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DE323259C - Zugvorrichtung fuer Gardinen u. dgl. - Google Patents

Zugvorrichtung fuer Gardinen u. dgl.

Info

Publication number
DE323259C
DE323259C DE1919323259D DE323259DD DE323259C DE 323259 C DE323259 C DE 323259C DE 1919323259 D DE1919323259 D DE 1919323259D DE 323259D D DE323259D D DE 323259DD DE 323259 C DE323259 C DE 323259C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtains
curtain
rods
pulling device
rod
Prior art date
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Expired
Application number
DE1919323259D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE323259C publication Critical patent/DE323259C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/04Devices with lazy-tongs

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

  • Zugvorrichtung für Gardinen u. dgl. Die für die Verstellung von Gardinen usw. gewöhnlich zur Verwendung kommenden Schnurzüge leiden an dem bekannten: Nachteil, daß sie schwierig anzubringen und zu entfernen sind, und außerdem d@aß die Schnüre häufig reißen und zu umständlichen Reparaturen Anlaß geben. Bei solchen Einrichtungen finden vielfach Holzgalerien-Verwendung, die zusammen mit den Schnüren große Staubfänger sind und daher in gesundheitlicher Hinsicht als nachteilig bezeichnet werden müssen. Durch vorliegende Erfindung werden diese Übelstände vollständig beseitigt. Das Anbringen der Gardinen bzw. ihrer Zugvorrichtung wird dadurch wesentlich erleichtert und beschleunigt, ebenso die Bedienung der Zugvorrichtung. Dies wird dadurch erreicht, daß die Gardinenstangen schräg einstellbar ausgebildet und die än den Gardinenstangen befindlichen Gardinenträger derart beschaffen sind', daß sie an den Stangen leicht entlanggleiten können. Man hat . den Stangen dann nur die in Betracht kommende Schrägstellung vorübergehend zu geben, um die Gardinen mittels ihrer Gardinenträger an den Stangen entlanggleiten zu lassen und so in Offen- oderGeschlossenstellung zu bringen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. r und 2 zeigen die neue Einrichtung in Seitenansicht und Draufsicht beim geschlossenen Zustand der Gardinen; Fig. g und q. zeigen die zugehörigen Wandträger; Fig. q.a ist eine Einzelheit; Fig. 5- und 6 zeigen die Gardinenstangen bzw. ihre Verstellvorrichtung - in Schrägstellung; Fig. 7 läßt die Gardinen in Offenstellung erkennen; Fig. 8 zeigt die Einrichtung in Draufsicht bei Verwendung von seitlich geteilten Gardinen, die von der Mitte nach der Seite der Stange verstellbar sind; Fig. 9 bis 18 stellen Einzelheiten dar.
  • Die neue Zugvorrichtung besteht aus einer Stange, am besten einem Rohr a, für jede Gardine. Gewöhnlich kommen zwei Gardinen "an jedem Fenster zur Verwendung und meist noch ein Sonnenvorhang (Store). In solchem Falle sind dann zwei Stangen a für die Gardinen und eine Stange a,. für den Sonnenvorhang vorgesehen. Die Stangen sind in zwei Wandträgern b und c gelagert. Die Lagerung erfolgt in der Weise, daß die Stangen a in dem Träger c etwa in der Mitte drehbar angelenkt sind, während sie. mit ihrem anderen Ende im Träger b aus der wagerechten Lage heraus nach oben und unten verstellbar sind, so daß sie eine Schrägstellung nach unten und oben einnehmen können. Die Stange a1 für den Sonnenvorhang ist zweckmäßig am Träger b mit dem einen Ende angelenkt, während ihr in den Träger c eingreifendes Ende in diesem aus der wagerechten heraus nach oben und- unten verstellbar ist.
  • Für jedes verstellbare Ende der Gardinenstangen ist im betreffenden Wandträger ein Führungschlitz d vorgesehen. In diesem Schlitz sind Gleitstücke f verschiebbar angeordnet; auf diese Gleitstücke wirken Schraubenfedern g ein. Die Gleitstücke haben einen mittleren Zapfen h (Fig. i i und 12), an dem die betreffenden Gardinenstangen, zweckmäßig -mittels eines Hakens i, gelagert sind. Um die bei der Schrägstellung der Stange notwendige Verlängerung derselben zuzulassen, ist der Haken i in der Stange etwas verstellbar und steht unter der Wirkung einer Spannfeder v (Fig. i i).
  • An der Unterseite der Gleitstücke f sind Zugschnüre k, k1, zweckmäßig aus Metall angebracht. An den freien Enden dieser Zugschnüre befinden sich Marken mit der Bezeichnung A (auf) bzw. Z (zu) (Fig. i). Kommen Doppelgardinen zur Verwendung, so werden die Gleitstücke f derselben durch eine Verbindungsschnur k,# gekuppielt, die über Rollen m des oberen. Querstückes des Wandträgers (.b, Fig. 4., 9 und io) geführt sind. Bei einfachen Gardinenstangen, z. B. für Sonnenvorhänge, wird an der Unterseite des Gleitstückes feine Zugschnur 1z3 (Fig. 3) und an der Oberseite eine Zugschnur k4 angebracht, welche über Rollen n des Wandträgers c (Fig. 3) geführt sind.
  • Der Wandträger ist mit einem Haken o versehen, der in Ösen p (Fig. q. und 4a), die in der Wand zu befestigen sind, eingeschoben werden kann. Es ist dadurch ermöglicht, in einfachster und raschester Weise bei Umzügen die Vorhanghalter auszuwechseln. Auch ist es nicht notwendig, in solchem Falle neue Kloben usw. einzuschlagen, so daß die neue Einrichtung auch eine Schonung der Gebäude und Ersparnis in dieser Hinsicht bedeutet.
  • Die Gardinenstangen sind als Rohr ce mit an der Unterseite über die ganze Länge hin vorgesehenem Schlitz q ausgebildet (Fig. 13). Durch diesen Schlitz greifen die Gardinenträger. Diese bestehen aus gelenkigen Laschengehängen, die je an dem einen Gelenkpunkte eine Klammer r für das Festmachen der Gardinen, an dem anderen Gelenkpunkte aber einen Gleitkörper s besitzen (Fig. 1¢). Diese Gleitkörper bestehen aus zwei Halbkugeln s1, die durch einen Querstift t miteinander in Verbindung stehen. An diesen Stiften sind die Glieder der Laschengehänge gelenkig aufgehängt. Die Stifte befinden sich über dem Rohrschlitz q, so daß die Gehänge frei durch den Schlitz greifen. Die vorderste Gleitkugel s2 ist als schwerer Leitkörper und daher mit größerem Durchmesser als die übrigen Kugeln ausgebildet. Je zwei an einer Klammer r angreifende Laschenglieder u sind durch eine aus zwei Teilen bestehende Gelenkstrebe u,. miteinander verbunden.
  • Die Vorrichtung der Erfindung wirkt in folgender Weise: Beim geschlossenen Zustand der Gardinen befinden sich die Laschengehänge der Gardinenträger in der aus Fig, i.und 15 ersichtlichen gegenseitigen Lage (dabei handelt es sich um Gardinen, die die ganze Breite des Fensters einnehmen). Sollen die Gardinen geöffnet werden, so, hat man lediglich an der mit der Marke A bezeichneten Schnur k zu ziehen. Dadurch wird das Gleitstück f, an das diese Schnur unmittelbar angreift, und damit die betreffende Gardinenstange a auf der einen Seite nach: unten gezogen, während das durch die Kuppelschnur k damit verbundene Gleitstück f und damit das Ende der zweiten Stange a nach oben bewegt wird. Durch diesen einzigen kurzen Zug werden demnach beide Stangen a in die aus Fig. 5 ersichtliche Schrägstellung und die Zugteile in die aus Fig. 6 ersichtliche Lage gebracht. Die Feder g des nach unten gezogenen Gleitstückes f wird also zusmmengedrückt, während die Feder g des anderen Gleitstückes freikommt und in halber Höhe stehen bleibt.
  • Die Folge der schrägen Einstellung der Gardinenstangen ist, daß die Gardinen unter der Wirkung der nunmehr auf schräger Ebene abwärtsrollenden Gleitkugeln s, insbesondere der großen Leitkugel s2, in die in Fig. 5 und 14 dargestellte Offenstellung kommen. Dabei wirkt das Gewicht der Vorhänge ebenfalls im Sinne des Öffnens mit, und bewirkt außerdem, daß die Laschen des Gehänges dicht aneinander gelegt werden. Die Gelenkstreben u1 der Laschen u, die sich in nahezu ausgestreckter Lage befanden und ein selbsttätiges Zusammengehen der Laschen unter dem Gewichte der Vorhänge verhindern (Fig. i und 15), werden dabei durch das Gewicht der Kugeln eingedrückt, so daß sich die Laschen zusammenschließen können (Fig. 5 und 14). Sind auf diese Weise die Vorhänge geöffnet, so läßt man die Schnur k wieder los, wodurch sich unter der Wirkung der Feder g das eine Gleitstück f mit der Sttnge a in die wagerechte Lage zurückbewegt, während das zweite oben befindliche Gleitstück f durch das Gewicht der zugehörigen Stange cc und damit diese selbst in die wagerechte Lage zurückgeführt wird. Dieser Zustand ist in Fig 7 zu erkennen. Sollen die Vorhänge wieder geschlossen werden, so wird in umgekehrter Weise verfahren, d: h. man. hat dann lediglich an der Schnur k,_ zu ziehen, worauf sich das umgekehrte Spiel vollzieht und die Vorhänge wieder in die aus Fig. i ersichtliche Geschlossenstellung gelangen.
  • Statt der die ganze Breite des Fensters einnehmenden Gardinen können natürlich auch sogenannte halbe Gardinen Verwendung finden, die nur über die Hälfte des Fensters ,greifen. Die diesbezügliche Anordnung ist aus, Fig. 8 zu erkennen. Natürlich darf das Laschengehänge dann nur so groß sein, daß dasselbe sich bei der Geschlossenstellung der Gardinen in ausgestreckter Lage (Fig. 15) befindet, in der die Gelenkstreben u1 das selbsttätige Zusammengehen der Laschen verhindern.
  • Beim Öffnen oder Schließen des Sonnenvorhanges wird in gleicher Weise verfahren. Man hat dann nur an der Schnur k3 (Fig. 3) bzw. an der Schnur k4 zu ziehen. und nach dein Wandern des Vorhangges diese wieder loszulassen, um die Stange a1 aus der zuvor hergestellten schrägen Stellung wieder in die wagerechte Lage zurückzuführen. Diese Lage ist in Fig. 5 punktiert angedeutet.
  • Die Wandträger können dekorative Ausbildung erhalten. Sie können z. B. in der aus Fig. 17 und 18 ersichtlichen Weise mit Blech verkleidet und mit Ornamenten versehen sein. Es ist- ersichtlich, daß bei der einfachen Gestaltung.des Erfindungsgegenstandes jeder im stande ist, die Gardinen ohne fremde Hilfe in einfacher und- rascher Weise selbst aufzumachen.
  • Natürlich könnte die eine oder andere Anordnung auch anders getroffen sein, ohne daß dadurch der Bereich der Erfindung überschritten würde. So .könnte die Ausbildung des Wandträgers bzw. der Gleitstücke anders getroffen sein, z. B. wie in Fig. 16 dargestellt ist. Hierbei. sind? die Führungstützen für die Gleitstücke T- bzw. U-förmig ausgebildet, wodurch der Träger kleiner wird. Diese Konstruktion ist für leichte Gardinen zu verwendtn, während die in Fig, i bis io dargestellte Konstruktion für schwere Gardinen bestimmt ist. Statt der Gleitstücke -f können auch Gleitkugeln, die ein leichteres Verschieben ermöglichen, oder sonst eine geeignete Einrichtung Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Zugvorrichtung für Gardinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Gardinenstangen schräg einstellbar sind, soi daß die an den Gardinenstangen befindlichen, entsprechend ausgebildeten Gardinenträger selbsttätig an den Stangen entlang gleiten können. . z. Zugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gardinenstangen mit einem Ende drehbar an. einem Wandträger (c) sitzen, während sie mit dem anderen Ende in einen zweiten Wandträger '(b) aus der wagerechten Lage heraus nach oben und unten verschiebbar sind. 3.. Zugvorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß auf das senkrecht verschiebbare Ende der Gardinenstangen eine Feder (g) wirkt, die die Stange stets in die wagerechte Lage zurückzubringen sucht. 4. Zugvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Doppelgardinen die zugehörigen Stangen miteinander gekuppelt sind, so daß beim Zuge an dem einen Stangenende auch das Ende der anderen Stange, und zwar 1n entgegengesetztem Sinne, verschoben und so die zweite Stange in entgegengesetzte Schrägstellung gebracht wird. 5. Zugvorrichtung nach Anspruch ibis4, dadurch gekennzeichnet, daß dieGardinenträger aus oben und unten gelenkig miteinander verbundenen Laschen bestehen, die an den unteren Gelenkpunkten Klammern (y) zum Halten der Gardinen, an den oberen Gelenkpunkten Gleitkörper (s) haben, während j e zwei. Laschen durch Gelenkstreben (u,.) verbunden sind, die im ausgestreckten Zustande des Vorhanges bzw. der Gardinen zur Versteifung bzw. zum Auseinanderhalten der einzelnen Laschenpaare dienen.
DE1919323259D 1919-02-08 1919-02-08 Zugvorrichtung fuer Gardinen u. dgl. Expired DE323259C (de)

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