DE3225099C2 - - Google Patents
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- E06B9/24—Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verschlußeinrichtung für Fenster,
Türen oder dgl. Öffnungen, deren obere Rahmenseite ganz oder
teilweise unter einem Winkel geneigt gegenüber der Horizontalen
verläuft und deren beide seitliche Rahmenseiten zumindest im
wesentlichen vertikal und zueinander etwa parallel verlaufen,
mit einem Behang, welcher im Ausfahrzustand die zugeordnete
Öffnung im wesentlichen vollständig abdeckt und von der
längeren seitlichen Rahmenseite zur kürzeren hin in seine Ab
deckstellung und zurück in seine Freigabestellung bewegbar ist.
Aus der Praxis ist eine Verschlußeinrichtung gemäß Oberbe
griff bekannt. Wird diese Verschlußeinrichtung jedoch in Aus
fahrstellung gebracht, kippt ein Großteil des Behangs
- ausgehend vom schrägen oberen Randbereich - unter Bildung
eines Bauches aus der Behangebene.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußein
richtung der aus der Praxis bekannten Art so auszubilden, daß
der Behang in Ausfahrstellung über die gesamte Behangfläche
und insbesondere im Bereich des schrägen oberen Randes aus
reichend gespannt ist und nicht aus der Behangebene
herauskippt.
Diese Aufgabe wird bei einer Verschlußeinrichtung der ge
nannten Art gelöst durch eine am Behang angeordnete und mit
diesem bewegbare Stabilisierungseinrichtung an zumindest
einem der beiden zwischen den vertikalen seitlichen Rahmen
seiten verlaufenden Ränder des Behanges.
Auf diese Art und Weise wird garantiert, daß der obere
Schrägrand und Schrägbereich des Behanges in Abdeckstellung
sich vollkommen geradlinig erstreckt und nicht
aus der Aufspannebene herauskippt und Falten schlägt.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den weiteren Ansprüchen 2-14 angegeben.
In der vorteilhaften Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 wird die
Stabilisierungseinrichtung dabei zusammen mit dem Behang
(aufrollbarer Behang) oder gesondert (faltbarer Behang)
aufbewahrt. Zugleich ist ein problemloses
Funktionieren garantiert, da der Behang in keine Führung
aus- und einlaufen muß und damit entsprechende Störungen
unmöglich sind. Zudem ist eine optische Beeinträchtigung
der Öffnung durch eine Führung völlig ausgeschlossen.
Auch die Ansprüche 3 und 4 enthalten vorteilhafte Ausfüh
rungsformen der Erfindung. Dabei ist das Stabilisierungselement
nach Möglichkeit bandförmig ausgebildet, so daß dieses beim
Aufwickeln wenig aufträgt. Das Stabilisierungselement
ist zudem verschieblich mit dem Behang verbunden und z. B.
mittels Ösen, Schlaufen, Kanälen an den Behang gekoppelt.
Auch Anspruch 6 enthält vorteilhafte Ausführungsformen der
Erfindung. Dabei ist der Behang mit einem Saum ver
sehen, in welchem das Stabilisierungselement geführt ist,
damit ist dieses Spannelement einfach und
funktionssicher mit dem Behang verbunden.
Nach Anspruch 7 greift das Zugelement
an einer Vielzahl von Behangsektionen oder an allen, relativ
zu diesem verschieblich ausgebildeten, an. Damit sind sämt
liche Behangsektionen ständig innerhalb der einen Ebene
geführt, in welcher das Zugelement aufgespannt ist. Das
Zugelement kann dabei im Randbereich des Behanges an Ösen,
Schlaufen oder mittels Durchbrüchen im Behang an demselben
geführt sein.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung nach
den Ansprüchen 8 und 9 bestehen darin, daß der Behang mit
parallel zur Wickelwelle 27 verlaufenden Stäben versehen ist,
die in bestimmten Abständen zueinander auf dem Behang unver
schieblich angeordnet sind. Auf diese Art und Weise wird ver
hindert, daß der Schrägrand des Behanges im oberen Bereich
in Abdeckstellung aus einer gewünschten
geradlinigen ebenen Ausrichtung herauskippt und im Bereich des
oberen Schrägrandes durchhängt.
Nach Anspruch 10 wird höchst einfach eine Verlängerung und
eine Verkürzung der Führungsteile um sehr große Längen er
möglicht. Selbst bei Verschmutzung sind entsprechende
teleskopartige Teile noch funktionsfähig, so daß die An
fälligkeit der Verschlußeinrichtung gering ist. Die Führungs
teile werden zweckmäßigerweise an ihrem oberen und an ihrem
unteren Ende mit Gleitern oder Rollen versehen, so daß ein
problemloses Führen sowie ein Verlängern und Verkürzen derselben gegeben ist.
Die den Führungsteilen zugeordneten Führungen müssen dabei
als entsprechend belastbare Teile ausgebildet sein.
Nach Anspruch 11 werden besonders kosten
günstige, funktionssichere Ausführungsformen ermöglicht.
Ist die Erfindung als Rollo ausgebildet, wird sie im Innen
raum am Fensterbereich wie bekannte Rollos montiert. Ist die
Erfindung als Senkrecht-Markise ausgebildet, wird sie im
Außenbereich vor dem Fenster wie bekannte Senkrecht-Markisen
montiert.
Nach den Ausführungsformen in den
Ansprüchen 12 und 13
hat der Behang auch bei großflächiger Ausbildung in
Abdeckstellung eine hohe Steifigkeit senkrecht zu seiner Aus-
und Einfahrrichtung und bietet außerdem ein optisch interessantes
Bild. Da keine Wickelwelle notwendig ist, kann diese Ausfüh
rungsform besonders kostengünstig hergestellt werden.
Nach Anspruch 14 kann die Längsführung als im unteren
Randbereich des Behanges fest montiertes Führungsteil ausge
bildet sein. Damit wird ein problemloses geradliniges Be
wegen des Behanges garantiert. Die untere Führung muß nicht
unbedingt durch ein gesondert anzubringendes Teil ausge
bildet werden. Als Führung können auch bauseits vorhandene
Teile wie z. B. Fenstergesimse oder Brüstungsteile Ver
wendung finden.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung in Frontansicht,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in Frontansicht.
Fig. 1 zeigt eine Fensteröffnung 45 mit einer unteren Rahmen
seite 32, einer kurzen Rahmenseite 23, einer langen Rahmen
seite 22 und einer schrägen Rahmenseite 33. Im Bereich der
langen Rahmenseite 22 ist innerhalb der Fensteröffnung 45 eine
Antriebsvorrichtung 29 angebracht, die aus einer Wickelwelle
27 besteht, welche um eine lotrechte Achse 28 drehbar gelagert
ist. Dabei ist die Wickelwelle 27 mittels einer oberen Konsole
38 und einer unteren Konsole 38 an die untere Rahmenseite 32
und die schräge obere Rahmenseite 33 angebunden. Eine parallel zur langen
Rahmenseite 22 verlaufende gestrichelte Linie deutet die seit
liche Begrenzungskante eines Kastens an, welcher die Wickelwelle
27 und den gesamten Behang 21 in Freigabestellung
aufnimmt. Der Behang 21 besteht aus einem in Abdeckstellung
sich befindenden aufrollbaren Element 24 und deckt damit die
gesamte Fensteröffnung 45 vollkommen ab. Am linken Rand des
Behanges 21 ist diesem eine an ihm angebrachte Handhabe 31
zugeordnet, die in dieser Stellung des Behanges 21 unmittel
bar der kurzen Rahmenseite 23 benachbart ist. Die Handhabe 31
ist dabei mittels Fixierungen 40 an der kurzen Rahmenseite 23
gehalten. Desgleichen ist die während der Betätigung der Ver
schlußeinrichtung 20 auf die Handhabe 31 wirkende Horizontal
kraft 44 symbolisch dargestellt. Am obersten Ende der Wickel
welle 27 greift ein Spannelement 37 an, das in Abdeckstellung
des Behanges 21 von der Wickelwelle 27 bis hin zur Handhabe
31 gespannt verläuft und dort an der Handhabe 31 befestigt
ist. An der Stabilisierungseinrichtung 35, die als Spann
element 37 ausgebildet ist, greifen Befestigungsteile 43 an,
die zugleich am Schrägrand 36 des Behanges 21 fixiert sind.
Dabei handelt es sich allerdings um eine verschiebliche Fixie
rung des Spannelementes 37 an den Befestigungsteilen 43. Das
an der Handhabe 31 angreifende Spannelement 37 ist im Bereich
der Handhabe mit einer Spannvorrichtung 42 versehen. Die
Spannvorrichtung 42 ist dabei in die Handhabe 31 integriert.
Fig. 2 zeigt ebenfalls eine Fensteröffnung 45, die eine
untere Rahmenseite 32, eine kurze Rahmenseite 23, eine lange
Rahmenseite 22 und eine schräge Rahmenseite 33 hat. Im
Bereich der langen Rahmenseite 22 befindet sich eine Speicher
vorrichtung 26, deren kastenförmiges Aufbewahrungsteil mit
einer gestrichelten Linie gekennzeichnet ist. Eine Montage
leiste 48 ist direkt an der langen Rahmenseite 22 montiert, wo
bei an dieser Montageleiste 48 der Behang 21 angreift. Der
Behang 21 der Verschlußeinrichtung 20 besteht dabei aus paral
lel zueinander verlaufenden Behang-Sektionen 25. An der
kürzesten Behangsektion 25, die der kurzen Rahmenseite 23 im
Ausfahrzustand des Behanges 21 unmittelbar benachbart ist,
ist die Handhabe 31 in Form einer Leiste angebracht. Die
Handhabe 31 ist dabei mittels Fixierungen 40 an der kurzen
Rahmenseite 23 gehalten. Die an der Handhabe
31 angreifende Horizontalkraft ist mittels eines Kraftpfeils 44
symbolisch dargestellt. Die Behang-Sektionen 25 des Behanges
21 sind, im Horizontalabschnitt gesehen, nicht in einer Ebene
aufgespannt, sondern bilden miteinander Winkel ungleich 180
Grad. Am oberen Schrägrand 36 des Behanges 21 sind Befesti
gungsteile 43 angeordnet, die verschieblich mit dem Spann
element 37 verbunden sind. Desgleichen sind im unteren
Randbereich des Behanges 21 Befestigungsteile 43 angeordnet,
die verschieblich mit dem Zugelement 30 verbunden sind.
Das Spannelement 37 und das Zugelement 30 sind mit ihrem
jeweils rechten Ende an der Montageleiste 48 fixiert. Mit
ihrem jeweils linken Ende sind sie über Seilspeicher 47
und 41 direkt an die Handhabe 31 angebunden. Die Seil
speicher 47 und 41 sind dabei voll in die Handhabe 31
integriert. Selbstverständlich ist eine Lösung denkbar, bei
welcher die Seilspeicher 47 und 41 nicht im Bereich der
Handhabe 31, sondern im Bereich der Montageleiste 48 ange
bracht sind. Seilspeicher 47 und 41 sind gemäß ihrer Funktion
Antriebsvorrichtungen für die Verschlußeinrichtung 20.
Nachfolgend werden die beiden vorgenannten Ausführungsformen
der Erfindung in ihrer Wirkungsweise beschrieben.
Diese Variante bezieht sich auf die in Fig. 1 dargestellte
Ausführungsform der Erfindung. Zunächst befindet sich der
Behang 21 in Freigabestellung, wobei der Behang 21
auf der Wickelwelle 27 spiralförmig von oben nach unten hin
aufgewickelt ist. Die Handhabe 31 steht dabei an der gestrichelten
Kante 26 der Antriebsvorrichtung 29 an. Soll nun
der Behang 21 aus der Freigabestellung in die Abdeckstellung
bewegt werden, greift in etwa im Mittenbereich der Handhabe
31 die Horizontalkraft 44 in Richtung auf die kurze Rahmen
seite 23 hin an der Handhabe 31 an. Dadurch wird nun der
Behang 21 nach und nach von der Wickelwelle 27 abgezogen.
Dabei übt die als Federwelle ausgebildete Wickelwelle 27
auf den gesamten Behang 21 eine ständig zunehmende Zug
kraft aus, so daß der gesamte Behang 21 während des Ausfahr
vorgangs und in Abdeckstellung desselben vollkommen gespannt
ist. Ist die Handhabe 31 an der kurzen Rahmenseite 23 fixiert,
ist die Fensteröffnung 45 vollkommen abgedeckt
und in der als Federwelle ausgebildeten Wickelwelle 27 die
größt mögliche Energie gespeichert. Gleichzeitig mit dem
Behang 21 wurde auch das Spannelement 37 abgewickelt und er
streckt sich nun von seinem Befestigungspunkt 39 an der Wickel
welle 27 hin zur Handhabe 31. Im Bereich der Handhabe 31 ist
das Spannelement 37 mit einer Spannvorrichtung 42 verbunden,
mittels der nun in dieser Stellung des Behanges 21 das Spann
element 37 gespannt wird. Damit erstreckt sich nun das Spann
element 37 als auch der obere Schrägrand 36 des Behanges 21
vollkommen geradlinig. Soll nun der Behang 21 wieder in seine
Freigabestellung transportiert werden, wird die Handhabe 31
von den Fixierungen 40 gelöst und unter Aufwendung einer
Horizontalkraft 44 langsam in Richtung auf die Wickelwelle
27 zubewegt. Dabei muß die Horizontalkraft 44 ständig kleiner
sein als die von der Wickelwelle auf den Behang 21 ausgeübte
Zugkraft. Auf diese Art und Weise wickelt sich der Behang 21
wieder vollständig auf die Wickelwelle 27 auf. Gleichzeitig
wird auch das Spannelement 37 auf der Wickelwelle 27 aufge
wickelt. Selbstverständlich muß vor Einleitung des Aufwickel
vorganges die Spannvorrichtung 42 wieder entspannt werden.
Ein Spannen und Entspannen der Spannvorrichtung 42 ist über
haupt nur deshalb möglich, weil das Spannelement 37 relativ
zu den am Behang 21 vorhandenen Befestigungsteilen 43 ver
schieblich gehalten ist.
In Variante 2 wird die in Fig. 2 dargestellte Erfindung hin
sichtlich ihrer Wirkungsweise beschrieben. Befinden sich
sämtliche Behang-Sektionen 25 im zusammengefalteten und an
einander anliegenden Zustand im Bereich der langen Rahmen
seite 22, wird auf die sich ebenfalls im Bereich der langen
Rahmenseite 22 befindliche Handhabe 31 eine Horizontalkraft
44 ausgeübt und damit der Ausfahrvorgang des Behanges 21
eingeleitet. Dabei entfalten sich alle Behang-Sektionen 25
gleichzeitig und gleichmäßig, so daß der Winkel, den jeweils
benachbarte Behang-Sektionen 25 miteinander einschließen
immer in etwa derselbe ist. Gleichzeitig mit dem Ausfahren
des Behanges 21 und der Bewegung der Handhabe 31 von der
langen Rahmenseite 22 hin zur kurzen Rahmenseite 23 wird
das Spannelement 37 vom Seilspeicher 47 und das Zugelement
30 vom Seilspeicher 41 nach und nach abgezogen. Da es sich
beim Seilspeicher 47 und beim Seilspeicher 41 z. B. um je
einen federbelasteten Seilaufroller handelt, entsteht weder
beim Spannelement 37 noch am Zugelement 30 eine Seillose.
Ganz im Gegenteil dazu sind diese beiden Teile 37 und 30
ständig gespannt. Da zumindest ein Teil der Behangsektionen
25 am oberen Ende und am unteren Ende mit einem Befestigungs
teil 43 versehen ist, und die Befestigungsteile 43 entweder
am oberen Spannelement 37 oder am unteren Zugelement 30
relativ zu diesem verschieblich geführt sind, bewegt sich der
gesamte Behang 21 während des Aus- und Einfahrvorgangs pro
blemlos innerhalb einer Ebene. Selbstverständlich ist der Be
hang 21 auch in Abdeckstellung voll und ganz in
einer Ebene aufgespannt und gegen Hinausbewegen aus dieser
Ebene gesichert. Befindet sich der Behang 21 nun in Abdeck
stellung, ist die Handhabe 31 mittels der Fixie
rungen 40 an der kurzen Rahmenseite 23 befestigt. Die z. B.
federbelasteten Seilspeicher 41 und 47 stehen in dieser
Stellung des Behanges 21 unter höchster Anspannung, so daß
in dieser Stellung auch das Spannelement 37 und das Zugelement
30 so stark wie irgend möglich gespannt sind. Soll nun der
Behang 21 aus der Abdeckstellung in die Freigabestellung be
wegt werden, wird die Handhabe 31 von der kurzen Rahmenseite
23 gelöst. Damit übt nun das Spannelement 37 und das Zugele
ment 30 auf die Handhabe 31 eine Zugkraft in Richtung auf
die Montageleiste 48 aus. Nun wird die Handhabe 31 nach und
nach auf die Montageleiste 48 zubewegt, wobei die mitein
ander gelenkig verbundenen Behang-Sektionen den jeweils mit
einander einschließenden Winkel ständig verkleinern.
Auf diese Art und Weise wird nun der gesamte Behang 21 wieder
zusammengefaltet, bis sich der Behang 21 wieder völlig im Be
reich der rechten langen Rahmenseite 22 befindet.
Dabei läßt sich an der Handhabe problemlos ein Seil befestigen,
an welchem der Benutzer direkt mit der Hand angreift oder
das mit einer Bedienungsvorrichtung wie z. B. einer Kurbel
oder dgl. zur Betätigung des Behanges verbunden ist.
Claims (14)
1. Verschlußeinrichtung für Fenster, Türen oder dgl. Öffnungen,
deren obere Rahmenseite ganz oder teilweise unter einem
Winkel geneigt gegenüber der Horizontalen verläuft und deren
beide seitliche Rahmenseiten zumindest im wesentlichen ver
tikal und zueinander etwa parallel verlaufen, mit einem Be
hang, welcher im Ausfahrzustand die zugeordnete Öffnung im
wesentlichen vollständig abdeckt und von der längeren seit
lichen Rahmenseite zur kürzeren hin in seine Abdeckstellung
und zurück in seine Freigabestellung bewegbar ist, ge
kennzeichnet durch eine am Behang angeordnete
und mit diesem bewegbare Stabilisierungseinrichtung (35) an
zumindest einem der beiden zwischen den vertikalen seitlichen
Rahmenseiten (22, 23) verlaufenden Ränder des Behanges (21).
2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsein
richtung (35) einerseits aus einem zusammen mit dem Behang
(21) auf- und abwickelbaren Stabilisierungselement und anderer
seits aus mindestens einem am Stabilisierungselement an
greifenden und geführten Befestigungsteil (43) besteht,
das am Behang (21) fixiert ist.
3. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Stabilisierungselement
aus einem Spannelement (37), insbesondere Spannband,
Spannschnur oder dgl. gebildet ist.
4. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spannelement (37)
relativ zum Behang (21) verschieblich ausgebildet ist.
5. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spannelement (37)
mit seinem einen Ende an einer Wickelwelle (27) des
Behanges (21) angreift.
6. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (43)
einen Kanal bildet, der vom Stabilisierungselement durchzogen
ist.
7. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 2, gekenn
zeichnet durch mehrere in Abstand voneinander
längs des Behanges (21) angeordnete Befestigungsteile (43).
8. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Behang (21) einzelne in Abstand voneinander angeordnete Stütz
teile befestigt sind.
9. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützteile als
Stäbe ausgebildet sind.
10. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Stützteile
jeweils aus zumindest zwei aneinander geführten, etwa
teleskopartig verschiebbaren Teilen gebildet sind.
11. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Behang (21) aus einem aufrollbaren Element (24) besteht.
12. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Behang (21) aus vertikalen, parallelen und miteinander
gelenkig verbundenen Behang-Sektionen (25), z. B. Streifen,
gebildet ist.
13. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Behang-Sektionen (25)
etwa ziehharmonikaartig zu einem etwa vertikalen Längs
stapel in die Freigabestellung zusammenfaltbar sind.
14. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 8 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Stützteile
mit ihrem unteren Ende längs einer unteren Längsführung geführt
sind.
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| Publication number | Publication date |
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| DE3225099C3 (de) | 1995-08-03 |
| DE3225099A1 (de) | 1983-09-22 |
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