DE2126513A1 - Vorrichtung zur Leckprüfung - Google Patents
Vorrichtung zur LeckprüfungInfo
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Description
DR.iNG. H. NEGENDANK · dipping. H. IIAUCK · dipl-phys. W. SCHMITZ
HAMBURG· MÜNCHEN 2126513
TEL. 3 38 0.1 80
HAMBURG, 27: M&\
Owens - Illinois, Inc.
Toledo, Ohio 43601 (V.St.A.)
Toledo, Ohio 43601 (V.St.A.)
Vorrichtung zur Leckprüfung.
Bei der Herstellung von Kunststoffflaschen treten häufig
Probleme durch das Vorhandensein winziger Nadellöcher in den Flaschen auf. Wenngleich diese Löcher für das menschliche
Auge nicht ohne weiteres sichtbar in Erscheinung treten, ist das Vorhandensein derartiger Löcher ein Grund zur Zurückweisung
der Flasche.
Daher ist es unbedingt erforderlich, die Kunststoffflaschen
auf das Vorhandensein von Nadellöchern zu prüfen, die zu Schwierigkeiten führen können, wenn die Flasche zum Verpacken
von Waren verwendet wird. Die Prüfung der Flaschen erfolgt üblicherweise durch Einführen eines unter Druck stehenden
Strömungsmittels, das von einer äußeren Strömungsmittelquelle geliefert wird, wonach eine Zeitspanne abgewartet wird, um
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festzustellen, ob ein Druckabfall oder -verlust infolge von Nadellöchern in der Flasche auftritt. Die bekannten Prüfvorrichtungen
sind ziemlich aufwendig und machen in der Regel eine Quelle für Druckluft oder ein anderes Medium erforderlich,
mit dem die zu prüfende Flasche unter Druck gesetzt wird. Die bekannten Vorrichtungen sind in der Bedienung umständlich
und benötigen zum Prüfen einzelner Flaschen außerordentlich viel Zeit. Andere bekannte Vorrichtungen wiederum
beruhen auf der Messung mechanischer Schwingungen oder Erschütterungen, die dann auftreten, wenn ein Leck an einer
unter Druck stehenden Flasche vorhanden ist. Eine Vorrichtung dieses Typs ist in der U.S.-Patentschrift 3 22^ 552 beschrieben.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine neuartige und wirtschaftlich arbeitende Vorrichtung zur Leckprüfung
von Kunststoffflaschen zu schaffen, die vollkommen unabhängig
arbeitet und keine äußere Druckquelle benötigt und außerdem eine äußerst einfache und trotzdem zuverlässige Arbeitsweise
besitzt.
Die zu diesem Zweck vorgeschlagene Vorrichtung zur Leckprüfung eines eine Mundöffnung aufweisenden Behälters, der
sich auf einer Trägervorrichtung befindet, erzeugt einen
Unterdruck in der zu prüfenden Kunststoffflasche und ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen Prüfkopf mit
einem in abdichtenden Eingriff mit der Mundöffnung des Be-
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hälters bringbaren Endteil, einem an dem Endteil befestigten Hohlkörperabschnitt, einer mit dem Körperabschnitt und dem
Endteil eine Kammer bildenden elastischen Membran, die an ihrem äußeren Umfang in abgedichteter Weise an dem Körperabschnitt
befestigt ist, eine öffnung in dem Endteil, die eine Verbindung zwischen der Kammer und dem Behälterinnenraum
bildet, wenn der Endteil in abdichtendem Eingriff mit der Mundöffnung des Behälters steht, einer Vorrichtung,
die dazu dient, die Membran in einer Richtung zu bewegen, in welcher die effektive Größe der Kammer bei in abdichtender
Berührung mit der Behältermundöffnung stehendem Endteil vergrößert und in dem Behälter ein Unterdruck erzeugt wird,
und durch Vorrichtungen, welche dazu dienen, nach Erzeugung des Unterdrucks eine Relativbewegung zwischen Prüfkopf
und Trägervorrichtung hervorzurufen, um den Behälter"lediglich
aufgrund des Unterdrucks an dem Prüfkopf zu halten.
Die einzelnen Merkmale, sowie die Vorteile der Erfindung werden im nachfolgenden anhand einer ausführlichen Beschreibung
des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert, in denen ist:
Fig. 1 eine schaubxldliche Darstellung der erfindungs-
gemässen Vorrichtung,
Fig. 2 ein Aufrißquerschnitt durch die Prüfeinheit unmittelbar vor ihrem Eingriff mit der zu
prüfenden Flasche,
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-H-
Fig. 3 eine Fig. 2 ähnliche Darstellung der in Eingriff mit der zu prüfenden Flasche stehenden
Prüfvorrichtung,
Fig. 4 eine Fig. 2 ähnliche Darstellung von Prüfvorrichtung
und Flasche unmittelbar nach Erzeugung eines Unterdrucks innerhalb der geprüften
Flasche, und
Fig. 5 eine Fig. 2 ähnliche Darstellung des nächsten PrüfSchrittes, bei dem die Prüfvorrichtung
nach oben bewegt und vermittels des Unterdrucks die geprüfte Flasche von ihrem Träger
abgehoben wird.
In den Zeichnungen ist eine Fördervorrichtung mit einem Förderband
Io und einer in zweckmässiger Weise ausgebildeten Trägervorrichtung 11 dargestellt, welche zum Zuführen von
Flaschen B zu der Prüfstation dienen. Oberhalb des Förderbandes Io befindet sich eine Leck- oder Dichtigkeitsprüfvorrichtung,
die allgemein mit dem Bezugszeichen 2o bezeichnet und auf Führungsstäben 21 gehalten ist, die von einem
Gestell 22 nach oben vorstehen. An den oberen Enden der Führungsstäbe 21 ist eine feststehende Plattform 23 mit
einem Prüfkopf 24 befestigt, der vermittels einer Buchse 25 in der Plattform 23 gleitend verschiebbar ist. Wie aus
der Zeichnung ersichtlich, weist der Prüfkopf 24 einen
zylindrischen Mantel 26, einen oberen Endabschnitt 27 und
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einen unteren Endabschnitt 28 auf.
An dem oberen Endabschnitt 27 befindet sich eine nach oben vorstehende Manschette 29, die durch die Buchse 25 durchgeführt
ist. Die Manschette läuft an ihrem oberen Ende in einen in Radialrichtung sich verbreiternden Flansch 3o aus. Von
dem Flansch 3o steht ein (nicht dargestellter) kurzer Stift nach außen vor, auf dem ein Kurvenroller 42 gelagert ist.
Zwischen dem Flansch 3o und der Buchse 2 5 befindet sich eine Druckfeder 4-1, welche dazu dient, den Prüf kopf 24 und den
Kurvenroller 42 nach oben zu beaufschlagen. Oberhalb des
Kurvenrollers 42 befindet sich eine Nockenführung 43, die
dazu dient, die nach oben gerichtete Verlagerung des Rollers und des Prüfkopfes 24 zu begrenzen. Somit bestimmt die
Nockenführung 43 im Zusammenwirken mit dem Kurvenroller 42 die senkrechte Stellung des Prüfkopfes 24, um entsprechend
den Figuren 2-5 den Prüfkopf nach unten in Eingriff mit der zu prüfenden Flasche B zu bringen und diese dann von
dem Förderband Io nach oben abzuheben.
Von dem unteren Endabschnitt 28 steht nach unten ein Kaliberbolzen
31 vor, dessen Größe so bemessen ist, daß er genau in den Hals der zu prüfenden Flasche B eingepaßt
werden kann. Du^ch den Kaliberbolzen 31 ist ein Durchlaßkanal
39 durchgeführt und steht in Verbindung mit dem Innenraum des zylindrischen Mantels 26. Ein elastisch federndes
Dichtkissen 32 kommt beim Einsetzen des Kaliberbolzens
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31 in den Flaschenhals in Eingriff mit dem oberen Rand der
Flaschenöffnung und dichtet den Innenraum de:? Flasche B gegenüber der freien Atmosphäre ab, wobei gleichzeitig
eine Verbindung zwischen der Flasche und dem Innenraum des Mantels besteht.
Innerhalb des zylindrischen Mantels 26 befindet sich eine
biegsame Membran 33, die an ihrem Außenrand zwischen den Enden von zwei Innenmanschetten 34- eingeklemmt ist, welche
in den zylindrischen Mantel 26 eingeschoben sind. Die Innenmanschetten. 34 werden vermittels der Endabschnitte
27 und 28 in der Einspannstellung für die Membran gehalten.
Eine innerhalb der Manschette 29 gleitend verschiebbare Stange 35 trägt an ihrem oberen Ende einen in Radialrichtung
sich verbreiternden Flansch 5o, von dem zwei Schenkel
51 nach oben vorstehen. Das untere Ende der Stange 35 ragt in den Innenraum des zylindrischen Mantels 26 hinein
und ist mit einem Innengewinde zur Aufnahme eines Bolzens 53 versehen. Zwei kreisrunde Platten 36 mit Ausnehmungen
37, durch welche der Bolzen 53 durchgeführt ist, sind zwischen dem Ende der Stange 35 und dem Bolzen eingespannt.
Der mittige Abschnitt der biegsamen Membran ist zwischen den Platten 3 6 eingespannt und daher bei axialer Bewegung
der Stange 3 5 zusammen mit dieser verstellbar.
Eine zweite Druckfeder 4 5 befindet sich zwischen dem Flansch 3o der Manschette 29 und dem Flansch 5o der Stange 35 und
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dient dazu, die Stange 35 in bezug auf den zylindrischen Mantel 26 nach oben zu beaufschlagen. An dem oberen Ende
des Stangenflansches 5o ist ein zweiter Kurvenroller 46 gelagert. Eine zweite Nockenführung 47 ist oberhalb der
Stange 3 5 angeordnet, und der zweite Kurvenroller 46 steht in Eingriff mit dieser zweiten Führung. Somit dient die
zweite Nockenführung 47 zur Festlegung der Stellung der Stange 35 in bezug auf den zylindrischen Mantel 2B und
bestimmt damit gleichzeitig die Stellung der biegsamen Membran 32 in bezug auf den Kaliberbolzen 31. Die Nockenführungen
43 und 47 sind an einem Gestell 6o befestigt, dessen eines Ende in Fig. 1 dargestellt ist. Das Gestell
6o und damit auch die Nockenführungen 43 und 47 sind in bezug auf den Prüfkopf 24 und die an diesem befindlichen
Kurvenroller 42 und 46 verstellbar. Der Antrieb für die Verstellung erfolgt vermittels eines Hydraulik- oder
Pneumatikzylinders 61, der vermittels seiner Kolbenstange 62 mit dem Gestell 6o verbunden ist. Aus der Betrachtung
der.in den Zeichnungen dargestellten Folge von Arbeitsschritten laßt sich ersehen, daß eine nach oben oder von
dem Kaliberbolzen 31 weg gerichtete Bewegung der Membran 33, wenn sich der Kaliberbolzen in abdichtendem Eingriff
mit der zu prüfenden Flasche befindet, dazu führt, daß innerhalb der abgedichteten Flasche ein Druck erzeugt
wird, der etwas unterhalb des atmosphärischen Druckes
liegt. Dieser Zustand ergibt sich aus der Tatsache, daß
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nach Abdichtung der Flasche durch den Kaliberbolzen das abgeschlossene
Volumen innerhalb der Flasche selbst, dem Durchlaßkanal 39 durch den Kaliberbolzen, dem unteren Endabschnitt
2 8 der unteren Innenmanschette 34 und der biegsamen Membran vergrößert wird, sobald die biegsame Membran nach oben bewegt
wird.
Anhand der Figuren 2-5 soll nun ein vollständiger Prüfablauf
für eine Flasche beschrieben werden. Zunächst befindet sich die Prüfvorrichtung in der in Fig. 2 dargestellten Lage.
In dieser Lage ist der Prüfkopf 2U angehoben und steht außer
Eingriff mit der Flasche B, während sich die Membran 3 3 in der unteren Stellung an dem Kaliberbolzen 31 befindet.
Sobald sich die zu prüfende Flasche B in einer Lage unterhalb des Kaliberbolzens 31 befindet, wird der Zylinder 61 betätigt
und fährt die Kolbenstange 62 aus, wodurch die Nockenführungen H3 und 47 entsprechend der Zeichnungsdarstellung nach
rechts bewegt werden..Wie sich bei einem Vergleich der Figuren 2 und 3 zeigt, wird der Prüfkopf 24 durch diese Bewegung
der Nockenführung 43 nach unten gedrückt, so daß der Kaliberbolzen 31 in den offenen Halsabschnitt der Flasche
B eingeführt wird und das Dichtkissen 32 in abdichtenden Eingriff mit dem oberen Ende des Flaschenhalses kommt.
Durch die gleichzeitig erfolgende Verstellung der zweiten Nockenführung 47 wird der zweite Kurvenroller 46, welcher
zur Verstellung der biegsamen Membran 33 dient, um eine .
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Strecke nach unten gedrückt, die gleich ist der Strecke, um
welche der Prüfkopf nach unten bewegt wird. Folglich befindet
sich die biegsame Membran im wesentlichen in der gleichen Stellung in bezug auf den Prüfkopf 24, wenn die Dichtvorrichtung
in Eingriff mit der Flasche B kommt. Die Nockenführungen 43 und 47 werden weiter bewegt und in die in Fig. 4 dargestellte
Lage gebracht. Dadurch kann sich der durch die Feder 4-5 beaufschlagte zweite Kurvenroller 46 wiederum nach oben
bewegen, bewegt dabei die Membran 33 nach oben und erzeugt dadurch einen geringen Unterdruck in der zu prüfenden Flasche
B. Bei der weitergehenden Bewegung der Nockenführungen in die in Fig. 5 dargestellte Lage kommt der erste .Kurvenroller
42 unmittelbar anschließend zur Ausrichtung mit einer schräg nach oben verlaufenden Oberfläche der Nockenführung 43, so
daß der Prüfkopf durch die Kraft der Feder 41 angehoben wird. Aufgrund des in der Flasche B erzeugten Unterdrucks
wird diese zusammen mit dem Prüfkopf 24 angehoben. Es ist nun ohne weiteres ersichtlich, daß eine fehlerhafte Flasche,
bei der atmosphärische Luft in die abgedichtete Kammer eindringen
kann, nicht an dem Prüfkopf gehalten wird und auf das Förderband Io zurückfällt, wodurch angezeigt wird,
daß die Flasche fehlerhaft ist.
Wenn die Flasche einwandfrei ist, wird sie so lange an dem
Prüfkopf gehalten, bis sie durch die Vorrichtung wieder auf
dem Förderband abgestellt wird. Das Zurückstellen der Flasche auf das Förderband erfolgt ganz einfach dadurch, daß die
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Bewegung der Kolbenstange und damit der Nockenführungen 43 und 47 umgekehrt wird.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich, ist durch die Erfindung eine wirtschaftliche und kompakte Vorrichtung
zum Prüfen von Kunststoffflaschen auf Dichtigkeit bzw. auf
durch kleine Löcher bedingte Leckstellen geschaffen worden. Die Vorrichtung hat gegenüber bekannten Dichtigkeitsprüfvorrichtungen
den Vorteil, daß sie keine Druckschalter oder durch ein Druckmeßgerät betätigte elektrische Schalter und
auch keine Ventile usw. benötigt, so daß sie viel wirtschaftlicher als alle bisher bekannten Vorrichtungen ist.
Außerdem lassen sich vermittels der erfindungsgemässen Leckprüfvorrichtung Löcher von nur 0,150 mm Größe feststellen.
- Patentansprüche 209851/0219
Claims (4)
- Patentansprüchel.i Vorrichtung zur Leckprüfung eines eine Mundöffnung aufzuweisenden Behälters, der sich auf einer Trägervorrichtung befindet, gekennzeichnet durch einen Prüfkopf (24) mit einem in abdichtenden Eingriff mit der Mundöffnung des Behälters (B) bringbaren Endteil (28, 31, 32), einem an dem Endteil befestigten Hohlkörperabschnitt (26), einer mit dem Körperabschnitt und dem Endteil eine Kammer bildenden elastischen Membran (33), die an ihrem äußeren Umfang in abgedichteter Weise an dem Körperabschnitt befestigt ist, eine öffnung (39) in dem Endteil, die eine Verbindung zwischen der Kammer und dem Behälterinnenraum bildet, wenn der Endteil in abdichtendem Eingriff mit der Mundöffnung des Behälters steht, einer Vorrichtung (35, 46, 47), die dazu dient, die Membran (33) in einer Richtung zu bewegen, in welcher die effektive Größe der Kammer bei in abdichtender Berührung mit der Behältermundöffnung stehendem Endteil vergrößert und in dem Behälter ein Unterdruck erzeugt wird; und durch Vorrichtungen (42, 43), welche dazu dienen, nach Erzeugung des Unterdrucks eine Relativbewegung zwischen Prüfkopf (24) und Trägervorrichtung (Io, 11) hervorzurufen, um den Behälter lediglich aufgrund des Unterdrucks an dem Prüfkopf zu halten.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Erzeugung einer Relativbewegung209851/0219derart ausgelegt sind, daß der Prüfkopf und der unter Unterdruck stehende Behälter in eine Lage bringbar sind, in welcher der Behälter lediglich aufgrund des Unterdrucks an dem Prüfkopf gehalten wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfkopf (24) eine mit dem Behälter in Eingriff bringbare und zur Abdichtung des Behälterinnenraums gegenüber der Atmosphäre dienende Dichtvorrichtung (32) aufweist, die Größe der durch die in dem Hohlkörperabschnitt angeordnete Membran (33) gebildeten Kammer in Abhängigkeit von der Membranbewegung veränderlich ist, und daß Vorrichtungen (31, 39) zur Herstellung einer Verbindung zwischen der Kammer und dem Behälterinnenraum bei in Eingriff mit der Behältermundöffnung stehender Dichtvorrichtung (32) und zur Erzeugung eines Unterdrucks, sowie Mittel zur Ermittlung eines Unterdruckverlustes in dem Behälter vorgesehen sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörperabschnitt, an dem sich die Dichtvorrichtung (32) befindet, eine Hohlkammer bildet, die Dichtvorrichtung, der Hohlkörperabschnitt und.die Membran mit einem zu prüfenden Behälter derart zusammenwirkbar sind, daß ein gegenüber der freien Atmosphäre abgeschlossener Raum gebildet wird, und daß vermittels der Vorrichtungen zur Bewegung der Membran die effektive Größe des abgeschlossenen Raums, wenn ein Behälter in abdichtender Berührung .209851/0219mit der Dichtvorrichtung steht, vergrößerbar und in dem Behälter ein Unterdruck erzeugbar ist.209851/0219AfLeerseite
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