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DE3232080A1 - Verfahren zur trockenen entfernung von schwefeldioxid und anderen schadstoffen aus rauchgasen - Google Patents

Verfahren zur trockenen entfernung von schwefeldioxid und anderen schadstoffen aus rauchgasen

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DE3232080A1
DE3232080A1 DE19823232080 DE3232080A DE3232080A1 DE 3232080 A1 DE3232080 A1 DE 3232080A1 DE 19823232080 DE19823232080 DE 19823232080 DE 3232080 A DE3232080 A DE 3232080A DE 3232080 A1 DE3232080 A1 DE 3232080A1
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Germany
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flue gases
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DE19823232080
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Georg Dr.rer.nat. 5226 Reichshof Gebhard
Wolfgang Dipl.-Ing. 5020 Frechen Glaser
Klaus Dr.-Ing. 5010 Bergheim Hein
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RWE AG
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Rheinisch Westfaelisches Elektrizitaetswerk AG
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    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
    • B01D53/48Sulfur compounds
    • B01D53/50Sulfur oxides
    • B01D53/508Sulfur oxides by treating the gases with solids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
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    • F23J2217/102Intercepting solids by filters electrostatic
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
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    • F23K2201/505Blending with additives

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Description

Andrejewslci, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Verfahren zur trockenen Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus den Rauchgasen von Kesselfeuerungen, insbesondere von Kraftwerkskesselfeuerungen,
wobei dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen ein feinkörniges Absorptionsmittel beigegeben wird, welches mit den Schadstoffen reagiert,
und wobei danach feinkörnige Feststoffe aus den Rauchgasen mit Hilfe eines Feststoffabscheiders abgeschieden werden. Absorptionsmittel für die trockene Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus den Rauchgasen von Kraftwerkskesselfeuerungen bestehen hauptsächlich aus einer feinkörnigen, anorganischen Erdalkaliverbindung, insbesondere einer Calcium- und/oder einer Magnesium-Verbindung, vorzugsweise in Form von Oxiden, Hydroxiden oder Carbonaten. Absorptionsmittel meint im Rahmen der Erfindung insbesondere Calciumcarbonat. Das Absorptionsmittel kann mit einem Zusatz versehen und dadurch bezüglich seiner Reaktivität, anders ausgedrückt in bezug auf den Wirkungsgrad der Abscheidung, verbessert sein. Brennstoff meint alle fossilen Brennstoffe, insbesondere Kohle und auch Braunkohle (DE-PS 28 07 076).
Bei den (aus der Praxis) bekannten Verfahren werden die abgeschiedenen Feststoffe verworfen, z.B. deponiert, oder auch einer weiteren, fremden Verwendung im Rahmen der Bau-
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
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Stoffindustrie zugeführt. Der Verbrauch der Absorptionsmittel ist beachtlich. Der Wirkungsgrad der Schadstoffentfernung ist nichtsdestoweniger verbesserungsbedürftig. Rein chemisch und stöchiometrisch könnten die Absorptionsmittel beachtlich mehr Schadstoffe aus Rauchgasen entfernen als es tatsächlich geschieht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei den gattungsgemäßen Verfahren zur Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus Rauchgasen von Kraftwerkskesselfeuerungen den Verbrauch an Adsorptionsmitteln zu reduzieren und den Wirkungsgrad der Schadstoffentfernung, aber auch die Schadstoffentfernung selbst, zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die abgeschiedenen Feststoffe ganz oder teilweise dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen wieder beigegeben werden. Beispielsweise können die abgeschiedenen Feststoffe dem feinkörnigen Absorptionsmittel beigemischt werden. Sie können aber auch (ohne Beimischung von gleichsam jungfräulichem Absorptionsmittel) als Absorptionsmittel dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen beigegeben werden. Zuführung zu den Rauchgasen umfaßt auch Einführung in die Brennkammer.
Die abgeschiedenen Feststoffe bestehen hauptsächlich aus den Stoffen, die durch die Reaktion des Absorptionsmittels mit den Schadstoffen entstanden sind, restlichem, unverbrauchtem Absorptionsmittel und Flugasche. - Die Erfindung
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geht von der überraschenden Tatsache aus, daß die abgeschiedenen Feststoffe ihrerseits als Absorptionsmittel wirksam sind, und zwar trotz ihres Anteils an Flugasche. Sie könnten, im Gegensatz zu den eingangs genannten jungfräulichen oder primären Absorptionsmitteln als sekundäre Absorptionsmittel bezeichnet werden. Auch der Flugaseheanteil wirkt absorbierend auf die Schadstoffe. Das gilt insbesondere dann, wenn nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung die abgeschiedenen Feststoffe mit Wasser und/oder Wasserdampf aufbereitet und danach dem Brennstoff, und/oder den Rauchgasen wieder beigegeben werden. Das gilt aber insbesondere auch dann, wenn die abgeschiedenen Feststoffe durch einen Mahlvorgang aufbereitet und danach dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen wieder beigegeben werden. Im allgemeinen wird man im Rahmen der Erfindung die abgeschiedenen Feststoffe zumindest einmal dem Absorptionsmittel beigeben oder als Absorptionsmittel einsetzen. Man kann aber auch einen Teil der abgeschiedenen Feststoffe, gegebenenfalls auch nach der beschriebenen Aufbereitung, kontinuierlich im Kreislauf führen und den Rest durch jungfräuliches Absorptionsmittel ersetzen. In der Ausführungsform, bei der die Absorptionsmittel in die Rauchgase eingebracht werden, lehrt die Erfindung, daß auch die abgeschiedenen Feststoffe, gegebenenfalls zusammen mit jungfräulichem Absorptionsmittel, bei einer Temperatur von 100 bis 1100°C, vorzugsweise von 100 bis 7000C, in die Rauchgase eingeführt werden. Im Rahmen der Erfindung arbeitet man insbesondere dann vorteilhaft, wenn als jung-
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frauliches Absorptionsmittel Erdalkalicarbonate oder Hydroxide eingesetzt und dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen beigegeben werden. In der Feuerung bzw. in den Rauchgasen entstehen aus den Carbonaten und Hydroxiden Oxide. Die Reaktionsfähigkeit der Oxide ist geringer als die der Carbonate und noch geringer als die der Hydroxide. Werden die abgeschiedenen Feststoffe in der angegebenen Weise mit Wasser und/oder Wasserdampf aufbereitet, so werden die Erdalkalioxide durch eine einfache Reaktion in die wirksameren Erdalkalihydroxide überführt. Die Behandlung der abgeschiedenen Feststoffe mit Wasser oder Wasserdampf ist zwar auch vorteilhaft, weil durch den exothermen Vorgang der Hydroxidbildung eine Temperaturerhöhung eintritt, die ihrerseits wiederum die Reaktivität der abgeschiedenen Feststoffe als Absorptionsmittel steigert, Gleichzeitig geht weniger Wärme durch die Zumischung der Feststoffe zu den Rauchgasen verloren, wenn das Absorptionsmittel den Rauchgasen zugegeben wird. Um die abgeschiedenen Feststoffe mit Wasser oder Wasserdampf aufzubereiten, genügt es im allgemeinen, sie mit diesen Substanzen zu besprühen. Aber auch wenn die Aufbereitung eine mechanische Aufbereitung im Sinne einer Mahlung ist, erhält man eine wesentliche Verbesserung der Reaktivität der rückgeführten Feststoffe als Absorptionsmittel. Mahlung meint Behandlung in Desintegratoren, Schlägerradmühlen und dergl. Bei der Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus den Rauchgasen reagieren die Partikel des Absorptions-
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mittels vorrangig an der Oberfläche unter Bildung von Sulfaten. Diese oberflächliche Umwandlung kann eine Protektion des Inneren des Absorptionsmittels verursachen. Bei einer Aufbereitung durch Mahlung werden diese Oberflächenschichten entfernt und die Körner des Feststoffes werden für die Absorption aktiviert. Der Ausdruck Aufbereitung durch Mahlung umfaßt in diesem Sinne auch einen Mahlvorgang Korn an Korn, wie er beispielsweise in Rüttelanlagen eintritt. Insbesondere liegt es im Rahmen der Erfindung, die durch Mahlung aufzubereitenden Feststoffe dem Brennstoff Kohle vor einer Kohlenmahlanlage beizumischen, wobei bei der Mahlung einerseits eine Mahlung des Brennstoffes und gleichzeitig eine Aufbereitung der Feststoffe zum Zwecke der Erhöhung ihrer Aktivität als Absorptionsmittel und außerdem die erforderliche Durchmischung erreicht werden. Es versteht sich, daß eine besonders weitreichende Verbesserung der Aktivität der als Absorptionsmittel eingesetzten Feststoffe erreicht wird, wenn einerseits die beschriebene chemische Aufbereitung mit Wasser und/oder Wasserdampf und andererseits eine mechanische Aufbereitung durch einen Mahlvorgang kombiniert werden.
Die erreichten Vorteile sind zusammengefaßt darin zu sehen, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren der Verbrauch an Absorptionsmittel beachtlich reduziert ist. Gleichzeitig wird der Wirkungsgrad der Schadstoffentfernung verbessert. Es versteht sich, daß im Rahmen eines erfindungsgemäßen Verfahrens aus den Rauchgasen von Kesselfeuerungen nicht
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nur Schwefeldioxid, sondern auch andere Stoffe entfernt werden, wie beispielsweise Fluor und Chlor und deren Verbindungen. Auch insoweit wirken sich die erfindungsgemäßen Maßnahmen vorteilhaft aus.
Allgemein ist zur Technologie der Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus den Rauchgasen von Kesselfeuerungen und insbesondere Kraftwerkskesselfeuerungen sowie zum Verständnis der Erfindung folgendes zu bemerken: Es sind eine Reihe von Verfahren bekannt, die eine Reinigung der Rauchgase von fossilbeheizten Kraftwerkskesselanlagen durchführen. Die zur ANwendung kommenden Absorptionsmittel bestehen im wesentlichen aus Erdalkali- oder Alkaliverbindungen, die eine Reaktion mit den Schadstoffen der Rauchgase eingehen. Bei diesen Verfahren unterscheidet man zwischen Naß- und Trockenverfahren. Bei den Naßverfahren leitet man das zu behandelnde Gas durch eine Flüssigkeit, die das Absorptionsmittel in Lösung oder in Suspension enthält. Die Trockenverfahren leiten das Absorptionsmittel fein verteilt in das Rauchgas oder geben das Absorptionsmittel dem Brennstoff, beispielsweise der Kohle zu, so daß die Absorption der Schadstoffe während deren Freisetzung durch die Verbrennung abläuft. Die Naßverfahren haben den Vorteil des guten Wirkungsgrades. Nachteilig sind jedoch die hohen Investitionskosten, die Wartungsintensität der Anlagen und die Abkühlung der Rauchgase, die im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen häufig eine Wiederaufheizung der Reingase erforderlich machen. Grundsätzlich sind deshalb
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Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
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trockene Verfahren zur Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus Rauchgasen zu bevorzugen. Die
Trockenverfahren haben aber den Nachteil des geringen
Wirkungsgrades. Infolge der kurzen Verweilzeiten des Absorptionsmittels während der Verbrennung oder bei einem
Kontakt mit den Rauchgasen bleibt die Ausnutzung der Absorptionsmittel sehr gering. Hierdurch entstehen einerseits erhebliche Kosten durch die notwendigerweise großen Mengen an Absorptionsmittel, andererseits ist vor allem bei der Zugabe des Absorptionsmittels zum Brennstoff die maximal erreichbare Emissionsminderung begrenzt, da die Feuerung durch die Zugabe des Absorptionsmittels zum Brennstoff nicht
betriebsbeeinträchtigend belastet werden darf. Zur Ver-· besserung des Wirkungsgrades der trockenen Absorption hat man bisher keine befriedigende Lösung gefunden. Zwar ist vorgeschlagen worden, dem Absorptionsmittel einen Zusatz beizugeben, der die Reaktivität verbessert, nichtsdestoweniger gelten die eingangs beschriebenen Nachteile.

Claims (1)

  1. 3232QgQ
    Andrejewski, Konke & Partner Patentanwälte
    Diplom-Physiker
    Dr. Walter Andrejewsk.
    Diplom-Ingenieur
    Dr.-Ing. Manfred Honke
    Diplom-Physiker
    Dr. Karl Gerhard Masch
    Anwaltsakte: 4300 Essen 1, Theaterplati 3, Postf. 10 02
    59 226/Ja- 5. August 1982
    Patentanmeldung
    Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk Aktiengesellschaft
    Kruppstraße 5
    4300 Essen 1
    Verfahren zur trockenen Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus Rauchgasen
    Patentansprüche:
    .) Verfahren zur trockenen Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus den Rauchgasen von Kesselfeuerungen, insbesondere Kraftwerkskesselfeuerungen,
    wobei dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen ein fein-
    Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
    körniges Absorptionsmittel beigegeben wird, welches mit den Schadstoffen reagiert,
    und wobei danach feinkörnige Feststoffe aus den Rauchgasen mit Hilfe eines Peststoffabscheiders abgeschieden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Feststoffe ganz oder teilweise dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen wieder beigegeben werden.
    2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Feststoffe dem feinkörnigen Absorptionsmittel beigemischt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Feststoffe (ohne Bemischung von gleich-: sam jungfräulichem Absorptionsmittel) als Absorptionsmittel dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen beigegeben werden.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Feststoffe durch Behandlung mit Wasser und/oder mit Wasserdampf aufbereitet und danach dem Brennstoff oder den Rauchgasen beigegeben werden.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Feststoffe durch Mahlen aufbereitet und danach dem Brennstoff und/oder den Rauchgasen wieder beigegeben werden.
    Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Feststoffe zumindest einmal dem Absorptionsmittel beigegeben werden oder als
    Absorptionsmittel eingesetzt werden.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der abgeschiedenen Feststoffe, gegebenenfalls nach Aufbereitung, kontinuierlich im
    Kreislauf geführt und der Rest durch jungfräuliches Absorptionsmittel ersetzt wird.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 in der Ausführungsform, bei der das Absorptionsmittel in die Rauchgase eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Feststoffe, gegebenenfalls mit dem jungfräulichen Absorptionsmittel, bei einer Temperatur von
    100 bis 11000C, vorzugsweise bei einer Temperatür von
    100 bis 7000C, in die Rauchgase eingebracht werden.
DE3232080A 1982-08-28 1982-08-28 Verfahren zur trockenen Entfernung von Schwefeldioxid und anderen Schadstoffen aus Rauchgasen Expired DE3232080C2 (de)

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