DE3230581A1 - Surfbrett-jolle - Google Patents
Surfbrett-jolleInfo
- Publication number
- DE3230581A1 DE3230581A1 DE3230581A DE3230581A DE3230581A1 DE 3230581 A1 DE3230581 A1 DE 3230581A1 DE 3230581 A DE3230581 A DE 3230581A DE 3230581 A DE3230581 A DE 3230581A DE 3230581 A1 DE3230581 A1 DE 3230581A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- surfboard
- dinghy
- dinghy according
- area
- side walls
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B32/00—Water sports boards; Accessories therefor
- B63B32/50—Boards characterised by their constructional features
- B63B32/56—Boards convertible into vessels or other types of water sports boards, e.g. into sailboats, canoes or water-cycles
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Segeljolle.
Bekannt sind leichte Einmann- oder Zweimann-Jollen. Sie sind aber nicht zerlegbar und können daher nicht immer ohne weiteres
auf dem Autodach transportiert werden. Außerdem sind sie in . der Anschaffung relativ teuer. Ebenfalls bekannt sind Stehsegler
(Surfbretter), die in ihrer Anwendung aber wiederum auf das
Stehsegeln beschränkt sind.
Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, eine leichttransportable,
zerlegbare und preiswerte Jolle mit sportlichen Segeleigenschaften zu schaffen, insbesondere eine solche Jolle,
für die diejenigen Teile, die zu einer Surfbrettausrüstung gehören, Verwendung finden können.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Jolle aus
einem an sich bekannten Surfbrett als Bodenteil, einer sich aus Bug, Bordwänden und gegebenenfalls Heck zusammensetzenden
Schale sowie aus einer Steueranlage besteht, wobei im Bodenbereich mindestens eine, vorzugsweise im Heckbereich befindliche»
an den untereren Kanten der Bordwände ausgeformte Befestigungsvorrichtung
für das Surfbrett vorgesehen ist und gegebenenfalls zwischen den oberen Kanten der Bordwände ein oder mehrere starre
Verbindungselemente angeordnet sind.
Zur besseren Transportierbarkeit auf dem Autodach und zur
Erleichterung von Montage und Einfügen des Surfbrettes in die Jollenschale wird vorgeschlagen, daß die Schale aus zwei
Halbschalen besteht.
Damit überdurchschnittlich schmale oder überdurchschnittlich breite Surfbretter besser eingespannt werden können, ist es
zweckmäßig, daß die Halbschalen im Bugbereich gclenkartig lösbar verbunden sind.
Um die sportlichen Segeleigenschaften der Jolle zu erhöhen
und um einen besseren Abfluß des evtl. eindringenden Wassers zu gewährleisten, umfassen die Bordwände im Heckbereich durch
eine Umbiegung nach innen das Surfbrett geringfügig von hinten und bilden eine offene Plicht.
' Damit Surfbretter unterschiedlicher Breite fest eingespannt werden können, wird in weiterer Ausbildung der Erfindung vor-
, geschlagen, daß die Befestigungsvorrichtung verstellbar und
verriegelbar ist.
: Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Befestigungsvorrichtung
ein das Surfbrett etwa mittig unter- und/oder . oberseitig umfassendes Band oder dergl., da so eine verlässliche
; und belastbare, aber lösbare Verbindung entsteht.
Für Surfbretter, deren Ausformung im wesentlichen der der Halbschalen entspricht, ist es ausreichend, daß die Befestigu: . svorrichtung
ein auf dem Surfbrett aufliegendes Band ist, wobei das Surfbrett unterseitig vom Unterteil der Bordwand gehalten
wird.
Um zu gewährleisten, daß Surfbretter, deren Seitenbereich im
' Querschnitt die unterschiedlichsten Ausformungen aufweist,
fest eingespannt werden können, weisen die Bordwände der Jolle nach einer anderen Variante an ihrem surfbrettseitigen
Unterteil als Halterung eine durchlaufende konkave, das Brett umgreifende Rinne auf.
Zur Schonung des Brettes und zur leichteren Erzielung einer formschlüssigen Verbindung ist die Rinne mit einer elastischen,
wasserfesten Masse ausgekleidet.
Nach einem weiteren Vorschlag weisen die Unterteile der Bordwände eine verstellbare, das Surfbrett zangenförmig umgreifende
Halterung auf.
Für solche Surfbretter, die im Längsschnitt eine starke Biegung
aufweisen, ist es vorteilhaft, daß am Unterteil jeder Halbschale eine Nase ausgebildet ist, die eine in etwa der Dicke
; eines Surfbrettes entsprechende Länge aufweist, wobei die Nasen
im Bereich der heckseitigen Hälfte der Halbschalen einander gegenüberliegend angeordnet sind.
Für im Längsschnitt relativ stark gebogene Surfbretter ist es weiterhin vorteilhaft, daß sie im Bugbereich eine den Bug des
Surfbrettes halternde Preßvorrichtung aufweisen.
■ Um die erfindungsgemäße Jolle als Segelboot benutzen zu können,
wird vorgeschlagen, daß als Rigg das Rigg des Surfbretts verwendet
wird.
Zur Erhöhung der Stabilität des Mastes weisen die Halbschalen
nach einem weiteren Vorschlag im Bereich der oberen Kanten der Bordwände und im Bugbereich Beschläge für Stage bzw. Wanten auf.
Für die Benutzung der Jolle als Segelboot wird außerdem vorge- \ schlagen, daß sie mit einer Steueranlage ausgerüstet ist.
Ferner wird vorgeschlagen, daß die Steueranlage in der Mitte des im Heckbereich angeordneten Verbindungselementes und
gegebenenfalls zusätzlich in der Mitte der Befestigungsvorrichtung
gelagert ist.
: Falls das Surfbrett im Verhältnis zur Schale zu kurz oder
: zu lang ist, ist es zweckmäßig, daß die Steueranlage aus ; zwei an den achterlichen Kanten der Bordwände gelagerten Ruderblättern
und einer oberhalb des Surfbrettes angeordneten Befestigungsvorrichtung
und/oder am Verbindungselement mittig gelagerten Ruderpinne besteht, wobei die Ruderpinne an ihrem
: heckseitigen Ende über ein Gelenk mit einer Gelenkstange ver-
J bunden ist, die wiederum über zwei an ihren beiden Enden ange-
I ordnetenGelenke mit den Ruderblättern verbunden ist.
Nach einer weiteren Variante ist die Jolle mit einer Großschot und gegebenenfalls Fockschot sowie Belegklemmen (Curryklemmen)
ausgerüstet.
Nach einem weiteren Vorschlag ist die Jolle mit einer Fock und den dafür erforderlichen Befestigungsteilen ausgerüstet.
Zur Erhöhung der Stabilität des Mastes in seinem unteren Bereich wird ferner vorgeschlagen, daß ein weiteres starres
ι Verbindungselement im Bereich des Mastes angeordnet ist, an dem der Mast befestigt werden kann.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Verbindungselement einen den Mast umgreifenden Beschlag
aufweist.
Der besseren Zerlegbarkeit und Transportierbarkeit der Jolle dient es, daß das Verbindungselement aus zwei ineinandergreifen-
'. den Hälften besteht, die an den Bordwänden lösbar befestigt sind.
Um einen Vorteil, der sich dem auf einem Surfbrett stehenden Stehsegler bietet, auch für die erfindungsgemäße Jolle übernehmen
zu können, wird vorgeschlagen, daß das den Mast fixierende Verbindungselement zum Trimmen des Mastes in Fahrtrichtung
und auch quer dazu verstellbar ausgebildet ist.
• Zur Verbesserung der Segeleigenschaften der Jolle wird ferner
vorgeschlagen, daß sie zur Vergrößerung des Lateralplanes zusätzliche Seitenschwerter aufweist.
Um die Jolle auch als Ruderboot benutzen zu können, wird
schließlich vorgeschlagen, daß ihre Bordwände mit Dollen . versehen sind.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig· 1 die erfindungsgemäße Jolle in der Ausführungsform als Segeljolle in perspektivischer Ansicht;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Schale;
Fig· 3 eine Teilansicht der Schale im Bugbereich mit
einer Teilansicht des Bugbereichs des Surfbrettes;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch Schale und Surfbrett im Bugbereich;
- ίο -
Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht des Heckbereichs der Jolle;
Fig. 6 den Heckbereich einer Ausführungsform der Jolle
in der Draufsicht. J
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Segeljolle, die zwei Halbschalen 9 aufweist, die
im Bereich des Buges 2 gelenkartig lösbar verbunden sind.
j Dadurch wird es in Verbindung mit verstellbaren und verriegelbaren
Befestigungsvorrichtungen 7 ermöglicht, Surfbretter 1 unterschiedlicher Breite fest in die Halbschalen
9 einzuspannen.
Die Jolle weist im Bereich des Buges 2 zur besseren Halterung eine Bodenplatte 21 auf, die in der gedachten Mittellinie
der Jolle geteilt sein kann oder vollständig einer der beiden Halbschalen 9 zugeordnet sein kann. Als Bodenteil
der Jolle wird das Surfbrett 1 verwendet.
Die vorzugsweise aus zwei Halbschalen 9 bestehende Schale
5 , die in Fig. 2 gezeigt wird, setzt sich zusammen aus ,
dem Bug 2 , den Bordwänden 3 und gegebenenfalls dem j
Heck 4 . Der Heckbereich kann auch als offene Plicht ausge- ι
staltet sein. ι
Als stabilisierende Querverbindung weist die Jolle gegebenenfalls im Bereich der oberen Kanten der Bordwände 3 je nach Belastung
ein oder mehrere starre Verbindungselemente 8 auf. Im Bodenbereich der Jolle ist mindestens eine an den unteren
Kanten der Bordwände 3 ausgeformte Befestigungsvorrichtung 7 für das Surfbrett 1 vorgesehen. Mindestens eine Befestigungsvorrichtung
7 , die dann vorzugsweise im Heckbereich ange- > ordnet ist, ist für die Stabilität der Jolle erforderlich.
- 11 -
Die Befestigungsvorrichtung (7) kann ein das Surfbrett (1)
S- umfassendes Band sein. Das Band kann das Surfbrett 1
S- umfassendes Band sein. Das Band kann das Surfbrett 1
etwa mittig unterseitig und/oder oberseitig umschließen,
wobei das Band mit einer leicht verstell- und verriegel- j
baren Spannvorrichtung versehen sein kann. j
Im Bereich des Hecks 4 ist die Jolle mit einer Steueranlage 6
ausgerüstet, die in der Mitte des im Heckbereich ange- i ordneten Verbindungselementes 8 und gegebenenfalls zur größeren . Belastbarkeit zusätzlich in der Mitte einer ebenfalls im
Heckbereich anzuordnenden Befestigungsvorrichtung 7 gelagert
sein kann. Falls das Surfbrett 1 in der Länge die Ausmessungen ' der aufnehmenden Schale 5 überschreitet, kann die Steueranlage 6' gemäß Fig. 6 so ausgebildet sein, daß sie aus zwei an den achterlichen Kanten der Bordwände 3 gelagerten Ruderblättern 15 ' und einer oberhalb des Surfbrettes 1 angeordneten Befestigungs- '< ! vorrichtung 7 und/oder am Verbindungselement 8 mittig ge- j ' lagerten Ruderpinne 16 besteht, wobei die Ruderpinne 16 an j ihrem heckseitigen Ende über ein Gelenk 17 mit einer Gelenk- ; : stange 18 verbunden ist, die wiederum über zwei an ihren beiden | j Enden angeordnete Gelenke 17 mit den Ruderblättern 15 ver- | bunden ist.
ausgerüstet, die in der Mitte des im Heckbereich ange- i ordneten Verbindungselementes 8 und gegebenenfalls zur größeren . Belastbarkeit zusätzlich in der Mitte einer ebenfalls im
Heckbereich anzuordnenden Befestigungsvorrichtung 7 gelagert
sein kann. Falls das Surfbrett 1 in der Länge die Ausmessungen ' der aufnehmenden Schale 5 überschreitet, kann die Steueranlage 6' gemäß Fig. 6 so ausgebildet sein, daß sie aus zwei an den achterlichen Kanten der Bordwände 3 gelagerten Ruderblättern 15 ' und einer oberhalb des Surfbrettes 1 angeordneten Befestigungs- '< ! vorrichtung 7 und/oder am Verbindungselement 8 mittig ge- j ' lagerten Ruderpinne 16 besteht, wobei die Ruderpinne 16 an j ihrem heckseitigen Ende über ein Gelenk 17 mit einer Gelenk- ; : stange 18 verbunden ist, die wiederum über zwei an ihren beiden | j Enden angeordnete Gelenke 17 mit den Ruderblättern 15 ver- | bunden ist.
In einer Ausführungsform wird das Surfbrett 1 von zwei Halbschalen
9 umfasst, die an dem surfbrettseitigen Unterteil 10 der Bordwände 3 durchlaufende konkave, das Brett umgreifende
Rinnen11 aufweisen, die als Halterung dienen. Die als Halterung ausgebildete Rinne 11 wird dann vorgezogen, wenn die äusseren
Umrisse des Surfbrettes 1 nicht völlig der Form der entsprechenden Teile der Halbschalen 9 gleichen.
Für passende Surfbretter 1 dagegen genügt es, wenn das Surfbrett
1 auf den Unterteilen 10 der Bordwände 3 aufliegt und oberseitig von einem Band oder dgl. eingespannt wird. Für im
wesentlichen passende Surfbretter 1 ist auch eine Ausführungsform nach Fig. 5 geeignet, bei der die Bordwände 3 im Heckbereich
durch eine Umbiegung das Surfbrett 1 geringfügig von hinten umfassen, wobei das Heck im übrigen offen sein kann.
Für nicht passende Surfbretter 1 empfiehlt sich weiterhin eine Ausführungsform, bei der die Bordwände 3 an ihrem surfbrettseitigen
Unterteil 10 eine verstellbare, das Surfbrett 1 zangenförmig umgreifende Halterung aufweisen. Diese Halterung stellt
auch bei unterschiedlicher Ausformung des Surfbrettes 1 eine belastbare Einspannung sicher. Dabei ist es denkbar, eine
Preßvorrichtung zu verwenden nach der Art der in Fig. 4 für den [ Bugbereich gezeigten. Nicht passende Surf bretter werden im Be-- j
reich des Buges vorzugsweise von einer beispielweise in Fig. gezeigten senkrecht von oben auf das Surfbrett wirkenden Preßvorrichtung
12 gehaltert.
Die Preßvorrichtung 12 kann besonders vorteilhaft zur Anwendung kommen, wenn das Surfbrett eine relativ starke Biegung aufweist.
Dann ist es zweckmäßig, das Surfbrett 1 lediglich an drei Punkten zu befestigen: an der Preßvorrichtung 12 im Bugbereich
und an zwei als Halterung ausgebildeten, am Unterteil 10 der Halbschalen 9 befindlichen Nasen, die eine in etwa der Dicke
eines Surfbrettes 1 entsprechende Länge aufweisen, wobei
- 13 -
die Nasen im Bereich der heckseitigen Hälfte der Halbschalen (9)
einander gegenüberliegend angeordnet sind. Zweckmäßigerweise
einander gegenüberliegend angeordnet sind. Zweckmäßigerweise
j werden die Nasen mit einer das Surfbrett 1 zangenförmig umgrei-
j fenden Halterung kombiniert.
Möglich ist auch eine einfache in Fig. 3 dargestellte Aus- :
sparung, die den Bugbereich des Surfbrettes 1 aufnehmen kann. ·
Denkbar ist auch, daß sich die als Halterung dienende Rinne 11
vom Bugbereich durchlaufend bis zu der als Heck 4 ausgebildeten ; Umbiegung der Bordwände 3 erstreckt. I
vom Bugbereich durchlaufend bis zu der als Heck 4 ausgebildeten ; Umbiegung der Bordwände 3 erstreckt. I
Bei genau passenden Surfbrettern 1 ist auch eine Ausführungs- !
form möglich, bei der das Surfbrett 1 vom Bereich j
des Buges 2 bis zum Bereich des Hecks 4 lediglich auf den ! entsprechenden Unterteilen 10 der Schale 5 aufliegt, wobei
es oberseitig beispielsweise von Bändern o.dgl. gehalten |
werden kann.und im Bugbereich auf der Bodenplatte 21 ruht. j
ι In der bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße
Jolle ein offenes Heck 4 auf. Auf diese Weise werden die
sportlichen Segeleigenschaften der Jolle erhöht. Außerdem
ist dabei ein besserer Abfluß des Wassers gewährleistet.
Jolle ein offenes Heck 4 auf. Auf diese Weise werden die
sportlichen Segeleigenschaften der Jolle erhöht. Außerdem
ist dabei ein besserer Abfluß des Wassers gewährleistet.
Zweckmäßigerweise sind sämtliche das Surfbrett 1 aufnehmenden
Teile der Schale 5 mit einer elastischen, wasserfesten
Masse 14 ausgekleidet.
Teile der Schale 5 mit einer elastischen, wasserfesten
Masse 14 ausgekleidet.
Der obere Bereich der Bordwände 3 kann mit einem starren
Verbindungselement 8 als Querverbindung versehen sein, das
vorzugsweise im Mastbereich angeordnet ist.
Verbindungselement 8 als Querverbindung versehen sein, das
vorzugsweise im Mastbereich angeordnet ist.
Wenn die erfindungsgemäße Jolle als Segelboot benutzt werden
soll, weist sie das zum Surfbrett 1 gehörende Rigg 13 mit
Gabelbaum auf. Der Mast 19 ist in das als Bodenteil dienende
Surfbrett 1 einsetzbar. Die Halbschalen 9 weisen im Bereich
der oberen Kanten der Bordwände 3 Beschläge für den Mast in
seinem oberen Bereich stabilisierende Stage bzw. Wanten auf.
soll, weist sie das zum Surfbrett 1 gehörende Rigg 13 mit
Gabelbaum auf. Der Mast 19 ist in das als Bodenteil dienende
Surfbrett 1 einsetzbar. Die Halbschalen 9 weisen im Bereich
der oberen Kanten der Bordwände 3 Beschläge für den Mast in
seinem oberen Bereich stabilisierende Stage bzw. Wanten auf.
323058Ί
Diese zusätzliche Stabilisierung des Mastes 19 kann erforderlich werden, wenn die Jolle mit der Fock 22 ausgerüstet ist, die
schalenseitig mit Befestigungsteilen verbunden sind, die im Bugbereich mit dem Befestigungsteil für die Bugwant identisch
sein kann.
Die Großschot kann zwar auch mit der Hand gehalten werden, vorzugsweise
durchläuft sie aber Belegklemmen, die im Heckbereich angeordnet sind. Für die Fock 22 ist die Jolle mit den entsprechenden
Belegklemmen (Curry-Klemmen) ausgerüstet.
Für eine weitere Stabilisierung des Mastes 19 im unteren Bereich ist es vorteilhaft, wenn das Verbindungselement 8
im Mastbereich an den oberen Kanten der Bordwände 3 angeordnet
Das Verbindungselement 8 kann den Mast 19 umschließen, eine zusätzliche Befestigung oder einen den Mast 19 umgreifenden
Beschlag aufweisen. Es dient der besseren Zerlegbarkeit und Transportierbarkeit der Jolle, wenn das Verbindungselement 8
aus zwei ineinandergreifenden Hälften besteht, die an den Bordwänden 3 lösbar befestigt sind.
Für die Erzielung besonders sportlicher Segeleigenschaften
ist es vorteilhaft, wenn die Stellung des Mastes während der Fahrt verändert werden kann. Zu diesem Zweck weist das
den Mast 19 fixierende Verbindungselement 8 eine verstellbare Haltevorrichtung auf, mit deren Hilfe der Mast 19 in Fahrtrichtung
und auch quer dazu getrimmt werden kann.
Falls das am Unterteil 10 des Surfbrettes 1 befindliche Schwer: einen zu großen Querabtrieb zuläßt, kann die Segeljolle zur
Vergrößerung des Lateralplanes mit zusätzlichen Seitenschwertern ausgerüstet werden.
BAD ORIGiNAL
3230"5BI
j Für eine Verwendung der erfindungsgemäßen Jolle als Ruderboot
sind die Bordwände 3 mit Dollen 20 versehen.
Claims (25)
1. Jolle mit Bug, Bordwänden, Bodenteil und Steueranlage, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem an sich bekannten
Surfbrett (1) als Bodenteil, einer sich aus Bug (2), Bordwänden (3) und gegebenenfalls Heck (4) zusammensetzenden
Schale (5) sowie aus einer Steueranlage (6) besteht, wobei im Bodenbereich mindestens eine, vorzugsweise im Heckbereich
befindliche, an den unteren Kanten der Bordwände (3)ausgeformte Befestigungsvorrichtung (7) für das Surfbrett (1)
vorgesehen ist und ggf. zwischen den oberen Kanten der Bordwände ein oder mehrere starre Verbindungselemente(8) angeordnet
sind.
2. Jolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (5) aus zwei Halbschalen (9) besteht.
3. Jolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (9) im Bugbereich gelenkartig lösbar verbunden sind.
4. Jolle nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Bordwände (3) im Heckbereich durch eine Umbiegung
nach innen das Surfbrett (1) geringfügig von hinten umfassen und eine offene Plicht bilden.
5. Jolle nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsvorrichtung (7) verstellbar und verriegelbar
ist.
6. Jolle nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsvorrichtung (7) ein das Surfbrett (1) etwa mittig unter- und/oder oberseitig umfassendes Band
oder dergl. ist.
7. Jolle nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsvorrichtung (7) ein auf dem Surfbrett (1) aufliegendes Band ist, wobei das Surfbrett (1) unterseitig
vom Unterteil (10) der Bordwand (3) gehalten wird.
8. Jolle nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
ihre Bordwände (3) an ihrem surfbrettseitigen Unterteil als Halterung eine durchlaufende konkave, das Brett (1) umgreifende
Rinne (11) aufweisen.
9. Jolle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rinne (11) mit einer elastischen, wasserfesten Masse (14) ausgekleidet ist.
10. Jolle nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Unterteil (10) der Bordwände (3) eine verstellbare, das Surfbrett zangenförmig umgreifende Halterung aufweist.
11. Jolle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Unterteil
(10) jeder Halbschale (9)eine Nase ausgebildet ist, die eine in etwa der Dicke eines Surfbrettes (1) entsprechen-j
de Länge aufweist, wobei die Nasen im Bereich der heckseitigen Hälfte der Halbschalen (9) einander gegenüberliegend
angeordnet sind.
12. Jolle nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
sie im Bugbereich eine den Bug (2) des Surfbrettes (1) halternde Preßvorrichtung (12) aufweist.
13. Jolle nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Rigg das Rigg (13) des Surfbrettes (1) verwendet wird.
14. Jolle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Halbschalen (9) im Bereich der oberen Kanten der Bordwände
(3) und im Bugbereich Beschläge für Stage bzw. Wanten aufweisen.
15. Jolle nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß
sie mit einer Steueranlage (14) ausgerüstet ist.
16. Jolle nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranlage (14) in der Mitte des im Heckbereich angeordneten
Verbindungselementes (8) und ggf. zusätzlich in der Mitte der Befestigungsvorrichtung (7) gelagert ist.
17. Jolle nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranlage (14) aus zwei an den achterlichen Kanten der
Bordwände (3) gelagerten Ruderblättern (15) und einer oberhalb des Surfbrettes (T) angeordneten Befestigungsvorrichtung
(7) und/oder am Verbindungselement (8) mittig gelagerten Ruderpinne (16) besteht, wobei die Ruderpinne (16)
an ihrem heckseitigen Ende über ein Gelenk (17) mit einer
Gelenkstange (18) verbunden ist, die wiederum über zwei an ihren beiden Enden angeordnete Gelenke (17) mit den Ruderblättern
(15) verbunden ist.
18. Jolle nach Anspruch 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
sie mit einer Großschot und ggf. Fockschot sowie Belegklemmen
(Curry-Klemmen) ausgerüstet ist.
19. Jolle nach Anspruch 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sie
mit einer Fock (22)und den dafür erforderlichen Befestigungs-1
teilen ausgerüstet ist.
20. Jolle nach Anspruch 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß ■
ein weiteres starres Verbindungselement (8) im Bereich [
des Mastes (19) angeordnet ist, an dem der Mast (19) befest- . igt werden kann. ι
21. Jolle nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verbindungselement (8) einen den Mast (19) umgreifenden
Beschlag aufweist.
Verbindungselement (8) einen den Mast (19) umgreifenden
Beschlag aufweist.
:
22. Jolle nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das ;
*** Verbindungselement (8) aus zwei ineinandergreifenden :
; Hälften besteht, die an den Bordwänden (3) lösbar befest-
■ igt sind.
;
23. Jolle nach Anspruch 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
j das den Mast (19) fixierende Verbindungselement (8) zum
j Trimmen des Mastes (19) in Fahrtrichtung und auch quer ;
i dazu verstellbar ausgebildet ist. j
j I
ι
24. Jolle nach Anspruch 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß J
sie zur Vergrößerung des Lateralplanes zusätzliche Sei- |
j tenschwerter aufweist.
j
25. Jolle nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
j ihre Bordwände (3) mit Dollen (20) versehen sind.
j ihre Bordwände (3) mit Dollen (20) versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3230581A DE3230581A1 (de) | 1982-08-17 | 1982-08-17 | Surfbrett-jolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3230581A DE3230581A1 (de) | 1982-08-17 | 1982-08-17 | Surfbrett-jolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3230581A1 true DE3230581A1 (de) | 1984-02-23 |
Family
ID=6171051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3230581A Withdrawn DE3230581A1 (de) | 1982-08-17 | 1982-08-17 | Surfbrett-jolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3230581A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987007575A1 (fr) * | 1986-06-13 | 1987-12-17 | Claude Bectarte | Planche a voile demontable, utilisable comme embarcation egalement demontable |
| WO1993009998A1 (de) * | 1991-11-23 | 1993-05-27 | Nolte Hans Henning | Sportboot mit einem surfbrett als kern |
| ES2040613A1 (es) * | 1991-05-07 | 1993-10-16 | Busquets Gallego Eduardo | Embarcacion ligera convertible. |
| WO2015079271A1 (en) * | 2013-11-28 | 2015-06-04 | Besze Jenö | Sailboat, particularly single-sail monohull sailboat with centreboard |
-
1982
- 1982-08-17 DE DE3230581A patent/DE3230581A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987007575A1 (fr) * | 1986-06-13 | 1987-12-17 | Claude Bectarte | Planche a voile demontable, utilisable comme embarcation egalement demontable |
| FR2600033A1 (fr) * | 1986-06-13 | 1987-12-18 | Bectarte Claude | Planche a voile demontable utilisable comme embarcation egalement demontable. |
| ES2040613A1 (es) * | 1991-05-07 | 1993-10-16 | Busquets Gallego Eduardo | Embarcacion ligera convertible. |
| WO1993009998A1 (de) * | 1991-11-23 | 1993-05-27 | Nolte Hans Henning | Sportboot mit einem surfbrett als kern |
| WO2015079271A1 (en) * | 2013-11-28 | 2015-06-04 | Besze Jenö | Sailboat, particularly single-sail monohull sailboat with centreboard |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2236879C3 (de) | Segelboot aus mehreren hohlen Schwimmkörpern | |
| EP0012288A1 (de) | Schwimmbrettanordnung für ein Windsurfgerät sowie Brückeneinheit hierfür | |
| EP0052783A1 (de) | Segelbrett | |
| DE3208340A1 (de) | Fluggleiter-rigg | |
| DE3230581A1 (de) | Surfbrett-jolle | |
| DE3438063C2 (de) | Segelboot | |
| CH627412A5 (en) | Windsurfing craft | |
| EP0103829A2 (de) | Rigg für ein Segelbrett | |
| DE3130554A1 (de) | Segelangetriebenes fahrzeug | |
| DE3130907A1 (de) | "wasserfahrzeug" | |
| DE2423250A1 (de) | Windsurfer | |
| EP0306697A1 (de) | Zubehörset für Surfbretter, Verwendung eines solchen Zubehörsets und mit dem Zubehörset erstelltes Segelfahrzeug | |
| DE2843674B1 (de) | Segelgeraet | |
| DE3222756A1 (de) | Rigg fuer ein segelbrett | |
| DE69227386T2 (de) | Windgetriebenes fahrzeug mit multifunktionellem rudderarm | |
| DE9116537U1 (de) | Als Bei- und Segelboot ausrüstbares Yacht-Dingi mit lösbar verstagtem Mast | |
| DE3603044A1 (de) | Rigg fuer segelfahrzeuge | |
| EP0032698A1 (de) | Rudergerät, das auf ein Segelbrett aufsetzbar ist, sowie zugehörige Teile | |
| DE3129200C2 (de) | ||
| DE3003625A1 (de) | Segelbrett-rigg | |
| DE2912867A1 (de) | Rigg fuer ein segelbrett | |
| DE3730042A1 (de) | Zubehoerset fuer surfbretter, verwendung eines solchen zubehoersets und mit dem zubehoerset erstelltes segelfahrzeug | |
| DE2950439C2 (de) | Rigg für ein Segelbrett | |
| DE3343564A1 (de) | Zubehoeranordnung fuer stehsegler | |
| DE3223210A1 (de) | Bausatz zum umbau eines windsurfbrettes in ein trimaranartiges wasserfahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |