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DE1768405C3 - Verfahren zur Herstellung von Peressigsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Peressigsäure

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Publication number
DE1768405C3
DE1768405C3 DE1768405A DE1768405A DE1768405C3 DE 1768405 C3 DE1768405 C3 DE 1768405C3 DE 1768405 A DE1768405 A DE 1768405A DE 1768405 A DE1768405 A DE 1768405A DE 1768405 C3 DE1768405 C3 DE 1768405C3
Authority
DE
Germany
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acid
acetaldehyde
catalyst
reaction
percent
Prior art date
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Expired
Application number
DE1768405A
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English (en)
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DE1768405B2 (de
DE1768405A1 (de
Inventor
Juichi Imamura
Takehiko Matsuzaki
Nobuto Ohta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
National Institute of Advanced Industrial Science and Technology AIST
Original Assignee
Agency of Industrial Science and Technology
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agency of Industrial Science and Technology filed Critical Agency of Industrial Science and Technology
Publication of DE1768405A1 publication Critical patent/DE1768405A1/de
Publication of DE1768405B2 publication Critical patent/DE1768405B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1768405C3 publication Critical patent/DE1768405C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/54Lamp housings; Illuminating means
    • G03B27/542Lamp housings; Illuminating means for copying cameras, reflex exposure lighting
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C407/00Preparation of peroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C409/00Peroxy compounds
    • C07C409/24Peroxy compounds the —O—O— group being bound between a >C=O group and hydrogen, i.e. peroxy acids
    • C07C409/26Peracetic acid

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  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

Die Erfindung betriffl ein Verfahren zur Herstellung von Peressigsäure.
Peressigsäure hat einen weiten Anwendungsbereich in der organischen Synthese, insbesondere als starkes Oxydationsmittel. Bis jetzt war es bekannt, daß Peressigsäure nach einem Verfahren hergestellt werden kann, das darin besieht, daß Acetaldehyd bei etwa 0r'C oxydiert wird, wobei sich Acetaldehydmonoper-•"-la; {im folgenden als Λ?/Ρ bezeichnet) bildet. Das anfallende AMP wird däTin bei ungefähr 1000C in Peressigsäure und Acetaldehyd -zersetzt. Diese Methode benötigt jedoch zwei Stufen. Zusätzlich wird das sehr explosive AMP als Zwischenstufe gebildet, so daß dieses Verfahren einen hohen technischen Stand erfordert. Es ist weiterhin bekannt, Peressigsäure durch Gasphasenoxydation von Acetaldehyd herzustellen. Da iedoch Gemische aus Acetaldehyd und Sauerstoff
ίο explosiv sind, muß dieses Verfahren mit einem Überschuß an Acetaldehyd arbeiten. Das erfordert ein kompliziertes Reaktions.system, damit keine Acetaldehyd-Sauerstoff-Mischungen auftreten, die zur Explosion führei können. Ein anderes sehr bekanntes
Verfahren zur Herstellung von Peressigsä-.'re besteht darin, daß Acetaldehyd in einem inerten Lösungsmittel bei niederer Temperatur in Gegenwart einer Spur eines Schwermetallkalalysators oxydiert wird, wobei sich Peressigsäure und AMP bilden. Bei diesem Verfahren
so kann die Selektivität der Peressigsäurebildung dadurch verbessert werden, daß ein Schwermetallsalz in einer extrem kleinen Menge von weniger als 0,001 %, bezogen auf Acetaldehyd (britisches Patent 864 R03), verwendet wird. Die Oxydationsgeschwindigkeit ist jedoch gering, und die Selektivität der Peressigsäiirebildung kann kaum als hoch bezeichnet werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, ein Verfahren zur Herstellung von Peressigsäure durch Oxydation von Acetaldehyd in einem inerten Lösungsmittel bei Anwesenheit eines Katalysators mittels gasförmigem Sauerstoff oder eines Sauerstoff enthaltenden Gases zu finden, bei dem die Bildung von AMP kontrolliert wird, um die Selektivität der Peressigsäurebildung zu erhöhen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Peressigsäure ist dadurch gekennzeichnet, daß man in Anwesenheit von 0,001 bis 0,1 Gewichtsprozent stark sauren, in der Reaktionslösung löslichen Carbonsäuren, deren ρKa-Wen unter 4,6 liegt, 0,00Ü5 bis 0,1 Gewichtsprozent stark saurer Phenole oder 0,001 bis 0,5 Gewichtsprozent Salpetersäure als Katalysator, jeweils bezogen auf die Reaktionslösung, oxydiert, wobei die Phenole zusammen mit den Carbonsäuren oder der Salpetersäure und die Salpetersäure zusammen mit den Carbonsäuren eingese—.t werden können. Mit dem im folgenden verwendeten Symbol »pKa« wird der übliche Logarithmus des reziproken Wertes der Dissoziationskonstante eines Elektrolyten verstanden. Wird die Dissoziationskonstante als »A"ö« aufgefaßt, dann ergibt sich die Gleichung/iAO -■ log Ka. Die nachfolgend verwendeten ρKa-Werte wurden dem Handbook of Chemistry, das von der Chemical Society of Japan 1966 veröffentlicht wurde, entnommen.
Der Ausdruck »aliphatisch« umfaßt alicyclische wie auch aromatische Verbindungen, bei denen dii Carboxylgruppen nicht direkt an den aromatischer Rii'ig gebunden sind
Die vorliegende Erfindung zeigt, daß stark säurt Carbonsäuren oder stark saure phenolische Verbin düngen oder Salpetersäure bei der Herstellung vor Peressigsäure mit hoher Selektivität ausgezeichnet!
katalytische Wirkung haben.
Von den Carbonsäuren, deren pKa-Wert unter 4,1 liegt und die in der Reaktionslösung löslich sind, wer den die folgenden als »stark saure Carbonsäuren« be zeichnet, da sie wirksame Katalysatoren sind: Ameisen säure, aliphatische Polycarbonsäuren, aromatisch
Polvcarhr)ni;äiirfn) alinhatische Carbonsäuren mit funktioncllen Gruppen, wie ζ. B. die Hydroxyl-, die Carbonyl-, die Aminogruppe, die Halogene, die Aldehydgruppe und die Ätherbindiing, und aromatische Carbonsäuren, die funktioneilen Gruppen, wie die Nitro-, die Hydroxyl- bzw. die Aldehydgruppe und die Ätherhindung aufweisen.
Die Ameisensäure, die aliphatischen Polycarbonsäuren, die aromatischen Polycarbonsäuren, die aliphatischen Carbonsäuren, mit der Halogen-, Hydroxyl- oder Carbonylgruppe und aromatische Carbonsäuren, die die Nitrogruppe oder die Hydroxylgruppe als Substiuienten haben, sind besonders wirksam. Jeder dieser stark sauren Carbonsäurekatalysatoren ist für sich allein oder in Kombination mit einem oder mehreren wirksam.
Als stark saure Phenole sind folgende geeignet:
1. Phenole, welche mehr als zwei Nitrogruppen im Ben/olkern enthalten,
2. Phenole, welche mehr als drei Halogengruppen im Benzolkern enthalten,
3. Phenole, welche mehr als drei Halogengruppen enthalten und bei denen ein Teil der Halogengruppen durch Nitro- und Cyangruppen substituiert ist.
Von diesen Phenolen sind diejenigen, welche mehr als drei Nitrogruppen enthalten, besonders wirksam. Die stark sauren Phenol-Verbindungen können für sich allein oder in Mischung von mehr als zwei Phenolen oder zusammen mil stark sauren Carbonsäuren oder Salpetersäuren verwendet werden. Wenn Phenol-Verbirdungen als Katalysatoren verwendet werden, ist die Selektivität der erzeugten Peressigsäure hoch. Die Phenole neigen jedoch mehr oder weniger dazu, die Oxydation des Acetaldehyds zu unterdrücken, und dieser Fffekt nimmt mit der Zahl der phenolischen OH-Gruppen im Molekül zu.
Es ist daher nicht so günstig, bei der Verwendung von Phenolen allein solche Phenole mit mehr als zwei phenolischen OH-Gruppen zu wählen oder bei der Verwendung in Verbindung mit Schwermetallsalzkalalysatoren solche Phenole mit mehr als drei phenolischen OH-Gruppen zu wählen.
Die im Handel erhältliche konzentrierte Salpetersäure kann für das erfindungsgemäße Verfahren verwendet werden. Im allgemeinen ist es am günstigsten, wenn die Konzentration über 20% liegt; es beeinflußt die Wirkung jedoch nicht, wenn die Konzentration höher oder geringer ist als 20%. Sie kann zusammen mit stark sauren Carbonsäurekatalysatoren verwendet ' werden.
Die Wirksamkeit dieser stark sauren Substanzen bezieht sich im wesentlichen auf die Selektivität der Peressigsäurebildung. Eine Steigerung der O.xydations· geschwindigkeit wurde generell nicht festgestellt.
Werden sie in großen Mengen verwendet, so wird die Oxydationsgeschwindigkeit oft verringert.
Ein Vergleich zwischen dem Oxydationsverfahren mit stark sauren Carbonsäurekatalysatoren und dem Verfahren der nichtkatalytischen Oxydation findet sich in Tabelle 1. Hier sind die Ergebnisse von Versuchen niedergelegt, bei denen Acetaldehyd in 15%iger Acetonlösungbei 200C durch Sauerstoff unter Normaldruck und mit einer Katalysatormenge von 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, oxy-•iiert wurde.
T-jKolli· I
katalysator
Selektivität in "<„ (bezogen auf umgesetzten
Sauerstoff) bei einem Sauerstollumsat/. der einem
Acetalik'hydumsatz von 20 Molpro/ent ;<u,uivalent ist
l'eressigsäure | A MI'
Triehloressigsäure
Ameisensäure ....
Milchsäure
Brenztraubensäure
Aminoessigsäure .
Oxalsäure
Malonsäure
Fumarsäure
Maleinsäure
Azelainsäure
Aminothiomilehsaure ..
Nitrilotriessigsäure
Citronensäure
3,5-Dinitro-benzoesäure
3,5-Dinitro-salicylsäure
5-Chlorsalieylsäure
Phthalsäure
Vergleichsbeispiele:
Kein
Essigsäure
100
74
65
82
70
84
95
70
(bei 25%igem Umsatz)
74
70
(bei 18%igem Umsatz)
66
83
82
93
66
86
78
25 35
21
21
18
30
24
21 25
27 17 13 7 21 14 21
47 43
Aus dieser Tabelle ist klar zu ersehen, daß bei Zusatz von stark saurer Carbonsäure die Selektivität der Peressigsäure 2,5mal größer ist als bei Abwesenheit des Katalysators. Der Tnhelle ist weiterhin 7ti entnehmen, daß die Selektivität in Abhängigkeit der Art des Katalysators verschieden ist.
Zum Vergleich wird auch das Beispiel gebracht, bei dem Essigsäure (pKa -■ 4,76) als Katalysator verwendet worden ist. Im Falle des Essigsäurekatalysators ist die Selektivität der Peressigsäurebildung etwas höher als beim Fehlen eines Katalysators. Beim Vergleich mit den Säuren, die einen/?A'a-Wert von weniger als 4,6 haben, erweist sich der katalytisch^ Effekt jedoch als sehr gering. Wird eine andere Säure mit
einem pKa-Wen von größer als 4,6 (z. B. Propionsäure, Isobuiiersäure und Nuphthensäure) als Katalysator verwendet, so konnte in keinem Fall eine höhere Selektivität an Peressigsäure erreicht werden. Andererseits jedoch konnte, wie in Tabelle 1 gezeigt wird,
durch die sauren Katalysatoren der vorliegenden Erfindungeine hohe Selektivität an Peressigsäurc erreicht werden. Es ist überraschend, daß die katalytische Aktivität der Säuren sich so stark ändert, wenn der ,,Ka-WiTi von 4,6 unterschritten wird.
Es können 0,1 bis 0,001 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, des stark sauren Carbonsäurekatalysators eingesetzt werden. Ist die Menge zu groß, so wird die Geschwindigkeit der Acetaldehydoxydation beträchtlich verringert (z. B. geht im Falle
der Citronensäure [10 Gewichtsprozent] oder der Milchsäure [15 Gewichtsprozent] die Oxydation des Acetaldehyds kaum noch voran), und die Selektivität an Peressigsäure geht ebenfalls etwas zurück. Anderer-
«cits kann der Effekt des Katalysators nicht mehr beobachtet werden, wenn die Menge zu gering ist. Der Katalysator bleibt in der Reaktionslösung teilweise oder ganz gelöst.
Tabelle 2 zeigt den Vergleich zwischen der Oxydation mit stark sauren Phenol-Katalysatoren und der nichtkatalylischen Oxydation. Bei diesen Versuchen wurde Acetaldehyd in einer 16°/oi^en Acetonlösung mit Sauerstoff unter Normaldruck bei 18 bis 22 C oxydiert. Die Menge des stark sauren Phenol-Kalalysators betrug 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung.
Tabelle
Phenol-Katalysator
Maximale, pro Stunde absorbierte Menge
Sauerstoff
Molprozent bezogen auf eingesetzten .Acetaldehyd) Selektivität (" „) bei
10" „igcm 1 Einsatz
(bezogen auf umgesetzten
Sauerstoff)
Peressigsäure
AMP
Selektivität (" „I bei IOü/„igem Umsatz (bezogen auf iimyeiel/l Sauerstoff)
Peressigsäure
AMf
2,4,6-Trinitrophcnol
2,6-Dinitrophenol ..
2,4-Dinitrophenol ..
Pentachlorphenol . .
2,4,6-Trichlorphenol
2,4,6-Tribromphenol
Vergleiciisversuch:
kein
10 10 12 11 9
15
0
7
9
8
13
76 63 63 70 68 60
28
24 37 37 30 32 40
62
Die zur Anwendung kommende Menge des stark sauren Phenolkatalysators liegt zwischen 0,1 und 0,005 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung. Ist die Menge zu groß, dann tritt eindeutig der Effekt der Unterdrückung der Oxydation auf, und die Oxydation wird sehr langsam oder sie wird ganz unterbunden. Ist andererseits die Menge zu klein, so kann die Wirkung auf die Selektivität der Peressigsäurebildung nicht beobachtet werden.
Tabelle 3 bringt den Vergleich zwischen der Oxydation mit dem Salpeiersäurekatalysator und der nichtkatalytischen Oxydation. Die Ergebnisse wurden mit Versuchen erhalten, bei denen Acetaldehyd durch Sauerstoff in 20°/niger Acetonlösung bei 20'C unter Normaldruck oxydiert wurde. Die Salpetersäuremenge (60%ig) betrug 0,01 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reakt'onslösung.
Tabelle
Ohne Katalysator
Salpetersäurekatalysator
Maximale, pro Stunde absorbierte Menge Sauerstoff (Molprozent, bezogen auf eingesetzten Acetaldehyd)
Selektivität (%) bei 10%igem Umsatz (bezogen auf umgesetzten Sauerstoff)
Peressigsäure
AMP
Selektivität (°/0) bei 20°/0igem Umsatz (bezogen auf umgesetzten Sauerstoff)
Peressigsäure
AMP
Selektivität (%) oei 30%igem Umsatz (bezogen auf umgesetzten Sauerstoff)
Peressigsäure
AMP
Selektivität (%) bei 40°/oigem Umsatz (bezogen auf umgesetzten Sauerstoff)
Peressigsäure
AMP
16
30
70
100
0
28
62
95
5
30
40
85
12
12
13
70
16
Hs können 0,5 bis 0,001 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, Salpetersäure verwendet werden. Ist die Menge zu groß, so wird die Oxydationsjjcschwindigkcit des Acetaldehyde auffällig erniedrigt. I i'ir die Selektivität der Peressigsäurcbildung gilt das gleiche. Ist <Jic Menge jedoch zu klein, so kann die Wirkung der selektiven Bildung von Pcrcssigsäiire mehl beobachtet werden.
Versuche, mit der Zielsetzung, die Reaktionsgeschwindigkeit zu steigern ohne die Selektivität der Percssigsäurebildung zu erniedrigen, brachten das Ergebnis, daß der Zusatz einer kleinen Menge eines 5,5 Schwcrmctallsalzcs, das in verschiedenen Wcrtigkeitsslufeii auftreten kann (z. B. lösliche Salze des Eisens, Kobalts, Mangans, Nickels, Kupfers, Vanadins, Chroms), zur Reaklionslösung zusammen mit den
obenerwähnten sauren Katalysatoren, die Oxydationsgeschwindigkeit des Acetaldehyds und die Selektivität der Peressigsäurcbildung bemerkenswert gesteigert werden können.
Das Verfahren der Kombination saurer Katalysatoren mit Schwermelallkatalysatoren hat sich als günstig erwiesen. Im'Vergleich zu dem Verfahren des brilisehen Patents 864 803 und anderer bekannter Verfahren zur Herstellung von Peressigsäure (Flüssigphasenoxydation von Acetaldehyd) liefert es" eine höhere Peressigsäureseleklivität und weit höhere Acetaldehyd-Oxydationsgeschwindigkeiien.
Dic Wirkungsweise der Katalysatoren ist im cin/clnen nicht untersucht worden. Wahrscheinlich ist jedoch die hohe Pcressigsäurcselektivität den sauren Katalysator-Komponenlcn zuzuschreiben, und die hohe Oxydationsgeschwindigkeit ist der Schwernielallkatalysator-Komponente zuzuordnen.
Wenn mehr als 0,001 "/„, bezogen auf den eingcsetzten Acetaldehyd, des Schwermetall-Katalysators, wie er in dieser Erfindung verwendet wird, allein eingesetzt wird, dann ist die Zersetzung der Peressigsäure sehr stark (japanisches Patent 441 391). Es ist allgcmein bekannt, daß die Zunahme der Konzentration an Schwermetallsalz-Katalysator die Selektivität der Peressigsäurebildung üblicherweise herabsetzt. Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß bei der Kombination des Metallkatalysators mit dem sauren Katalysator der vorliegenden Erfindung die Metallkomponente in starkem Maße dazu beiträgt, die Oxydationsgeschvvindigkeit zu steigern und die Selektivität der Peressigsäurebildung in weit größcrem Maße als bei den bekannten Verfahren zu steigern. (Dies ist auch der Fall, wenn die Konzentration der Schwermetallsalz-Komponente oberhalb von 0,01 bis 5 üewichtsprozent, bezogen auf den eingesetzten Acetaldehyd, liegt.)
Für die Kombination saurer Katalysator/Schwermetallsalz-Katalysator können die folgenden stark sauren Carbonsäuren verwendet werden. Dabei werden Carbonsäuren ausgewählt, die sehr stark sauer sind und deren />Aa-Wert unter 4,6 liegt. Weiterhin müssen sie in der Reaktionslösung löslich sein. In Frage kornmen aliphatisch^ oder aromatische Polycarbonsäuren, aliphatische oder aromatische Carbonsäuren mit der Hydroxyl-, Carbonyl-, Halogen-, Cyan-, Amino-, Niiro-, Aldchydgruppe. der Ätherbindung (einschließlich der cyclischen Ätherbindung) oder heterocyclische Carbonsäuren, deren Ring Stickstoff oder Sauerstoff enthält. Sie sind alle geeignet: Polycarbonsäuren mit einem />Aa-Wert von unter 4,0 sind jedoch besonders wirksam. Diese stark sauren Carbonsäuren können für sich allein oder auch in Kombination mit zwei oder mehreren Säuren verwendet werden. Die wirkungsvollsten Katalysatoren dieser Oxydationsreaktion sind die starken Säuren, deren /jA'a-Wert unterhalb 4,6 liegt. Enthalten sie jedoch Substituenten, wie /. B. die Aminogruppe, die Hydroxylgruppe oder irgendeine anui.iv, Giü(*»i~n., Jic Jcr. Ch::r2k'."r pin« Ovydniinnv-Inhibitors hat, dann nimmt die Oxydationsgeschwindigkcil proportional zur Anzahl dieser Gruppen im Carbonsäuremolekül ab. Der Effekt der Zurückdrängung der Oxydation hängt von Her Art der Subslitucnlcn ab. Zum Beispiel genügt die Anwesenheit nur einer SH-Gruppc, die eine stark inhibierende Aktivilät aufweist, um in auffälliger Weise wirksam /ti sein. Im Falle der Aminogruppen oder der Hydroxylgruppe, die keine so stark ausgeprägte inhibierende Aktivität haben, müssen mehr als zwei Gruppen vorliegen, um die Oxydation zurückzudrängen.
Die Oxalsäure und die Hydroxymalonsäurc, die zu den aliphatischen Polycarbonsäuren zählen, haben eine spezifische Wirkung. Werden sie z. B. zusammen mit einem Eiscn(III)-katalysator verwendet, so wird die Wirkung des letzten Katalysators sehr stark herabgesetzt, d. h., die Oxydationsgeschwindigkeit is( sehr gering (s. Tabelle 4).
Die bereits beim Einzclcinsatz erwähnten, stark saurcn Phenolkatalysatoren können für die Methode der Kombination von sauren Katalysatoren mit Schwermetallsalz-KTatalysatoren in entsprechender Weise verwendet werden. Hierbei kann der Salpetersäure-Katalysator in Form einer wäßrigen Lösung zugesetzt werden, wie es auch im Falle des Ein/.eleinsatzes geschicht. Diese sauren Katalysatoren (stark saure Carbonsäuren, stark saure Phenole und Salpetersäure) können für sich allein oder in Kombination mit zwei
ao oder mehreren eingesetzt werden, wie im Falle des Einsatzes von nur einem sauren Katalysator.
Für das Kombinationsverfahren saurer Katalysator/ Schwcrmetall-Katalysator können lösliche Salze von Metallen verwendet werden, die in mehreren Wertigkeiustufen auftreten, wie z. B. Eisen, Kobalt, Nickel, Mangan, Kupfer, Vanadin und Chrom. Eisensalze, Kobaltsalzc und Mangansalze sind besonders geeignet. Sie werden für sich allein oder in Kombination mit zwei oder mehreren Metallen verwendet.
Zu den in der Reaktionslösung löslichen Salzen zählen die Salze der aliphatischen Säuren, die Naphthcnate, die Benzoate, die Acetylacctonate, die Nitrate und andere. Diese Metallionen müssen der Rcaktionslösung zugesetzt werden. Jede Art von SaI/. kann verwendet werden, solange die obenerwähnten Grundsätze befolgt werden. Die Sehwermelallsalzc können in Mengen von 0,2 bis 0,000001 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, verwendet werden. Der bevorzugte Bereich liegt jedoch zwischen 0,02 und 0,00001 Gewichtsprozent. 1st die Menge zu groß, dann nimmt die Geschwindigkeit der Peressigsäurezersetzung zu. Ist die Menge zu klein, so geht die Oxydationsgeschwindigkeit stark zurück.
Die Menge des sauren Katalysators ist die gleiche wie beim bereits erwähnten Einzelcinsalzverfahren des sauren Katalysators. Sie hängt von den Reaktionsbedingungen ab. Im Falle der stark sauren Carbonsäure-Katalysatorcn liegt die Menge zwischen 0,1 bis 0,001 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung Im Falle der stark sauren Phenol-Katalysatoren liegt die Menge zwis-hen 0,1 bis 0,0035 Gevvichtsprozent, bezogen auf die Reaktionsmischung. Im Falle des Salpetersäure-Katalysators sind 0,5 bis 0,001 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, geeignet; die bevorzugte Menge beträgt 0.05 bis 0,001 Gewichtsprozent. Ist die Menge dieser sauren Katalysatoren zu groß, so wird die Gesehwi idigkeit der Acetald.-hyJaxydation erniedrigt, und die Selektivilät der Peressigsäurebildung wird etwjs versehlechtert. Ist andererseits die Menge des Katalysators zu gering, so geht die Selektivität der Peressigsäurcbildung zurück.
Die Menge des sauren Katalysators und des Schwermelall-Kalalysators kann innerhalb der oben an^e^ebcncn Grenzen geändert werden. 1st jeJo.h die M.-.i'e des sauren Katalysator* im Vergleich /u der des Ni et.illsalz-Katalysators zu gering, so tritt der Effekt des sauren Katalysators /«rück, die Selektivität der Per-
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ίο
essigsäurebildunj zu steigern. In manchen Fällen geht die Wirkung des Schweimctall-Kalalysators, die Acctaldehydoxydalion zu beschleunigen, sogar sehr stark zurück. 1st andererseits die Menge des sauten Katalysator.· zu groß, gehl die Oxydationsgcschwindigkcil zurück.
Das günstigste Verhältnis dieser beiden Kalalysalorkoniponcnten liegt hei 1 bis 6 Molekiiicn des sauren Katalysators zu einem Metallatcm des eingesetzten Schwcrmetall-Kalalysalors. Der Katalysator bleibt in der Reaktionslösung teilweise cdcr vollständig gelöst.
Veruleiclit man das Verfahren der Kombination eines sauren Katalysators mit einem Schwermelall-Katalysator mit den Fällen, bei denen kein saurer Katalysator verwendet wird, so ist es klar ersichtlich, daß das erstere Verfahren Percssigsäure in wirkungsvollerer Weise und in höherer Selektivität liefert. Siehe hierzu die Tabellen 4 bis 10. Die Werte dieser Tabellen sind natürlich unter den für die einzelnen Kalalysaloisystcrm· optimalen Bedingungen erhalten worden. Es ist überflüssig, darauf hinzuweisen, daß durch Änderung der Reaklionsbedingungen in manchen Fällen eine höhere Peressigsäureselektivität erhalten werden kann.
Tabelle 4
Verfahren: Kombination des Fisen(lll)-naphthenat-Katalysators mit stark sauren
Carbonsäure-Katalysatoren
Stark saurer Carbonsüure-Katalysator
Trichlorcssigsäurc
dl-A-Amino-n-buttersäure ..
Brenztraubensäure
Salii ylsäure
Anthranilsäure
2,4-Dichlorbenz.oesäure .... O-Acetamidobenz.oesäure .. S.S-DiriitrobenzceEäurc
Fumarsäure
Malonsäure
Bernsteinsäure
Acelainsäure
Maieinsäure
i.-Glutaminsäure
Oxalsäure
Oxalsäure*)
Phthalsäure
Hexahydrophthalsäure .... Naphthalin-l.S-dicarbonsäur
Citronensäure
Pyromellitsäure
Furancarbonsäure
Picolinsäure
Nicotinsäure
Aminothiomilchsäure
Acetylendicarbonsäure ....
/J-Ketoglutarsäiire
Tartronsäure
Oxalessigsäure
4-Hydroxyisophthalsäure . . Acetyl-aminoessigsäure
Glykolsäure
Cyanessigsäure
Benzol-1,2,4-tricarbonsäure Nitrilotriessigsäure
Vergleichsversuche: kein
Essigsäure
Absorbierte Saucr- Selektivität (°/„) AMI'
stofTmcngc (MoI- 33
plO/.CIll, Ικ/OgCP. (be/ogcn auf umgesetzten 28
auf eingesetzten Sauerstoff) 39
Acetaldehyd) 34
41 Peressigsäurc 25
57 58 4T
40 49 35
38 38 25
39 48 8
ACi
TS
46 16
42 40 33
46 35 40
46 57 7
42 92 25
42 69 20
43 48 30
38 40 20
60 90 25
16 56 20
62 75 0
48 51 5
63 70 36
51 54 40
53 76 18
64 100 32
47 95 10
45 46 15
67 38 3
56 58 0
65 50 22
42 90 *m
21 82 22
42 97 37
33 100 2
63 70 34
69 53 41
48 60 44
59 45 47
54 98
56 47
37 44
36 26
27
*) An Stelle hiscndlli-naphthenat wurde die gleiche Menge Kobaitnaphthenat eingesetzt
Tabelle4 bringt Ergebnisse von Versuchen, bei denen 65 die Reaktionslösung, an Eisen(III)-naphthenat, und Acetaldehyd mit Sauerstoff bei 18 bis 22°C unter 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktions-Normaldruck im Verlauf einer Stunde in einer i5%igen lösung, eines stark sauren Carbonsäure-Katalysators Acetunlösung, die 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf enthielt, oxydiert wurde. Weiterhin werden die Ergeb-
nis.se eines Vcrglcichsversuches, der ohne sauren Katalysator durchgeführt woiden war, und eines weiteren VcrgltkhsAersuches, bei dem Essigsäure (0.02 Gewichtsprozent) \ciwendet wurde, ungeführt.
Tabelle 5 bringt die Ergebnisse von Versuchen, bei denen ^,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Rcaktionslösung, Pyrcmellitsäure als stark saure Carbonsäure und 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, verschiedener Schwermctallnaphthenatc verwendet wurden. Die anderen Bedingungen entsprechen denen von Tabelle 4.
Tabelle 6 gibt die Ergebnisse einer tinstundenreaktion wieder,beiderunterdem Druck von ICOmm Hg und bei der gleichen Temperatur wie in Tabelle 4 Acetaldehyd in einer 15%igen Acetonlösung, die 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Rcaklionslösung, Malonsäure als stark sauren Carbonsäure-Katalysator und 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, verschiedener Schwermetnllriaphthenate enthielt, oxydiert wurde.
Tabelle 7 bringt die Ergebnisse von Versuchen, bei denen Acetaldehyd mit Sauerstoff unter Normaldruck bei 18 bis 22° C im Verlauf einer halben Stunde in einer 16°/„igen Acetonlösung, die 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, Eisen(lII)-naphthenat als Katalysator und 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, verschiedener stark saurer Phenol-Katalysatoren enthielt, oxydiert wurde.
Tabelle 8 wiederum gibt den Vergleich von Ergebnissen von Versuchen wieüci, bei denen 0,02 Gewichts prozent, bezogen auf die Reaktionslösung, verschiedener Arten von Metallnaphthenat-Katalysatoren eingesetzt wurden. Die Bedingungen entsprachen denen von Tabelle 7, mit der Ausnahme, daß die Reaktionszeit der Versuche, bei denen 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, 2,4,6-Trinitroresorcin als zusätzlicher Katalysator verwendet wurde, 1 Stunde betrug. (Der Versuch mit Mangansalz als alleinigen Katalysator zeigt, daß die Geschwindigkeit der Bildung von Zersetzungsgas so hoch war, daß die Oxydation nicht glatt verlaufen konnte.)
Tabelle 9 zeigt im einzelnen den Unterschied zwischen dem Fall, bei dem 2,4,6-Tnnitroresorcin, das als stark saurer Phenol-Katalysator sehr wirksam ist, eingesetzt wurde, und dem Fall, bei dem Eisen(IlI)-naphthenat zusammen mit dem stark sauren Phenol eingesetzt wurde. In diesen Fällen waren die Reaktionsbedingungen genau die gleichen wie in Tabelle 7 und 8.
Tabelle 10 gibt die Ergebnisse von Versuchen wieder, bei denen das Verfahren der Kombination von
p und Scrmcinielallsalz-Katalysatoren angewandt wurde. Es wurde eine 20°/r,ige Lösung von Acetaldehyd in Aceton mit Sauerstoff unter Normaldruck bei 18 bis 22" C 1 Stunde lang oxydiert, wobei als Katalysatoren eine Schwermetallnaphthenatmenge von 1 · 10' ' gAtcm des Metalls pro Mol Acetaldehyd und 3 · 10" l Mol Salpetersäure, bezogen auf I Mol eingesetzten Acetaldehyds. zugesetzt wurden. Wurde der Mangansalz-Katalysator für sich allein eingesetzt, so war die Bildungsgeschwindigkeit an Zersetzungsgas so groß, daß der weitere Oxydationsversuch in dieser Apparatur nicht ausgeführt werden konnte. Wurde dieser Katalysator jedoch zusammen mit dem Salpetersäure-Katalysator eingesetzt, so fiel Peressigsäure in hohen Ausbeuten an.
Tabelle 10 zeigt auch die Ergebnisse eines Vergleichsversuches, bei dem Eisen(lll)-nitrat, aas fast die gleiche Menge an Eisen enthielt wie der Versuch, der mit Eisen(lll)-naphthenat und Salpetersäure ausgeführt worden war, als Katalysator verwendet wurde. Es wurde gefunden, daß die katalytisch^ Aktivität schlechter war als bei dem Versuch, der mit Eisen(III)-naphthenat und Salpetersäure durchgeführt worden war. Weiterhin wurde gefunden, daß die Wirkung des kombinierten Katalysatorsystems, Schwermelallsalz plus Salpetersäure, nicht auf der Bildung von Schwermetallnitraten beruhte.
Die Wirkung des Verfahrens, die sauren Katalysatoren mit den Metallsalz-Katalysatoren der vorliegenden Verbindung ?v kombinieren, ist nicht der Bildung von Salzen (ausgenommen Salze von Säuren) des sauren Katalysators bei der Reaktion des sauren Katalysators mit den Schwermetallsalzen zuzuschreiben. Das konnte mit den Ergebnissen von Versuchen klargestellt werden, bei denen das entsprechende Salz als Katalysator eingesetzt wurde.
Es wurde weiterhin gefunden, daß die löslichen Säure-Salze*), deren Metal'komponcnte die obigen Schwermetalle darstellen und deren Säurekomponente von den stark sauren Polycarbonsäuren mit einem /> Ay;-Wert von weniger als 4,0 oder dem obenerwähnten stark sauren Phenol mit zwei phenolischen OH-Gruppen gestellt wird, in ähnlicher Weise wirksam sind, wie die obenerwähnten sauren Katalysatoren plus Schwermetall-Katalysator. Es werden also die hohe Selektivität der Peressigsäurebildung und die hohe Oxydationsgeschwindigkeit des Acetaldehyds beobachtet.
♦) Unter dem Ausdruck Säure-Saiz werden Salze von Polycarbonsäuren verstanden, die freie Carboxylgruppen enthalten.
Tabelle 5
Verfahren: Pyromeilitsäure-Kalalysator/Schwermetallnaphthenat-Katalysator Kombination
Schwcrmetallnaphthenat-Katatysator
Fisendin-
Kobalt-
Mangan-
Nickel-
Kupfer-
Vanadin-
Chrom-
Vergleichsversuch:
kein
Absorbierte SauerstorTmenge (Molprozent, bezogen
auf eingesetzten
Acetaldehyd)
64 όο 69 32 28 27 27
14
Selektivität ("/·)
(bezogen auf umgesetzten
Sauerstoff)
Peressigsäure
AMP
95 01
92
75
65
77
79
100
5 9
22
20
20
16
13 14
Tabelle 6 Verfahren: Maloniäure-Katalysalor/Schwermetallnaphthenat-Kalalysalor Kombination
Schwermetall naphthenat-Katalysator
Absorbierte Saucr- Selektivität ("/„) ztcn
slofTmengc (Mol (bezogen auf umgeset
prozent, bezogen Sauers'ιίΤ)
auf eingesetzten Λ Μ
Acetaldehyd) Percssigsäurc 12
59 88 12
62 86 9
62 86 21
30 77 17
28 81 8
23 92
Eisen(III)-
Kobalt-
Mangan-
Nickel-
Chrom-
Vergleichsversuch: kein
Tabelle 7 Verfahren: Eisen(lII)-naphthenat-Katalysator/stark saurer Phenol-Katalysator Kombination
Stark saurer Phenol-Katalysator
Absorbierte Saucr- Selektivität (%1 AM
stoffmcnge (MoI- 14
prozcnt, bezogen (bezogen auf umgesetzten 14
auf eingesetzten Sauerstoff) 25
Acetaldehyd) 29
55 Percssigsäurc 31
56 83 31
41 86 32
40 65
39 59
38 64
50 60
48
2,4,6-Trinitroresorcin 2,4,6-Trinitrophenol 2,6-Dinitrophenol 2,4-Dinitrophenol Pentachlorphenol 2,4,6-Trichlorphenol Vcrgleichsversuch: kein
Tabelle 8
Naphthcnal-Kalalysator Adsorbierte Saucr-
stofTmenge (MoI-
prozcnt, bezogen
auf eingesetzten
Acetaldehyd)
Selektivität (%)
(bezogen auf umgesetzten
Sauerstoff)
Percssigsäure I AMP
F.isendll)- .. P.isen(III)-*) Kobalt- .... Kobalt-») .. Mangan-*) . Nickel- .... Nickel-*; .. Kupfer- ... Kupfer-*) .. Vanadin- .. Vanadin-*) Chrom- ... Chrom-*) ..
59 70 59 69 71 28 52 25 27 23 27 24 26
45
80
49
82
78
19
19
63
19
/U
20 74
34 14 43 14 15 71 2ö 76
*) Kenn/cidincl Versuche, hei denen 2,4,6-Trinitroresorcin ais /iisnt/iichcr Katalysator verwendet wurite.
Tabelle
Eisend 11)- Eisend 11)- Eisen(lll)-
naphlhenat naphthenat miphthenat
Katalysator 2,4.f)-Tri- r 2,4,6-Tri-
nitrnrcaorcin nitrophenol
Größte pro Stunde adsorbierte SauerstofTmenge (MoI- 59
nrozent, bezogen auf eingesetzten Acetaldehyd) . . . 70 63
Selektivität in Prozent bei 20%igem Umsatz (bezogen
auf umgesetzten Sauerstoff) 66
Peressigsäure 34 100 100
AMP 0 0
Selektivität in Prozent bei 40°/„igem Umsatz (bezogen
auf umgesetzten Sauerstoff) 50
Peressigsäure 38 85 90
AMP 15 10
Selektivität in Prozent bei 60%igem Umsatz (bezogen
auf eingesetzten Sauerstoff) 47
Peressigsäure 26 82 78
AMP 12 13
Tabelle
Katalysator (Naphthenat und/oder Salpetersäure) Adsorbierte SauerstolTmenge (Molprozent, bezogen
auf eingesetzten
Acetaldehyd)
Selektivität in "/„
(bezogen auf umgesetzten
Sauerstott")
Peressigsaure
Eisen
Eisen -χ- Salpetersäure ..
Kobalt
Kobalt τ- Salpetersäure
Mangan -f Salpetersäure
Nickel
Nickel ■: Salpetersäure .
Kupfer
Kupfer f Salpetersäure
Vanadin
Vanadin + Salpetersäure
Chrom
Chrom -f- Salpetersäure
Verglcichsversuch:
Eisen(lll)-nitrat
55
72
50
73
68
28
30
24
27
23
27
23
27
57
45
85
4S
85
82
19
72
19
63
18
74
20
76
AMI'
15 45 15 i 7 71 26 76 20 71 23 73
Die Polycarbonsäuren mil einem pKa-Wcrt von weniger als 4,0 und die stark sauren dibasischen Phenole können für das obenerwähnte Verfahren der Kombination eines sauren Katalysators mit dem Sclnvermctall-Katalysator verwendet Wc1 Jen.
Die Menge des Sätiresalz-Katalysators schwankt je nach Reaktionsbedingungen, beträgt aber im allgemeinen 0,2 bis 0s000001 Gewichtsprozent (als Metall), bezogen auf die Rcaktionslösuiig. vorzugsweise jedoch 0,02 bis 0,0001 Gewichtsprozent. Ist die Konzentration des Katalysators in der Lösung zu hoch, steigt die !,.,.:„ ,1: „1. „:f ,1.,
die Selektivität der Peressigsäurcbildung geht zurück. 1st andererseits die Konzentration zu niedrig, so kann die Wirkung des Katalysators nicht beobachtet weiden.
Die Vergleichsbcispielc der Versuche, bei denen ein Säure-Salz einer Carbonsäure als Katalysator verwendet wurde, und der Versuche, bei denen das Schwermclallsalz eingesetzt wurde, werden in den
65 Tabellen 11 und 12 gebracht. Die Ergebnisse des Verfahrens, bei dem ein Monophenolal-Katalysator verwendet wurde, zeigt das Beispiel 37. Die Resultate dieser Tabellen stellen natürlich nicht die unter optimalen Bedingungen erhaltenen Ergebnisse der ein/einen Katalysatoren dar. Durch Abänderung der Rcaktionsbedingungen ist es möglich, in einigen Fällen bei weitem höhere Peressigsäuresclekttvitäten als in den Tabellen angegeben, zu erreichen. Tabelle 11 bringt die Ergebnisse von Versuchen, bei denen eine 16%ige Lösung von Acetaldehyd mit Sauerstoff bei 18 bis 22' C üV.cr NiTPi-iWnirW nwdiort wurde. Die Reaktion wurde in Anwesenheit von Naphthenaten oder sauren Pyromellitatcn von verschiedenen Schwermetallen ausgeführt. Die Schwernietall-Pyromellilale wurden in Mengen von 1 · 10 ' gAloni des Metalls pro Mol Acetaldehyd eingesetzt.
Tabelle 12 bringt die Ergebnisse von Versuchen, bei denen die I-"iscn(Ml)-salzc verschiedener Polycarbonsäuren als Katalysator verwendet wurden. Hem I.ich-
17
/ο
mann sind Verfahren zur Herstellung von Salzen der Polycarbonsäuren hinreichend bekannt. Zum Beispiel ist es möglich, entsprechende Salze dadurch herzustellen, daß frisch bereitetes Hydroxyd eines Schwt-rmetalls einer konzentrierten Lösung einer PoKcarbon-
säure zusiesetzt wird. Weiterhin ist es möglich, das saure Natriumsal/. einer Polycarbonate mit den Schwermetalinitraten umzusetzen. Es wurde gefunden, daß die Katalysatoren teilweise oder ganz in der Reaktionsiösunii löslich sind.
Tabelle
katalysator
Maximale.
pro Stunde
absorbierte Sauer-
sioflmenge (MoI-
piozcnl, bi.v.i igL-i;
auf eingesetzten
Acetaldehyd)
Selektivität in °/0
bei 20"'„igern Umsatz
(bezogen auf umgesetzten
Sauerstoff)
Selektivität in u/„
bei 407fligem Umsatz
(bezogen auf umgesetzten
Sauerstoff)
Eisen
Eisen*)
Kobalt
Kobalt*)
Nickel
Nickel*)
Kupfer
Kupfer*)
Chrom
Chrom»)
Vergleichsbeispiel: Nur Pyromellitsäure
59 21 59 52 28 2~>
25 19 24 21
14
66 100
69 100
25 85 23 72 24 80
100
34 50
0 100
31 52
0 100
73 15
15 55
77 11
18 38
74 17
20 59
3b
41
12
16
16
K.
5'crr. sollen kennzeichnen
daß saure Sa!?c der Pyromclliisaure verwendet wurden im Gegensatz zu den Katalysatoren ohne Stern, die Naphthenate bedeuten.
Anmerkung 2: Im Vergleichs\crsueh wurde Pyromellitsäure in einer Menge verwendet, di·.· uer Säurekomponente des sauren Pyromellitatkatalysators der anderen Versuche entsprach.
Anmerkung 3: Saure Salze der P>romellitsäuie wurden dadurch hergestellt, dali frisch bereitetes Hydroxyd der Sch.verrncta.l3a,ze zu cnici »aüii^., Lösung von Pyror.icüitsüure mit einem Überschuß :>" !'yrnmdliKäiire von 10 ',. segeben wurde und die Mischung auf 90 bis 1005C erhitzt wurde.
Tabelle
Katalysator (Carbonsii urekoniponente)
Malonsäure
Maleinsäure
Fumarsäure
Tartror.säure
Hexahydrophthalsäure
Phthalsäure
Trimellitsäure
Vergleichsversuche:
Naphthensäure ....
Trichloressigsäure ..
Phthalsäure
Maximale,
pro Stunde
adsorbierte Sauer-
stofTmenge (MoI-
prozent) bezogen
auf eingesetzten
Acetaldehyd)
Selektivität in °/„
bei 20°/oigcm Umsatz
(bezogen auf umueselzte.il
Sauerstoff)
Selektivität in °/„
bei oüü/oigem Umsatz
(bezogen auf umgesetzten
Sauerstoff)
54 62 42 56 69 80 65
59 53 49
eressigsäure AMP Peressigsäurc AMP
100 0 86 12
100 0 96 4
73 27 57 29
100 0 100 0
95 5 87 13
100 0 93 7
100 υ 90 10
65 35 42 10
66 34 39 12
88 12 60 13
(50% Jmsatz)
Anmerkung 1 : Von den in dieser Tabelle erwähnten Säure-Salzen werden diejenigen der Maleinsäure, Fumarsäure und Hydroxymalonsaure nach dem giciüicn VcnVnrtn iiergcätc"; v.ic es bircili irr; Fa'.'.s des Säure-Sa!?« HfrPyrompIli (säure in Tabelle 11 beschrieben worden ist. Die Säure-Salze der Malonsäure, Hcxahydrophthalsäurc, Phthalsäure und Trimellitsäurc wurden auf die Weise hergestellt, dalJ 1 Mol Natriiimbicarbonat der wäßrigen Lösung der Polycarbonsäuren (1 Mol) zugesetzt wird, um das saure Natriumsalz der Polycarbonsäuren zu bilden. Dann wird '/a Mol Eisen(ill)-nitrat hinzugegeben.
Anmerkung 2: Die Löslichkeil des Salzes der Fumarsäure war gering und ein Teil blieb ungelöst. Die anderen Salze lösten sich alle in der Reaklionslösuiig.
Anmerkung ί: Für den Vergleichsversuch wurde die gleiche Menge an Eisen genommen wie bei den Versuchen mit den Säure-Salzen.
Weitere Untersuchungen bezüglich des Verfahrens 65 melallsalz, dessen Säurekomponente der saure Säure-
der Kombination eines Schwermetallsalz-Katalyiators katalysator war, und einer starken Säure, die nicht zu
mit einem sauren Katalysator ergaben, daü das korn- den sauren Katalysatoren des Verfahrens der Erfin-
binierte Katalysatorsystem aus einem normalen Schwer- dung zählte, z. B. Salzsäure, oft gleiche Effekte zeigte
768 405
wie die kombinierten Systeme eines sauren Katalysators und eines Schwermetall-Katalysators. Um PcresMUsäure in hoher Selektivität, wie auch um hohe Oxydations^eschwindigkeiten zu erreichen, scheint die Koexistenz eines sauren Katalysators Lind eines Schwermetallions oder eines Säure-Salzes, das aus diesen beiden Komponenten zusammengesetzt ist, notwendig zu sein. Entsprechend dieser Vorstellung kann üiiivhaus verstanden werden, daO das erwähnte Verfahren der Kombination eines Schwermetallsalzes eines sauren Katalysators mit der starken Säure, die nicht zu den sauren Katalysatoren zählt, wirksam ist.
Das Schwermetallsalz des sauren Katalysators kann in der Reaktionslösung mit Salzsäure unter Bildung ties sauren Katalysators und des Metaiichiorids oder de- Säure-Salzes des sauren Katalysators reagieren. Die Konzentration des Katalysators und die Reakti.instenipera ur sind unter den Reaktionsbedingungen jedoch so niedrig, daß das kombinierte Katalysatorsystem in manchen Fällen nur geringe Mengen an löslichen, wirksamen Katalysatorkomponenten liefert. I ine hohe Aktivität ist dabei nicht zu erwarten.
[lie Schwermetallsalze der stark sauren Monocarbonsäuren, der stark saure;. Monophenole oder der Salpetersäure, die die theoretische oder eine etwas größere Menge an Chlorwasserstoff oder Salzsäure enthalten, zeigen ähnliche Wirksamkeit wie die kombinierten Katalysatorsysteme aus entsprechenden sauren Katalysatoren und Schwermetallsalzen.
Bei dem System Schwerine.aHsalz eines sauren Katalysators plus Chlorwasserstoff kann die gleiche Menge an Salzkatalysator w«. beim System saurer Katalysator plus Schwermetallsalz-Katalysator ver-Mn-nHct werden Ist die Mer."s an Ch'^rwassTjtoff zi; gering im Vergleich zu der Menge des eingesetzten Schwermetallsalzes, so kann der wirksame saure Katalysator nicht in genügender Menge gebildet werden. Jst andererseits die Menge an Chlorwasserstoff mehrfach größer als die Metallsa!?menge, so zeigt siel, kein unerwünschter Effekt bei der Oxydation, wie in den Beispielen gezeigt worden ist.
An inerten Lösungsmitteln haben sich Acetate mit weniger als 7 Kohlenstoffatomen, Ketone mit weniger als 7 Kohlenstoffatomen, Kohlenwasserstoffe und Chlorkohlenwasserstoffe als geeignet erwiesen. Sie können für sich allein oder in Mischungen mit anderen Lösungsmitteln eingesetzt werden. Die Ester der Essigsäure und die Ketone sind die geeignetsten. Soll der Katalysator gelöst werden, so kann ein Lösungsmittel verwendet werden, das etwas Wasser enthält. Große Mengen an Wasser setzen jedoch die Oxydationsgeschwindigkeit und die Selektivität der Peressigsäurebildung herab. Ist das Verhältnis Lösungsmittel zu Acetaldehyd zu klein, so geht die Ausbeute an Peressigsäure zurück. Ist das Verhältnis zu groß, dann geht die Oxydationsgeschwindigkeit zurück. Für 1 Teil Acetaldehyd werden vorzugsweise 2 bis 10 Gewichtsteile Lösungsmitte! verwendet.
« rt »
C .. Ϊ
Sauerstoffpartialdruck nehmen die Oxydationsgeschwindigkeit und die Ausbeute an Peressigsäure zu. Bei der Anwendung von Luft als Oxydationsgas oder beim Einsatz des sauren Katalysators für sich allein ist es deshalb günstig, die Oxydation unter Druck auszuführen.
UV-Strahlen oder der Zusatz einer kleinen Menge Ozon besen le U η ist die Oxydationsseschwindigkeit, und eine Zunahme der Selektivität der Peressigsäurebiidung
ίο kann dann erwaitet werden.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung kann entweder diskontinuierlich oder kontinuierlich ausgeführt werden. Die Abtrennung der Peressigsäure aus den Reaktionsprodukten kann mit Verfahren bewerkstelligt werden, die allgemein in der Technik bekannt sind. Die Reaktionsflüssigkeit selbst O'ier der Teil der Reaktionslösung, der nach dem Abdestillieren des nicht umgesetzten Acetaldehyds verbleibt, oder die Lösung, die nach dem Abzug des Acetaldehyds und des größten Teils des Lösungsmittels erhalten wird, kann ohne weitere Reinigung als Oxydationsmittel verwendet werden.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens der Erfindung.
B e i s ρ i e I 1
In einen 500-ccm-Kolben mit vier Kolbenhälsen, welcher mit einem Rührer, einem auf — 500C gehaltenen Rückflußkühler, einem Thermometer und einer
3= Gascinlaßcffnung ausgerüstet v.ar, wurden 25 g Acetaldehyd, 80 g Aceton und 0,005 g Malonsäure eingebracht. In den Kolben wurde dann Sauerstoff in einer Menge von 35Occm/Min. eingeführt, wobei die Lösuη" rr~.it einer Rühr"esch\vindi"keit vor 700 U'Min kräftig gerührt wurde Die Reaktionstemperatur wurde auf 25 bis 300C gehi..i!"n. Das aus dem Rückflußkc> ndensator entweichende Gas wurde in das Reaktionssystem mittels einer Pumpe umgepumpt, während frischer Sauerstoff zum Ausgleich der ahsorbierten Menge zugeführt wurde. Die Reaktionslösung wurde- nach l'/sstiindiger Umsetzung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 16,8 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 11,9 g der Peressigsäure und 1,7 g AMP (Acetaldehydmonoperacetat) enthielt. Es wurde überhaupt keine Essigsäure produziert.
Beispiel 2
In das im Beispiel 1 verwendete Reaktionssystem wurden 24 g Acetaldehyd, 126 g Aceton, 0,04 g Trichloressigsäure und 0,01 g 3,5-Dinitrobenzoesäure eingebracht. Es wurde dann in den Kolben Sauerstoff unter einem Druck von 150 mm Hg (über Atmosphäre) in einer Menge von 300 bis 400 ccm/Min. eingeführt, wobei die Lösung mit 900 U/Min, heftig gerührt wurde.
Die Reaktionstemperatur wurde auf 20 bis 22°C gehalten. Die Reaktionslösung wurde nach 2stündiger Umsetzung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 16,7 g nicht zur LImsetzung gekommenen Acetaldehyd, 11,4 g Percssigsäure i:nd 1,0 ζ -A MP pntb>!t
im besonderen zwischen 0 und 35°C sind am geeignet- 6o Es wurde überhaupt keine Essigsäure produziert.
sten. Ist die Temperatur zu niedrig, dann wird die Oxydationsgeschwindigkeit zu gering. Wird andererseits eine zu hohe Temperatur angewandt, dann zersetzt sich Peressigsäure bereits in beträchtlichem Maße, und die Ausbeute an Peressigsäure verringert sich. Als Oxydationsgas wurden Sauerstoff oder Sauerstoff enthaltende Gase, z. B. Luft unter Normaldruck oder etwas erhöhten; Druck angewandt. Mit steigendem
Beispiel 3
Bei dem im Beispiel 1 verwendeten Reaktionssystem wurde der Kolben durch einen 1500-ccm-Kolben mit vier Kolbenhälsen ersetzt. In den Kolben wurden 44 g Acetaldehyd und 310 g Äthylacetat eingebracht. Unmittelbar nach dem Ablauf der Induktionsperiode der Reaktion wurde eine Katalysatormischung, bestehend
aus 0,02 g Ameisensäure, 0.005 g Oxalsäure, 0,1g S.S-Dinitrcsalicylsäure und 0,2 g Nitrilotriessigsäure zugegeben. In den Kolben wurde gasförmiger Sauerstoff in einer Menge von 300 bis 400 ccm/Std. zugeführt, wobei die Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 10 bis 15" C gehalten. Nach einer Stunde wurde der Katalysator zugegeben. Die Reaktionslösung wurde analysiert, wobei sich zeigte, daß mc 35,8 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 9,7 g Peressigsäure und 3,6 g AMP enthielt. Es wurde überhaupt keine Essigsäure produziert.
Bei' π i e i 4
In einen mit einem Rührer, einem Rückfiußkühier. einem Thermometer und einer Gaseinlaßöffnung ausgerüsteten 200-ccm-Autoklav wurden 20 g Acetaldehyd, 100 g Aceton und 0,003 g Citronensäure eingebracht. In den Autoklav wurde gasförmiger Sauerstoff unter einem Druck von 3 kg/cr - (situ) eingebracht, wobei die Lösung mit 500 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperalur wurde auf 15 bis 20" C gehalten. Die Induktionsperiode der Reaktion dauerte 30 Minuten. Nach 30 Minuten, gerechnet vom Abklingen der Induktionsperiode, wurde die Reaktioüsiösung analysiert. Es zeigte sich, daß sie 17,4 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 3,7 g Peressigsäure und 0,6 g AMP enthielt. Es wurde überhaupt keine Essigsäure produziert.
Beispiel 5
In das im Beispiel 4 verwendete Reaktionssystem wurden 24g Acetaldehyd, 50 g Aceton, 40g Methylacetat, On? g Phthalsäure und 0.005 c Brenztraubensäure eingebracht. Anschließend wurde in den Autoklav gasförmiger Sauerstoff unter einem Druck von 3 'g/cm2 (atü) eingeführt, wobei die Lösung mit 500 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 15 bis 20" C gehalten. Die Reaktionslösung wurde nach lstündiger Umsetzung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 15,5 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 1,9 g Essigsäure, 7,3 g Peressigsä'.ire und 4,0g AMP enthielt.
Beispiel 6
45
In dem irr> Beispiel 1 verwendeten Reaktionssystem wurde der Rückflußkühler auf --78 C gehalten. In den Kolben wurden 44 g Acetaldehyd, 120 g Aceton und 20 g weiteres Aceton, in welchem 0,01 g 2,4,6-Trinitrophenol gelöst waren, eingebracht. In den Ko!!>en 5" wurde Sauerstoff mit einem Druck von 150 mm Hg (über Atmosphäre) mit einer Geschwindigkeit von 300 bis 400ccm/Min. eingeführt, wobei die Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 24 bis 27° C gehalten. Nach 1 '/2 Stunden, gerechnet von dem Abklingen der Induktionsperiode, wurde die Rcaklionsmischung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 35,6 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 11,4 g Peressigsäure und 2,4g AMP enthielt, Ls wurde überhaupt hu keine Essigsäure produziert.
Beispiel 7
In das im Beispiel 4 verwendete Reaktionssystem wurden 10 α Acetaldehyd, K)Og Aceton, 0,001g 2,4-Dinitroprienol und 0,001 g Pentachlorphenol eingebracht. In den Autoklav wurde gasförmiger Sauerstoff unter einem Druck von 2 kg/cm'" (atü) eingebracht, wobei die Lösung mit 700 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 15 bis 2O0C gehalten. Die Reaktionslösung wurde nach einer 2stündigen Umsetzung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 6,2 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 3,5 g Peressigsäure und 2,3 g AMP enthielt. Es wurde überhaupt keine Essigsäure produziert.
Beispiel 8
In das im Beispiel 6 verwendete Reaktionssystem wurden 20 g Acetaldehyd, 100 g Äthylacetat und 0,007 g konzentrierte Salpetersäure (60°/0ige wäßrige Lösung) eingebracht. Anschließend wurde Sauerstoff in den Kolben in einer Menge von 35OcCmZMIn. cingcbiascn, wobei die Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 30 bis 35= C gehalten. Die Reaktionslösung wurde nach l'/iStündiger Umsetzung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 15,3 g nich1 zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, ö,9 g Peressgsäure und 0,9 g AMP enthielt. Es wurde überhaupt keine Essigsäure produziert.
Beispiel y
In das im Beispiel 4 verwendete Reaktionssystem wurden 20 g Acetaldehyd, 100 g Aceton und 0,01 g sehr reine Salpetersäure (30%ige wäßrige Lösung) eingebracht. Es wurde dann in den Autoklav gasförmiger Sauerstoff unter einem Druck von 2 kg/cm2 (atü) eingebracht, wobei die Lösung mit 700 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaklionstemperatur wurde auf 15 bis 200C gehalten. Die Reaktionslösung wurde nach lstündiger Umsetzung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 13.0 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd. 10,4 g Peressigsäure und 1,3 g AMP enthielt. Es wurde überhaupt keine hssigsaure produziert.
Beispiel 10
In das im Beispiel 6 verwendete Reaktionssystem wurden 20 g Acetaldehyd, 70 g Aceton, 10 g Mcthyläthylketon, 0,01 g Citronensä'ire und 0,01 g Eisen(III)-naphthenat eingebracht In den Kolben wurde gasförmiger Sauerstoff in einer Menge von 200 bis 400ccm/Min. eingeblasen, wobei die Lösung mit 700 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 25 bis 300C gehalten. Die Reaktionslösung wurde nach 40 Minuten Umsetzung analysiert, wobei es sich zeigte, daß sie 7,2 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 20,4 g Peressigsäure und 1,4 g AMP enthielt. Es wurde überhaupt keine Essigsäure produziert.
Das oben verwendete Eisen(III)-naphthenat wurde hergestellt, indem eine wäßrige Lösung von Eisen(III)-nitrat einer wäßrigen Lösung von Natriumnaphthenat zugegeben wurde. Der sich bildende Niederschlag wurde mit Wasser gewaschen. Der Eisengehalt in dem hergestellten Naphthenat beträgt 10,2%·
Beispiel 11
in das 1111 Beispiel Ci vcfWcnJctc Rcak
WLird.i 15 g Acetaldehyd, 75 g Allylacetat, 75 g Methyläthylketon, 0.001 g Mangannaphthcnat, 0,001 g Kobaltnaphthenat, 0,001 g Oxalsäure und 0,001 g Pyromellitsäure eingebracht. In den Kolben wurde gasförmiger Sauerstoff mit einer Menge von 300 bis 400 ccm/Miii. cingeblasen, wobei die Lösung mit 900 U/Min, krallig gerührt wurde. Die Reaklionslemperalur wurde auf 10 bis 12"C gehalten. Die
23 24
Reaktionslösung wurde nach 3stündiger Umsetzung 700 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Rcaktions-
analysiert, wobei es sich zeigte, daß sie nicht zur Um- temperatur wurde auf 5 bis 10°C gehalten. Nach
setzung gekommenen Acetaldehyd in einer Menge 40 Minuten Umsetzung wurde die Reaktionslösung
unter 0,5 sowie 1,0 g Essigsäure, 22,5 g Peressigsäure analysiert, wobei es sich zeigte, daß sie 17,5 g nicht zur
und 1,3 g AMP enthielt. 5 Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 37,7 g Per-
Das Mangannaphthenat und Koballnaphthenat essigsäure und 1,2 g AMP enthielt. Es wurde überwurden in derselben Weise wie das Eisennaphthenat haupt keine Essigsäure produziert,
gemäß Beispiel 10 hergestellt. Der Metallanteil in .
jedem Naphthenat betrug etwa 10°/0. U e ι s ρ ι e I lö
. · ίο In das im Beispiel 13 verwendete Reaktionssystem
Beispiel 12 wurden 88 g Acetaldehyd, 440 g Methylacetat, 0,05 g
In das im Beispiel 6 verwendete Rcaklionssystcm Eisen(IIl)-acetonylacctonat, 0,05 g Kobaltacetat, 0,01 g
wurden 24 g Acetaldehyd, 116 g Aceton, 10 g Methyl- Kobaltacetat, 0,01 g Vanadiumnaphthenat, 0,1 g Pyro-
äthylketon, 0,015 g Eisen(lll)-naphthenat, 0,01g mellitsäure und0,1 g L-Glutaminsäure eingebracht. In
Fumarsäure und 0,01 gTrichloressigsäure eingebracht. 15 den Kolben wurde gasförmiger Sauerstoff mit einem
In den Kolben wurde gasförmiger Sauerstoff mit einem Druck von 150 mm Hg (über Atmosphäre) in einer
Druck von 150 mm Hg (über Atmosphäre) in einer Menge von 600 bis 700ecm/Min. cingcblasen, wobei
Menge von 300 bis 400 ccm/Min. eingeblasen, wobei die Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die
die Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Reaktionstemperatur wurde auf 10 bis 12CC gehalten.
Die Reaktionstemperatur wurde auf 20 bis 22°C ge- 20 Die Reaktionslösung wurde nach lstündiger Umset-
hallcn. Die Reaktionslösung wurde nach lstündiger zung analysiert, wobei es sich zeigte, daß sie 28,0 g
Umsetzung analysiert, wobei es sich zeigte, daß sie nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd,
7,7 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 99,5 g Peressigsäure und 3,2 g AMP enthielt. Es wurde
23,5 g Peressigsäure und 2,9 g AMP enthielt. Es wurde überhaupt keine Essigsäure erzeugt,
überhaupt keine Essigsäure erzielt. 25
Beispiel^ Beispiel 17
Bei dem im Beispiel 6 verwendeten Reaktionssystem Ein mit einem Rührer, einem Rückflußkühlcr, wurde der Kolben durch einen ijOO-ccrn-Kolbcn mit einem Thermometer und einer Gaseinlaßöffnung ausvier Kolbenhälsen ersetzt. In den Kolben wurden 40 g 30 ccrüstcter 300-ccm-Autoklav wurde mit 10 g Acet-Acetaldehyd, 310 g Aceton, 0,03 g Kobaltacetat und aldehyd, 100 g Aceton, 0,001 g Eisen(III)-acetat und 0,05 g Phthalsäure eingebracht. In den Kolben wurde O.Oöl g Malonsäure beschickt. In den Autoklav gasförmiger Sauerstoff in einer Menge von 300 bis wurde gasförmiger Sauerstoff mit einem Druck von 400 ccm/Min. eingeblasen, wobei die Lösung mit 2 kg/cm2 (atü) eingeblasen, wobei die Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktions- 35 500 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 15 bis 200C gehalten. Die Reak- temperatur wurde auf 15 bis 20°C gehalten. Die Retionslösung wurde nach lstündiger Umsetzung analy- aktionslösung wurde nach 30 Minuten Umsetzung siert, wobei es sich zeigte, daß sie 25,0 g nicht zur analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 5,1 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd und 26,0 g Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 7,2 g Peressig-Peressigsäure enthielt. Es wurde keine Essigsäure und 4° säure und 1,0 g AMP enthielt. Es wurde überhaupt kein AMP erzielt. keine Essigsäure erzeugt.
Beispiel 14 Beispiel 18
In das im Beispiel 13 verwendete Reaktionssystem In das im Beispiel 17 verwendete Reaktionssystem wurden 60 g Acetaldehyd, 300 g Aceton, 100 g Methyl- 45 wurden 20 g Acetaldehyd, 120 g Äthylacetat, 0,03 g acetat, 100 g Methyläthylketon, 0,01g Eisen(IH)- Kobaltnaphthenat und 0,04 g Citronensäure eingenaphthenat, 0,01 g Chromnaphthenat, 0,01 g Nickel- bracht. In den Autoklav wurde gasförmiger Sauerstoff naphthenat, 0,01 g Maleinsäure, 0,01 g Bernsteinsäure mit einem Druck von 2 kg/cm2 (atü) eingeleitet, wobei und 0,01 g Hexahydrophthalsäure eingebracht. In den die Lösung mit 600 U/Min, kräftig gerührt wurde. Kolben wurde gasförmiger Sauerstoff unter einem 50 Die Reaktionstemperatur wurde auf 15 bis 200C geDruck von 200 mm Hg (über Atmosphäre) in einer halten. Die Reaktionslösung wurde nach 30 Minuten Menge von 500 bis 600 ccm/Min. eingeleitet, wobei die Umsetzung analysiert, wobei es sich zeigte, daß sie Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die 6,5 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, Reaktionstemperatur wurde auf 24 bis 26°C gehalten. 21,6 g Peressigsäure und 1,4 g AMP enthielt. Es wurde Die Reaktionslösung wurde nach l'/zStündiger Um- 55 überhaupt keine Essigsäure erzielt,
setzung analysiert, wobei es sich zeigte, daß sie 9,0 g .
nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, Beispiel iv
78,0 g Peressigsäure, 5,5 g AMP sowie 2,5 g Essigsäure In das im Beispiel 17 verwendete Reaktionssystem enthielt. wurden 20 g Acetaldehyd, 60 g Äthylacetat, 60 g n ■.ni.Mc 60 Methyläthylketon,0,01 gEisen(III)-naphthenat,0,02g
.»/> Λ» _ τ>- --. II** -. _Λ ..„J A Λ1
ΙΊΙΙΙΜ^ΙΙίαμίΙιΙΚ-ιίαΐ., u,v/_/ g ι jiuui;™ "?C 'JJ £
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In das im Beispiel 6 verwendete Reaktionssystem Maleinsäure eingebracht. Es wurde dann in den
wurden 40 g Acetaldehyd, 100 g Aceton, 20 g Methyl- Autoklav Luft mit einem Druck von 8 kg/cms in einer
äthylketon, 0,01 g Eisen(IIl)-acetonylacetonat, 0,01 g Menge von 500 ccm/Min. eingeleitet, wobei die Lo-Kobaltnaphthenat und 0,öi g NaphÜiaien-l,8-dicar- 65 sung mit 600 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reak-
bonsäure eingebracht. In den Kolben wurde gas- tionslcmperatur wurde auf 15 bis 20"C gehalten. Die
förmiger Sauerstoff in einer Menge von 400 bis Rcaktionslösiing wurde nach 30 Minuten Umsetzung
500 ccm/Min. eingeblasen, wobei die Lösung mit analysiert, wobei es sich zesRte, daß sie 8,9 g nicht ?ur
25 26
Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 17,9 g Per- Beispiel 24
essigsäure und 1,0g AMP enthielt. Es wurde überhaupt keine Essigsäure erzeugt. In das im Beispiel 4 verwendete Reaktionssystem
wurden 15 g Acetaldehyd, 50 g Methylacetat, 50 g
B e ι s ρ ι e I 20 5 Äthylacetat, 0,001 g Manganacetat und 0,002 g
In das im Beispiel 6 verwendete Reaktionssystem 2,4,6-Trinitrophenol eingebracht. In den Autoklav wurden 24 g Acetaldehyd, 106 g Aceton, 10 g weiteres wurde gasförmiger Sauerstoff mit einem Druck von Aceton, in welchem 0,03 g 2,4,6-Trinitroresorcin ge- 2 kg/cm2 (aiii) eingeleitet, wobei die Lösung mit löst waren und 10 g Methyläthylketon, in welchem 700 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktions-0,03 g Kobaltnaphthenat gelöst waren, eingebracht. io temperatur wurde auf 7 bis 12°C gehalten. Die Reak-In den Kolben wurden 300 bis 400ccm/Min. Sauer- tionslösung wurde nach 40 Minuten Umsetzung anastoff eingeleitet, wobei die Lösung mit 900 U/Min. lysiert, wobei sich zeigte, daß sie 3,0 g nicht zur Umkräftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde setzung gekommenen Acetaldehyd, 2,0 g Essigsäure, auf 20 bis 22°C gehalten. Nach lstündiger Umsetzung ψ,Ο g Peressigsäure und 4,1 g AMP enthielt, wurde die Reaktionslösung analysiert, wobei sich 15 j R ' I 2S
zeigte, daß sie 5,1 g nicht zur Umsetzung gekommenen ' s p e
Acetaldehyd, 1,5 g Essigsäure, 25,5 g Peressigsäure In das im Beispiel 6 verwendete Reaktionssystem
und 3,9 g AMP enthielt. wurden 24 g Acetaldehyd, 116 g Aceton, 10 g Methyl
äthylketon, 0,03 g Kobaltnaphthenat und 0,02 g einer
B e i s ρ 1 e 1 21 20 konzentrierten Salpetersäure (60%ige wäßrige ιοί η das im Beispiel 6 versvendete Reaktionssystem sung) eingebracht. In den Kolben wurden 300 bis wurden 24 g Acetaldehyd, 56 g Aceton, 10 g weiteres 400ccm/Min. gasförmiger Sauerstoff mit einem Druck Aceton, in welchem 0,02 g 2,4,6-Trinitrophenol gelöst von 150 mm Hg (über Atmosphäre) eingeleitet, wobei waren, 10 g weiteres Aceton, in welchem 0,02 g die Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die 2,6-Dinitrophenol gelöst waren, 10 g weiteres Aceton, 25 Reaktionstemperatur wurde auf 20 bis 22°C gehalten, in v.-elchem 0,02 g Pentachlorphenol gelöst waren, Die Reaktionslösung wurde nach lstündiger Urnset-20 g Methyläthylketon, in welchem 0,02 g Eisen(Ill)- zung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 5,1 g nicht naphthenai gelöst waren und 20 g Methylethylketon, zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 26,8 g in welchem 0,01g Mangannaphthenat gelöst waren, Peressigsäure und 4,2 g AMP enthielt. Es wurde übereingebracht. IndenKoIbenwurden300bis400ccm/Min. 30 haupt keine Essigsäure gebildet, gasförmiger Sauerstoff eingeleitet, wobei die Lösung . .
mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktions- Beispiel /0
temperatur wurde auf 25 bis 30"C gehalten. Nach In das im Beispiel 13 verwendete Reaktionssystem
30 Minuten Umsetzung wurde die Reaktionslösung wurden 44 g Acetaldehyd, 220 g Aceton, 30 g Methylanalysiert, wobei sich zeigte, daß sie 9,3 g nicht zur 35 äthylketon,0,02gFisen(III)-nitrat = Fe(NO3);,-9 H2O, Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 1,3 g Essig- 0,01 g Nickelnaphthenat (Nickelgehalt: 10,5°/0), 0,01 g säure, 20,7 g Peressigsäure und 2,3 g AMP enthielt. Chromnaphthenat (Chromgehalt: 9,8%), 0,01g Va-
nadiumnaphthenat (Vanadiumgehalt: 9,5%) und 0,02 g
Beispiel 22 konzentrierte Salpetersäure (60%ige wäßrige Lösung)
40 eingebracht. In den Kolben wurden 300 bis 400 ecm/
In das im Beispiel 13 verwendete Reaktionssystem Min. gasförmiger Sauerstoff eingeleitet, wobei die wurden 44 g Acetaldehyd, 35Og Äthylacetat, 0,02 g Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Kobaltacetat, 0.01g Nickelacetat, 0,04 g 2,4,6-Tri- Reaktionstemperatur wurde auf 23 bis 25°C gehalten, nitroresorcin und 0,03 g 2,4,6-Trinitrophenol einge- Die Reaktionslösung wurde nach lstündiger Umsetbracht. In den Kolben wurden 300 bis 400 ccm/Min. 45 zung analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 6,1 g nicht gasförmiger Sauerstoff eingeleitet, wobei die Lösung zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 48,7 g mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktions- Peressigsäure und 13,2 g AMP enthielt. Es wurde temperatur wurde auf 23 bis 25°C gehalten. Die Reak- überhaupt keine Essigsäure gebildet. tionslösung wurde nach lstündiger Umsetzung analy- R . . .
siert, wobei sich zeigte, daß sie 14,0 g nicht zur Um- 50 e 1 s ρ 1 e z/
setzung gekommenen Acetaldehyd, 1,8 g Essigsäure, In das im Beispiel 13 verwendete Reaktionssystem
41,8 g Peressigsäure und 6,0 g AMP enthielt. wurden 44 g Acetaldehyd, 300 g Aceton, 30 g Methyl-
. , -, äthylketon, 0,01 g Eisen(III)-naphthenat, 0,01 g Ko-
Beispiel 15 baltnaphthenat und 0,03 g Salpetersäure (30%ige
In das im Beispiel 13 verwendete Reaktionssystem 55 wäßrige Lösung) eingebracht. In den Kolben wurden wurden 44 g Acetaldehyd, 200 g Methylacetat, 100 g 300 bis 400 ccm/Min. gasförmiger Sauerstoff eingelei-Methyläthylketon, in welchem 0,1 g Eisen(III)-naph- tet, wobei die Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt thenat, 0,05 g Pentachlorphenol und 0,03 g 2,4-Di- wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 15 bis r.;trr.piipnni crplöst wafpn ei η ««bracht. In den Kolben 18°C gehalten. Die Reaktionslösung wurde nach wurden 300 b\s 400 ccm/Min. gasförmiger Sauerstoff 60 20 Minuten Umsetzung analysiert, wobei sich zeigte, mit einem Druck von 150 mm Hg (über Atmosphäre) daß sie 26,4 g nicht zur Umsetzung gekommenen eingeleitet, wobei die Lösung mit 900 U/Min, kräftig Acetaldehyd und 30,4 g Peressigsäure enthielt. Es gerührt wurde und die Reaktionstemperatur auf 18 bis wurden überhaupt keine Essigsäure und kein AMP ge-22°C gehalten wurde. Die Reaktionslösung wurde bildet.
nach 30 Minuten Umsetzung analysiert, wobei es sich 65 B e i s ο i e 1 28
zeigte, daß sie 18,0 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 3,0 g Essigsäure, 25,8 g Peressigsäure In das im Beispiel 4 verwendete Reaktionssystem und 12,0 g AMP enthielt. wurden 15 g Acetaldehyd, 50 g Methylacetat, 80 g
27 28
Methyläthylketon, 0,01 g Eisen(III)-acetat, 0,01 g gehalt in dem so hergestellten sauren Kobalttartronat
Chromnaphthenat und 0,01 g konzentrierte Salpeter- betrug 25,5%. säure (60°/0ige wäßrige Lösung) eingebracht. In den
Autoklav wurde Sauerstoff unter einem Druck von Beispiel 31 2 kg/cm1 (atü) eingeleitet, wobei die Lösung mit 5
700 U/Min, kräftig gerührt wurde. Die Reaktions- In das Reaktionssystem des Beispiels 6 wurden 20 g
temperatur wurde auf 5 bis 100C gehalten. Nach Acetaldehyd, 100 g Aceton, 70 g Methyläthylketon,
30 Minuten Umsetzung wurde die Reaktionslösung 0,01 g saures Kobaltphthalat und 0,003 g saures
analysiert, wobei sich zeigte, daß sie 6,3 g nicht zur Mangantrimellitat eingesetzt. Während die Lösung
Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, 12,4 g Per- io heftig gerührt wurde, wurde in den Kolben Sauerstoff
essigsäure und 2,0 g AMP enthielt. Es wurde über- in einer Menge von 300 bis 400 ml/Min, eingeleitet,
haupt keine Essigsäure gebildet. Die Rührgeschwindigkeit betrug 900 U/Min. Die
Reaktionstemperatur wurde auf 16 bis 19°C gehalten.
Beispiel 29 Nach einer Reaktionszeit von 40 Minuten wurde die
15 Reaktionslösung analysiert. Es zeigte sich, daß sie
In das im Beispiel 6 verwendete Reaktionssystem 10,3 g nicht umgesetzten Acetaldehyd, 15,2 g Peressigwurden 24 g Acetaldehyd, 100 g Aceton, 50 g Äthyl- säure und 1,2 g AMP enthielt. Essigsäure war fast acetat, 0,005 g des sauren Kobaltpyromellitats und nicht gebildet worden. Die obenerwähnten und einge-0,01 g des sauren Eisen(III)-maIeats eingebracht. In setzten sauren Salze wurden dadurch hergestellt, daß den Kolben wurde gasförmiger Sauerstoff in einer 20 die berechnete Menge einer Polycarbonsäure, die aus-Menge von 300 bis 400 ccm/Min. eingeleitet, während reichend war, um das Natriumsalz einer Carbonsäuredie Lösung mit 900 U/Min, kräftig gerührt wurde. gruppe dieser Polycarbonsäuren zu bilden, zu einer Die Reaktionstemperatur wurde auf 20 bis 22°C ge- wäßrigen Lösung von Natriumbicarbonat gegeben halten. Die Reaktionslösung wurde nach lstündiger wurde. Die Mischung wurde einige Zeit erhitzt, um Umsetzung analysiert, wobei es sich zeigte, daß sie 25 eine wäßrige Lösung eines Natrium-hydrogen-poly-6,6 g nicht zur Umsetzung gekommenen Acetaldehyd, carboxylates herzustellen. Dazu wurde dann die be-28,2 g Peressigsäure und 1,4 g AMP enthielt. Es wurde rechnete Menge einer wäßrigen Lösung eines Schwerüberhaupt keine Essigsäure gebildet. metallnitrats gegeben. Es bildete sich ein Niederschlag,
Das oben beschriebene saure Kobaitpyromeiiitat der mit heißem Wasser gründlich ausgewaschen und
wurde wie folgt hergestellt: Einer 10%igen wäßrigen 30 getrocknet wurde. Das saure Kobaltphthalat enthielt
Lösung der Pyromellitsäure, welche auf 90 bis 100°C 18,4% Kobalt, das saure Mangantrimellitat 16,7%
erhitzt war, wurde eine kleine Menge (entsprechend Mangan,
etwa Vz Mol der verwendeten Pyromellitsäure) eines
frisch zubereiteten Kobalthydroxyds (blaugefärbt, Beispiel 32 gellatinös) zugegeben. Das Kobalthydroxyd wurde 35
vollständig gelöst Die so hergestellte braune Lösung In das Reakticnssystem des Beispiels 13 wurden
wurde so weit eingeengt, daß sie einen Niederschlag 44 g Acetaldehyd, 300 g Acc.on und 0,03 g saures
bildet, welcher filtriert, mit warmem Wasser mehrere Pyromellitat eingesetzt. In den Kolben wurde dann
Male gewaschen und getrocknet wurde. Der Kobalt- unter einem Druck von 150 mm Hg in einer Menge
gehalt in dem so hergestellten Pyromellitat betrug 40 von 300 bis 400 ml/Min. Sauerstoff eingeleitet, wäh-
17,5%. rend die Lösung mit 900 U/Min, heftig gerührt wurde.
Das oben angegebene saure Eisenmaleat wurde in Die Reaktionstemperatur wurde auf 20 bis 23°C ge-
derselben Weise wie das saure Kobaitpyromeiiitat her- halten. Nach einer Reaktionsdauer von 1,5 Stunden
gestellt. In diesem Falle wurde jedoch, da sich kein wurde die Reaktionslösung analysiert. Es wurde ge-
filtrierbarer Niederschlag in der konzentrierten Lösung 45 funden, daß sie 13,6 g nicht umgesetzten Acetaldehyd,
bildete, eine kleine Menge Aceton zu der konzentrier- 3,0 g Essigsäure, 36,5 g Peressigsäure und 9,6 g AMP
ten Lösung hinzugegeben. Es bildet sich dann ein enthielt.
orangefarbener Niederschlag, welcher nach Abtren- Das saure Manganpyromellitat wurde entsprechend
nung von der Mutterflüssigkeit und nach Trocknen der Methode nach Beispiel 31 hergestellt Das an-
weiterverwendet wurde. Der Eisengehalt in dem so 50 fallende Pyromellitat enthielt 15,7% Mangan, hergestellten Maleat betrug 17,9%.
Beispiel 33 Beispiel 30
In das Reaktionssystem des Beispiels 13 wurden 44 g
In das im Beispiel 6 verwendete Reaktionssystem 55 Acetaldehyd, 200 g Aceton, 200 g Methyläthylketon wurden 44 g Acetaldehyd, 220 g Aceton und 0,02 g und 0,06 g saures Eisen(III)-hexahydrophthalat einsaures Kobalttartronat eingebracht In den Kolben gesetzt. In den Kolben wurde dann in einer Menge von wurden 300 bis 400 ccm/Min. gasförmiger Sauerstoff 300 bis 400 ml/Min. Sauerstoff eingeleitet Die Lösung eingeleitet wobei die Lösung mit 900 U/Min, kräftig wurde mit 900 U/Min, heftig gerührt Die Reaktionsgerührt wurde. Die Reaktionsterroeratur wurde auf 60 temperatur betrug 16 bis 20" C Nach einer Rcakuuu 23 bis 27° C gehalten. Die Reaktionslösung wurde von 50 Minuten wurde die Reaktionslösung analysiert nach lstündiger Umsetzung analysiert, wobei es sich Es zeigte sich, daß sie 14,0 g nicht umgesetzten Acetzeigte, daß sie 14,5 g nicht zur Umsetzung gekomme- aldehyd, 39,5 g Peressigsäure und 9,6 g AMP enthielt nen Acetaldehyd und 50,9 g Peressigsäure enthält. Es Es wurde weiterhin gefunden, daß Essigsäure fast nicht wurden überhaupt keine Essigsäure und AMP gebildet 65 gebildet worden war.
Das saure Kobalttartronat wurde in der gleichen Das saure Eisen(IIi)-hexahydrophthaIat wurde nach
Weise wie das saure Kobalipyroiücüiiät, wie es im der Vorschrift des Beispiels 31 hergestellt Das an-
Beispiel29 verwendet wurde, hergestellt Der Kobalt- fallende Hexahydrophthalat enthielt 12,0% Eisen.
Beispiel 34
]n das Reaktionssystem des Beispiels 6 wurden 20 g Acetaldehyd, 150 g Methyläthylketon und 0,01g saures Eisen(III)-phthalat eingesetzt. Unter einem Druck von 100 mm Hg wurde dann Sauerstoff in einer Menge von 300 bis 400 ml/Min, in den Kolben eingeleitet. Die Lösung wurde mit 900 U/Min, heftig gerührt. Die Reaktionstemperatur betrug 22 bis 26°C. Nach einer Reaktionszeit von 30 Minuten wurde die Reaktionslösung untersucht. Es zeigte sich, daß sie 10,6 g nicht umgesetzten Acetaldehyd, 14,5 g Peressigsäure und 1,3 g AMP enthielt und daß weiterhin fast keine Essigsäure gebildet worden war.
Das saure Eisen(lll)-phthalat wurde wie im Beispiel 31 beschrieben hergestellt. Das anfallende Phthalat enthielt 13,7% Eisen.
Beispiel 35
In das Reaktionssystem des Beispiels 17 wurden 20 g Acetaldehyd, 70 g Aceton, 70 g Essigsäuremethylester und 0,005 g saures Eisen(III)-pyromellitat eingesetzt. Unter einem Druck von 2 kg/cm2 wurde Sauerstoff in den Autoklav eingeleitet. Die Lösung wurde dabei mit 700 U/Min, heftig gerührt. Die Reaktionstemperatur wurde auf 15 bis 20°C gehalten. Nach einer Reaktionszeit von 1 Stunde wurde die Reaktions- !ösur.g analysiert. Es wurde gefunden; daß sie 12;5 g nicht umgesetzten Acetaldehyd und 12,8 g Peressigsäure enthielt. Essigsäure und AMP wurden fast nicht gebildet.
Das oben eingesetzte saure Eisen(III)-pyromellitat enthielt 10,5% Eisen.
Beispiel 36
In das Reaktionssystem des Beispiels 17 wurden 24 g Acetaldehyd, 126 g Aceton, 0,01 g saures Kobaltfumarat und 0,01 g saures Eisen(III)-tartronat eingesetzt. In den Autoklav wurde unter einem Druck von 2 kg/cm2 Sauerstoff eingeleitet, während uic Lösung mit 700 U/Min, heftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur selbst wurde auf 10 bis 15°C gehalten.
ίο Nach 1 Stunde Reaktion wurde die Reaktionslösung untersucht. Es zeigte sich, daß sie 7,2 g nicht umgesetzten Acetaldehyd, 1,6 g Essigsäure, 21,9 g Peressigsäure und 4,0 g AMP enthielt. Das saure Kobaltfumarat und das saure Eisen(Ill)-tartronat, wie sie oben verwendet wurden, wurden auf die gleiche Weise hergestellt wie im Beispiel 29 beschrieben. Das anfallende saure Kobaltfumarat und saure Eisen(III)-tartronat enthielten 26,1% Kobalt bzw. 16,8% Eisen.
Beispiel 37
In das Reaktionssystem des Beispiels 6 wurden 24 g Acetaldehyd, 126 g Aceton und 0,01 g 2,4,6-Trinitroresorcin-monophenolat eingesetzt. In einer Menge von 300 bis 400 ml/Min, wurde Sauerstoff in den Kolben geleitet, während die Lösung mit 800 U/Min, heftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde dabei auf 18 bis 22°C gehalten. Während der Reaktion wurden der Lösung gelegentlich Proben entnommen und untersucht. Fs wurde die Bildung der Peressigsänre und die Bildung von AMP untersucht. Aus den Analysedaten wurde die Sauerstoffabsorptionsgeschwindigkeit und die Selektivität der Peressigsäure- und AMP-Bildung berechnet Die Ergebnisse finden sich in nachfolgender Tabelle.
Metallkomponente
Größte Menge an Selektivität in 7o AMP Selektivität in /0 AMP
absorbiertem bei 20°/0igem Umsatz 34 bei 60°/oigem Umsatz 10
Sauerstoff (bezogen auf umgesetzten 0 (bezöge . auf umgesetzten
(Molprozcnt, Sauerstoff) 31 Sauerstoff] /
bezogen auf Peressigsäurc 0 Peressigsäure 6
Acetaldehyd) 66 73 42
59 100 13 91 11
74 69 77 35
59 100 17 94 3
71 25 74
28 87 - 18 48 8
23 23
25 73 36
19 24
24 82 57
23
Eisen*) ..
Eisen
Kobalt*)
Kobalt ..
Nickel*) .
Nickel ... Kupfer*) Kupfer .. Chrom*) Chrom ..
*) Ergebnisse von Vcrglcichsversuchen, wobei die Naphthenate der gekennzeichneten Metalle verwendet wurden. Die Versuche mit Nickel-, Kupfer- und Chromnaphthenaten als Katalysator wurden abgebrochen bevor der Sauerstoffzusau 60% erreichte.
Die oben verwendeten Monophenolate wurden dadurch hergestellt, daß eine berechnete Menge eines
Beispiel 38
Tn <Ίοο 1?Ä(iWinncciwiAm Arts RiMCrwMc 1 *7
das frisch aus Nitrat und Natriumbicarbonat bereitet worden war, zu einer 10%igen Lösung von 2,4,6-Trinitroresorcin gegeben wurde. Die Mischung wurde dann auf 60 bis 700C erhitzt. Aus der anfallenden Lösung wurde das unlösliche Material entfernt und die Lösung soweit konzentriert, daß ein Niederschlag ausfiel, der filtrier), mit einer kleinen Menge an kaltem Wasser gewaschen und getrocknet wurde.
15 g Acetaldehyd, 70 g Methyläthylketon, 70 g Essigester und 0,005 g 2,4,6-Trinitroresorcin-monophenolat (Metallkomponente: Eisen) eingesetzt Unter einem Druck von 2 kg/cm2 wurde Sauerstoff in den Autoklav geleitet, während die Lösung mit 700 U/Min, heftig gerührt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 15 bis 200C gehalten. Nach 1 Stunde Reaktionsdauer wurde die Reaktiönslösung untersucht Es wurde ge-
31 32
f linden, daß sic 4,2 g nicht umgesetzten Acetaldehyd, !Stunde nach Beendigung der Induktionsperiode ',5^ g'-ssigsäure und 2,5 g AMP enthielt und daß wurde die Reaktionslösung untensucht. Es wurde geEssigsäure fast nicht gebildet worden war. funden, daß sie 3,5 g nicht umgesetzten Acetaldehyd, ρ . . 2,6 g Essigsäure, 19,3 g Peressigsäure und 3,5 g AMP
In das Reaktionssystem des Beispiels 6 wurden 44 g Das Kobaltpikrat wurde wie im Beispiel 40 be-
Acetaldehyd, 120 g Aceton, 0,02 g Eisen-trichloracetat schrieben hergestellt,
und 0,01 g konzentrierte Salzsäure (handelsübliche . .
Ware, sehr rein) eingesetzt. In einer Menge von 300 bis B e ι s ρ ι e I 42
400 ml/Min, wurde sodann Sauerstoff in den Kolben io In das Reaktionssystem des !Beispiels 17 wurden
geleitet, während die Lösung mit 800 U/Min, heftig 20 g Acetaldehyd, 5Og Aceton, 50 g Essigsäure-
genihrt wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf methylester, 0,01 g Eisensalz des Pentachlorphenol,
20 bis 24CC gehalten. Nach 1 '/„ Stunden Reaktion 0,01 g Kobaltsalz des 2,4-Dinitrophenols und 0,01 g
wurde die Lösung analysiert. Es zeigte sich, daß sie sehr reine konzentrierte Salzsäure eingesetzt. Sodann
10,6 g nichi umgesetzten Acetaldehyd, 10,8 g Essig- 15 wurde Sauerstoff unter einem D'ruck von 2 kg/cm2
säure, 30,4 g Peressigsäure und 10,8 g AMP enthielt. in den Kolben geleitet, während die Lösung mit
Wurde in der obigen Reaktion kein Chlorwasser- 600 U/Min, heftig gerührt wurde. Die Reaktionsstoff zugesetzt, so fiel eine Lösung an, die 14,5 g nicht temperatur wurde auf 12 bis 16°C gehalten. 1 Stunde umgesetzten Acetaldehyd, 13,2g Essigsäure, 20,5 g nach Beendigung der Induktionsperiode wurde die Peressigsäure und 10,8 g AMP enthielt. 20 Reaktionslösung untersucht. Es zeigte sich, daß sie
Eisen(III)-trichloracetat, wie es oben zugesetzt 12,5 g nicht umgesetzten Acetaldehyd, 1,6 g Essigwurde, wurde dadurch hergestellt, daß eine 50%ige säure, 7,0 g Peressigsäure und 3,0 g AMP enthielt.
Lösung von 1 Mol Trichloressigsäure und Va Mol Das Fisen(HI)-salz des Pentachlorphenols und das frisch hergestelltes Eisen(III)-hydroxyd nach dem Ver- Kobaltsalz des 2,4-Dinitrophenols wurden auf die fahren des Beispiels 29 umgesetzt wurden. =5 gleiche Weise wie im Beispiel 31 beschrieben hergestellt.
Im Beispiel 31 wurden Natriumphenolat und Metall-
Beispiel 40 nitrate als Ausgangsmaterialien eingesetzt.
In das Reaktionssystem des Beispiels 6 wurden 24 g B e 1 s ρ i e I 4.1
Acetaldehyd, 76 g Aceton, 50 g Methyläthylketon, 30 In das Reaktionssystem des Beispiels 6 wurden 24 g
0,015 g Eisen(lII)-pikrat und 0,02 g 20ü/0ige Salzsäure Acetaldehyd, 126 g Aceton, 0,01g Kobaltmtrat
eingesetzt. In den Kolben wurde sodann Sauerstoff in [Co(NO:1)2· 6H2O], 0,01g Eisen(III)-nitrat [Fe(NO.,);,-
einer Menge von 300 bis 400 ml/Min, eingeleitet, 9 H,O] und 0,005 g sehr reine konzentrierte Salzsäure
während die Lösung mit 800 U/Min, heftig gerührt eingesetzt. In einer Menge von 300 bis 400 ml/Min,
wurde. Die Keaktionstemperatur wurde auf 22 bis 35 wurde sodann sauerstoff in den Kolben geleitet, wäh-
26°C gehalten. Bei dieser Reaktion trat eine Induk- rend die Lösung mit 800 U/Min, heftig gerührt wurde,
tionsperiode von 2 Stunden auf. Danach verlief die Die Reaktionstemperatur betrug 18 bis 22'C. Nach
Umsetzung sehr schnell. 1 Stunde nach Beendigung einer Reaktionsdauer von 70 Minuten wurde die Lö-
der Induklionsperiode wurde die Reaktionslösung sung untersucht. Es zeigte sich, daß sie 5,1 g nicht
untersucht. Cs wurde gefunden, daß sie 8,4 g nicht um- 40 umgesetzten Acetaldehyd, 1,5 g Essigsäure, 25,3 g
gesetzten Acetaldehyd, 20,7 g Peressigsäure und 4,9 g Peressigsäure und 3,9 g AMP enthielt.
AMP enthielt und daß weiterhin fast keine Essigsäure Wurde in obiger Reaktion Chlorwasserstoff nicht
gebildet worden war. zugesetzt, so enthielt die anfallende Lösung 6,2 g nicht
Wurde in obiger Reaktion Chlorwasserstoff nicht umgesetzten Acetaldehyd, 2,6 g Essigsäure, 18,3 g
zugesetzt, so trat während 4 Stunden keine Reaktion 45 Peressigsäure und 7,2 g AMP.
Eisen(III)-pikrat, wie es oben verwendet worden eispie
war, wurde auf folgende Weise dargestellt. Zu einer In das Reaktionssystem des Beispiels 6 wurden wäßrigen Lösung von Pikrinsäure (dargestellt durch 30 g Acetaldehyd, 100 g Essigester, 0,03 g Kobalt-Auflösen von 2,3 g Pikrinsäure in 100 ml Wasser) 50 acetat [Co(NOj)2-OH2O] und 0,05 g 200/oige Salzwurde eine äquimolare'Menge an Eisen(III)-hydroxyd säure eingesetzt. In einer Menge von 300 bis 400 ml/ zugesetzt. Die Mischung wurde dann auf dem Wasser- Min. wurde dann Sauerstoff in den Kolben geleitet, bad erhitzt. Nachdem der größte Teil an Wasser aus während die Lösung mit 800 U/Min. heftig gerühFt der Mischung verdampft worden war, wurde der wurde. Die Reaktionstemperatur wurde auf 20 bis Rückstand in warmem Wasser gelöst, um unlösliches 55 23"C gehalten. Nach 30 Minuten Reaktion wurde die Material zu entfernen. Die anfallende wäßrige Lösung Reaktionslösung untersucht. Es wurde gefunden, daß wurde konzentriert und das orangegelbe Eisen(III)- sie 9,3 g nicht umgesetzten Acetaldehyd, 1,2g Essigpikrat abfiltricrt und getrocknet. säure, 31,1g Peressigsäure und 2,4 g AMP enthielt.
Wurde Salzsäure nicht zugesetzt, so fiel eine Lösung
Β« ι L η 11· ι a 1 «ο υ 11, clic 13.4 *z niCi^i u in ticiywM^&wH /\cCt^it«wi*yo* .-.*_/ >_
Essigsäure, 15,6g Peressigsäure und 8,2 g AMP entin das Reaklionssystem des Beispiels 17 wurden hielt.
20 g Acetaldehyd, 160 g Essigeslcr, 0,05 g Kobalt- Beispiel 4.')
pikrat und 10 g Aceton, das 0,01g Chlorwasserstoff
enthielt, eingesetzt. In den Kolben wurde dann Sauer- 65 In das Reaktionssystem des Beispiels6 wurden 20g
stoff unter einem Druck von 2 kg/cm'- eingeleitet, Acetaldehyd, 100 g Essigester, 70 g Aceton, in dem
während die Lösung mil 6(K) U/Min, heftig gerührt 0,05 g Mangannitrat [Mn(NO3)^ · 6H2O] und 0,003 g
wurde. Die Reaktionsiemperatur betrug 15 bis 20 C. Chroinnitrat [Cr(NO.,)., · 9H-O] gelöst waren, und
10 g Aceton, i" dem 0,002 g gasförmiger Chlorwasserstoff gelöst war, eingesetzt. Unter einem Druck \on 150 mm Hg und in einer Menge von 300 bis 400 ml/ Min. wurde dann Sauerstoff in den Kolben geleitet, während die Lösung mit 800 U/Min, heftig gerührt wurde. Die Re:iktionstemperatur wurde auf 15 bis 18°C gehalten. Nach 40 Minuten Reaktion wurde die Lösung untersucht. Es zeigte sich, daß sie 6,2 g nicht umgesetzten Acetaldehyd, 2,2 g Essigsäure, 19,Oj:
umgesetzten Ae.ta dch>_ ^
Peressigsaurc und 1,6 g AMP cnth.Ut.

Claims (7)

Palentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Peressigsäure, durch Oxydation von Acetaldehyd in einem inerten Lösungsmittel bei Anwesenheit eines Katalysators mittels gasförmigen Sauerstoffs oder eines Sauerstoff enthaltenden Gases, dadurch gekennzeichne I1 daß man in Anwesenheit von Ο,ΟΟ'Ι bis 0,1 Gewichtsprozent stark sauren, in der Reaktionslösimg löslichen Carbonsäuren, deren pKa-Wert unter 4,6 liegt, 0,0005 bis 0,1 Gewichtsprozent stark saurer Phenole oder 0,001 bis 0,5 Gewichtsprozent Salpetersäure, als Katalysator jeweils bezogen auf die Reaktionslösung, oxydiert, wobei die Phenole zusammen mit den Carbonsäuren oder der Salpetersäure und die Salpetersäure· zusammen mit den Carbonsäuren eingesetzt werden können.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,001 bis 0,1 Gewichtsprozent stark saure Carbonsäure, 0,0005 bis 0,1 Gewichtsprozent Phenol und 0,001 bis 0,005 Gewichtsprozent Salpetersäure einsetzt.
3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in Anwesenheit des stark sauren Katalysators und von 0,2 bis 0,000001 Gewichtsprozent, bezogen auf die Reaktionslösung, eines löslichen Salzes von Schwermetallen, die in mehreren Wertigkeitsstufen auftreten können, oxydiert.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,00001 bis 0,02 Gewichtsprozent Schwermetallsalz verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß 1 bis 6 Moieküle des stark sauren Katalysators auf 1 Metallatom des Schwcrmetallkatalysators kommen
6. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in Anwesenheit eines sauren Salzes von Polycarbonsäuren mit einem ρKa-Wen von wenigstens 4,0 oder Monophenointen stark saurer zweiwertiger Phenole, die in der Reaktionslösung löslich sind und als Metallkomponente ein Metall enthalten, das in mehreren Wertigkeitsstufen auftreten kann, oxydiert.
7. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mim in Anwesenheit von 0,000001 bis 0,2 Gewichtsprozent Schwermetallsalzen, bezogen auf die Renktionslösung, von stark sauren Monocarbonsäuren, von stark sauren Monophtnolcn oder der Salpetersäure, deren Metallkomponenten in verschiedenen Wcrtigkeitsstuf η auftreten können, und Einern Zusatz von Chlorwasserstoff oder Salzsäure oxydiert.
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