DE3230382A1 - Triebstockanordnung fuer den vorschub einer gewinnungsmaschine, insbesondere einer walzenschraemmaschine - Google Patents
Triebstockanordnung fuer den vorschub einer gewinnungsmaschine, insbesondere einer walzenschraemmaschineInfo
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Description
Dipl. Ing. B U S C H H O F F 7
DlPL. ING. HENNICKE
DlPL. ING. VOLLBACH
DlPL. ING. VOLLBACH
K « I S L R W , L H t L M RING Ί A
5000 KÖLN 1
Reg.-Nr.
! Gw 82^a. - ί κ σ L N, den 9.8.1982
bitte angeben VO/
Anm.: Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia 4670 LUnen
Titel: Triebstockanordnung für den Vorschub einer Gewinnungsmaschine,
insbesondere einer Walzenschrämmaschine
Die Erfindung betrifft eine an einem Strebförderer od.dgl,
angeordnete Zahnstange für den Vorschub einer Gewinnungsmaschine, insbesondere einer Walzenschrämmaschine, wobei
die von Triebstöcken gebildeten Zahnstangenabschnitte mit den gegeneinander vertikal und horizontal abwinkelbaren
Rinnenschüssen des Strebförderers gegeneinander schwenkbar und in Längsrichtung begrenzt beweglich verbunden
sind und die Rinnenschüsse Tragleisten od.dgl. für den Anschluß der Zahnstangenabschnitte aufweisen.
Es ist bekannt, für den Vorschub einer über dem Strebförderer laufenden Walzenschrämmaschine eine Zahnstange mit
Triebstockverzahnung am Strebförderer anzubauen, die aus einzelnen Zahnstangenabschnitten besteht, die mit den Rinnenschüssen
des Strebförderers über horizontale Verbindungsbolzen
so verbunden werden, daß sie die erforderlichen horizontalen und vertikalen Abknickbewegungen der
Rinnenschüsse nicht behindern. Bei solchen Triebstockanordnungen besteht das Problem, an den Stoßstellen der
Zahnstangenabschnitte übermäßig große Teilungsfehler der Triebatockverzahnung, die durch die Abknickbewegungen
der RlnnenschUsse hervorgerufen werden, zu vermeiden, ohne gleichzeitig aber die Abknickbewegungen der Rinnenschüsse
unerwünscht einzuschränken. Die vertikalen Ab-
knickbewegungen der RinnenschUsse sind bekanntlich für die
Anpassung des Strebförderers an den Liegendverlauf erforderlich,
während die horizontalen Winkelbewegungen der Rinnenschüsse im Hinblick auf das abschnittsweise Rücken des
Förderers notwendig sind. Die Abknickbarkeit der Rinnenschüsse in der Vertikalebene soll im allgemeinen größer sein als
in der Horizontalebene.
Aus der DE-PS 25 30 754 ist es bekannt, die Zahnstangenabschnitte
so anzuordnen, daß sie die Stoßstellen der Rinnenschüsse um ihre halbe Länge überbrücken. Mit dieser Maßnahme
läßt sich eine Verringerung der Abknickwinkel der RinnenschUsse an den Stoßstellen der Zahnstangenabschnitte und
damit eine Verminderung der Teilungsfehler der Triebstockverzahnung
an den Stoßstellen erreichen. Die Zahnstangenabschnitte haben dabei eine Länge, die entweder gleich der
Rinnenschußlänge ode*kleiner als diese ist.
Bei einer aus der DE-PS 26 46 291 bekannt gewordenen Weiterentwicklung
der vorgenannten Triebstockanordnung hat man vorgesehen, die Zahnstangenabschnitte über Bolzen-Langlochverbindungen
begrenzt längsbeweglich am Strebförderer anzuordnen und die Stirnenden der Zahnstangenabschnitte
gewölbt bzw. gemuldet so auszubilden, daß sich die Zahnstangenabschnitte an diesen Stirnflächen gelenkig
gegeneinander abstützen können. Damit soll erreicht werden, daß bei hinreichender Abwinkelbarkeit der RinnenschUsse
in der Vertikal- und Horizontalebene das kleinste Teilungsmaß der Zahnstangenabschnitte an ihren Stoßstellen
selbst bei bogenförmigen Verlauf des Strebförderers und bei vertikalen Abknickungen desselben nicht soweit
unterschritten wird, daß das angetriebene Zahnrad der Schrämmaschine an den Zahnstangenstoßstellen keine Lücke
mehr zwischen den Triebstöcken für den Zahneingriff findet.
Schließlich ist es aus der DE-OS 27 21 867 bekannt, die Zahnstangenabschnitte in wechselnder Folge einmal starr
und zum anderen mit Bewegungs spiel in ihrer Längsrichtung an den Rinnenschüssen des Förderers anzuschließen.
Hiermit wird der Zweck verfolgt, die aus horizontalen Verbindungsbolzen bestehenden Verbindungsorgane der
Zahnstangenabschnitte vor Belastungen zu schützen, die durch die Abwinklung der RinnenschUsse in der Vertikal-
und Horizontalebene verursacht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine im Aufbau und in der
Montage besonders einfache und zugleich stabile Triebstockanordnung mit Zahnstangenbefestigung zu schaffen,
bei der die einzelnen Zahnstangenabschnitte eine im Hinblick auf die erforderliche vertikale und horizontale Abknickbarkeit
der Rinnenschüsse große Relativbeweglichkeit aufweisen können, ohne daß aber die Teilungsfehler an den
Übergangsstellen (Stoßstellen) zwischen den Zahnstangenabschnitten unzulässig groß werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zahnstangenabschnitte an ihren Enden nach unten ragende
Kupplungszapfen aufweisen, die Öffnungen der Tragleisten
mit Bewegungsspiel durchfassen und durch Sicherungsorgane
gegen Abheben aus den Öffnungen gesichert sind.
Bei dieser Ausgestaltung der Triebstockanordnung lassen sich die einzelnen Zahnstangenabschnitte mit ihren vertikalen
Kupplungszapfen von oben in die Öffnungen der Tragleisten od.dgl. einführen und mit Hilfe einfacher
Sicherungsorgane gegen Abheben sichern, was sich selbst bei beengten Einbauräumen leicht und rasch bewerkstelligen
läßt. Die kräftigen Kupplungszapfen ermöglichen eine
zuverlässige Verbindung der.Zahnstangenabschnitte bei zugleich größtmöglicher Bewegungsfreiheit in Anpassung
an die horizontalen und vertikalen Abknickungen der Rin-
nenschUsse des Strebförderers. Die Kupplungszapfen sind dabei
aufgrund des Bewegungsspiels nicht nur in Längsrichtung
der Zahnstange beweglich, sondern zugleich um ihre vertikalen
Zapfenachsen sowie um horizontale Achsen in den Öffnungen der Tragleisten schwenkbeweglich. Dabei empfiehlt es
sich, die Kupplungszapfen auch mit einem gewissen Vertikalspiel in den Öffnungen der Tragleisten festzulegen.
An den Tragleisten brauchen zum Anschluß der Zahnstangenabschnitte
im allgemeinen nur die Zapfenlöcher vorgesehen zu werden. Dabei läßt sich die Anordnung in einfacher Weise so
treffen, daß die beiden Kupplungszapfen an den benachbarten
Enden zweier Zahnstangenabschnitte eine gemeinsame Öffnung der Tragleiste durchfassen. Die Öffnungen der Tragleisten
bestehen zweckmäßig aus Langlöchern mit entsprechend der Umfangsrundung der Kupplungszapfen kreisbogenförmig gerundeten
Endbegrenzungen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung werden die Kupplungszapfen an Sockelstücken od.dgl. fest angeordnet,
die an der Unterseite der parallelen Zahnstangenleisten der Zahnstangenabschnitte befestigt sind und deren
Unterseite eine die Zahnstangenabschnitte gegen die Tragleisten abstützende Stützfläche bildet. Die Zahnstangenabschnitte
stützen sich demgemäß an ihren beiden Enden jeweils über ein Sockelstück unmittelbar oder mittelbar gegen
die Tragleisten ab.
Nach einem besonders vorteilhaften und daher bevorzugten Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung sind die Zahnstangenabschnitte
an ihren Ende durch Zugglieder verbunden, die das größtmögliche Abstandsmaß der Stirnenden der Zahnstangenabschnitte
begrenzen.«Mit dieser Maßnahme wird sichergestellt, daß die Triebstock-Teilungsfehler an den
Übergangsstellen zwischen den Zahnstangenabschnitten auch bei größtmöglichen Abknickungen der Rinnenschüsse ein vorbestimmtes,
für den einwandfreien Zahneingriff und Maschi-
nenlauf noch tragbares Maß nicht überschreiten können. Die Zugglieder begrenzen also die Plus-Teilungsfehler, d.h. die
Erhöhung des Triebstock-Teilungsmaßes an den Stoß- bzw. Übergangsstellen zwischen den Zahnstangenabschnitten. Die
sogenannten Minus-Teilungsfehler, d.h. das Maß, um welches sich die Triebstockteilung an den Übergangsstellen der Zahnstangenabschnitte
bei gegenläufiger Abknickung der Rinnenschüsse in der Vertikalebene gegenüber dem Soll-Teilungsmaß
maximal verringern kann, um noch einen einwandfreien Zahneingriff am Triebstock sicherzustellen, kann dagegen in anderer
Weise, z.B. durch den Stirnanschlag der Zahnstangenabschnitte begrenzt werden. Dabei können die Stirnenden der
Zahnstangenabschnitte gewölbt bzw. lagerschalenartig gemuldet ausgebildet werden. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung
der Zugglieder werden somit Teilungsfehler an den Übergangsstellen der Zahnstangenabschnitte zuverlässig auf ein solches
Maß begrenzt, daß ein einwandfreies Überfahren der Zahnstangen-Stoßstellen selbst bei verhältnismäßig großen vertikalen
und horizontalen Abwinklungen der Rinnenschüsse gewährleistet bleibt. Da sämtliche Zahnstangenabschnitte gegenüber
den sie tragenden Rinnenschüssen begrenzt längsbewqg.ich
sind, lassen sich die Rinnenschüsse auch mit verhältnismäßig großen Winkel abknicken, insbesondere in der Vertikalebene, ohne daß es hierbei zu unerwünschten Krafteinleitungen
in die Zahnstangenabschnitte und deren Anschlüsse könnt.
Für die vorgenannten Zugglieder können unterschiedliche Elemente, z.B. mit Zapfenlöchern versehene Laschen, Zugbolzen
u.dgl. Verwendung finden. Vorzugsweise werden hierfür kräftige Ösen verwendet, die unter den Enden der
Zahnstangenabschnitte angeordnet und von den beiden Kupplungszapfen der benachbarten Zahnstangenabschnitt durchgriffen
werden. Die Ösen werden zweckmäßig so ausgebildet, daß sie die langlochartigen öffnungen der Tragleisten umschließen
und sich auf den Tragleisten abstützen. Es kann unter Umständen genügen, wenn z.B. jede zweite oder dritte
Öse fest mit der Tragleiste verbunden wird, während die
übrigen Ösen auf den Tragleisten verschieblich aufliegen
und daher zu diesen relativ beweglich sind.
Ia allgeneinen empfiehlt es sich, die Länge der Zahnstangenabschnitte
so zu bemessen, daß sie höchstens etwa der halben Rinnenschußlänge entspricht. Je Rinnenschuß können
dabei zwei oder auch drei Zahnstangenabschnitte vorgesehen
werden.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Triebstockanordnung in einer
Ansicht von der Bergstoßseite her, teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 die Triebstockanordnung nach Fig. 1 in einer Ansicht in Längsrichtung, teilweise im Vertikalschnitt
;
Fig. 3 einen Teilschnitt nach Linie III-III der Fig. 1;
Fig. 4 einen Teilschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1.
In Fig. 2 ist der Strebförderer angedeutet, der, wie bekannt, aus einem Kettenkratzförderer besteht, dessen Rinnenschüsse
1 zugfest, Jedoch gegeneinander abwinkelbar verbunden sind. Das Maß der horizontalen Abknickbarkeit
mag etwa 3 bis 4°, das Maß der vertikalen Abknickbarkeit etwa 4 bis 6Q betragen. An den bergestoßseitigen Seitenprofilen
2 der einzelnen Rinnenschüsse 1 sind z.B. mittels Schraubenbolzen Anbauteile 3 befestigt, die eine
horizontale Tragleiste 4 tragen, welche das Seitenprofil 2 in einem gewissen Abstand übergreift. Die Tragleisten
4 erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Rinnenschüsse; sie weisen vertikale
-Ύ -
Schenkel 5 auf, an denen aufragende Brackenbleche 6 und
ggf. weitere Anbauteile 7, die einen Kabelkanal bilden, angeschlossen werden können. Die Tragleisten 4 können
auch die horizontalen Schenkel von Profilleisten, z.B. Winkelprofilen, sein, die an den oberen Enden der Anbauteile
z.B. durch Schweißen fest und unlösbar oder z.B. mittels Schrauben lösbar befestigt sind.
Die horizontalen Tragleisten 4 tragen eine mit Triebstockverzahnung
versehene Zahnstange 8 für den Vorschub einer Gewinnungsmaschine, vorzugsweise einer Walzenschrämmaschine,
die mit mindestens einem angetriebenen Zahnrad in die Triebstockverzahnung einfaßt und sich bei der Gewinnungsarbeit
am Strebförderer entlangbewegt. In Fig. ist strichpunktiert eine Gleitkufe 9 der Gewinnungsmaschine
angedeutet, die sich, an beiderseits der Zahnstange angeordneten Führungsleisten 10 und 11 führt, die z.B.
mittels einer Schweißverbindung an der Tragleiste 4 befestigt sind. Die Führungsleiste 11 erstreckt sich bis
oberhalb der Zahnstange 8 und kann eine seitliche Abstützfläche für die Zahnstange bilden. Die andere Führungsleiste
10 ist am freien Ende der Tragleiste 4 befestigt und ragt nur geringfügig über die Oberseite der
Tragleiste hervor. Sie kann ebenfalls die Funktion einer Seitenbegrenzung für die Zahnstange bzw. ihre Anschlußorgane
haben.
Die Stoßstellen der sich im wesentlichen über die gesamte
Rinnenschußlänge erstreckenden Tragleisten 4 Ά-len
mit den Stoßstellen der RinnenschUsse 1 des Strebförderers zusammen. Diese Stoßstellen sind in Fig. 1
bei X angedeutet.
Die Zahnstange 8 besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einzelnen, von Triebstöcken gebildeten Zahnstangenabschnitten 81, deren Länge etwa gleich
ein Drittel der Rinnenschußlänge ist, so daß je Rinnen-
-JZ-
schuß drei Zahnstangenabschnitte 8' vorhanden sind. Diese
Zahnstangenabschnitte 8' können, wie in Fig. 1 dargestellt, die Stoßstellen X der Rinnenschüsse überbrückend oder aber
so angeordnet werden, daß ihre Stoß- bzw. Übergangsstellen Y mit den Stoßstellen X zusammenfallen. Jeder Zahnstangenabschnitt
8' wird von zwei parallelen Leisten 12 und 13 und dazwischen angeordneten Triebstockbolzen 14 gebildet,
die mit den Leisten 12 und 13 z.B. durch Verschweißen verbunden sind.
Die Zahnstangenabschnitte 8* weisen an ihren beiden Enden
jeweils einen nach unten ragenden Kupplungszapfen 15 auf,
der an einem plattenförmigen Sockelstück 16 einstückig oder durch Schweißen befestigt ist, dessen Breite der Zahnstangenbreite
entspricht und das an der Unterseite der Leisten 12 und 13 der Zahnstangenabschnitte 81 z.B. durch Verschweißen
befestigt ist. Die Kupplungszapfen 15 durchfassen Öffnungen 17 der Tragleisten 4. Diese Öffnungen bestehen aus
Langlöchern, deren längere Achse parallel zur Zahnstangenachse verläuft. Die Endbegrenzungen 18 der langlochartigen
Öffnungen 17 sind kreisbogenförmig gerundet und zwar entsprechend der Rundung der Kupplungszapfen an ihren diesen
Endbegrenzungen 18 zugewandten Flächen, so daß sich die Kupplungszapfen 15 mit ihren zylindrischen Rückenflächen
im Endanschlag großflächig gegen die gemuldeten Endbegrenzungen 18 legen können. Die Öffnungen 17 der Tragleisten
4 sind so ausgebildet und bemessen, daß die beiden Kupplungszapfen 15 an den benachbarten Enden zweier Zahnstangenabschnitte
eine gemeinsame Öffnung 17 der Tragleiste 4 durchfassen·
Die Kupplungszapfen 15 durchfassen die öffnungen 17 mit
ausreichendem Bewegungsspiel und zwar sowohl in Richtung der Zahnstangenachse als auch in Vertikalrichtung. Bei
Normalverlauf, d.h. bei gradlinigem Verlauf des Strebförderers
ohne Abwinklung der Rinnenschüsse in der Verti-
kai- oder Horizontalebene ist an den Stoß- bzw. Übergangsstellen
Y zwischen den Zahnstangenabschnitten 8» ein bestimmtes
Bewegungsspiel in Richtung der Zahnstangenachse vorhanden, welches etwa doppelt so groß sein kann wie dae
Längsspiel der Kupplungszapfen 15 in den Öffnungen 17.
Sämtliche Zahnstangenabschnitte 81 sind daher gegenüber
den sie tragenden Rinnenschüssen bzw. ihren Tragleisten 4 im Rahmen des genannten Spiels längsbeweglich und zugleich
geringfügig vertikal beweglich, wobei auch gewisse Schwenkbewegungen um die vertikalen Achsen der Kupplungszapfen
sowie um hierzu senkrechte Achsen möglich sind.
Die Sicherung der Zahnstangenabschnitte 8f gegen Abheben
von den Tragleisten 4 erfolgt mittels Sicherungsorganen 19. Die Kupplungszapfen 15 sind etwa in der Höhe der Unterseite der Tragleisten 4 in ihrer Dicke abgesetzt, so
daß sie mit dünneren Zapfenenden 20 nach unten über die
Unterseite der Tragleisten 4 vorspringen. Wie Fig. 4 zeigt, weisen die dünneren Zapfenenden 20 einen angenähert
rechteckigen Querschnitt auf. Auf die dünneren Zapfenenden 20 sind von unten die Sicherungsorgane 19
aufsteckbar. Diese bestehen aus etwa rechteckigen Riegelplatten, die, wie Fig. 4 zeigt, eine im Umriß etwa
T-förmige Durchbrechung 21 aufweisen. Die Riegelplatten 19 werden von unten über die dünneren Zapfenenden 20 geschoben
und dann in Längsrichtung der Zahnstangenabschnitte 8· so verschoben, daß sich die dünneren Zapfenenden
gemäß Fig. 4 in die engeren Abschnitte der T-förmigen Durchbrechungen 21 hineinschieben, die der Querschnittsform der Zapfenenden 20 angepaßt sind. Anschließend wird
ein Schwerspannstift 22 od.dgl. in Bohrungen der Riegelplatte 19 eingetrieben, der die Riegelplatte mit Formschluß
an dem Zapfenende 20 so festlegt, daß sie die Unterseite der Tragleiste 4 unter Belassung eines geringen
Vertikalspiels unterfaßt.
Anstelle der vorgenannten Riegelplatten 19 können aber auch
andere Sicherungsorgane 19 der herkömmlichen Art an den Zapfenenden 20 lösbar angeschlossen werden, welche die Kupplungezapfen 15 gegen Herausheben aus den Öffnungen 17 der
Tragleisten 4 sichern, ohne aber die Beweglichkeit der Kupplungszapfen in den öffnungen 17 zu verhindern.
Die einzelnen Zahnstangenabschnitte 8* sind an ihren einander zugewandten Enden durch Zugglieder verbunden, die aus
unter den Enden der Zahnstangenabschnitte liegenden, von den beiden Kupplungszapfen 15 durchgriffenen Ösen 23 und
23' bestehen. Die Umrißform der Ösen 23 und 23* ist der
Fig. 3 zu entnehmen. Die Ösen 23 und 23' umschließen die langlochartigen öffnungen 17. Ihre ovale Innenöffnung ist
geringfügig kleiner als das lichte Öffnungsmaß der Öffnungen 17.
Die ösen 23f, die in der Mitte der RinnenschUsse 1 liegen,
sind ait den Tragleisten 4 z.B. durch eine Schweißverbindung (Fig. 1) fest verbunden, und zwar derart, daß sie das
betreffende Langloch 17 umschließen und mit ihrer kreisbogenföraig gerundeten Innenfläche geringfügig über die Umrandungsfläche der öffnung 17 in diese vorspringen und
auf diese Weise eine Lager- und Abstutzfläche für die zylindrischen Rückenflächen 25 (Fig. 3) der Kupplungsbolzen
15 bilden.
Die übrigen ösen 23 liegen dagegen auf den Tragleisten 4
verschieblich auf. Die Zahnstangenabschnitte 8* stützen sich alt den Sockelstücken 16 auf den ösen 23, 23f ab.
Die Unterseite der Sockelstücke 16 bildet demgemäß eine
Stützflache, die auf den gerundeten Flächen der Ösen 23,
23« aufliegt.
Es ist erkennbar, daß durch die ösen 23 und 23' jeweils
zwei benachbarte Zahnstangenabschnitte 81 über ihre
- Vi -
Kupplungszapfen 15 verbunden werden. Die Ösen bilden dabei Zugglieder, die das größtmögliche Abstandsmaß der Stirnenden
26 und 27 der über die jeweilige Öse gekoppelten Zahnstangenabschnitte
θ1 begrenzen. Die Zahnstangenabschnitte 8f weisen dabei jeweils ein kreisbogenförmig gewölbtes
Stirnende 26 und am anderen Ende ein entsprechend gemuldetes Stirnende 27 auf. Durch die Flächenanlage der Stirnflächen
26 und 27 wird der kleinstmögliche Teilungsfehler (Minus-Teilungsfehler) bei den Abknickungen der Rinnenschüsse
und damit der Zahnstangenabschnitte festgelegt· Der größtmögliche Teilungsfehler (Plus-Teilungsfehler) an den
Stoßstellen Y der Zahnstangenabschnit-te wird dagegen durch
den Anschlag der gerundeten RUckenflachen 25 an den gerundeten
Innenflächen der Ösen 23, 23' festgelegt. Damit ist sichergestellt, daß an den Stoß- und Übergangsstellen Y
keine Teilungsfehler von einer Größe auftreten können, bei welchen der Zahneingriff in die Triebstockverzahnung und
das störungsfreie Überlaufen der Stoßstellen Y in Frage gestellt wird. Das Bewegungsspiel der einzelnen Zahnstangenabschnitte
8* bzw. ihrer Kupplungszapfen 15 innerhalb der Öffnungen 17 der Tragleisten 4 ermöglicht in Verbindung
mit der Längenbemessung der einzelnen Zahnstangenabschnitte 8' horizontale und vertikale Abknickungen der
Rinnenschüsse 1 um verhältnismäßig große Winkelmaße.
Leerseite
Claims (7)
- AnsprUohe :1« An einem Strebförderer ο.dgl. angeordnete Zahnstange für den Vorsohub einer Gewinnungsmaschine» insbesondere einer Walzenschrämmaschine, wobei die von Triebstöcken gebildeten Zahnetangenabsohnitte mit den gegeneinander vertikal und horizontal abwinkelbaren Rinnenschüssen des Strebförderers gegeneinander schwenkbar und in Längsrichtung begrenzt beweglich verbunden sind und die Rinnenschüsse Tragleisten o«dglo für den Anschluß der Zahnstangenabschnitte aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangenabsohnitte (8f) an ihren Enden nach unten ragende Kupplungezapfen (15) aufweisen, die öffnungen (17) der Tragleisten (4) mit Bewegungsspiel durohfassen und durch Sicherungsorgane (19) gegen Abheben aus den Öffnungen gesichert sind·
- 2. Triebstookanordnung nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungszapfen (15) an den benachbarten Enden zweier Zahnstangenabsohnitte (8() eine gemeinsame öffnung (17) der Tragleiste (4) durohfassen,
- 3. Triebstockanordnung naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (17) der Tragleisten aus Langlöchern mit kreisbogenförmig gerundeten Endbegrenzungen (18) bestehen.
- 4· Triebstookanordnung naoh einem der AnsprUohe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungszapfen (15) mit Längs spiel und mit Vertikalspiel in den öffnungen (17) der Tragleisten (4) gehalten sind·
- 5. Triebstookanordnung nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungszapfen (15) an SookelatUoken (16) fest angeordnet sind, die an der Unterseite der parallelen Zahnstangenleisten (12, 13) der Zahnstangenabsohnitte (8*) befestigt sind und deren Unterseite eine die Zahnetangenabsohnitte (8') gegen die Tragleisten (4) abstützende Stützfläche bildet.
- 6. Triebstockanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangenabsohnitte (8f) an ihren Enden durch Zugglieder (23» 23f) verbunden sind, die das größtaöglich· Abstandsmaß (Y) der Stirnenden (26, 27) der Zahnstangenabsohnitte begrenzen·
- 7. Triebstockanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (23, 23') aus unter den Enden der Zahnstangenabschnitte (8f) angeordneten, von den Kupplungszapfen (15) durchgriffenen ösen bestehen·8· Triebstookanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ösen (23» 23f) die langloohartigen öffnungen (17) der Tragleisten (4) umschließen und sich auf den Tragleisten abstützen·9· Triebstockanordnung nach Anspruoh 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede zweite oder dritte öse (23*) fest mit der Tragleiste (4) verbunden ist, während die übrigen ösen (23) auf den Tragleisten (4) versohieblich aufliegen.10· Triebstookanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungszapfen (15) in der Dioke abgesetzt sind, wobei auf den abgesetzten dünnen Zapfenenden die lösbaren Siohexmgsorgane (19), z.B. Riegelplatten o.dgl·, angeordnet sind, welche die Tragleisten (4) untergreifen,11· Triebstookanordnung naoh einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Läng· der Zahnstangenabsohnitte (8<) höchstens etwa fleioh der halben Rinnenschußlänge ist.12· Trlebstockanordnung nach einem der Ansprüohe 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Stirnende (26) der Zahnstangenabsohnitte (81) gewölbt und ihr anderes Stirnende (27) gemuldet ist.13· Triebstookanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die fest an den Tragleisten (4) angeordneten ösen (231) über die Umrandungsflächen (18) der Öffnungen (17) der Tragleisten (4) naoh innen vorspringen·
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Legal Events
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: WESTFALIA BECORIT INDUSTRIETECHNIK GMBH, 4670 LUEN |
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