DE3232062A1 - Elektrostatographischer suspensionsentwickler und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents
Elektrostatographischer suspensionsentwickler und verfahren zu dessen herstellungInfo
- Publication number
- DE3232062A1 DE3232062A1 DE19823232062 DE3232062A DE3232062A1 DE 3232062 A1 DE3232062 A1 DE 3232062A1 DE 19823232062 DE19823232062 DE 19823232062 DE 3232062 A DE3232062 A DE 3232062A DE 3232062 A1 DE3232062 A1 DE 3232062A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weight
- monomers
- dispersion
- parts
- suspension developer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G9/00—Developers
- G03G9/08—Developers with toner particles
- G03G9/12—Developers with toner particles in liquid developer mixtures
- G03G9/13—Developers with toner particles in liquid developer mixtures characterised by polymer components
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Liquid Developers In Electrophotography (AREA)
Description
AGFA-GEVAERT
Aktiengesellschaft D 5090 Leverkusen
Patentabteilung Gs-by-c
Elektrostatographischer Suspensionsentwickler und Verfahren zu dessen Herstellung
Die Erfindung betrifft einen elektrostatographischen Suspensionsentwickler, auf der Basis von mit vernetzten;
Fällungspolymerisat umhüllten Pigmentteilchen , sowie ein Verfahren zur Herstellung des Ent-Wicklers.
Zum Entwickeln von elektrostatischen Bildern auf elektrostatographischen Aufzeichnungsmaterialien sind
Trocken und Naßentwxcklungsverfahren bekannt. Dabei sind die Naßentwicklungsverfahren den Trockenentwicklungsverfahren
hinsichtlich Randschärfe und Auflösungsvermögen, insbesondere bei Farbkopieverfahren,
überlegen.
Die bekannten elektrostatographischen Suspensionsentwickler werden im allgemeinen dadurch hergestellt, daß
man in einer hochisolierenden Trägerflüssigkeit Pigmentteilchen zusammen mit löslichem Polymerisat und
AG 1859
• «
• * m
-χ-
• · · a
einer ladungsbestimmenden Substanz, auch Steuerstoff
genannt, dispergiert. Das Polymer wird hierbei von den Pigmentteilchen absorbiert, wobei ein sogenannter Toner
entsteht, und verleiht der gebildeten Pigmentdispersion (üblicherweise als Tonerdispersion bezeichnet) eine gewisse
Stabilität. Derartige Flüssigentwickler haben bei elektrostatographischen Verfahren breite Anwendung gefunden.
Sie weisen allerdings eine Reihe von Nachteilen auf.
Besonders nachteilig ist die Anwesenheit von nicht adsorbiertem Polymerisat in der Trägerflüssigkeit, dessen
Anteil gesteigert wird, wenn beim Einsatz der Tonerdispersion zur Bildentwicklung der verbrauchte Toner
durch Zugabe von Entwicklerkonzentrat ersetzt wird. Die Anreicherung des gelösten Polymerisates führt dann
zu Veränderungen der elektrostatographischen Eigenschaften des Entwicklers und damit zur Qualitätsverschlechterung.
Dieser Nachteil ist an das bestehende Adsorptions-Desorptions-Gleichgewicht gebunden und daher
bei der Verwendung von löslichem Polymerisat nicht vermeidbar.
Es ist versucht worden, durch die Knüpfung chemischer
Bindungen eine feste Verankerung des Polymerisates an der Pigmentoberfläche zu erzielen. So ist aus der
DE-OS 2 157 143 ein Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographischen Suspensionsentwickler durch
Pfropfpolymerisation von Acrylestermonomeren auf ein
AG 1859
Pigment bekannt. Pfropfpolymerisationsreaktionen haben jedoch den Nachteil, daß neben der Pfropfpolymerisation
auch eine "gewöhnliche" Homo- bzw. Copolymerisation stattfindet und auf diese Weise neben dem gewünschten Pfropfprodukt
nicht am Pigment verankertes Homo- bzw. Copolymerisat gebildet wird. Zur Reindarstellung des Pfropfproduktes
sind aufwendige Trennverfahren notwendig. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, daß die Pfropfausbeute
im hohen Maße von 4er Art des Pfropfsubstrates
abhängt, was die Bereitstellung gleichartiger, verschiedenfarbiger
Suspensionsentwickler für Farbkopierverfahren erschwert.
In der DE-AS 1 933 362 wird die schalenartige Beschichtung von Pigmenten mit Polymerisaten beschrieben. Dabei wird
eine innere unlösliche Polymerhülle und eine äußere in der Trägerflüssigkeit quellbare Hülle auf das Pigment
aufgebracht. Die verwendeten Polymerisate sind unvernetzt. Sie werden in Abwesenheit des Pigmentes durch
Massepolymerisation erzeugt und als Lösung (z.B. in Toluol) oder als Schmelze auf das Pigment aufgebracht.
Die Einstellung der Teilchengröße erfolgt durch Mahlen in der Kugelmühle. Nachteilig bei diesem Verfahren ist,
daß relativ grobe Tonerteilchen (ca. 0,09 mm), die das Auflösungsvermögen begrenzen, erhalten werden.
Aus der DE-OS 2 0 26 390 ist die Herstellung von Tonerpartikeln durch Polymerisation von synthetischen Harz-
monomeren und färbendea Materialien nach der Verfahrens-
AG 1859
weise der Suspensionspolymerisation bekannt. Die dabei erhaltenen Polymerteilchen sind aufgrund ihrer Teilchengröße
und sonstigen Eigenschaften in erster Linie für die Verwendung als Trockenentwickler geeignet.
In der GB-PS 868 974 wird ein flüssiger elektrostatographischer
Entwickler, enthaltend Tonerteilchen, die mit einem Polymeren eines Acryl- oder Methacrylsäureesters
von hydriertem Abietylalkohol vorbeschichtet
sind, beschrieben. Das Polymerisat wird getrennt hergestellt oder in Anwesenheit des Pigmentes nach einem Massepolymerisationsverfahren synthetisiert. Das
Teilchengrößenspektrum des Entwicklers ist relativ
breit, was sich bei der Wiedergabe der Tonwerte
störend bemerkbar macht.
sind, beschrieben. Das Polymerisat wird getrennt hergestellt oder in Anwesenheit des Pigmentes nach einem Massepolymerisationsverfahren synthetisiert. Das
Teilchengrößenspektrum des Entwicklers ist relativ
breit, was sich bei der Wiedergabe der Tonwerte
störend bemerkbar macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrostatographischen
Suspensionsentwickler, der feinteilige polymerumhüllte Pigmentteilchen enthält, eine verbesserte
Lagerstabilität aufweist und mit Vorteil für Farbkopierverfahren verwendet werden kann, bereitzu-
stellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen elektrostatographischen
Suspensionsentwickler gelöst, der in einer elektrisch isolierenden Trägerflüssigkeit mit
einem Volumenwiderstand von mindestens 10 Ohm*cm und einer Dielektrizitätskonstanten unter 3 polymerumhüllte Pigmentteilchen als Toner suspendiert, sowie
gegebenenfalls einen Steuerstoff gelöst enthält, und
einem Volumenwiderstand von mindestens 10 Ohm*cm und einer Dielektrizitätskonstanten unter 3 polymerumhüllte Pigmentteilchen als Toner suspendiert, sowie
gegebenenfalls einen Steuerstoff gelöst enthält, und
AG 1859
der dadurch gekennzeichnet ist, daß der Toner eine Teil· chengröße von 0,2 bis 2 pm und eine Hülle aus einem vernetzten
Fällungspolymerisat hat, das aus
(A) 25-98 Gew.-Teilen eines (Meth)acrylsäureesters mit
8-24 C-Atomen im Alkoholteil,
(B) 2-50 Gew.-Teilen eines Vernetzers,
(C) · 2-50 Gew.-Teilen eines (Meth) acrylsäureester mit
1-7 C-Atomen im Alkoholteil und
(D) 0-25 Gew.-Teilen eines Vinyl- oder Vinylidenmonomeren,
das mit (A) und (C) copoly-
merisierbar und von (A) und (C) verschieden ist,
gebildet worden ist, wobei die Summe der Gewichtsanteile jeweils 100 betragen soll, und daß 25-90 Gew.-%
des Tones aus dem vernetzten Fällungspolymerisat bestehen .
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographischen
Suspensionsentwicklers durch Fällungspolymerisation in einer wie oben definierten Trägerflüssigkeit in
Anwesenheit des Pigmentes.
Das erfindungsgemäß gebildete Fällungspolymerisat ist
fest auf der Pigmentoberfläche verankert und weist die für Fällungspolymerisate typische Feinstruktur auf,
AG 185 9
die beispielsweise durch Rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen sichtbar gemacht werden kann.
Die erfindungsgemäßen Suspensionsentwickler besitzen
eine hervorragende Dispersionsstabilität, die sich beim Gebrauch und bei Lagerung nicht verändert.
Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Suspensionsentwickler hat gegenüber den bisher üblichen
Verfahren den Vorteil, daß die getrennt durchzuführenden Arbeitsgänge: Polymerisatherstellung,
Pigmentumhüllung, Mahlen und Dispergieren zahlenmäßig reduziert und in einen Arbeitsgang zusammengefaßt
werden.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Suspensionsentwickler geht man von einer Pigmentdispersion in
einer als Trägerflüssigkeit geeigneten elektrisch isolierenden Flüssigkeit aus. Als Pigmentteilchen eignen
sich die in den üblichen elektrostatographischen Suspensionsentwicklern verwendeten Pigmente. Dazu gehören
z.B. Azofarbstoffe, Xanthenfarbstoff, Phthalocyaninfarbstoffe,
wie sie u.a. in der DE-OS 2 944 021 beschrieben werden, Triphenylmethanfarbstoffe, Acridinfarbstoffe,
Chinolinfarbstoffe, Chinoniminfarbstoffe, Thiazinfarbstoffe oder Azinfarbstoffe. Gut geeignet sind beispielsweise
Spiritschwarz (CI. Nr. 50415), Anilinschwarz (CI. Nr. 50440), Cyaninblau (CI. Nr. 74250),
Brillant Carmine 6 B (CI. 15850), Echtrot (CI. Nr.
AG 1859
15865), Benzidinorange (CI. Nr. 21110) oder Permanentgelb
GR 52 (CI. 21100). Besonders bevorzugt sind Ruß (CI. Nr. 77266), Helioechtblau HG (C.I. Nr-. 74160),
Panalrosa B (CI. Nr. 45160) und Helioechtgelb GRN (CI. Nr. 21100).
Als flüssige Komponente oder Trägerflüssigkeit für die Pigmentdispersion werden elektrisch isolierende Flüssigkeiten
mit einem Volumenwiderstand von mindestens
10 Ohm"cm und einer Dielektrizitätskonstanten unter 3
vorzugsweise auf Kohlenwasserstoffbasis, verwendet, beispielsweise aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol,
Toluol oder Xylole oder aliphatische C-C1_ Kohlen-
o Io
Wasserstoffe, wie η-Hexan, Cyclohexan, n-Heptan,
n-Oktan oder Dekalin. Auch Mischungen unterschiedlicher Kohlenwasserstoffe können verwendet werden. Besonders
geeignet sind verzweigte aliphatische Kohlenwasserstoffe wie Isodecan und Isododecan.
Der Gewichtsanteil des Pigmentes soll 0,5 bis 50 %,
vorzugsweise 5-30 % bezogen auf die Pigmentdispersion betragen.
Die Pigmentdispersion kann ohne Stabilisierungszusätze verwendet werden. In vielen Fällen ist es jedoch günstig
durch geringe Zusätze (0,05-15 Gew.-% bezogen auf den Pigmentanteil) eines löslichen Polymerisates die Dispersion
vorzustabilisieren. Zu diesem Zweck eignen sich Homo- oder Copolymerisate aus (Meth)acrylsäureestern,
AG 1859
-S-
beispielsweise ein 1:1 Copolymerisat aus Isobutylmethacrylat
und Laurylmethacrylat. Gut geeignet sind auch
Copolymerisate mit einem Anteil von 0,1 - 10 Gew.-% an copolymerisierten Monomeren mit -OH, -COOH, -NH2'
-NHR, -NR2~Gruppen, wie z.B. 2-Hydroxyethylmethacrylat,
(Meth)acrylsäure, (Meth)acrylamid, NN-Dimethylacrylamid,
Ν,Ν-Dimethylaminoethylmethacrylat und N-Vinylpyrrolidon.
Das bevorzugte Molekulargewicht liegt im Bereich von 50 000 bis 250 000.
Unter (Meth)acrylsäureestern (A) mit 8-24 C-Atomen im
Alkoholteil werden die Ester aus Acrylsäure bzw. Methacrylsäure und gradkettigen und verzweigten Cg-C34-Alkanen
verstanden, beispielhaft seien genannt: 2-Ethylhexylmethacrylat, Decylmethacrylat, Dodecylmethacrylate
Laurylmethacrylat und Stearylmethacrylat.
Als Vernetzer (B) sind z.B. polyfunktionelle (Meth)-acrylate,
wie Ethylendi(meth)acrylat, Ethylenglykoldi(meth)acrylat,
Diethylenglykoldi(meth)acrylat, GIycerintrimethacrylat
und Trimethylolpropantrimethacrylat, aber auch Divinylbenzol und Allylmethacrylat geeignet.
Als Komponente (C) sind prinzipiell (Meth)acrylsäureester
mit 1-7 C-Atomen im Alkoholteil geeignet. Als Komponente (D) geeignete Verbindungen sind z.B. Hydroxy und
(gegebnenfalls N-alkylsubstituierten) Aminoalkylmethacrylate
wie 2-Hydroxyethylmethacrylat oder N, N-Dimethylaminoethylmethacrylat,
weiter Styrol, Vinyl-
AG 1859
toluol, ^-Methylstyrol, Maleinsäureanhydrid, Vinylacetat,
Allylalkohol und Vinylpyrrolidon.
Besonders gute Ergebnisse erhält man mit Tonern, die 1-15 Gew.-Teile der Komponente (D) enthalten.
Das Verhältnis von Pigment zur Gesamtmenge an Monomeren (Summe yon (A), (B), (C) und (D) soll 3:1 bis 1:10, vorzugsweise
2:1 bis 1:5 betragen.
Als Stärtkomponente für die Herstellung der Toner der
erfindungsgemäßen Suspensionsentwickler sind übliche Radikalbildner, insbesondere Peroxide und Azoverbindungen
geeignet. Beispielhaft seien genannt: Aliphatische Azodicarbonsäurederivate wie Azobisisobuttersäurenitril
oder Azodicarbonsäureester, Peroxide wie Lauroylperoxid, Succinylperoxid, Dibenzoylperoxid,
p-Chlorbenzoylperoxid, Ketonperoxide wie Methylethylketonperoxid,
Methylisobutylketonperoxid, Cyclohexanonperoxid, Alkylester von Persäuren wie tert.-Butylperpivalat,
tert,-Butylperoctoat, tert.-Butylperbenzoat,
Mono-tert.-Butylpermaleinat, Percarbonate wie Dicyclohexyl-
und Diisopropylpercarbonat, Diacylperoxide, wie Di-tert.-Butylperoxid, Dicumylperoxid, Hydroperoxide
wie tert.-Butyl- oder Cumolhydroperoxide. Im allgemeinen werden 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 1-5
Gew.-% Startkomponente bezogen auf die Monomeren (A)
bis (D) verwendet.
AG 1859
Auch eine Kombination verschiedener Startkomponenten,
beispielsweise Startkomponenten mit unterschiedlicher Zerfalltemperatur kann in vielen Fällen mit Vorteil
angewandt werden.
Die Verwendung von einpolymerxsierbaren RadikalStartern
ist dann günstig, wenn die Abgabe von Zerfallprodukten
des Starters in die flüssige Phase verhindert werden soll. Geeignete Startkomponenten dieses Typs sind beispielsweise
Dimethacryloylperoxid und ρ,ρ'-Dxvinylbenzoylperoxid
(DS-PS 2 593 399) .
Die Reaktionstemperatur richtet sich nach der Art der angewendeten Startkomponente, sie liegt im allgemeinen
im Bereich von 50-1500C. Die Polymerisationsreaktion kann sowohl bei Normaldruck als auch bei
überdruck durchgeführt werden. Die Anwendung von Unterdruck, kann nach Abschluß der Reaktion als Entgasungsstufe
angezeigt sein.
Die Fällungspolymerisationsreaktion kann nach einem
"Batch-Verfahren" durchgeführt werden. In diesem Falle
werden die Monomeren und die Startkomponente auf einmal der Pigmentdispersion zugesetzt und die Reaktion
durch Temperaturerhöhung eingeleitet. Auf diese Weise werden Pigmentteilchen mit weitgehend einheitlicher
Polymerhülle erhalten.
AG 1859
- yc -
In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Monomeren
und die Startkomponenten während der Polymerisation zudosiert. Diese Ausführungsform eröffnet eine
Reihe technisch sehr interessanter Möglichkeiten. So kann man z.B. die Monomerzusammensetzung über den
Dosierzeitraum hinweg verändern und auf diese Weise eine schalenförmige Polymerisathülle aufbauen. Es ist
möglich, und in bestimmten Fällen sinnvoll, den Vernetzeranteil zunächst hoch einzustellen und dann
während des Dosierzeitraumes zu erniedrigen. Bei dieser Verfahrensweise wird eine wenig vernetzte, im
Vergleich zur inneren Hülle stärker quellbare, äußere Hülle erhalten. Derartig aufgebaute Pigmentteilchen
zeichnen sich durch eine hohe Dispersionsstabilität aus.
. Zum Erreichen hoher Stabilitäten ist es weiterhin günstig, die Monomeren (D), insbesondere wenn (D)
polare Gruppen wie -OH, -NH2/ -COOH enthält, vorzugsweise
zu Beginn der Polymerisation zuzudosieren und damit diese Monomeren in der Nähe der Pigmentoberfläche
einzupolymerisieren.
Die Startkomponente wird mit Vorteil ebenfalls über den Reaktionszeitraum zudosiert. Feste Startkomponenten
werden zweckmäßigerweise in Lösungsmitteln oder Monomeren gelöst.
Während der gesamten Reaktion wird die Pigmentdispersion durch Schütteln oder Rühren gemischt, auch die
AG 1859
Anwendung von Ultraschall ist eine gute Methode. Insbesondere Pigmentdispersionen, die nicht mit löslichem
Polymerisat vorstabilisiert sind, müssen zu Beginn der Reaktion durch ausreichend hohe Scherkräfte dispergiert
werden. Im Laufe der Reaktion setzt eine zunehmende Stabilisierung durch das gebildete Polymerisat
ein, so daß die angewendete Mischenergie reduziert werden kann.
Es ist von Vorteil, bei der Polymerisationsreaktion einen möglichst vollständigen Umsatz zu erreichen,
um eine Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit des Suspensionsentwicklers durch nicht umgesetzte Monomere
auszuschließen. Der Umsatz sollte deshalb mindestens 80 % betragen. Er läßt sich in bekannter Weise durch
die Reaktionszeit, die Reaktionstemperatur und die Konzentration der Startkomponente beeinflussen.
Die umhüllten Pigmentteilchen besitzen eine mittlere Teilchengröße von 0,2 bis 2 μΐη. Die nach dem vorliegenden
Verfahren durch Fällungspolymerisation erhaltene Dispersion kann durch Zugabe von weiterer Trägerflüssigkeit
auf die gewünschte Arbeitskonzentration, beispielsweise auf 0,01 % bis 1 % verdünnt werden.
Bei dieser Gelegenheit kann, falls dies erwünscht' sein sollte, die vorliegende Trägerflüssigkeit gegen eine
andere ausgetauscht werden.
Zur Regulierung der elektrischen Ladung der Tonerteilchen in den Suspensionsentwicklern der Erfindung
AG 1859
können die bekannten Steuerstoffe verwendet werden. Dies
sind z.B. öllösliche ionogene Verbindungen wie etwa
Metallsalze langkettiger organischer Säuren. Es können auch Gemische von verschiedenen Steuerstoffen z.B. ein
Gemisch von verschiedenen Steuerstoffen mit entgegengesetzten Ladungseffekten verwendet werden, so daß die
Stärke der Ladung auf dem Toner oder deren Polarität durch Änderung des Mischungsverhältnisses der beiden
Steuerstoffe eingestellt werden kann (GB-PS 1 411 287, 1 411 537 und 1 411 739). Besonders geeignete, positiv
arbeitende Steuerstoffe werden in der GB-PS 1 151 141 beschrieben. Diese Steuerstoffe sind zwei- oder dreiwertige
Metallsalze einer von Phosphor abgeleiteten, einen organischen Rest enthaltenden Oxysäure, im einzelnen
Salze der Metalle Zink, Kupfer, Cadmium, Aluminium oder Eisen von
(a) einem Mono- oder Diester einer von Phosphor abgeleiteten Oxysäure,
(b) einer von Phosphor abgeleiteten Oxysäure, welche eine oder zwei durch ein Kohlenstoffatom an den
Phosphor gebundene organische Gruppe enthält, oder
(c) einer von Phosphor abgeleiteten Oxysäure,- die eine
Estergruppe und eine über ein Kohlenstoffatom an den Phosphor gebundene organische Gruppe enthält,
wobei diese organische Gruppe aliphatisch, cycloaliphatisch oder aromatisch ist.
AG 1859
• ·
-μ-
Die organische Gruppe enthält vorzugsweise eine Kette von mindestens 4 Kohlenstoffatomen, insbesondere von
10 bis 18 Kohlenstoffatomen, und sie kann auch durch
ein oder mehrere Heteroatome substituiert und/oder unterbrochen sein, z.B. durch Sauerstoff, Schwefel
oder Stickstoff.
Besonders gute Ergebnisse werden mit den Zinksalzen erzielt. Es können jedoch auch andere Salze verwendet
werden, z.B. Magnesium-, Calcium-, Strontium-, Barium-, Eisen-, Kobalt-, Nickel-, Kupfer-, Cadmium-, Aluminium-
und Bleisalze.
Die Löslichkeit der beschriebenen Metallsalze in der elektrisch isolierenden Trägerflüssigkeit kann durch
eine oder mehrere organische Gruppen von verzweigter Struktur, z.B. durch verzweigte aliphatische Gruppen,
wie eine 2-Butyloctylgruppe, gefördert werden.
Andere geeignete positiv arbeitende Ladungssteuermittel enthalten ein Metallalkylsulfonat, in welchem
das Metallion eines der zweiwertigen Metallionen Zink(II), Blei(II), Cadmium(II) oder Kupfer(II) oder
ein dreiwertiges Metallion aus der VIII. Gruppe des Periodensystems, z.B. Eisen(III), oder aus der
Gruppe VIB, z.B. Chrom(III), ist und worin die SuI-fonatgruppe
direkt an einer geradkettigen Alkylkette mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen vorliegt.
AG 1859
ar
Der Steuerstoff wird entweder dem Konzentrat des Suspensionsentwicklers
oder bei der Verdünnung des Entwicklers auf die gewünschte Arbeitskonzentration zugesetzt. Die
günstigste Menge läßt sich durch einfache Versuche leicht ermitteln.
Bevorzugt wird Zink-mono(2-butyl)-octylphosphat als
Steuerstoff.
Obwohl der erfindungsgemäße Suspensionsentwickler bereits über eine ausreichende Haftfähigkeit verfügt, können
für besondere Anwendungen der Suspensionsentwickler, '
z.B. zur Entwicklung von Ladungsbildern auf elektrophotographischen
Bindemittelschichten, dem fertigen Entwickler sogenannte Fixiermittel einverleibt werden.
Als fixierende Substanzen eignen, sich Harze, die mit dem Bindematerial des photoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials verträglich sein sollen, z.B. mit dem Bindemittel
einer photoleitfähigen Zinkoxidschicht, damit nach der Entwicklung eine gute Haftung des erzeugten Bildes
auf der Unterlage erhalten wird. Beispiele für geeignete Harze sind Ester von hydrogeniertem Kolophonium
und fettem öllack ("long-oil"), kolophoniummodifiziertes
Phenol-Formaldehydharz, Pentaerythritolester von Kolophonium, Glycerinester von hydrogeniertem Kolophonium,
Ethylcellulose, verschiedene Alkydharze, Polyacryl- und Polymethacrylharz, Polystyrol, Polyketonharz und Polyvinylacetat.
Spezifische Beispiele solcher Harze sind in der Literatur über elektrostatographische Suspensionsentwickler
zu finden, z.B. in der BE-PS 699 157 und in der GB-PS 1 151 141.
AG 1859
a*
Mit den folgenden Beispielen wird die Umhüllung von Pigmentteilchen in einer Trägerflüssigkeit durch
Fällungspolymerisation, sowie die Herstellung erfindungsgemäßer Suspensionsentwickler im einzelnen erläutert.
AG 1859
-yf-
Ά2
In einem 1 1 Rührtopf mit Blattrührer, Rückflußkühler,'
Tropftrichter, Gaseinlaß- und Gasauslaßrohr wurde eine
Pigmentdispersion, hergestellt mit Hilfe einer Kugelmühle
aus 30 g Helioechtgelb GRN (CI. 21100) 270 g Isododecan und 0,3 g Polylaurylmethacrylat (MG 150000),
vorgelegt und auf 800C aufgeheizt. Die Dispersion wurde
mit N_- begast, mit 500 üpM gerührt und mit 0,5 g Azoisobuttersäuredinitril
(AIBN) versetzt.
Danach wurden
3 g Ν,Ν-Dimethylaminoethylmethacrylat
6 g Ethylendimethacrylat
3 g Dodecylmethacrylat und
3 g Tetradecylmethyacrylat
in 34 ml Isododecan gelöst und kontinuierlich mit gleichmäßiger Tropfgeschwindigkeit innerhalb einer Stunde in
die Dispersion eingebracht. Schließlich wurden nochmals 0,5 g AIBN zugegeben und während einer weiteren Stunde
3 g Ethylendimethacrylat
6g Dodecylraethacrylat und
6g Dodecylraethacrylat und
6 g Tetradecylmethacrylat gelöst in 34 g Isodidecan
zugetropft.
AG 185 9
• * * ■
-yS-
Nach beendeter Zugabe wurde 1 Stunde bei 8O0C und anschließend
eine weitere Stunde bei 9O0C nachgerührt.
Es entstand eine stabile Dispersion. Vor dem Einsatz der Dispersion als Entwickler in einem elektrostatographischen
Gerät bekannter Art wurde die Dispersion mit Isododecan auf 4 Gew.-% Feststoffgehalt verdünnt
und mit 12 mg Zink-mono-(2—butyl)-octylphosphat pro
Gramm Feststoff versetzt. Die Ladung der Tonerteilchen war nach 24 Stunden Lagerung stabilisiert. Die Teilchengröße
betrug 0,8 - 1,2 μπι.
In der in Beispiel 1 beschriebenen Apparatur wurde eine Dispersion aus 35 g Helioechtblau HG (CI. 74160) und
315 g Isododecan vorgelegt. Zu der Dispersion wurden bei 600C unter Rühren mit 600 UpM
34,3 g Decylmethacrylat
28 g Isobutylmethacrylat
7 g Ethylendimethacrylat und
1,75 g Cyclohexylpercarbonat
über einen Zeitraum von 60 Minuten kontinuierlich zugegeben. Dann wurde die Temperatur 1 Stunde lang auf
700C gehalten und nach Zugabe von 0,88 g Dibenzoylperoxid
noch 2 Stunden bei 800C nachgerührt. Es entstand eine stabile Dispersion.
AG 1859
Nach dem Verdünnen der Dispersion auf 4 Gew.-% Feststoffgehalt wurden 6 mg Zink-mono-(2-butyl)-octylphosphat
pro Gramm Feststoff zugegeben. Der Entwickler war nach 24 Stunden einsatzfähig. Die Teilchengröße
war 0,86 pm. Der Suspensionsentwickler zeigte eine sehr
gute Lagerstabilität. Die Teilchengröße war noch nach 6 monatiger Lagerung unverändert.
In der in Beispiel 1 beschriebenen Apparatur wurde eine aus 30 g Fanalrosa B (CI. Nr. 45160), 1,5 g Copolymerisat
aus Isobutylmethacrylat und Laurylmethacrylat (1:1) und 26 8,5 g Isododekan hergestellte Dispersion vorgelegt.
Der Dispersion wurde anschließend bei 6 00C unter Rühren mit 500 UpM ein Gemisch aus
15 g Dodecylmethacrylat
9 g Ethylendimethacrylat
3 g Isobutylmethacrylat
3 g 2-Hydroxypropylmethacrylat
1 g Dibenzoylperoxid und
1S Cyclohexylpercarbonat
1S Cyclohexylpercarbonat
über einen Zeitraum von 80 Minuten mit konstanter Tropfgeschwindigkeit
zugegeben. Danach wurde die Temperatur auf 650C erhöht und innerhalb von 60 Minuten ein Gemisch
aus
AG 1859
15g Dodecylmethacrylat
3 g Ethylendimethacrylat
9g Isobutylmethacrylat
0,5 g Dibenzoylperoxid und
0,5 g Cyclohexylpercarbonat
0,5 g Dibenzoylperoxid und
0,5 g Cyclohexylpercarbonat
mit konstanter Tropfgeschwindigkeit zugesetzt. Nach
beendeter Zugabe wurde die- Temperatur 90 Minuten lang auf 75°C und weitere 90 Minuten lang auf 85°C gehalten.
es entstand eine stabile Dispersion (Teilchengröße
ca. 0,6 um). Nach Verdünnen mit Isododecan und nach Zugabe von Zink-mono-(2-butyl)-octyl-phosphat wurde
ein Suspensionsentwickler mit guten Entwicklereigenschaften
und hervorragender LagerStabilität erhalten.
Beispiel 4 (Vergleichsbeispiel)
Gemäß dem im Beispiel 1 der DE-OS 2 157 143 angegebenen Pfropfpolymerisationsverfahren wurden 50 g des Esters
der Methacrylsäure mit Oleylalkohol, 50 g feingemahlenes Helioechtgelb GRN (CI. 21100) und 1 g
Azobisisobutyronitril in Benzol umgesetzt. Das Reaktionsprodukt wurde durch mehrmaliges Eingießen in
Methanol von löslichen Bestandteilen befreit und in dem in der genannten DE-OS angegebenen isoparafinischen
Lösungsmittel dispergiert.
AG 1859
Die erhaltene Dispersion zeigte eine für die praktische Verwendung ungenügende Stabilität. Die Tonerteilchen
neigen zur Agglomeration und Sedimentation.
Der Entwickler liefert unsaubere Bilder durch Tonerablagerung an den bildfreien Stellen.
Beispiel 5 (Vergleichsbeispiel)
Entsprechend Beispiel 1 der DE-AS 1 933 362 wurde Helioechtblau
HG (CI. 74160) mit 2 Kunststoffschichten überzogen.
Die erhaltenen Granalien wurden in einer Kugelmühle auf 0,09 nun Teilchengröße zerkleinert und in
Isododecan dispergiert.
Die erhaltene Suspension war zwar zum Entwickeln von latenten elektrostatischen Bildern prinzipiell geeignet,
die mit dem Entwickler erreichte Auflösung der Bilder war jedoch mangelhaft und insbesondere für die Wiedergabe
von Farbbildern unzureichend.
AG 1859
Claims (16)
1. Elektrostatographischer Suspensionsentwickler, der in einer elektrisch isolierenden Trägerflüssigkeit
9
mit einem Volumenwiderstand von mindestens 10 Ohm*cm und einer Dielektrizitätskonstanten unter 3 polymerumhüllte Pigmentteilchen als Toner suspendiert, sowie gegebenenfalls einen Sauerstoff gelöst enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Toner eine
Teilchengröße von 0,2 bis 2 μπι und eine Hülle aus. einem vernetzten Fällungspolymerisat hat, das aus
mit einem Volumenwiderstand von mindestens 10 Ohm*cm und einer Dielektrizitätskonstanten unter 3 polymerumhüllte Pigmentteilchen als Toner suspendiert, sowie gegebenenfalls einen Sauerstoff gelöst enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Toner eine
Teilchengröße von 0,2 bis 2 μπι und eine Hülle aus. einem vernetzten Fällungspolymerisat hat, das aus
(A) 25-98 Gew.-Teilen eines (Meth)acrylsäureesters
mit 8-24 C-Atomen im Alkoholteil,
(B) 2-50 Gew.-Teilen eines Vernetzers
(C) 2-50 Gew.-Teilen eines (Meth)acrylsäureesters
mit 1-7 C-Atomen im Alkoholteil
und
(D) 0-25 Gew.-Teilen eines Vinyl- oder Vinyliden-
monomeren, das mit (A) und (C) copolymerisierbar und von (A) "
und (C) verschieden ist,
gebildet worden ist, wobei die Summe der Gewichtsanteile jeweils 100 betragen soll, und daß 25-90
Gew.-% des Toners aus dem vernetzten Fällungspolymerisat bestehen.
Gew.-% des Toners aus dem vernetzten Fällungspolymerisat bestehen.
AG 1859
2. Suspensionsentwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülle des Toners aus mindestens zwei Schichten unterschiedlicher chemischer
Zusammensetzung besteht.
3. Suspensionsentwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle des Toners aus einer
höher vernetzten inneren und einer weniger vernetzten äußeren Schicht besteht.
4. Suspensionsentwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle des Toners aus einem
aus
(A) Dodecylmethacrylat
(B) Ethylenglykoldimethacrylat
(C) Isobutylmethacrylat und
(D) einem oder mehreren Monomeren aus der Gruppe
der Hydroxyalkylmethacrylaten und Aminoalkylmethacrylate, einschließlich der
N-alkylsubstituierten Aminoalkylmethacrylate,
gebildeten vernetzten Fällungspolymerisat besteht.
5- Suspensionsentwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerflüssigkeit
Isododecan ist.
AG 1859
6. Suspensionsentwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerstoff ein
zwei- oder dreiwertiges, Metallsalz einer vom Phosphor abgeleiteten, einen organischen Rest enthal-
tenden Oxysäure enthalten ist.
7. Suspensionsentwickler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstoff Zink-mono-(2-butyl)-octylphosphat
ist.
8. Verfahren zur Herstellung eines elektrostatographisehen
Suspensionsentwicklers gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer, gegebenenfalls
ein Stabilisierungsmittel enthaltenden, 0,5 bis 50 gewichtsprozentigen Dispersion eines Pigmentes in
ein Stabilisierungsmittel enthaltenden, 0,5 bis 50 gewichtsprozentigen Dispersion eines Pigmentes in
einer elektrisch isolierenden Trägerflüssigkeit
9
mit einem Volumenwiderstand von mindestens 10
mit einem Volumenwiderstand von mindestens 10
Ohm"cm und einer Dielektrizitätskonstanten unter
3 im Monomerengemisch, bestehend aus
3 im Monomerengemisch, bestehend aus
(A) 25-98 Gew.-Teilen eines (Meth)acrylsäureesters
mit 8-24 C-Atomen im Alkoholteil,
(B) 2-50 Gew.-Teilen eines Vernetzers,
(C) 2-50 Gew.-Teilen eines (Meth)acrylsäureesters
mit 1-7 C-Atomen im Alkoholteil und
AG 1859
(D) 0-25 Gew.-Teilen eines Vinyl- oder Vinyliden-
rnonomeren, das mit (A) und (C) copolymerisierbar und von (A)
und (C) verschieden ist -,
wobei die Summe der Gewichtsanteile jeweils 100 betragen soll, zugesetzt und, mittels eines Radikalbildners als Startkomponente, bei einer Temperatur
von 50 bis 1500C eine Fällungspolymerisation eingeleitet,
die Polymerisation unter ständiger. Durchmischung bis zu einem Umsatz von mindestens 8 0 %
geführt "und die daraus entstandene Dispersion durch Zugabe der gleichen oder einer anderen Trägerflüssigkeit
zum gebrauchsfertigen Suspensionsentwickler verdünnt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dispersion eines Pigmentes verwendet wird,
die 0,05-15 Gew.-%, bezogen auf den Pigmentanteil, eines löslichen Homo- oder Copolymerisats auf der
Basis von Methacrylsäureestern mit einem Molekulargewicht von 50 000 bis 250 000 als Stabilisierungsmittel
enthält.
10. Verfahren nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Monomeren (A) bis (D) der Dispersion einzeln oder als Mischung kontinuierlich
zugefügt werden.
AG 185 9
■■?■
11. Verfahren nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Monomeren (A) bis (D) der Dispersion
kontinuierlich zugesetzt werden und das Mengenverhältnis der Monomeren dabei verändert
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Menge des Monomeren (B) während der Zugabe der Monomeren (A) bis (D) verringert wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des Monomeren (D) während der Zugabe
der Monomeren (A) bis (D) verringert wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrisch isolierende
Trägerflüssigkeit Isododecan verwendet wird.
15. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dispersion nach Beendigung der Polymerisation ein die Ladung der dispergierten Teilchen
regulierender Steuerstoff zugesetzt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstoff Zink-mono-(2-butyl)-octylphosphat
ist.
AG 185 9
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823232062 DE3232062A1 (de) | 1982-08-28 | 1982-08-28 | Elektrostatographischer suspensionsentwickler und verfahren zu dessen herstellung |
| EP83108097A EP0102025B1 (de) | 1982-08-28 | 1983-08-17 | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE8383108097T DE3373845D1 (en) | 1982-08-28 | 1983-08-17 | Dry electrostatographic toner and process for its preparation |
| US06/525,625 US4521505A (en) | 1982-08-28 | 1983-08-23 | Electrostatographic suspension developer and process for the production thereof |
| JP58152606A JPS5958441A (ja) | 1982-08-28 | 1983-08-23 | 静電写真用懸濁現像剤およびその製造方法 |
| CA000435473A CA1248390A (en) | 1982-08-28 | 1983-08-26 | Electrostatographic suspension developer and process for the production thereof |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823232062 DE3232062A1 (de) | 1982-08-28 | 1982-08-28 | Elektrostatographischer suspensionsentwickler und verfahren zu dessen herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3232062A1 true DE3232062A1 (de) | 1984-03-01 |
Family
ID=6171935
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823232062 Withdrawn DE3232062A1 (de) | 1982-08-28 | 1982-08-28 | Elektrostatographischer suspensionsentwickler und verfahren zu dessen herstellung |
| DE8383108097T Expired DE3373845D1 (en) | 1982-08-28 | 1983-08-17 | Dry electrostatographic toner and process for its preparation |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8383108097T Expired DE3373845D1 (en) | 1982-08-28 | 1983-08-17 | Dry electrostatographic toner and process for its preparation |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4521505A (de) |
| EP (1) | EP0102025B1 (de) |
| JP (1) | JPS5958441A (de) |
| CA (1) | CA1248390A (de) |
| DE (2) | DE3232062A1 (de) |
Families Citing this family (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5264313A (en) * | 1984-12-10 | 1993-11-23 | Spectrum Sciences B.V. | Charge director composition |
| DE3514867A1 (de) * | 1985-04-25 | 1986-11-06 | Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen | Elektrostatografischer suspensionsentwickler und verfahren zu dessen herstellung |
| JPS63178258A (ja) * | 1987-01-19 | 1988-07-22 | Mitsubishi Paper Mills Ltd | 静電写真用液体現像剤 |
| US4758492A (en) * | 1986-04-30 | 1988-07-19 | Eastman Kodak Company | Weakly acidic crosslinked vinyl polymer particles and coating compositions and electrographic elements and developers containing such particles |
| DE3642212A1 (de) * | 1986-12-10 | 1988-06-23 | Espe Stiftung | Polymerisierbare massen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als dentalmassen |
| US4947201A (en) * | 1988-06-06 | 1990-08-07 | Spectrum Sciences | Imaging system |
| US4966824A (en) * | 1988-06-06 | 1990-10-30 | Spectrum Sciences | Liquid toner composition containing two different charge directors |
| US5155001A (en) * | 1989-03-06 | 1992-10-13 | Spectrum Sciences B.V. | Liquid developer method with replenishment of charge director |
| JP4122690B2 (ja) * | 2000-07-28 | 2008-07-23 | 日本ゼオン株式会社 | トナーの製造方法 |
| EP1205815B1 (de) * | 2000-11-10 | 2009-12-23 | Samsung Electronics Co., Ltd. | Oberflächenbehandelte Farbstoffteilchen enthaltende Flüssigtinten und ihre Herstellungsverfahren |
| JP2004002501A (ja) * | 2002-05-27 | 2004-01-08 | Fuji Photo Film Co Ltd | インクジェットプリンタ用油性インク組成物 |
| JP2004018736A (ja) * | 2002-06-18 | 2004-01-22 | Fuji Photo Film Co Ltd | インクジェットプリンタ用油性インク組成物 |
| JP2004035592A (ja) * | 2002-06-28 | 2004-02-05 | Fuji Photo Film Co Ltd | インクジェットプリンタ用油性インク組成物、電子写真用液体現像剤及び着色樹脂粒子の製造方法 |
| EP2220537A4 (de) * | 2007-11-30 | 2010-11-24 | Hewlett Packard Development Co | Polymerbeschichtete tonerpigmente für den elektrofotografischen druck |
| RU2663755C2 (ru) | 2012-12-21 | 2018-08-09 | Кварцверке Гмбх | Термотропные полимеры |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3668127A (en) * | 1968-07-01 | 1972-06-06 | Ricoh Kk | Liquid developer for electrophotography |
| GB1319815A (en) * | 1969-05-28 | 1973-06-13 | Fuji Photo Film Co Ltd | Preparation of electrophotographic developers |
| GB1411287A (en) * | 1972-07-12 | 1975-10-22 | Agfa Gevaert | Liquid electrophotographic developers |
| JPS5612868B2 (de) * | 1973-03-23 | 1981-03-25 | ||
| US4156034A (en) * | 1974-03-20 | 1979-05-22 | Hitachi, Ltd. | Liquid developer for electro photography |
| JPS548532A (en) * | 1977-06-22 | 1979-01-22 | Toray Industries | Wet toner with good fixability |
| DE2946465A1 (de) * | 1979-11-17 | 1981-06-11 | Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen | Neue polymere, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur herstellung fotografischer emulsionen sowie fotografische materialien |
| JPS5858667B2 (ja) * | 1979-12-03 | 1983-12-26 | 株式会社リコー | 静電写真用液体現像剤 |
| JPS58150970A (ja) * | 1982-03-04 | 1983-09-07 | Ricoh Co Ltd | 静電写真用液体現像剤 |
-
1982
- 1982-08-28 DE DE19823232062 patent/DE3232062A1/de not_active Withdrawn
-
1983
- 1983-08-17 DE DE8383108097T patent/DE3373845D1/de not_active Expired
- 1983-08-17 EP EP83108097A patent/EP0102025B1/de not_active Expired
- 1983-08-23 US US06/525,625 patent/US4521505A/en not_active Expired - Fee Related
- 1983-08-23 JP JP58152606A patent/JPS5958441A/ja active Pending
- 1983-08-26 CA CA000435473A patent/CA1248390A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0102025A2 (de) | 1984-03-07 |
| JPS5958441A (ja) | 1984-04-04 |
| EP0102025A3 (en) | 1985-10-23 |
| EP0102025B1 (de) | 1987-09-23 |
| US4521505A (en) | 1985-06-04 |
| DE3373845D1 (en) | 1987-10-29 |
| CA1248390A (en) | 1989-01-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0102025B1 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE3650588T2 (de) | Elektrophotographischer Toner | |
| DE2936042C2 (de) | Elektrophotographischer Suspensionsentwickler | |
| DE3624209C2 (de) | ||
| DE2657326C3 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler | |
| DE2535363A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer nicht-waessrigen dispersion eines thermoplastischen harzes | |
| DE2502933C2 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler | |
| DE3046654A1 (de) | Fluessiger entwickler und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE3201720C2 (de) | Elektrophotographischer Suspensionsentwickler | |
| DE2600200C2 (de) | Elektrophotographischer Suspensionsentwickler | |
| EP0157269A1 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler | |
| DE3339662C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrofotografischen Suspensionsentwicklers und dessen Verwendung für die Herstellung von elektrofotografischen Druckformen | |
| DE2853608C2 (de) | ||
| DE3630838C2 (de) | ||
| DE3616047C2 (de) | ||
| EP0213568B1 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler | |
| DE69609176T2 (de) | Bindemittelharz, verfahren zu seiner herstellung und zusammensetzungen damit | |
| EP0168747B1 (de) | Elektrostatographischer Suspensionsentwickler und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3514867A1 (de) | Elektrostatografischer suspensionsentwickler und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE3787418T2 (de) | Kugelförmige Tonerteilchen. | |
| DE3701487A1 (de) | Elektrostatographischer suspensionsentwickler | |
| DE2036531A1 (de) | Verfahren zur Herstellung elektrostati scher Toner | |
| DE69029255T2 (de) | Entwickler für elektrostatische Elektrofotografie | |
| DE4447107A1 (de) | Pfropf-Mischpolymerisate und diese enthaltende farblose, transparente elektrophotographische Toner | |
| EP0127757B1 (de) | Unvernetzte, füllstoffhaltige Perlpolymerisate und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8130 | Withdrawal |