 44 Anbaubock 45 Oberlenker 46 46 Unterlenker 47 Hohlträger 48 Abdeckung 49 Eingangswelle 50 hintere Abtriebswelle 51 seitliche Abtriebswelle 52 äußere Lagerschilder 52a äußere Konsolen 53 Streichblech 53a Streichl ippe 54 Schwenkarme 56 Walze 57 Abstreifer 59 Scharnier 60 Traversen 61 Verstellspindel 62 Rahmenrohr 63 Platte 64 Schrauben 65 Konsole f. Streichblech 66 Platte 67 Steg 68 Anschraubwinkel 69 Doppelhaken 70 Zwischenstück 71 Rohrschelle 72 Platten 73 Klemmschrauben 74 Durchbrüche 75 Haltetaschen 76 Verbindungselemente 77 Aufbaudrillmaschine 78 Saatgutbehälter 78a Auslauftrichter 79 ' Verteilvorrichtung 80 Auslaufstutzen 81 Schläuc-he 82 Auslaufrohre 83 Särohrrahmen 84 Führungen 85 Abtriebswelle 86 Winkelgetriebe 86a Keilriemenscheibe 87 Keilriemen 88 Frontlader 89 Kombiwalze 90 . Säschare 91 Rahmen 92 Striegel 93 Packerdrille 94 Krümelwalze 95 Zwillingsstützräder 96 Frontzapfwelle 97 Pneumatiksämasch.
  • 98 Säschiene 99 Saatgut 100 Erd- oder Mulchschicht 101 Schlegelmäher 102 Striegel 103 Scheibe, Zinken, Walze 104 Spur 105 Lockerungskörper 106 Blattscharträger 107 Blattschar 108 Spitze 109 tunnelförmige Wölbung 110 äußere Schneidkanten 111 Winkel 112 Winkel 113 sich nach hinten erstreckende Spitzen 114 Arbeitsbreite 115 Stielhalter 116 Lochschienen 117 Schrauben 118 Platte 119 120 Ständer 121 Auskragende Konsolen 122 Oberlenkerkonsole 123 Nische 124 Buchsen 125 Rohr 126 Gewindespindel 127 Baueinheit Anbaubock 128 Vorsatzstücke 129 Vorrichtungen zum leicht lösbaren Anbau 130 Öse 131 Auskragende Stielhalter 132 Lagerplatte 133 Lager 134 Schutzblech 135 136 Konsolen 137 Oberlenker Konsole 138 Aussparung 139 Bolzen 140 Bohrung 141 - Leerseite -

Claims (12)

  1. P a t t: n P. s rs: j'J h e 1. Gerätekombination zur Tieflockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung mit verhältnismäßig leichten Traktoren, mit wenigstens einem an den Schlepperkraftheber ankuppelbaren Arbeitsgerät, an dessen quer zur Fahrtrichtung angeordnetem Rahmen Haltestiele für Lockerungsschare angeordnet sind, und an das wenigstens ein weiteres Arbeitsgerät mit einem Getriebe und einem motorisch angetriebenen Werkzeugträger mit rotierenden Zinken oder Fräsmessern zur Krümelung der obersten Bodenschicht und vorzugsweise auch eine Krümel- oder Packerwalze und/oder eine Aufbau- oder Anhänge drillmaschine ankuppelbar ist, bei der Haltestiele für die Werkzeuge zur Lockerung sowohl am Rahmen des ersten Arbeitsgerätes, als auch am Rahmen des zweiten Arbeitsgerätes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren Konsolen (26) des Anbaubockes der Rotoregge für die Unterlenker und die Oberlenket gegenüber dem Rahmen (8) und den diese tragendegStänderl;.(120) nach vorne auskragende Konsolen (121) ausgebildet sind, so daß unterhalb der Oberlenkerkonsolen (122) eine Nische (123) entsteht, die unten von der Oberkante (121a) der auskragenden Konsolen (121) und hinten von den Ständern (120) begrenzt ist, in die ein Rahmenrohr (30) oder der Rahmen (4) des Schichtengrubbers (1) im Bereich oberhalb des Getriebes (19) und des Rahmens (8) des Gerätes (7) lösbar einsetzbar ist.
  2. 2. Gerätekombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenrohr (30) als Hauptrahmen (4) des bekannten Schichtengrubbers (1) ausgebildet ist.
  3. 3. Gerätekombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenrohr (30) als zusätzlich zum Schichtengrubber (1) in ein und derselben Kombination verwendbares Zusatzrohr ausgebildet ist, und daß ein Teil der Haltestiele (3) an denavor der Rotoregge (7) angeordneten Schichtengrubber und ein anderer Teil an diesem Zusatzrahmenrohr (30) angeordnet ist.
  4. 4. Gerätekombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenrohr (30) oder der Rahmen (4) in der Nische höhenverstellbar befestigt ist.
  5. 5. Gerätekömbination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenverstellvorrichtung a;s in das Rahmenrohr eingeschweißten Büchsen (129) besteht, in denen mit dem Gerät zur Saatbettherrichtung verbundene Rohre (125) mit Innengewinde geführt sind, die eine mit den Büchsen (124) drehbar, aber höhenmäßig fixierte Gewindespindel (126) umschließen, so daß beim Drehen der Gewindespindel (126) das Gerät zur Saatbettherrichtung (2) der Höhe nach in einem gewissen Bereich stufenlos verstellbar ist.
  6. 6. Gerätekombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anbaubock (4) als vom Geräterahmen (8) lösbare Baueinheit (127) ausgebildet und vorzugsweistmit an seiner Rückseite zusätzlich durch Haltespindeln in bekannter Weise höhenverstellbaren Unterlenkern (40) und eine nach hinten ragenden Oberlenker (43) zum Anbau weiterer Arbeitsgeräte, z.B. einer Drillmaschinetausgerüstet ist, so daß er mit zusätzlichen Anschweiß- oder Anschraubteilen (12) an Stelle der Anbauböcke anderer Arbeitsgeräte, z.B. Kreisel- oder Rütteleggen, bzw. AckerfräsenJaufsetzbar ist, um deren Kombination mit einem Zusatzrahmenrohr o.ä.
    zu ermöglichen.
  7. 7. Gerätekombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (4) des Schichtengrubbers wahlweise vor dem Rahmen (8) der Rotoregge oder über diesem Rahmen (8) und damit in zwei verschiedenen Stellungen mit diesem kuppel bar ist.
  8. 8. Gerätekombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (4) des Schichtengrubbers in einer der möglichen Stellungen oberhalb des Rahmens der Rotoregge und in der Nische (123) des Anbaubockes (44) lösbar und vorzugsweise höhenverstellbar befestigt ist.
  9. 9. Gerätekombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestiele (3) für die Lockerungsschare (2) wie bekannt zwischen den Bewegungsbahnen der Zinken des Gerätes anbringbar sind.
  10. 10. Gerätekombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolen (26) für den Unterlenker beim Anbau der Rotoregge (7) unmittelbar am Schlepper durch nach vorne ragende Vorsatzstücke (128) verlängerbar sind.
  11. 11. Gerätekombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Anbaubockes Vorrichtungen (129) zum leicht lösbaren Anbau einer Aufsatzdrillmaschine angeordnet sind.
  12. 12. Gerätekombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenrohr (30) oder der Rahmen (4) wahlweise in der Nische (123) oder vor, bzw.
    unterhalb der auskragenden Konsole (121) lösbar ankuppelbar ist.
    - Leerseite -
DE19843428004 1984-07-26 1984-07-28 Geraetekombination zur tieflockerung, saatbettherrichtung und bestellung mit verhm. leichten schleppern Withdrawn DE3428004A1 (de)

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RU2365074C1 (ru) * 2008-04-16 2009-08-27 Открытое акционерное общество завод "Сибсельмаш-Спецтехника" Культиватор глубокорыхлитель
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RU2755946C1 (ru) * 2021-04-05 2021-09-23 Федеральное государственное бюджетное научное учреждение «Федеральный научный агроинженерный центр ВИМ» (ФГБНУ ФНАЦ ВИМ) Почвообрабатывающий агрегат с универсальными рабочими органами
RU236577U1 (ru) * 2025-04-29 2025-08-13 Федеральное государственное бюджетное научное учреждение "Федеральный научный агроинженерный центр ВИМ" (ФГБНУ ФНАЦ ВИМ) Почвообрабатывающий агрегат

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