DE3230382C2 - - Google Patents
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- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C29/00—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
- E21C29/02—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by means on the machine exerting a thrust against fixed supports
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Description
Die Erfindung betrifft eine an einem Strebförderer od. dgl.
angeordnete Zahnstange für den Vorschub einer Gewinnungs
maschine, insbesondere einer Walzenschrämmaschine, ent
sprechend der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ange
gebenen Art.
Es ist bekannt, für den Vorschub einer über dem Strebför
derer laufenden Walzenschrämmaschine eine Zahnstange mit
Triebstockverzahnung am Strebförderer anzubauen, die aus
einzelnen Zahnstangenabschnitten besteht, die mit den Rin
nenschüssen des Strebförderers über horizontale Verbin
dungsbolzen so verbunden werden, daß sie die erforderli
chen horizontalen und vertikalen Abknickbewegungen der
Rinnenschüsse nicht behindern. Bei solchen Triebstockan
ordnungen besteht das Problem, an den Stoßstellen der
Zahnstangenabschnitte übermäßig große Teilungsfehler der
Triebstockverzahnung, die durch die Abknickbewegungen
der Rinnenschüsse hervorgerufen werden, zu vermeiden,
ohne gleichzeitig aber die Abknickbewegungen der Rinnen
schüsse unerwünscht einzuschränken. Die vertikalen Ab
knickbewegungen der Rinnenschüsse sind bekanntlich für die
Anpassung des Strebförderers an den Liegendverlauf erfor
derlich, während die horizontalen Winkelbewegungen der Rin
nenschüsse im Hinblick auf das abschnittsweise Rücken des
Förderers notwendig sind. Die Abknickbarkeit der Rinnenschüs
se in der Vertikalebene soll im allgemeinen größer sein als
in der Horizontalebene.
Auf der DE-PS 25 30 754 ist es bekannt, die Zahnstangenab
schnitte so anzuordnen, daß sie die Stoßstellen der Rinnen
schüsse um ihre halbe Länge überbrücken. Mit dieser Maßnah
me läßt sich eine Verringerung der Abknickwinkel der Rin
nenschüsse an den Stoßstellen der Zahnstangenabschnitte und
damit eine Verminderung der Teilungsfehler der Triebstock
verzahnung an den Stoßstellen erreichen. Die Zahnstangenab
schnitte haben dabei eine Länge, die entweder gleich der
Rinnenschußlänge oder kleiner als diese ist.
Bei einer aus der DE-PS 26 46 291 bekannt gewordenen Wei
terentwicklung der vorgenannten Triebstockanordnung hat
man vorgesehen, die Zahnstangenabschnitte über Bolzen-
Langlochverbindungen begrenzt längsbeweglich am Strebför
derer anzuordnen und die Stirnenden der Zahnstangenab
schnitte gewölbt bzw. gemuldet so auszubilden, daß sich
die Zahnstangenabschnitte an diesen Stirnflächen gelenkig
gegeneinander abstützen können. Damit soll erreicht werden,
daß bei hinreichender Abwinkelbarkeit der Rinnenschüsse
in der Vertikal- und Horizontalebene das kleinste Tei
lungsmaß der Zahnstangenabschnitte an ihren Stoßstellen
selbst bei bogenförmigem Verlauf des Strebförderers und
bei vertikalen Abknickungen desselben nicht soweit unter
schritten wird, daß das angetriebene Zahnrad der Schräm
maschine an den Zahnstangenstoßstellen keine Lücke
mehr zwischen den Triebstöcken für den Zahneingriff fin
det.
Weiterhin ist es aus der DE-OS 27 21 867 bekannt, die
Zahnstangenabschnitte in wechselnder Folge mittels
horizontaler Verbindungsbolzen einmal starr und zum
anderen mit Bewegungsspiel in ihrer Längsrichtung
an mit den Rinnenschüssen des Förderers verbundenen
Haltern anzuschließen, die demgemäß jeweils mit einem
Rundloch und einem Langloch für die Verbindungsbolzen
versehen sind. Mit dieser Triebstockverlagerung wird
der Zweck verfolgt, die aus den horizontalen Verbindungs
bolzen bestehenden Verbindungsorgane der Zahnstangenab
schnitte vor Belastungen zu schützen, die durch die
Abwinkelung der Rinnenschüsse der Vertikal- und Hori
zontalebene verursacht werden.
Schließlich ist aus der DE-OS 27 09 111 eine Triebstock
anordnung der gattungsgemäßen Art bekannt, bei der die
an den Zahnstangenabschnitten unterseitig und mittig an
geordneten vertikalen Kupplungsbolzen spielfrei in die
Bohrung eines Gelenkstücks einfassen, das z. B. an einem
Hebel horizontal schwenkbar gelagert ist, wodurch ein
Kardangelenk gebildet wird. Der Hebel ist an seinem an
deren Ende mittels senkrecht zueinander stehender Bol
zen kardangelenkig an dem mit den Rinnenschüssen des
Förderers verbundenen Triebstockträger gelagert. Anstelle
der Kardangelenke können auch Kugelgelenke vorgesehen
werden. Triebstockanordnungen dieser Art erfordern
einen erheblichen Bau- und Montageaufwand und sind we
gen ihres komplexen Aufbaus auch verhältnismäßig störungs
anfällig.
Aufgabe der Erfindung ist es, die gattungsgemäße Trieb
stockanordnung so auszugestalten, daß sich ein verein
fachter Gesamtaufbau und auch eine einfache Montage er
gibt, dennoch aber die Zahnstangenabschnitte eine im Hinblick
auf die erforderliche vertikale und horizontale Abknick
barkeit der Rinnenschüsse große Relativbeweglichkeit
aufweisen, ohne daß aber die Teilungsfehler an den
Übergangsstellen (Stoßstellen) zwischen den Zahnstangen
abschnitten unzulässig groß werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Mit der erfindungsgemäßen Gestaltung der Triebstock
anordnung ergibt sich eine im Aufbau und auch in der
Montage erheblich vereinfachte Verlagerung der den
Triebstock bildenden Zahnstangenabschnitte, wobei auf
wendige Kardan- oder Kugelgelenke vermieden werden
können. Die Zahnstangenabschnitte werden ohne die Ver
wendung von Gelenkhebelsystemen u. dgl. an den am För
derer angeordneten Tragleisten angeschlossen, die mit
entsprechenden Öffnungen für den Eingriff der vertikalen
Kupplungszapfen versehen sind, die in den Öffnungen das
erforderliche Bewegungsspiel aufweisen, und zwar vor
allem in Längsrichtung des Strebförderers bzw. in Fahrt
richtung der Gewinnungsmaschine. Die Zahnstangenabschnitte
lassen sich bei der Montage von oben in die Öffnungen
der Tragleisten einführen und mit Hilfe einfacher Siche
rungsorgane gegen Abheben sichern. Die Montagearbeit läßt
sich selbst in beengten Einbauräumen leicht und rasch be
werkstelligen. Die kräftigen Kupplungszapfen ermöglichen
eine zuverlässige Verbindung der Zahnstangenabschnitte bei
zugleich größtmöglicher Bewegungsfreiheit in Anpassung an
die horizontalen und vertikalen Abknickungen der Rinnen
schüsse des Strebförderers. Die Kupplungszapfen sind auf
grund des Bewegungsspiels nicht nur in Längsrichtung der
Triebstockstange beweglich, sondern zugleich um ihre ver
tikalen Zapfenachsen sowie um horizontale Achsen in den
Öffnungen der Tragleisten schwenkbeweglich. Dabei empfiehlt
es sich, die Kupplungszapfen auch mit einem gewissen Ver
tikalspiel in den Öffnungen der Tragleisten festzulegen.
Mit der Anordnung der dem Zapfeneingriff dienenden Öffnungen
an den Tragleisten ergibt sich eine in baulicher Hinsicht
besonders einfache Triebstockanordnung, zumal die Öffnungen
so ausgebildet sind, daß jeweils die beiden Kupplungszapfen
an den benachbarten Enden zweier Zahnstangenabschnitte in
eine gemeinsame Öffnung der Tragleiste einfassen. Die Öff
nungen der Tragleiste bestehen zweckmäßig aus Langlöchern
mit entsprechend der Umfangsrundung der Kupplungszapfen
kreisbogenförmig gerundeten Endbegrenzungen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung werden
die Kupplungszapfen an Sockelstücken fest angeordnet, die
an der Unterseite der parallelen Zahnstangenleisten der
Zahnstangenabschnitte befestigt sind und deren Unterseite
eine die Zahnstangenabschnitte gegen die Tragleisten ab
stützende Stützfläche bildet. Die Zahnstangenabschnitte
stützen sich demgemäß an ihren beiden Enden jeweils über
ein Sockelstück unmittelbar oder mittelbar gegen die Trag
leisten ab, wodurch sich eine besonders zuverlässige und
stabile Verlagerung der Zahnstangenabschnitte auf den Trag
leisten ergibt.
Nach einem weiteren vorteilhaften Gestaltungsmerkmal der
Erfindung sind die Zahnstangenabschnitte an ihren Enden
durch Zugglieder verbunden, wie dies an sich bekannt ist.
Die Zugglieder begrenzen das größtmögliche Abstandsmaß der
Stirnenden der Zahnstangenabschnitte. Mit dieser Maßnahme
wird sichergestellt, daß die Triebstock-Teilungsfehler an
den Übergangsstellen zwischen den Zahnstangenabschnitten
auch bei größtmöglichen Abknickungen der Rinnenschüsse
ein vorbestimmtes, für den einwandfreien Zahneingriff und
Maschi
nenlauf noch tragbares Maß nicht überschreiten können. Die
Zugglieder begrenzen also die Plus-Teilungsfehler, d. h. die
Erhöhung des Triebstock-Teilungsmaßes an den Stoß- bzw.
Übergangsstellen zwischen den Zahnstangenabschnitten. Die
sogenannten Minus-Teilungsfehler, d. h. das Maß, um welches
sich die Triebstockteilung an den Übergangsstellen der Zahnstangenabschnitte
bei gegenläufiger Abknickung der Rinnenschüsse
in der Vertikalebene gegenüber dem Soll-Teilungsmaß
maximal verringern kann, um noch einen einwandfreien Zahneingriff
am Triebstock sicherzustellen, kann dagegen in anderer
Weise, z. B. durch den Stirnanschlag der Zahnstangenabschnitte
begrenzt werden. Dabei können die Stirnenden der
Zahnstangenabschnitte gewölbt bzw. lagerschalenartig gemuldet
ausgebildet werden. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung
der Zugglieder werden somit Teilungsfehler an den Übergangsstellen
der Zahnstangenabschnitte zuverlässig auf ein solches
Maß begrenzt, daß ein einwandfreies Überfahren der
Zahnstangen-Stoßstellen selbst bei verhältnismäßig großen vertikalen
und horizontalen Abwinklungen der Rinnenschüsse gewährleistet
bleibt. Da sämtliche Zahnstangenabschnitte gegenüber
den sie tragenden Rinnenschüssen begrenzt längsbeweglich
sind, lassen sich die Rinnenschüsse auch mit verhältnismäßig
großen Winkel abknicken, insbesondere in der Vertikalebene,
ohne daß es hierbei zu unerwünschten Krafteinleitungen
in die Zahnstangenabschnitte und deren Anschlüsse
kommt.
Für die vorgenannten Zugglieder können unterschiedliche
Elemente, z. B. mit Zapfenlöchern versehene Laschen, Zugbolzen
u. dgl. Verwendung finden. Vorzugsweise werden
hierfür kräftige Ösen verwendet, die unter den Enden der
Zahnstangenabschnitte angeordnet und von den beiden Kupplungszapfen
der benachbarten Zahnstangenabschnitt durchgriffen
werden. Die Ösen werden zweckmäßig so ausgebildet,
daß sie die langlochartigen Öffnungen der Tragleisten umschließen
und sich auf den Tragleisten abstützen. Es kann
unter Umständen genügen, wenn z. B. jede zweite oder dritte
Öse fest mit der Tragleiste verbunden wird, während die
übrigen Ösen auf den Tragleisten verschieblich aufliegen
und daher zu diesen relativ beweglich sind.
Im allgemeinen empfiehlt es sich, die Länge der Zahnstangenabschnitte
so zu bemessen, daß sie höchstens etwa der
halben Rinnenschußlänge entspricht. Je Rinnenschuß können
dabei zwei oder auch drei Zahnstangenabschnitte vorgesehen
werden.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Triebstockanordnung in einer
Ansicht von der Bergstoßseite her, teilweise im
Längsschnitt,
Fig. 2 die Triebstockanordnung nach Fig. 1 in einer Ansicht
in Längsrichtung, teilweise im Vertikalschnitt,
Fig. 3 einen Teilschnitt nach Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 einen Teilschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1.
In Fig. 2 ist der Strebförderer angedeutet, der, wie bekannt,
aus einem Kettenkratzförderer besteht, dessen Rinnenschüsse
1 zugfest, jedoch gegeneinander abwinkelbar
verbunden sind. Das Maß der horizontalen Abknickbarkeit
mag etwa 3 bis 4°, das Maß der vertikalen Abknickbarkeit
etwa 4 bis 6° betragen. An den versatzseitigen Seitenprofilen
2 der einzelnen Rinnenschüsse 1 sind z. B. mittels
Schraubenbolzen Anbauteile 3 befestigt, die eine
horizontale Tragleiste 4 tragen, welche das Seitenprofil
2 in einem gewissen Abstand übergreift. Die Tragleisten
4 erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte
Länge der Rinnenschüsse; sie weisen vertikale
Schenkel 5 auf, an denen auftragende Brackenbleche 6 und
ggf. weitere Anbauteile 7, die einen Kabelkanal bilden,
angeschlossen werden können. Die Tragleisten 4 können
auch die horizontalen Schenkel von Profilleisten, z. B.
Winkelprofilen, sein, die an den oberen Enden der Anbauteile
z. B. durch Schweißen fest und unlösbar oder z. B.
mittels Schrauben lösbar befestigt sind.
Die horizontalen Tragleisten 4 tragen eine mit Triebstockverzahnung
versehene Zahnstange 8 für den Vorschub
einer Gewinnungsmaschine, vorzugsweise einer Walzenschrämmaschine,
die mit mindestens einem angetriebenen Zahnrad
in die Triebstockverzahnung einfaßt und sich bei der Gewinnungsarbeit
am Strebförderer entlangbewegt. In Fig. 2
ist strichpunktiert eine Gleitkufe 9 der Gewinnungsmaschine
angedeutet, die sich an beiderseits der Zahnstange 8
angeordneten Führungsleisten 10 und 11 führt, die z. B.
mittels einer Schweißverbindung an der Tragleiste 4 befestigt
sind. Die Führungsleiste 11 erstreckt sich bis
oberhalb der Zahnstange 8 und kann eine seitliche Abstützfläche
für die Zahnstange bilden. Die andere Führungsleiste
10 ist am freien Ende der Tragleiste 4 befestigt
und ragt nur geringfügig über die Oberseite der
Tragleiste hervor. Sie kann ebenfalls die Funktion einer
Seitenbegrenzung für die Zahnstange bzw. ihre Anschlußorgane haben.
Die Stoßstellen der sich im wesentlichen über die gesamte
Rinnenschußlänge erstreckenden Tragleisten 4 fallen
mit den Stoßstellen der Rinnenschüsse 1 des Strebförderers
zusammen. Diese Stoßstellen sind in Fig. 1
bei X angedeutet.
Die Zahnstange 8 besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einzelnen, von Triebstöcken gebildeten
Zahnstangenabschnitten 8′, deren Länge etwa gleich
ein Drittel der Rinnenschußlänge ist, so daß je Rinnenschuß
drei Zahnstangenabschnitte 8′ vorhanden sind. Diese
Zahnstangenabschnitte 8′ können, wie in Fig. 1 dargestellt,
die Stoßstellen X der Rinnenschüsse überbrückend oder aber
so angeordnet werden, daß ihre Stoß- bzw. Übergangsstellen
Y mit den Stoßstellen X zusammenfallen. Jeder Zahnstangenabschnitt
8′ wird von zwei parallelen Leisten 12 und 13
und dazwischen angeordneten Triebstockbolzen 14 gebildet,
die mit den Leisten 12 und 13 z. B. durch Verschweißen verbunden
sind.
Die Zahnstangenabschnitte 8′ weisen an ihren beiden Enden
jeweils einen nach unten ragenden Kupplungszapfen 15 auf,
der an einem plattenförmigen Sockelstück 16 einstückig
oder durch Schweißen befestigt ist, dessen Breite der Zahnstangenbreite
entspricht und das an der Unterseite der Leisten
12 und 13 der Zahnstangenabschnitte 8′ z. B. durch Verschweißen
befestigt ist. Die Kupplungszapfen 15 durchfassen
Öffnungen 17 der Tragleisten 4. Diese Öffnungen bestehen aus
Langlöchern, deren längere Achse parallel zur Zahnstangenachse
verläuft. Die Endbegrenzungen 18 der langlochartigen
Öffnungen 17 sind kreisbogenförmig gerundet, und zwar entsprechend
der Rundung der Kupplungszapfen an ihren diesen
Endbegrenzungen 18 zugewandten Flächen, so daß sich die
Kupplungszapfen 15 mit ihren zylindrischen Rückenflächen
im Endanschlag großflächig gegen die gemuldeten Endbegrenzungen
18 legen können. Die Öffnungen 17 der Tragleisten
4 sind so ausgebildet und bemessen, daß die beiden
Kupplungszapfen 15 an den benachbarten Enden zweier Zahnstangenabschnitte
eine gemeinsame Öffnung 17 der Tragleiste
4 durchfassen.
Die Kupplungszapfen 15 durchfassen die Öffnungen 17 mit
ausreichendem Bewegungsspiel, und zwar sowohl in Richtung
der Zahnstangenachse als auch in Vertikalrichtung. Bei
Normalverlauf, d. h. bei gradlinigem Verlauf des Strebförderers
ohne Abwinklung der Rinnenschüsse in der Vertikal-
oder Horizontalebene ist an den Stoß- bzw. Übergangsstellen
Y zwischen den Zahnstangenabschnitten 8′ ein bestimmtes
Bewegungsspiel in Richtung der Zahnstangenachse
vorhanden, welches etwa doppelt so groß sein kann wie das
Längsspiel der Kupplungszapfen 15 in den Öffnungen 17.
Sämtliche Zahnstangenabschnitte 8′ sind daher gegenüber
den sie tragenden Rinnenschüssen bzw. ihren Tragleisten
4 im Rahmen des genannten Spiels längsbeweglich und zugleich
geringfügig vertikal beweglich, wobei auch gewisse
Schwenkbewegungen um die vertikalen Achsen der Kupplungszapfen
sowie um hierzu senkrechte Achsen möglich
sind.
Die Sicherung der Zahnstangenabschnitte 8′ gegen Abheben
von den Tragleisten 4 erfolgt mittels Sicherungsorganen
19. Die Kupplungszapfen 15 sind etwa in der Höhe der Unterseite
der Tragleisten 4 in ihrer Dicke abgesetzt, so
daß sie mit dünneren Zapfenenden 20 nach unten über die
Unterseite der Tragleisten 4 vorspringen. Wie Fig. 4
zeigt, weisen die dünneren Zapfenenden 20 einen angenähert
rechteckigen Querschnitt auf. Auf die dünneren
Zapfenenden 20 sind von unten die Sicherungsorgane 19
aufsteckbar. Diese bestehen aus etwa rechteckigen Riegelplatten,
die, wie Fig. 4 zeigt, eine im Umriß etwa
T-förmige Durchbrechung 21 aufweisen. Die Riegelplatten
19 werden von unten über die dünneren Zapfenenden 20 geschoben
und dann in Längsrichtung der Zahnstangenabschnitte
8′ so verschoben, daß sich die dünneren Zapfenenden 20
gemäß Fig. 4 in die engeren Abschnitte der T-förmigen
Durchbrechungen 21 hineinschieben, die der Querschnittsform
der Zapfenenden 20 angepaßt sind. Anschließend wird
ein Schwerspannstift 22 od. dgl. in Bohrungen der Riegelplatte
19 eingetrieben, der die Riegelplatte mit Formschluß
an dem Zapfenende 20 so festlegt, daß sie die Unterseite
der Tragleiste 4 unter Belassung eines geringen
Vertikalspiels unterfaßt.
Anstelle der vorgenannten Riegelplatten 19 können aber auch
andere Sicherungsorgane 19 der herkömmlichen Art an den
Zapfenenden 20 lösbar angeschlossen werden, welche die Kupplungszapfen
15 gegen Herausheben aus den Öffnungen 17 der
Tragleisten 4 sichern, ohne aber die Beweglichkeit der Kupplungszapfen
in den Öffnungen 17 zu verhindern.
Die einzelnen Zahnstangenabschnitte 8′ sind an ihren einander
zugewandten Enden durch Zugglieder verbunden, die aus
unter den Enden der Zahnstangenabschnitte liegenden, von
den beiden Kupplungszapfen 15 durchgriffenen Ösen 23 und
23′ bestehen. Die Umrißform der Ösen 23 und 23′ ist der
Fig. 3 zu entnehmen. Die Ösen 23 und 23′ umschließen die
langlochartigen Öffnungen 17. Ihre ovale Innenöffnung ist
geringfügig kleiner als das lichte Öffnungsmaß der Öffnungen
17.
Die Ösen 23′, die in der Mitte der Rinnenschüsse 1 liegen,
sind mit den Tragleisten 4 z. B. durch eine Schweißverbindung
(Fig. 1) fest verbunden, und zwar derart, daß sie das
betreffende Langloch 17 umschließen und mit ihrer kreisbogenförmig
gerundeten Innenfläche geringfügig über die Umrandungsfläche
der Öffnung 17 in diese vorspringen und
auf diese Weise eine Lager- und Abstützfläche für die zylindrischen
Rückenflächen 25 (Fig. 3) der Kupplungsbolzen
15 bilden.
Die übrigen Ösen 23 liegen dagegen auf den Tragleisten 4
verschieblich auf. Die Zahnstangenabschnitte 8′ stützen
sich mit den Sockelstücken 16 auf den Ösen 23, 23′ ab.
Die Unterseite der Sockelstücke 16 bildet demgemäß eine
Stützfläche, die auf den gerundeten Flächen der Ösen 23,
23′ aufliegt.
Es ist erkennbar, daß durch die Ösen 23 und 23′ jeweils
zwei benachbarte Zahnstangenabschnitte 8′ über ihre
Kupplungszapfen 15 verbunden werden. Die Ösen bilden dabei
Zugglieder, die das größtmögliche Abstandsmaß der Stirnenden
26 und 27 der über die jeweilige Öse gekoppelten Zahnstangenabschnitte
8′ begrenzen. Die Zahnstangenabschnitte
8′ weisen dabei jeweils ein kreisbogenförmig gewölbtes
Stirnende 26 und am anderen Ende ein entsprechend gemuldetes
Stirnende 27 auf. Durch die Flächenanlage der Stirnflächen
26 und 27 wird der kleinstmögliche Teilungsfehler
(Minus-Teilungsfehler) bei den Abknickungen der Rinnenschüsse
und damit der Zahnstangenabschnitte festgelegt. Der
größtmögliche Teilungsfehler (Plus-Teilungsfehler) an den
Stoßstellen Y der Zahnstangenabschnitte wird dagegen durch
den Anschlag der gerundeten Rückenflächen 25 an den gerundeten
Innenflächen der Ösen 23, 23′ festgelegt. Damit ist
sichergestellt, daß an den Stoß- und Übergangsstellen Y
keine Teilungsfehler von einer Größe auftreten können, bei
welchen der Zahneingriff in die Triebstockverzahnung und
das störungsfreie Überlaufen der Stoßstellen Y in Frage
gestellt wird. Das Bewegungsspiel der einzelnen Zahnstangenabschnitte
8′ bzw. ihrer Kupplungszapfen 15 innerhalb
der Öffnungen 17 der Tragleisten 4 ermöglicht in Verbindung
mit der Längenbemessung der einzelnen Zahnstangenabschnitte
8′ horizontale und vertikale Abknickungen der
Rinnenschüsse 1 um verhältnismäßig große Winkelmaße.
Claims (11)
1. An einem Strebförderer od. dgl. angeordnete Zahn
stange für den Vorschub einer Gewinnungsmaschine,
insbesondere einer Walzenschrämmaschine, wobei die
von Triebstöcken gebildeten Zahnstangenabschnitte
mit den gegeneinander vertikal und horizontal ab
winkelbaren Rinnenschüssen des Strebförderers ge
geneinander schwenkbar und in Längsrichtung be
grenzt beweglich verbunden sind und die Rinnen
schüsse Tragleisten für den Anschluß der Zahnstangen
abschnitte aufweisen, die mit nach unten ragenden,
in Öffnungen einfassenden und mittels Sicherungsor
gane gegen Abheben aus den Öffnungen gesicherten
Kupplungszapfen versehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die an den
Enden der Zahnstangenabschnitte (8′) angeordneten
Kupplungszapfen (15) mit Bewegungsspiel die an
den Tragleisten (4) angeordneten Öffnungen (17)
durchfassen, wobei jeweils die beiden Kupplungs
zapfen (15) an den benachbarten Enden zweier Zahn
stangenabschnitte (8′) eine gemeinsame Öffnung
(17) der Tragleiste (4) durchfassen.
2. Triebstockanordnung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß
die Öffnungen (17) der Tragleisten aus Langlöchern
mit kreisbogenförmig gerundeten Endbegrenzungen
(18) bestehen.
3. Triebstockanordnung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die
Kupplungszapfen (15) mit Längsspiel und mit Vertikalspiel
in den Öffnungen (17) der Tragleisten (4)
gehalten sind.
4. Triebstockanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplungszapfen (15) an Sockelstücken (16)
fest angeordnet sind, die an der Unterseite der
parallelen Zahnstangenleisten (12, 13) der Zahnstangenabschnitte
(8′) befestigt sind und deren Unterseite
eine die Zahnstangenabschnitte (8′) gegen die Tragleisten
(4) abstützende Stützfläche bildet.
5. Triebstockanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Zahnstangenabschnitte (8′) an ihren Enden durch Zugglieder
(23, 23′) verbunden sind, die das größtmögliche
Abstandsmaß (Y) der Stirnenden (26, 27) der Zahnstangenabschnitte
begrenzen.
6. Triebstockanordnung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zugglieder (23,
23′) aus unter den Enden der Zahnstangenabschnitte (8′)
angeordneten, von den Kupplungszapfen (15) durchgriffenen
Ösen bestehen.
7. Triebstockanordnung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ösen (23, 23′)
die langlochartigen Öffnungen (17) der Tragleisten (4)
umschließen und sich auf den Tragleisten abstützen.
8. Triebstockanordnung nach Anspruch 6 oder 7, da
durch gekennzeichnet, daß jede
zweite oder dritte Öse (23′) fest mit der Tragleiste
(4) verbunden ist, während die übrigen Ösen (23) auf den
Tragleisten (4) verschieblich aufliegen.
9. Triebstockanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungszapfen (15) in der Dicke abgesetzt sind, wobei
auf den abgesetzten dünnen Zapfenenden die lösbaren
Sicherungsorgane (19), z. B. Riegelplatten od. dgl.,
angeordnet sind, welche die Tragleisten (4) untergreifen.
10. Triebstockanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das
eine Stirnende (26) der Zahnstangenabschnitte (8′) ge
wölbt und ihr anderes Stirnende (27) gemuldet ist.
11. Triebstockanordnung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die fest an den
Tragleisten (4) angeordneten Ösen (23′) über die Um
randungsflächen (18) der Öffnungen (17) der Tragleisten
(4) nach innen vorspringen.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823230382 DE3230382A1 (de) | 1982-08-14 | 1982-08-14 | Triebstockanordnung fuer den vorschub einer gewinnungsmaschine, insbesondere einer walzenschraemmaschine |
| FR8312789A FR2531743B1 (fr) | 1982-08-14 | 1983-08-03 | Mecanisme a fuseaux pour l'avance d'un engin d'abattage, en particulier pour une haveuse a tambour |
| GB08321606A GB2125858B (en) | 1982-08-14 | 1983-08-11 | Rack assembly |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: WESTFALIA BECORIT INDUSTRIETECHNIK GMBH, 4670 LUEN |
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