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DE2924794C2 - Vorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffsuspension - Google Patents

Vorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffsuspension

Info

Publication number
DE2924794C2
DE2924794C2 DE19792924794 DE2924794A DE2924794C2 DE 2924794 C2 DE2924794 C2 DE 2924794C2 DE 19792924794 DE19792924794 DE 19792924794 DE 2924794 A DE2924794 A DE 2924794A DE 2924794 C2 DE2924794 C2 DE 2924794C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basket
screen basket
screen
strainer
dewatering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792924794
Other languages
English (en)
Other versions
DE2924794B1 (de
Inventor
Siegbert Dipl.-Holzw. Fischer
Lothar Dr.-Ing. Pfalzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JM Voith GmbH filed Critical JM Voith GmbH
Priority to DE19792924794 priority Critical patent/DE2924794C2/de
Publication of DE2924794B1 publication Critical patent/DE2924794B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2924794C2 publication Critical patent/DE2924794C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/66Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/18Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force
    • D21D5/22Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force in apparatus with a vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffsuspension in einem Behälter mit einem rotationssymmetrischen Siebkorb, mit einem Zulauf von einer Stirnseite aus in den Innenraum des Siebkorbes und einem Ablauf auf der anderen Stirnseite.
Zur Entwässerung von Faserstoffsuspensionen in der Papier-, Pappen- und Zellstoffindustrie sind sogenannte Schrägsiebe bekannt Dabei wird die Suspension am oberen Ende auf das Sieb gebracht und läuft entlang des Siebes nach unten. Aufgrund der Maschengröße können dabei Wasser und andere Verunreinigungen, wie z. B. Asche, Faserbruchstücke u. dgl., die kleiner sind als die Fasern, durch das Sieb hindurchtreten. Die eingedickte Suspension kann i\m unteren Ende des Siebes abgenommen werden. Die Entwässerung wird somit durch die Schwerkraft bewirkt und ist u. a. abhängig von der Schräge des Siebes.
Bekannt sind auch Zentrifugen zur Entwässerung, die einen rotierenden Siebkorb aufweisen. Dabei erfolgt die Entwässerung mit Hilfe der Zentrifugalkraft Im allgemeinen wird dabei die Suspension im Bereich einer Stirnseite in das Innere des Siebkorbes eingebracht und der Siebkorb erweitert sich kegelförmig in Richtung zur
Austragsseite hin. Auf diese Weise wird ein Transport der zu entwässernden Suspension erreicht
Nachteilig bei Zentrifugen ist jedoch, daß aufgrund der sehr hohen Drehzahl dar konstruktive Aufwand entsprechend hoch ist Ebenso ist die Wartung und der Energiebedarf hoch. Da sich aufgrund der Zentrifugalkraft sehr schnell eine Vliesschicht auf der Sieboberfläche ausbildet können Asche und kleinstückige Verunreinigungen schlecht abgeführt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffsuspension zu schaffen, mit der bei einfachem Aufbau eine hohe Entwässerungsleistung erreicht werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Siebkorb eine senkrechte Achse aufweist unH sich zur Ablaufseitp. hin verjüngt und daß der Zulauf im Bereich der oberen Stirnseite angeordnet ist
Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt praktisch ein rotierendes Schrägsieb dar. Neben der Schwerkraftentwässerung wird nun zusätzlich der Effekt der Zentrifugalkraft zum Entwässern verwendet Dabei wird jedoch die Drehzahl bei weitem nicht so hoch gewählt wie bei Zentrifugen, weil sonst kein Transport ziT Ablaufseite hin erfolgen würde. Im Vergleich zu einem einfachen Schrägsieb läßt sich durch die erfindungsgemäße Lösung die Entwässerungsleistung deutlich verbessern. Dies bringt auch eine erhebliche Platzersparnis mit sich.
Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen, daß die Neigung des Siebkorbes so gewählt ist, daß in Abhängigkeit von dem Siebkorbdurchmesser, der Drehzahl und der jeweiligen sich am Sieb einstellenden Stoffdichte, die Suspension selbsttätig zur Ablaufseite rutscht
Von Vorteil ist es, wenn der Siebkorb in etwa eine kelchförmige Form aufweist. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß — bei entsprechender Drehzahl — der Weitertransport der Suspension gewährleistet ist
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß unterhalb der öffnung eines Zulaufrohres im Siebkorbinneren eine rotierende Verteiierscheibe angeordnet ist. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die einströmende Suspension zur Innenwand des Siebkorbes transportiert wird.
Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, daß die Verteilerscheibe über Abstandshalter mit dem Siebkorb verbunden ist.
Von Vorteil ist es dabei, wenn der Durchmesser der Verteilerscheibe im wesentlichen dem Innendurchmesser des Siebkorbes an dieser Stelle entspricht. Auf diese Weise wird eine sehr gute Verteilung erreicht.
Zum Schütze der unteren Lager des Siebkorbes ist es von Vorteil, wenn der Siebkorb am unteren Ende mit Spritzblechen versehen ist.
Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen, daß im Siebkorbinneren ein oder mehrere gegen den Siebkorb gerichtete Spritzdüsen angeordnet sind.
Über diese Spritzdüsen kann im Bedarfsfalle Spritzwasser zugeführt werden, um Betriebsstörungen, die z. B. bei zu raschen Eindicken (Gefahr bei röschen Stoffen) ein Weiterrutschen des Filterkuchens verursachen wurden, zu vermeiden. Zugleich wird dadurch auch der Wascheffekt verstärkt. Außerdem kann durch diese Maßnahme gegebenenfalls auch die Drehzahl über jene Grene hinaus erhöht werden, die normalerweise durch das »Selbstrutschen« vorgegeben ist. Wenn nämlich zusätzlich mit Spritzwasser gearbeitet wird, wird der
Stoff besser weitertransportiert.
Nachfolgend ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel prir.zipmäßig dargestellt
Die Entwässerungsvorrichtung weist einen Auffangbehälter 1 für das Ritrat auf. Ober eine Auslaßleitung 2 wird das Filtrat (Wasser und Asche) aus dem Behälter entfernt Im Innern des Behälter? ist ein rotationssymmetrischer Siebkorb 3 angeordnet, der eine kelchförmige Form aufweist und um eine senkrechte Achse 13 rotiert Der Siebkorb wird durch einen - nicht dargestellten — Motor angetrieben und ist in einem oberen Lager 4 und einem unteren Lager 5 in dem Auffangbehälter 1 gelagert Im Bereich der oberen Stirnseite des Siebkorbes 3 mündet ein Zulauf 6. Unterhalb des Zulaufes 6 ist eine Verteilerscheibe 7 angeordnet, die mit dem Siebkorb 3 rotiert und über Abstandshalter 14 mit diesem verbunden ist
An die engste Stelle des Siebkorbes 3 schließt sich im unteren Bereich ein glattwandiges Auslaßrohr 8 an, wodurch die eingedickte Suspension abgeführt werden kann. Das Auslaßrohr 8 kann auch mit einer Riemenscheibe 9 versehen sein, die zum Antrieb des Siebkorbes 3 mit einem Keilriemen 10 versehen ist Zum Schutz der unteren Lager 5 und der dazugehörigen Dichtung 11 ist der Siebkorb 3 mit einem Spritzblech 12 versehen.
Die Neigung des Siebkorbes 3 mit seiner kelchförmigen Form ist so gewählt, daß in Abhängigkeit von dem Radius, der Drehzahl und der jeweils sich am Sieb einstellenden Stoffdichte der Stoff nach unten rutschen kann.
Ober eine Leitung 16, die entsprechend abgedichtet und gelagert durch die Verteilerscheibe 7 geführt ist und am Ende mit Spritzdüsen 15 versehen ist kann Spritzwasser oder auch Suspension auf den Siebkorb 3 gespritzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffsuspension in einem Behälter mit einem rotationssymmetrischen, von einem Antriebsmotor aus angetriebenen Siebkerb, mit einem Zulauf von einer Stirnseite aus in den Innenraum des Siebkorbes und mit einem Ablauf auf der anderen Stirnseite, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkorb (3) um eine im wesentlichen senkrechte Achse (13) rotiert und sich zur Ablaufseite hin verjüngt, und daß der Zulauf (6) im Bereich der oberen Stirnseite angeordnet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung des Siebkorbes (3) so gewählt ist, daß in Abhängigkeit vom Durchmesser des Siebkorbes, dessen Drehzahl und der jeweils sich am Siebkorb (3) einstellenden Stoffdichte, die Suspension selbsttätig zum Ablauf (8) rutscht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkorb (3) eine kelchartige Form aufweist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet daß unterhalb der öffnung des Zulaufrohres (6) im Siebkorbinneren eine rotierende Verteilerscheibe (7) angeordnet ist
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß die Verteilerscheibe (7) über Abstandshalter (14) mit Jem Siebkorb (3) verbunden ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet daß der Durchmesser der Verteilerscheibe (7) im wesentlichen dem Innendurchmesser des Siebkorbes (3) an dieser Stelle entspricht
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkorb (3) am unteren Ende mit einem Spritzblech (12) zum Schutz des Siebkorblagers (5) versehen ist
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Siebkorbinneren ein oder mehrere gegen den Siebkorb (3) gerichtete Spritzdüsen (15) angeordnet sind.
DE19792924794 1979-06-20 1979-06-20 Vorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffsuspension Expired DE2924794C2 (de)

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DE2924794B1 DE2924794B1 (de) 1980-03-27
DE2924794C2 true DE2924794C2 (de) 1980-11-13

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DE2924794B1 (de) 1980-03-27

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