DE3223210A1 - Bausatz zum umbau eines windsurfbrettes in ein trimaranartiges wasserfahrzeug - Google Patents
Bausatz zum umbau eines windsurfbrettes in ein trimaranartiges wasserfahrzeugInfo
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Description
- Thomas Wiirzburger
- Holderbaumstr. 10 6520 Worms Fritz Neuhäuser Prinzregentenstr. 60 6700 Ludwigshafen Bausatz zum Umbau eines Windsurfbrettes in ein trimaraaartiges Wasserfahrzeug Die Erfindung betrifft einen Bausatz, der es ermöglicht, in Verbindung mit einem bekannten Surfbrett zu segeln wie mit einem Segelboot.
- Zweck der Erfindung ist es, dem Windsurfer mit geriagem Aufwand bei Anschaffung und Transport des Bausatzes das Segeln im Sitzen sowie das Paddeln und Rudern zu ermöglichen.
- Es gibt Segelboote, die nur das Segeln ermöglichen. Die hier erwrten Segelboote sind zerlegbar und haben eine solche Größe, daß sie auf einem Autodach zu transportieren sind.
- Es sind auch Suribretter bekannt, die nur das Surfen ermöglichen, d . h. das Segeln, bei dem auf dem Brett stehend der Mast festgehalten wird. Diese Surfbretter werden normalerweise auf dem Plrw-Dach transportiert. Es ist nicht möglich, Segelboot und Surfbrett auf dem Pkw-Dach zugleich zu transportieren.
- Die Anschaffung eines Segelbootes und eines Surfbrettes zusammen verdoppelt den Anschaffungspreis zur Erreichung des gleichen Zwecks. Außerdem ist der Zeitaufwand beim Auf- und Abbau doppelt so groß.
- Der Luftwiderstandswert eines Pkw!s erhöht sich beim Transport auf dem Autodach um ca. 35.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einem Surfbrett 4 Funktionen zu ermöglichen, nämlich das Surfen, Segeln, Rudern und Paddeln,^wobei die Umrüstung vom Surfbrett zum Segelboot möglichst einfach und innerhalb wenigen Minuten vorgenommen werden kann.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Bausatz zum Umbau eines Windsurfbrettes in ein trimaranartiges Wasserfahrzeug gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einem am Befestigungselement (2), das mittels eines Befestigungsbandes (2a) am Surfbrett (1) befestigbar ist, einem Sitzteil (3) mit einer Lehne (3a), das auf dem Befestigungselement (2) befestigbar ist, einem Auslegerarm (4), der rechtwinklig zur Surfbrettachse ausrichtbar und am Befestigungselement (2) befestigbar ist, zwei Schwimmkörper (5), die an den Enden des Auslegerarmes (4) befestigbar sind, drei Spannseile (3), von denen eines zwischen Mast (8) und vorderem Ende des Surfbrettes und die beiden anderen zwischen Mast (8) und den Enden des Auslegerarmes (4) verspannbar sind und einem Steuerseil (9), das am hinteren Ende des Gabelbaumes (8a) befestigbar ist und nach vorne unter dem Sitzteil (3) dürchftihrbar ist.
- Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen im Einzelnen näher erläutert.
- Es zeigt: Fig.1: Das montierte Zubehör auf einem Surfbrett in der Draufsicht.
- Fig,2: Das auf einem Surfbrett montierte Zubehör in der Rückansicht mit Schnitt durch das Surfbrett.
- Fig.3: Perspektivisoher Zusammenbau Fig.4: Detailzeichnung In Fig.3 ist die Ausführungsart als Segelboot dargestellt.
- Hierbei ist ein bekanntes handelsübliches Surfbrett mit dem zum Surfen erforderlichen Mast 8 zu sehen, der aber nicht von Hand gehalten wird sondern mit drei Spannseilen 6 in der vertikalen Lage befestigbar ist. Ein Auslegerarm 4 ist auf er Oberseite des Surfbrettes 1 mittels vier Befestigungsschellen am Sitzteil 3 und am Befestigungselement 2 befestigt.
- Das Befestigungselement 2 ist am Surfbrett mittels zweier Befestigungsbänder 2a befestigt, die um das Surfbrett herumgelegt und mit jeweils einem bekannten Element z,3. einer Schlitzklemme verspannt sind. Auf diesem Befestigungselement 2 int nun das Sitzteil 3 aufgesetzt und mittels zwei oberen Befestigungsschellen 7a befestigt. In Sitzposition hat die Bedienperson das Schwert Ia und den Mast 8 vor sich.
- Der Gabelbaum 8a befindet sich über der Bedienperson und wird mittels des Steuerseiles 9 nach links und rechts bewegt. Zu diesem Zweck ist dieses Steuerseil unter dem Sitzteil 3 hindurch nach vorne geführt und kann von der Bedienperson nach links und rechts bewegt werden. Am Auslegerarm 4, der gleichlang nach links und rechts über das Surfbrett hinausragt und der rechtwinklig zur Burfbrettachse ausgerichtet ist, ist je ein Schwimmkörper 5 abnehmbar befestigt. Diese Schwimmkörper 5 haben eine längliche strömungstechnische Form und befinden sich in gleicher Höhe wie das Surfbrett selbst. Dadurch ist eine weitere Möglichkeit gegeben durch Gewichtsverlagerung eine weitere Steuermöglichkeit zu erhalten, weil durch das verstärkte Eintauchen eines Schwimmkörpers 5 eine Richtungsänderung bewirkt wird.
- Das Sitzteil 3 hat eine in Fahrtrichtung gekrümmte Form, sodaß die Zehnte 3a eine bequeme, dem menschlichen Körper angepasste Sitzposition ermöglicht.
- Die Mastbefestigung erfolgt durch drei Spannteile 6 , wobei eines mittels einer Manschette 10 am vorderen Ende des Surfbrettes befestigt ist, die einfach um das Surfbrett gelegt ist.
- Die beiden anderen"Spannseile 6 verbinden den Mast mit Jeweils einem Ende des Auslegerarmes 4.
- Die erwähnte, nach vorne gekrümmte Porm des Sitzteils 3 erlaubt es, zusätzliche Rudertollen in die beiden Öffnungen Db einzustecken, sodaß auch gerudert werden kann.
- Die Schwinmikörper 5 können auf bekannte Weise als Hohl-oder Vollkörper ausgebildet sein.
- Die untere Befestigung des Mastes 8 ist die gleiche wie die beim Surfen.
- Durch die lösbaren Verbindungen der Elemente des erfindungsgemäßen Bausatzes ist ein schnelles und bequemes Auf-und Abbauen, sowie ein Verwandoln eines Surfbrettes in ein Segelboot und umgekehrt möglich, ohne daß hierfür handwerkliche Fähigkeiten erforderlich sind. Im auseinandergebauten Zustand können das Surfbrett, der Mast, der Gabelbaum und der Bausatz auf dem Pkw- Dach transportiert werden.
- Das Sitzteil 3 kann auch mittels eines elastischen Bandes, eines Metallbandes oder eines starren Kunststoff-oder Metallbügels befestigt werden.
- Das Sitzteil 3 und das Befestigungselement 2 können aus einem Teil bestehen.
- Das Sitzteil 3, das Befestigungselement 2 und der Auslegerarm 4 können aus einem Teil bestehen.
- Die beiden seitlichen Spannseile 6 können in den am Sitzteil 3 befindlichen Öffnungen 3b befestigt werden.
- Die Öffnungen 3b können so ausgeführt sein, daß sie die Aufnahme von zwei Schwimmkörpern 5, jeder auf einer Seite, ermöglichen.
- Zwei zum Segeln umgerüstete Surfbretter können an diesen Öffnungen 3b zu einem Katamaran verbunden werden.
- Am Sitzteil 3 kann eine höhere Lehne befestigt werden.
- Am Mastfuß 11 oder am Schwert 1a kann wahlweise eine Fußabstützung angebracht werden.
- Der Bausatz zum Umbau eines Windsurfbrettes in ein trimaranartiges Wasserfahrzeug kann so ausgestaltet sein, daß er aus zwei gleichen Hälften besteht, die durch ein Gelenk, dessen Gelenkachse parallel zur Längsmittelachse des Surfbrettes angeordnet ist, verbunden sind. Der Bausatz kann dadurch zusammengelegt und einfach getragen werden.
- Es ist ein besonderer Vorzug der Erfindung, daß durch die Art der Befestigung, nämlich das Herumlegen des flexiblen Befestigunsbaades 2a, jede Art von Surfbrett bezüglich seiner geometrischen Ausgestaltung benutzt werden kann.
Claims (18)
- Schutzansprüche 1. Bausatz zum Umbau eines Windsurfbrettes in ein trimaranartiges Wasserfafirzeüg, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem an Befestigungselement (2), das mittels eines Befostigunsbandes (2a) am Surfbrett (1) bofestigbar ist, einem Sitzteil (3) mit; einer Bohne (3a), das auf dom Befestigungselement (2) befestigbar ist, einem Auslegerarm (4), der rechtwinklig zur Surfbrettachse ausrichtbar und am Befestigungselement (2) befestigbar ist, zwei Schwimmkörper (5), die an den Enden des Auslegerarmes (4) befestigbar sind, drei Spannseiles (6), von denen eines zwischen Mast (8) und vorderem Ende des Surfbrettes und die beiden anderen zwischen Mast (8) und den Enden des Auslegerarmes (4) verspannbar sind und einem Steuerseil (9), das am hinteren Ende Des Gabelbaumes (8a) befestigbar ist und nach vorne unter dem Sitzteil (3) durchführbar ist.
- 2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Sitzteil (3) auf beiden Seiten je eine oder mehrere Öffnungen (3b) zum Einstecken von Ruderdollen angeordnet sind.
- 3. Bausatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (2) mittels eines Befestigungsbandes (2a) an dem Surfbrett durch herumlegen um dasselbe und mittels einer Schlitzklemme befestigbar ist.
- 4. Bausatz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer weiteren Ausführungsform das Befestigungsband (2a) aus einem Metallband besteht.
- 5. Bausatz nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer weiteren Ausführungsform das Befestigungsband (2a) aus einem starren Kunststoff- oder Metallbügel besteht.
- 6. Bausatz nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer weiteren Ausführungsform das Befestigungselement (2) und das Sitzteil (3) aus einem Teil bestehen.
- 7. Bausatz nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer weiteren Ausfübrungsform das Befestigungselement (2), das Sitzteil(3) und der Auslegerarm (4) aus einem Teil bestehen.
- 8. Bausatz nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer weiteren Ausführungsform die beiden seitlichen Spannseile (6) am Sitzteil (3) in den Öffnungen (3b) befestigbar sind.
- 9. Bausatz nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer weiteren Ausführungsfo'rm das Befestigungsband (2a) flexibel ausgebildet ist.
- 10. Bausatz nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer weiteren Ausführungsform das Mastgelenk (11) durch ein starres Element ersetzt ist.
- 11. Bausatz nach Anspruch 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (4) seitlich verschiebbar und arretierbar ist.
- 12. Bausatz nach Anspruch 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende eine Ruderpinne angeordnet ist, die mit nach vorne gefuhrten Steuerseilen verbunden ist.
- 13. Bausatz nach Anspruch 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruderpinne mit zwei gelenkig an ihr nach vorne geführten Steuerstangen verbunden ist.
- 14. Bausatz nach Anspruch 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Lehne am Sitzteil (3) befestigbar ist.
- 15. Bausatz nach Anspruch 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß an den Öffnungen (3b) Schwimmkörper befestigbar sind.
- 16. Bausatz nach Anspruch 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß an den Öffnungen (3b) über ein zusätzliches Teil zwei zum Segler umgerüstete Surfbrett er zu einem Katamaran verbindbar sind.
- 17. Bausatz nach Anspruch 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer weiteren AusfUhrungsform eine Pußabstützung wahlweise am Mastfuß (11) oder am Schwert (la) befestigbar ist.
- 18. Bausatz nach Anspruch 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß das Sitzteil (3) aus zwei gleichen Hälften besteht, die gelenkig miteinander verbunden sind, wobei die Gelenkachse parallel zur ngsmittelachse des Surfbrettes ausgerichtet ist.
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| DE19823223210 DE3223210A1 (de) | 1982-06-22 | 1982-06-22 | Bausatz zum umbau eines windsurfbrettes in ein trimaranartiges wasserfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3223210A1 true DE3223210A1 (de) | 1983-12-22 |
Family
ID=6166527
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE3223210A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984004077A1 (fr) * | 1983-04-15 | 1984-10-25 | Reel Sa | Embarcation du type a voile utilisable en tandem |
| US5176091A (en) * | 1991-02-22 | 1993-01-05 | Burnham Ii Raymond M | Sailboard pontoon and mast rigging assembly |
-
1982
- 1982-06-22 DE DE19823223210 patent/DE3223210A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984004077A1 (fr) * | 1983-04-15 | 1984-10-25 | Reel Sa | Embarcation du type a voile utilisable en tandem |
| EP0124416A1 (de) * | 1983-04-15 | 1984-11-07 | Reel S.A. | Umbau eines Windsurfbrettes in ein tri- oder katamaranartiges Wasserfahrzeug |
| US5176091A (en) * | 1991-02-22 | 1993-01-05 | Burnham Ii Raymond M | Sailboard pontoon and mast rigging assembly |
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