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DE8806018U1 - Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken, wie Sakkos, Mäntel und dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken, wie Sakkos, Mäntel und dgl.

Info

Publication number
DE8806018U1
DE8806018U1 DE8806018U DE8806018U DE8806018U1 DE 8806018 U1 DE8806018 U1 DE 8806018U1 DE 8806018 U DE8806018 U DE 8806018U DE 8806018 U DE8806018 U DE 8806018U DE 8806018 U1 DE8806018 U1 DE 8806018U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
tensioning
force
clothing
support cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8806018U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Kannegiesser GmbH and Co
Original Assignee
Herbert Kannegiesser GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE3531954A priority Critical patent/DE3531954C1/de
Priority to DE8525550U priority patent/DE8525550U1/de
Priority claimed from DE3531954A external-priority patent/DE3531954C1/de
Application filed by Herbert Kannegiesser GmbH and Co filed Critical Herbert Kannegiesser GmbH and Co
Priority to DE8806018U priority patent/DE8806018U1/de
Publication of DE8806018U1 publication Critical patent/DE8806018U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F73/00Apparatus for smoothing or removing creases from garments or other textile articles by formers, cores, stretchers, or internal frames, with the application of heat or steam 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Beschreibung
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken, wie Sakkos, Mantel und dgl., mittels Dampf und Heißluft, vorzugsweise in einer Behandlungskammer, wobei das Kleidungsstück auf einen dieses im Schulterbereich abstützenden und durch eine pneumatische Verstelleinrichtung auf- und abbewegbaren Formkörper (Schulterstütze) aufgezogen und ein unterer Bereich des Kleidungsstück durch eine Saumhalteeinrichtung mit mindestens zwei durch eine Verstelleinrichtung relativ zueinander bewegbaren Spann-Formstücken festklemmbar und die Stellbewegung der Verstelleinrichtungen bei Erreichen einer einstellbaren, zulässigen Gewebespannung der Kleidungsstücke über Spann-Formstücke begrenzbar ist, die durch die Spannkraft bewegbar mit einem, die Spannbewegung unterbrechenden Geber in
-4-Wirkverbindung bringbar sind.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-PS
35 31 954) werden die Spann-Formstücke in einer Ruheposition über die Haitekraft eines Elektromagneten fixiert gehalten. Wenn die auf das Spann-Formstück wirkende Spannkraft die Haltekraft des Elektromagneten übersteigt, so
gibt das Spann-Formstück der wirkenden Kraft nach und wird verschwenkt, bis ein Schalter betätigt und dadurch die
Spannbewegung unterbrochen wird. Die Neuerung befaßt sich mit einer gleichwertigen bzw. verbesserten Alternativlösung der vorstehenden Spannkraftmessung.
Der Neuerung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung er eingangs genannten Art zu schaffen, mit der
die zulässige Gewebespannung mit einfachen technischen
Mitteln sehr zuverlässig und präzise eingestellt werden
kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die neuerungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Spann-Formstücke der Schulterstütze und/oder der Saurahalteeinrichtung mit voreinstellbaren Beaufschlagungsmitteln zum Aufbringen einer entgegen der resultierenden Spannkraft wirkenden Kraft
verbunden sind.
Durch die steuerung wird eine zuverlässig wirkende Lösung für die Spannkraftbegrenzung vorgestallt, die gegenüber
dem Stand der Technik den Vorteil hat, eine abrupte Ver-3Q ringerung der Kraft - wie beim Lösen von Haltemagneten zu vermeiden. Bei der Lösung gemäß Neuerung geben die
Spann-Formstücke vielmehr allmählich der wirkenden Spannkraft nach, bis der Schalter betätigt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung umfassen die Beaufschlagungsmittel einen fluid-, insbeson-
&Igr; dere einen pneumatisch betätigten Stützzylinder, der über ein Proportional-Druckregelventil mit einer Druckquelle in Verbindung steht. Das Proportional-Druckregelventil regelt den Druck im Stützzylinder entsprechend einer elektrischen Sollwert-Eingangsspannung, die somit die eingestellte Maximalspannung definiert, welche auf die zu behandelnden Kleidungsstücke wirken soll.
Weitere Merkmale der neuerungsgemäßen Vorrichtung sind Ge-&iacgr;&ogr; genstand der Unteransprüche 2 bis 6.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Hierbei zeigt:
15
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung mit Gehäuse, jedoch ohne Gehäusevorderwand,
Fig. 2 eine schematisierte Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 3 eine schematisierte Draufsicht entlang der Linie ITI - III in Fig. 2,
Fig. 4 eine schematisierte Vorderansicht der Saumhalteeinrichtung,
Fig. 5 eine schematisierte Draufsicht auf die Einrichtung nach Fig. 4,
30
Fig. 6 eine schematisierte Schnittdarstellung der Spann-Formstücke mit Haltmitteln, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 7 ein Blockschaltbild der Saumhalte-ZSpanneinrichtung,
-6-Fig. 8 ein Blockschaltbild der Haltemittel nach Fig. 6,
Fig. 9 eine Frontansicht ähnlich der nach Fig. 2, jedoch mit im Schnitt dargestellter Büsten-Verstellein-
richtung.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken in einer Beiiändlüngskararasr 2 angeordnet. Die Verrichtung weist eine Suhulterstütze in 7orm einer Büste 10 auf» die auf einer Längsspanneinrichtung 80 angeordnet ist. Am Befestigungspunkt der Längsspanneinrichtung 80 ist diese von der Saumhalteeinrichtung 30 umgeben, die aus rechts und links beindlichen Spannklammern 40 sowie einer Hinterklammer 32 und einer V^rderklammer 36 besteht. Die ganze Anordnung befindet sich auf einem Rahmen 31.
Wie in Fig. 2 gezeigt, sitzt der Rahmen auf einem Drehtisch 90, so daß man die Vorrichtung zum Überstreifen des Kleidungsstückes 1 bzw. zum Abnehmen desselben um deren senkrechte Achse leicht drehen kann.
Am Rahmen 31 sind rechts und links nach oben ragende Tragesäulen 24 angebracht, auf denen jeweils verschiebbar Hebelfenster 23 mit angekoppelten Haltehebeln 22 sitzen. Die Haltehebel 22 weisen an ihren Enden Ärmelklemmen 21 auf, so daß diese Teixt zusammen Ärmelhalter 20 bilden, an denen die Ärmel des Kleidungsstückes 1 befestigt werden können.
Wie in Fig. 3 schematisch gezeigt, ist die Saumhalteeinrichtung 30 rings um die Längsspanneinrichtung 80 angeordnet. Sie weist zwei stationäre Formstücke bzw. Andruc.-^xächen 33, 37 auf, denen (außen) gegenüberliegend Klemmflächen 34, 38 zugeordnet sind. Die Klemmflächen 34, 38 sind über Hydraulik-Klemmzylinder 35. 39 auf die stationären
-&tgr;&igr; Flächet 33, 37 andrückbar.
Rechts und links der Längsspanneinrichtung 80 befinden sich Spann-Formstücke 41, denen ebenfalls (auBen) gegenüberliegend Klemmflächen 42 zugeordnet sind. Die Klemmflächen 42 können über Klemmzylinder 43 auf die Spann-Formstücke 41 aufgepreßt werden. Die Spann-Formstücke 41 sind zusammen mit den Klemmflachen 42 und deren Klemmzylinder 43 nach außen bzw. in Richtung des in Fig. 3 eingezeichne-IC ten Pfeils bewegbar. Eine mögliche Endposition der Spann-Formstücke 41 ist in strichlinierten Linien angegeben.
Die Form der stationären Formstücke 33, 37 sowie der beweglichen Spann-Formstücke 41 ist hierbei so gewählt, daß sich in der Draufsicht im wesentlichen eine Ellipse ergibt, so daß der Saum 4 eines Kleidungsstückes 1 auf die Saumhalteeinrichtung 30 aufgezogen werden kann.
Im folgenden werden die Spann-Formstücke 41 bzw. deren Halterung anhand von Fig. 4 näher beschrieben. Wie aus der Abbildung zu ersehen ist, sind auf dem festen Rahmen 31 die Klemmzylinder 39 für die Klemmfläche 38 stationär befestigt. Die Befestigung für das stationäre Formstück 37 ist in dieser Abbildung nicht gezeigt.
Symmetrisch zur Mittelachse der Vorrichtung, die mit der Längsspanneinrichtung 80 zusammenfällt, sind Umlenkrollen 47, 48 abgeordnet, die um ein Zugseil 46 gespannt sind. Unter dem so gebildeten Seilzug (siehe Fig. 5) ist ein Spannzylinder 45 angeordnet, der über eine Lasche mit dem Zugseil 46 fest verbunden ist. Fährt der Spannzylinder 45 seinen Kolben aus (in Fig. 4 mit strichlinierten Linien gezeigt), so wird das Zugseil 46 im Uhrzeigersinn bewegt; fährt die Kolbenstange des Spannzylinders 45 ein, so bewegt sich das Zugseil 46 entgegen dem Uhrzeigersinn.
Symmetrisch zu den beiden linearen Strecken des Seilzuges
-&dgr;&igr; bzw. zwischen diesen sind Spannwagen 44 auf entsprechenden Führungen (nicht gezeigt) längsverschiebbar, und zwar parallel dazu. Einer der Spannwagen 44 steht mit dem "vorlaufenden" Teil des Seilzuges in Klemmverbindung, der andere Wagen 44 mit dem "rücklaufen" Teil.
Bewegt man nun die Kolbenstange des Spannzylinders 45, so bewegen sich beide Spannwagen 44 in einander entgegengesetzte Richtungen, und zwar jeweils um exakt den gleichen Betrag.
Auf den Spannwagen 44 sind die Spann-Formstücke 41 in einer Art und Weise montiert, die weiter unten noch genauer erläutert werden wird. Gegenüberliegend den Spann-Formstücken 41 sind die Klemmflächen 42 an den Spannwagen 44 schwenkbar befestigt. Weiterhin sind an den Spannwagen 44 die Klemmzylinder 43 angelenkt, deren Kolbenstangen mit den Klemmflächen 42 in Wirkverbindung stehen. Fahren die Kolbenstangen der Klemmzylinder 43 ein, so werden die Klemmflächen 42 auf die Spann-Formstücke 41 gepreßt, so daß ein zwischen diesen Teilen befindlicher Saum 4 eines Kleidungsstückes festgehalten wird.
Im folgenden wird die Anordnung der Spann-Formstücke 41 auf dem Spannwagen 44 anhand von Fig. 6 näher erläutert. Hierbei sind beide Spannwagen 44 in gleicher Weise ausgestattet.
Am Spannwagen 44 ist das Spann-Formstück 41 über ein Hebelgelenk 49 bzw. einen Hebel 50 angelenkt. In der in Fig. 6 gezeigten Position ist hierbei das Spann-Formstück 41 um etwa 6a zur Vertikalen nach außen gekippt. In dieser Position liegt der Hebel 50 auf der Kolbenstange des Stützzylinders 51, der seinerseits fest am Spannwagen 44 befestigt ist. Eine mit geringer Spannung am Hebel 50 befestigte Feder 54 sorgt für einen dauernden Kontakt zwischen Hebel 50 und Zylinder 51.
-9-
Wirken nun Kräfte (in Fig. 6 nach rechts) auf das Spann-Formstück 41, so kann der Hebel 50 um das Hebelgelenk 49 schwenken und nimmt die in Fig. 6 mit strichlinierten Linien gezeigte Position ein. In dieser Position betätigt das Ende des Hebels 50 einen Schalter 52, der ebenfalls am Spannwagen 44 angebracht ist.
Im folgenden wird die Steuerung der Saumhalteeinrichtung 30 anhand von Fig. 7 näher beschrieben.
Wie aus dieser Zeichnung hervorgeht, sind die Kleramzylinder 43 mit dem Klemmzylinder 35 parallel geschaltet sowie über zwei Ventile 63, 64 von einer Drucklufteinrichtung 60 mit nachgeschsitetem Druckminderer 67 mit. Druck beaufschlagbar. Die Ventile 63, 64 werden hierbei über elektrische Steuerleitungen 73, 74 von einer zentralen Steuereinrichtung 70 gesteuert.
Der Arbeitszylinder 39, der die Klemmfläche 38 auf das stationäre Formstück 37 preßt, wird über gesonderte Ventile 61, 62 gesteuert, die über eigene Steuerleituncren 71, 72 mit der Steuereinrichtung 70 in Verbindung stehen.
Der Spannzylinder 45 zum Auseinanderfahren der Spann-Formstücke 41 ist mit einem pneumatisch steuerbaren Positionierventil 68 verbunden. Das Positionierventil 68 wird hierbei über Ventile 65, 66 bzw. die elektrischen Steuerleitungen 75, 76 von der Steuereinrichtung 70 gesteuert und ist derart ausgebildet, daß bei einem Signal auf einer dieser Steuerleitungen der Kolben aus dem Zylinder 45 herausgefahren und bei einem Signal auf der anderen Steuerleitung in den Zylinder 45 hineingefahren wird. Bei Nichtbeaufschlagung beider Steuerleitungen 75, 76 wird der Kolben des Spannzylinders 45 in der gerade erreichten Posi« tion festgehalten.
Im folgenden wird die Funktion der selbsttätigen Span-
nungseinstellung der Saumhalteeinrichtung 30 anhand von Fig. 8 näher beschrieben. Wie aus dieser Abbildung hervorgeht, wird bei <?em Spannungsvorgang eine Kraft auf das Spann-Formstück 41 ausgeübt und über den Hebel 50 auf den Stützzylinder 51 übertragen. Die Kraft des StützZylinders 51 ist durch eine entsprechende Druckbeaufschlagung regelbar. Diese Druckregelung wird mit Hilfe eines Proportional-Druckregelventils 77 durchgeführt. Die Steuerung dieses Ventils 77 erfolgt durch Veränderung der Sollwertvorgäbe durch eine entsprechende elektrische Spannung, welche dem Ventil 77 aus djx Steuerung 70 mittels der Zuleitung 92 zugeführt wird.
Die jeweilige Spannung bestimmt die Kraft, mit welcher der Stützzylinder 51 gegen die Kraft der Spann-Formstücke 41 wirkt. Oberschreitet die Kraft der Spann-Formstücke 41 die Kraft des Stützzylinders 5 i, dann wird der Schalter 52 betätigt.
Der Schalter 52 steht über die Verbindungsleitungen 79, 91 mit der Steuereinrichtung 70 in Verbindung. Bei einer Verminderung der elektrischen Sollwert-Spannung am Proportional-Druckregelventil 77 wirkt eine entsprechend kleinere Kraft am Stüzzylinder 51 und somit auch am Spann-FormsLück
41. Dies mit der Folge, daß auch eine entsprechend geringere Saumspannung zum Schalten des Schalters 52 führt. Analog bewirkt eine Erhöhung der elektrischen Sollwert-Spannung auch eine Erhöhung der Saumspannkraft.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist statt des Schalters 52 ein Näherungsschalter 52' (in Fig. 6 strichliniert) vorgesehen, der die Bewegung des Hebels 50 berührungslos abtastet.
Im folgenden wird die Funktionsweise bzw. die Betriebsweise der neuerungngemäßen Vorrichtung näher erläutert. Zunächst: zieht die Bedienungsperson das Kleidungsstück 1 auf
die Büste 10 auf und legt dem Saum 4 über die stationären und die Spannwagen-Formstücke 33 bzw. 41. Nach dieser manuellen Tätigkeit beginnt der automatisierte Vorgang. Durch Betätigung eines nicht dargestellten Schalters wird hierbei die Steuereinrichtung 70 in Gang gesetzt. Die Steuereinrichtung 70 betätigt zuerst das Ventil 62, so daß die Klemmfläche 38 schließt und der Saum 4 des Kleidungsstückes 1 im Bereich dessen Knopfleiste eingeklemmt wird. Danach scheltet die Steuereinrichtung 70 das Ventil 66 ein, derart, daß das Positionierventil 68 betätigt wird und der Spannzylinder 45 ausfährt. Dadurch werden über den Seilzug 46 die beiden Spannwagen 44 mit den Spann-Formstücken 41 auseinandergefahren. Durch das Auseinanderfahren der Spannwagen 44 wird der Saum 4 des Kleidungsstückes 1 von den Spann-Formstücken 41 auseinandergezogen, und zwar so lange, bis die auf die Spann-Formstücke 41 wirkende Kraft die des Stützzylinders 51 überwindet und der Schalter 52 betätigt wird. Der Schalter 52 gibt über die Leitungen 91 und 79 ein entsprechenden Signal an die Steuereinrichtung 70. Auf dieses Signal hin schaltet die Steuereinrichtung 70 das Ventil 66 ab, wodurch das Positionierventil 68 in die Haltestellung gebracht und der Spannzylinder 4 5 in der momentan erreichten Position festgesetzt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird von der Steuereinrichtung 70 auch das Ventil 64 angesteuert, so daß die bisher noch nicht betätigten Klemmzylinder 35, 43 betätigt und die Klemmflächen 34, 42 geschlossen werden.
Zu diesem Zeitpunkt wird von der Steuereinrichtung 70 über die hier nicht gezeigte Verbindungen auch die Längsspanneinrichtung 80 betätigt, die später noch näher beschrieben wird. Nach Abschluß aller Spannvorgänge leitet dann die Steuereinrichtung 70 das Behandlungsprogramm ein, es wird gedämpft, getrocknet usw. Nach Beendigung des Behandlungs-Programms wird von der Steuereinrichtung 70 eine bestimmte Zeit lang das Ventil 65 betätigt, widurch das Positionierventil 68 derart mit Druckluft beaufschlagt wird, daß die
Kolbenstange des Spannzylinders 45 einfährt und die Spann-Formstücke 41 in ihre "geschlossene" Position verfahren. Gleichzeitig werden über hier nicht gezeigte Verbindungsleitungen die entsprechenden Maßnahmen hinsichtlich der
B Langsspanneinrichtung 80 vorgenommen, so daß dann das Kleidungsstück 1 im wesentlichen wieder ungespannt ist. Danach werden von der Steuereinrichtung 70 die Ventile 61 und 63 angesteuert, so daß die Klemmzylinder 35, 39 und 43 die Klemmflachen 34- 38 und 42 freigeben, so daß die Bedienungsperson das Kleidungsstück 1 entnehmen kann.
In Fig. 9 ist die Langsspanneinrichtung 80 näher beschrieben. Diese besteht zunächst aus einem Führungsrohr 81 mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt, welches mit einer Führung 84 und einer Verdrehsicherung 82 auf einer Kolbenstange 83 längsverschiebbar angeordnet ist. Die Kolbenstange 83 gehört zu einem Längsspannzylinder 85, dessen Zylinderfuß 86 auf dem Rahmen 31 drehfest befestigt ist. Die Kolbenstange 83 und das Führungsrohr 81 sind mit der Schulterstütze 10 verbunden. Führt man dem Längsspannzylinder 85 Druckluft zu, so fährt die Kolbenstange 83 aus und schiebt die Büste 10 (zusammen mit dem Führungsrohr 81) nach oben. Vorteilhafterweise sind bei dieser Vorrichtung ebenso wie bei der Saumhalteeinrichtung 30 entsprechende Gebermittel vorgesehen, welche die Längsspannkraft auf ein definiertes Maß begrenzen. Die Steuerungsmittel, die lediglich für die Saumhalteeinrichtung 30 anhand von Fig. 7 näher beschrieben wurden, sind äquivalent aufgebaut .
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind auch die Ärmelspannvorrichtungen derart ausgebildet, daß sine bestimmte voreinstellbare Zugkraft beim Spannen des Kleidungsstückes 1 nicht überschritten bzw. während der eigentlichen Behandlung konstant gehalten wird.
-13-
Anmelderin;
Herbert Kannegiesser GmbH + Co. Kannegiesserring
4973 Vlotho
25. April 1988/9022 KAN-145-DE
B_e..z_. u gszeichenllste;
1 Kleidungsstück
2 Behandlungskammer 4 Saum
10 öchulterstütze
20 Ärmelhalter
21 Ärmelklemme
22 Haltehebel
23 Hebelfeststeller
24 Tragesäule
30 Saumhalteeinrichtung
31 Rahmen
32 Hinterklammer
33 Formstück
34 Klemmfläche
35 Klemmzylinder
36 Vorderklammer
37 Formstück
38 Klemmfläche
39 Klemmzylinder
40 Spannklammer
41 Spann-Formstück
42 Klemmflache
43 Klemmzylinder 4 4 Spannwagen
45 Spannzylinder
46 Zugseil
47 Umlenkrolle
48 Umlenkrolle
49 Hebelgelenk
50 Hebel
51 Stützzylinder
52 Schalter
52' Näherungsschalter
54 Feder
60 Drucklufteinrichtung
61 Ventil
62 Ventil
63 Ventil
64 Ventil
65 Ventil
66 Ventil
67 Druckminderer
68 Positionierventil
70 Steuereinrichtung
71 Steuerleitung
72 Steuerleitung
75 Steuerleitung
76 Steuerleitung
77 Proportional-Druckregelventil
79 Verbindungsleitung
80 Längsspanneinrichtung
81 Führungsrohr
62 Verdrehsicherung
83 Kolbenstange
84 Führuny
85 Längsspannzylinder 66 Zylinderfuß
90 Drehtisch
91 Verbindungsleitung

Claims (6)

Schutz a naprüch 10
1. Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstucken, wie Sakkos, Mantel und dgl., mittels Dampf und Heißluft, vorzugsweise in einer Behandlungskammer, wobei das Kleidungsstück auf einen dieses im Schulterberei^h abstützenden und durch eine pneumatische Verstelleinrichtung auf- und abbewegbaren Formkörper (Schulterstütze) aufgezogen und ein unterer Bereich des Kleidungsstück durch eine Saumhalteeinrichtung mit mindestens zwei durch eine Verstelleinrichtung relativ zueinander bewegba ren Spann-Formstücken festklemmbar und die Stellbewegung der Verstelleinrichtungen bei Erreichen einer einstellbaren, zulässigen Gewebespannung der Kleidungsstücke über Spann-Formstücke begrenzbar ist, die durch die Spannkraft bewegbar mit einem,
&igr; t
I » ■ B
-2-
die Spannbewegung unterbrechenden Geber in Wirkverbindung bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spann-Formstücke (41) der Schulterstütze (10) und/oder der Saumhalteeinrichtung (30) mit voreinstellbaren Beaufschlagungsmitteln (Stützzylinder 51) zum Aufbringen einer entgegen der resultierenden Spannkraft wirkenden Kraft verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beaufschlagungsmittel einen fluidbetatigbaren Stützzylinder (51) umfassen.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche; dadurch gekennzeichnet, daß eine Zuleitung des Stützzylin-
jg ders (51) über ein Proportional-Druckregelventil (77) mit einer Druckquelle (Druckminderer 67) in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil (77) einen Sollwert-Eingang aufweist, der mit einer Steuereinrichtung (70) in gesteuerter Verbindung steht.
5. Vorrichtung nach einem dor vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (50) des Spann-Form-Stückes (41) über Federraittel (54) vorgspannt in kraftschlüssigem Eingriff mit dem Stützzylinder (51) gehalten ist,
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Geber ein Näherungsfühler bzw. -schalter (52*) zum Abtasten einer Bewegung der Spann-Formstücke angebracht ist.
DE8806018U 1985-09-07 1988-05-06 Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken, wie Sakkos, Mäntel und dgl. Expired DE8806018U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3531954A DE3531954C1 (de) 1985-09-07 1985-09-07 Vorrichtung zum Glaetten von Oberbekleidungsstuecken wie Sakkos,Maentel und dergl.
DE8525550U DE8525550U1 (de) 1985-09-07 1985-09-07 Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken wie Sakkos, Mäntel u.dgl.
DE8806018U DE8806018U1 (de) 1985-09-07 1988-05-06 Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken, wie Sakkos, Mäntel und dgl.

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DE8806018U DE8806018U1 (de) 1985-09-07 1988-05-06 Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken, wie Sakkos, Mäntel und dgl.

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DE8806018U Expired DE8806018U1 (de) 1985-09-07 1988-05-06 Vorrichtung zum Glätten von Oberbekleidungsstücken, wie Sakkos, Mäntel und dgl.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3911552A1 (de) * 1989-04-08 1990-10-11 Habbe Karl Heinz Buegelautomat zum buegeln von oberbekleidung
DE4129091A1 (de) * 1991-09-02 1993-03-04 Klaus Steilmann Gmbh & Co Kg Formkoerper zum spannen von oberbekleidungsstuecken
EP0600126A1 (de) * 1992-12-02 1994-06-08 Pantex-Cissell B.V. Vorrichtung zum Finishen von Kleidungsstücken

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