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DE3229582A1 - Verfahren und vorrichtung zum ruehren des inhalts eines gaerbehaelters - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum ruehren des inhalts eines gaerbehaelters

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Publication number
DE3229582A1
DE3229582A1 DE19823229582 DE3229582A DE3229582A1 DE 3229582 A1 DE3229582 A1 DE 3229582A1 DE 19823229582 DE19823229582 DE 19823229582 DE 3229582 A DE3229582 A DE 3229582A DE 3229582 A1 DE3229582 A1 DE 3229582A1
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DE
Germany
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agitator
pomace
rotation
drive
container
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Application number
DE19823229582
Other languages
English (en)
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DE3229582C2 (de
Inventor
Herbert 7121 Ingersheim Rieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3229582A1 publication Critical patent/DE3229582A1/de
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Publication of DE3229582C2 publication Critical patent/DE3229582C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12GWINE; PREPARATION THEREOF; ALCOHOLIC BEVERAGES; PREPARATION OF ALCOHOLIC BEVERAGES NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES C12C OR C12H
    • C12G1/00Preparation of wine or sparkling wine
    • C12G1/02Preparation of must from grapes; Must treatment and fermentation
    • C12G1/0209Preparation of must from grapes; Must treatment and fermentation in a horizontal or rotatably mounted vessel

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Rilhren des Inhalts eine.
  • Gärbehälters Die Erfindung bezeiht sich auf ein Verfahren zum Rühren des Inhalts eines Gärbehälters für Traubenmaische, mit umlaufendem, motorisch angetriebenen Rührwerk und einer Abflußeinrichtung fiir die Flüssigkeit.
  • Beim Garen von Traubenmaische in Großbehiltern besteht das Problem, daß, wenn nicht gerilhrt wird, sich die Traubentrester auf dem Saft absetzen und dort eine sehr schwer zu durchdringende Schicht bilden. Dieser Tresterkuchen ist sehr fest und auch erheblich dick. Bei Beginn des Rihrens bedarf es erheblicher Kraft, um diesen Tresterkuchen zu durchdringen, so daß das Rührwerk die Trester in der Flüssigkeit wieder gleichmäßig verteilen kann. Das Rührwerk muß daher sehr viel stabiler ausgebaut werden, als zum Umrithren der in dem aft gleichmäßig verteilten Trester erforderlich ware.
  • Bin ihnliches Problem tritt dann auf, wenn die Flüssigkeit aus dem Großbehälter abgelassen ist und die Trester sich im untoren Teil des Behälters sammeln und durch eine Öffnung an der Frontseite des Behälters herausgeschafft werden sollen.
  • In der DE-OS 31 Ol 510.7 wurde bereits vorgeschlagen, bei Gärbehältern am Behälterboden eine Schneckenwelle anzuordnen, mit der die Traubentrester zu der hierzu bestimmten Behälteröffnung hinausgeschafft werden. Insbesondere wenn die Traubentrester stark entsaftet werden, schafft die Schneckenwelle die in ihrem Bereich befindlichen Trester zwar heraus, sie läuft sich dann aber in diesem Bereich frei, so daß sich ein Hohlraum bildet, weil die darilber liegenden Trester so verdichtet sind, daß keine Trester in diesen Hohlraum nachfallen. Man muß dann versuchen, von oben er mit einer Stange den Trester in den Bereich der Schnekkenwelle von fland hinunterzustochern. Bei der Anordnung nach der erwähnten DE-OS durfte das Rithrwerk jedoch in diesem Augenblick nicht eingeschaltet werden, da Ja die Rührwerkflügel in dem Tresterkuchen stecken und daher Riihrwerk und Rührwerksantrieb zu Schaden kommen würden, sofern man diese nicht um ein Vielfaches stärker dimensioniert als fFir ein Rührwerk, das nur die Aufgabe hat, dafür zu sorgen, daß die Trester gleichmäßig im Saft verteilt bleiben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, das verhindert, daß auf das Rilhrwerk und den Rührwerksantrieb zu hohe Drehmomente wirken.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ds Rührwerk beim Einschalten zunächst eine Pendelbewegung durchf'ihrt. Dadurch werden zunächst infolge dem ständigen Wechsel der Bewegungsrichtung des Rührwerks in der unmittelbaren Umgebung des Rührwerkflügels die Trester gelockert.
  • Diese Lockerung greift dann auf benachbarte Bereiche über, bis die Trester alle in den Bereich der Schneckenwelle eingefallen sind oder bis das Rilhrwerk sich in der vorgesehenen Richtung voll drehen kann.
  • In vielen Pällen genügt bereits eine Pendelbewegung mit gleichmäßiger Amplitude, um die Trester in einen darunterliegenden Hohlraum einfallen zu lassen. Bei einer Ausfihrungsart des erfindungsgemäßen Verfahrens nimmt jedoch die Amplitude des Pendelsohrittes während der Dauer der Pendelbewegung zu.
  • Dies hat den Vorteil, daß zunächst bei kleiner Amplitude in der unmittelbaren Umgebung der Wihrwerkflügel die Trester gelockert werden und bei wachsender Amplitude immer größere Bezirke von der Lockerung erfaßt werden bis sich das Rührwerk voll drehen kann oder in einen gleichmäßigen von vornherein beabsichtigten Pendelgang übergeht.
  • Diese Ausführungsart eignet sich nicht nur dazu, um Trester in einen darunterliegenden Hohlraum einzubringen, sondern auch in den Fällen, in denen Trester in einem Behälter ohne darunter vorhandenen Hohlraum gelockert werden sollen, also in einem Gärbehälter, der keine einen Hohlraum schaffende Sehneckenwelle aufweist, sondern die Trester durch die Schräglage des Behälterbodens unter Unterstützung des Rührwerkes aus der Entleerungsöffnung fallen, z. B. bei stehentien Tanks.
  • Die Erfindung bezieht sich weiter auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit einem motorischen Antrieb für das Rührwerk und mit einer Umschaltvorrichtung fir die Drehrichtung des Rührwerks. Die Erfindung besteht darin, daß die Amplitude der Pendelbewegung von dem Widerstand gesteuert ist, den der Behälterinhalt auf das Riihrwerk ausibt.
  • Dies hat tlen Vorteil, daß ein itberlasten des Rührwerks und seines Antriebes ausgeschlossen sind. Der Rührwerkflügel dringt bei seiner Bewegung stets soweit in den noch nicht gelockerten Teil des Feststoffes bzw. der Tresterschicht ein, bis die vor dem RUhrwerksfligel sich verdichtenden trester dem Rührwerksflügel soviel Widerstand entgegensetzt, daß dessen Antrieb umgeschaltet wird. Bewegt sich dann der Rührwerksflügel zurlick, so federt der durch den Rührwerkflügel verdichtete Abschnitt der Trester zurück und ein Teil dieser Trester fällt in den durch den Fliigel hinterlassenen-Hohlraum und nach unten weg, so daß bei nochmaliger Umkehr der Drehrichtung der Rührwerkachse der Flügel das maximale Drehmoment erst nach dem Durchlaufen eines ,grtißeren Drehwinkels aufwenden muß.
  • Die Umschaltvorrichtung kann auf die verschiedenste Weise von dem Widerstand gesteuert sein, den das Rührwerk in dem Riihrgut vorfindet. Bei einer Ausfiihrungsform der Erfindung, bei der das Rührwerk von einem Elektromotor angetrieben ist, kann diese Umsohaltvorrichtung durch die Stromaufnahme des Elektromotors gesteuert sein. Erreicht die Stromaufnahme des Elektromotors einen bestimmten Wert, so wird die Drehrichtung des Rührwerks umgeschaltet. Bai dieser sehr einfachen Vorrichtung muß lediglich dafür gesorgt werden, daß der Anlaufstrom des Motors die Umschaltvorrichtung nicht botliegt Die Steuerung der Umschaltvorrichtung kann-beispielsweise auch über eine Rutschkupplung erfolgen, deren beide Kupplungshälften sich bei Überschreitung eines. bestimmten Wertes des übertragenen Drehmomentes gegeneinander verdrehen und dadurch einen Steuerbefehl zur Umsteuerung der-Drehrichtung des Rührwerks auslösen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann die Zeitdauer der Pendelbewegung unab-h:ngig von dem Widerstind des Mischgutes eingestellt werden, beispielsweise Lurch Einstellen der Zeitdauer mit Hilfe--einer Schaltuhr, so daß nach Ablauf der eingestellten Zeitdauer die Antriebsvorrichtung von der pendelnden Bewegung des Rührwerks auf die umlaufende Bewegung des Riihrwerks geschaltet wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäßen Vorrichtungen eignen sich nicht nur fir Gärbehälter, die eine Flüssigkeit und einen Feststoff enthalten, der zum Zusammenballen neigt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines liegenden Großbehälters dargestellt, bei dem die Erfindung verwirllicht ist. Sie zeigt die zum Verst::indnis der Erfindung wesentlichen Teile nur schematisch.
  • Fig. l zeigt eine Ausführungsform eines liegenden Gärbehälters, teilweise aufgebrochen dargestellt.
  • Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der linie II-I1 der Fig.
  • 1.
  • Der in der Zeichnung dargestellte liegende Großbehälter weist einen im wesentlichen kreiszylindrischen Teil 1 auf, der in seinem unteren Teil in einen im Querschnitt V-rörmigen Teil 2 Übergeht. An der untersten Stelle des V-fdrmigen Teiles ist eine Förderschnecke 3 eingebaut, die in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist und dazu dient, die Traubentrester durch eine oeffnung 4 am Boden des Behälters herauszuschaffen, an der ein kurzer Stutzen 5 angeschweißt ist. Das vordere Ende des Stutzens 5 ist durch einen Deckel 6 verschließbar, der in zwei im Querschnitt U-förmigen Schienen 7 und 8 zusammen mit einer Verstärkungsleiste 9 in der Höhe verschiebbar gefÜhrt ist und mit Hilfe einer Anpreßvorrichtung, die im dargestellten AusfÜhrungsbeispiel als FlÜgelschraube 10 dargestellt ist, gegen die Öffnung des Stutzens 5 gepreßt werden kann. Im Deckel 6 befindet sich eine durch einen Hahn verschließbare Auslaßleitung 11 fÜr den Saft.
  • ftwa in der Achse des zylinderförmigen Teiles 1 ist in dem Behälter eine Rührwerkswelle 12 drehbar gelagert, die an ihrem hinteren Ende außerhalb des Behälters ein Antriebsrad 13 oder ein Getriebe trägt. Auf der Welle 12 sind etwa plattenförmige RUhrwerksSlflgel 14 befestigt, die längs der Welle 12 jeweils um einen bestimmten Winkel, beispielsweise 45°, gegeneinander versetzt sind. Die Schneckenwelle 3 wird durch einen Motor 15 angetrieben. Das Antriel)srtd 13 ist über Treibriemen 16 oder Ketten mit einem Treibriemenrad 17 oder Kettenrad verbunden, das ilber eine Rutschkupplung 18 von einem Elektromotor 19 angetrieben wird. tlbersteigt das durch die Rutschkupplung 18 Übertragene Drehmoment einen bestimmten Wert, so verdrehen sich die beiden Kupplungshälften der Rutschkupplung relativ zueinander. Bei einer Relativdrehung der beiden Kupplungshälften wird ber bekannte Einrichtungen ein Steuerbefehl erzeugt, der den Motor 19 abschaltet und mit entgegengesetzter Drehrichtung wieder einschaltet.
  • Der Behälter stützt sich über eine Tragkonstruktion am Fußboden ab, von der nur die Träger 20 gezeichnet sind. Zur Verwendung als Gärbehälter für Traubenmaische weist der Behälter an der Außenwand des V-förmigen Teiles angeschweißte Saftkammern 21 auf, die an ihrer tiefsten Stelle einen Saftablauf 22 und an ihrer höchsten Stelle einen Entlfiftungsstutzen 23 aufweist.
  • Der Behälter wird durch die EinfÜllöffnung 25 mit Traubenmaische gefilllt, die während ihrer Gärung durch das Rührwerk 12, 14 mit geringer Geschwindigkeit durchmischt wird. In einem bestimmten Stadium des Gärvorganges haben die Trester die Tendenz, nach oben zu steigen. Wird dann aus irgendeinem Grunde das RÜhrwerk abgeschaltet so setzen sich te Trester oben auf dem Saft zu einem festen Tresterkuchen zusammen, der nur schwer zu durchstoßen ist. Wird nun der Motor 19 eingeschaltet, so haben die Rührwerksflügel 14 nicht die Kraft, den Tresterkuchen zu durchschlagen. Die Rührwerkswelle 12 wird sich daher nur um einen kleinen Drehwinkel drehen, dann Übersteigt das zur Weiterdrehung der Welle 12 erforderliche Drehmoment das von der Rutschkupplung 18 übertragene Drehmoment, so daß die Kupplungshälften der Rutschkupplung sich relativ zueinander drehen und die Drehrichtung des Motors 19 umgesteuert wird. Die Welle 12 dreht sich dann in der entgegengesetzten Richtung, wobei sich die RÜhrwerksflÜgel 14 zunächst in der Spur zurtekbewegen, die sie bei der vorhergehenden Drehung hinterlassen haben und dann ein Stück weit in der anderen Drehrichtung in den zunächst federnden Tresterkuchen eindringen, bis wiederum das Drehmoment soweit ansteigt, daß die Drehrichtung des Motors 19 umgesteuert wird. Die Welle 12 fÜhrt daher solange Pendelbewegungen aus, bis der Tresterkuchen durchstoßen ist und den RührwerksflAgel 14 nur noch einen Widerstand entgegensetzt, der kleiner ist, als das von der Rutschkupplung 18 maximal übertragene Drehmoment. Von nun an dreht sich das Rührwerk stets in der gleichen Drehrichtung, sofern nicht durch ein besonderes Programm die Drehrichtung des Rührwerks in bestimmten Zeiten umgeschaltet wird.
  • Der gleiche Vorgang findet statt, wenn über den Saftauslaß 22 der sich in den durch Siebbleche vom Behälterinnern abgetrennten Saftkammern 2l gesammelte Saft abgelassen wird.
  • Dann bleibt zwar der Saft im untersten Teil des Behälters stehen, der unterhalb einer waagrechten Ebene liegt, die durch die Mündung der Saftauslaßleitung 22 in die Saftkammer 21 gelegt ist. Die Schneckenwelle 3 schafft bei hochgeschobenem Deckel 6, also bei geöffneter öffnung 4, die in dem Bereich der Schneckenwelle 3 beflndlichen, durch den restlichen Saft gelockerten Trester durch die oeffnung 4 aus dem Behälter heraus. Wenn aber dte Trester längere Zelt nach dem Ablassen des Saftes durch die Leitung 22 im Behälter stehen, so setzen sich diese Trester zu einer sehr festen Masse zusammen, so daß, wenn die Schneckenwelle 3 die in ihrem Bereich durch den noch stehenden Saft gelockerten Trester aus dem Behälter ausgetragen hat, im Bereich der Schneckenwelle 3 im Hohlraum verbleibt, in den die darberliegenden trockenen Trester in der Regel nicht einfallen, weil sie sich schon zu stark verdichtet haben. Wird nun das Rührwerk 12, 14 eingeschaltet, so führen die Rührwerkflügel wiederum zunächst nur eine verhältnismäßig kleine Drehbewegung aus, die möglicherweise nur durch das Zurückfedern der durch die Rührwerksflügel 14 zusammengedrückten Trester bestimmt ist. Wird nun wegen Überschreitung des maximal Übertragenen Drehmomentes der Rutschkupplung 18 die Antriebsrichtung des Motors 19 umgesteuert-, so bewegen sich die RUhrwerksSlügel 14 in die entgegengesetzte Richtung.
  • Durch diese Hin- und Herbewegung werden die Trester soweit aufgelockert, daß sie in den darunterliegeden, durch die Schneckenwelle 3 geschaffenen Hohlraum einfallen, von der Schneckenwelle 3 erfaßt und aus dem Behälter transportiert werden.
  • Der Antrieb des Rühwerks z. B. ein Bremsmotor kann so gesteuert sein, daß es stets dann abgeschaltet ist, wenn einer der Rührwerksflügel 14 in senkrechter Stellung steht weil niann der Abstand von der Flügelspitze 24 zu dem von dem Schneckengang 3 geschaffenen Hohlraum am geringsten Ist und dann der von dieser Flugelspitze 24 gelockerte Trester al3 erster in den Hohlraum einfällt, wonach dann die benachbarten Bereiche nachstilrzen. Das Abschalten des Rührwerks in einer Stellung. in der ein RührwerksflÜgel senkrecht nach unten steht, ist um so wichtiger, je weniger um einen Winkel gegeneinander versetzte Rührwerksflügel 14 auf der Rührwerkswelle 12 angeordnet sind.
  • Der erfindungsgemäße Gegenstand eignet sich auch für Rührwerke In anderen Behältern, beispielsweise bei stehenden ßhältern mit konischem Boden, wenn beispielsweise das Rilhrwerk auch in dem konischen Teil angeordnet ist. Die erfindungsgemäßen Behälter können auch bei Saft oder Alkoholherstellung durch Gärung oder in der Brauerei mit Vorteil verwendet werden.
  • Auch eignet: sich der erfindungsgemäße Gegenstand nicht nur ziln Durcharbeiten eines auf dem Saft schwimmenden Tresterkuchens, sondern beispielsweise auch für die Anwendung von Rührwerken in stehenden Behältern, in denen das RÜhrwerk sich um eine senkrechte Achse dreht und daher beim Anlaufen einen zu hohen Widerstand erfahren wril, der durch die Pendelbewegung verringert wlrd, z. B. beim Entleeren von Welswein-Maische oder Rotwein-Maische mit hohem Feststoffanteil.
  • Bei liegenden Behältern kann eine Ausfflhrungsform der ErSindung günstig sein, bei denen die Rührwerksflügel längs der waagrechten Rührwerkachse um 180° gegeneinander versetzt sinil, so daß in der Abschaltstellung die eine Gruppe von Rührwerksflügeln senkrecht nach unten ragt, die andere Gruppe der Rührwerksflügel senkrecht nach oben. In dieser Stellung greift meist die eine Gruppe in einen wenig dichten Inhalt und die andere Gruppe der Rührwerksflügel iti einen dichteren Behälterinhalt ein, also beispielsweLse greifen die nach unten gerichteten Rührwerksflügel in den Saft und die nach oben gerichteten RilhrwerksSlUgel in den darauf schwimmenden Tresterkuchen ein, so daß dann immer nur die eine Gruppe der Rührwerksflü.gel stark belastet ist. Bei der Entleerung des Behälters ragt die eine Gruppe nach oben in den freien Behälterraum, wogegen die andere Gruppe der Rührwerksflügel in die möglicherweise fest abgesetzten Trennter eingreift.
  • Bei derjenigen Ausführungsform der Erfindung, bei der die Zeitdauer der Pendelbewegung unabhingig vom Widerstand dr Trester ist, kann die Größe der Pendelbewegung, also der Schwenkwinkel, den die Rührwerksflügel wlhrend der Pendelbewegung überstreichen, mit Hilfe von Endschaltern eingestellt werden, die beispielsweise von mit der Rührwerkswelle umlaufenden Schaltgliedern betätigt werden und bei Bet:i tigung den Antrieb des Rührwerks umkehren.
  • Auch bei Ausführungsformen, bei denen die Größe der Pendelbewegung vom Widerstand der Trester gesteigert ist, kann die maximale Größe der Pendelbewegung durch Endschalter eingestellt werden.
  • L e e r s e i t e

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Rühren des Inhalts eines Gärbehälters für Traubenmaische, mit einem umlaufenden, motorisch angetriebenen Rührwerk und einer Abflußeinrichtung für die Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zuammenballungen des Feststoffes das Rührwork (12, 14) beim Einschalten zunächst eine Pendelbewegung durcheiihrt und erst danach eine Umlaufbewegung.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, iaß das Rührwerk (12, 14) eine Pendelbewegung mit zunehmender amplitude durchführt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (19) des Riihrwerks eine Umschaltvorrichtung für die Drehrichtung des Rührwerkes (12, 14) und eine Vorrichtung zum Einstellen der Zeitdauer der Pendelbewegung aufweist.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (19) des Rührwerks eine Umschaltvorrichtung für die Drehrichtung des Rührwerks (12, 14) aufweist, die von dem Widerstand des Rührwerks gesteuert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch geennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung von der Stromaufnahme des elektrischen Antriebs (19) gesteuert ist,
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennseichnet, daß die Umschaltvorrichtung eine Rutschkupplung (18) aufweist, die bei einer Relativdrehung ihrer Kupplungshälften gegeneinander einen Steuerbefehl erzeugt, die die Drehrichtung des Antriebs (19) des Rührwerks (12, 14) umschaltet.
  7. 7. Vorrichtung zur Durchflihrung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Größe der Pendelbewegung mit Endschalter einstellbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE8101133U1 (de) * 1981-01-19 1982-09-30 Rieger, Herbert, 7121 Ingersheim Liegender behaelter zur behandlung von weinmaische

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8101133U1 (de) * 1981-01-19 1982-09-30 Rieger, Herbert, 7121 Ingersheim Liegender behaelter zur behandlung von weinmaische

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