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DE3232029A1 - Verfahren und anlage zum erwaermen von hochdruck-speisewasservorwaermern fuer kraftwerke - Google Patents

Verfahren und anlage zum erwaermen von hochdruck-speisewasservorwaermern fuer kraftwerke

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Publication number
DE3232029A1
DE3232029A1 DE19823232029 DE3232029A DE3232029A1 DE 3232029 A1 DE3232029 A1 DE 3232029A1 DE 19823232029 DE19823232029 DE 19823232029 DE 3232029 A DE3232029 A DE 3232029A DE 3232029 A1 DE3232029 A1 DE 3232029A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed water
boiler
preheater
temperature
preheaters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19823232029
Other languages
English (en)
Inventor
Kenji Hitachi Ibaraki Sakka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi Ltd filed Critical Hitachi Ltd
Publication of DE3232029A1 publication Critical patent/DE3232029A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/40Use of two or more feed-water heaters in series

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

HITACHI, LTD., Tokyo, Japan
Verfahren und Anlage zum Erwärmen von Hochdruck-Speisewasservorwärmern für Kraftwerke
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Anlage zum Erwärmen von Hochdruck-Speisewasservorwärmern, die zum Anfahren von Heizkraftwerken eingesetzt werden.
Die in Heizkraftwerken eingesetzten Zwangsdurchlaufkessel umfassen Benson-Kessel. Bei einer bestimmten Art von Benson-Kesseln, die bei änderbaren Drücken betrieben werden, muß beim Anfahren der Kessel eine vorbestimmte Umlaufrate des darin strömenden Speisewassers sichergestellt sein. Infolgedessen weisen einige dieser Kessel ein sogenannten Umlaufbzw. Zirkulationssystem auf, bei dem ein Teil des Speisewassers aus demjenigen Teil des Kessels entnommen wird, der sich an der Aufstromseite eines Primär-Überhitzers befindet, und in einen Freisetzungsbehälter geleitet wird, wonach das resultierende Speisewasser, aus dem Dampf abgeschieden wurde, durch eine Umwälzpumpe demjenigen Teil des Kessels zugeführt wird, der sich auf der Aufstromseite eines Brenn-
Stoffvorwärmers befindet (vgl. z. B. das technische Magazin "Ishikawajima Harima Technical Report", Bd. 18, Nr. 2, veröffentl. März 1978, Fig. 21 auf S. 196). Zum Anfahren eines Kraftwerks, das einen solchen Kessel aufweist, wird der Kessel gezündet, so daß das Speisewasser durch ein darin befindliches Rezirkulationssystem umgewälzt wird. Während des Zeitraums zwischen dem Zünden des Kessels und dem Beginn der Dampfzufuhr zu einer Dampfturbine befindet sich das Speisewasser in einem Entgaser, der in dem Teil eines Speisewassersystems angeordnet ist, der zwischen einen Kondensator und den Kessel geschaltet ist, in einem vakuumentgasten Zustand. Infolgedessen wird die Temperatur des durch die Hochdruck-Speisewasservorwärmer Nr. 1-3 in demjenigen Teil des Speisewassersystems zwischen dem Entgaser und dem Kessel fließenden Speisewassers nur auf ca. 60 0C erhöht. Es ist jedoch erforderlich, die Temperatur des Speisewassers in den Hochdruck-Speisewasservorwärmern durch praktische Nutzung derselben auf ca. 130-190 0C zu erhöhen, bis die Dampfturbine auf ca. 20 % Teillast gefahren wird (nach Ablauf von etwa 20 min), nachdem die Dampfzufuhr zur Dampfturbine begonnen hat. Während dieses kurzen Zeitraums von ca. 20 min nach dem Beginn der Dampfzufuhr zur Dampfturbine wird daher der Heißdampf aus der Turbine entnommen und in die Speisewasservorwärmer eingeleitet, und dadurch wird die Speisewasser-Temperatur plötzlich von ca. 60 0C auf den Soll-Pegel von ca. 130-190 0C erhöht. Wenn jedoch das Speisewasser in den Hochdruck-Speisewasservorwärmern abrupt erwärmt wird, wird die Temperaturverteilung im Inneren der Speisewasservorwärmer unausgeglichen infolge der hohen Temperatur-Änderungsrate. Infolgedessen sind die Speisewasservorwärmer einer hohen Wärmebeanspruchung ausgesetzt. Dadurch ergibt sich ein Problem hinsichtlich der Festigkeit der Speisewasservorwärmer.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens und einer Anlage zum Erwärmen von Hochdruck-Speisewasservorwärmern für Kraftwerke, wobei das Auftreten einer übermäßig hohen Wärmebeanspruchung in den Hochdruck-Speisewasservorwärmern beim Anfahren des Kraftwerks vermieden wird.
Bei dem Verfahren und der Anlage nach der Erfindung zum Erwärmen von Hochdruck-Speisewasservorwärmern für Kraftwerke, die einen Kessel mit Umlaufsystem aufweisen, wird ein Teil des Hochtemperatur-ümlaufspeisewassers, das in einem Umlaufsystem strömt, aus diesem entnommen und in einen Hochdruck-Speisewasservorwärmer von dessen AufStromseite eingeführt und durch ihn geleitet, wodurch das Speisewasser während eines Zeitraums zwischen dem Zünden des Kessels und der Inbetriebnahme des Hochdruck-Speisewasservorwärmers erwärmt wird; dadurch wird das Auftreten einer übermäßig hohen Wärmebeanspruchung in dem Hochdruck-Speisewasservorwärmer verhindert.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Systemdiagramm eines Kraftwerks, das eine Erwärmungsanlage gemäß der Erfindung für die Hochdruck-Speisewasservorwärmer aufweist;
Fig. 2 eine Grafik, die Änderungen der Speisewasser-Temperatur, die Anzahl Umdrehungen/min einer Turbine sowie eine Turbinenlast während eines Anfahrschritts des Kraftwerks nach Fig. 1 zeigt; und
Pig. 3 eine Grafik, die die Lebensdauer-Verbrauchsquote des Hochdruck-Speisewasservorwärmers für das Kraftwerk nach Fig. 1 je Arbeitsperiode des Kraftwerks zeigt.
Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau eines Speisewassersystems für ein Heizkraftwerk. Dabei wird der in einer Dampfturbine 30 während des Normalbetriebs des Kraftwerks genutzte Dampf in einem Kondensator 40 verdichtet und zu Kondensat umgewandelt, das einem Entgaser 25 durch ein Speisewassersystem 50 mittels einer Kondensatpumpe 35 zugeführt wird. Das Speisewassersystem 50 ist mit Niederdruck-Speisewasservorwärmern 21, 22 versehen, in denen das in den Entgaser 25 einzuleitende Kondensat erwärmt wird. Das Kondensat aus dem Entgaser 25 wird durch eine Speisewasserpumpe 4 weiter verdichtet und Hochdruck-Speisewasservorwärmern 1, 2, 3 zugeführt, die in dem Teil des Speisewassersystems 50 zwischen dem Entgaser 25 und einem Brennstoffvorwärmer 8 im Kessel angeordnet sind. Das Kondensat, dessen Temperatur durch die Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 erhöht wurde, wird als Kesselspeisewasser dem Brennstoffvorwärmer 8 im Kessel, einem Wasserbehälter 9, einem Luft-Wasser-Abscheider 10, einem ersten Erhitzer 13a, einem zweiten Erhitzer 13b und einem dritten Erhitzer 13c in dieser Reihenfolge zugeführt. Im dritten Erhitzer 13c wird das Kondensat zu Heißdampf, der in eine Dampfturbine 30 eingeleitet wird. Leitungen 61, 62 zur Entnahme von Heißdampf aus der Dampfturbine 30 sind für die Niederdruck-Speisewasservorwärmer 21, 22, die in dem Speisewassersystem 50 angeordnet sind, vorgesehen. Ferner sind Luftentnahmeleitungen 72, 73, 74, die von der Dampfturbine 30 ausgehen, mit den Hochdruck-Speisewasservorwärmern 1, 2, 3 verbunden.
Die drei Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 sind in der angegebenen Reihenfolge in Strömungsrichtung des Speisewassers reihengeschaltet. Ein Einlaßteil A des aufstromseitigen Hochdruck-Speisewasservorwärmers 2 ist mit einem Auslaßteil einer Kesselspeisewasserpumpe 4 über ein Einlaßventil 5 im Hochdruck-Speisewasservorwärmer verbunden. Ein Auslaßteil D, der sich auf der Kesselseite des abstromseitigen Hochdruck-Speisewasservorwärmers 3 befindet, ist mit einem Einlaßteil eines Brennstoffvorwärmers 8 im Kessel über ein Auslaßventil 6 im Hochdruck-Speisewasservorwärmer verbunden. Eine die Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 umgehende Leitung 52 ist in einem Speisewassersystem 51 vorgesehen und weist ein Bypaßventil 57 auf. Der eingesetzte Kessel ist ein Benson-Kessel, bei dem das Speisewasser dem Brennstoffvorwärmer 8, dem Wasserbehälter 9, dem Luft-Wasser-Abscheider 10, dem ersten Erhitzer 13a, dem zweiten Erhitzer 13b und dem dritten Erhitzer 13c in der genannten Reihenfolge unter Erzeugung von überhitztem Dampf zugeführt wird. Das Speisewasser, aus dem der Dampf im Luft-Wasser-Abscheider 10 abgetrennt wurde, wird aus diesem in einen Preisetzungsbehälter 11, eine Kesselumwälzpumpe 12 und ein Durchsatzregelventil 18 umgeleitet und dann der Abstromseite des Brennstoffvorwärmers zugeführt. Von der Abstromseite der Umwälzpumpe 12 in dem Kreislaufsystem 17 zweigt eine Erwärmungsleitung 14a ab und gelangt mit dem Teil des Speisewassersystems 51 in Verbindung, der sich auf der Seite des Einlaßteils A des Hochdruck-Speisewasserwasservorwärmers 1 befindet; dieser Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1 ist von den drei Vorwärmern 1, 2 und 3 der oberste in Strömungsrichtung des Speisewassers. Eine Zweigerwärmungsleitung 14b geht von der Erwärmungsleitung 14a ab und ist an ihrem Endabschnitt mit dem Teil des Speisewassersystems 51 verbunden, der sich auf
der Seite eines Einlaßteils B des Nr. 2-Hochdruck-Speisewasservorwärmers 2 befindet. Ferner zweigt von der Zweigleitung 14b eine Erwärmungszweigleitung 14c ab und steht an ihrem Endabschnitt mit dem Teil des Speisewassersystems 51 in Verbindung, der sich auf der Seite eines Einlaßteils C des Nr.-3-Hochdruck-Speisewasservorwärmers 3 befindet, der sich an unterster Stelle in bezug auf die Speisewasser-Strömungsrichtung befindet.
Diese Erwärmungsleitungen 14a, 14b und 14c sind jeweils mit Temperaturstellventilen 15a, 15b und 15c versehen. Ferner ist in dem Teil des Speisewassersystems 51, der dem kesselseitigen Auslaß D des untersten Hochdruck-Speisewasservorwärmers 3 entspricht, ein Temperaturerfasser 16 angeordnet, der die Temperatur des Speisewassers erfaßt. Ein Erwärmungsregler 80 ist ebenfalls vorgesehen und erzeugt ein Betriebssignal nach Maßgabe einer Temperatur des Speisewassers, die von dem Temperaturerfasser 16 erfaßt wird, so daß die Temperaturregelventile 15a, 15b, 15c geöffnet oder geschlossen werden. Ein Temperaturerfasser 19 ist in dem Abschnitt des Kreislaufsystems 17 angeordnet, der sich an der Abstromseite der Umwälzpumpe 12 befindet. Der Erwärmungsregler 80 wird nach Maßgabe eines Signals betätigt, das vom Temperaturerfasser 19 erzeugt wird und eine Ausgangstemperatur von ca. 130 0C bezeichnet; der Temperaturerfasser 19 erfaßt einen Temperaturanstieg im Speisewasser, das beim Anfahren des Kessels in dem Kesselkreislaufsystem 17 umgewälzt wird. Der Erwärmungsregler 80 gibt dann ein Öffnungssignal an das Temperaturregelventil 15a in der Erwärmungsleitung 14a ab. Wenn das Ventil 15a geöffnet wird, tritt ein Teil des in dem Kreislaufsystem 17 strömenden Hochtemperatur-Speisewassers in den Einlaßteil A des Hochdruck-Speisewasservorwärmers 1
- ίο -
durch die Erwärmungsleitung 14a ein und strömt abwärts durch die Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 und erwärmt sie in dieser Reihenfolge. Die Temperatur des in dem Speisewasservorwärmern 1, 2, 3 abwärts strömenden Wassers wird durch den Temperaturerfasser 16 bestimmt. Wenn diese Temperatur ansteigt, werden die Temperaturregelventile 15b, 15c in den Erwärmungsleitungen 14b, 14c in dieser Reihenfolge vom Regler 80 geöffnet. Damit wird das Hochtemperatur-Speisewasser auch aus den Einlaßteilen der Hochdruck-Speisewasservorwärmer 2, 3 eingeleitet, um die Erwärmung des Speisewasservorwärmers zu erleichtern. Wenn die Speisewasser-Temperatur in den Hochdruck-Speisewasservorwärmern 1, 2, 3 schließlich einen Soll-Pegel von ca. 160 0C erreicht und von dem Temperaturerfasser 16 erfaßt wird, werden durch den Regler 80 die Temperaturregelventils 15a, 15b, 15c geschlossen, so daß den Vorwärmern kein sie erwärmendes Hochtemperatur-Speisewasser mehr zugeführt wird. Damit ist der Vorgang zum Erwärmen der Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 beendet. Dann beginnt die Dampfzufuhr vom Kessel zur Dampfturbine 30, so daß der zum Erwärmen des Speisewassers aus der Dampfturbine 30 abgezogene Entnahmedampf in die Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 durch Entnahmeleitungen 72, 73, 74 eingeleitet wird; gleichzeitig wird das Einlaßventil 5 im Hochdruck-Speisewasservorwärmer des Speisewassersystems 51 geöffnet, so daß das Kondensat aus einem Kondensator 40 in die Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 über einen Entgaser 25 eingeleitet wird, wodurch der Normallastbetrieb der Dampfturbine gestartet wird. Während des Vorgangs zum Erwärmen der Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 unter Einsatz des Reglers 80 können die Temperaturregelventile 15a, 15b, 15c gleichzeitig geöffnet werden zur gleichzeitigen Zuführung des erwärmten Speisewassers aus dem Kreislauf-
system 17 in die Einlaßteile A, B, C der Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 durch die Erwärmungsleitungen 14a, 14b bzw. 14c.
Nachstehend wird das Verfahren zum Erwärmen der Hochdruck-Speisewasservorwärmer unter Einsatz der vorstehend erläuterten Anlage beschrieben.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 wird zuerst der Kessel gezündet, wobei das Einlaßventil 5 im Hochdruck-Speisewasservorwärmer vollständig geschlossen ist. Zu diesem Zeitpunkt sind die Temperaturregelventile 15a, 15b und 15c ebenfalls geschlossen. Wenn der Kessel gezündet ist, strömt das darin befindliche Speisewasser durch den Brennstoffvorwärmer 8, den Wasserbehälter 9 und den Luft-Wasser-Abscheider 10, und der im Luft-Wasser-Abscheider 10 abgetrennte Dampf wird dem ersten Erhitzer 13a, dem zweiten Erhitzer 13b und dem dritten Erhitzer 13c in dieser Reihenfolge unter weiterer Erhitzung des Dampfs zugeführt. Das Speisewasser, aus dem der Dampf im Luft-Wasser-Abscheider 10 abgetrennt wurde, strömt im Kreislaufsystem 17 abwärts und kehrt zum Einlaß des Brennstoffvorwärmers 8 durch den Freisetzungsbehälter 11, die Umwälzpumpe 12 und das Durchsatzstellventil 18, die in dem Kreislaufsystem 17 vorgesehen sind, zurück. Somit strömt ein Teil des Speisewassers ständig durch das Kreislaufsystem 17. Daher steigt die Temperatur Tb des Speisewassers, das in dem Kreislaufsystem 17 zu strömen beginnt, nachdem der Kessel gezündet wurde, plötzlich an (vgl. Fig. 2) und erreicht schließlich 300 0C etwa 30 min nach der Kesselanfahrzeit oder bevor der Dampfturbine Dampf zugeführt wird. Die Temperatur des aus der Kesselumwälzpumpe 12 austretenden Speisewassers wird von dem im Kreislaufsystem
17 angeordneten Temperaturerfasser 19 erfaßt, und die Temperatur wird an den Regler 80 weitergegeben. Wenn die Temperatur des durch das Kreislaufsystem 17 strömenden Speisewassers auf ca. 120-130 ° ca. 10 min nach dem Zünden des Kessels ansteigt, wird ein diese Temperatur bezeichnendes Signal in den Regler 80 eingegeben, so daß das in der Erwärmungsleitung 14a angeordnete Temperaturregelventil 15a hierdurch geöffnet wird.
Infolgedessen wird ein Teil des Speisewassers, dessen Temperatur auf ca. 120-130 0C gestiegen ist, aus dem Kreislaufsystem 17 abgezweigt und strömt in den Einlaßteil A des Nr.-1-Hochdruck-Speisewasservorwärmers 1 durch die Erwärmungsleitung 14a. Das Speisewasser strömt dann abwärts durch den Nr.-1-, Nr.-2- und Nr.-3-Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2 und 3 und beginnt, diese Speisewasservorwärmer vorzuwärmen, deren Speisewasser eine Temperatur von ca. 60 0C entsprechend einem Punkt C in Fig. 2 hat. Das die Hochdruck-Speisewasservorwärmer durchströmende Speisewasser kehrt über das Auslaßventil 6 zu dem Brennstoffvorwärmer 8 zurück. Die Temperatur des diese Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 durchströmenden Speisewassers wird von dem Temperaturerfasser 16 erfaßt, der in dem Teil des Speisewassersystems 51 entsprechend dem kesselseitigen Auslaß D des Nr.-3-Hochdruck-Speisewasservorwärmers 3 vorgesehen ist, und die Temperaturregelventile 15b, 15c werden in dieser Reihenfolge vom Regler 80 geöffnet, so daß das Hochtemperatur-Speisewasser, das das Kreislaufsystem 17 durchströmt, in die Einlaßabschnitte B, C des Nr.-2- und des Nr.-3-Hochdruck-Speisewasservorwärmers 2,3 durch die Erwärmungsleitungen 14b und 14c eingeleitet wird. Somit wird die Erwärmung dieser Hochdruck-Speisewasservorwärmer vereinfacht.
Die Erwärmung wird so durchgeführt, daß die Temperatur des Speisewassers in den Hochdruck-Speisewasservorwärmern 1, 2, 3 schließlich ca. 1600C erreicht, was einem Punkt d in Fig. 2 entspricht, wenn die Dampfzufuhr zur Turbine beginnt (ca. 40 min nach dem Zünden des Kessels). Wenn die Temperatur des durch die Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 strömenden Speisewassers 160 0C erreicht und diese Temperatur vom Erfasser 16 erfaßt wird, wird ein Stellsignal vom Regler 80 abgegeben, so daß die Temperaturregelventile 15a, 15b und 15c in den Erwärmungsleitungen 14a, 14b und 14c geschlossen werden, und dadurch wird die Zufuhr von Hochtemperatur-Speisewasser aus dem Kreislaufsystem 17 zu den Hochdruck-Speisewasservorwärmern 1, 2, 3 unterbrochen, womit die Erwärmung der Hochdruck-Speisewasservorwärmer abgeschlossen ist. Der Treibdampf wird dann der Dampfturbine 30 zugeführt, so daß diese mit einer Nenndrehzahl von 3600 ü/min umläuft. Nach Ablauf von 10 min nach Beginn der Dampfzufuhr zur Dampfturbine (also 50 min nach dem Zünden des Kessels) wird die Turbine mit Last gefahren. Wenn die Dampfzufuhr zur Turbine beginnt, muß dem Kessel Wasser zugeführt werden. Dementsprechend wird ein Bypaßventil 7 im Hochdruck-Speisewasservorwärmer geöffnet, so daß dem Brennstoff vorwärmer 8 durch die Umwälzpumpe über eine Umgehungsleitung 52 Speisewasser zugeführt wird und somit das Speisewasser dem Kessel mit erwünschtem Durchsatz zugeführt werden kann zwischen dem Zeitpunkt, in dem die Dampfzufuhr zur Turbine beginnt, und dem Zeitpunkt, in dem die Hochdruck-Speisewasservorwärmer in Betrieb genommen werden. Wenn die Turbine mit ca. 20 % Teillast gefahren wird, müssen die Hochdruck-Speisewasservorwärmer Nr. 1-Nr. 3 in Betrieb genommen werden. Daher wird der aus der Dampfturbine 30 entnommene Dampf in die Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1,
2, 3 durch Dampfentnahmeleitungen 72, 73, 74 geleitet, und zwar während eines Zeitraums von ca. 20-25 min zwischen dem Zeitpunkt, der unmittelbar nach Beginn der Dampfzufuhr zur Turbine liegt (also 40 min nach dem Zünden des Kessels), und einem Zeitpunkt, zu dem die Hochdruck-Speisewasservorwärmer in Betrieb genommen werden (also 60-65 min nach dem Zünden des Kessels).
Damit wird die Temperatur von 160 0C der Vorwärmer 1, 2,
3, die dem Punkt d in Fig. 2 entspricht und die von dem darin enthaltenen Speisewasser unmittelbar nach Beendigung eines Erwärmungsvorgangs erreicht wird, auf 1300C entsprechend einem Punkt e im Nr.-1-Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1 innerhalb von ca. 20 min, auf 148 0C entsprechend einem Punkt f im Nr.-2-Hochdruck-Speisewasservorwärmer 2 innerhalb von ca. 23 min und auf 187 0C entsprechend einem Punkt g im Nr.-3-Hochdruck-Speisewasservorwärmer 3 innerhalb von ca. 26 min geregelt. Nachdem die Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 in Betrieb genommen sind, werden mit zunehmender Last die Temperaturen des darin enthaltenen Speisewassers weiter auf H., H2 und H3 gesteigert.
Der Regler 80 kann so ausgelegt sein, daß er zum Erwärmen der Hochdruck-Speisewasservorwärmer einsetzbar ist. Er kann die Temperaturregelventile 15a, 15b und 15b entweder in dieser Reihenfolge öffnen, oder er kann sie auf einmal öffnen, um das Hochtemperatur-Kreislaufwasser im Kessel gleichzeitig in die Hochdruck-Speisewasservorwärmer 1, 2, 3 einzuleiten.
Während der Erwärmung der Hochdruck-Speisewassservorwärmer 1, 2, 3 ändert sich die Temperatur des Speisewassers im
Nr.-1-Vorwärmer 1 vom Punkt d (160 0C) zum Punkt e (130 0C) während eines Zeitraums von ca. 20 min, und zwar zwischen dem Moment, in dem die Dampfzufuhr zur Turbine beginnt, und dem Moment, in dem die Vorwärmer 1, 2, 3 in Betrieb genommen werden. Infolgedessen ist der Temperaturänderungsbereich -30 0C, und die Temperaturänderungsrate (°C/H ) ist (-30 0C) x 60 min/20 min = -90 °C/Hr.
Im Nr.-2-Vorwärmer 2 ändert sich die Temperatur des darin befindlichen Speisewassers vom Punkt d (160 0C) zum Punkt f (148 0C) während ca. 23 min. Infolgedessen ist der Temperaturänderungsbereich -12 0C, und die Temperaturänderungsrate ist (-12 0C) χ 60 min/23 min = -31 °C/Hr.
Im Nr.-3-Vorwärmer 3 ändert sich die Temperatur des darin befindlichen Speisewassers vom Punkt d (1600C) zum Punkt g (187 0C) während ca. 26 min. Infolgedessen ist der Temperaturänderungsbereich +27 0C, und die Temperaturänderungsrate ist (+27 0C) χ 60 min/20 min = +62 °C/Hr.
Somit wird während der Erwärmung der Hochdruck-Speisewasservorwärmer gemäß dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel die Temperaturänderungsrate jedes Vorwärmers erheblich reduziert, so daß in diesen Vorwärmern keine übermäßigen Wärmebelastungen auftreten. Die Temperaturänderungsraten des Speisewassers in den Hochdruck-Speisewasservorwärmern einer konventionellen Erwärmungsanlage dieser Art werden zu Vergleichszwecken angegeben. Im Nr.-1-Vorwärmer steigt die Temperatur des Speisewassers während 20 min nach dem Beginn der Dampfzufuhr vom Kessel zur Turbine von 60 auf 130 0C. Infolgedessen ist die Temperaturänderungsrate 210 °C/H . Im Nr.-2-Vorwärmer steigt die Temperatur des Speisewassers
von 60 auf 148 0C während 23 min. Somit ist die Temperaturänderungsrate 230 °C/Hr. im Nr.-3-Vorwärmer steigt die Temperatur des Speisewassers während 26 min von 60 auf 187 0C. Somit ist die Temperaturänderungsrate 293 °C/Hr. Die Temperaturänderungsraten in allen drei Vorwärmern sind sehr hoch.
Bei der Erwärmung der Hochdruck-Speisewasservorwärmer gemäß dem Ausführungsbeispiel wird das Hochdruck-Speisewasser im Kreislaufsystem als Wärmequelle genutzt. Infolgedessen ist es möglich, mit der Erwärmung der Hochdruck-Speisewasservorwärmer bereits 10 min nach dem Zünden des Kessels zu beginnen, ohne auf den Beginn der Dampfzufuhr vom Kessel zur Turbine 40 min nach dem Zünden des Kessels warten zu müssen. Infolgedessen kann die Temperaturänderungsrate des Speisewassers in bezug auf die zur Erhöhung seiner Temperatur erforderlichen Zeit erheblich reduziert werden.
Fig. 3 zeigt die Lebensdauer-Verbrauchsquote einer Wasserkammer in einem Hochdruck-Speisewasservorwärmer, der in einem 600 MW-Kraftwerk vorgesehen ist, pro Arbeitszyklus des Kraftwerks. Die Ordinate bezeichnet die Temperaturänderungsrate des Speisewassers, und die Abszisse bezeichnet den Bereich (0C) der Änderungen der Temperatur des Speisewassers. Jede der vier Hyperbeln bezeichnet eine in Prozent ausgedrückte Lebensdauer-Verbrauchsquote einer Wasserkammer in einem Hochdruck-Speisewasservorwärmer pro Arbeitszyklus des Kraftwerks.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 werden die Lebensdauer-Verbrauchsquoten von Wasserkammern in dem Hochdruck-Speisewasservorwärmern pro Arbeitszyklus des Kraftwerks unter Anwen-
dung des Verfahrens nach der Erfindung zum Erwärmen der Vorwärmer erörtert. Die Lebensdauer-Verbrauchsquote der Wasserkammer des Nr.-1-Vorwärmers liegt bei einem Punkt X1 aufgrund der Beziehung zwischen dem Temperaturänderungsbereich des darin enthaltenen Speisewassers von 30 0C und der Temperaturänderungsrate des Speisewassers von 90 C/H^. Die Lebensdauer-Verbrauchsquote der Wasserkammer des Nr.-2-Vorwärmers liegt bei einem Punkt X„ aufgrund der Beziehung zwischen dem Temperaturänderungsbereich seines Speisewassers von 12 0C und der Temperaturänderungsrate des Speisewassers von 31 °C/H . Die Lebensdauer-Verbrauchsquote der Wasserkammer des Nr.-3-Vorwärmers liegt bei einem Punkt X3 aufgrund der Beziehung zwischen dem Temperaturänderungsbereich seines Speisewasssers von 27 C und der Temperaturänderungsrate des Speisewassers von 62 °C/H . Wie hieraus ersichtlich ist, können die Lebensdauer-Verbrauchsquoten dieser Wasserkammern minimiert werden. In Fig. 3 sind zum Vergleich auch die Lebensdauer-Verbrauchsquoten von Wasserkammern in konventionellen Nr.-i-Nr.-3-Hochdruck-Speisewasservorwärmern an Punkten Y^-Yo angegeben.
Wie aus dem Vergleich zwischen den Lebensdauer-Verbrauchsquoten X1-X3 und Y-j-Y3 hervorgeht, erlaubt das Erwärmungsverfahren nach der Erfindung die Verringerung der Lebensdauer-Verbrauchsquoten der Wasserkammern in den Hochdruck-Speisewasservorwärmern um erheblich höhere Werte als bei konventionellen Verfahren dieser Art.
Durch die Erfindung wird also ein Verfahren bzw. eine Anlage zum Erwärmen von Hochdruck-Speisewasservorwärmern für
Kraftwerke angegeben, wobei das Auftreten übermäßig hoher Warraebeanspruchungen in diesen Vorwärmern vermieden wird und Probleme der Festigkeit und Lebensdauer der Vorwärmer im wesentlichen nicht auftreten.

Claims (8)

Ansprüche
1./Verfahren zum Erwärmen von Hochdruck-Speisewasservorwärmern in Kraftwerken mit einem ein Kreislaufsystem aufweisenden Kessel,
dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Kreislaufsystem ein Teil des darin strömenden Hochtemperatur-Speisewassers abgezweigt und dieses Speisewasser in einen Hochdruck-Speisewasservorwärmer aus dem Abschnitt eines Speisewassersystems auf der Seite eines Einlaßteils des Vorwärmers eingeleitet wird, wobei das aus dem Vorwärmer ausströmende Speisewasser während eines Zeitraums zwischen der Zündung des Kessels und der Inbetriebnahme des Vorwärmers zum Kessel rückgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das aus dem Kreislaufsystem im Kessel abgezweigte Hochtemperatur-Speisewasser so aufgeteilt wird, daß es in den Teil des Speisewasssersystems auf der Seite von Einlaßteilen einer Mehrzahl von Hochdruck-Speisewasservorwärmern eingeleitet wird.
680-118105595-DE1-Schö
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchsatz des aus dem Kessel in den Hochdruck-Speisewasservorwärmer eingeleiteten Speisewassers nach Maßgabe der Temperatur des im selben Vorwärmer abwärtsströmenden Speisewassers geregelt wird.
4. Anlage zum Erwärmen von Hochdruck-Speisewasservorwärmern für Kraftwerke, die einen Kessel mit einem Kreislaufsystem, eine Dampfturbine, die von dem im Kessel erzeugten Dampf getrieben wird, einen Kondensator zum Verdichten des aus der Dampfturbine nach unten strömenden Dampfs und einen Hochdruck-Speisewasservorwärmer in einem Speisewassersystem zur Zuführung von Kondensat aus dem Kondensator zum Kessel aufweisen,
gekennzeichnet durch.
eine von dem Kreislaufsystem (17) für den Kessel abzweigende Erwärmungsleitung (14a, 14b, 14c), die mit dem Teil des Speisewassersystems (51) auf der Seite eines Einlaßteils des Hochdruck-Speisewasservorwärmers (1, 2, 3) in Verbindung steht, und
ein in der Erwärmungsleitung (14a, 14b, 14c) angeordnetes Durchsatzregelventil (15a, 15b, 15c).
5. Anlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erwärmungsleitung (14a, 14b, 14c) weiter verzweigt ist und mit dem Teil des Speisewassersystems (51) auf der Seite von Einlaßteilen einer Mehrzahl Hochdruck-Speisewasservorwärmer (1, 2, 3) in Verbindung steht, wobei jede der Erwärmungs-Zweigleitungen (14a, 14b, 14c) mit einem Durchsatzregelventil (15a, 15b, 15c) versehen ist.
6. Anlage nach Anspruch 4 oder 5,
gekennzeichnet durch
einen ersten Temperaturerfasser (16), der die Temperatur des Speisewassers erfaßt und in dem Teil des Speisewassersystems (51) abstrom von den Hochdruck-Speisewasservorwärmern (1, 2, 3) angeordnet ist, und einen Regler (80), der die Durchsatzregelventile (15a, 15b, 15c) nach Maßgabe eines Ausgangssignals des ersten Erfassers (16), das die Speisewassertemperatur bezeichnet, regelt.
7. Anlage nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch
einen zweiten Temperaturerfasser (19) in dem Speisewassersystem (51) für den Kessel zur Erfassung der Temperatur des im Kessel im Kreislauf geführten Speisewassers, wobei der Regler (80) nach Maßgabe eines Temperatur-Ausgangssignals des zweiten Temperaturerfassers (19) ein Erwärmungs-Startsignal abgibt.
8. Anlage nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erwärmungsleitung (14a) von dem Teil des Kreislaufsystems (51) des Kessels auf der Seite eines Auslaßteils einer Kessel-Umwälzpumpe (12) abzweigt.
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