-
Gerätekombination zur Tieflockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung,-mit
verhm. leichten Traktoren.
-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gerätekombination für Traktoren
zur Tieflockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung mit verhm.
-
leichten Traktoren.
-
Unter dem Aktenzeichen P 34 24 250.3 wurde ein neues Verfahren unter
Schutz gestellt, bei dem Tieflockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung der Böden
wahlweise entweder in einem Arbeitsgang oder in zwei Arbeitsgängen durchgeführt
werden können. Im ersteren Falle geschieht dies durch in zwei Reihen angeordnete
Schare, von denen die Schare der ersten Reihe an einem
vorderen
Rahmen und die Schare der zweiten Reihe an einem hinteren Rahmen und zu den Scharen
der ersten Reihe auf Lücke und in Fahrtrichtung gestaffelt angeordnet sind, die
den Erdboden lokkern, und durch rotierende Werkzeuge, die eine einstellbare Bodenschicht
saatfertig krümeln, so daß sie evtl. durch eine angebaute Packerwalze rückverdichtet
und durch eine Anbau- oder Anhänge-Drillmaschine eingesät werden kann.
-
Im zweiten Fall geschieht dies dadurch, daß der Boden in einem ersten
Arbeitsgang mit den am Schichtengrubber in verhm. großen Abständen angebrachten
Blattscharen streifenweise und vorzugsweise nur zwischen oder neben den Fahrspuren
gelockert wird, und daß in einem zweiten Arbeitsgang die beim ersten Arbeitsgang
ungelockerten Feldstreifen durch an der Rotoregge angebrachte Blattschare fertig
gelockert und von den rotierenden Werkzeugen der Rotoregge das ganze "Ackerbeet"
saatfertig gekrümelt wird.
-
Derartige Gerätekombinationen bestehen aus wenigstens einem an den
Schlepperkraftheber ankuppelbaren Arbeitsgerät, z.B. einem Schichtengrubber, an
dessen
quer zur Fahrtrichtung angeordnetem Rahmen Haltestiele für Lockerungsschare angeordnet
sind, an den wenigstens ein weiteres Arbeitsgerät,z.B.
-
eine Rotoregge ankuppelbar ist, an deren sich quer zur Fahrtrichtung
erstreckendem Rahmen wenigstens ein Getriebe und wenigstens ein in seitlichen Lagerschilden
gelagerter'iotorisch angetriebener Werkzeugträger mit rotierenden Zinken oder Fräsmessern
zur Krümelung der obersten Bodenschicht angeordnet ist und an das vorzugsweise auch
eine Krümel- oder Packerwalze und/oder eine Aufbau- oder Anhängerdrillmaschine ankuppelbar
ist.
-
Bei dieser Gerätekombination sind Haltestiele für die Werkzeuge zur
Lockerung sowohl in erheblichen seitlichen Abständen am Rahmen des ersten Arbeitsgerätes,
als auch am Rahmen des zweiten Arbeitsgerätes angeordnet. Die am Rahmen des zweiten
Arbeitsgerätes angeordneten Haltestiele sind auf Lücke zu den-vorderen Haltestielen
an einem über dem Rahmen und dem Getriebe verlaufenden zusätzlichen Rahmenrohr angeordnet,
dessen äußere Enden mit den auch auf den Hauptrahmen des zweiten Gerätes miteinander
verbundenen Lagerschilden verschraubt oder verschweißt sind, und das in einem Abstand
oberhalb und - in der Draufsicht betrachtet
- zwischen den vorderen
und hinteren Kanten des Hauptrahmens und auch oberhalb des Getriebes angeordnet
ist. An diesem Rahmenrohr sind außer den Stielhaltern für die Haltestiele auch wenigstens
zwei Konsolen für die Befestigungsvorrichtungen der Unterlenker des Schleppers und
eine nach vorne ragende Konsole für den Oberlenker angebracht.
-
Die Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 3a,3b, 4a,4b,4c der Stammanmeldung
zeichnen sich durch starr mit dem Rahmen des Gerätes zur Saatbettherrichtung verbundene
zusätzliche tragrohr bzw. Rahmenrohre aus, an die wahlweise Stielhalter für vor
oder hinter dem Gerät angeordnete Haltestiele mit Lockerungsscharen angebracht werden
können.
-
Die starre Anbringung dieser Tragrohre hat insbesondere bei relativ
großen Arbeitsbreiten der Geräte (für schwere Schlepper) den Vorteil, daß beim Soloeinsatz
der Rotoregge an dieser einige Haltestiele mit Blattscharen als Spur lockerer angebaut
bleiben können. Wenn die Rotoregge in einem gewissen Abstand hinter dem Schichtengrubber
angekuppelt wird, können Haltestiele mit Lockerungsscharen sowohl am Schichtengrubber
als auch an der Rotoregge in
insgesamt mindestens zwei Reihen -
die hinteren Stiele gegenüber den vorderen versetzt und in Fahrtrichtung gestaffelt
- angebracht werden, ohne daß die an der Rotoregge verbliebenen Stiele umgesetzt
werden müßten. Dadurch kann jeder verdichtete'Erdboden beliebig flach oder tief
gleichmäßig gelockert werden, ohne daß zu große Erdschollen entstehen können und
ohne daß es erforderlich ist, ei geringer Arbeitstiefe Flügelschare und bei größerer
Arbeitstiefe Blattschare zu verwenden.
-
Dies hat aber bei mittleren und kleineren Arbeitsbreiten den Nachteil,
daß z.B. bei Gerätekombinationen für kleinere Schlepper, bei denen die Lockerungsschare
in wenigstens zwei Reihen und eine davon vor den rotierenden Werkzeugen angeordnet
werden sollen, der Schichtengrubber stets in einem Abstand vor der Rotoregge angeordnet
werden muß, so daß die Gesamtkombination für viele Schlepper noch zu lang und zu
schwer ist, um problemlos ausgehoben werden zu können.
-
In manchen Fällen kann zwar der Besitzer eines kleineren Schleppers
auf den auch für sich allein einsetzbaren Schichtengrubber verzichten, indem er
die Haltestiele für die Lockerungsschare in zwei
Reihen an der
Rotoregge anbaut, eine Reihe vor und eine hinter dem Rahmen der Rotoregge. Dies
ist aber nur dort sinnvoll, wo der Boden von den Lockerungsscharen verhm. tief gelockert
und von den rotierenden Zinken nur flach gekrümelt werden soll, oder wenn er ohnehin
schon so locker ist, daß die rotierenden Zinken die Oberschicht krümeln können,
bevor die hinter dem Rahmen angebrachten Lockerungsschare den Boden unterfahren,
anheben und lockern können.
-
Die Erfindung löst daher die Aufgabe, das Gerät zur Saatbettherrichtung,
insbesondere den Rahmen und den Anbaubock so zu verbessern, daß die Gerätekombination
bei Bedarf noch leichter und kürzer gebaut werden kann, als diejenige nach der Anmeldung
P 34 24 250.3.
-
Die vorliegende Zusatzerfindung löst diese Aufgabe dadurch daß das
Zusatzrohr des Schichtengrubbers wahlweise fest oder höhenbeweglich vor dem Rahmen
der Rotoregge oder fest oder höhenverstellbar über dem Rahmen der-Rotoregge ankuppelbar
ist.
-
Die Blatt - oder Flügelschare können am einbalkigen Schichtengrubber
in beliebigen Abständen nebeneinander und neuerdings dadurch auch zueinander "auf
Lücke", d.h. in Fahrtrichtung gestaffelt in bis zu drei Reihen angeordnet werden,
daß einige Haltestiele für die Lockerungsschare am Schichtengrubber und einige weitere
an der neuen Rotoregge angebaut werden.
-
Dies ermöglicht die problemlose Lockerung der Rads spuren des Schleppers
auch dann, wenn die Rotoregge und/oder die Drillmaschine direkt am Schlepperkraftheber
angebaut wird.
-
Ferner ermöglicht dies die Anordnung der vorderen Haltestiele in so
großen seitlichen Abständen, daß auch bei großen Strohmengen keine Verstopfungsgefahr
besteht. Außerdem ermöglicht dies die Verwendung von Blattscharen mit dem für eine
lückenlose Bearbeitung erforderlichen verhm. geringen "Strichabstand".
-
Damit können alle Arbeitsgeräte zur Bodenlockerung, Saatbettherrichtung,
Bestellung und Pflege jeweils die Arbeitsbreite der Drillmaschine aufweisen, so
daß sie auch erstmals alle wahlweise beliebig miteinander oder mit der Drillmaschine
oder sonstigen Arbeitsgeräten gekuppelt werden können.
-
Wenn also der Boden z.B. bei der Stoppelbearbeitung nur flach gelockert
und gekrümelt werden soll, kann mit den meisten Schleppern auf volle Arbeitsbreite
gelockert, das Saatbett hergerichtet und z.B. durch eine Aufsatz-Drillmaschine auch
gleichzeitig bestellt werden.
-
Auf schweren, verdichteten Böden ist es dagegen möglich und vorteilhaft,
beide Arbeitsgerätevoneinander zu trennen und in einem ersten Arbeitsgang mit dem
Schichtengrubber und weitgestellten Blattscharen und einer evtl. angekuppelten Kombiwalze
tief zu lockern, anschließend nur das Gerät zur oberflächlichen Krümelung des Bodens
anzukuppeln und mit den an diesem angebrachten Blattscharen, die beim ersten Arbeitsgang
ungelockert gebliebenen Feldstreifen, insbesondere die Fahrspuren des Schleppers
zu lockern, mit den rotierenden Werkzeugen die gesamte Oberschicht flach zu krümeln
und mit einer angehängten oder aufgesattelten Drillmaschine einzusäen.
-
In beiden Fällen bleiben die an jedem Gerät montierten Haltestiele
und Lockerungsschare unverändert, weil es nicht erforderlich ist, Werkzeugstiele
umzusetzen und/ oder eine Scharausführung abzuschrauben und eine andere Scharausführung
anzuschrauben.
-
Da mit diesem Verfahren und diesen Geräten erstmals alle Arbeitsgänge
der Bodenlockerung, Saatbettherrichtung und Bestellung und Unkrautbekämpfung mit
der Arbeitsbreite
der Drillmaschine durchführbar sind, werden
die Investitions- und die Betriebskosten der Landwirtschaft verringert. Gleichzeitig
wird die Bodengare verbessert und schädliche Fahrspuren im bearbeiteten Feld werden
weitgehend vermieden.
-
Die Stecktaschen für die Haltestiele können entweder am Tragrahmen
des Gerätes zur Saatbettherrichtung fest angeschweißt oder ggf. in verschiedenen
Abständen seitlich verstellbar an den dafür vorgesehenen Zusatzrohren - bei Bedarf
auch nachträglich - angeschraubt werden. Sie sind so ausgebildet, daß die Höhenlage
der Haltestiele auf einfachste Weise eingestellt und mit Steckern oder Zusatzschrauben
fixiert werden kann.
-
Weitere wichtige Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung der gezeichneten
Ausführungsbeispiele und aus den Ansprüchen. Die Erfindung wird anhand mehrerer,
in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele in der Weise erläutert, daß
Merkmale, die in einer Figur bezeichnet oder beschrieben sind, sinngemäß auch auf
andere Ausführungsbeispiele übertragbar sein sollen.
-
Es zeigen: Figur 1: eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht
auf ein Arbeitsgerät zur flachen oder tiefen Bodenlockerung, z.B. einen Schichtengrubber,
Figur 2: eine entsprechende Ansicht auf ein Arbeitsgerät mit angetriebenen Werkzeugen
zur Saatbettherrichtung, z.B.
-
eine Rotoregge Figur 3: die entsprechende Ansicht auf die vorgenannten
Geräte in zusammengekuppeltem Zustand Figur 4: die Seitenansicht Figur 5: die Draufsicht
Figur 6: die teilweise geschnittene Seitenansicht eines Zusatzrahmens
Figur
7: die teilweise geschnittene Seitenansicht und Figur 8: die Draufsicht auf die
Kombination dieses Zusatzrahmens mit der Rotoregge Figur 8 eine teilweise geschnittene
Seitenansicht und Figur 9: eine Ansicht von vorne auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Rotoregge
zeigt eine perspektivische Teilansicht des Rahmens der Rotoregge mit aufgesetztem,
abnehmbaren Anbaubock mit Unterlenker- und Oberlenkerkonsole und an Spindeln höhenverstellbar
gehalterten, ausziehbaren Unterlenkern zum Anbau eines Folgegerätes, z.B. einer
Drillmaschine.
-
Figur 10 zeigt die schematische Seitenansicht einer Rotoregge mit
aufgesattelter Drillmaschine.
-
Figur 11 zeigt die schematische Seitenansicht einer Kombiwalze mit
aufgesattelter Drillmaschine.
-
Wie die Figur 1 zeigt, weist der Rahmen 4 des Arbeitsgerätes 1 außer
den Unterlenkerkonsolen 31 und der Oberlenkerkonsole 33 z.B. zwei aufgesetzte Rohre
125 auf, in dem eine Gewindespindel drehbar gelagert ist, deren Gewinde in Buchsen
124
greift, die am unteren Ende mit einer Öse 130 versehen sind.
-
Am Rahmenrohr 4 können sowohl normale Stielhalter 25 als auch "auskragende"
Stielhalter 131 angebracht werden, so daß die Haltestiele 3 in unterschiedlichen
Abständen unterhalb, vor oder hinter dem Rahmenrohr 4 angebracht und daher auch
in zwei Reihen montiert werden können, von denen die hintere Reihe zu den Stielen
der vorderen Reihe auf Lücke steht und in Fahrtrichtung gestaffelt angeordnet ist.
-
Figur 2 zeigt das Gerät zur Krümelung des Bodens bzw. Saatbettherrichtung,
z.B. eine Rotoregge 7 mit einem Rahmen 8 , seitlichen Lagerschilden 52 , an denen
lösbar eine Lagerplatte 132 befestigt ist, welche das Lager 133 des rotierenden
Werkzeugträgers 6 mit Zinken oder Fräsmessern 27 aufnimmt. An der Vorderseite der
Lagerschilde 133 sind seitliche Schutzbleche.
-
134 abnehmbar angebracht. Die mittleren Konsolen 26 sind in Abständen
auf die nach vorne verlängerte Wand 47a des Hohlträgers 47 des Rahmens 8 in Abständen
aufgeschweißt und nehmen zwischen sich eingeschweißte Ständer 120 auf, die mit Traversen
135 verbunden sind, von denen die obere außen Konsolen für abnehmbare Kugel augen
136 und in der Mitte die Oberlenkerkonsole 137. trägt. Die mittleren Konsolen 26
weisen eine Aussparung 138 für etwa nach der Seite geführte Getriebewellen auf und
sind nach vorne verlängert. Ihre Oberkante 26a bildet die untere Begrenzung einer
Nische 123 , die nach hinten von den Ständern 120 begrenzt wird, in welche entweder
bei Bedarf das Rahmenrohr 4 des Arbeitsgerätes 1 oder ein zusätzliches Rahmenrohr
(30) aufsetzbar ist, und z.B. in durch einen
in die Bohrung 139
einsteckbaren Bolzen starr verbunden ist. Die Konsolen 26 könne.n durch die Bohrungen
140 entweder über Unterlenker mit dem Arbeitsgerät 1 gekuppelt werden oder auch
starr bzw. höhenbeweglich mit diesem Gerät verbunden werden. Wenn das Arbeitsgerät
7 direkt an den Kraftheber eines Schleppers anzuhängen ist, können in den Bohrungen
140 Vorsatzkonsolen 142, 141 angesteckt werden, um den Anschlußpunkt der Unterlenker
nach vorne zu verlegen. Diese Vorsatzkonsolen können auch als Stielhalter ausgebildet
werden.
-
Wie aus Figur 3 ersichtlich ,können auf diese Weise beide Arbeitsgeräte
1 und 7 derart fest aber höhenverstellbar und trotzdem auch lösbar zusammengekuppelt
werden; daß das Rahmenrohr des Schichtengrubbers in der Nische 123 obrhalb des Getriebes
und des Rahmens des Arbeitsgerätes 7 zu liegen kommt, über die Spindel 126 kann
die Rotoregge unterhalb des Rahmens begrenzt höhenverstellbar gemacht werden. Haltestiele
mit Lockerungsscharen können sowohl vor der Rotoregge am Schichtengrubber als auch
hinter der Rotoregge am Schichtengrubber anmontiert werden.
-
Dies ergibt eine extrem kurze Bauweise und schafft natürlich auch
die Möglichkeit zum Ankuppeln eines zweiten Schichtengrubbers vor dieser Kombination
gemäß Figur 3 alle Stiele in zwei Reihen gestaffelt und die hinteren Stiele auf
Lücke zu den vorderen Stielen anzubringen.
-
Um diese Kombinationmöglichkeit zu verbilligen, ist auch vorgesehen
anstelle des Schichtengrubbes auf die Rotoregge gemäß
Figur 4,
5 und 6 ein einfaches Rohr 30 ohne Unter- und Oberlenkerkonsolen aufzusetzen, an
dem Stielhalter nach vorne und nach hinten anbringbar sind. Dieses Rohr 30 kann
fest oder lösbar mit dem Arbeitsgerät 7 verbunden werden, so daß im wesentlichen
die gleichen Eigenschaften der Kombination erreichbar sind, wie diejenigen gemäß
Figur 1-3.
-
Die Figur 8 zeigt ein etwas abgewandeltes Beispiel des Arbeitsgerätes
7 derart, daß starre Rahmenrohre etwas tiefer, lediglich zwischen den inneren Konsolen
26 und den äußeren Lagerschienen eingeschweißt sind, so daß an der Rotoregge sowohl
der Schichtengrubber direkt aufgesattelt und in der Nische untergebracht werden
kann, als auch an der Rotoregge allein nur auskragende Werkzeughalter nach vorne
und hinten angebracht werden können. Dies hat den Vorteil, daß auch die Rotoregge-selber
zu einer Art Rotorgrubber ausgebaut, d.h. ohne zusätzlichen Schichtengrubber, insbesondere
hinter leichten Schleppern, mit ein oder zwei Reihen von Werkzeugen eingesetzt werden
kann. Die zusätzlichen Rahmenrohre dienen zusätzlich als Basis für die Befestigungsteile
für eine aufsetzbare Drillmaschine und auch ganz allgemein als Versteifung des Rahmens
der Rotoregge, so daß dadurch verhältnismäßig große Arbeitsbreiten sehr preis- und
gewichtsgünstig sowie raumsparend geschaffen werden können.
-
Figur 9 zeigt die perspektivische Ansicht eines Anbaubockes zur Rotoregge,
der sich zu den bereits beschriebenen Einzelteilen dadurch unterscheidet, daß er
mittels aufschraub- oder anschweißbaren
Zusatzstücken auch auf
die Rahmenträger anderer Maschinen zur Saatbettherrichtung nachträglich aufbaubar
ist und daß im Zuge einer derartigen Umrüstung nicht nur die Vorteile der extrem
platzsparenden Kombination des Schichtengrubbers und der Rotoregge erreichbar sind,
sondern auch ohne weiteres Umbauarbeiten, ausziehbare Unterlenker mit Haltespindeln
für Folgegeräte angebracht werden können.
-
Es besteht also die Möglichkeit, vorhandene prillmaschinen, die zum
Anhängen an einen Dreipunkt-Kraftheber eines Schleppers bestimmt sind, höhenbeweglich
über diese Unterlenker anzukuppeln.
-
Es besteht aber auch die Möglichkeit, Drillmaschinen wie in Figur
10 dargestellt, mittels einfacher Zusatzeinrichtungen auf die Rotoregge abnehmbar
aufzusatteln und dadurch den Schwerpunkt der Gesamtkombination näher an die Hinterachse
des Schleppers heranzubringen,als dies bei einer angehängten Drillmaschine möglich
wäre.
-
Ein besonderer Vorteil dieser Konstruktion besteht ferner darin, daß
ein und dieselbe Drillmaschine sowohl auf die Rotoregge als auch auf die Kombiwalze
aufsetzbar ist, um in allen Fällen, wo die Rotoregge nicht benötigt wird, oder im
Anschluß an die Rotoregge eine Rückverdichtung des von dieser geschaffenen Saatbettes
erforderlich ist, mit ein und derselben Drillmaschine und einer kurzbauenden Kombination
bei günstigem Schwerpunkt drillen zu können.
-
Wenn Haltestiele an der Rückseite des Rahmens der Rotoregge angebracht
sind, wird das Streichblech in eine zweite Aufnahmebohrung hinter dem Rahmen verlegt,
so daß zwischen dem Rahmen und der Oberkante des Streichbleches ein freier Raum
entsteht, in dem die Stiele nach unten geführtwerden können.
-
Dieser freie Raum wird auch dazu ausgenützt,Särohre einer aufgesetzten
Drillmaschine unmittelbar vor dem Streichblech enden zu lassen, so daß das Saatgut
in den von der Rotoregge aufgeworfenen strom eingelegt und anschließend von der
Packer- oder Kombiwalze angedrückt werden kann.
-
Es ist aber auch möglich, die Rotoregge mit an sich bekannten, separat
anbringbaren Zusatzrahmen mit Halteschienen für normale Drillschare oder Scheibenschare
zu versehen, die stets an der Rotoregge bleiben, aber auch abnehmbar sind und in
deren Saatgutzuleitungsöffnungen die Saatleitungen der aufgesetzten Drillmaschine
wahlweise gesteckt werden können, so daß mit dieser einfachen Kombination sowohl
Breitsaat als auch Drillsaat durchführbar wird.
-
Alle diese Vorteile ermöglichen eine Verringerung der Investitionskosten,
eine drastische Senkung der Betriebskosten, eine erhebliche Steigerung der Arbeitsqualität
und den Einsatz von Gerätekombinationen auch hinter verhm. leichten Schleppern,
so daß die Erfindung einen wesentlichen Fortschritt darstellt.
-
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Arbeitsgerät 2 Lockerungsschare 2a Flügelschare
2b Blattschare 3 Haltestiele 3a senkrechte Haltestiele 3b nach vorne abgebogene
Haltestiele 4 Rahmen 5 oberste Bodenschicht 6 Motorisch angetriebener Werkzeugträger
7 Arbeitsgerät 8 Rahmen 9 Arbeitsgerät 10 Packer- oder Krümeiwalze 11 Fahrspuren
12 Schlepper 12a Systemschlepper 12b Systemschlepper 13 Drillmaschine 14 Feldstreifen
gelockert 15 Feldstreifen ungelockert 16 Fahrspuren 16a 16b 17 Ackerbeet 18 Schlepperkraftheber
19 Getriebe 22 Zwischenräume 23 Klappe 24 Zusatzbleche 25 Stielhalter 26 mittl.
Konsolen 26a vordere untere Anhängung 27 Zinken- oder Fräsmesser 28 Erste Reihe
29
Zweite Reihe 30 Rahmenrohr 30a Rahmenrohr 31 Konsolen 32 Unterlenker 33 Konsole
34 Oberlenker 37 Stützräder 38 Kugel auge 39 Spindeln 40 Unterlenker 41 Platten
42 Schnellkupplungshaken 43 Oberlenker 44 Anbaubock 45 Oberlenker 46 46 Unterlenker
47 Hohlträger 48 Abdeckung 49 Eingangswelle 50 hintere Abtriebswelle 51 seitliche
Abtriebswelle 52 äußere Lagerschilder 52a äußere Konsolen 53 Streichblech 53a Streichl
ippe 54 Schwenkarme 56 Walze 57 Abstreifer 59 Scharnier 60 Traversen 61 Verstellspindel
62 Rahmenrohr 63 Platte 64 Schrauben 65 Konsole f. Streichblech 66 Platte 67 Steg
68 Anschraubwinkel
69 Doppelhaken 70 Zwischenstück 71 Rohrschelle
72 Platten 73 Klemmschrauben 74 Durchbrüche 75 Haltetaschen 76 Verbindungselemente
77 Aufbaudrillmaschine 78 Saatgutbehälter 78a Auslauftrichter 79 ' Verteilvorrichtung
80 Auslaufstutzen 81 Schläuc-he 82 Auslaufrohre 83 Särohrrahmen 84 Führungen 85
Abtriebswelle 86 Winkelgetriebe 86a Keilriemenscheibe 87 Keilriemen 88 Frontlader
89 Kombiwalze 90 . Säschare 91 Rahmen 92 Striegel 93 Packerdrille 94 Krümelwalze
95 Zwillingsstützräder 96 Frontzapfwelle 97 Pneumatiksämasch.
-
98 Säschiene 99 Saatgut 100 Erd- oder Mulchschicht 101 Schlegelmäher
102 Striegel 103 Scheibe, Zinken, Walze
104 Spur 105 Lockerungskörper
106 Blattscharträger 107 Blattschar 108 Spitze 109 tunnelförmige Wölbung 110 äußere
Schneidkanten 111 Winkel 112 Winkel 113 sich nach hinten erstreckende Spitzen 114
Arbeitsbreite 115 Stielhalter 116 Lochschienen 117 Schrauben 118 Platte 119 120
Ständer 121 Auskragende Konsolen 122 Oberlenkerkonsole 123 Nische 124 Buchsen 125
Rohr 126 Gewindespindel 127 Baueinheit Anbaubock 128 Vorsatzstücke 129 Vorrichtungen
zum leicht lösbaren Anbau 130 Öse 131 Auskragende Stielhalter 132 Lagerplatte 133
Lager 134 Schutzblech 135 136 Konsolen 137 Oberlenker Konsole 138 Aussparung 139
Bolzen 140 Bohrung 141
- Leerseite -