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DE3229398A1 - Vorrichtung zur klemmhalterung eines werkstuecks mit zugeordneter abtasteinrichtung - Google Patents

Vorrichtung zur klemmhalterung eines werkstuecks mit zugeordneter abtasteinrichtung

Info

Publication number
DE3229398A1
DE3229398A1 DE19823229398 DE3229398A DE3229398A1 DE 3229398 A1 DE3229398 A1 DE 3229398A1 DE 19823229398 DE19823229398 DE 19823229398 DE 3229398 A DE3229398 A DE 3229398A DE 3229398 A1 DE3229398 A1 DE 3229398A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
workpiece
piston
air duct
filler neck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823229398
Other languages
English (en)
Other versions
DE3229398C2 (de
Inventor
Aloys 4740 Oelde Combrink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haver and Boecker OHG
Original Assignee
Haver and Boecker OHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haver and Boecker OHG filed Critical Haver and Boecker OHG
Priority to DE19823229398 priority Critical patent/DE3229398C2/de
Publication of DE3229398A1 publication Critical patent/DE3229398A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3229398C2 publication Critical patent/DE3229398C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
    • B65B39/06Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers adapted to support containers or wrappers
    • B65B39/08Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers adapted to support containers or wrappers by means of clamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Klemmhalterung eines Werkstücks mit
  • zugeordneter Abtasteinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Klemmhalterung eines Werkstücks, vorzugsweise eines Ventilsackes an einem Füllstutzen, mit einem ortsfesten Widerlager und einer beweglichen Klemmbacke.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der genannten Art so zu gestalten, daß der der Klemmhalterung eines Werkstücks folgende Verfahrensvorgang oder Bearbeitungsvorgang erst dann automatisch eingeschaltet wird, wenn eine einwandfreie Klemmhalterung des Werkstücks gegeben ist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die bewegliche Klemmbacke oder das Widerlager mit einer pneumatisch betriebenen Abtasteinrichtung ausgerüstet ist, die eine Luftführungsleitung mit einer Drosselstelle in der Nähe der Einlaßöffnung für die Druckluft, eine im Bereich der Klemmfläche liegende Auslaßöffnung und eine von der Luftführungsleitung zwischen der Drosselstelle und der Auslaßöffnung abzweigende, zu einem Druckschalter führende Steuerleitung aufweist, wobei die Klemmfläche von einem flexiblen Dichtungsstück gebildet ist.
  • Erst wenn das Werkstück, der Ventilsack, die Folie od.
  • dgl. zwischen der beweglichen Klemmbacke und dem Widerlager mit einem ausreichenden Klemmdruck festgelegt ist, baut sich in der Steuerleitung, die zum Druckschalter führt, ein Steuerdruck auf, durch den der Druckschalter betätigt und ein Verfahrens- oder Beartungsvorgang eingeschaltet wird.
  • Dieser Verfahrensvorgang kann in dem Füllen eines am Füllstutzen festgelegten Ventilsackes bestehen. Es ist ferner denkbar, nach dem Einspannen eines Werkzeuges durch den Druckschalter einen Bearbeitungsvorgang am Werkstück einzuleiten.
  • Da in die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Klemmhalterung eines Werkstücks od.dgl. eine pneumatisch betriebene Abtasteinrichtung integriert ist, in der erst dann ein Steuerdruck aufgebaut wird, wenn eine einwandfreie Klemmhalterung gegeben ist, werden durch die erfindungsgemäße Konstruktion Störungen bei einem automatischen Betrieb unterbunden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung zur Klemmhalterung eines Ventilsackes an dem Füllstutzen einer Füllen maschine, Fig. 2 die Vorrichtung nach der Fig. 1 mit heruntergefahrenem Klemmstück, Fig. 3 die Klemmhalterung eines Ventilsackes an dem Füllstutzen mittels der Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine Vorrichtung zum Festklemmen von Folien, Fig. 5 eine Einspannvorrichtung für ein Werkstück und Fig. 6 einen mit einer pneumatischen Abtasteinrichtung ausgerüsteten Einsatz, der in einer Klemmvorrichtung verwendet werden kann.
  • Bei der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 3 zum Halten und Abtasten eines Ventilsackes 1 an einem Füllstutzen 2 einer Füllmaschine bildet der Füllstutzen 2 ein ortsfestes Widerlager, dem eine mit Druckluft betriebene Kolben-Zylinder-Einheit 3 zugeordnet ist. In dem Zylinder 4 ist ein mit einer Kolbenstange 5 ausgerüsteter Kolben 6 gleitbar gelagert. Die Kolbenstange 5 weist an ihrem freien Ende ein Dichtungsstück 7 auf, das aus flexiblem Material, z.B. aus Gummi oder Kunststoff, gefertigt ist und im Rahmen der Halterung des auf den Füllstutzen 2 gestülpten Ventilsackes 1 als Klemmstück dient.
  • Die Kolbenstange 5 weist eine Luftführungsleitung 8 auf, die sich auch durch den Kolben 6 und durch das Dichtungsstück 7 erstreckt. Im Bereich des Kolbens 6 ist in der Luftführungsleitung eine Drosselstelle 9 vorgesehen. Im Bereich des Kolbens 6 ist die Luftführungsleitung 8 als mittige Bohrung ausgebildet.
  • Zwischen der Drosselstelle 9 und der Auslaßöffnung 10, die im Bereich der Klemmfläche des Dichtungsstücks 7 liegt, zweigt von der LuftXührungsleitung eine Steuerleitung 11 ab, die zu einem Manometer 12 und zu einem Druckschalter 13 führt, durch den bei einem vorgegebenen Druck das Füllen des Ventilsackes eingeschaltet wird.
  • üsutzen 2' In dem Füllstutzen 2 ist eine Bohrung 14 vorgesehen, deren Durchmèsser dem Durchmesser der Auslaßöffnung 10 entspritht oder größer ist und die bei heruntergefahrenem Dichtungsstück 7, wie in der Fig. 2 dargestellt, mit der Auslaßöffnung 10 der Luftführungsleitung fluchtet.
  • Durch die in die obere Zylinderkammer 15 eingeführte Druckluft wird der Kolben 6 heruntergefahren, bis das Dichtungsstück 7 am Füllstutzen 2 oder an einem auf den Füllstutzen gestülpten Ventilsack anliegt. Sofern am Füllstutzen kein Ventilsack angelegt wurde, gelangt die in die obere Zylinderkammer 15 eingeführte Druckluft über die Drosselstelle 9 in die Luftführungsleitung 8 und strömt durch die Bohrung 14 im Füllstutzen ab, ohne daß sich in der Steuerleitung 11 ein Druck aufbaut, durch den der Druckschalter 13 betätigt werden könnte. Dieser Betriebszustand ist in der Fig. 2 dargestellt.
  • Sofern jedoch, wie dies in der Fig. 3 aufgezeigt ist, durch den am Füllstutzen anliegenden Ventilsack 1 die Bohrung 14 im Füllstutzen verschlossen wird, so daß die Luft aus der Luftführungsleitung 8 durch die Bohrung 14 nicht abströmen kann, baut sich in der Luftführungsleitung und in der Steuerleitung 11 ein Steuerdruck auf, durch den der Druckschalter 13 betätigt wird und das Füllen des Sackes einleitet. Dieser Steuerdruck kann sich nur aufbauen, wenn das Dichtungsstück 7 mit einem ausreichenden Klemmdruck am Ventilsack anliegt, so daß auch ein Abströmen der Luft aus der Luftführungsleitung 8 zwischen der Klemmfläche des Dichtungsstücks 7 und dem am Füllstutzen anliegenden Ventilsack vermieden wird.
  • Aus der Fig. 4 ergibt sich, daß die Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 3 auch benutzt werden kann, um Folien 16, 17 in einer Klemmhalterung festzulegen und abzutasten.
  • Diese Vorrichtung weist ein ortsfestes Widerlager 18 auf, das mit einer Bohrung 19 versehen ist, die bei heruntergefahrenem Dichtungsstück 7 konzentrisch zu der Auslaßöffnung 10 der Luftführungsleitung 8 liegt, so daß durch die Bohrung 19 die Luft aus der Luftführungsleitung 8 abströmen kann, sofern zwischen dem Dichtungsstück 7 und dem Widerlager 18 keine Folien eingeklemmt sind. Nur wenn die Folien 16, 17 zwischen dem Dichtungsstück 7 und dem Widerlager 18 einwandfrei festgelegt sind, baut sich, wie in der Fig. 4 dargestellt, in der Luftführungsleitung 8 und in der Steuerleitung 11 ein Druck auf, durch den der Druckschalter 13 betätigt wird.
  • In der Fig. 5 ist ein Ausfiihrungsbeispiel dargestellt, bei dem mit der erfindungsgemaßen Klemm- u-d Abtastvorrichtung ein Werkstück 20 festgelegt und pneumatisch abgetastet wird. In der in der Fig. 5 aufgezeigten Betriebslage wird das Werkstück 20 einwandfrei zwischen dem ortsfesten Widerlager 21 und dem Dichtungsstück 7 gehalten, so daß sich in der Luftführungsleitung 8 und in der Steuerleitung 11 ein Steuerdruck aufbaut, über den der Druckschalter 13 betätigt wird, um einen Bearbeitungsvorgang für das Werkstück 20 einzuschalten.
  • In der Fig. 6 ist ein Einsatz 22 aufgezeigt, der in verschiedenen Klemm- und Greifvorrichtungen verwendet werden kann. Dieser Einsatz besteht aus einem starren Formstück 23, das am freien unteren Ende mit einem Dichtungsstück 24 versehen ist. Die Luftführungsleitung 25 erstreckt sich durch das Formstück 23 und durch das Dichtungsstück 24. Benachbart der Einloßoffnung 26 für die Druckluft ist eine Dorsselstelle 27 vorgesehen. Zwischen der Drosselstelle 27 und der Auslaßöffnung 28 der Luftführungsleitung 25 zweigt von der Luftführungsleitung 25 die Steuerleitung 29 ab, die zum Manometer 30 und zum Druckschalter 31 führt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Klemmhalterung eines Werkstücks, vorzugsweise eines Ventilsackes an einem füllstutzen, mit einer beweglichen Klemmbacke, die mit einer pneumatisch betriebenen Abtasteinrichtung ausgerüstet ist, die eine Luftführungsleitung und eine im Bereich der Klemmfläche liegende Auslaßöffnung sowie eine zu einem Druckschalter führende Steuerleitung aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Luftführungsleitung (8) als mittige Bohrung einer Kolbenstange (5) einer mit Druckluft betriebenen Kolben-Zylinder-Einheit (3) ausgebildet ist, die sich ferner durch ein flexibles, an dem einen Füllen stutzen (2) oder einem Werkstück zugewandten Kolbenstangenende festgelegtes, als Klemmstück wirkendes Dichtungsstück (7) erstreckt und mit einer Drosselstelle (9) in der Nähe der Einlaßöffnung für die Druckluft versehen ist und daß die zum Druckschalter (13) führende Steuerleitung oberhalb des Klemmstücks abzweigt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosset stelle (9) im Bereich des Kolbens (6) der Kolben-Zylinder-Einheit (3) vorgesehen ist.
DE19823229398 1982-08-06 1982-08-06 Vorrichtung zur Klemmhalterung eines Werkstücks mit zugeordneter Abtasteinrichtung Expired DE3229398C2 (de)

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Publications (2)

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DE3229398A1 true DE3229398A1 (de) 1984-02-09
DE3229398C2 DE3229398C2 (de) 1984-05-30

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3011424A1 (de) * 1980-03-25 1981-10-01 Erwin Behn Verpackungsbedarf Gmbh, 4150 Krefeld Fuellduese fuer ventilsaecke

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3011424A1 (de) * 1980-03-25 1981-10-01 Erwin Behn Verpackungsbedarf Gmbh, 4150 Krefeld Fuellduese fuer ventilsaecke

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DE3229398C2 (de) 1984-05-30

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