DE3231443A1 - Laserdiode - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG:
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Laserdiode.
Eine Laserdiode mit einem Doppel-Hetero-Aufbau entsprechend der Fig. 1 ist im Stand der Technik bekannt. Eine
solche Laserdiode besteht entsprechend der Fig. 1 aus einer aktiven GaAs-Schicht 2, die für Laserschwingungen in einem
Halbleitersubstrat 1 angeordnet ist, und aus einer Elektrode 3, die auf der Substratoberfläche angeordnet ist und %an
der ein Au-Draht 4 befestigt ist.
Gewöhnlich ist die oben erwähnte aktive Schicht 2 in der
Gestalt eines Bandes und mit einer Tiefe von etwa 2 um in
der Mitte eines Substrates 1 gebildet und von einer vergrabenen,
auf der Substratoberfläche befindlichen GaAlAs-Schicht 5 eingeschlossen, wie dd.es die Fig. 1 darstellt.
Um hierbei die Herstellung von Drahtverbindungen zu erleichtern, wird beim Stand der Technik das Befestigen des
Au-Drahtes 4 entsprechend der Fig. 1 in dem zentralen Teil der Substratoberfläche ausgeführt. Da aber ein Teil der
aktiven Schicht 2 sich genau unter der Verbindungsfläche befindet, besteht das Problem, daß durch den beim Verbinden
hervorgerufenen Druck die aktive GaAs-Schicht 2 oder
Ga1- Al As-Schi chte.n 6 (x bezeichnet hier den Mol-Anteil),
die sich uninitl elbar unter der Anschlußfläche oder an einer
darunt er] ieqenclen cirenzf lache, befinden, mechanisch bor.chä-
:rUO· Ζ·.:. 323Η43
-A-
digt werden, so daß die Lebensdauer drvr Laserdiode verschlechtert
wird.
Eine Methode zum Verhindern der erwähnten mechanischen Be-Schädigungen
sieht einen Aufbau vor, bei der äiο Laserdiode
an einer unteren Fassung 7 befestigt ist, so daß die Oberfläche, die näher zu der aktiven GaAs-Schicht 2 gelegen
ist, entsprechend der Fig. 2 unten liegt und bei der der Au-Draht 4 auf der Rückseite des Substrates und (mit
einem Abstand von etwa 98 pm) entfernt von der aktiven GaAs-Schicht 2 befestigt ist. Obgleich mit dieser Maßnahme
eine Verschlechterung der Lebensdauer der Laserdiode leicht reduziert wird, indem der thermische Widerstand in gewissem
Ausmaß verbessert wird, wird doch nichts daran geändert, daß der Au-Draht 4 mit der aktiven Schicht 2 derart verbunden
ist, daß eine Verschlechterung der Lebensdauer nicht vermieden werden kann, was aus einer mechanischen Beschädigung
der aktiven Schicht 2 herrührt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt deirin·, die-er-'
wähnten Schwierigkeiten zu beseitigen und eine Verschlechterung der Lebensdauer einer Laserdiode in großem Umfang zu
verhindern und eine Laserdiode zu schaffen, die genauer und wirkungsvoller ist.
Diese Aufgabe wird mit einer im Oberbegriff der. Patentanspruches
1 angegebenen Laserdiode gelöst, die c emäß der Erfindung
nach dem kennzeichnenden Teil des Pater.tanspruches 1 angegebenen Weise ausgestaltet ist.
Weitere, vorteilhaft Ausgestaltungen der Erfindung orgeben sich aus den Untcransprüchen.
Gemäß der Erfindung ist ein Aufbau vorgesehen, bei der die Lage der aktiven Schicht und die Lage der Verbindung gegen-
einander versetzt sind, d.h. bei der sich unter einem Drahtkügelchen
keine aktive Schicht befindet.
Mit dem insoweit beschriebenen Aufbau ist es möglich,eine
Laserdiode zu schaffen, deren aktive Schicht geringere mechanische Schäden aufweist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiole beschrieben und näher
erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen Querschnitte durch eine Laserdiode gemäß dem Stande der Technik,
Fig. 3A zeigt in einem Querschnitt den Aufbau einer •Laserdiode
nach einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 3B-' 7.&xq\. eine Draufsicht auf die gleiche Laserdiode,
. .
Fig. 4A zeigt in einem Querschnitt den Zustand, in dem die LaserdJode eingebettet 1st,
Fig. 4B zeigt eine entsprechende Draufsicht, 25
Fig. 5 ze·igt in einem Querschnitt den Aufbau einer Laserdiode
nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 6A bis 6C zeigen Teile der Verfahrensschritte für
den Wafer-Verfahrensschritt beim dem Herstellungsverfahren
einer Laserdiode gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 7 zeigt mit einer Kennlinie die Änderung der Lichtausgangsleistung
der Laserdiode in Abhängigkeit von der
Lebensdauerprüfung,
ΰ ■
Fig. 8 zeigt einen Querschnitt durch ein· weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
5
5
Die Fig. 3A zeigt schomatisch einen 'Querschnitt durch ein
erstes Ausführungsbeinpiel der Laserdiode gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem der Ort der Drahtverbindung bezüglich
einer Oberflächenelektrode 20 gegenüber dem Ort
der im Substrat zentral angeordneten aktiven Schicht 13 versetzt ist. Bei der Fig. 3A bezeichnet das Bezugszeichen
10 ein η-artiges GaAs-Substrat, das einen Hauptteil des Chip bildet, das Bezugszeichen 11 eine vergrabene, n-dotierte
GaAlAs-Schicht und das Bezugszeichen 12 eine p-artige vergrabene GaAlAs-Schicht. Dieses Gebiet, das von den anderen
Gebieten durch die vergrabenen Schichten 11 und 12 getrennt
ist, umfaßt die aktive GaAs-Schicht 13 mit einer Breite von 2 bis 3 um für Laseroszillationen, eine als optische
Führungsschicht dienende p-dotierte CaAlAs-Schicht 14, eine η-dotierte GaAlAu-Schicht 15, eine η-dotierte.GaAlAs- *
Schicht 16 und eine Zn-diffundierte Schicht 17. Das Bezugszeichen 18 bezeichnet eine Rückseitenelektrode aus einem
komplexen Film eines Metalles der Goldgruppe, das Bezugszeichen 19 einen Isolationsfilm und das Bozugszoichen 20
die Oberflächenelektrode aus einem komplexen Film eines Metalles der Goldgruppe. Der Laserdiodenchip 21 mit dem
insoweit beschriebenen Aufbau ist an einen Träger 23 mittels eines Lötmittels 22 befestigt, wobei die rückseitige Elektrode
18 nach unten liegt. Ein Au-Draht 26 mit einem Durchmesser von 25 um ist mittels Thermokompression an der Oberflächenelektrode 20 befestigt, wobei er der in Form eines
Bandes' durch den zentralen Teil des Chip verlaufenden
aktiven Schicht 13 ausweicht. Da der Verbindungsteil eine Breite W-. von etwa 90 pm besitzt, wohingegen der Chip 21
und die aktive Schicht 13 Breiten W1 bzw. W^ von 400 um
i / / ο . : \ .. γί 44 J
bzw. von 2 bis 3 um besitzen, kann der Bonding-Prozeß ausreichend
ausgeführt werden, während er von der am zentralen Teil des Chip angeordneten aktiven Schicht 13 ferngehalten
wird- Fig. 3B zeigt eine Draufsicht auf den insoweit beschriebenen Aufbau.
Sofern die :JteJIe der Verbindung gegenüber dem Chipzentrum
verschoben ist, ist es notwendig, ein relativ hartes Lötmittel wie z.B. ein PbSn-Lot als Lot 22 zum Verbinden der
rückseitigen Elektrode 18 des Substrates mit dem Träger
23 zu verwenden. Diese Notwendigkeit rührt daher, da die Präzision der Positionierung und der thermische Widerstand
gegenüber Störungen geschützt werden müssen, die daherrühren, daß der Chip 21 sich neigt (kippt), wenn während des
Verbindungsvorganges der Druck unregelmäßig auf den Chip ausgeübt wird. Demzufolge ist es möglich, eine Laserdiode
mit hoher Präzision und Wirksamkeit zu liefern.
Die FLg;' 4A und 4B zeigen einen schematischen Querschnitt
und eine Draufsicht auf eine Laserdiodenvorrichtung in eingekapseltem Zustand. In den Figuren bezeichnen das Bezugszeichon
21 den Laserdiodenchip, 23 den den Laserchip tragenden Träger, 26 den Golddraht, 2 5 einen zylindrischen, aus
einem Isolator bestehenden RahmGn, 27 einen als Anode dienenden Leiter, 29 eine Monitor-Faser, 24 ein als Kathode
dienendes leitendes Gehäuse, 28 ein mit einem eine Reflexion verhindernden filmbeschichtets Glasfenster. Um die
Laserdiode in Vorwärtsrichtung vorzuspannen, wird über den Träger 23 und das Lot 22 auf die rückseitige Elektrode 18
des Chip 21 eine negative Spannung eingeprägt, während das leitende Gehäuse 24 als Kathode dient. Auf der anderen
Seite ist der leitende Anodenanschluß (d.h. der Leiter) 27 an das Gehäuse 24 über einen Isolator 25 befestigt, jedoch
von diesem Gehäuse 24 elektrisch isoliert, und eine positive Spannung wird von der Anode 27 über den Draht 26
323 K43
auf die Oberflächenelektrode 20 des Cl}ip 21 eingeprägt.
Dci gemäß dom Aufbau der vorliegenden Erfindung die Verbindungsstelle
des Golddrahtes 26 von der aktiven Schicht ferngehalten ist, d.h. weil die aktive Schicht 13 nicht
unmittelbar unter dem Kügelchen des Drahtes 26 vorhanden ist, wird der beim Verbindungsvorgang entstehende Druck
nicht direkt auf die aktive Schicht 13 ausgeübt. Dementsprechend werden die aktive Schicht.13, die optischen
Leiterschichten 14 und 15 oder deren Grenzflächen davor geschützt, daß sie bei dem Verbindungsvorgang durch den
Druck mechanisch beschädigt werden, so daß demzufolge eine Verschlechterung der Lebensdauer in weitem Umfang vermieden
wird.
Da weiterhin ein relativ hartes Lot als Lot 22 verwendet wird, ist es möglich, eine Verschlechterung der Präzision
der Positionierung und des thermischen Widerstandes zu verhindern,' welche dadurch verursacht werden können, daß aufgrund
einer ungleichgowichtigen Ausübung des Druckes und des Umstandes, daß di<>
Verbindungsstelle nicht im zentralen Teil des Chip 21 angeordnet ist, der Chip 21 sich neigt.
Im folgenden wird ein zweites Ausführungsbeispiel einer Laserdiodenanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 6C beschrieben. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist aus der Beschreibung der eingekapselte
Zustand weggelassen, weil er dergleiche ist wie bei dem ersten, in den Fig. 4A und 4B dargestellten Ausführungsbeispiel.
Fig. 5 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine Laserdiode, sie entspricht der das erste Ausführungsbeispiel darstellenden
Fig. 3. Bei der Fig. 5 sind die gleichen Teile wie bei der Fig. 3 mit den gleichen Bezugszeichen versehen,
ihre Erläuterung wird weggelassen.
Das zweite Ausführungsbeispiel zeichnet sich durch den Umstand
aus, daß die aktive Schicht 13 an einer gegenüber dem
zentralen "Teil des Chip 21 entfernten Stelle angeordnet ist und daß die Verbindungsstelle des Golddrahtes 26 von der
erwähnten aktiven Schicht 13 entfernt gehalten ist, d.h. sich im zentralen Teil des Chip 21 befindet. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel wird der während des Verbindungsvorgangs für den Draht herrschende Druck auf den zentralen Teil des
Chip 21 ausgeübt. Da die aktive Schicht 13 von dem zentralen
Toil entfernt angeordnet is L, treten die oben erwähnten mechanischen Beschädigungen, die durch den Druck verursacht
werden könnten,^ nicht auf, so daß eine Verschlechterung der Lebensdauer der Laserd Lode weitgehend vermieden
wird. Da bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Verbindungsstelle im Zentrum angeordnet ist, wird der Chip
• 21 auch dann daran gehindert, sich zu neigen bzw. zu kippen, wenn ein relativ weiches Lot wie z.B. Indium als Lot 22 verwendet
wird.
Übrigens sehen die Chipabmessungen eine Breite W1 von 100 μη,
eine Dicke von 300 pn und eine Höhe von 100 ^m vor, während
die aktive Schicht 13 eine Breite W„ und höchstens 2 μτα besitzt,
so daß die Kenngrößen der Laserdiode nicht verändert werden, selbst wenn die Position der aktiven Schicht 13 bis
zu etwa 100 um gegenüber dem zentralen Teil des Chip versetzt ist, an den der Au-Draht 26 befestigt werden soll.
Die Fig. 6A bis 6C zeigen einen Teil für den Herstellungsprozeß einer Laserdiode gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Zunächst werden ohne Änderung des Herstellungsverfahrens
einer Laserdiode inJl einem vercjrabenen hotarocienon Aufbau
/•I·· UO · = :=..:: 323 H43
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung entsprechend
der Fig. 5 folgernde Verfahrensschritte aufgeführt:
(1) Vier epitaxiale Schichten 16, 15, 13 und 14 werden
nacheinander auf einem η-dotierten GaAs-Substrat (oder einem Wafer) gebildet.
(2) Die mit den vergrabenen Schichten 11 und 12 zu versehenden
Gebiete werden selektiv mit einem chemischen Ätzverfahren entfernt.
(3) Die vergrabenen Schichten 11. und 12 werden durch Epitaxialwachstum
gebildet,
(4) Eine Zn-Ampulle wird diffundiert, und
(5) die Oberflächen- und die Rückseitenelektroden werden sodann gebildet, so daß1 die Laserdiode vervollständig wird.
Die in der Fig. 6A schraffierten Teile 31 zeigen die Lagen
der aktiven Schicht 13 an. In diesem Zustand ist der Wafer 33 an einer weichen Platte 32 befestigt und wird von der
Wafer-Seite zur Bildung von Spaltflächen 34 gespalten, die die Laufrichtung der aktiven Schichten im rechten Winkel
durchsetzen. Die Fig. 6A zeigt einen Zustand., bei dem der mit den erwähnten Laserdioden versehene Wafer gespalten
ist.
Sodann werden entlang den Laufrichtunqen der aktiven Schichten 31 entsprechend den strichpunktierten Linicm 35 der
Fig. 6B Zerteilungsvorgänge vorgenommen. Hierbei sind die aktiven Schichten 31 entfernt von den zwischen den Zerteilungslinien
35 liegenden Zentren angeordnet- Die Fig. 6C zeigt schematisch einen Querschnitt entlang der Linie
A-A der Dig. 6B. Danach werden die Chips 33 von der Platte 32 abgelöst und voneinander getrennt, und die erwähnten
Spaltflächen der Chips 33 werden einer Passivation mit SiO2 oder einem ähnlichen Material mittels eines Sputter-Prozesses
unterworfen, um die Laserdiodenelemente weiter zu vervollständigen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es damit möglich, einen in Fig. 5 dargestellten Laserdiodenchip zu liefern, indem
bloß die Positionen der Zerschnoidungsvorgänge verschoben werden und ohne daß der aus dem Stand der Technik bekannte
Herste:llurigsprozeß der Laserdiode verändert wird.
Gemäß dem insoweit beschriebenen Ausführungsbeispiel wird
die Lebensdauer der Laserdiode bemerkenswert verbessert.
Die Fig. 7 stellt die Testergebnisse für die Lebensdauer einer Laserdiode gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Wenn
die Screening-Tests (d.h. die Tests für einen kontinuierlichen Betrieb bei hoher Temperatur über 20 Stunden) der jeweiligen
Laserdiodenvorrichtungen nach dem Bonding-Vorgang ausgelührt werden, so ist bei 2 bis 3 % der gemäß dem
Stand der Technik ausgestalteten Vorrichtungen die Lichtausgangsleistung
aufgrund von mechanischen Beschädigungen ■ abrupt verschlechtert, wie dies durch die Kurve B in der
Fig. 7 angedeutet ist.' Demgegenüber zeigen die meisten, gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestalteten Laserdi'odenvorrichtungen
Lichtausgangsleistungen, die durch die Kurve A in derFig. 7 gegeben sind, und nur wenig von ihnen sind
abrupt vorschlochtert. Dies erkLärt sich daraus, daß es
möglich ist, den Ort der aktiven Schicht und den Ort der Drahtverbindung gegeneinander zu verschieben und zu verhindern,
daß die aktive Schicht oder ähnliche Schichten mechanisch durch den beim Verbindungsvorgang auftretenden
Druck beschädigt werden.
Da weiterhin während des Verbindungsvorganges die Verbindungsstelle
im Chipzentrum angeordnet ist, wird die Kraft im Mittel auf den ganzen Aufbau des Chip übertragen. Demzufolcfe
wird verhindert, daß der Chip 21 sich neigt, wodurch Veaschlechterungen des thormischen Widerstandes und
der Präzision der Positionierung ausgeschaltet werden.
■·«:·-: I·:":· ": ·* 323 14A3
Übrigens könnon al.ηIiehe Effekte selbst dann er/.ielt werden,
wenn In, Au, Sn oder ähnliche Materialien .ils Lot in
der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden.
Da weiterhin weder eine mechanische Beschädigung noch eine Neigung des Chip auftritt, kann die bei dem Verbindungsvorgang
herrschende Last vergrößert werden. Demzufolge kann die Verbindung eines Au-Drahtes in ihrer Zuverlässigkeit
verbessert werden. Auf der anderen Seite kann die Zeitdauer für den Verbindungsvorgang abgekürzt werden, so daß die
Bearbeitbarkeit verbessert wird.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die bislang beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann
in verschiedener Weise abgeändert werden.
Die Fig. 8 zeigt eine Abwandlung einer Laserdiod-e mit einem
vergrabenen Heteroaufbau, bei dem das zweite Am;führungsbeispiel
so modifiziert ist, daß der. Laserdiodenchip uragekehrt auf dem Träger befestigt ist. Bei dieser Abwand·"
lung ist ebenfalls die Position der aktiven Schicht 13 gegenüber dem zentralen Teil des Chip 21 in einem solchen
Umfang versetzt, wie dies- durch die Charakteristika ermöglicht ist und der Golddraht 26 ist an den zentralen Teil
5 des Chip 21 befestigt. Daher treten bei dieser Abwandlung die gleichen günstigen Effekte auf wie bei dem
voranbeschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel.
Claims (4)
- 3!ΪΟΌ.::! 323 Η43STREHL SCHUBEL-HOPF SCHULZWIDKNMAYERvSTRASSIi 17, D-HOOOMUNCHICN 22HITACIiI, LTD.DEA-21 750 24. August 1982LASERDIODEPATENTANSPRÜCHEπ.) L£iserdiode mit einer aktiven Schicht (13) für Laseroszillationen, die in'einem Tex L des Halbleitersubstrates (10) angeordnet ist, und mit einem Anschlußdraht (26), der an einer auf dem Substrat (10) gebildeten Elektrode (20) befestigt ist, dadurch1 gekennzeichnet , daß die Verbindungsstelle des Anschlußdrahtes (26) von der aktiven Schicht (13) angeordnetist.
- 2. LaserdJode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die aktive Schicht (13) entfernt von d«;m Zentrum des Substrates angeordnet ist und daß die Drahtverbindungsstelle seitlich von der aktiven Schicht (13) angeordnet ist.
- 3. Laserdiode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Drahtanschlußstelle im Zentrum des Substrates (10) oder in dessen Nachbarschaft angeordnet ist.:Τ·ϋΟΌ.:: 323ΗΑ3
- 4. Laserdiode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Drahverbxndungsvorgang mit einem Thermokompressionsverbindungsverfahren ausgeführt wird.
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| DE3329107A1 (de) * | 1983-08-11 | 1985-02-21 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Laserdiode mit homogenisierter mechanischer spannung und/oder waermeableitung |
| EP0158475A3 (en) * | 1984-03-27 | 1987-09-16 | Nec Corporation | Semiconductor laser apparatus with isolator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2511810B1 (fr) | 1986-01-24 |
| HK45786A (en) | 1986-06-27 |
| IT8222892A0 (it) | 1982-08-18 |
| FR2511810A1 (fr) | 1983-02-25 |
| IT1153715B (it) | 1987-01-14 |
| IT8222892A1 (it) | 1984-02-18 |
| JPS5833885A (ja) | 1983-02-28 |
| GB2105100A (en) | 1983-03-16 |
| GB2105100B (en) | 1985-06-12 |
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