DE3234759C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von Adrenochrom und insbesondere zur Herstellung von
Adrenochrom hoher Qualität durch Oxidation von Adrenalin.
Adrenochrom ist ein Zwischenprodukt für Adrenochrom
monosemicarbazon und Adrenochrommonoaminoguanidin, die
als Hämostatica (blutstillende Mittel) bekannt sind.
Adrenochrom wurde kommerziell hergestellt durch Oxidation
von Adrenalin oder dessen Salzen mit Kaliumferricyanid
in wässrigem Medium. Dieses Verfahren ist unwirtschaft
lich im Hinblick auf die großen Mengen an Kaliumferricyan
id, die erforderlich sind, und die sich daraus ergebenden
Beseitungsprobleme zusammen mit einer veränderlichen Qua
lität des Produktes. Es wird in der Literatur berichtet,
daß Persulfate als Oxidationmittel angewandt werden kön
nen. Die Verwendung von Persulfaten ist vorteilhaft, da
die mit der Verwendung von Kaliumferricyanid verbundenen
Probleme vermieden werden und da die Persulfate wesent
lich billiger sind als Kaliumferricyanid. Das Oxidation
verfahren mit Persulfaten läuft jedoch langsam ab, so daß
lange Reaktionszeiten erforderlich sind, um eine vollstän
dige Reaktion zu erreichen. Das ist nachteilig im Hinblick
auf die Effektivität eines Verfahrens. Außerdem führt
dies zu einer Verringerung der Ausbeuten an Adrenochrom,
da das gebildete Adrenochrom weiter oxidiert werden kann
und sich zu schwarzen Nebenprodukten während der Reaktion
zersetzt. Folglich ist die Oxidation mit Persulfaten eben
falls für die kommerzielle Herstellung von Adrenochrom
nicht günstig.
In der GB-PS 15 19 756 ist ein Verfahren zur Herstellung
von Adrenochrom durch Oxidation von Adrenalin oder einem
Salz davon mit einem Persulfat in Gegenwart eines wasser
löslichen Salzes von Kupfer, Zink, Nickel oder Cobalt be
schrieben. Das Vorhandensein dieser Katalysatoren führt
zu einer hohen Reaktionsgeschwindigkeit und einer guten
Ausbeute an Adrenochrom hoher Qualität.
Es wurden nun weitere Katalysatoren entwickelt, die wirk
sam sind zur Katalysierung der Oxidation von Adrenalin mit
einem Persulfat.
Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur Herstellung
von Adrenochrom durch Oxidation von Adrenalin oder einem
Salz davon mit einem Persulfat in einem wässrigen Medium
bei einem pH-Wert im Bereich von 4 bis 8 in Gegenwart von
einem oder mehreren wasserlöslichen Salzen von Bismut.
Bismutsalze sind nicht besonders gut löslich in Wasser,
aber ihre Löslichkeiten in den bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren angewandten Mengen sind annehmbar.
Das Vorliegen von wasserlöslichen Salzen von Bismut be
schleunigt die Oxidationsreaktion, was dazu führt, daß ein
Adrenochrom hoher Qualität in hohen Ausbeuten erhalten wer
den kann. Es können beliebige wasserlösliche Salze von
Bismut bei dem erfindungsgemäßen Verfahren angewandt wer
den, obwohl die Nitrat- und Oxinitratsalze bevorzugt
sind. Andere geeignete Bismutsalze sind Bismutoxicarbonat
und Bismutcitrat.
Geeignete Persulfate, die bei dem erfindungsgemäßen Ver
fahren angewandt werden können, sind unter anderem Kalium
persulfat, Natriumpersulfat und Ammoniumpersulfat. Natrium-
und Ammoniumpersulfat sind bevorzugt im Hinblick auf ihre
gute Löslichkeit in Wasser.
Das wässrige Reaktionsmedium wird auf einem pH-Wert von 4
bis 8 gehalten. Vorzugsweise ist ein Puffer vorhanden, z. B.
Natriumhydrogencarbonat, Natriumdihydrogenphosphat, Di
natriumhydrogenphosphat, Kaliumacetat und/oder Natriumace
tat. Natriumhydrogencarbonat ist bevorzugt.
Die Oxidationreaktion von Adrenalin mit dem Persulfat
wird in einem wässrigen Medium bei einem pH-Wert von 4
bis 8 in Gegenwart von einem oder mehreren wasserlöslichen
Bismutsalzen durchgeführt. Im allgemeinen wird zunächst
eine gleichmäßige wässrige Lösung von Adrenalin herge
stellt durch Zugabe einer Säure wie Salzsäure zu einer
wässrigen Dispersion von Adrenalin oder durch direktes
Lösen eines Salzes von Adrenalin in Wasser. Die wässrige
Lösung wird dann zu einem getrennt hergestellten wässri
gen Medium zugegeben enthaltend das Persulfat, den Bismut
katalysator und den Puffer.
Das wasserlösliche Bismutsalz kann in einer Menge von 0,001
bis 6,01 mol, vorzugsweise 0,005 bis 0,01 mol pro mol Adre
nalin angewandt werden. Mengen an Bismutsalzen von weniger
als 0,001 mol erhöhen die Reaktionsgeschwindigkeit nicht
merklich. Mengen von Bismutsalzen von über 0,01 mol können
zu einer übermäßigen Oxidation führen, die eine Zersetzung
des entstandenen Adrenochroms und die Bildung von teerar
tigen Nebenprodukten verursacht.
Das Persulfat wird im allgemeinen in einer Menge im Be
reich von 2,0 bis 2,5 mol pro mol Adrenalin angewandt.
Ein Puffer wird im allgemeinen in einer Menge von 4 bis
7 mol, vorzugsweise 5 bis 6 mol pro mol Adrenalin ange
wandt.
Die Reaktion wird im allgemeinen bei -5 bis +15°C, vor
zugsweise 0 bis 5°C durchgeführt. Mit fortschreitender
Reaktion färbt sich das Reaktionsgemisch allmählich pur
purrot aufgrund der Bildung von Adrenochrom und die Farbe
wird mit zunehmendem Gehalt an Adrenochrom tiefer. Die
Reaktion wird fortgesetzt, bis die Absorption bei einer
Wellenlänge von 495 nm, die durch Probenentnahmen aus dem
Reaktionsgemisch zu einem geeigneten Zeitpunkt während
der Reaktion bestimmt wird, ein Maximum erreicht. Auf diese Weise kann
die weitere Oxidation des entstandenen Adrenochroms mini
mal gehalten werden und Adrenochrom kann mit maximaler
Ausbeute gebildet werden. Die Reaktionszeit, die für eine
maximale Ausbeute erforderlich ist, variiert im allgemei
nen zwischen 30 und 45 min. abhängig von der Temperatur
des Reaktionsgemisches und der Menge an angewandten Kata
lysator. So kann Adrenochrom in maximalen Ausbeuten in
sehr kurzer Zeit erhalten werden.
Nach vollständigem Reaktionsablauf wird Adrenochrom als
Lösung erhalten. Adrenochrom ist sehr instabil aufgrund
seiner o-chinonartigen Struktur und wird daher üblicher
weise stabilisiert durch übliche Derivatbildung mit Hydra
zinen, z. B. Aminoguanidin, Semicarbazid, Phenylhydrazin,
o-Nitrophenylhydrazin, p-Nitrophenylhydrazin und/oder
2,4-Dinitrophenylhydrazin.
Adrenochrommonoaminoguanidin und Adrenochrommonosemicarb
azon sind geeignet als Hämostatica und diese Hydrazinderi
vate dienen sowohl zur Stabilisierung von Adrenochrom als
auch zur Herstellung von wirksamen Arzneimitteln. Adreno
chrommonoaminoguanidin und Adrenochrommonosemicarbazon,
die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhalten wer
den sind wesentlich weniger stark gefärbt als solche,
die nach dem Verfahren unter Verwendung von Kaliumferri
cyanid erhalten wird.
Die Stabilisierung von Adrenochrom durch Bildung der
Hydrazinderivate und die Isolierung des Produktes können
nach dem folgenden Verfahren durchgeführt werden. Die
Hydrazinverbindung, z. B. Semicarbazid oder Aminoguanidin,
wird zu dem, das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren er
haltene Adrenochrom enthaltende Reaktionsgemisch zugege
ben. Die Hydrazinverbindung wird im allgemeinen in Wasser
in Form des Hydrochlorids oder Sulfats gelöst und wird zu
dem Reaktionsgemisch auf einmal oder in mehreren Anteilen
zugegeben. Die zugegebene Menge an Hydrazinverbindung
liegt im allgemeinen im Bereich von 1,0 bis 1,25 mol pro
mol Adrenochrom. Die Stabilisierung wird im allgemeinen
30 min bis 3 h lang bei einer Temperatur von 0 bis 15°C
durchgeführt. Die Stabilisierung wird vorzugsweise bei
einem pH-Wert von 2 bis 5 durchgeführt, wenn das Hydrazin
Monoaminoguanidin ist oder bei einem pH-Wert von 5 bis 7,
wenn das Hydrazin Semicarbazid ist. Der optimale pH-Wert
für die Stabilisierung von Semicarbazid wird günstiger
weise erreicht durch Zugabe eines geeigneten Puffers zu
der Semicarbazidlösung vor deren Zugabe zu der Adrenochrom
lösung. Geeignete Puffersalze sind u. a. die oben erwähnten.
Kaliumacetat ist bevorzugt und die angewandte Menge liegt
üblicherweise im Bereich von 1,5 bis 2,5 mol pro mol Semi
carbazid.
Nach vollständiger Stabilisierung wird das Adrenochrom-
Derivat aus dem Reaktionsgemisch isoliert durch Abtrennen
des Niederschlags auf übliche Weise, z. B. durch Abfiltrie
ren und anschließendes Waschen. Das Adrenochrom-Derivat
wird in Form eines Pulvers erhalten. Vor der Abtrennung
kann das behandelte Reaktionsgemisch neutralisiert wer
den mit einer alkalischen Verbindung, z. B. Natriumhydroxid
um das gelöste Adrenochrom-Derivat auszufällen. So iso
lierte Pulver können auf übliche Weise gereinigt werden,
z. B. durch Behandlung mit Aktivkohle, mit Chelaten und/
oder Umkristallisieren.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher
erläutert.
In ein 3-l-Becherglas wurden 1000 ml destilliertes
Wasser, 95,8 g (0,42 mol) Ammoniumpersulfat und 93 g
(1,1 mol) Natriumhydrogencarbonat gegeben. Das Gemisch
wurde gerührt und auf 0°C gekühlt. Zu dieser Lösung
wurde eine Lösung von 0,97 g (0,002 mol) Bi(NO3)3 × 5H2O
(in 25 ml 10%-iger HCl gelöst) gegeben. Anschließend
wurde eine wässrige Lösung von 44,0 g (0,2 mol) Adrena
linhydrochlorid in 100 ml Wasser innerhalb von 20 min
bei 0 bis 5°C zugetropft und danach 30 min bei 0 bis 5°C
gerührt. Während der Reaktion wurde ein Teil des Reaktions
gemisches (1 g) entnommen und mit Wasser auf 1000 ml ver
dünnt und die Absorption der verdünnten Lösung bei einer
Wellenlänge von 495 nm gemessen. Die Absorption nahm bis
zu einem Maximum nach 30 bis 45 min zu.
Zu der erhaltenen Adrenochromlösung wurde eine Lösung von
23,6 g (0,212 mol) Semicarbazidhydrochlorid und 41,2 g
(0,42 mol) Kaliumacetat in 150 ml Wasser innerhalb von
15 min bei einer Temperatur unterhalb 10°C zugegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde weitere 2 h gerührt, wobei das
Produkt auskristallisierte. Das Produkt wurde abfiltriert,
mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhielt 40,0 g
rohes Pulver von Adrenochrommonosemicarbazon. Die Rei
nigung des Adrenochrommonosemicarbazons wurde erreicht
durch Suspendieren des Feststoffs in 25 Volumina Wasser
und Behandeln mit einem Überschuß an Natriumhydroxid
unter Bildung einer Lösung. Nach Behandlung mit Aktivkohle
und Zugabe von Ethylendiamintetra-essigsäure wurde das
gereinigte Produkt durch Zugabe von Essigsäure bis zu
einem pH-Wert von 5,5 ausgefällt. Das Adrenochrommono
semicarbazon wurde auf übliche Weise isoliert.
Das Infrarot-Absorptionsspektrum und das Ultraviolett-
Absorptionsspektrum des gereinigten Adrenochrommonosemi
carbazons wurde gemessen. Das IR-Spektrum zeigte die charak
teristischen Absorptionen bei 3350, 3190, 1700, 1660,
1560, 1410, 1295, 1195, 1095, 1060, 810 und 560 cm-1.
Das UV-Spektrum des gereinigten Pulvers zeigte ein Absorp
tionsmaximum bei 354 nm. Schmelzpunkt, IR-Spektrum und
UV-Spektrum stimmten mit denjenigen von authentischem Adre
nochrommonosemicarbazon überein und das Reaktionsprodukt
wurde als Adrenochrommonosemicarbazon identifiziert.
Adrenochrom wurde auf die in Beispiel 1 angegebene Weise
hergstellt. Zu der erhaltenen Adrenochrom-Lösung wurde
eine wässrige Lösung von 23,4 g (0,212 mol) Aminoguanidin
hydrochlorid in 100 ml Wasser bei einer Temperatur unter
halb 5°C zugegeben. Der pH-Wert der erhaltenen Lösung wur
de mit verdünnter HCl auf 2,9 eingestellt und das Gemisch
weitere 30 min bei weniger als 15°C gerührt. Während die
ser Zeit fiel ein tief-orange-farbener Feststoff aus. Der
pH-Wert wurde mit verdünnter Natriumhydroxidlösung auf
einen Endwert von 9,0 bis 10,0 eingestellt. Die erhaltene
gelb-orange-farbene Ausschlämmung wurde dann weitere 15 min
gerührt. Das Produkt wurde abfiltriert, gewaschen und ge
trocknet. Man erhielt 41,0 g rohes Pulver von Adreno
chrommonoaminoguanidin. Das rohe Pulver wurde in einer
wässrigen Lösung von 5 Gew.-% schwefliger Säure gelöst
und nach Behandlung mit Aktivkohle wurde eine kleine
Menge Ethylendiamin-tetraessigsäure zugegeben. Eine
wässrige Lösung enthaltend 4 Gew.-% Natriumhydroxid wur
de anschließend zugegeben und der Niederschlag abge
trennt und gewaschen, wobei man reines Adrenochrommono
aminoguanidin erhielt. Das IR- und UV-Spektrum des ge
reinigten Adrenochrommonoamunoguanidins wurde gemessen.
Das IR-Spektrum zeigte die charakteristischen Absorptio
nen bei 3330, 3170, 1640, 1590, 1500, 1395, 1365, 1330,
1295, 1150, 1070, 860, 815 und 720 cm-1. Das UV-Spektrum
zeigte Absorptionsmaxima bei 348 und 445 nm. Das IR- und
UV-Spektrum und der Schmelzpunkt stimmten mit denjenigen
von authentischem Adrenochrommonoaminoguanidin überein,
wodurch die Bildung der gewünschten Verbindung bestätigt
wurde.
In ein 3-l-Becherglas wurden 1000 ml destilliertes
Wasser, 95,8 g (0,42 mol) Ammoniumpersulfat und 93 g
(1,1 mol) Natriumhydrogencarbonat gegeben. Das Gemisch
wurde gerührt und auf 0°C gekühlt. Zu dieser Lösung
wurde eine Lösung von 0,5 g (0,001 mol) Bismutoxicarbo
nat (BiO)2CO3 (gelöst in 25 ml 10%-iger HCl) gegeben.
Anschließend wurde eine wässrige Lösung von 44,0 g (0,2 mol)
Adrenalinhydrochlorid in 100 ml Wasser innerhalb von
20 min bei 5°C zugetropft und danach 30 min bei 0 bis
5°C gerührt.
Zu der erhaltenen Adrenochrom-Lösung wurde eine Lösung
von 23,6 g (0,212 mol) Semicarbazidhydrochlorid und 41,2 g
(0,42 mol) Kaliumacetat in 150 ml Wasser innerhalb von
15 min bei einer Temperatur unterhalb 10°C zugegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde weitere 2 h gerührt, wobei das
Produkt kristallisierte. Das Produkt wurde abfiltriert,
mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhielt 38,3 g
rohes Pulver von Adrenochrommonosemicarbazon, das die
charakteristischen Absorptionen bei 3350, 3190, 1700,
1660, 1560, 1410, 1295, 1195, 1095, 1060, 810 und 560 cm-1
zeigte. Das UV-Spektrum zeigte ein Absorptionsmaxi
mum bei 354 nm. Das IR- und UV-Spektrum stimmten mit
denjenigen einer authentischen Probe von Adrenochrom
monosemicarbazon überein.
Das Verfahren des Beispiels 3 wurde wiederholt mit der
Ausnahme, daß das Bismutoxicarbonat ersetzt wurde durch
0,78 g (0,002 mol) Bismutcitrat C6H5BiO7. Man erhielt
ähnliche Ergebnisse wie in Beispiel 3 angegeben.
Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung von Adrenochrom durch
Oxidation von Adrenalin oder einem Salz davon mit einem
Persulfat in einem wässrigen Medium bei einem pH-Wert
im Bereich von 4 bis 8 in Gegenwart von einem oder mehre
ren wasserlöslichen Metallsalzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß das wasserlösliche Metallsalz ein Salz von Bismut
ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das wasserlösliche Bismutsalz Bismutnitrat, Bismut
oxinitrat, Bismutoxicarbonat oder Bismutcitrat ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das wasserlösliche Bismutsalz in einer Menge im Be
reich von 0,001 bis 0,01 mol pro mol Adrenalin ange
wandt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das wasserlösliche Bismutsalz in einer Menge im Be
reich von 0,005 bis 0,01 mol pro mol Adrenalin ange
wandt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das wässrige Medium einen Puffer in einer Menge
von 4 bis 7 mol pro mol Adrenalin enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Puffer in einer Menge von 5 bis 6 mol pro mol
Adrenalin vorhanden ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Persulfat in einer Menge im Bereich von 2,0 bis
2,5 mol pro mol Adrenalin vorhanden ist.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Adrenochrom durch Umsetzung mit einer Hydrazin
verbindung stabilisiert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hydrazinverbindung Semicarbazid oder Aminoguanidin
ist.
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