DE3230219A1 - Addition von phosphor in situ an tantal - Google Patents
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Description
Addition von Phosphor in situ an Tantal
Die Erfindung betrifft ein Tantalpulver, insbesondere ein Verfahren zur Herstellung eines Tantalpulvers, das zu
Anoden mit einer verbesserten elektrischen Kapazitanz
verarbeitet werden kann.
Anoden mit einer verbesserten elektrischen Kapazitanz
verarbeitet werden kann.
Die Verwendung von Tantalpulvern für die Herstellung von Elektroden in Elektrolytkondensatoren ist bekannt. Solche
Elektroden werden hergestellt durch Pressen des Tantalpulvers unter Bildung eines cohärenten Preßlings,
Sintern des Preßlings und anschließendes Aufbringen eines dielektrischen Films auf das Sinterprodukt. Solche Kondensatoren sollen eine möglichst hohe spezifische Kapazität CV/g haben. In der US-PS 3 418 106 ist ein agglomeriertes Tantalpulver beschrieben, das als Tantal zerkleinert werden kann, das dann, wenn es zu einer Elektrode verarbeitet wird, gepreßten und gesinterten Anoden eine erhöhte spezifische Kapazität verleiht. Das in dieser Patentschrift beschriebene agglomerierte Tantalpulver weist auch verbesserte Fließeigenschaften auf, verglichen mit bekannten
Pulvern.
Sintern des Preßlings und anschließendes Aufbringen eines dielektrischen Films auf das Sinterprodukt. Solche Kondensatoren sollen eine möglichst hohe spezifische Kapazität CV/g haben. In der US-PS 3 418 106 ist ein agglomeriertes Tantalpulver beschrieben, das als Tantal zerkleinert werden kann, das dann, wenn es zu einer Elektrode verarbeitet wird, gepreßten und gesinterten Anoden eine erhöhte spezifische Kapazität verleiht. Das in dieser Patentschrift beschriebene agglomerierte Tantalpulver weist auch verbesserte Fließeigenschaften auf, verglichen mit bekannten
Pulvern.
In der US-PS 3 825 802 sind Verbesserungen verschiedener Eigenschaften von Tantalkondensatoren einschließlich der
spezifischen Kapazität durch Zugabe verschiedener "Dotie-
rungsraittel" einschließlich Phosphor zu Tantal beschrieben.
Der darin beschriebene Dotierungsmittelbereich umfaßt 0,47 bis 2,71 Atom-%, was bei Phosphor etwa 800 bis etwa 4600
ppm entspricht, und die erzielte Verbesserung in Bezug auf die spezifische Kapazität (für Stickstoff, die bevorzugten
Verbindungen) liegt innerhalb des Bereiches von etwa 2 % (am unteren Ende des Bereiches) bis etwa 6,3 % (am oberen
Ende), wenn die Anode bei 1900°C gesintert wird.
In der US-PS 4 009 007 ist angegeben, daß Tantalpulver,
denen eine geringe Menge eines phosphorhaltigen Materials zugesetzt worden ist, Anoden mit einer verbesserten Kapazitanz
(spezifischen Kapazität) ergeben. In Spalte 1, Zeilen 57 bis 62,dieser Patentschrift ist angegeben, daß dann,
wenn in einem Tantalpulver Phosphor als zufällige Verunreinigung enthalten ist, die entweder aus dem Ausgangserz
stammt oder als Verunreinigung in den mit den für die normale Herstellung des Tantalpulvers verwendeten Chemikalien
eingeführt worden ist, die Effekte der darin beschriebenen Erfindung nicht erzielt werdenkönnen.
Grundlage für die obengenannte Feststellung war die Tatsache, daß zwischen den Tantalpulvern, denen kein Phosphor
zugesetzt worden war, kein signifikanter Unterschied in Bezug auf die spezifische Kapazität festgestellt wurde
zwischen denjenigen, die bei der Analyse eine geringe Menge Phosphor enthielten, und denjenigen, die praktisch keinen
Phosphor enthielten.
Es wurde nun gefunden, daß ein Tantalpulver, das Anoden mit einer
verbesserten spezifischen Kapazität liefern kann, hergestellt werden kann durch Zugabe einer geringen Menge eines phosphorhaltigen
Materials zu einem Tantal enthaltenden Vorläufer des Tantalpulvers.
Bei der konventionellen Herstellung von metallischem Tantal aus einem Tantal enthaltenden Material, beispielsweise
einem Tantalerz, wird das Erz zuerst mit Fluorwasserstoff-
säure behandelt,, um das darin enthaltene Tantal und andere
Materialien .m einer Fluorwasserstoffsäurelösung zu lösen.
Die Fluorwasserstoffsäurelösung wird dann mit Methylisobutylketon
in einem Flüssig-Flüssig-Lösungsmittelextraktionsverfahren extrahiert zur Entfernung der Gangart-Materialien,
wobei das Tantal in dem Raffinat zurückbleibt. Die Zugabe von Kaliumfluorid zu dem wäßrigen Raffinat führt dann zu
einer Ausfällung des Tantals als Kaliumtantalfluoridsalz
(K3TaF7). Das zuletzt genannte Salz wird dann durch flüssiges
Natrium, vorzugsweise nach dem in der US-PS 4 149 876 beschriebenen Verfahren, reduziert.
Anstelle von Erzen können auch andere Tantal enthaltende Materialien als Ausgangsmaterialien verwendet werden, v/ie
z.B. Zinnschlacken und Rückstände und natürliche und künstliche Konzentrate dieser Materialien sowie auch Abfallmetallprodukte
aus Tantal und Legierungen auf lantalbasis und anderen Legierungen, in denen Tantal mit anderen
Metallen und Legierungen assoziiert sein kann.
20
Bei einer Ausführungsfcrm der Erfindung wird ein phosphorhaltiges Material der Fluorwasserstoffsäure lösung von Tantal
(dem Raffinat) nach der Flüssig-Flüssig-Lösungsmittelextraktion und vor oder zu dem Zeitpunkt, zu dem das Tsntal
ausgefällt, kristallisiert oder anderweitig als Verbindung davon abgetrennt wird, zugegeben. Bei einer anderen
Ausführungsform der Erfindung wird ein phosphorhaltiges
Material dem ausgefällten Tantalsalz (K3TaF7) vor oder zu
dem Zeitpunkt, zu dem das Tantalsalz zu metallischem Tan-
„o tal reduziert wird, in Form eines Pulvers zugegeben. Die
Gewinnung bzw. Abtrennung von Tantal in Form der Verbindung K2TaF ist beispielhaft für die vorliegende Erfindung.
Es ist jedoch für den Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres ersichtlich, daß die Zugabe eines phosphorhaltigen Materials
auch während oder nach der Herstellung anderer
35
Tantalverbindungen erfolgen kann. Zu solchen anderen Tantalverbindungen,
die nach bekannten Verfahren hergestellt worden sind, gehören Tantalhydroxid, Tantaloxid, Natrium-
tantalat, Tantalsäure und Halogenide von Tantal, insbesondere Tantalpetachlorid.
Die Menge des phosphorhaltigen Materials, das der Tantal
enthaltenden Lösung oder dem Tantal enthaltenden Niederschlag zugesetzt wird, entspricht erfindungsgemäß mindestens
5 Teilen elementarem Phosphor pro Million Teilen elementarem Tantal (ppm) in der Stufe dieser Zugabe und
sie reicht aus, um etwa 2 bis etwa 400 ppm elementares Phosphor in dem reduzierten Pulver zu ergeben. Bei Phosphorgehalten
von mehr als etwa 400 ppm in dem reduzierten Pulver ist ein Plateau erreicht und es wird keine weitere
Verbesserung der spezifischen Kapazitätswerte erzielt. Ferner werden durch Zugabe von Phosphor in einer Menge von
mehr als etwa 400 ppm, bezogen auf elementares Phosphor, die Grünfestigkeit der aus dem Pulver gepreßten Anoden und
deren Eigenschaften nach dem Sintern in nachteiliger Weise beeinflußt.
Ein Teil des phosphorhaltigen Materials, das der Tantal enthaltenden Lösung oder dem Tantal enthaltenden Niederschlag
zugesetzt wird, wird nicht in das reduzierte Tantalpulverprodukt aufgenommen, was zu einem niedrigeren
Phosphorgehalt in dem Pulver führt als er der zugegebenen Menge in der Anfangsstufe entsprechen würde. Die Menge des
phosphorhaltigen Materials, die zugegeben werden muß, um den gewünschten Gehalt in dem fertigen Tantalpulverprodukt
zu erzielen, hängt von der Art des phosphorhaltigen Materials und den Behandlungsbedingungen nach der Zugabe
OQ desselben ab. Die zuzugebende Menge kann durch Vorversuche
mit dem gleichen phosphorhaltigen Zusatz und den gleichen Behandlungsbedingungen bestimmt werden,und im allgemeinen
wird das phosphorhaltige Material im Überschuß zugegeben, um den gewünschten Endgehalt, bezogen auf irgendwelche
oc Verluste an Phosphor, zu erzielen.
Bevorzugte phosphorhaltige Materialien sind anorganische Phosphatsalze, wie Ammonium-, Natrium-, Kalium-, Calcium-,
•58-7-
Barium- und Bleiorthophosphate, Ammoniummonohydrogenorthophosphat,
Ammoniumdihydrogenorthophosphat, Natriummonohydrogenorthophosphat, Natriumdihydrogenorthophösphat und Kaliumdihydrogenorthophosphat.
Zu anderen geeigneten phosphorhaltigen Materialien gehören Barium- und Bleiorthophosphat, elementarer
Phosphor, Metallphosphide, Phosphoroxide und -säuren sowie organische phosphorhaltige Materialien, wie Alkylphosphate.
Phosphatmaterialien, die keine Metallkationen enthalten, wie z.B. Ammoniummonohydrogenorthophosphat, Ammoniurndihydrogenorthophosphat
und Phosphorsäure, sind besonders bevorzugt, weil dadurch keine anderen Metalle in das Tantalpulver mit
ihren möglichen nachteiligen Effekten auf die Gleichstrom-
15 Kriechverluste und die Durchschlagsspannungseigenschaften der daraus hergestellten Anoden eingeführt werden.
Das phosphorhaltige Material kann, wenn es der Tantalverbindung zugesetzt wird, ein feinteiliges festes Material sein,
das in der Tantal enthaltenden Lösung suspendiert oder in
den Tantal enthaltenden Niederschlag eingemischt wird. Das phosphorhaltige Material kann auch in Form einer wäßrigen
Lösung der Tantal enthaltenden Lösung zugesetzt werden für die gmeinsame Ausfällung zusammen mit dem Tantal enthaltenden
Material oder es kann nach dem Tantal enthaltenden Material durch ein anderes Ausfällungsmittel ausgefällt werden.
Das reduzierte Tantalpulver, das ein während der Herstellung des reduzierten Pulvers wie vorstehend angegeben zugegebe-
QQ nes phosphorhaltiges Material enthält, kann gewünschtenfalls
zusätzlichen Phosphor enthalten, der nach der Reduktion zugegeben wird, wie in der US-PS 4 009 007 beschrieben. Um
in den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu fallen, muß das während der Herstellung des reduzierten Pulvers zugegebene
O5 phosphorhaltige Material jedoch mindestens 5 Teile (als
elementarer Phosphor) pro Million Teile Tantal betragen und muß ein Pulver ergeben, das (vor der späteren Phosphorzugabe)
etwa 2 bis etwa 400 Teile phosphorhaltiges Mate-
rial (als elementarer Phosphor) pro Million Teile Tantal enthält.
Das erfindungsgeiuäß hergestellte phosphorhaltige Tantalpulver
kann gewünschtenfalls wie in der US-PS 3 418 106 beschrieben
agglomeriert werden und es wird dann unabhängig davon, ob es agglomeriert oder nicht agglomeriert worden
ist, nach bekannten Verfahren gepreßt und gesintert zur Herstellung von Anoden mit einer hohen spezifischen Kapazitat.
Es wurde gefunden, daß dann, wenn Phosphor nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren einer Tantalverbindung vor der Bildung des Tantalpulvers aus der Verbindung zugesetzt wird,
das dabei erhaltene Pulver bei einem gegebenen Phosphorgehalt eine höhere spezifische Kapazität aufweist als ein ähnlich
hergestelltes Tantalpulver, bei dem der Phosphor einem bereits fertigen Tantalpulver oder Tantalhydridpulver zugesetzt
worden ist. Niedrigere Phosphorgehalte beim gleichen Grad der Verbesserung der spezifischen Kapazität bewirken,
daß die Gleichstrom-Kriechverluste abnehmen und sind daher vorteilhaft.
Dieses Beispiel beschreibt den Einfluß von Phosphorzugaben während eines Natriumreduktionsverfahrens zur Herstellung
von Tantalmetallpulver aus einem Kaliumtantalfluoridsalz, K3TaF7,auf das fertige Tantalpulver. Die zur Durchführung
einer Reihe von Natriumreduktionsversuchen in diesem Beispiel verwendete Apparatur ist in der US-PS 4 149 876
beschrieben.
In dem Versuch A wurden 454 kg (1000 lbs) K3TaF7 und 436 kg
(960 lbs) NaCl in ein Reaktionsgefäß eingeführt. Zu dieser Reaktionsmischung wurden etwa 100 g Na3HPO4 zugegeben; dies
entsprach einer berechneten Phosphorzugabe von 104 ppm, bezogen auf das Tantalmetall. Das geschlossene Reaktionsge-
1 faß und sein Inhalt wurden erhitzt, um die Charge zu
schmelzen. Es wurde mit dem Rühren begonnen und danach wurde eine Rührgeschwindigkeit von 120 UpM aufrechterhalten,
um das flüssige Bad zu homogenisieren. Es wurde mit 5 den Natriumzugaben bei etwa 650 C mit einer Beschickungsrate innerhalb des Bereiches von 5,7 bis 7,0 kg (12,5 bis
15,5 lbs) pro Minute begonnen für einen Zeitraum von 11
Minuten für einen Gesamtverbrauch von 68,1 kg (150 lbs). Während dieser Anfangsperiode wurde, wenn eine Tempera-
tür von 700 C erreicht wurde, ein Gebläse, das pro Minute
4 2,6 m3 (1500 ft.3) Luft lieferte, als äußere Gebläsekühlung
für das Reaktionsgefäß verwendet. Der Rest von 67,2 kg (148 lbs) Natrium wurde dann in einer verhältnismäßig
gleichbleibenden Rate für einen Zeitraum von 35 Minuten
15 eingeführt zur Vervollständigung der Reaktion.
Die Reaktionsmasse wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt und das Tantalmetallpulver wurde aus der gefrorenen Masse
durch Zerkleinern und Auslaugen auf an sich bekannte Weise abgetrennt.
Das Tantalpulver wurde auf seine chemische Zusammensetzung hin unter Anwendung konventioneller Verfahren einschließlich
der massenspektrographischen Analyse für Phosphor und der übrigen Elemente analysiert. Durch Siebanalyse wurde unter
Verwendung von U.S. Standard-Sieben der Gewichtsprozentsatz des Materials ermittelt, der eine Teilchengröße von
über 0,18 mm (+80 mesh), eine Teilchengröße von 0,18 bis 0,125 mm (-80 + 120 mesh), eine Teilchengröße von 0,125
O0 bis 0,074 mm (-120 + 200 mesh), eine Teilchengröße von
0,074 bis 0,044 mm (-200 +325 mesh) und eine Teilchengröße von weniger als 0,044 mm (-325 mesh) aufwies. Die
Portionen mit einer Teilchengröße von weniger als 0,18 mm
(-80 mesh) wurden miteinander kombiniert, gemischt und für alle weiteren Tests verwendet.
Die Teilchengröße dieses Pulvers wurde als Fisher-Sub-Sieve
Size (FSSS) gemäß der ASTM-Vorschrift B33O-65, "Standard
Method of Test for Average Particle Size of Refractory Metals and Compounds by the Fisher Sub-sieve Sizes"
bestimmt. Der durchschnittliche FSSS-Wert des reduzierten Pulvers betrug 2,45 pM. Die scheinbare Dichte (Schütt-
dichte), nachstehend als "Scott-Dichte (SD)" bezeichnet, wurde mit dem Pulver nach dem Verfahren der ASTM-Vorschrift
B212-48 (Reapproved 1970), "Standard Method of Test for
Apparent Density of Metal Powders" bestimmt.
Die chemischen Analysenwerte, die Siebanalysenwerte, die FSSS- und SD-Daten sind in der Spalte A der nachstehenden
Tabelle I aufgezählt.
Ein Teil des Pulvers mit einer Teilchengröße von weniger als 0,18 mm (-80 mesh) wurde auf seine Grünfestigkeit und
seine elektrischen Eigenschaften hin in seinem Zustand unmittelbar nach der Reduktion getestet. Ein zweiter Teil
des Pulvers mit einer Teilchengröße von weniger als 0,18
mm (-80 mesh) wurde in einem Vakuum mit einem absoluten Druck von etwa 10 Torr auf etwa 135O°C (optische Temperatur)
erhitzt, eine Stunde lang bei dieser Temperatur gehalten, 2 Stunden lang unter Vakuum abgekühlt und schließlich
unter Helium auf Umgebungstemperatur abgekühlt, dann gemahlen und gesiebt unter Verwendung eines Siebs mit einer
lichten Maschenweite von 0,50 mm (35 mesh), wobei das übergroße Material erneut gemahlen und erneut gesiebt
wurde, so daß das gesamte Pulver eine Teilchengröße von weniger als 0,50 mm (-35 mesh) hatte. Dieses Tantalpulver
wird nachstehend als "thermisch agglomeriertes Pulver" bezeichnet, das nach den Lehren der US-PS 3 473 915 hergestellt
worden ist.
Teile jedes Typs von Pulver wurden zu einzelnen Preßlingen
mit einem Gewicht von 2,010 + 0,20 g in einer Formpresse or mit einem Durchmesser von 0,066 cm (0,261 inch) gepreßt
unter Erzielung von Gründichten von 4,5 (nur thermisch agglomeriertes Pulver), 5,0 und 5,5 g/cm zur Bestimmung
der Grünfestigkeit als Funktion der Preßdichte. Versuche,
aus dem Pulver unmittelbar nach der Reduktion Preßlinge mit einer Gründichte von 4,5 g/cm zu pressen, waren erfolglos,
weil die Gründichten zu niedrig und für die Handhabung unzureichend waren. Die Preßlinge wurden einzeln
seitlich unter den Amboß einer Chatillon-Universal Tensile, Kompression- und Spring-Testvorrichtung, Modell LTCH,
gelegt, die mit einem flachen Amboß und einer Basis ausgestattet war, und sie wurden mit einer Kompressionsrate,
die auf 2,0 eingestellt wurde, zerkleinert. Der zum Zerkleinern des Preßlings erforderliche Druck in kg (lbs)
wurde als Grünfestigkeit aufgezeichnet. Vier Preßlinge
wurden auf ihre Grünfestigkeit hin untersucht und von den Daten wurde der Durchschnitt genommen. In diesem Test
wurde dann, wenn ein Preßling einen Wert hatte, der ein Ausreißer war, bestimmt gemäß ASTM E 178-61T, eine zusätzliche
Anode gepreßt und getestet (ein Ausreißer war ein solcher, der von den anderen Vertretern der Versuchsreihe,
in der er vorlag, deutlich abzuweichen schien). Die Grünfestigkeitsdaten sind in der Spalte A der nach-
20 stehenden Tabelle II angegeben.
Jeder Pulvertyp wurde einzeln gewogen und in einer Formpresse
mit einem Durchmesser von 0,054 cm (0,213 inch) zu 1 g-Preßlingen oder Anoden mit einem eingebetteten Tantalleitungsdrahtzur
Erzielung von Gründichten von 5,5 und 6,5 g/cm3 gepreßt. Eine Gruppe der Anoden, die bis zu jedem
dieser Dichtewerte gepreßt worden waren, wurde 30 Minuten lang bei 1600°C (optische Temperatur) in einem
Vakuumsinterofen mit einer kühlen Wand (absoluter Druck
3Q 10 Torr) gesintert. Eine weitere Gruppe wurde in entsprechender
Weise 30 Minuten lang bei 1800°C (optische Temperatur) gesintert.
Es wurde der Prozentsatz der Schrumpfung im Durchmesser or festgestellt.
Das elektrische Testverfahren umfaßte das Anodisieren der
gesinterten Anoden in 0,1 % Phosphorsäure in Wasser bei
einer Elektrolyttemperatur von 9O0C. Das Anodisieren der
Anode wurde bei einer Stromdichte von 35 mA/g durchgeführt, bis 100 V erreicht waren, und dann wurden sie 2
Stunden lang bei 100 V gehalten. Die anodisierten Anoden wurden in entionisiertem Wasser gewaschen und dann in sauberer
Luft bei 105°C getrocknet.
Bei einer Testspannung von 70 V wurden die Gleichstrom-Kriechverluste
(DCL) in 10 %-iger Phosphorsäure gemessen. Die Anoden wurden in der Testlösung bis zur Oberseite der
Anode eingetaucht und die Testspannung wurde 2 Minuten lang angelegt, danach wurden die DCL gemessen.
Nach Beendigung der DCL-Messungen wurden die Anoden 30 bis !5 45 Minuten lang mit 10 %-iger Phosphorsäure imprägniert.
Die Kapazitanz (spezifische Kapazität) wurde an der in 10 %ige Phosphorsäure eingetauchten Anode gemessen unter
Verwendung einer General Radio Capacitance Test Bridge vom 1^yP 1611 B mit einem Wechselstromsignal von 0,5 V und einer
Gleichstromvorspannung von 3 V. Mit diesem Brückentest wurde auch der Verlustfaktor bestimmt.
Die Durchschnittswerte für die Schrumpfung während der 2g Sinterung, die DCL, die spezifische Kapazitanz (CV/g oder
ufv/m) und der Verlustfaktor sowohl für Pulver unmittelbar
nach der Reduktion als auch für thermisch agglomerierte Pulver sind in der Spalte A der nachstehenden Tabelle III
zusammengefaßt.
In einer Formpresse mit einem Durchmesser von 0,054 mm (0,213 inch) wurden 6 weitere Anoden mit einem Gewicht von
jeweils 1,0+ 0,05 g bis zu einer Gründichte von 6,5 g/cm gepreßt, dann wurden sie in entsprechender Weise 30 Minuten
lang bei 165O°C (optische Temperatur) im Vakuum gesintert.
35
Die Durchschlagspannungstests wurden durch Elektroformierung mit diesen Elektroden in einer gerührten Äthylenglykol-Wasser-Phosphorsäurelösung
bei 83 + 0,2°C durchgeführt, wo-
bei die Formierungsspannung in einer Rate von 2 V pro Minute erhöht wurde, bis der dielektrische Durchschlag
auftrat. Dieser Anodxsierungselektrolyt bestand aus einer Lösung aus 55 % eisenfreiem Äthylenglykol, 45 % entionisiertem
Wasser und genügend Phosphorsäure zur Erzielung eines spezifischen Widerstandes von 350 + 50 Ohm χ cm bei
83°C. Der Durchschlagspunkt wurde festgelegt, wenn der Formierungsstrom der Anode auf 50 mA über den bei 100 V
fließenden Strom hinaus anstieg oder wenn eine Szintillation auftrat. Nach der Eliminierung der "Ausreißer", wie sie in
einem Standardtestverfahren definiert sind, wurde die mittlere Durchschlagsspannung ermittelt. Die mittlere Durchschlagsspannung
in dem Versuch A ist in der nachstehenden Tabelle IV angegeben.
Das vorstehend beschriebene Natriumreduktionsverfahren
und die vorstehend beschriebenen Testverfahren wurden auch für andere Tantalpulver, wie sie nachstehend beschrieben
werden, angewendet, wobei diesmal jedoch die angegebenen
20 spezifischen Ausnahmen gemacht wurden.
In dem Versuch B betrug die der Reaktionsmischung zugesetzte
Phosphormenge etwa 25 g Na2HPO. und dies entsprach
insbesondere einer errechneten Phosphorzugabe von 26 ppm, bezogen auf Tantalmetall. Die FSSS des dabei erhaltenen
Pulvers mit einer Teilchengröße von ^0,18 mm (-80 mesh)
unmittelbar nach der Reduktion betrug 3,21
In dem Versuch C waren die Bedingungen im wesentlichen iden-3Q
tisch mit denjenigen des Versuchs B. Die FSSS des Pulvers mit einer Teilchengröße von L 0,18 mm (-80 mesh) unmittelbar
nach der Reduktion betrug 3,18 um, was zeigt, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eine gute Reproduzierbarkeit
erzielt werden kann.
Der Versuch D war ein Kontrollversuch, bei dem kein Phosphor zugesetzt wurde, und die spezifischen Natriumreduktionsparameter
wurden so eingestellt, daß bei einem Pulver mit
-Jr1T-
einer Teilchengröße von ^ 0,18 nun (-80 mesh) unmittelbar
nach der Reduktion ein FSSS-Wert von 2,37 ρΜ erzielt wurde.
Der Versuch D wurde durchgeführt, um das phosphorhaltige Produkt des Versuchs A mit einem Kontrollprodukt mit praktisch
der gleichen nominellen Teilchengröße unmittelbar nach der Reduktion von 2,4 yUM, ausgedrückt durch FSSS
und innerhalb der Grenzen des Testverfahrens selbst zu vergleichen.
Der Versuch E war ebenfalls ein Kontrollversuch, bei dem kein Phosphor zugegeben wurde, und die spezifische Natriumreduktionsparameter
wurden so eingestellt, daß ein Pulver mit einer Teilchengröße von <0,18 mm (-80 mesh)
mit einem FSSS-Wert von 3,21 uM erzielt wurde. Das Pulver
aus dem Kontrollversuch E ergab somit einen Vergleich mit dem mit Phosphor dotierten Produkt aus den Versuchen B
und C bei praktisch der gleichen nominellen Teilchengröße von 3,2 pM, ausgedrückt durch FSSS.
Die mit dem Pulver in den Versuchen B bis E ermittelten Testergebnisse sind zusammen mit denjenigen des Versuchs A
in den nachstehenden Tabellen I bis IV enthalten.
25 30 35
Tabelle I - Physikalische Eigenschaften und chemische Zusammensetzung der Pulver des Beispiels 1 unmittelbar
nach der Reduktion
Versuch Nr.
0,18-0,
Siebanalyse, %
>O,18nm(+80 Mesh)
mm (-80 + 120 Mesh)
0,125-0,ÖO74mm(-120 + 200 Mesh)
0,074-0,044 mm(-200 + 325 Mesh)
<o',O44mm( -325 Mesh)
•Co,18 mm Scott-Dichte, 9/cm (in3) (
chemische Analyse,
PPm
Ni W
Cr Si
Ca CU
Nb, V, Mo, Al, Ti, Zr ) Co, Mg, Sn, Pb, Mn, Zn)
|
0.3
1.7 5.6 12.4 80.0 |
10.1
6.2 7.7 9.2 66.7 |
1.1
2.8 11.6 17.7 66.7 |
0.7
2.8 11.3 16.9 68.1 |
7.4
3.2 8.1 12.9 68.1 |
| 2.45 | 3.21 | 3.18 | 2.37 | 3.21 |
|
37.1)
2,26 |
(40.4)
2,46 |
(34.7)
2,12 |
(29.8) 1,82 . |
(43.2) 2,64 |
|
1330
11 24 23 |
1115
13 28 29 |
1015
10 38 26 |
1489
5 50 27 |
1180
13 44 20 |
|
10
50" 10 10" |
37
50 10 10" |
84
50. 10 10" |
31
50 10 10 |
53
50 15 ΙΟ" |
|
5"
10 |
5
11 |
5"
13 |
10
10 |
5"
12 |
P zugegeben (bezogen auf Ta-P zurückge-(" " " Metall)
halten
<0,18 mm (-80 Mesh) '-
unmittelbar nach der Reduktion .<0,50 mm(-35 Mesh) thermisch
agglomeriert ._ --♦NA -
nicht zugegeben 10
26
2
7
10
26
10
10
NA* NA
NA NA
OO O K)
-yr-
Grünfestigkeit von Pulvern des Beispiels 1 unmittelbar
nach der Reduktion und thermisch agglomerierten Pulvern des Beispiels 1
nach der Reduktion und thermisch agglomerierten Pulvern des Beispiels 1
5 :
Grünfestiqkeit, kg (lbs) Preß_ _________
g/cm ' A
Pulver, unmittelbar nach der Reduktion
5.0 1,1 (2.4) ND*i, 1(2.4)0,4(0.9)3,9 (1.9)
5.5 1,9 (4.1) ND 1/9(4.1)1,2(2.6]2,5(5.5)
thermisch agglomeriertes Pulver
4.5 2,6 (5,8) 2,3 (5,1) 4,5(10,5)5,9(13,1)3,6(7,9)
5.0 5,4(12,0) 4,8(10,5) 9,1(20,0)10,8(23,8)6,6(14,5) 5.5 9,1(20,0) 9,1(20,0)14,5(32,0)19,1(42,0)11,0(24,3)
*ND - nicht bestimmt
Elektrische Eigenschaften von Pulvern unmittelbar nach der Reduktion des Beispiels 1 und
thermisch agglomerierten Pulvern des Beispiels 1
Testbedingungen
Sintertemp . ,
Preßdichte
'3*
g/cm
elektrische Eigenschaften Pulver unmittelbar nach d. Reduktion
Versuch Nr.
CjO CD
TEÜD 5T5~
- 6.5
I
5.5
Ψ i/
6.5
I
spezifische Kapazität,
DCL, pa/g
Verlustfaktor, %
Schrumpfung des Durchmessers, %
spezifische Kapazität, μϊν/g
DCL, pa/g
Verlustfaktor, %
Schrumpfung des Durchmessers, %
spezifische Kapazität, jufv/g
DCL, /ua/g
Verlustfaktor, %
Schrumpfung des Durchmessers, %
spezifische Kapazität, ufv/g
DCL, »a/g
Verlustfaktor, %
•Schrumpfung des Durchmessers, %
11 357
2.27
52.95
5.04
11 540 3.49 58.5 4.65
6334
1.78 20.96 11.24
5711 ' 2.48 26.2 10.80
9611
7.36
42.2
4.65
8976
5.02
39.55
4.26
6088
2.33
24.3
10.66
5770
15.29
19.06
10.47
9859" 6.83
44.0 4.26
9087 3.01
39.60 3.68
5935
3.95 23 56 10.27
5368 6.44
18.80 9.30
8908 2.33
49.08 8.3
8475 2.12
43.5 5.43
5046
2.43 31.25 14.15
4550
2.12 24.8 13.95
8712 2.37
40.85 6.98
8171 1.88
37.3 6.01
5366
1.92 22.47 12.21
4813
2.68 21.32 12.40
Tabelle III - Fortsetzung
EV) €Z>
thermisch agglomeriertes Pulver
16T)D 575
I
6.5
1
5.5
i
.800 6.5
* I; i
spezifische Kapazität, ufv/g
DCL, ua/g
Verlustfaktor, %
Schrumpfung des Durchmessers, %
spezifische Kapazität, ufv/g
DCL, pa/g
Verlustfaktor, %
Schrumpfung des Durchmessers, %
spezifische Kapazität, yufv/g
DCL, Aia/g
Verlustfaktor, %
Schrumpfung des Durchmessers, %
spezifische Kapazität, ufv/g DCL, pa/q '
Verlustfaktor, % Schrumpfung des Durchmessers, %
340 8978
2.48 2.9
27.75 19.70
3.76 3.29
604 8409
2.00 3.56
29.9 33.08
3.06 3.29
5690
3.85 6.77
12.5 10.2
30.33 8.02
2.05
18.0
8.92
5197
3.64
17.7
8.92
9118 6260
.2.75 2.41
19.0 32.0
2.82 4.69
8577
4.59
33.38
2.62
5775
7.2
10.0
8.47
7590 1.45
34.2 3.99
4848
4.84 17.26 10.56
4606
6.68 3.63
17.7 21.65
8.45 B.16
6055 3.02
13.50 4.93
7273
2.66 36.15
4.46
5201 2.53 6.15 9.39
4503 3.62
18.0 8.22
-χι-
Durchschlagsspannung der thermisch agglomerierten Pulver des Beispiels 1
(Preßdichte der Anode 6/5 g/cm , 30 Minuten lang bei 165O°C
im Vakuum gesintert)
| Versuch Nr. |
mittlere Durchschlags spannung |
| A | 288 |
| B | 275 |
| C | 280 |
| D | 291 |
| £ | 295 |
Die Versuche A, B und C in den vorstehenden Tabellen werden nachstehend als "dotiert in situ " bezeichnet. In dem
Versuch A, in dem die Dotierung mit 104 ppm P, bezogen auf
Tantalmetall, durchgeführt wurde, wurden etwa 15 ppm P (Bereich von 19 bis 11 oder 15+4 ppm) von den Pulvern
unmittelbar nach der Reduktion und von den thermisch agglomerierten Pulvern zurückgehalten, während bei den in situ
dotierten Versuchen B und C, bei denen 26 ppm P zugesetzt
worden waren, etwa 4 ppm (Bereich von 7 bis 2 ppm) zurück-30
gehalten wurden.
Die thermische Agglomeration führte zu einer wesentlichen
Verbesserung der Grünfestigkeit, verglichen mit dem Pulver
unmittelbar nach der Reduktion, wie sie aufgrund des Stan-35
des der Technik zu erwarten gewesen war.
Die Dotierung in situ mit Phosphor führte zu einer wesentlich höheren Kapazitanz (spezifischen Kapazität) sowohl
bei den Sintertemperaturen von 16OO°C als auch von 180O0C,
verglichen mit den nicht-dotierten Kontrollpulvern. Der höhere Gehalt an in situ-Phosphor in dem Versuch A führte
zu einer bis zu etwa 37 % höheren Kapazitanz (spezifischen
5Kapazität). Die mit weniger Phosphor in situ dotierten Versuche B und C führten zu mittleren Zunahmen der Kapazitanz
(spezifischen Kapazität).
Die Durchschlagsspannung der in situ dotierten, 30 Minuten lang bei 165O°C gesinterten Pulver war praktisch die gleiche
wie diejenige der nicht-dotierten Kontrollpulver, da die Schwankung des Tests selbst etwa + 14 V betrug. Die Durchschlagsspannung
ist ein elektrischer Parameter, der für einige Hochspannungsanwendungen wichtig ist, bei vielen
15Niederspannungsanwendungen jedoch nicht berücksichtigt wird. Die Erzielung der höchst möglichen spezifischen Kapazität
in einem Pulver ist jedoch häufig ein angestrebtes Ziel. Deshalb stellt die große Zunahme der spezifischen
Kapazität, die begleitet ist von praktisch keiner signionfikanten Abnahme der Durchschlagsspannung eine attraktive
Kombination von Eigenschaften für die in situ dotierten erfindungsgemäßen Pulver dar.
Dieses Beispiel zeigt, daß die Dotierung mit Phosphor zu einem früheren Zeitpunkt innerhalb des für die Extraktion
und Gewinnung bzw. Abtrennung von Tantal aus seinen Erzen angewendeten chemischen Prozesses durchgeführt werden kann.
o_In einem den derzeitigen Stand der Technik repräsentierenden
Verfahren wurden Tantalerze einschließlich Tantalith und anderer Tantal enthaltender Erze, Zinnschlacken und Konzentrate
davon in Fluorwasserstoffsäure digeriert, um die Tantal- und Niobgehalte darin zu lösen. Dann wurden diese
Gehalte von einer in geeigneter Weise angesäuerten wäßri-35
gen Lösung selektiv abgestreift und in einem Flüssig-Flüssig-Prozeß
unter Verwendung von Methylisobutylketon (MIBK) oder eines anderen geeigneten organischen Lösungsmittels von-
einander getrennt. Die bei diesem Verfahren erhaltene gereinigte, Tantal enthaltende Lösung, bei der es sich um einen
wäßrigen Strom handeln kann und die als Tantalraffinat bezeichnet wird, kann mit Kaliuiufluorid oder -hydroxid oder
^ einem anderen geeigneten, Kalium enthaltenden Salz behandelt
werden, um das Tantal in Form des Kaliumtantalfluorids
K3TaF7 abzutrennen bzw. zu gewinnen.
Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung können Phosphorzugaben
in Form von geeigneten Verbindungen in dem chemischen Prozeß in ausgewählten Stufen durchgeführt werden.
Dieses Beispiel erläutert die Dotierung des Tantal (Raffinat)-Produktstroms (nach dem Flüssig-Flüssig-Extraktionsverfahren)
mit Phosphor. Ein Teil des Phosphors wird in den nachfolgenden Verfahrensstufen zurückgehalten unter
Erzielung der Phosphordotierung des schließlich erhaltenen, mit Natrium reduzierten Tantalpulvers.
Mit Phosphor dotiertes K3TaF7 wurde aus fünf verschiedenen
Tantalraffinaten hergestellt, die verschiedene Konzentrationen an gelöstem Tantal enthielten. Das K3TaF7 wurde
durch K-jPO^-Zugaben ausgefällt. Die dabei erhaltenen Phosphorgehalte,
bestimmt durch chemische Analyse des K3TaF7 auf
der Basis von K3TaF7 und auch berechnet auf der Basis des
darin enthaltenen Tantalmetalls, waren folgende:
| Versuch Nr. | Gew.-^P , | bezogen auf |
| K2TaF7 | elementares Ta | |
| R-I | - o.lo | 0.65 |
| R-2 | 0.22 | 0-48 |
| R-3 | 0.07 | 0-15 |
| R-4 | 0.18 | 0.39 |
| R-5 | 0.15 | 0.33 |
1
Beispiel 3
In der obengenannten US-PS 4 009 007 wird von der verbesserten spezifischen Kapazität berichtet, die in Tantalpulver
durch ein zugegebenes, Phosphor enthaltendes Material in einer Menge, die etwa 5 bis etwa 400 ppm elementarem
Phosphor entspricht, erzielt werden kann. Darin ist ferner ein Verfahren beschrieben, bei dem das Phosphor
enthaltende Material dem Tantalpulver oder Tantalhydridpulver zugesetzt wird.
Im Gegensatz dazu wird bei dem erfindungsgemäßen in situ-Dotierungsverfahren
ein phosphorhaltiges Material früher in dem Tantalprozeß vor oder während der Herstellung des
Tantalpulvers zugesetzt, nicht jedoch nachdem das Pulver bereits vorliegt, wie bei dem US-PS 4 009 007.
In diesem Beispiel werden die Eigenschaften der in situ dotierten Pulver verglichen mit Pulvern, die gemäß US-PS
4 009 007 dotiert worden sind. Ein Grundversuch wurde durchgeführt, um die nach beiden Verfahren erzielten
Kapazitanz-Werte (spezifischen Kapazitätswerte) aufeinander
abzustimmen, und dann wurden die Mengen an zurückbleibendem Phosphor, die erforderlich waren, um den spezi-
25fischen Kapazitätswert zu erzielen, miteinander verglichen
und es wurden auch die übrigen Eigenschaften und Charakteristiken der Pulver miteinander verglichen. Proben
von zwei nicht-dotierten Tantalpulvern unmittelbar nach der Reduktion, mit F und G bezeichnet und mit FSSS-Werten
von 2,4 und 3,2 uM wurden mit Diammoniuraphosphat dotiert zur Erzielung von Zugaben von O (Kontrolle), 5, 10, 15,
20, 25, 35 und 50 ppm an enthaltenem Phosphor, bezogen auf Tantalmetall. Diese Pulver wurden 30 Minuten lang bei 135O0C
thermisch agglomeriert und unter Anwendung der in Beispiel 1
g5beschriebenen Verfahren getestet. Diese Daten sind in den
folgenden Tabellen V und VI angegeben.
Die in der Tabelle V angegebenen Daten beziehen sich auf
1thermisch agglomerierte Pulver/ die aus (Vorläufer)-Pulvern
unmittelbar nach der Reduktion mit einem FSSS-Wert von 2,4 uM hergestellt worden waren. Bei den bei 16OO°C gesinterten
Anoden war die spezifische Kapazität des in situ dotierten 5pulvers höher als bei allen nach dem Verfahren gemäß US-PS
4 009 007 dotierten Pulver, auch wenn die 11 ppm an verbleibendem Phosphorgehalt in dem in situ dotierten Pulver
ein »?ert inmitten der Restgehalte in den nach dem Verfahren gemäß US-PS 4 009 007 dotierten Pulvern war.
lOAus den bei 1800°C gesinterten Anoden war der gleiche Trend
zu erkennen.
Die Daten in der Tabelle VI beziehen sich auf thermisch agglomerierte Pulver/ die aus etwas gröberen Vorlauferpul-
lövern unmittelbar nach der Reduktion mit einem FSSS-Wert von
3,2 uM hergestellt worden waren. Bei den entweder bei 1600°C oder bei 1800°C gesinterten Anoden ergaben die in situ
dotierten Pulver, die zurückbleibenden Phosphor in der Größenordnung von 4 bis 7 ppm enthielten, spezifische
20Kapazitätswerte, wie sie im allgemeinen nur mit wesentlich
höheren Gehalten an zurückbleibendem Phosphor in den nach dem Verfahren gemäß US-PS 4 009 007 dotierten Pulvern
erzielt werden.
übrigen aufgezählten elektrischen Eigenschaften waren
für alle in diesen Tabellen aufgezählten Pulver zufriedenstellend.
Die in den Tabellen V und VI enthaltenen Grünfestigkeitsda-30ten
zeigen, daß nach dem Verfahren gemäß US-PS 4 009 007 dotierte Pulver und in situ dotierte Pulver eine ähnliche
(ungesinterte) Kompressionsfestigkeit aufwiesen, wenn sie bei irgendeiner ausgewählten Dichte gepreßt wurden.
| • verg | ieicn zwiscnen der | ι Eigen | 0 | 6.5 - | schart | en von | F2 | 8077 | 3,6 | 4691 | therm | lsch | agglome | riert | F4 | 8620 | 4,8 | 4886 | Nr. | 8943 | C | 4988 | 13,8 | F6 | en Tantalpulvern, | D | A | 2.00 | CO | ■ | • |
| hergestellt aus einem | Pulver | 2 | unmittelbar | 1.48 | (8,0) | 2.31 | nach | der Reduktion mit | 2.45 | (10,5) | 1.71 | 4.64 | 1.96 | einem FSSS-Wert | 29.9 | CD | |||||||||||||||
| von etwa 2,4 uM | Anoden-Preßdichte, | 24.2 | 6,7 | 11.4 | Versuch | 28.3 | 8,4 | 14.3 | F5 | 27.5 | 14.8 | 2.37 | 2.45 | 3.06 | (V) | ||||||||||||||||
| g/cffi3 | 7401 | 6.10 | (14,8) | 10.65 | 5.16 | (18,5) | 10.8 | 5.16 | 10.3 | CO | |||||||||||||||||||||
| FO | 1.22 | Fl | 9,9 | F3 | 14,5 | F? | |||||||||||||||||||||||||
| FSSS, jM | spez. Kapa | 23.6 | gesintert 30 | min.^pi 1800° | , ka ( | lbs. ) | |||||||||||||||||||||||||
| Pulver un | 2.4 - | zität , jifv/g | 7.04 | 3,6 | 3,9 | 0 | 104 | 5532 | |||||||||||||||||||||||
| mittelbar nach | . DCL, jia/g | 10 | 4341 | 20 | 4759 | (8,0) | (8,5) | 35 | 7 | ND* | 11 | 2.05 | |||||||||||||||||||
| der Reduktion | \ Verlustfaktor,Z | 11 | 1.97 | 11 | 1.47 | 6,8 | 8,2 | 11 | 18.0 «3 | ||||||||||||||||||||||
| Phosphor , ppm | Durchmesser- Z | 14.0 | 13.9 | 25 | (15,0) (18,0) | 6.5 | 6.5 | 8.92 % | |||||||||||||||||||||||
| zugegeben | schrumpfung, | 4309 | 10.91 | 11.51 | . 21 | 12,3 | |||||||||||||||||||||||||
| zurückgehalten | 2.44 | 5 | 15 | 50 | |||||||||||||||||||||||||||
| 15.8 | 4 | gesintert 30 | Gr | 11 | min .bei 1600° | -inf cstiqkf.i t | 21 | 7590 10,604 | 2,6 | ||||||||||||||||||||||
| 11.03 | 2,3 | 1.45 | (5,8) | ||||||||||||||||||||||||||||
| 7852 | 8548 | (5,0) | C | 9272 | V | 34.2 | 5,4 | ||||||||||||||||||||||||
| 1.72 | 1.57 | 6,6 | 1.96 | ^ | 3.99 | (12,0) | |||||||||||||||||||||||||
| spez. Kapa | 5,2 | 30.0 | 32.0 | (14,5) | 29.3 | 9.1 | I | ||||||||||||||||||||||||
| zität, ufv/g | (11,5) | 6.57 | 5.87 | 10,9 | 9.86 | ||||||||||||||||||||||||||
| DCL, jia/g | 9,8 | 9718 | |||||||||||||||||||||||||||||
| Verlustfaktor,Z | (21,6) | 1.23 | 4606 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Durchmesser- % | 16,3 | 24.8 | 3.63 | ||||||||||||||||||||||||||||
| schrumpfung, | 5226 | 4.69 | 21.6 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Preßdichte,g/cnu | 2.16 | 9.16 | |||||||||||||||||||||||||||||
| 3 4,5 | 14.5 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| 4.9 | |||||||||||||||||||||||||||||||
| 5,0 | 5005 | 5,9 | |||||||||||||||||||||||||||||
| 2.21 | (13,1) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| 5,4 | 12.6 | 10,8 | |||||||||||||||||||||||||||||
| 5,5 | (12,0) | 9.8 | (23,8) | ||||||||||||||||||||||||||||
| 9,5 · | 19.1 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| (21,0) | |||||||||||||||||||||||||||||||
| 15,4 | 3,9 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| (8,6) | |||||||||||||||||||||||||||||||
| d,6 | |||||||||||||||||||||||||||||||
| (19,0 | |||||||||||||||||||||||||||||||
| 14,5 | |||||||||||||||||||||||||||||||
Tabelle VI -
Vergleich zwischen den Eigenschaften von thermisch agglomerierten Tantalpulvern,
hergestellt aus Pulvern unmittelbar nach der Reduktion mit einem FSSS-Wert von
etwa 3,2 pM Versuch Nr.
G3
G6
FSSS, j
Pulver unmittelbar nach der Reduktion
Phosphor ppm
zugegeben O
zurückgehalten 2
Anodenpreßdichte,g/cm3
spez. Kapazität, μίν/g 7234
DCL, >ia/g 1.08 Verlustfaktor,χ 23.6 Durchmesser- χ 5.16
schrumpfung,
spez. Kapazität, ,jifv/g 4709
DCL, >xa/g 3.95 Verlustfaktor,Z 11,4 ßufchmesser- χ 9.16
schrumpfung,
-> 3.21 3.21 3.18
5 10 15 20 25 35 50 0 25 25
9 11 11 7 21 41 41 ND* 7 4
-> 6.5 6.5 6.5
oesintert30 min.beil600BC
7730 8097 8151 8258
1.46 1.47 2.01 3.18
25.4 25.2 26.8 23.5
4.69 3.63 3.76 3.28
gesintert 30 mln.beil800°C
8513
2.45
24.1
3.17
8784 8892 7273 8409 8577
2.22 14.7 2.66 3.56 4.59
24.6 21.4 36.15 33.08 33.38
3.29 3.06 4.46 3.29 2.82
4909 5137 5011
4.90 4.40 2.94
9.6 11.8 11.0
7.86 7.72 8.69
5196 5271
3.92 4.42
11.0 11.4
8.22 7.72
5331 4.18 11.4 3.29
5230 4503 2.60 3.62 9.6 18.0 7.39 8.22
5197 5184 3.64 6.68 17.7 17.7 8.92 8.45
' Preßdichte,g/cm 4,5
5,0
5,5
5,0
5,5
+ND=nicht bestimmt
4,1
(9,0)
8,4 (18,5) 13,6 (32p) GrünfestigkeitJt_J<a_jLlbs.,J_
4,2 2,1
(9,3) (4,7
5,9
(13,0)
9,6
(9,3) (4,7
5,9
(13,0)
9,6
7,7
(17,0)
(17,0)
12,7
(28,0)
(28,0)
(21,1)
3,2
(7,1)
6,6
(14,5)
9,1
(20,0)
9,1
(20,0)
3.6 4,5 3,9 3,6 2,3 4,8 (8,0) (10,O) (8,7) (7,9) (5,1) (10,5)
6.7 9,0 8,4 6,6 4,8 9,1 (14,8) (19,9)(18,5X14,5)(10,5)(20,0)
12,3 15,0 14,5 11,0 9,1 14,5 (27,0) (33,0)(32,0)(24,3)(20,0)(32,0)
-v-
1 Beispiel 4
Dieses Beispiel erläutert die Effekte der Kombination der in situ-Phosphorzugabe mit der weiteren Phosphorzugabe nach
5Bildung des Tantalpulvers.
Zu Proben von Tantalpulvern unmittelbar nach der Reduktion aus den Versuchen B und C des Beispiels 1 wurde Diammoniumphosphat
in Kristallform in solchen Mengen zugegeben, daß 50 ppm elementarer Phosphor erzielt wurden. Die Mischungen
wurden trocken gemischt und dann thermisch agglomeriert und auf ihre elektrischen Eigenschaften und Grünfestigkeit hin
getestet, wie in Beispiel 1 beschrieben. Die erzielten Daten sind in der folgenden Tabelle VII angegeben. Ein
15Vergleich der Ergebnisse mit denjenigen der thermisch
agglomerierten, nur in situ dotierten Pulver der Versuche B und C der Tabelle III und mit dem Pulver, das nur im
fertigen Zustand dotiert wurde wie in den Spalten G0-G7
in der Tabelle VI1 zeigt, daß das kombinierte Verfahren zu
2oeiner höheren spezifischen Kapazität für Anoden führte, die
bei vergleichbaren Gründichten gepreßt und entweder bei 16OO°C oder bei 18OO°C gesintert wurden. Die übrigen elektrischen
Eigenschaften waren zufriedenstellend ebenso wie die Grünfestigkeit.
Elektrische Eigenschaften und Grünfestigkeit von in situ dotierten Pulvern unmittelbar nach
der Reduktion, die mit 50 ppm Phosphor, zugegeben nach dem Verfahren gemäß US-PS 4 009 007,
weiter dotiert und thermisch agglomeriert worden waren.
GO ΓΟ GO O INJ
'. Testbedingungen
Sinter-
Temp.,
Preßdichte g/cm
5.5
J
5.5
I
1800
6.5
elektrische Eigenschaften
spezifische Kapazität, ufv/g
DCL, /ua/g Verlustfaktor, % Durchmesserschrumpfung, %
spezifische Kapazität, ufg/g DCL, /ua/g '
Verlustfaktor, % Durchmesserschrumpfung, %
spezifische Kapazität, μΐν/g DCL, ^a/g
Verlustfaktor, % Durchmesserschrumpfung, %
spezifische Kapazität, yufv/g
DCL, /la/g Verlustfaktor, % Durchmesserschrumpfung, %
| C Nr. | Preß dichte, g/cm |
|
| Gründichte |
10 567 B
4.77 C 33.0 3.29 |
4.5 5.0 5.5 |
| Ver- Versuch Nr.such |
9687
3.91 38.90 2.82 |
4.5 20.0 ND
4.5 12.0 ND |
| B |
NA
NA NA 8.69 |
|
|
9918
2.53 30.55 2.59 |
5848
1.58 15.20 7.25 |
|
|
9117
2.68 35.26 2.59 |
||
|
6393
3.15 11.36 7.98 |
||
|
5787
1.84 14.45 7.04 |
ND=nicht bestimmt
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung von Tantalpulver, bei dem (1) ein Tantal enthaltendes Material in Fluorwasserstoffsäure
digeriert wird, um das darin enthaltene Tantal und die übrigen Materialien in einer Fluorwasserstoffsäurelösung
zu lösen,
(2) das Tantal von den anderen Materialien durch Extraktion
IQ der Lösung mit einem organischen Lösungsmittel im Rahmen
eines Flüssig-Flüssig-Lösungsmittelextraktions-Verfahrens
abgetrennt und eine an Tantal reiche Lösung daraus gewonnen wird,
(3) die an Tantal reiche Lösung behandelt wird, um ein Tanjg
talsalz auszufällen,
(4) das Tantalsalz mit einem Alkalimetall zu metallischem Tantal reduziert wird, und
(5) das metallische Tantal aus der Reduktionsstufe in Form eines Pulvers gewonnen (abgetrennt) wird,
dadurch gekennzeichnet , daß in mindestens einerder Stufen (3) und (4) ein phosphorhaltiges Material
in einer Menge von mindestens 5 Teilen elementarem Phosphor pro Million Teilen elementarem Tantal in der Stufe der
Zugabe in einer solchen Menge zugesetzt wird, daß in dem
fertigen Pulver etwa 2 bis etwa 400 Teile elementarer 25
Phosphor pro Million Teilen elementarem Tantal enthalten sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das phosphorhaltige Material der an Tantal reichen Lösung
zugesetzt wird, bevor das Tantalsalz daraus ausgefällt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das phosphorhaltige Material der an Tantal reichen Lösung 35
zugesetzt wird, während das Tantalsalz daraus ausgefällt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das phosphorhaltige Material dem Tantalsalz in einem
Reaktionsgefäß zugeführt wird, in das ein Alkalimetall eingeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem phosphorhaltigen Material
um ein anorganisches phosphorhaltiges Salz handelt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem phosphorhaltigen Salz um ein Alkalimetallsalz
handelt.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet/ daß das Salz frei von Metallionen ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zugabe des phosphorhaltigen Materials die einzige Zugabe des phosphorhaltigen Materials
20 zu dem Tantal darstellt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem Tantalpulver nach der Stufe (5)
weiteres phosphorhaltiges Material zugesetzt wird.
10. Tantalpulver, dadurch gekennzeichnet, daß es nach dem
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9 hergestellt worden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/295,250 US4356028A (en) | 1981-08-24 | 1981-08-24 | In situ phosphorus addition to tantalum |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3230219A1 true DE3230219A1 (de) | 1983-03-03 |
| DE3230219C2 DE3230219C2 (de) | 1989-02-16 |
Family
ID=23136885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823230219 Granted DE3230219A1 (de) | 1981-08-24 | 1982-08-13 | Addition von phosphor in situ an tantal |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4356028A (de) |
| JP (1) | JPS5873708A (de) |
| DE (1) | DE3230219A1 (de) |
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