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DE3230869C2 - Verfahren zur Herstellung von 3-Exo- methylen-cephalosporansäurederivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-Exo- methylen-cephalosporansäurederivaten

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DE3230869C2
DE3230869C2 DE3230869A DE3230869A DE3230869C2 DE 3230869 C2 DE3230869 C2 DE 3230869C2 DE 3230869 A DE3230869 A DE 3230869A DE 3230869 A DE3230869 A DE 3230869A DE 3230869 C2 DE3230869 C2 DE 3230869C2
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DE
Germany
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general formula
acid
compound
exo
methylene
Prior art date
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DE3230869A
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Junzo Nokami
Norio Tokushima Saito
Michio Okayama Sasaoka
Takashi Okayama Shiroi
Hideo Tanaka
Sigeru Torii
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Otsuka Kagaku Yakuhin KK
Original Assignee
Otsuka Kagaku Yakuhin KK
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 3-Exo-methylencephalosporansäurederivaten der allgemeinen Formel (III) (Formel 1) worin R ↑1 für einen Aralkylrest oder Aryloxymethylrest, die gegebenenfalls am aromatischen Ring substituiert sein können, steht, und R ↑2 für eine Carboxylschutzgruppe steht, wobei man eine Verbindung der allgemeinen Formel (II) (Formel 2) in der R ↑1 und R ↑2 die angegebenen Bedeutungen haben, einer Zyklisierungsreaktion in einem sauren, wasserhaltigen Lösungsmittel unterwirft.

Description

COOR2
30
worin R1 und R2 die oben angegebenen Bedeutungen haben, in einem sauren. Wasser enthaltenden Lösungsmittel bei —10 bis 500C zyklisiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rest R2 für Methyl, Ethyl, n-Butyl, tert.-ButyI,Trichlorethyl, Benzyl, Diphenylmethyl.Tri-phenylmethyl, p-Nitro-phenylmethyl, p-Methoxy-phenylmethyi oder o-Methoxy-phenylmethyl oder für Phenyl, das gegebenenfalls mit einer Nitrogruppe, Halogen, einer niedrigen Alkoxygruppe oder einer niedrigen Alkylgruppe am Benzolring substituiert ist, steht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel Methanol oder ein Gemisch aus Methanol und Methylenchlorid ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die saure, wäßrige Lösung aus einer wäßrigen Salzsäurelösung besteh L
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 3-Exo-methylen-cepha!osporansäurederivaten (3-Exo-methy!en-cephamderivaten)der allgemeinen Formel(III)
O R1CNH
55
(III)
worin R1 für Benzyl, p-Chlorbenzyl, Phenoxymethyl, p-Chlorphenoxymethyl oder p-Methoxy-phenoxymethyl steht, und R2 für eine übliche Carboxylschutzgruppe steht.
Das 3-Exo-methylencephalosporansäurederivat der allgemeinen Formel (III) gemäß der Erfindung ist ein Zwischenprodukt für die Herstellung von Cephalosporinverbindungen der allgemeinen Formel (A):
65
YNH
COOR
worin X für Acetoxy, Y für «-Amino-benzyl-carbonyl, und R für ein Wasserstoffatom, Natrium oder Kalium steht Die Verbindungen der allgemeinen Formel (A) sind antibakteriell wirksam, und diese Verbindungen können aus erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (HI) nach dem nachfolgend angegebenen Schema hergestellt werden:
R1CNH
COOR2
YNH
(A)
COOR
30
worin R1, R2, R, X und Y die angegebenen Bedeutungen haben.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (III) können auch aus der Verbindung der allgemeinen Formel (I)
(O
40
45
COOR2
in der R1 und R2 die oben angegebenen Bedeutungen haben, unter Verwendung von Silberperchlorat hergestellt werden (vgl. Heterocycles, 10,99 (1978). :
Es ist wesentlich bei dem bekannten Verfahren, daß das relativ teure Silberperchlorat in stöchiometrischen Mengen verwendet wird. Das Silberperchlorat verlangt eine vorsichtige Handhabung, da es nicht ohne weiteres zugänglich ist, insbesondere nicht in großen Mengen hergestellt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel (III) zur Verfugung zu stellen, ohne Verwendung von teuren Reaktionsmitteln, die eine vorsichtige Handhabung notwendig machen. Dabei soll die Verbindung der allgemeinen Formel (III) trotzdem nach einem einfachen Verfahren in hohen Ausbeuten herstellbar sein.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren der eingangs angegebenen Art, das gekennzeichnet ist durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das 3-Exo-methylen-cephamderivat der allgemeinen Formel (111) in hoher Ausbeute erhalten. Die als Ausgangsmaterial verwendete Verbindung der allgemeinen Formel (I) ist bekannt und kann durch elektrolytische Chlorierung eines Thiazolinoazetidinonderivats der allgemeinen Formel
(IV)
60
3Z. OK) ÖO»
R1
ν s αν)
O=I N
COOR2
worin R1 und R2 die angegebenen Bedeutungen haben, hergestellt werden. Die Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) können hergestellt werden aus Penicillin G oder V oder ähnlichen Verbindungen mittels eines üblichen Verfahrens (R. D. G. Cooper und F. L. Jose, J. Am. Chem. Soc 92,2575 (1972)). Die obige elektroiytische Chlorierung ist beschrieben in der japanischen Of f enlegungsschrif 159 896/1982). Bei diesem Verfahren wird eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) in hoher Ausbeute in bequemer Weise hergestellt Diese Verbindung der allgemeinen Formel (I) kann in hoher Ausbeute durch die Elektrolyse einer Verbindung der allgemeinen Formel (IV) in einem Gemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines Chlorsalzes der Formel MX', worin M für ein Alkalimetall, Erdalkalimetall/2, Ammonium oder quartärem Ammonium und X' für Chlor steht, oder in Salzsäure bei einer.Stromdichte von 5 bis 500 mA/cm2 bei —20 bis 1000C, bis eine elektrische Ladung von 2 bis 50 F pro Mol der Verbindung der allgemeinen Formel (IV) durch die Lösung geht, hergestellt werden.
Der Rest R1 in der Verbindung der allgemeinem Forme! (I) ist Benzyi, p-Chiorbenzyi, Fhenoxymethyi, p-Chlorphenoxymethyl.p-Methoxy-phenoxymethyl.
Der Rest R2 ist eine Carboxylschutzgrcppe der üblichen Art Geeignete Schutzgruppen für R2 sind zum Beispiel Methyl, Ethyl, η-Butyl, tert-Butyi, Trichlorethyl und ähnliche Alkylgruppen; Benzyl, Diphenylmethyl, Triphenylmethyl, p-Nitrophenylmethyl, p-Methoxyphenylmethy'.o-Methoxyphenylmethyl und ähnlich substituierte Aralkylgruppen, oder eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls substituiert sein kann mit einer Nitrogruppe, einem Halogenatom, einer niedrigen Alkylgruppe oder einer niedrigen Alkoxygruppe am Benzoiring, z. B.
Ci -C5-Alkyl bzw. Alkoxy.
Zweckmäßigerweise wird die Verbindung der allgemeinen Formel (I) in einem Keton-Löiungsmittel mit einem Alkalimetalljodid umgesetzt, wobei vorzugsweise als Lösungsmittel Aceton, Methylethylketon oder ein ähnliches niedriges Keton verwendet wird.
Als Alkalimetalljodid wird vorzugsweise Natriumjodid, Kaliumjodid oder ein ähnliches Jodid verwendet, wobei das Jodid vorzugsweise in einer Menge von wenigstens 1 Mol, insbesondere etwa 1 bis 2 Mol pro Mol der Verbindung der Formel (I) eingesetzt wird. Die Limsetzung erfolgt vorzugsweise über einen Zeitraum von 30 min bis 5 h bei einer Temperatur zwischen Raumtemperatur und Siedetemperatur des Lösungsmittels.
Bei der obigen Umsetzung wird eine Verbindung der allgemeinen Formel (II), nämlich das Jodid erhalten. Obwohl die Verbindung der allgemeinen Formel (II) sehr leicht aus dem Reaktionssystem abgetrennt und gereinigt werden kann, wird die Verbindung der allgemeinen Formel (II) üblicherweise in die nachfolgende Umsetzung ohne Isolierung eingesetzt, das heißt nach vorheriger Entfernung des Lösungsmittels.
Die so hergestellte Verbindung der allgemeinen Formel (II) oder das Reaktionsgemisch enthaltend die Verbindung der allgemeinen Formel (II) (nach der Entfernung des Lösungsmittels) wird mit einein sauren, wasserhaltigen Lösungsmittel gemischt und dabei erfolgt die Zyklisierung. Das saure, wasserhaltige Lösungsmittel enthält ein geeignetes organisches Lösungsmittel und eine wäßrige Lösung einer Säure. Als organisches Lösungsmittel sind z. B. Alkohole, halogenierte Kohlenwasserstoffe, Äther, Carbonsäureester, Nitrile und/oder Ketone geeignet, insbesondere Methanol, Ethanol, Isopropanol, n-Butylalkohol, tert-Butylalkohol und ähnliche Alkohole mit 1 bis 4 C-Atomen, Kohlenstofftetracblorid, Methylenchlorid, Chloroform, 1,2-Dichlorethan und ähnliche halogenierte Kohlenwasserstoffe mit 1 bis 5 C-Atomen; Diethyläther, Dioxan. Tetrahydrofuran und
so ähnliche Äther; Methylacetat, Ethylacetat, Mtthylformiat und ähnliche nL irige Alkylester von niedrigen Carbonsäuren; Acetonitril, Butyronitril und ähnliche Alkylnitrile; Aceton Methylethylketon und ähnliche niedrige Ketone. Das bevorzugte Lösungsmittel ist Methanol oder ein Gemisch aus Methanol und Methylenchlorid. Die Menge des organischen Lösungsmittels liegt im allgemeinen bei etwa 04 bis 1000 Gew.-teile, insbesondere 1 bis 200 Gew.-leile pro Gew.-teil der Verbindung der allgemeinen Formel (II).
Geeignete wäßrige, saure Lösungen sind zum Beispiel v-'äO: gc Lösungen von p-Toluolsulfonsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Trifluoressigsäure, Trichloressigüäure, Trifluormethansulfonsäure und ähnliche organische Säuren; Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Perchlorsäure ^»ld ähnliche anorganisch« Säuren. Besonders bevorzugt ist die wäßrige Lösung der Salzsäure. Die sauren, wäßrigen Lösungen enthalten die Säure im allgemeinen in einer Konzentration von etwa 1 bis 70Gew.-%, vorzugsweise etwa 1,5 bis 50Gew.-%. Die sauren, wäßrigen Lösungen werden :n einer Menge verwendet, daß die Säure wenigstens in einer Menge von etwa 1 Mol, vorzugsweise etwa 1,2 bis 10 Mol, pro Mol Verbindung der allgemeinen Formel (II), vorliegt
Die Zyklisierungsreaktion gemäß der Erfindung wird in einfacher Weise dadurch durchgeführt, daß man die Verbindung der allgemeinen Formel (II) in Kontakt bringt mit der sauren, wasserhaltigen Lösung. Die Reaktionszeit beträgt bei etwa — 10°C und 500C etwa 10 min bis 20 h, insbesondere etwa 1 bis 15 h.
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte 3-Exo-methylencephamderivat der allgemeinen Formel (III) kann nach üblichen Verfahren gereinigt werden, zum Beispiel durch Säulenchromatographie oder durch UmkristaUisation.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
Beispiel I
Methylester der S-Exo-methylen^-phenylacetamido-cephalosporansäure
82,0 mg des Methylesters der 2-(3-Benzyl-7-oxo-4-thia-2,6-diazabicyclo-[3,2,0]-hept-2-en-6-yl)-3-chlormethyl-3-butensäure und 38,7 mg Natriumjodid wurden in 1 ml Aceton gelöst. Dann wurde die Lösung für 3 h am Rückfluß erwärmt. Die Reaktionsmischung wurde stehengelassen, bis sie sich auf Raumtemperatur abgekühlt hatte. Danach wurde das Aceton unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand in 0,5 ml Methylenchlorid und 1,5 ml Methanol gelöst. Zu der Lösung wurden 0,4 ml einer 5%igen wäßrigen Salzsäurelösung ίο gegeben. Die Mischung wurde für 8 h bei Raumtemperatur gerührt, und dann wurden 3 ml Wasser zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Die erhaltene Mischung wurde dreimal mit 5 ml Methylenchlorid extrahiert. Der Extrakt wurde zweimal mit 3 ml einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen, getrocknet über wasserfreiem Natriumsulfat, und dann eingeengt. Es wurden 77,6 mg eines Rohprodukts erhalten, die über eine Silicagelsäuie chromatographiert wurden unter Verwendung einer Mischung von Benzol-ethylacetat 5 :1. Es wurden 66,8 mg des Methylesters der S-Exo-methylen^-phenylacetamido-cephalosporansäure erhalten (Ausbeute: 85%). Die so erhaltene Verbindung wies die folgenden Eigenschaften auf:
IR(CHCl3):
3390,1770,1744,1678,1506,1322,1260,920,836 cm -'
NMR(CDCl3):
όppm = 3.17 and 3.61 (ABq. I = 14.4 Hz, 2 H),
3.60(s,2H),3.74(s,3H),
5.05(s,I H), 5.18 (bs, 2 H),
5.35 (d, J = 4.2Hz, 1 H), 5.62 (dd, J = 9.6 Hz, j = 4.2 Hz, I H),
6.43 (d, J = 9.6 Hz,! H), 7.28 (s, 5 H)
B e i s ρ i e 1 2
Benzylester der 3-Exo-methylen-7-p-chlorphenoxy-acetamido-cephalosporansäure
62,7 mg des Benzylesters der 2-(3-p-Chlorphenoxymethyl-7-oxo-4-thia-2,6-diazabiciyclo-[3,2,0]-hept-2-en-6-yl)-3-chlormethyl-3-butensäure und 22,6 mg Natriumjodid wurden in 1 ml Aceton gelöst. Die Lösung wurde für 3 h am Rückfluß erwärmt, und dann wurde das Aceton abdestilliert. Der Rückstand wurde in 0,5 ml Methyienchiorid und 1,5 rnl Methane! gelöst. Zu der Lösung würden dann 0,4 rn! einer 5%igen wäßrigen Saizsäurclösung gegeben, und danach wurde die Mischung bei Raumtemperatur für 3,5 h gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 beschrieben behandelt, und dabei wurden 47,6 mg des Benzylesters der S-Exo-methylen^-p-chlorphenoxyacetamido-cephalosporansäure erhalten. (Ausbeute: 79%). Die Verbindung wurde identifiziert über die folgenden Daten:
NMR(CDCI3):
rfppm = 3.20 and 3.60 (ABq, J = 14.4 Hz, 2 H), 4.49 (s, 2 H), 5.17(s, 2 H),
5.17-5.25 (m, 3 H),
5.42 (d, J = 42 Hz, IH),
5.70 (dd, J = 9.6 Hz1J = 4.2 Hz, 1 H),
6.85 and 7.24 (two d, 4 H), 734 (s, 5 H), 7.40 (d, J = 9.6 Hz, 1 H)
Beispiel 3
Methylester der 3-Exo-methyIen-7-phenyIacetamidocephalosporansäure
(1) 376 mg des Methylesters der 2-{3-BenzyI-7-oxo-4-thia-2,6-diazabicyclo-[3^,0j-hept-2-en-6-yl)-3-chlormethyl-3-butensäure und 230 mg Natriumjodid wurden in 10 ml Aceton gelöst Die Lösung wurde für 3 h am Rückfluß erwärmt, und dann ließ man die Reaktionsmischung stehen, bis sie sich auf Raumtemperatur abgekühlt hatte. Danach wurden 5 ml Wasser hinzugefügt Die Reaktionsmischung wurde dann mit 20 ml Ethylacetat extrahiert, und der Extrakt wurde mit 3 ml einer 5%igen Lösung von Natriumsulfit und mit 3 ml einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und dann eingeengt Der Rückstand wurde über eine Silicagelsäule chromatographiert unter Verwendung einer Mischung von Hexan-ethy'acetat im Verhältnis von 4:1. Es wurden 444 mg des Methylesters der 2^3-Benzy!-7-oxo-4-thia-24-diazabicyclo-[3,2,0]-hept-2-en-6-yl)-3-jodmethyl-3-butensäure erhalten (Ausbeute:θ4%). Die erhaltene Verbindung wurde identifiziert durch die folgenden Daten:
IR(CHCI3):
1774,1744,1615,1602 cm-'
NMR(CDCIj):
(J ppm = 3.62(bs,2H).3.74(s,3H),
3.87 (bs, 2 H),
5.04,5.21 and 5.45 (3 s, 3 H),
5.91(bs,2H).7.27(s,5H)
(2) 59,4 mg des Methylesters der 2-(3-Benzyi-7-oxo-4-thia-2,6-diazabicyclo-[3,2,0]-hept-2-en-6-yl)-3-jodmethyl-3-butensäure wurden in 0,5 ml Methylenchlorid und 0,5 ml Methanol gelöst. Zu der Lösung wurden dann 0,2 ml einer 5%igen wäßrigen Salzsäurelösung gegeben. Die Mischung wurde für 15 h bei Raumtemperatur gerührt, und dann wurden 2 ml Wasser /u der Reaktionsmischung hinzugefügt. Die Reaktionsmischung wurde danach mit Ethylacetat extrahiert. Der Extrakt wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 beschrieben gereinigt, wobei 39,21 mg des Methylesters der 3-Exo-methylen-7-phenylacetamido-cephalosporansäure erhalten wurden (Ausbeute: 87%). Die so erhaltene Verbindung wies die gleichen physiko-chemischen Eigenschaften wie die der Verbindung gemäß Beispiel 1 auf.
Beispiele 4 — 11
In diesen Beispielen wurden die entsprechenden Veiuindtingen in der gleichen Weise w·
-- - Beispiel 3 (2)
hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß die Lösungsmittel und Säuren und Reaktionstemperaturen wie in Tabelle I angegeben verwendet wurden. Die so hergestellten Verbindungen wiesen die gleichen Eigenschaften auf wie die gemäß Beispiel 3 (2).
Tabelle I Beispiel
Ausgangsmiiterial
(mg)
Lösungsmittel
(ml)
Säure (ml)
Zeit
(h)
79.6 Aceton (I)
CH2Cb
70.5 Aceton (2)
47.2 CH1OH(I)
51.9 CH1OH(I)
52.8 CH1OH(I)
44.6 CH1OH(I)
39.4 CH1OH(I)
89.3 CH1OH(I)
*) p-TsOH = p-Toluolsulfonsäure.
5% HCI (0.2)
5% HCl (0.2)
30% HCIO4
(0.2)
1 NH-SO.,
(0.2)
40% p-TsOH*)
(0.1)
5% HCI
(0.2)
5% HCI
(0.2)
5% HCI
(0.2)
Ausbeute mg(%)
41.2 (67) 39.3 (72) 27.4 (75) 28.8 (72) 282 (70) 30.5 (89) 28.0 (91) 57.5 (85)
B c i s ρ i e I 12
Methylester der 3-Exo-mcthylen-7-phenoxyacetamido-cephalosporansäurc
55 Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt unter Verwendung von 85,7 mg Methylester der 2-(3-Phenoxymethyl-7-oxo-4-thia-2,6-diazabicyclo-[3^,0]-hept-2-en-6-yl)-3-chlormethyl-3-butensäure. Es wurden 69,3 mg des Methylesters der 3-Exo-methylen-7-phenoxyacetamido-cephalosporansäure erhalten (Ausbeute: 85%). Die Verbindung wurde identifiziert durch die folgenden physiko-chemischen Eigenschaften:
IR(CHCl3):
3340,1773,1745,1678 cm-1
NMR(CDCI3):
<ippm = 3.17 (d,J = 14.4 Hz, 1 H),
3.63 (d, J = 14.4 Hz, 1 H), 3.72 (s, 3 H),
4.47 (s. 2 H), 5.08-5.23 (m, 3 H),
538{d,I =4.2 Hz. 1 H),
6.70-7.20 (m, 6 H)
Beispiel 13
Benzylester der 3-Exo-methylen-7-phenoxyacetamido-cephalosporansäure
. I 5
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiedejholt unter Verwendung von 102,8 mg des Benzyiesters der
2-(3-Phenoxyme'.hyl-7-oxo-4-thia-2,6-diazabicyclo-[3,2,0]-hept-2-en-6-yl)-3-chlorir!ethyl-3-butensäure. Es wur-
.;[ den 86,7 mg des Methylesters der S-Exo-methylen^-phenoxyacetamido-cephalosporansäure erhalten (Ausbeu-
1!: te: 88%). Die so erhaltene Verbindung wurde identifiziert durch die folgenden physikochemischen Eigenschaf-
SU; ten: io
φ IR(CHCl3):
f; 3395,1772,1746,1675 cm-1
;·, NMR(CDCl3):
Ϊα rfppm = 3.21 (d,J = 14.4Hz, 1 H), 15
§ 3.69(d,J = 14.4 Hz. 1 H),4.50(s,2 H),
5.13 (s, 2 H), 5.13-5.23 (m, 3 H).
5.38 (d, J = 4.2Hz),
5.68 (dd, J = 4.2,9.6 Hz), 7.30 (s, 5 H),
5.75-7.50 (m, 5 H), 20
7.55 (d, J = 9.6Hz, 1 H)

Claims (1)

10 Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von S-Exo-methylen-cephalosporarisäurederivaten der allgemeinen Formel (III)
(IH)
15
worin R1 für Benzyl, p-Chlorbenzyl, Phenoxymethyl, p-Chlorphenoxymethyl oder p-Methoxy-phenoxymethyl steht,, und R2 für eine übliche Carboxylschutzgruppe steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel (H)
S
R1
ι
N
λ
N
O=
20 25
DE3230869A 1981-08-20 1982-08-19 Verfahren zur Herstellung von 3-Exo- methylen-cephalosporansäurederivaten Expired DE3230869C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE3230869A1 DE3230869A1 (de) 1983-03-10
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