DE3233479A1 - Schaltung zur demodulation des tontraegers in einem videorecorder - Google Patents
Schaltung zur demodulation des tontraegers in einem videorecorderInfo
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Abstract
Bei der Schaltung nach der Hauptanmeldung zeigte sich, daß bei Verwendung neuartiger IC für die FM-Demodulation des Tonträgers Störungen bei der Tonwiedergabe auftraten. Der Grund dafür lag darin, daß jeweils ein Demodulator (25, 32) für die Dauer eines Halbbildes keinen Tonträger (40, 41) erhält. Erfindungsgemäß wird dem ersten FM-Demodulator (25) auch der dem zweiten FM-Demodulator (32) zugeführte Tonträger mit verringerter Amplitude zugeführt und umgekehrt.
Description
- Schaltung zur Demodulation des Tonträgers in
- einem Videorecorder, Zusatz zu P 31 25 879 Die Hauptanmeldung betrifft einen Videorecorder mit verbesserter Aufzeichnung des Tonsignals, bei dem ein mit dem Videosignal frequenzinodulierter Bildträger und ein mit dem Tonsignal frequenzmodulierter Tonträger auf Schrägspuren des Aufzeichnungsträgers mit periodisch einander abwechselnden Videoköpfen aufgezeichnet werden und bei der Wiedergabe eine Umschaltung des Tonkanals zwischen den Videoköpfen erfolgt.
- Der Erfindung nach der Hauptanmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Auf#eichnung des Tonsignals auf der Spur des Bildträgers die durch den Kopfwechsel bei der Wiedergabe im Ton. auftretenden Störungen zu verringern.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zur Verringerung von Tonstörungen bei der Wiedergabe aufgrund des Kopfwechsels die von den Videoköpfen. gelieferten Tonträger kontinuierlich getrennten FM-Demodulatoren zugeführt sind und die Umschaltung hinter den Demodulatoren im NF-Weg erfolgt.
- Diese Lösung beruht auf der Erkenntnis, daß bei einem NF-Tonsignal eine beliebige Umschaltung zwischen verschiedenen Signalen durch entsprechend schnelle Schalter möglich ist, ohne daß durch diese Umschaltung bei der Tonwiadergabe eine Störung auftritt. Als Umschalter zwischen den.beiden NF.-Signalen wurde ein IC vom Typ MC14066 der Firma Motorola verwendet. Für die FM-Demodulatoren für die Tonträger wurde ein IC vom Typ TBAI2OS der Firma AEG-TELEFUNKEN eingesetzt. Diese IC weisen vor dem eigentlichen Demodulator eine hohe Verstärkung auf. Da aber die bei der Wiedergabe von den Videoköpfen abgegebene Spannung der Tonträger relativ hoch ist, wurden bei der Weiterentwicklung dieser Schaltung die IC für die Ton-FM-Demodulatoren durch IC mit geringerer Verstärkung vor dem eigentlichen Demodulator, z.B. vom Typ TCA1035 der Firma ITT eingesetzt. Bei Einsatz dieser IC zeigte sich überraschend eine beträchtliche Störung bei der Tonwiedergabe. Die Gründe dafür waren zunächst unerklärlich, zumal an der übrigen Schaltung keine Änderungen vorgenommen wurden, keine zusätzlichen Störquellen bekannt waren und auch alle Bauteile fehlerfrei waren. Auch alle Signalpegel an verschiedenen Stufen hatten die vorgeschriebenen Werte.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Störung bei der Tonwiedergabe zu beseitigen.
- Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
- Die Erfindung beruht auf folgender Erkenntnis. Die Abtastung des Tonträgers von den Schrägspuren erfolgt von Halbbild zu Halbbild abwechselnd mit zwei Videoköpfen. Das bedeutet, daß jeweils während jedes# zweiten Halbbildes ein Ton-FM-Demodulator keinen Tonträger bekommt, weil während dieser Zeit der Videokopf nicht mit dem Magnetband ifl# Berührung steht. Aufgrund der hohen Verstärkung und der Begrenzereigenschaft des FM-Demodulators entsteht dadurch am Ausgang des Demodulators während der Zeitdauer, in der kein Tonträger am Eingang anliegt, ein nahezu rechteckförmiger Impuls mit einer Amplitude, die die Maximalamplitude des bei der Abtastung vorliegenden NF Signals weit übersteigt.
- Bei einer reinen Gleichspannungsverstärkung dieses Signals ohne jegliche Signalverfälsch#ung würde an sich dieser hohe Impuls nicht stören, da das Ausgangssignal des Demodulabors während dieser Zeit durch den folgenden Umschalter nicht ausgenutzt wird. Dann-müßten aber Betriebsspannung und Aussteuerbereich so hoch gewählt werden, daß dieser hohe Impuls voll übertragen wird. Für das Nutzsignal selbst würde dann in unerwünschter Weise nur noch ein Teil dieses Bereiches ausgenutzt. Bei einem Wechselspannungsverstärker bewirkt der hohe Impuls einè periodische Verschiebung der Lage des NF-Signals, weil dieser Impuls den Gleichssannungsmittelwert des Signale beträchtlich beeinflußt zur dieser Impuls durch eine Art Klemmwirkung an der Betriebs-, spannung die Lage des gesamten NF-Signals verschiebt. Da diese Verschiebung' mit 50 Hz periodisch erfolgt, entsteht dadurch eine hörbare Störung bei der Tonwiedergab,#. Bei der erfin,dungsgemäßen#tösung wird nun jeweils einem FM-Demodulator in der Zeit, in der er an sich keinen Tonträger bekommt, der im anderen Kanal. vorhandene Tonträger als-Hilfssignal mit verringerter Amplitude zugeführt. Da dieses Hilfssignal die gleiche Mittenfrequenz aufweist wie das während des anderen Halbbildes anliegende trägerfrequente Nutzsignal, erzeugt der Demodulator nicht den genannten störenden großen Impuls, sondern ein der Modulation des Hilfssignals entsprechendes NF-Signal, dessen Gleichspannungsanteil wegen der identischen Mittenfrequenz von Nutz-und Hilfssignal konstant bleibt. Wegen der geringen Amplitude des Hilfssignals ist das demodulierte NF-Signal zwar in jedem zweiten Halbbild kleiner und-verrauscht sowie mit Störungen behaftet. Dieses wirkt sich aber nicht nachteilig aus, da dieses NF-Signal von dem im NF-Weg liegenden Umschalter nicht ausgewertet wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigen Fig. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltung, Fig. 2 Kurven zur Erläuterung der Wirkungsweise und Fig. 3 ein detailliertes Schaltbild für die Zuführung der Tonträger zu den FM-Demodulatoren. Dabei sind gleiche Bauteile wie in der Hauptanmeldung mit den gleichen Bezugsziffern versehen.
- In Fig. 1 werden von Schrägspuren desm<.Magnetbandes 14 die aufgezeichneten frequenzmodulierten Tonträger von Halbbild zu Halbbild abwechselnd mit den Videoköpfen 12,13 abgetastet.
- Die Videoköpfe 12,13 liefern außerdem den mit dem Bildsignal modulierten Bildträger, dessen Verarbeitung nicht näher dargestellt ist. Die abgetasteten, jeweils für die Dauer eines Halbbildes unterbrochenen FM-Tonträger 40,41 werden über Verstärker 15,16 zwei FM-Demodulatoren 25,32 zugeführt. Die Demodulatoren 25,32 liefern also von Halbbild zu Halbbild abwechselnd das NF-Tonsignal; Diese Tonsignale gelangen auf die Eingänge des Umschalters 29, der durch den Kopfwechselimpuls 19 mit einer Frequenz von 25 Hz betätigt wird. Am Ausgang 42 des Umschalters 29 entsteht dadurch ein kontinuierliches NF-Tonsignal. Soweit entspricht die Schaltung der Fig. 2 der Hauptanmeldung.
- Zusätzlich wird der FM-Tonträger 40 über das Dämpfungsglied 43 mit einer Dämpfung von 20 dB, also mit 10 % seiner Amplitude, der im Weg des Tonträgers 41 liegenden Addierstufe 44 zugeführt und dort dem Tonträger 41 hinzugefügt.
- Auf gleiche Weise wird der Tonträger 41 über das Dämpfung glied 45 mit einer Dämpfung von 20 dB, also mit 10 % seiner Amplitude, der im Weg des Tonträgers 40 liegenden Addierstufe 46 zugeführt.
- Die Wirkungsweise wird anhand der Fig. 2 erläutert. Fig. 2a zeigt das NF-Signal am Ausgang des Demodulators 25 und Fig. 2b das NF-Signal am Ausgang des Demodulators 32 ohne Anwendung der Erfindung. Die Abtastung mit dem Videokopf 12 erfolgt von tl - t6 und von t7 - t12, während der Videokopf 12 von t6 - t7 keine Abtastung bewirkt. Die Abtastung mit dem Videokopf 13 erfolgt von t4 - t9, während von t3 - t4 und von t9 - tlO keine Abtastung erfolgt. Während der Zeiten tl - t3, t4 - t6, t7 - t9 und t10 - t12 besteht also eine Überlappung der Abtastungen durch die Videoköpfe 12,13, damit mit Sicherheit immer ein Signal verfügbar ist. Der Videokopf 12 liefert also von t6 - t7 und der Videokopf 13 von t3 - t4 und t9 - t10 keinen FM-Tonträger. Dadurch entstehen die in Fig. 2a und b gezeigten hohen rechteckförmigen Spannungsimpulse, die bei der Tonwiedergabe die beschriebene Störung bewirken.
- Zur Beseitigung dieser Störung erhalten die Demodulatoren 25,32 über die Addierstufen 46,44 auch einen Anteil des Tonträgers aus dem anderen Kanal, und zwar mit einer solchen Amplitude, daß die FM-Demodulatoren 25,32 eine FM-Demodulation durchführen und nicht mangels eines zugeführten FM-Trägers den störenden hohen Impuls erzeugen. Am Ausgang des FM-Demodulators 25 entsteht dann nicht mehr das Signal gemäß Fig. -2a, sondern das NF-Signal gemäß Fig. 2c, das von t6 - t7 nicht mehr den störenden hohen Impuls, sondern ein verrauschtes NF-Signal kleiner Amplitude aufweist. Dadurch wird die beschriebene Störung bei der Tonwiedergabe vermieden. Das gleiche gilt für den FM-Demodulator 32.
- Die schnelle Umschaltung mit dem Umschalter 29 erfolgt während der Überiappungszeiten zu den Zeitpunkten t2, t5, t8, til, wobei der Umschalter 29 von t2 - t5 und t8 - tll auf.
- den Ausgang des FM-Demodulators 25 und von t5 - t8 auf den Ausgang des Demodulators 32 geschaltet ist., Während der Zeit t2 - t3, t4 - t5, t8 - t9 und t10 - tll wird also mit dem Umschalter 29 vom Ausgang des Demodulators 25 ein Signal abgenommen, das durch Demodulation von zwei überlagerten Tonträgern 40,41 gewonnen ist. Hierdurch tritt jedoch bei der Tonwiedergabe keine Störung auf, weil die Amplitude des jeweils zugesetzten Tonträgers entsprechend reduziert ist und daher auch bei einer Gegenphase von 1800 eine Kompensation der Tonträger am Eingang des Demodulators nicht erfolgen kann.
- Fig. 3 zeigt eine praktische Schaltung zur Realisierung der Verstärker 15,16 und der Addierstufen 46,44. Die Verstärker 15,16 sind durch zwei Transistorstufen in Emitterfolgerschaltung realisiert. Deren Ausgänge sind über das Netzwerk mit den Widerständen 50 - 53 verbunden. Durch diese Widerstandsmatrix erfolgt die Kombination der FM- Tonträger, wie sie in Fig. 1 durch die Stufen 43 - 46 angedeutet ist.
- Dabei haben die Widerstände z.B. folgende Werte.
- R50: 10 kOhm R51: 1 kOhin R52: 10 kQhm R53: 1 kOhm.
- - Leerseite -
Claims (3)
- Patentansprüche Schaltung zur Demodulation des Tonträgers in einem Videorecorder, bei dem der mit dem Videosignal frequenzmodulierte Bildträger und der mit dem Tonsignal frequenzmodulierte Tonträger auf Schrägspuren des Aufzeichnungsträgers mit periodisch einander abwechselnden Videoköpfen aufgezeichnet werden und zur Verringerung von Tonstörungen aufgrund des Kopfwechsels die von den Videoköpfen (12,13) gelieferten Tonträger (40,in) zwei getrennten FM-Demodulatoren (25,32) zugeführt sind und die Umschaltung (29) zwischen den Videoköpfen hinter den Demodulatoren im NF-Weg erfolgt, nach Patentanmeldung P 31 25 879, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der dem ersten bzw. zweiten FM-Demodulator (25 bzw. 32) zugeführte Tonträger (40,41) mit verringerter Amplitude auch dem zweiten bzw. ersten FM-Demodulator (32 bzw.25) zugeführt ist.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude auf etwa 10 % verringert ist.
- 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge von zwei mit den Tonträgern (12,13) gespeisten Verstärkern (15,16) über Widerstandsnetzwerke (50,51; 52,53) miteinander verbunden sind, von denen Abgriffe (a,b) mit den Eingängen der FM-Demodulatoren (25,32) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823233479 DE3233479A1 (de) | 1981-07-01 | 1982-09-09 | Schaltung zur demodulation des tontraegers in einem videorecorder |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813125879 DE3125879A1 (de) | 1981-07-01 | 1981-07-01 | Videorecorder mit verbesserter aufzeichnung des tonsignals |
| DE19823233479 DE3233479A1 (de) | 1981-07-01 | 1982-09-09 | Schaltung zur demodulation des tontraegers in einem videorecorder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3233479A1 true DE3233479A1 (de) | 1984-07-26 |
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ID=25794253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823233479 Granted DE3233479A1 (de) | 1981-07-01 | 1982-09-09 | Schaltung zur demodulation des tontraegers in einem videorecorder |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3233479A1 (de) |
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- 1982-09-09 DE DE19823233479 patent/DE3233479A1/de active Granted
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