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DE3225083A1 - Verfahren zur anodischen behandlung einer verzinnten metalloberflaeche - Google Patents

Verfahren zur anodischen behandlung einer verzinnten metalloberflaeche

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Publication number
DE3225083A1
DE3225083A1 DE19823225083 DE3225083A DE3225083A1 DE 3225083 A1 DE3225083 A1 DE 3225083A1 DE 19823225083 DE19823225083 DE 19823225083 DE 3225083 A DE3225083 A DE 3225083A DE 3225083 A1 DE3225083 A1 DE 3225083A1
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DE
Germany
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metal surface
electrolyte
tin
dilute
tinned
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DE19823225083
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Inventor
David Haifa Reznick
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
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    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/48After-treatment of electroplated surfaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
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    • C25D11/02Anodisation
    • C25D11/34Anodisation of metals or alloys not provided for in groups C25D11/04 - C25D11/32
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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft allgemein die Beziehung zwischen verzinnten Metalloberflächen und organischen Überzügen und insbesondere die Behandlung von verzinnten Metalloberflächen mit dem Ziel, die Langzeitadhäsion bzw. -anhaftung der organischen überzüge an den verzinnten metallischen Oberflächen zu verbessern.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich in erster Linie auf das Beschichten einer Zinnplatte mit Lack, um einen Schutz gegen eine Unterfilmkorrosion und eine Blasenbildung zu erzielen. Dies ist eine Technik, die für die Konservenindustrie von zentraler Wichtigkeit ist. Es wird darauf hingewiesen, daß die hier anhand der Lackbeschichtung einer Zinnplatte erfolgende Beschreibung lediglich beispielhaft ist und daß die Lehre der vorliegenden Erfindung auf einen weiten Bereich von Situationen anwendbar ist, wo eine verzinnte Metalloberfläche mit einem organischen überzug überzogen bzw. beschichtet werden soll.
Die meisten verzinnten Platten bzw. Bleche, die für die Herstellung von Büchsen bzw. Dosen verwendet werden, sind galvanisch plattiert. Der Fachmann weiß, daß Zinnblech- bzw. Zinnplattenoberflächen gewöhnlich durch eine sogenannte "Passivierung" behandelt werden.
Bei einem Passivierungstyp, der als 300 bekannt ist, wird die Zinnplatte in heiße Chromsäure und Chromsalze eingetaucht., wodurch Chromoxid und Zinnoxid auf der Oberfläche der Zinnplatte gebildet werden. Ein zweiter Passiv!erungstyp, der als 311 bekannt ist, sieht eine kathodische Behandlung der Zinnplatte· in einer Dichromatlösung vor, die bei einem positiven Potential bzw. einer positiven· Spannung gehalten wird. Die Zinnplatte, die bei einem negativen Poten-
tial bzw. einer negativen Spannung gehalten wird, empfängt einen Überzug aus metallischem Chrom, Chromoxid und Zinnoxid.
Eine Variation der 311-Passivierungsbehandlung, die als 314 bekannt ist, erfordert ein Dichromatbad, das bei erhöhter Temperatur und höherer Stromdichte als die 311-Behandlung gehalten wird. Hierdurch wird relativ mehr metallisches Chrom erzeugt. Eine weitere PassiVierungsbehandlung, die als 320 bekannt ist, sieht eine anodische Behandlung in Dichromat. vor. Es hat sich herausgestellt, daß sie vom Standpunkt der Adhäsion des Lacks nicht zufriedenstellend ist.
Alle bekannten Passivierungsbehandlungen, von denen 311 die populärste Behandlung ist, sind nicht dazu imstande, vorhersehbare oder gleichförmige Ergebnisse zu ergeben. So können zwei verschiedene Chargen eines Zinnblechs, die einer 311— Passivierung unterworfen worden sind, drastisch verschiedene Lackadhäsionseigenschaften zeigen. Die durch die 320-Passivierungsbehandlung behandelte Zinnplatte zeigt normalerweise die am wenigsten zufriedenstellenden Lackadhäsionseigenschaften .
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur anodischen Behandlung einer verzinnten Metalloberfläche vor dem Beschichten mit einem organischen Überzugsmittel, damit die Langzeitadhäsion des organischen Überzugs auf der verzinnten Metalloberfläche erhöht wird, zur Verfügung gestellt. Das erfindungsgemäße Verfahren ist durch die Stufen gekennzeichnet, daß man die verzinnte Metalloberfläche in ein Elektrolytbad einbringt, wobei der Elektrolyt eine oder mehrere der folgenden Substanzen: Leitungswasser, verdünnte Nitratsalze, verdünnte Salzsäure, verdünnte Nitritsalze, verdünnte Schwefelsäure und verdünnte Salpetersäure enthält.
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Besonders günstige Ergebnisse werden mit einem Elektrolyt erhalten, der Zinknitrat oder Aluminiumnitrat enthält.
Besonders günstige Ergebnisse werden erhalten, wenn die verzinnte Metalloberfläche bei einer relativ positiven Spannung und der Elektrolyt bei einer relativ negativen Spannung gehalten wird.
Die Erfindung wird anhand der Figur 1 näher beschrieben. Diese beschreibt eine Vorrichtung zur Behandlung von verzinnten Metalloberflächen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Herkömmlicherweise wird die Qualität einer beschichteten Zinnplattenoberfläche in der Weise getestet, daß man zuerst die Oberfläche ankratzt und sodann versucht, den überzug mit einem Klebstoffband zu entfernen. Dieser mechanische Test der Trockenhaftung ist jedoch für die Qualität des Überzugs unter tatsächlichen Bedingungen nicht bestimmend. Herkömmliche Sterilisationstests sind gleichfalls für die Qualität des Überzugs bei tatsächlichen Bedingungen nicht bestimmend.
Das Verhalten von beschichteten .Zinnplatten bei Trockenhaftungs- oder Sterilisationstests garantiert nicht, daß die Haftung bzw. Adhäsion des Lacküberzugs zufriedenstellend ist. Die Naßhaftung bzw. Naßadhäsion des Überzugs an der dünnen Platte wird durch die Qualität der Oberfläche der Zinnplatte, der Natur des Überzugs, den Aufbringungsbedingungen und der Natur der eingedösten Substanz bestimmt. Eine Ablösung des Überzugs von der Zinnplatte wird beispielsweise von einer Wechselwirkung der eingedösten Substanz und der beschichteten Zinnplatte hervorgerufen.
Selbst wenn daher zwei identische Dosen mit verschiedenen Substanzen, zum Beispiel Tomaten und Erbsen, gefüllt sind,
— D —
werden drastisch unterschiedliche Ergebnisse erhalten. Auch wenn die gleiche Substanz in zwei unterschiedliche Dosen mit dem gleichen Lack und unterschiedlichem Zinnblech eingegeben wird, können die Ergebnisse drastisch unterschiedlieh sein.
Der Effekt der Substanzen auf die beschichteten Zinnplatten bzw. Zinnbleche im Verlauf der Zeit kann zu einer Blasenbildung mit oder ohne signifikante Korrosion der Zinnplatte bzw. des Zinnblechs oder zu einer Unterfilmkorrosion der Zinnplatte bzw. des Zinnblechs und zu einer daraus resultierenden Ablösung des Lacks führen.
Eine Unterfilmkorrosion einer verzinnten Metalloberfläche kann unabhängig von oder zusammen mit einer Blasenbildung und einem Abschälen stattfinden. Eine Unterfilmkorrosion oder Blasenbildung erfolgt, wenn die verzinnte Metalloberfläche angekratzt oder Spannungen unterworfen wird, und sie führt zu einer Abtrennung des Lacks von der verzinnten Metalloberflache. Bei der Herstellung von Dosen bzw. Büchsen aus mit Lack beschichtetem Metall treten oftmals derartige Spannungen auf, und zwar insbesondere dann, wenn eine Dose mit Wellungen gebildet wird. Natürlich haben verschiedene Nahrungsmittelsubstanzen unterschiedliche Grade der Unterfilmkorrosionseffekte auf verzinnte Metalloberflächen.
Die Qualitäten der Adhäsion eines organischen Überzugs, zum Beispiel eines Lacks, auf einer verzinnten Metalloberfläche hängen hauptsächlich von der verzinnten Metalloberfläche ab. Ein Lack, der beispielsweise nicht an einer gegebenen verzinnten Metalloberfläche haftet, kann stark an der Oberfläche nach dem Säubern und der richtigen Oberflächenbehandlung gemäß der vorliegenden Erfindung haften.
Erfindungsgemäß wird eine Technik zur Verbesserung der Haftung bzw. der Adhäsion und der Beständigkeit gegenüber einer
Unterfilmkorrosion eines organischen Überzugs, zum Beispiel eines Lacks, auf einer metallischen Oberfläche, zum Beispiel einem Zinnblech, zur Verfügung gestellt.
Die Figur 1 zeigt ein Metallblech, zum Beispiel eine Zinnplatte bzw. ein Zinnblech, 10, das in einem Bad 12 angeordnet ist, welches eine Behandlungslösung 14 enthält. Das Metallblech ist an eine Quelle einer relativ positiven Spannung angeschlossen. Eine Elektrode 16, die typischerweise aus Edelstahl, Stahl oder Zinn gebildet ist und die die gleiche Breite wie das Metallblech hat, ist in der Behandlungslösung gegenüberliegend der Oberfläche des zu behandelnden Metallblechs angeordnet. Wenn beide Oberflächen des Metallblechs behandelt werden sollen, werden zwei Elektroden 16 angewendet, wobei jeweils eine jeder Oberfläche des Metallblechs gegenüberliegt. Die Elektrode 16 ist an eine Quelle einer relativ negativen Spannung angeschlossen.
Bei durchgeführten Versuchen wurden gute Ergebnisse unter Verwendung einer 0,2%-Ammoniumnitratsalz- und 0,1%-Salpetersäure-Lösung als Behandlungslösung 14 und bei Anwendimg eines Stroms von zwischen 2 und 5 Amperes pro Quadratzentimeter der zu behandelnden Metalloberfläche erhalten. Die Be- " handlungszeit, die von dem Strom abhängt, kann im Bereich zwischen einem Bruchteil einer Sekunde bis zu einigen wenigen Sekunden liegen. Es wurde festgestellt, daß die Erhöhung der Lösungstemperatur auf oberhalb Raumtemperatur die Behandlung verbessern und die Behandlungszeit verkürzen kann.
Es wird darauf hingewiesen, daß verschiedene alternative Behandlungslösungen verwendet werden können. Beispiele für solche sind gewöhnliches Leitungswasser, Nitratsalze, wie Salze von Ammonium, Natrium, Zink und Aluminium. Ein Ansäuern der Behandlungslösung auf einen pH-Wert von ungefähr 2,5 ist zweckmäßig, um zu verhindern, daß die Lösung während der Behandlung weiß wird. Ein derartiges Ansäuren ist jedoch nicht immer erforderlich.
Es wird auch darauf hingewiesen, daß die speziellen Chromatlösungen, die bei der technischen kathodischen Passivierungstechnik 311 und der anodischen Passivierungstechnik 320 angewendet werden, einzeln unerwünschte Ergebnisse liefern, wenn sie als Behandlungslösung bei der anodischen Behandlung verwendet werden, wie oben beschrieben wurde.
Es ist ein besonderes Merkmal der Erfindung und ein besonderer Vorteil der im Zusammenhang mit der in Figur 1 beschriebenen Technik, daß die Haftung und der Widerstand gegenüber einer Unterfilmkorrosion einer dicken Schicht (5 10 ,um) und von überbackenen Lacküberzügen auf einer verzinnten Metalloberfläche, die erfindungsgemäß behandelt worden ist, fest bleibt.
Es ist bekannt, daß bei bekannten Passivierungs- und Metallbeschichtungstechniken ein Kompromiß zwischen der Lackbeständigkeit gegenüber einer hierdurch erfolgenden Ionendiffusion und Lackbeständigkeit gegenüber Unterfilmkorrosion vorliegt. Insbesondere haben dicke Lackschichten, die einen guten Widerstand gegenüber einer Ionendiffusion ergeben, schlechte Haftungseigenschaften. Weiterhin muß beim Stand der Technik stark darauf geachtet werden, daß gewährleistet wird, daß die Lackschicht nicht überbrannt wird, da durch ein Überbrennen die Haftung des Lacks an der verzinnten Metalloberfläche stark vermindert wird.
Erfindungsgemäß behält die auf die behandelte Oberfläche aufgebrachte Lackschicht ihre gute Haftung an der verzinnten Metalloberfläche trotz eines Überbackens und des Aufbringens als dicke Schicht bei.
Die erfindungsgemäße Behandlungstechnik kann auf Bleche sowie Streifen von Metall oder jede beliebige geeignete verzinnte Metalloberfläche in beliebiger Form, zum Beispiel als hergestellte Dose bzw. Büchse, angewendet werden.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Entfernung von Oberflächenöl von verzinnten Blechen vor der Behandlung verbesserte und gleichförmige Ergebnisse liefern kann. Eine derartige Entfernung kann jedoch nicht notwendig sein. 5
Ein Hauptvorteil der erfindungsgemäßen Technik besteht in der hohen Beständigkeit gegenüber einem Abblättern des Lacks aufgrund von Kratzern, Spannungen und Verziehungen der Oberflächen. Alle diese Erscheinungen sind bei der herkömmlichen Herstellung von Dosen schwierig zu verhindern. Die Verwendung von behandelten Metalloberflächen gemäß der Erfindung ermöglicht es, das Zinnblech mit einem ausgewählten Lack, der zum Eindosen eines extrem weiten Bereichs von Produkten mit extrem verschiedenen Eigenschaften geeignet ist, zu beschichten. Dies ist trotz der relativ dicken Aufbringung und eines Überbackens des aufgebrachten Lacks. Hierdurch wird eine gute Haftung und Beständigkeit gegenüber einer Blasenbildung und Unterfilmkorrosion erhalten.
Die erfindungsgemäße Behandlung kann nach jeder beliebigen anderen geeigneten herkömmlichen Metalloberflächenbehandlung angewendet werden. Sie beeinträchtigt die Wirkung von vorhergegegangenen Behandlungen, beispielsweise einer Chromoder Chromoxidabscheidung gegen eine Verfleckung durch Schwefel, nicht.
Es wird auch darauf hingewiesen, daß gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung zufriedenstellende Ergebnisse selbst dann erhalten werden können, wenn die Elektrode 16 nicht an eine Quelle für negative Spannung angeschlossen ist und/oder wenn das Metallblech nicht an eine Quelle für positive Spannung angeschlossen ist. Es wurde gefunden, daß in einem solchen Fall, obgleich sowohl das zu behandelnde "Metallblech als auch die Lösung "frei fließend" belassen werden, trotzdem ein kleiner, jedoch nicht vernachlässigbarer elektrischer Strom dazwischen erzeugt wird. Der Strom
kann beispielsweise von einer Erdung der Lösung auf dem Wege über ihren Behälter herrühren. Die Anwendung einer angelegten Spannung an das Metallblech und die Lösung, wie oben angegeben, wird jedoch für besser kontrollierte gleichförmige und reproduzierbare Ergebnisse empfohlen.
Die verzinnten Metalloberflächen können auf einer oder auf beiden Seiten, wenn sie in Blechform vorliegen, behandelt werden. Alternativ können sie auch in Gewebeform vorliegen, oder sie können die Wände eines festen oder leeren Körpers definieren. Verschiedene Typen von Behandlungssubstanzen und -lösungen können verwendet werden. Der exakte Typ der im Einzelfall verwendeten Behandlung kann anhand einiger orientierender Vorversuche ermittelt "werden.

Claims (7)

  1. PATENTANWÄ1TE
    UND ZUGELASSENE VERTRETER VQR DfM EUROPÄISCHEN PATENTAMT
    DR. WALTER KPAUS DIPLOMCHEMIKER · D R.-IN G. ΛΝ N EKÄT Γ WEISERT DIPI..-1NG. FACHFiICHTUNS CHEMIE IPM&ARDSTRASSE15 · D-80O0 MÜNCHEN 71 · TELEFON OB9/767077-79 707B · TELEX Ο5-212156 kpatd
    TELESRAMM KRAUSPATKNT
    3369 WK/an
    DAVID REZNICK
    Haifa, Israel
    Verfahren zur anodischen Behandlung einer verzinnten Metalloberfläche
    PATENTANSPRÜCHE
    'JU Verfahren zur anodischen Behandlung einer verzinnten Metalloberfläche vor dem Beschichten mit einem organischen Überzugsmittel zur Erhöhung der Langzeitadhäsion des organischen Überzugs an der Oberfläche, dadurch g e k e η η zeichnet, daß man in Stufen die Oberfläche in ein Elektrolytbad einbringt, in dem der Elektrolyt eine oder mehrere der folgenden Substanzen: Leitungswasser, verdünnte Nitratsalze, verdünnte Salzsäure, verdünnte Nitritsalze, verdünnte Schwefelsäure und verdünnte Salpetersäure enthält, die verzinnte Metalloberfläche bei einer relativ positiven Spannung hält und daß man den Elektrolyt bei einer relativ negativen Spannung hält.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß der Elektrolyt Zinknitrat enthält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Elektrolyt Aluminiumnitrat enthält.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zwischen dem Elektrolyten und der verzinnten Metalloberfläche einen Strom leitet.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine negative Elektrode in den Elektrolyt eintaucht und an eine Quelle einer relativ negativen Spannung anschließt.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die verzinnte Metalloberfläche eine Vielzahl von Metallblechen bzw. -blättern umfaßt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verzinnte Metalloberfläche in der Form einer hergestellten Dose bzw. Büchse vorliegt.
DE19823225083 1981-07-07 1982-07-05 Verfahren zur anodischen behandlung einer verzinnten metalloberflaeche Ceased DE3225083A1 (de)

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