DE3225684A1 - Abschlussschaltung fuer eine teilnehmereinrichtung in einem digitalen fernmeldesystem - Google Patents
Abschlussschaltung fuer eine teilnehmereinrichtung in einem digitalen fernmeldesystemInfo
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Description
β 7 ^1
D.A.Weir et at 74-10-7
AbschLußschaLtung für eine Teilnehmereinrichtung in einem
digitalen FernmeLdesystem
Die Erfindung betrifft eine AbschLußschaLtung für eine
TeiLnehmereinrichtung in einem FernmeIdesystem, in dem
die Nachrichten zwischen der Teilnehmereinrichtung und
der VermittLungssteLLe in digitaler Form übertragen werden,
in dem für verschiedene Dienste unterschiedliche
Bitströme übertragen werden und in dem diesen Diensten entsprechende Nachrichtenquellen an die Abschlußschaltung
angeschlossen sind.
Durch die Entwicklung und vorgesehene Einführung integrierter Fernmeldenetze, die als ISDN (für:Integrated
Services Digital Network) bezeichnet werden, ergibt sich
die Notwendigkeit, unterschiedliche Datenquellen, einschließlich
Telefonapparate, mit einer einzigen Teilnehmer-Leitung
zu verbinden, über die die Teilnehmereinrichtung
mit dem ISDN-Netz verbunden ist, und über die die Nachrichten
in digitaler Form übertragen werden. Eine solche
ZT/Pi-Bk/BL
06.07.1982 ./
D.A.Weir et al 74-10-7
Endeinrichtung muß in der Lage sein, zumindest zwei Nachrichtendienste,
z.B. Fernsprechen und BiLdschirmtext,
gleichzeitig und ohne gegenseitige Störung zu Liefern.
Diese Forderung wird mit einem Hauptkanal mit 64 kbit/s, über den die Sprachsignale in Form von 8-Bit-Wörterη mit einer Frequenz von 8 kHz übertragen werden, und mit einem Zusatzkanal,mit z.B. 16 kbit/s für die Datenübertragung, erfülLt.
gleichzeitig und ohne gegenseitige Störung zu Liefern.
Diese Forderung wird mit einem Hauptkanal mit 64 kbit/s, über den die Sprachsignale in Form von 8-Bit-Wörterη mit einer Frequenz von 8 kHz übertragen werden, und mit einem Zusatzkanal,mit z.B. 16 kbit/s für die Datenübertragung, erfülLt.
Die Steuerung solcher Nachrichtenverbindungen hat so zu
erfolgen, daß die übertragenen Nachrichten nicht gestört werden. Dies wird z.B. durch Verwendung von nach dem HDLO
(für: high level data link cont ro I)-Pr i nzi ρ rahrnenweise verschachtelter
Signale erreicht, die in dem Zusatzkanal übertragen
werden. Sind die Signale in dem Nachrichtenkanal
enthalten, so müssen sie allerdings diesem entnommen und der Vermittlungseinrichtung auf dem Zusatzkanal mit der vorgegebenen übertragungsgeschwindigkeit und in dem vorgegebenen HDLC-Format angeboten werden. Außerdem liefern die verschiedenen Nachrichtenquellen, mit Ausnahme der
Sprachquelle, nicht notwendigerweise Daten mit den für den verwendeten Übertragungskanal erforderlichen Bitströmen.
enthalten, so müssen sie allerdings diesem entnommen und der Vermittlungseinrichtung auf dem Zusatzkanal mit der vorgegebenen übertragungsgeschwindigkeit und in dem vorgegebenen HDLC-Format angeboten werden. Außerdem liefern die verschiedenen Nachrichtenquellen, mit Ausnahme der
Sprachquelle, nicht notwendigerweise Daten mit den für den verwendeten Übertragungskanal erforderlichen Bitströmen.
Es ist offensichtlich, daß die in einem solchen Fernmeldesystem
erforderlichen Daten-Schnittstellenschaltungen
wesentliche Aufgaben zu erfüllen haben, wobei für jede
Nachrichtenquelle eine andere Schnittstellenschaltung
wesentliche Aufgaben zu erfüllen haben, wobei für jede
Nachrichtenquelle eine andere Schnittstellenschaltung
erforderlich ist, um die von ihr gelieferten Nachrichten
an die Eigenschaften des verwendeten Übertragungskanals
anzupassen.
anzupassen.
D.A.Weir et al 74-10-7
Der Erfindung Liegt die Aufgabe zugrunde, eine AbschlußschaLtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die diese Forderungen erfülLt und sich durch einen einfachen
Aufbau abzeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Anzahl der NachrichtenqueLLengrößer als die Anzahl
der zur Verfugung stehenden Bitströme ist, und daß eine
Steuerschaltung vorgesehen ist, durch die die NachrichtenquelLen
wahlweise mit jeweils einem der physikalischen
Nachrichtenpfade verbunden werden, auf denen die Bitströme
übertragenwerden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet,
AusführungsbeispieLe der Erfindung werden im folgenden
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Teilnehmereinrichtung einschließlich
Schnittstelle zu einem ISDN-Netz,in der die
erfindungsgemäße Absch lußschaLtung verwendet
wird, in Blockdiagrammdarstellung;
Figur 2 eine erfindungsgemäße Abschlußschaltung, in
der eine Auswah l-DurchschaLtung zu den verschiedenen
Nachrichtenquellen erfolgt;
Figur 3 eine andere Ausführung einer erfindungsgemäßen
Abschlußschaltung, bei der die Nachrichtenquel.
L en mit einer Bus-Gruppe verbindbar sind,
wobei je ein Bus für einen Bitstrom vorgesehen i st;
D.A.Weir et al 74-10-7
Figuren 4
und 5 Einzelheiten der Schaltungsanordnung nach
Figur 3, und
Figur 6 eine weitere Ausführung einer erfindungsgemäße
rr Abschlußschaltung* bei der die Nach
richtenquellen mit einer Ringleitung aus
einer Gruppe von Ring leitungen verbindbar
sind, wobei je eine Ringleitung für einen Bitstrom vorgesehen ist.
Die Anordnung der Schnittstellenschaltungen in einem
Fernmeldesystem des ISDN-Typs sind durch die CCITT festgelegt worden (Bericht COM XVIII Temp. 105E). Aus Fig.
ist die Lage der wesentlichen Schnittstellen A, B und C
ersichtlich. Eine derartige Schnittstelle ist ein Bezugspunkt
für den Schaltungsentwurf, wobei die Schnittstelle
C von der Art der Übertragung abhängt. Eine Sprachsignalquelle
1 ist über die oberste Schnittstellenschaltung A
mit einem Codec in einer teilnehmerseitigen Leitungsschnitt ste I Lenscha I tung 2 verbunden. Der Codec kann aber
auch in dem Telefonapparat enthalten sein, wobei dann
die Sprachsignale von diesem bereits in digitaler Form
ausgesendet werden. Dies kann vorzugsweise mit einem Bitstrom von 64~kbit/s geschehen, der dann direkt auf
einen 64-kbit/s-KanaI b gegeben werden kann. Aus der
Zeichnung sind drei weitere Nachrichtenquellen oder
Endgeräte 1b, 1c und 1d e rs i c h t I i c h, von denen jeweils zwei
über eine Anpassungsschaltung ADAP, die die gelieferten
Nachrichtensignale in den erforderlichen Bitstrom umsetzt,
mit der jeweiligen Schnittstellenschaltung A
D.A.Weir et al 74-10-7
verbunden sind, die ihrerseits an die LeitungsschnittsteLLenschaItung
2 angeschlossen ist.
Durch die CEPT-Konferenz ist kürzlich beschlossen worden,
daß die Abschlußschaltung AS, die die Schnittstelle für
die Teilnehmerleitung zu einer Vermittlungsstelle LT dai—
stellt, die Bit- und Rahmensynchronisierung für die Ab" ■
schlußschaltung AS liefert. Die für den Teilnehmer wichtigen
Schnittstellen sind die Schnittstellen A. Diese
sollen für sämgliche Daten universell verwendbar sein, es ist aber unvermeidbar, daß sie für Sprachsignale davon
abweichen, wenn sich der Codec in der Abschlußschaltung
AS befindet. Dies ist deshalb sinnvoll, weil parallele Telefone am besten zu betreiben sind, wenn sie.analog
angeschlossen und die erforderlichen Signale in geeigneter
Weise zeitlich verschachtelt werden.
Wie erwähnt, benötigen die Datenquellen Anpassungsschaltungen
ADAP, wenn ihre Ausgangssignale nicht vollständig
mit den Bedingungen der Schnittstelle A übereinstimmen.
Diese Anpassungsschaltungen Liefern die Daten mit dem
erforderlichen Bitstrom an das jeweilige Endgerät, während
sie die mit diesem Bitstrom empfangenen Daten entsprechend
den Anforderungen der Schnittstelle A umsetzen. Die Anpassungsschaltungen
setzen außerdem die Signale so um, daß sie in die Übertragungsrahmen eingegeben bzw. den
Endgeräten zugeführt werden können. Obwohl für einige Datenquellen keine Anpassung erforderlich ist, können somit
noch vorhandene Datenquellen an die ISDN-Erfordernisse
angepaßt werden. Solche Anpassungsschaltungen ADAP können
D.A.Weir et al 74-10-7
entweder bei jedem Endgerät 1, 1b, 1c, 1d, 1e oder aber bei
der Abschlußschaltung AS vorgesehen sein. Im letzteren
FaIL ist für jede unterschiedliche TeiLnehmerendeinrichtung
eine andere Abschlußschaltung AS erforderlich,
während im ersteren Fall eine einzige AbschlußschaLtung
für sämtliche Endeinrichtungen verwendet werden kann.
Die Ausbildung der Schni11steL Le A hängt ganz wesentlich
von der Art und Weise ab, in der die Abschlußschaltung AS
auf die Endeinrichtungen zugreift. Hierfür gibt es im
wesentlichen drei Möglichkeiten: Auswah l-DurchschaLtung,
Anschluß über Busse und Anschluß über Ring Leitungen, die
im folgenden beschrieben werden.
Die AnschLußscha Itung AS kann hier auf das gewünschte
Endgerät mit einem Schalter, der für den jeweiligen Bitstrom
geeignet ist, umschalten. Der Schalter wird entweder auf Aufforderung von dem Endgerät (oder dem dieses
Endgerät benutzenden Teilnehmer) oder durch die empfangenen Auswahldaten eingestellt. Aus Figur 2 ist die entsprechende
Schaltungsanordnung ersichtlich. Im AusführungsbeispieL
sind Bitströme von 64 kbit/s, 8 und 8 kbit/s
oder 16 kbit/s vorgesehen, wobei aus der Zeichnung
auch die diesen Bitströmen jeweils zugeordneten Schalter b, b" und Δ, die ein gleichzeitiges Durchschalten der Bitströme
ermöglichen, ersichtlich sind. Die die Verbindung steuernden Signale gelangen zu einer SignaIisierscha 11ung 5 entweder
auf Leitungen,die zu jedem Endgerät einzeln führen
D.A.Weier et al 74-10-7
oder auf einer MuLtipLexLeitung. In Abhängigkeit von diesen
Signalen fügt die SignaLi sierschaLtung 5 in geeigneter
Weise SignaLi sierungsrahmen zusammen. Andererseits sendet
sie auch Steuersignale an die einzelnen Endgeräte. Ein
MuLtiρLexer/DemuLtiρ Lexer 6 führt die von bis zu drei
Endgeräten stammenden Datenströme, entsprechend den aus der Zeichnung ersichtlichen Leitungen, zusammen, verschachtelt
sie und Leitet den sich dabei ergebenden 80-kbit/s-Bitst
rom an die LeitungsabschLußschaLtung 3 weiter.
In umgekehrter Richtung demultiρ lexiert er den ankommenden
Bitstrom und Leitet die sich ergebenden TeiLbitströme an
die vorgesehen Endgeräte weiter. In der teilnehmerseitigen
LeitungsschnittsteI lenschaLtung 2 wird die auf den drei
Kanälen abgehende Information somit in einen 80-kbit/s-Datenstrom eingeblendet und an die LeitungsabschlußschaL-tung
3 weitergeleitet. Der ankommende 80-kbit/s-Endstrom
wird in die erforder Lichen Teilströme aufgeteilt und gelangt
über die Schalter b, b'und Δ zu den Endgeräten oder direkt zu der S i.gna L i si erscha Ltung 5, die die Signale an
die betreffenden Endgeräte weiterleitet.
In dieser Schaltungsanordnung können Fernmeß- oder Fernwirksignale
in der gleichen Weise wie die Signalisierung
oder über den (d'+ tm) Δ-Kanal verarbeitet werden.
Das aus Figur 3 ersichtliche Ausführungsbeispiel stimmt
in vielen Bestandteilen mit der Schaltungsanordnung nach
Figur 2 überein. Es unterscheidet sich im wesentlichen
- ίο -
D.A.Weir et a L 74-10-7
durch die Verwendung einer Gruppe von für die erforderlichen
Bitraten ausgelegten Bussen oder Vielfachleitungen 10, mit denen die Endgeräte über Torscha 11ungen 11 verbunden
werden. Die TorschaItungen 11 ermöglichen eine
Datenübertragung in beide Richtungen und sie werden über
Steuerleitungen betätigt. Wie in dem vorherigen Ausführungsbeispiel
wird auch hier eine Steuerschaltung 12'
von dem zu verbindenden Endgerät über eine Signalisierschaltung 5' informiert. Die Endgeräte werden durch die jeweiligen
Anpassungsschaltungen an die Normwerte der Busse angepaßt. Diese Anpassungsschaltungen ADAP leiten die ausgeblendeten
Signale weiter oder empfangen die Signale von der Abschlußschaltung AS auf den einzelnen Endgeräten zugeordneten
Leitungen.
Fernmeßeinrichtungen werden in ähnlicher Weise wie bei
dem AusführungsbeispieL nach Figur 2 verarbeitet. Einzelheiten
der Schaltungsanordnung nach Figur 3 sind aus
Figur 4 ersichtlich. Daten-Schni11steL lens cha 11ungen 15,
16 weisen jeweils einen Detektor 17 für die Codesignale des ihr zugeordneten Endgeräts auf. Das aus acht parallelen
Bits bestehende Eingangs-Codesigna I, das einen einfachen
Zugriff zu irgend einem von 255 Endgeräten ermöglicht, gelangen auf 8+8 Leitungen zu dem Detektor. Dieser
ist, wie aus Figur 5 ersichtlich, mit den geeigneten "1"- und "0"- Leitungen verbunden, um die erforderlichen Endgeräte
einzuschalten. Das gemäß Figur 5 angesteuerte Endgerät
weist in binärer Form die Nummer 01011001 auf, die dezimal der Nr. 89 entspricht.
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Wird ein Endgerät durch die AbschLußschaLtung AS eingeschaltet,
so sendet es an diese ein Quittiersignal zurück.
Außerdem werden die Torschaltungen für den Datenempfang
in der Daten-Schnittstellenschaltung und/oder
für das Aussenden von Daten durch die Daten-Schnittstellenschaltungen
eingeschaltet. Sind in den von dem Endgerät
ankommenden Daten In-Band-SignaLe enthalten, so
werden sie ermittelt, in das Signalisierformat des
Fernmeldenetzes umgesetzt und an die Abschlußschaltung AS
wei tenge Leitet.
Entsprechend werden in den von der Abschlußschaltung AS
empfangenen Nachrichten enthaltene Signale extrahiert und an die betreffenden Daten-Endgeräte weitergeleitet.
In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel' wird
eine bestimmte Art von paralleler Codesignal-Übertragung
und Ermittlung verwendet, es sind aber ebensogut andere Formen der Datenübertragung, insbesondere der seriellen
Datenübertragung einsetzbar,durch die die Anzahl Leitungen
reduziert wird.
Verbindung über Ri ng Leitungen
Die hierzu erforderliche SchaLtungsanordnung ist aus
Figur 6 ersichtlich, wobei die eigentliche AbschlußschaLtung AS wenig verändert ist. Die Busse des Ausführungsbeispiels
nach Figur 2 sind durch Ring Leitungen 20, 21 und 22 mit geeigneten Bitströmen ersetzt. Für die Signalisierung
ist auch eine Ringleitung vorhanden, so daß die Signale
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zu und von den einzelnen Endgeräten mit einer minima ten
Anzahl von Leitungen bewältigt werden. Die Si gna Ii si erungs-Ringleitung
ist getrennt dargestellt, um die CEPT-Ve rsion
der Übertragungskanäle b + Δι + Δ2 zu ermöglichen, wenn
Δι und Δ2 beide Datenströme von 8 kbit/s übertragen aber
getrennt sind. Wird die Version b + Δ verwendet, bei der
Δ einen Datenstrom von 16 kbit/s darstellt, so werden die Signa I isierungs-Ring Leitung und die Daten-Ring leitung mit
der geringsten übertragungsgeschwindigkeit zu einer einzigen
Ringleitung zusammengefaßt. Dies hat den Vorteil, daß die langsamen Signale von einem Endgerät zu einem
anderen Endgerät dynamisch, d.h. praktisch auf virtuellen Übertragungsleitungen, durchgeschaltet werden können.
Die 64-kbit/s-Ring Ieitung kann nur physikalisch durchgeschaltet
werden, da hier eine dynamische Durchschaltung nicht zu erwarten ist.
Die in Figur 6 schraffiert dargestellten Schaltungsblöcke
führen folgende Funktionen aus:
(a) periphere Schnittstelle, die das Zusammenfassen
der Daten zu einem für die Schnittstelle A geeigneten
Rahmenformat ermöglicht, ein Format das mit dem in den Daten- und Signa I isier-Kanä len des Haupt-FernmeLdenetzes
verwendeten Format identisch ist. Dies ermöglicht, falls erwünscht, ein rahmentransparentes Fernmeldenetz.
(b) Ausblenden der empfangenen Daten und Signale.
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(c) Regenerierung von (b) oder Einfügung der ursprünglichen
Rahmen, faLls dies gewünscht ist. Die Fähigkeit einen Rahmen einzufügen hängt davon ab, ob
in dem betreffenden gemeinsamen Kanal eine Lücke mit geeigneter Rahmenlänge ermittelt werden kann.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß getrennte Übertragungspfade
für Signale, Daten und Fernmeßsignale sowie
zusätzliche Pfade für Hochgeschwindigkeits- und 8-kbit/s-Daten
vorgesehen sind. Die letzteren sind nicht erforderlieh, wenn alle langsamen Daten auf dem (s + d' + tm)-Kanal
bearbeitet werden. Auf der Ringleitung kann das gleiche Protokoll wie auf der Teilnehmerleitung verwendet
werden, womit die Notwendigkeit einer Umsetzung ent-.
fällt.
Vergleich der Verbindungsarten
Ein allgemeiner Vorteil des Ring Leitungssystems liegt in der
geringen Anzahl erforderlicher Leitungen. Es ist deshalb
besonders dann geeignet, wenn größere Entfernungen zu überbrücken sind. Andererseits sind seine Eigenschaften
denen der Verbindung über Busse ähnlich: bei beiden Systemen ist die Anzahl der Endgeräte, die bedient werden
können, nur durch die zur Auswahl verwendeten Codesignale und durch die physikalische Begrenzung der Bus- oder Ringlei
tungs-SchnittsteIlen-Eigenschaften beschränkt. Bei der
Auswahl-Durchschaltung muß eine angemessene Anzahl von
Eingangs-/Ausgangsschaltungen auch im Falle des einfachsten
Aufbaus vorgesehen werden. Dies kann in Fällen von
D.A.Weir et al 74-10-7
einfachen TeiInehmer-Endeiηrichtungen eine Belastung darstellen.
Demzufolge sind im allgemeinen entweder das Bus- oder das
Ri ng Ieitungs-Verbindungssystem der AuswahI-Durchscha 11ung
vorzuziehen. Das Bussystem erfordert möglicherweise einen
geringeren schaltungstechnischen Aufwand als das Ringleitungssystem,
die Kostenunterschiede zwischen beiden Systemen, und möglicherweise zwischen allen drei Systemen,
sind gering. Wo größere Entfernungen vorkommen, ist die Ringleitung geeigneter, so daß diese die universellste
Lösung darstellen könnte. Sie hat außerdem den Vorteil, das eine dynamische Durchschaltung möglich ist und daß
das Rahmenformat des Fernmeldenetzes verwendet werden
kann .
Die Sicherheit des Ringleitungssystems kann dadurch erhöht
werden , daß ein doppelter Ring verwendet wird, womit eine fehlerhafte Endgerat-Schni11ste I lenscha 11ung
umgangen werden kann.
Claims (4)
- INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC
CORPORATION, NEW YORKD.A.Weir - W.A.G.Walsh -'"R. C . S Latter 74-10-7PatentansprücheAbsch lußscha ltung (AS) für eine Teilnehmereinrichtung in einem digitalen FernmeLdesystem, in dem die Nachrichten zwischen der Teilnehmereinrichtung und der VermittLungsste LLe in digitaler Form übertragen werden, in dem für verschiedene Dienste unterschiedliche Bitströme übertragen werden und in dem diesen Diensten entsprechenden Nachrichtenquellen an die Anschlußschaltung angeschlossen sind, dadurch gekennzei chnet, daß die Anzahl der Nachrichtenque I-len (1, 1a, ..., 1d) größer als die Anzahl der zur Verfügung stehenden Bitströme ist, und daß eine Steuerschaltung (12) vorgesehen ist, durch die die Nachrichtenquellen (1, 1a, ..., 1d) wahlweise mit jeweils einem der physikalischen Nachrichtenpfade verbunden werden, auf denen die Bitströme übertragen werden. - 2. Abschlußschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder physikalische Nachrichtenpfad an eine Durchscha Iteeiηrichtung (b, b", Δ) angeschlossen ist, durch die eine Verbindung zu jeder der einzelnen Nachrichtenquellen (1, 1a, ..., 1d) hergestellt werden kann.ZT/Pi-Bk/Bl06.07.1982 ./.D.A.Weir et al 74-10-7
- 3. AbschLußschaLtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder physikalische Nachrichtenpfad mit einer Gruppe von Datenbussen (10) verbunden ist, und daß jeder Datenbus (10) über Torschaltungen (11) mit mehreren Nachrichtenquellen (1, 1a, ..., 1d) verbindbar ist.
- 4. Absch IußschaLtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die DurchschaLteeinrichtung eine geschlossene Schleife oder Schaltungsanordnung ist, die so ausgebildet ist, daß jede Nachrichtenquelle (1, 1a, ..., 1d), zu der sie Zugriff hat, aktiviert werden kann .
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3511738C1 (de) * | 1985-03-30 | 1986-11-06 | Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart | Schaltungsanordnung zur Anpassung von Teilnehmerendgeraeten an eine So-Schnittstelle in ISDN-Fernmeldeanlagen |
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| US4672602A (en) * | 1984-11-02 | 1987-06-09 | Itt Corporation | Control and routing system |
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| IT8222363A0 (it) | 1982-07-13 |
| GB2105949B (en) | 1985-01-03 |
| CH659927A5 (de) | 1987-02-27 |
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| ES513968A0 (es) | 1983-12-01 |
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| BE893832A (fr) | 1983-01-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |