DE2311066A1 - Dampferzeuger fuer ungefeuerte kraftanlage - Google Patents
Dampferzeuger fuer ungefeuerte kraftanlageInfo
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Description
United Aircraft Corporat io-i 5cj P 62
East Hartford,conn.06108 5· Harz 1973
Vereinigte Staaten von Amerika ?*}1 1066
Dampferzeuger für ungefeuerte Kraftanlage.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Erzeugung von Dampf
mit verschiedenen Drucken und insbesondere auf eine Anlage worin entgastes und in optimaler Weise chemisch aufbereitetes Speisewasser
zu dem Niederdruck-und dem Hochdruckverdampfer geleitet wird um eine Korrosion derselben zu vermeiden wobei das Wasser
durch die Verdampfer mit einer Temperatur oberhalb des Kondensationspunktes der durch die Verdampfer strömenden Abgase geleitet
wird und wobei der erzeugte Dampf zu einer Dampfturbine geführt wird, die mittels einer Welle eine Last antreibt. Ein Niederdruckverdaropfer
des Entgasers ist am Ende des Abgaskanales angeordnet
dampf
um Niederdruck/zu erzeugen, welcher zum Entgasen des Speisewassers dient. Anschliessend wird das Speisewasser mittels einer Speisewasserförderpumpe, die stromabwärts des Entgasers angeordnet ist, durch aufgeteilte Leitungen gefördert , so dass das Speisewasser, welches ausschliesslich in den Niederdruckverdampfer und das Speisewasser , welches ausschliesslich in den Hochdruckverdampfer gepumpt wird in optimaler Weise chemisch aufbereitet werden kann. Bei einer solchen Anlage wird der erzeugte Dampf ausschliesslich zur Erzeugung einer mechanischen Leistung zum Antrieb einer Last verwendet und er hat keine zusä'tzlicheAufgabe zu erfüllen, ausgenommen während dem Inbetriebnehmen und dem Betrieb unter geringer Belastung.
um Niederdruck/zu erzeugen, welcher zum Entgasen des Speisewassers dient. Anschliessend wird das Speisewasser mittels einer Speisewasserförderpumpe, die stromabwärts des Entgasers angeordnet ist, durch aufgeteilte Leitungen gefördert , so dass das Speisewasser, welches ausschliesslich in den Niederdruckverdampfer und das Speisewasser , welches ausschliesslich in den Hochdruckverdampfer gepumpt wird in optimaler Weise chemisch aufbereitet werden kann. Bei einer solchen Anlage wird der erzeugte Dampf ausschliesslich zur Erzeugung einer mechanischen Leistung zum Antrieb einer Last verwendet und er hat keine zusä'tzlicheAufgabe zu erfüllen, ausgenommen während dem Inbetriebnehmen und dem Betrieb unter geringer Belastung.
Anlagen zum Erzeugen von Dampf mit verschiedenen Drucken sind z.B.
aus den U.S.Patentschriften 1.883.194, 2.443.547, 2.663.144, 3247.
742, 3.150.487, 3.177.659 und 3.304.712 bekannt, dabei wird jedoch der Dampf nicht ausschliesslich zur Erzeugung von mechanischer
Leistung verwendet, das Speisewasser wird den verschiede-
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nen Verdampfer nicht durch getrennte Leitungen zugeführt, so dass keine optimale chemische Aufbereitung zur Verminderung der Korrosion
und der Verschmutzung der Verdampfer möglich ist, und die bekannten Anlagen sind nicht zum Erreichen eines optimalen Wirkungsgrades
ausgelegt und können sowohl die innere als auch die ä'ussere Korrosion der Verdampferbauteile nicht vermeiden.
In der U.S. Patentschrift 3.150.487 wird einsehr grosser Kondensator
verwendet der seine eigene Speisewasserentgasung durchführt, Jedoch kann mit dieser Vorrichtung die gewünschte Wirkung nicht
erreicht werden. Anschliessend wird das unzulänglich entgaste Speisewasser aus dem Kondensator unmittelbar in den Niedertemperatur
vor wärmer gepumpt und von dort in den Niederdruckverdampfer und den Hochdruckverdampfer weitergeleitet wobei sämtliches Speisewasser
durch eine gemeinsame Leitung strömt. Vor dem Eintritt des Speisewassers in den Niederdruckverdampfer werden verschiedene
chemische Reinigungsmittel zugesetzt um eine Verstopfung der Anlage oder andere unerwünschte Wirkungen zu vermeiden. Auf diese weise
wurde eine sehr unbefriedigende Aufbereitung erreicht da die zugesetzten Chemikalien nicht nur im Niederdruckverdampfer sondern
auch im Hochdruckverdampfer wirken sollen, während aber derartige chemische Reinigungsmittel, welche unter diesen verschiedenen
Zustanden eine gute Wirkung haben, nicht bekannt sind. Auf diese Weise wurde eine sehr unbefriedigende chemische Reinigung des
Speisewassers nur in einem Verdampfer durchgeführt, und da man einen Kompromiss zwischen den Betriebsbedingungen des Niederdruck-
und des Hochdruckverdampfers treffen musste war die Reinigung weniger als optimal, so dass sich in der Anlage Verschmutzungen
nach und nach ansetzen konnten. Um diese Verschmutzungen zu beseitigen ist ein Ausblasen der Anlage erforderlich wozu Zusatzwasser
zu dem Kondensator zu führen ist, wodurch aber weitere Entgasungsprobleme des Kondensators hervorgerufen werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, einen durch Abwärme geheisten Dampferzeuger zu schaffen, zur Anwendung in einer
Kraftanlage mit kombiniertem Gasturbinen und Dampfturbinen-Kreislauf wobei die darin erzeugte Dampfenergie ausschliesslich in mechanische Energie umgesetzt und gleichzeitig eine optimale che-
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mische Aufbereitung des Speisewassers erreicht werden soll.
Durch die Merkmale dieser Erfindung kann das Speisewasser für jeden Verdampfer in optimaler Weise chemisch aufbereitet und entgast
werden, um die innere Korrosion und Verschmutzung der Verdampfer und der Pumpen zu vermindern, und das durch jeden Verdampfer
strömende Speisewasser hat eine Temperatur um die Heizschlangen der verdampfer über den Kondensationspunkt oder den Taupunkt
der Abgase, z.B. der Turbinenabgase, zu erhitzen, welche über die Heizschlangen Strumen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung 1st es einen Dampferzeuger zu
schaffen, der für einen maximalen Wirkungsgrad ausgelegt ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung der Erfindung die als Teil
einer Kraftanlage mit kombiniertem Kreislauf dient.
Figur 2 ein Temperatur-EneigLediagramm des Wärmerückgewinnungsverdampfers.
Figur 3 ein Temperatür-Entropiediagramm des Dampfkreislaufes
nach der Erfindung.
Figur 4 eine teilweise Darstellung der Erfindung mit einer ersten
abgeänderten Ausfuhrungsform der Entgasungsanlage.
Figur 5 eine teilweise Darstellung der Erfindung mit einer zweiten
abgeänderten Ausführungsform der Entgasungsanlage.
In Figur 1 ist die Dampferzeugungsanlage Io als Teil eines kombinierten Gasturbinen-Dampfturbinenkreislaufes dargestellt, wobei die
Abgase der Gasturbine 10 durch einen Abgaskanal 14 geleitet werden um zum Heizen des Speisewassers die erforderliche Wärme zu
liefern. Das Speisewasser wird durch die Wärmerückgewinnungsverdampferanlage 16 gepumpt und dabei wird der zum Antrieb der
Dampfturbine 18 erforderliche Dampferzeugt. Die Dampfturbine ist über eine Welle mit einer Last 20 verbunden, welche z.B.
aus einem elektrischen Generator oder einer anderen Maschine bestehen kann. Die Gasturbine 12 kann über eine bekannte Ver-
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bindung 15 mit der Dampfturbine 18 verbunden sein um dann zum Antrieb
der Last 20 beizutragen. wahrend bei dieser Ausführungsform die Abgase zum Heizen der Wärmerückgewinnungsverdampfer von einer
Gasturbine 12 verwendet werden, können natürlich auch andere Abgase zu diesem Zweck herangezogen werden.
Entsprechend der Figur 1 wird das Speisewasser von Kondensator 22 mittels einer Pumpe 24 durch eine Leitung 26 in den Entgaser 28
gefördert. Das in den Entgaser28 eindringende Speisewasser verlässt
denselben durch die Leitung 30 und wird von der Förderpumpe 32 in eine Leitung 34 gepumpt ,' welche sich in Leitungen 36 und 38 aufteilt,
so dass ein Teil des Speisewassers von der Pumpe 32 ausschliessliiCh
durch die Leitung 36 in den Verdampfer 40 des Entgasers 28 strömt. Beim Durchströmen der Querrohre 41, die sich
durch den Abgaskanal 14 erstrecken, wird gesättigter Niederdruckdampf erzeugt, dessen Temperatur oberhalb des Kondensationspunktes
(oder Taupunktes) der Abgase liegt. Dieser gesättigter Dampf wird durch die Leitung 42 in den Entgaser 28 zurückgeführt um das aus
der Leitung 26 in den Entgaser eindringende Speisewasser zu erwärmen wodurch alle nicht verflüssigbare in dem Speisewasser enthaltene
Gase ausgeschieden und ins Freie geleitet werden können. In dsm Entgaser 28 wird vorzugsweise das Speisewasser durch den
eindringenden Dampf gespritzt um eine gesättigte Mischung zu bilden mit einer Temperatur oberhalb der Kondensationstemperatur
(oderdem Taupunkt) der durch den Hochdruckverdampfer strömenden
Abgase. Auf diese weise wird nach dem mbetriebnehmen der Anlage
entgastes Speisewasser von dem Entgaser 28 und mittels der Speise,,
wasserpumpe 32 zu den Verdampfer der Wärmerückgewinnungsverdampferanlage 16 gepumpt. Die Entgasung der Speisewassers ist erfordert
damit es die metallischen Teile der Verdampferanlage nur minimal durch Korrosion beschädigen kann.
Der Druck in der Verdampferanlage ist in der Speisewasserförderpumpe
32 am höchsten und genügt den Anforderungen des Hochdruckverdampfers. Die pumpe 32 fördert entgastes Speisewasser durch die
gesamte Anlage 16 einschliesslich dem oben beschriebenen Entgaser. Der Teil des entgasten Speisewassers, welcher durch die Leitung
38 strömt gelangt indan Nieder tempera tür vorwärmer 44, der einen
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- 5 -bekannten Aufbau hat, um das Speisewasser aufzuwärmen bevor es
den Nieder druck temper a turvorwä*rmer 44 über die Leitung 46 verlässt.
Das Speisewasser der Leitung 46 wird auf die Leitungen 48 und 50 aufgeteilt. Etwa 1/4 bis 1/3 des Speisewassers strömt aus der
Leitung 46 in die Leitung 48 und von dort in den Niederdruckverdampfer 52 und dieses Speisewasser hat eine Temperatur, die über
dem Kondensationspunkt der über die Querrohre 53 des Verdampfers 52 strömenden Abgase liegt. Das durch die Leitung 48 strömende
Speisewasser gelangt ausschliesslich in den Niederdruckverdampfer 52 und der hierinerzeugte Dampf wird vollständig Ober eine Leitung
54 zu der Niederdruckstufe der Dampfturbine 18 geleitet. Da das durch die Leitung 48 strömende Speisewasser vollständig in den
Niederdruckverdampfer 52 geführt wird kann eine sehr gute chemische Aufbereitung durch die übliche Aufbereitungsvorrichtung 57
durchgefürht und somit die schädliche Einwirkung des Speisewassers
auf die Verdampferteile weiter verringert werden. Vorzugsweise
spritzen die bekannten Aufbereitungsvorrichtungen 37, 57 und 59 die erforderlichen Chemikalien unmittelbar in die Dampfkessel 45, 55
und 65 ein.
In Abhängigkeit der Temperatur der Turbinenabgase werden etwa 2/3 bis 3/4 des Speisewassers aus der Leitung 46 in die Leitung
geführt. Dieses Wasser hat etwa die gleiche Temperatur auf die es im Nledertemperatürvorwärmer 44 erwärmt wurde, und wird in der Leitung 50, vorzugsweise in dem Dampfkessel 65 durch eine Vorrichtung
59, welche der Vorrichtung 56 entspricht, chemisch aufbereitet und strömt dann als aufbereitetes Speisewasser aus dem Hochtemperaturvorwärmer 60 in den Hochdruckverdampfer 62 ein. Es ist wesentlich, dass das gesamte durch die Leitung 50 und den Hochtemperatürvorwärmer 60 strömende Speisewasser ausschliesslich durch die Leitung 61 in den Hochdruckverdampfer 62 eingeleitet wird nachdem es
durch die Vorrichtung 59 in optimaler Weise chemisch aufbereitet wurde. Der Hochtemperatürvorwärmer 60 heizt das Speisewasser und
dementsprechend die Querrohre 63 des Verdampfers bis auf eine Temperatur über dem Kondensationspunkt der über die Rohre 63 strömenden
Abgase auf. Der gesamte im Hochdruckverdampfer 62 erzeugte Dampf wird über eine Leitung 64 durch einen Oberhitzer 66 und eine Lei-
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tung 68 zu der Hochdruckstufe 70 der Dampfturbine 18 geleitet. Der
Überhitzte Dampf aus dem Hochdruckverdampfer 62 und der Dampf aus dem Niederdruckverdampfer 52 wird somit der Dampfturbine 18 an geeigneten
Druckstufen zugefifhrt und treiben gemeinsam die Dampfturbine
an zur Erzeugung der zum Antrieb der Last 20 erforderlichen me- : chanischen Leistung. Der aus der Leitung 68 einströmende überhitzte
Dampf expandiert in der Hochdruckstufe 70 der Turbine und hat in der Mischkammer oder Leitung 72 vor der Niederdruckstufe 74
der Dampfturbine 18 etwa den gleichen Druck wie der aus dem Niederdruckverdampfer
52 durch die Leitung 54 zuströmende Niederdruck = dampf. Nach der Expansion des Dampfes in der Niederdruckstufe 74
der Dampfturbine gelangt der Dampf durch die Leitung 76 für einen neuen Kreislauf zurück in den üblichen Kondensator 22. Die Vorwärmer
44 und 60 dienen zum Aufheizen des Speisewassers, so dass das aus diesen Vorwärmer in die Verdampfer 52 und 62 einströmende
Speisewassers im wesentlichen die Sä*ttigungs tempera tür des Dampfes
in den Dampfkessel 52 und 62 aufweist wodurch man eine maximale Dampferzeugung erreicht. Durch die individuelle chemische Aufbereitung
des durch die Verdampfer strömenden Speisewassers wird die Kesselanlage in optimaler Weise geschützt während durch die
Temperaturerhöhung des durch die Rohre des Niedertemper aturvorwärmers strömenden Speisewassers sich kein korrosives Kondensat
der durch den Kanal 14 der Wärmerückgewinnungsverdampferanlage 16
strömenden Turbinenabgase absetzen kann. Die in Figur 1 dargestellte Anlage arbeitet bei drei verschiedenen Drucken des Speisewassers
und/oder des Dampfes.
Druckminderventile 39 und 56 dienen sowohl zum Regeln des Druckes des durch die Verdampfer 40 und 52 strömenden Speisewassers als
auch zum Regeln der Strömung in der Anlage. Das Regelventil 58 ist ein übliches Speisewasserregelventil, welches die Strömung zum
Verdampfer 62 regelt.
Das gesamte durch die Leitungen 36, 48 bzw. 61,strömende Speisewasser
gelangt auschliesslich in den Verdampfer 40 des Entgasers, den Niederdruckverdampfer 52 bzw. den Hochdruckverdampfer 62. Deshalb
können diese drei Speisewasserströme entsprechend den individuellen
und besonderen Anforderungen in optimaler Weise chemisch
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aufbereitet werden.
Ausserdem wird der gesamte in den Verdampfer 52 und 62 erzeugte Dampf zur Erzeugung von mechanischer Leistung für den Antrieb der
Last 20 verwendet, d.h. der Dampf vom Verdampfer 40 dient zum Vorwärmen des Speisewassers und der Dampf von dem Verdampfer 52
und 62 dient zum unmittelbaren Antrieb der Dampfturbine 18.
Wie schon erwähnt sind in der Anlage nach Figur 1 drei verschiedene
Betriebsdrucke des Speisewassers und/oder des Dampfes vorhanden. Beispielsweise wird in dem Hochdruckverdampfer 62 Dampf
2 2
von 63 kg/cm in den Niederdruckverdampfer 52 Dampf von IO kg/cm
und in dem Verdampfer 40 des Entgasers Dampf von 1,7 kg/cm
erzeugt falls die Abgastemperatür 454°cbeträgt, in den bekannten
Anlagen wo kein Verdampfer des Entgasers vorhanden ist, muss man einen Teil des erzeugten Dampfes zur Entlüftung des Speisewassers
an einer Stelle zwischen der Kondensationspumpe und der Kesselförderpumpe 32 heranziehen.
Ein wesentlicher Vorteil, der durch diese Anlage mit drei verschiedenen
Betriebsdrucken erreicht wird, liegt in der möglichen
überwachung der Dampf - und Speisewassertemperaturen in der Wärmetauscheranlage
16. insbesondere sind die Betriebstemperaturen des Speisewassers oder des erzeugten Dampfes hoch genug um die dampf-
oder wassergefüllten gerippten Rohre der Wärmetauscheranlage 16, wie z.B. die Rohre 63, 53 und 41 der Verdampfer 52, 62 und 40 des
Überhitzers 66 und der Vorwärmer 60 und 44 bis auf eine oberhalb des Kondensations- oder Taupunktes der durch den Abgaskanal 14 von
der Turbine 12 strömenden schwefelhaltigen Abgase zu erhitzen, so dass die Schwefelteilchen und die Feuchtigkeit sich nicht auf
den metallischen Flächen des Wärmetauschers 16 absetzen bzw. kondensiert. Durch das kondensierte Wasser wird Schwefelsäure erzeugt,
die sehr korrodierend ist, so dass die Lebensdauer der metallischen Teile des Wärmetauschers 16 nachteilig beeinflusst
wird.
Durch die Verwendung -eines Vettbmpfers 40 für den Entgaser 28 kann
man einen Fluidium-Fluidiumentgaser 28 verwenden und die Kesselförderpumpe 32 kann zwischen dem Entgaser 28 und dem Niedertempera-
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turvorwärmer 44 eingebaut werden um das entgaste Speisewasser zu den zwei Verdampfer 52 und 62 über aufgeteilte Leitungen
zu pumpen, so dass ein bestimmter Teil des Speisewassers ausschliesslich
zu dem Niederdruckverdampfer 52 geführt wird, und in optimaler Weise chemisch aufbereitet werden kann, während der Rest
des Speisewassers ausschliesslich zu dem Hochdruckverdampfer 62 geführt wird und ebenfalls in optimaler Weise chemisch aufbereitet
werden kann. Auf diese weise kann für jeden Verdampfer die erforderliche chemische Reinigung durchgeführt werden.
Die Betriebsweise der Anlage nach Figur 1 wird nun anhandder Figuren 2 'und 3 beschrieben, in welchen ein Temperatür-Energiediagramm
der Wärmerückgewinnungsanlage 16 bzw. ein Temperatur-Entropiediagramm des Dampfkreislautes dargestellt ist. Das Kondensat
wird zu dem Entgaser 28 an der Stelle (I) durch die Kondensatpumpe 24 an der Stelle (H) gepumpt. In dem Entgaser 28 wird das
Kondensat mit gesättigtem Dampf vermischt, der aus dem Verdampfer 24 des Entgasers über eine Leitung 42 in den Entgaser einströmt.
Die Dampfwassermischung, welche den Entgaser 28 über die Leitung 30 verlasst ist gesättigte Flüssigkeit an der Stelle (J). Das
gesamte Speisewasser wird dann durch die Kesselförderpumpe 32 an der Stelle (K) auf den für den Hochdruckverdampfer 62 benötigten
Druck verdichtet. Die Auswirkung der Pumpenleistung ist in der
Figur 3 zum Zwecke einer deutlicheren Darstellung an den Stellen (H) und (K) übertrieben stark dargestellt. Ein Teil des Speisewassers
strömt zum Verdampfer 40 des Entgasers zurück und insbesondere zu dessen Dampfkessel an der Stelle (M). Hierbei fliesst
das Speisewasser durch ein Druckminderventil 39 an der Stelle (L). Der Rest des Speisewassers gelangt durch den Niedertemperaturvorwärmer
44 zu der Stelle (o). Beim Durchströmen des Speisewassers durch den Nieder tempera tür vorwä'rmer 44 wird es auf die Sa'ttigungsteroperatur
des Niederdruckverdampfers 52 erwä'rmt. Etwa 1/4 bis
1/3 der Strömung an der Stelle (0) gelangt durch ein Druckminderventil 56 an der Stelle (P) zu dem Dampfkessel des Niederdruckverdampfers
an der Stelle (Q). Der Rest des Speisewassers strömt durch ein drittes Speisewasserregelventil 58 an der Stelle (S) zu
dem Hoch temper a tür vorwä'rmer 60 in welchem es auf die Sättigungs-
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temperatur des Kochdruckverdampfers 62 erhitzt wird. In anderen Anlagen oder für andere Betriebsbedingungen wird eine andere
Strömungsaufteilung zwischen den Verdampfer 52 und 62 gewählt. Der in dem Hochdruckverdampfer 62 erzeugte Dampf wird in dem
Oberhitzer 66 überhitzt und gelangt dabei von der Stelle (U)
zu der Stelle (V). Der überhitzte Hochdruckdampf, welcher als Hauptströmung bezeichnet wird, tritt an der Stelle (W) in die
Dampfturbine 18 ein. Diese Strömung expandiert bis zur Stelle (X) wo der Druck etwa dem Druck des Niederdruckverdampfers 52 entspricht.
Der im Niederdruckverdampfer 52 erzeugte Dampf, der als sekundäre Strömung bezeichnet wird, verlässt den Dampfkessel an
der Stelle (R) und tritt an der Stelle (Y) in die Dampfturbine ein wo er sich an der Stelle (Z) mit der primären Strömung vermischt.
Die vermischte primä're und sekundäre Strömung expandiert dann bis
zum Austrittsdruck an der Stelle (AB) und kondensiert in dem
Kondensator 22 an der Stelle (AC)· Die eingekreisten oder umklammerten
Buchstaben werden in den Figuren 1 bis 3 verwendet da sie zur Beschreibung der graphischen Darstellungen der Figuren
2 und 3 in Zusammenhang mit der Anlage nach Figur 1 behilflich sind.
Die Anlage 10 kann auch bei anderen Entgaserbauarten, wie z.B. bei denjenigen nach den Figuren 4 und 5 verwendet werden. Der restliche
Teil der in Figur 1 dargestellten Anlage ist für die Ausführungsform nach den Figuren 4 und 5 unverändert und in den Figuren
4 und 5 werden gleiche Bezugszeichen für Bauteile verwendet,
die den Bauteilen der Ausfuhrungsform nach Figur 1 entsprechen.
In Figur 4 gelangt das Kondensat aus der Pumpe 24 durch die Leitung
26 mit dem Druckregelventil 39 in den Entgaser 28'. Gesättigter Dampf aus dem Verdampfer 40 des Entgasers gelangt über eine
Leitung 83 ebenfalls in den Entgaser 28', wo Dampf und Speisewasser sich miteinander vermischen um das Speisewasser zu entgasen. Die
dadurch entstehende Mischung ist gesättigte Flüssigkeit mit dem Entgaserdruck. Die gesamte Mischung strömt nach unten durch das
Verbindungsrohr 80 dessen Auslass immer unter dem Wasserstand in dem Dampfkessel 43 des Verdampfers für den Entgaser liegt. Das Spei,
sewasser für den Hochdruck- und Niederdruckkessel verlässt den
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Verdampfer 40 durch die Leitung 30 und strömt zu der Kesselförderpumpe
32, welche das Speisewasser wie in Figur 1 dargestellt ist, zu dem Nieder tempera tür vorwärmer, dem Niederdruckverdampfer,
dem Hoch temper a tür vorwärmer, dem Hochdruckverdampfer dem Überhitzer
und der Dampfturbine pumpt. Die restliche Strömung wird mit der Flüssigkeit im Dampfkessel 45 vermischt und gelangt
in den Kreislauf des Verdampfers 40 für den Entgaser28*.
In Figur 5 ist eine andere Ausführungsform des Entgasers dargestellt,
welche in der Anlage 10 nach Figur 1 verwendet werden kann. Bei dieser Aus führ ungs form wird das Konfl ensat von der Pumpe
24 durch die Leitung 26 in den Entgaser 28'' gepumpt. Dort vermischt
es sich mit dem gesättigten Dampf vom Verdampfer 40 des Entgasers, welcher über die Leitung 84 in den Entgaser 28" einströmt.
Die gesättigte Mischung verlässt den Entgaser 28'* durch die
Leitung 30 und wird in zwei Strömungen aufgeteilt wovon die eine durch die Leitung 86 in den Verdampfer 40 des Entgasers zurückströmt
während die andere durch die Leitung 88 zu der Kesselförderpumpe 32 gelangt. Bei der Ausführungsform nach Figur 5 ist
eine Vorrichtung 90 zur chemischen Aufbereitung des Speisewassers in der Leitung 86 oder in dem Dampfkessel des Verdampfers 40 angeordnet
um das in den Verdampfer 40 des Entgasers eindringende Speisewasser in optimaler Weise und unabhängig von dem Rest des
Speisewassers in der Anlage aufzubereiten. Bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 4 und 5 wird das Speisewasser in dem.
Dampfkessel des Niederdruckverdampfers und in dem Dampfkessel des Hochdruckverdampfers unabhängig voneinander aufbereitet wie
in Figur 1 dargestellt ist.
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Claims (7)
- PATENTANSPRUECHE.färmegewinnungsdampferzeuger für eine ungefeuerte Kraftanlage, mit einem Hochdruckverdampfer der am stromaufwärtsliegenden Ende eines Abgaskanales angeordnet ist, einem Niederdruckverdampfer der in dem Abgaskanal stromabwärts vom Hochdruckverdampfer angeordnet ist, und mit Mittel zum Ableiten von Dampf aus dem Niederdruckverdampfer und dem Hochdruckverdampfer, gekennzeichnet,durch eine erste Speisewasserleitung zum auschliesslichen Zuführen einer bestimmten Speisewassermenge in den Niederdruckverdampfer und mit Mittel zur chemischen Aufbereitung des in den Niederdruckverdampfer eingeführten Speisewassers, und durch eine zweite Speisewasserleitung zum ausschliesslichen Zuführen einer bestimmten Speisewassermenge in den Hochdruckverdampfer und mit Mittel zum chemischen Aufbereiten des in den Hochdruckverdampfers eingeführten Speisewassers.
- 2. Dampferzeuger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Entgaser für das Speisewasser, an welchem die erste und die zweite Speisewasserleitung angescHossen ist.
- 3. Dampferzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Entgaser des Speisewassers ein Verdampfer zugeordnet ist, der in dem Abgaskanal stromabwärts von Niederdruckverdampfer liegt, und dass der Entgaser über eine SpeisewasserzufGhrleitung mit dem zugeordneten Verdampfer verbunden ist, und zwischen dem Verdampfer und dem Entgaser eine Dampfrückführleitung vorgesehen ist.
- 4. Dampferzeuger nach Anspruch 3f dadurch gekennzeichnet, dass in der Speisewasserzufuhrleitung für den Niederdruckverdampfer ein Niedertemperaturvorwärmer angeordnet ist, um das entgaste Speisewasser bis auf eine Temperatur zu erhitzen bei der das Speisewasser den Niederdruckverdampfer bis über die Kondensationstemperatur der den Niederdruckverdampfer durchströmenden Abgase erwärmt, und dass in der Speisewasserzuführleitung zu dem Hochdruckverdampfer ein Hochtemperaturvorwärmer angeordnet ist, um das entgaste Speisewasser bis zu einer Temperatur zu erhitzen bei der das entgaste Speisewasser den Hochdruckverdampfer bis zu einer Temperatur oberhalb der Kondensationstemperatur der den Hochdruckverdampfer durch-3098^0/0318- 12 strömenden Abgase erwärmt.
- 5. Dampferzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisewasser=entgaser ein Fluidium-Fluidiumentgaser ist, welcher ausserhalb des Abgaskanales angeordnet ist, dass der dem Entgaser zugeordnete Verdampfer Rohrschlangen aufweist, die sich stromabwärts von dem Niederdruckverdampfer durch den Abgaskanal erstrecken, dass der Speisewasserentgaser und der diesem zugeordnete Verdampfer über eine Leitung miteinander verbunden sind, um den im Verdampfer erzeugte Niederdruckdampf zur Erwärmung des Speisewassers in den Entgaser zurückzuführen und dass die Auslassleitung des Entgasers mit dem dem Entgaser zugeordneten Verdampfer, dem Niederdruckverdampfer und dem Hochdruckverdampfer verbunden ist.
- 6.Dampferzeuger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung zwischen dem Entgaser und dem zugeordneten Verdampfer eine Vorrichtung zur chemischen Aufbereitung des Speisewassers eingebaut ist.
- 7. Dampferzeuger nach Anspruch 3, dadurchgekennzeichnet, dass etwa 1/4 bis 1/3 des entgasten Speisewassers in den Niederdruckverdampfer und etwa 3/4 bis 2/3 des entgasten Speisewassers in den Hochdruckverdampfer geleitet wird.309840/0318Leerseite
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