DE3224032A1 - Elektrochemische zelle - Google Patents
Elektrochemische zelleInfo
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Description
Beschreibung
. Die Erfindung betrifft eine neue elektrochemische Hochleistungszelle,
die beim Gebrauch sicher ist und bei der selbst bei fehlerhaftem Gebrauch keine Gefahr oder Explosionsgefahr
besteht.
Die neuen Zellen bauen sich auf einer Erdalkalimetallanode aus Calcium oder einer entladbaren Legierung davon auf,
IQ wobei die Legierung praktisch alkalimetallfrei ist. Es
ist weiterhin ein poröser inerter Stromsammler vorgesehen und es wird ein anorganisches Oxyhalogenid-Lösungsmittel
verwendet, in dem ein geeignetes Calciumsalz oder ein Gemisch von Calciumsalzen aufgelöst ist. Das Lösungs-
T5 mittel der Wahl ist Thionylchlorid, das auch als flüssige
Kathode bezeichnet werden kann. Das Salz der Wahl, das in dem Oxyhalogenid aufgelöst ist, ist Calciumaluminiumchlorid.
Die Lithium-Thionylchlorid-Zelle hat die höchste Energiedichte
von handelsüblichen primären Zellen. Diese Zelle hat ein sehr gutes Nieder- und Hochtemperaturverhalten,
eine ausgezeichnete Lagerungsbeständigkeit und eine sehr hohe Energiedichte in der Hochleistungsausführung. .Das
Haupthindernis bei der technischen Verwendung einer solchen Hochleistungszelle und insbesondere einer Hochleistungs-Vielzellbatterie
besteht in der bekannten Explosionsgefahr während der Umkehrung oder dem Laden. Diese
Gefahr ist allen nicht-wäßrigen Hochleistungs-Lithiumbatterien gemeinsam. Die Umkehrung einer oder von mehreren
Zellen oder die Ladung von einer Reihe von Zellen durch eine andere Reihe, die damit parallel verbunden ist, kann
während einer tiefen Entladung vorkommen. Der Grund hierfür liegt darin, daß Lithium mit niedrigen Überspannungen
auf ihm selbst oder auf einer passivierten Kathode abgeschieden ist. Es ist wahrscheinlich, daß das metallische
Lithium, das sich bei diesen Bedingungen abschei-
det, eine große aktive spezifische Oberfläche hat. Bei
hoher Abscheidungsrate kann eine pulverartige Lithiumabscheidung
gebildet werden. Das Vorhandensein von Lithiumpulver in einer Thionylchloridzelle kann zu einem sehr
gefährlichen Zustand führen. Nach verlängerten Umkehrungen oder Ladung einer Lithiumzelle besteht die Gefahr
eines inneren Kurzschlusses, der auf das Wachstum von Lithiumdendriten
zurückzuführen ist. Dies kann zu einem inneren Funken führen, der den Lithiumdendriten rasch aufschmelzen
oder sogar verdampfen kann, wodurch eine Zellexplosion herbeigeführt wird. Es ist wahrscheinlicher,
daß dieser Explosionsprozeß in einer teilweise entladenen Zelle erfolgt,, wo weniger Elektrolyt vorhanden ist,
um die Funkenfläche zu kühlen.
In den US-PS'en 4 184 014, 4 093 784 und 4 042 756 und
der DE-PS 2 262 256 werden elektrochemische Zellen beschrieben, die ein Alkalimetall oder ein Erdalkalimetall
als Anode, ein Oxyhalogenid als Lösungsmittel/Kathodenmaterial und etwas nicht-spezifiziertes Elektrolytsalz
oder Elektrolytsalz, bestehend aus Lithium als Kation und einem Anion, aufweisen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine neue primäre elektrochemische Hochleistungszelle mit hoher Energiedichte.
Die neue Zelle hat eine hohe Energie- und Kraftdichte, sie besitzt gute Lagerungseigenschaften und sie
kann in Hochleistungskonfiguration hergestellt werden, ohne daß irgendwelche Explosionsgefahren aufgrund einer
fehlerhaften Handhabung der Zelle bestehen.
Die neue Zelle enthält eine Erdalkalimetallanode (vorzugsweise aus Calcium oder einer entladbaren Legierung
davon), einen geeigneten Inerten Stromsammler, z.B. teflongebundenen
Kohlenstoff bzw. Kohle, und eine flüssige Kathode, die ein anorganisches Oxyhalogenid, z.B. Thionylchlorid,
worin ein geeignetes Calciumsalz als einziges Salz gelöst ist, umfaßt.
;6 _""' 3224Q32
] Calcium hat einen Schmelzpunkt von etwa 8380C, was erheblich
höher ist als derjenige von Lithium (180,50C). Die
Wahrscheinlichkeit, daß ein innerer Funken zu einem Schmelzen oder Verdampfen des Calciums führt, ist daher
viel geringer als im Falle von Lithium.
Versuche haben gezeigt, daß es in der Praxis unmöglich ist, eine Ca/Ca(AlCl;^-Thionylchlorid-Zelle zu laden
oder zu überentladen. Die Ladungsstromdichte einer frisehen Zelle ist kleiner als 0,1 mA cm" bis zu einer Ladungsspannung
von 30 V. Ein ähnliches Phänomen wurde beobachtet, als eine vollständig entladene Zelle (bei 1 mA
cm" ) überentladen wurde. Eine Umkehrspannung oder eine "Aufladespannung" von mehr als 40 V wurde benötigt, um
-2 eine Stromdichte von mehr als 3 mA cm durch die Zelle zu treiben. Bei diesen Bedingungen wurde eine massive
Freisetzung von SO2 beobachtet, während sich keine Anzeichen
für eine Calciumabscheidung auf der Kohlekathode (während der Umkehrung) zeigten.
Ein vielversprechendes elektrisches Verhalten von Ca/ LiAlCl^-Thionylchlorid-Zellen mit halber D-Größe und
600 Ah wurde kürzlich von R. Huggins et al, in Proc. 29tz Power Sources Symp., 19^0, Atlantic City, gezeigt.
Es wurde demonstriert, daß die 600-Ah-Zellen in ihren
Versionen mit niedriger spezifischer Oberfläche gegenüber vielen fehlerhaften Testbedingungen sicher waren. Sie waren
jedoch in ihrer Version mit hoher spezifischer Oberfläche gegenüber einem Durchdringen eines Geschosses bzw.
einer Kugel nicht sicher. Calcium-Thionylchlorid-Zellen auf der Basis eines Ca (AlCl^)2~Elektrolyten sind dem
Grunde nach sicherer als Calciumzellen, die auf einem LiAlClλ-Elektrolyten aufgebaut sind.
Calcium- und Lithium-Thionylchlorid-Zellen gehören zu der Familie von nicht-wäßrigen Batterien mit fester Elektrolytinterphase
(SEI), vgl. US-PS 4 224 389. Die Batterien
dieser Familie haben Anoden, die immer mit einem Film bedeckt sind, der sie von der Lösung abtrennt. Dieser Film
hat die Eigenschaften eines festen Elektrolyten und er stellt einen sehr schlechten elektronischen Leiter, sondern
vielmehr einen ziemlich guten ionischen Leiter dar.
In diesen Batterien wirkt das Oxyhalogenid sowohl als Lösungsmittel
für den Elektrolyten als auch als flüssige Kathode. Die Zusammensetzung der Passivierungsschicht von
-JQ Lithium ist LiCl, während diejenige von Ca CaCl2 ist. Die
Ubertragungs- bzw. Transferenzzahl von Li+(t+) in LiCl
bei Raumtemperatur ist etwa 1.
Die geschwindigkeitsbestimmende Stufe für den Abscheidungs-Auflösungsprozeß
von Lithium in Thionylchlorid ist die Wanderung von Lithiumionen durch die obengenannten
wäßrigen SEI-Batterien. Der Mechanismus der Abscheidungs-Auflösung
von Calcium oder Magnesium in Thionylchloridlösungen ist komplexer, da das CaCIp oder MgCl2, das die
Anode bedeckt, einen t+-Wert von kleiner als 1 hat. Während
der Abscheidung von Calcium oder Magnesium in Thionylchloridlösungen besteht ein Blockierungsmechanismus
des kationischen Stroms durch die SEI-Batterie. Als Ergebnis nimmt der Ionenwiderstand der SEI-Batterie zu und
es bildet sich ein sehr hohes elektrisches Feld, das schließlich zu einem elektrolytischen Abbruch der SEI-Batterie
und zu der Reduktion des Lösungsmittels führt.
Die neuen Zellen gemäß der Erfindung basieren auf einer
Calcium-Oxyhalogenid-Kathode in flüssiger Form. Sie braucht keinerlei nennenswerte Menge von Lithium oder
anderen Alkalimetallen enthalten. Die Verwendung von Calcium als einziges Kation gewährleistet die Sicherheit der
Zelle während einer fehlerhaften Anwendung während der Entladung der Zelle und während der Ladung. Dies steht
im Gegensatz zu Lithiumsalz-Oxyhälogenid-Zellen, die explodieren
können, wenn sie unter extremen Bedingungen geladen oder überladen werden.
] Eine Versuchszelle ict in Figur 1 dargestellt. Es wandelt
sich un eine Glaslaboratoriumszelle vom iJandwichtyp. Diese
Zelle enthalt eine Glaszelle 1, einen Glasdeckel 2, Wolframstäbe 3, die in den Glasdeckel eingedichtet sind,
einen Viton-O-Ring A, einen Rotaflow-Absperrhahn 5, eine
Edelstahlplatte 6, Edelstahlbolzen 7, Calciumanoden 8, einen Glaspapierseparator 9 und einen Kohlestromsammler
10. Die flüssige Kathode ist nicht gezeigt.
IQ Die Erfindung wird weiterhin anhand der Figuren 2 bis 6
erläutert. Es zeigen:
Fig. 2 Konstantlast-Entladungskurven von sandwichartigen
Calciumzellen mit einer optimalen Elektrolytkonzentration von 1,3 M Ca(AlCl^)2 bei 250C A 273II
; B - 120 J). ; C- 56JX; D- 28IX ; E-22H.
Fig. 3 Konstantlast-Entladungskurven von sandwichartigen Calciumzellen mit einer optimalen Elektrolytkonzentration.
Die bei 600C entladenen Zellen enthielten
1,3 M Ca(AlCl^)2. Diejenigen, die bei -200C und -300C entladen wurden, enthielten 0,7 M
)2. A - 48il, 6O0C; B - 22U, 6O0C; C 280X1,
-2O0C; D - 68.Π-, -200C; E - 12OiT, -3O0C.
Fig. 4 ein Diagramm der Ladungs-Stromdichte als Funktion
der Zellspannung für Ca/LiAlCl^- und CaZC
S0Cl2-Zellen. 1 - 1 M LiAlCl4; 2 - 1,3 M
Fig. 5 die Stromdichte als Funktion der Umkehrzellspannung, angewandt auf Calium-Thionylchlorid-Zellen,
die entweder 1 M LiAlCl4- oder 1,3 M Ca(AlCl^)2-Elektrolyten
enthielten:
m LiAlCl4, entladen bei 1 mA.cm" vor der Umkehrung
—2
0 LiAlCl4, entladen bei 20 mA cm vor der Umkehrung
A, Ca(AlCl^)2* en<tladen Dei 1 111A cm~^ vor der Umkehrung
& Ca(AlCl^)2, entladen bei 20 mA cm"2 vor der Umkehrung.
Fig. 6 die kathodische Polarisation (iR-frei) für inerte
Elektroden in ThionylChloridlösungen:
1 = Edelstahl: 1 M LiAlCl^ gegen Li.R.E.
2 = Edelstahl: 1,3 M Ca(AlCl^)2 gegen Ca.R.E.
3 = Wolfram: 0,95 M Ca(AlCl^)2 gegen Ca.R.E.
Fig. 7 einen Aufriß durch eine gerollte Hochleistungszelle.
Der bei allen Versuchen verwendete Elektrolyt wurde innerhalb
eines mit Argon gefüllten Handschuhkastens unter Zugabe von vakuumsublimiertem AlCl* (Fluka, A.R.) zu vakuumdestilliertem
SOCl2 (Merck zur Synthese) hergestellt. Sodann wurde vakuumgetrocknetes CaCl2 (Baker A.R.) oder
LiCl (Merck A.R.) zugesetzt (ca. im Überschuß von 10%),
und die Lösungen wurden 24 h lang am Rückfluß gekocht. Die genaue Konzentration der Ca(AlCl^)2- oder LiAlCl^-
Lösung wurde durch Atomabsorption bestimmt.
Das Calciummetall (99%), Dicke 0,5 mm (ROC/RiC) wurde in Aceton entfettet und 2 h lang bei 450 bis 750°C erhitzt
bzw. vergütet. Sodann wurde es in den Handschuhkasten überführt, wo seine Oberfläche mit Sandpapier zu einer
ungefähren Dicke von 0,47 mm poliert wurde. Die Versuche wurden unter Verwendung von hermetisch verschlossenen
Glaszellen durchgeführt. Die Zellen für die Entladung hatten eine sandwichartige Konstruktion. Sie enthielten eine
flache, 1,1 bis 1,2 mm dicke teflongebundene Kohlekathode die zwischen zwei Calciumfolien eingesetzt war, welche als
Anoden dienten. Die Elektrodenfläche auf beiden Seiten
2
der Kathode war ca. 10 cm . Ein nicht-gewebtes 0,18 mm dickes Glaspapier wurde zwischen die Kathode und die Ano-
der Kathode war ca. 10 cm . Ein nicht-gewebtes 0,18 mm dickes Glaspapier wurde zwischen die Kathode und die Ano-
] den eingesetzt. Die Elektroden wurden von zwei Edelstahlplatten
gestützt, die durch vier Bolzen, die mit konstanter Kraft angezogen worden waren, zusammengehalten wurden.
Die vollständige Konstruktion dieser Zelle ist in Figur 1 angegeben. Die Entladungsexperimente wurden in der Weise
durchgeführt, daß die Zelle an einen geeigneten Widerstand
bzw. Resistor angeschlossen wurde. Die Temperatur wurde (auf - 0,50C) kontrolliert, indem die Zelle in ein
thermostatiertes Ölbad (Refrigerated Circulating Bath, ■\Q RTE-4, Neslab prod.) eingetaucht wurde. Die Entladungskurven wurden auf einem Recorder (Telrad, Modell 712)
aufgezeichnet. Die Ladung, die Umkehr oder die Elektrolyse wurden mit einem P.A.R.-Potentiostat-Galvanostat (Modell
173) durchgeführt.
Die Hochleistungs-Calcium-Thionylchlorid-Zelle mit gerollter
bzw. gewickelter Elektrode, die in Figur 7 gezeigt ist, enthält in Kombination folgendes: eine Büchse
1, eine Glas-Metall-Dichtung 2, einen Büchsendeckel 3, eine Calciumanode 4, einen Separator 5 und eine Kathode
6. Die Calciumanode, der Separator und die Kathode sind als "Sandwich" angeordnet und zu schraubenförmiger Gestalt
gewickelt, wobei in dieser Figur der Aufriß dargestellt ist.
Frische Ca/Ca(AlCl^)2-Zellen zeigten am Anfang eine offene
Zellspannung von 2,9 bis 3,0 V, die nach 50 bis 200 h auf 3,20 bis 3,25 V anstieg. Die Entladungen wurden in
gefluteten sandwichartigen Zellen durchgeführt, indem sie mit einem geeigneten Resistor bzw. Widerstand belastet
wurden. Entladungsdiagramme, die bei verschiedenen Temperaturen und Stromdichten genommen wurden, sind in den Fi-.guren
2 und 3 für Zellen mit einer optimalen Elektrolytkonzentration gezeigt. Bei den in diesen Figuren gezeigten
Versuchen wurden die Zellen bei 600C und 25°C entladen
und sie enthielten 1,3 M Ca(AlCl^)2. Die bei -200C und
-3O0C entladenen Zellen enthielten 0,7 M Elektrolyt. Eine
Zelle, die eine einzige Anode, eine 1,4 mm dicke Kathode und 1,3 M Ca(AlCl4^-Elektrolyt enthielt, wurde bei 25°C
mit einer Nominalrate von 1 mA cm"" entladen. Die errechnete
Anodenverwertung war ca. 90% (die theoretische Leistung, bezogen auf die Anodenmasse, ist 97 mA cm" bei
einer Anodendicke von 0,47 mm).
Nach beendigter Entladung wurde Jede Zelle auseinandergenommen
und inspiziert. Die Anoden der Zellen, die mit Stromdichten von mehr als 5 mA cm" bei +6O0C und +250C
entladen worden waren, und von Zellen, die bei niedrigeren Stromdichten bei -20°C und -3O0C entladen worden waren,
schienen hinsichtlich der Integrität und der Form des Calciums fast unverändert zu sein. Bei Zellen, die
mit niedrigeren Dichten (1, 2,5 mA cm" ) bei 600C und 250C entladen worden waren, wurde ein schwarzer Niederschlag
zwischen der Anode und der Kathode festgestellt.
Jedoch wurde bei allen Inspektionen keine schwerwiegende
Disintegration der Anoden, ausgenommen einige wenige Nadelpunkte an den Kanten, beobachtet.
Bei 250C wurde eine maximale Kapazität von 38 mA h cm"
bei 1 mA cm erhalten. Die Zelle kann etwa 60% ihrer Kapazität
mit der ziemlich hohen Rate von 11 mA cm~ (25 C) abgeben. Obgleich Zellen vom gefluteten Typ verwendet wurden,
ermöglicht es ihre sandwichartige Konstruktion, das Verhalten von "Jelly-roll"-Zellen zu bestimmen. Für die
jeweilige Dicke der Kathode und der Anode wird angenommen, daß eine "Jelly-roll"-Zelle der D-Größe eine aktive Elektrodenfläche
von etwa 250 cm hat. Daher kann die Kapazität einer solchen
Zelle als etwa 9 Ah bei 0,5 A oder etwa 5 Ah bei 2,5 A erwartet werden. Die Energiedichte dieses Systems
für "Jelly-roll"-Zellen der D-Größe ist als 250 bis 300
wh kg"1, d.h. ähnlich wie im Falle der Li-SO2-ZeIIe, zu
erwarten.
Der Nachteil der Calcium-Thionylchlorid-Zelle nach dem
Stand der Technik ist die verhältnismäßig kurze Lebensdauer, die von der Calciumkorrosion resultiert. Dies wurde
von R.J. Staniewicz [J. Electrochem. Soc. 127, 782
(1980)] und von A. Meitay und E. Peled [ISE 31 st Meeting,
Venice, Italy - Sept. 198Oj berichtet. Deswegen wurden spezielle Korrosionsuntersuchungen durchgeführt, wobei
eine 0,95M Ca(AlCl^)2-Losung mit und ohne 3 bis 4 w/o SO2
verwendet wurde. Jede Lösung enthielt etwa 99% oder 99,9%
reines Calciummetall. Nach zweiwöchiger Lagerung bei 650C
waren die Hauptbeobachtungen die folgenden: 1) In der SOpfreien Lösung erfährt das 99% Calcium eine Lochkorrosion
hauptsächlich auf den Kanten der Probe, die in manchen Fällen einen Zerfall der Probe bewirkt. 2) Das 99,9% CaI-cium
behält seine metallische Integrität und sein Aussehen bei, wobei nur eine geringfügige SaIzausfällung auf
manchen Bereichen erfolgt. Es werden kein Zerfall oder Lochpunkte beobachtet. 3) In der 3 bis 4 w/o SOp-Lösung
mit 99,9% Calcium wurden ähnliche Ergebnisse wie im Falle
2) erhalten, wobei eine etwas geringere Salzausfällung auftrat. Dies zeigt, daß erfindungsgemäß das Lagerungsproblem durch Verwendung einer reinsten Calciumanode
(99,9%), eines reinen und trockenen Elektrolyten, gelöst werden kann, wobei eine weitere Verbesserung durch die Zugäbe
von 3 bis 4% SO2 zu dem Elektrolyten erhalten werden kann.
Zusätzlich zu der Korrosionsverminderung durch SO2 verbessert
die Zugabe von SO2 die Leitfähigkeit des Elektrolyten
und das Zellverhalten.
Jiehrere sandwichartige Calciumzellen, die entweder den
Elektrolyt nach dem Stand der Technik 1 M LiAlCl^ oder
einen 1,3 M Ca(AlCl^)2-Elektrolyt gemäß der Erfindung
enthielten, wurden gleichermaßen bei 0,1 bis 30 mA cm
beladen oder überentladen. Zellen, die entweder Ca/LiAlCl^
oder Ca/Ca(AlCl.)2 enthielten, wurden bei einer Strom-
- dichte von 10 mA cm" beladen. Die Spannung der Zellen,
die den Ca (AlCl^) ,,-Elektrolyt enthielten, stieg rasch
auf -45 V an. Dies war von einer massiven Gasentwicklung begleitet. Wenn der Strom abgeschaltet wurde, fiel die
Zeilspannung auf 3»7 bis 4,0 V während 0,1 bis 0,2 s ab
und sie verminderte sich dann weiterhin, jedoch langsamer (1 bis 2 min) auf die übliche offene Zellspannung (O.C.V.)
(3,0 bis 3,2 V).
Es wurde ein verlängertes potentiostatisches Laden von
Ca/Ca(AlCl^)2-Zellen durchgeführt. Die Zellen wurden mit
konstanter Spannung von 30 V 30 h lang geladen. Die An-—2 fangsstromdichte war ca. 0,2 mA cm , die auf 80 bis
«Α cm nach 5 bis 10 min abfiel. Sie verminderte sich
weiterhin auf 10 bis 20 η A cm nach 1 bis 2 h und blieb
sodann fast konstant bei diesem Wert.
Die Aufladung von Zellen, die den LiAlCl^-Elektrolyten
nach dem stand der Technik enthielten, zeigte ein signifikant anderes Verhalten. Die Aufladungsspannung dieser
Zellen war relativ niedrig (ca. 4 V) und es wurde keine
Gasentwicklung beobachtet. Als der Strom abgeschaltet wurde, betrug die offene Zellspannung 3»7 bis 4,0 V und
sie nahm langsam auf 3,65 bis 3,7 V ab, wo sie über einen relativ langen Zeitraum (der von der Aufladung abhfcngt)
konstant blieb. Die Figur 4 zeigt die Stromdichte als
Funktion der Aufladungsspannung der Zellen, die den bekannten
LiAlCl^-Elektrolyten (Kurve 1) und den Ca(AlCl^)2-Elektrolyten
(Kurve 2) enthalten.
Die kathodenbegrenzten Zellen, die die einzelnen Elek-
_p trolyten enthielten, wurden vollständig bei 1 mA cm
_ ρ
oder 20 mA cm entladen und sodann wurde eine weitere Entladung durch eine äußere Stromquelle zwangsweise bewirkt. Als niedere Umkehrströme (0,5 bis 5 mA cm" ) an
oder 20 mA cm entladen und sodann wurde eine weitere Entladung durch eine äußere Stromquelle zwangsweise bewirkt. Als niedere Umkehrströme (0,5 bis 5 mA cm" ) an
■j die Zellen, die Ca(AlCl/)p enthielten, angelegt wurden,
veränderte sich die Zellspannung rasch auf -15 V und nahm sodann monoton etwa 30 min lang bis auf 30 bis 40 V
zu. Beim Anlegen von höheren Stromdichten stieg die Um-
c kehrspannung sofort auf ca. -40 V und es erfolgte eine
massive Gasentwicklung. In allen Fällen fiel beim Abschalten des Stroms die Zellspannung rapid (innerhalb von
weniger als 0,1 s) auf +2,5 V ab. Vollständig entladene Ca(AlCl. )p-Zellen wurden potentiostatisch 24 h lang bei
Q einer konstanten Spannung von 35 V (und bei Raumtemperatur)
überentladen. Die Anfangsstromdichte war 20 bis 30
mA cm und diese nahm nach 3 bis 5 h auf 80 bis 100 μ Α
-2 '
cm ab.
Zellen, die den LiAlCIr-Elektrolyten nach dem Stand der
Technik enthielten, zeigten ein signifikant anderes Verhalten bei den Umkehrtests. Die Umkehrspannungen waren
relativ niedrig und sie überstiegen bei einer Stromdich-
—2
te von 30 mA cm den Wert von 3 V nicht. Im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung (Ca/Ca(AlCl^^-Zellen) zeigten Ca/LiAlCl. *-Zellen eine sehr stetige Umkehrzellspannung bei allen Stromdichten und es wurde keine Gasentwicklung beobachtet. Beim Abschalten des Stroms war die Zeilspannung etwa 0,5 V und sie blieb bei diesem Wert bis zu mehreren h (je nach der Dauer des Umkehrtests). Die Figur 5 zeigt die Stromdichte gegen die Umkehrzellspannung für Zellen, die den LiAlCl^- oder Ca(AlCl^)2-Elektrolyten nach dem Stand der Technik enthalten. Jede Zelle wurde vor dem Umkehrtest bei 1 oder _p
20 mA cm vollständig entladen.
te von 30 mA cm den Wert von 3 V nicht. Im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung (Ca/Ca(AlCl^^-Zellen) zeigten Ca/LiAlCl. *-Zellen eine sehr stetige Umkehrzellspannung bei allen Stromdichten und es wurde keine Gasentwicklung beobachtet. Beim Abschalten des Stroms war die Zeilspannung etwa 0,5 V und sie blieb bei diesem Wert bis zu mehreren h (je nach der Dauer des Umkehrtests). Die Figur 5 zeigt die Stromdichte gegen die Umkehrzellspannung für Zellen, die den LiAlCl^- oder Ca(AlCl^)2-Elektrolyten nach dem Stand der Technik enthalten. Jede Zelle wurde vor dem Umkehrtest bei 1 oder _p
20 mA cm vollständig entladen.
Die Möglichkeit der Abscheidung von Calcium oder Lithium auf einer kathodisch polarisierten Elektrode wurde weiter
untersucht, indem die Zellen mit einer Drei-Elektroden-Konfiguration
zusammengestellt wurden. Die Zellen be-
standen aus einer zylindrischen Calcium- oder Lithium-Gegenelektrode,
einer Calcium- oder Lithium-Referenzelektrode,
einer Edelstahl-Arbeitselektrode und sie enthielten entweder einen 1,3 M Ca(AlCl4)2~ oder 1M LiAlCl4-Elektrolyten.
Weiterhin wurde eine Zelle mit einer Wolfram-Arbeitselektrode
und einer Calcium-Referenz- und Gegenelektrode zusammengestellt. Die Figur 6 zeigt die
Stromdichte als Funktion des kathodischen Potentials für Zellen, die LiAlCl4 (Kurve 1) und Ca(AlCl^)2 (Kurven 2
IQ und 3)enthalten. Die kathodischen Überpotentiale auf der
Edelstahl-Elektrode im LiAlCl^-Elektrolyt waren sehr
-2
niedrig und es wurde selbst bei 30 mA cm keine Gasentwicklung
beobachtet. Nach den kathodischen Polarisationstests war das Potential der Edelstahl-Elektrode gegen
Li.R.E. 0,00 V, wobei diese Tatsache eine Abscheidung von
Lithiummetall anzeigt. Im Gegensatz dazu zeigten Zellen,
die den Ca(AlCl4)2-Elektrolyten enthielten, kathodische
Potentiale von mehr als 30 V sogar bei einer Stromdichte
—2
von 0,5 mA cm (auf einer Edelstahl-Elektrode). Die kathodischen Überpotentiale auf Wolfram waren etwas niedriger, überschritten jedoch 15 V bei einer Stromdichte von
von 0,5 mA cm (auf einer Edelstahl-Elektrode). Die kathodischen Überpotentiale auf Wolfram waren etwas niedriger, überschritten jedoch 15 V bei einer Stromdichte von
—2 —2
0,5 mA cm . Bei Stromdichten von 10 und 20 mA cm wurde
eine rasche Gasentwicklung beobachtet. Es wurde gefunden,
_2 daß nach einer 5-minütlgen Elektrolyse bei 2 mA cm die
offene Zeilspannung oberhalb 0 V gegen Ca.R.E. über 7 min
bleibt. Dies kann eine gewisse Abscheidung von Calium auf der Edelstahl-Kathode anzeigen. Um diese Erscheinung
zu untersuchen, wurden zehn Abscheidungstests mit Edel-
2 stahl-Elektroden mit jeweils einer Fläche von 7 bis 10 cm
durchgeführt. Die Elektrolyse wurde innerhalb eines Hand-
_2
schuhkastens mit einer Stromdichte von 2 mA cm über einen Zeitraum von 110 bis 140 min durchgeführt. Beim Abschalten
des Stromes wurde der Edelstahl sofort von der Zelle weggenommen, in Thionylchlorid gewaschen und in
ein Glasrohr mit dem Teflon-"Rotaflo"-Absperrhahn überführt.
Das Rohr wurde aus dem Handschuhkasten herausgenommen und an eine Vakuumleitung angeschlossen. Nachdem
-Ιοί das Vakuum in dem Rohr 4 χ 10" Torr erreicht hattt, wurde
das Edelstahlsubstrat direkt in 100 cnr5 destilliertes Wasser hineinfallen gelassen. Nach dem Eintauchen des
Edelstahlsubstrats in das Wasser wurde eine Gasentwickc lung beobachtet und der pH veränderte sich von etwa 6 auf
10,2 bis 10,6, je nach der Gesamtladung, die bei der Jeweiligen
Elektrolyse hindurchgegangen war. Nach diesen Ergebnissen erscheint es, daß kleine Mengen von Calcium
sich aus der Ca(AlCl^)2-Lösung abschieden.
Wenn man annimmt, daß Calcium das einzige Metall war, das auf der Edelstahl-Kathode abgeschieden wurde, ist die
Faradai-Leistung für die Calciumabscheidung, berechnet anhand dieser pH-Veränderungen, nur (7- 2)%.
Ähnliche Tests, die nach der Elektrolyse in LiAlCl^-Losung
durchgeführt wurden, zeigten eine Faradai-Leistung von 80 bis 90% für die Abscheidung von Lithium.
Zusammenfassung der Sicherheitstests
Es wurde gezeigt, daß das Lithiumkation ohne weiteres auf Kohle-, Calcium- oder Edelstahl-Kathoden reduziert wird.
In allen diesen Fällen sind' die kathodischen Uberpotentia-Ie
bzw. Überspannungen relativ niedrig, ungeachtet des Substrattyps. Die Abscheidung von Li auf der Calcium-Elektrode
wird klar durch die offene Zellspannung nach dem Aufladungstest bestätigt. Der Wert der offenen Zellspannung
ist 3»65 bis 3»7 V, welcher Wert für die Li/ SOClp-Zelle charakteristisch ist. Auch zeigte kathodisch
polarisiertes Calcium oder Edelstahl, eingetaucht in eine LiAlCIr-Lösung, eine offene Zellspannung von 0,00 V
gegen eine Li.R.E. Die offene Zellspannung nach einem
Umkehrtest auf einer Ca/LiAlCL·-Zelle ist -0,5 bis -0,6 V,
was die Differenz zwischen den Potentialen der Calcium-* Anode und der lithiumbeschichteten Kathode ist.
Zellen, die Ca(AlCl^)2-Elektrolyt enthielten, verhielten
sich beim Aufladen oder Überentladen grundlegend in ver-• schiedener Weise von Zellen, die den LiAlCl^-Elektrolyt
enthielten. Relativ hohe kathodische Überpotentiale wurden auf Calcium-, pnssivierten Kohle-, Edelstahl- und
Wolfram-Elektroden bestimmt, wenn diese Substrate kathodisch in einer Ca(AICl^)2-Losung polarisiert wurden. Beim
Laden konnte bei Ca/Ca (AlCl^) ,,-Zellen kein praktischer
Strom bis zu einer Ladungsspannung von etwa 40 V beobach-IQ
tet werden. Das gleiche Verhalten wurde beobachtet, als Edelstahl kathodisch in einer Lösung polarisiert wurde,
die Ca(AlCl^)2-Elektrolyt enthielt (Figur 6). Die Umkehrzellspannung
von vollständig entladenen Zellen wurde als 10 bis 40 V bei einer anodischen Stromdichte von 0,5 πώ
cm festgestellt (die Umkehrspannung hängt von der Geschwindigkeit
ab, mit der die Zelle vor der Umkehrung entladen worden war - Figur 5). Bei Stromdichten von oberhalb
etwa 2 mA cm wurde eine SOg-Entwicklung beobachtet.
Alle diese Versuchsergebnisse stellen den prinzipiellen Unterschied zwischen dem Reduktionsmechanismus von
Elektrolyten auf Calcium- oder Lithiumbasis heraus.
Es wurde festgestellt, daß bei verlängerter Elektrolyse
mit einer Stromdichte von 2 mA cm etwas Calcium auf einer Edelstahl-Elektrode abgeschieden wurde. Die CaI-ciumabscheidung
wurde auch teilweise durch Messungen der offenen Zeilspannung auf der Kathode gegenüber eine Ca.R.E.
bei der Elektrolyse der Ca(AlCl^)2-Losung bestätigt. Jedoch
sollte man sich daran erinnern, daß die 5 bis 9% Faradai-Leistung für die Calciumabscheidung nur mit
einem kathodischen Überpotential von etwa 40 V» das sehr
hoch ist, erhalten wurde.
Alle diese Ergebnisse führen zu der Schlußfolgerung,.daß
in einer Calcium-Thionylchlorid-Zelle LiAlCl^ dem Ca(AlCl^)2 als Elektrolyt unterlegen ist, da ersteres
gefährliche Zustände erzeugen könnte, die denjenigen
322*032
von Hochleistungs-Lithium-Thionylchlorid-Zellen äuilich
sind.
Claims (10)
- KRAUS & WEISERT 3224Q32PATENTANWÄLTEUND ZUGELASSENE VERTRETER VOR DEM EUROPÄISCHEN PATENTAMTDR. WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER · DR.-INQ. ANN EKÄTE WEISERT DIPL.-ING. FACHRICHTUNG CHEMIE IRMSARDSTRASSE 15 · D-8OOO MÜNCHEN 71 · TELEFON O89/79 7O 77-7Θ 7O7B · TELEX OB-212156 kprat dTELEGRAMM KRAUSPATENT3361 WK/rmRAMOT UNIVERSITY AUTHORITY FOR APPLIED RESEARCH AND INDUSTRIAL DEVELOPMENT LTD. Ramat-Aviv / IsraelElektrochemische ZellePatentansprücheElektrochemische Zelle, die gegenüber einem verkehrten Aufladen und einem Überentladen beständig ist, dadurch gekennzeichnet , daß sie in Kombination folgendes enthält: eine Erdalkalimetallanode,' ausgewählt aus Calcium und Magnesium und entladbaren Legierungen davon, die im wesentlichen von Alkalimetall frei ist, einen porösen inerten Stromsammler, eine flüssige Kathode, die sich in Kontakt mit der Anode und dem Stromsammler befindet und die ein anorganisches Oxyhalogenid enthält, in dem ein lösliches CaI-ciumsalz als einziges Salz, das mit dem Lösungsmittel eine leitende Lösung bildet, aufgelöst ist.
- 2. Zelle nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Anode aus im wesentlichen reinem Calcium hergestellt ist.
- 3. Zelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die flüssige Kathode Thionylchlorid ist.
- 4. Zelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß der Stromsammler aus teflongebundenem Kohlenstoff hergestellt ist.
- 5. Zelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurchgekennzeichnet , daß die flüssige Kathode Schwefeldioxid in einer Menge von 1 Vol.-% bis zur Sättigung enthält.
- 6. Zelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurchgekennzeichnet , daß das Elektrolytsalz )2 ist.
- 7. Zelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Calciumaluminiumchlorids 0,5 bis 1,5 M ist.
- 8. Zelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode und der Stromsammler durch ein geeignetes Abstandsstück voneinander getrennt sind und zu einer zylindrischen oder schraubenförmigen Gestalt aufgerollt sind.
- 9· Zelle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß das Calcium vor der Zusammenstellung der Zelle bei 450 bis 7500C wärmebe-1 handelt bzw. vergütet worden ist.
- 10. Zelle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß sie eine Vielzahl von 5 parallelen Anoden und Stromsammlern enthält.
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