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Verbindungsstück für einen Wischarm und ein Wischblatt von
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Scheibenreinigungsanlagen an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen
Die Erfindung betrifft ein Verbindungsstuck gemäß den Meshmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1.
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Das Verbindungsstück ist dazu vorgesehen, einen Wischarm, dessen freies
Ende mit einem Haken versehen ist, und ein Wischblatt gelenkig miteinander zu verbinden,
das ein Traggestell mit einem Durchbruch besitzt, zwischen dessen Seitenwänden ein
Anschlußbolzen gehalten ist. Die seitlich an den Schenkeln angebrachten Führungswangen
bilden dabei Zwischenwände, welche die Aufgabe haben, den Wischarm-Haken und das
Traggestell des Wischblatts in Wischrichtung zueinander spiellos zu halten.
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Aus der DE-OS 30 25 734 ist ein Verbindungsstück bekannt, dem an den
in Richtung des Wischarm weisenden Flächen seiner Fuhrungswangen mehrere elastische
Mittel angeformt sind.
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An den Bereichen, an denen die elastischen Mittel sitzen, sind die
Führungswangen demgemäß quer zu ihrer Längsrichtung und damit in Wischrichtung elastisch
verformbar. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Fuhrungswangen mit mehreren
über die Länge verteilten Erhebungen mit etwa halbkreisförmiger Grundfläche versehen,
die mit der Rundung zum Wischarm hin zeigen und über die gesamte Höhe der Führungswangen
reichen. Der Radius der Erhebungen ist dabei so bemessen, daß der senkrechte Abstand
von einer Erhebung auf der einen Führungsvange zu einer Erhebung auf der anderen
Führungswange kleiner als die Breite des Wischarm Hakens ist. Der Spielausgleich
zwischen den Fühngswangen und dem Wischam-Haken wird hier also durch Zusammendrücken
der elastischen Mittel durch die in Wischrichtung weisenden
Flächen
des Wischarms erzielt. Das hat jedoch den Nachteil, daß die üblicherweise mit einem
Lacküberzug versehene Oberfläche des Wischarms durch die elastischen Mittel beschädigt
werden kann, insbesondere, wenn diese aus Metall bestehen, was in der genannten
Offenlegungsschrift als Alternative genannt ist. Bei elastischen Mitteln aus Kunststofff
ist zu befürchten, daß diese durch den während der Wischbewegung vom Wischarm ausgeübten
kräftigen Druck in ihrem Volumen derart stark zusammengedrückt werden, daß sie eine
bleibende Verformung erleiden. Mit den Vorschlägen nach der DE-OS 30 25 734 scheint
demgemäß auf längere Zeit kein einwandfreier Spielausgleich zwischen den Führungswangen
des Verbindungsstticks und dem Wischarm-Haken erreichbar zu sein. Ein Spielausgleich
zwischen den Führungsvangen des Verbindungsstückes und den Seitenwänden des Wischblatt-Tragbügels
scheint nicht beabsichtigt zu sein.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verbindungsstück mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 ist dagegen ein dauerhafter Spielausgleich gegenüber dem
Wischarm-Haken möglich, weil die elastische Verformbarkeit wenigstens einer Führungswange
in Wischrichtung durch deren Enden gewährleistet ist, die nach Art eines einarmigen
Hebels mit dem Wischarm-Haken in Wirkverbindung stehen. Der Wischarm-Haken übt dabei
auf die Enden der Hebel ein Moment aus und lenkt diese in Richtung der Seitenwände
des Wiscbb1tt-TragbUgels aus. Es ändert sich hier also haupt-@@@blich die @o@m und
@icht das @@@@@@n de@ Führungswange. Da die Enden dabei einen Weg zurücklegen, ist
der vom Wischarm-Haken auf die Führungswange ausgeübte Druck nur gering, so daß
eine längere Nutzungsdauer und eine @ä@ @@Wirk@@@@@it d@@ Verbindungsstücks @@ährleistet
sind. Da bei dem erfindungsgemäßen Verbindungsstück die den elastischen Mittel an
den Enden der Ftjhrungswangen und damit an den Enden des Verbindungsstücks liegen,
ist dieser Spielausgleich über die gesamte Länge des Wischarm
-Haken
und insbesondere an der Hakenkrümmung des Wischarm-Hakens gegeben.
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Dabei werden Ausführungsformen bevorzugt, bei denen die Enden der
Führungswange mit den die Breite des Wischarm-Hakens markierenden Linien und damit
letztendlich mit det ihr zum gehörigen Seitenflächen des Wischarm-Hakens einen spitzen
Winkel einschließt, der sich zu den äußeren Enden des Verbindungsstückes damit zu
den Enden des Wischarm-Hakens hin öffnet. Prizipiell wären jedoch auch Ausführungsformen
denkbar, bei denen sich der besagte Winkel zu den Schenkeln des VerbindungsstUckes
und damit zum Radienmittelpunkt der Hakenkrümwung des Wischarm-Hakens hin öffnet.
Das wäre beispielsweise durch ein Umklappen der Enden der Führungswangen zu bewerkstelligen.
Da diese dann aber länger gestaltet sein müßten, ware ein größerer Materialverbrauch
zur Herstellung des Verbindungsstückes nötig, weswegen die erstgenannte Ausführungsform
bevorzugt wird. Das Maß des Winkels ist dabei von der Art des für die Führungsvangen
vendeten Werkstoffes abhängig.
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Das freie Stehen und das Anliegen der Führungswangen an der Krümmung
des Wischarm-Hakens ist auch bei weniger elastischen Werkstoffen erreichbar, wenn
die Führungswangen an ihrem vorderen Ende durch einen oder mehrere Einschnitte in
Federlappen aufgeteilt werden.
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In einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, beide F(ihrungswangen
gleich zu gestalten. Damit wird eine bessere Kräfteverteilung am Verbindungsstück
erreicht, so daß dessen Funktion über ein noch längere Zeitdauer gewährleistet ist.
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Das Spiel des Verbindungsstückes zum wischblatt und zum Wischarm in
Wischrichtung hin knn weiter durch eine Vzriation der Dicke der Führungswangen über
ihre Länge verbessert werden. Die dünneren Bereiche der Führungswangen
sollen
dabei deren Federkraft erhöhen und die dickeren Bereiche deren Anliegen an Wischarm
und Wischblatt gewährleisten.
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Wenn die Führungswangen einstückig an den Schenkeln eines Verbindungsstückes
aus einem Kunststoff mit federelastischen Eigenschaften angeformt sind, sind sie
prinzipiell über ihre gesamte Länge in Wischrichtung elastisch verformbar. Wenn
das Verbindungsstück gemäß dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 7 weitergebildet
ist, wird eine Verbesserung der elastischen Verformbarkeit der Führungswangen zum
Wischblatt-Tragbügel hin erzielt.
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Das Spiel zum Wischblatt in Wischrichtung hin kann besonders gut durch
ein Verbindungsstck beseitigt werden, das durch eine in Anspruch 8 näher definierte
Erhebung gekennzeichnet ist. So ist gewährleistet, daß die Führungswangen bereichsweise
an den Seitenwänden des Wischblatt-Tragbügels anliegen.
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Ein Spielausgleich über eine große Höhe des Wischblatt-Tragbgels wird
gewährleistet, wenn die den einzelnen Schenkeln zugehöngen Bereiche einer Führungswange
durch Brücken miteinander verbunden sind.
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Verbindungsstücke, bei denen die Aufnahme über die gesamte Breite
des Verbindungsstückes teilweise entfernt und demgemäß randoffen ist, können auf
einen bereits am Wischblatt befestigten Anschlußbolzen aufgesteckt werden. Wenn
die durch das entfernte Teil gebildete Aussparung am Scheitelpunkt des Verbindungsstücks
angeordnet ist,kommen die Einschnitte an den Ftihrungswangen in Längsrichtung zum
liegen. Dadurch wird die beste Kräfteverteilung auf die Führungswfargen erreicht.
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Die Spielfreiheit von Vrbindungsstück und Wischblatt in Längsrichtung
wird durch Verkleinerung der lichten
Weite der Aufnahme erreicht.
Ein an der der Randöffnung gegenüberliegenden Seite der Aufnahme angebrachter Einschnitt
ermöglicht ein reversibles Aufweiten der Aufnahme bei der Montage des Verbindungsstückes
auf dem Anschlußbolzen, ohne daß deren Einreißen befürchtet werden muß.
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Wenn zudem der mit dem Wischarm-Haken verrastbare Schenkel des Verbindungsstückes
von seinem hinteren Ende bis zur Aufnahme vollständig von den Führungswangen freigeschnitten
ist, ist auch kein Spiel von Verbindungsstück und Wischarm in Längsrichtung mehr
möglich, da dann die Rastnase unter Spannung in der Öffnung des Hakens liegt.
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Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung
näher erläutert, wobei Fig. 1 das Verbindungsstück im Langsschnitt, Fig. 2 das VerbindungsstUck
in Seitenansicht und Fig. 3 das Verbindungsstilck in Draufsicht von unten zeigt.
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Das Verbindungsstück 10 besteht aus einem Kunststoff mit federelastischen
Eigenschaften und besitzt zwei Schenkel 11,12, die an ihren vorderen Enden 13,14
durch eine Nabe 20 miteinrider verbunden sind, wie die Fig. 1 zeigt. Die Nabe 20
ist als Aufnahme für den Anschlußbolzen eines nicht dargestellten Wischblattes vorgesehen,
der zwischen den Seitenwänden des Vischblatt-Tragb:ugels angeordnet ist.
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Dazu ist die Nabe 20 mit einer sich Ueber die gesamte Breite D des
Verbindungsstückes 10 reichenden Randöffnung 21 versehen, die am Scheitelpunkt S
der-Schenkel 11,12 angeordnet ist. Dabei ist der innere Durchmesser und damit *)
20 kleiner als der Durchnesser des Anschlußbolzens Elt ¢worden. Daher kann das Verbindsmgsstuck
10 mit der Nabe 20 auf den Wischblatt-Anschlußbolzen spielfrei aufge-) die lichte
Weite der Nabe
rastet werden. Der der Randöffnung 21 gegenüberliegende
Einschnitt 22 verhindert ein Einreißen der Nabe 20 während der Montage.
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Zu beiden Seiten der Schenkel 11,12 sind dem Verbindungsstück 10 einstückig
Fhrungswangen 30,31 für den Wischarm angeformt, der mit einem an seinem freien Ende
angeformten, in Fig. 2 durch gestrichelte Linien angedeuteten Haken 40 die Schenkel
11,12 umgreift. Der einendig freie Hakenschenkel 41 des Wischarm-Hakens 40 ist mit
einer Öffnung 42 versehen, in die der Schenkel 12 mit einer Rastnase 15 eingreift,
die auf dessen durch zwei Längsschlitze 16 freigeschnittenen Zunge 17 (Fig. 3) angeordnet
ist. Wie die Fig. 1 zeigt, nimmt die Zunge 17 im unmontiertem Zustand einen spitzen
Winkel zu dem Schenkel 11 ein. Wenn der Wischarm-Haken 40 bei der Montage über das
Verbindungsstück 10 gezogen wird, wird die Zunge 17 zu dem Schenkel 11 hin ausgelenkt,
bis die Rastnase 15 in der Öffnung 42 liegt. Dann liegen die Zunge 17 und der Schenkel
12 des Verbindungsstückes 10 vorgespannt am Hakenschenkel 41 des Wischarm-Hakena
40 und der Schenkel 11 des Verbindungsstückes 10 vorgespannt am Hakenschenkel 44
des Wischarm Hakens 40 an. Da die Scheiteikrümmung S der Schenkel 11, 12 auf das
Innenmaß der Hakenkrümmung 43 des Wischarm~ Hakens 40 abgestimmt ist, liegt das
Verbindungsstück 10 im montierten Zustand in Längsrichtung 50 spielfrei im Wischarzn-Haken
40 an. Der in der Länge über die Länge der übrigen Bereiche des Verbindungsstückes
10 hinausreichende, am hinteren Ende der Zunge 17 angeformte Fortsatz 18 ermöglicht
das Lösen der Rastverbindung zum Wischblatt wechsel.
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Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, besitztjede Führungswange 30,31 eine
Brücke 32, die ihren dem einen Schenkel 11 zugehörigen Bereich mit ihrem dem anderen
Schenkel 12 zugehörigen Bereich verbindet und über ihre Höhe in festem Abstand zueinander
hält. Das Verbindungsstück 10 ist da-*) werden die beidseitig der Rastnase 15 T
dem Sc'len;;el 12 angeordneten Erheburlben 12a niedergedrückt vuld
durch
seitlich geschlossen und ermöglicht deshalb den Schutz des nicht dargestellten Wischblattes
über die gesamte Höhe seines Tragbügels vor einer Berührung mit dem Wischarm-Haken
40. Wie die Fig. o und 3 zeigen, besitzt /in Richtung des Tragbügels weisende jede
Führungswange 30,31 ene/Erhebung 331 die sich über deren gesamte Höhe erstreckt.
Weiter besitzt jede Führungswange 30,31 im Bereich der Aufnahme 20 an ihrem oberen
und an ihrem unteren Ende je eine weitere in Richtung des Tragbiigels weisende Erhebung
34, 35.
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Dadurch besitzt das Verbindungsstück 10 an den Bereichen 33,34,35
eine Breite D, die größer als die lichte Weite C der Seitenwände des Wischblatt-Tragbügels
ist. Wie die Fig. 3 weiter zeigt, ist jede Führungswange 30,31 im Bereich der Erhebung
33 von einer durchgehenden Aussparung 36 durchsetzt und von den Schenkeln 11,12
freigeschnitten.
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Im montierten Zustand werden die Erhebungen 33 von den Seitenwänden
des Wischblatt-Tragbügels zu den in Wischrichtung 60 weisenden Seitenflächen 45
des Hakens 40 ausgelenkt. Da die Führungswangen 30,31 im Bereich der Erhebungen
34,35 eine geringere Dicke besitzen als in den übrigen Bereichen, werden sie auch
hier von den Seitenwänden des Wischblatt-Tragbllgels in Richtung der Seitenflächen
45 des Wischarm-Hakens 40 ausgelenkt. Die Führungswangen 30,31 liegen demgemäß federnd
und spielfrei an den Seitenwänden des Wischblatt-Tragbügels an.
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Eie die Fig. 3 weiter zeigt, besitzen die Schenkel 11,12 des Verbindungsstückes
10 eine Breite B, die der Breite des Wischann-Hakens 40 entspricht. Beide Fühningswangen
30,31 sind, wie die Fig. 1 zeigt, an ihrem vorderen Ende 37 durch eine Aussparung
39 in zwei Federlappen aufgeteilt, stehen somit einendig frei und sind hier und
an ihrem freistehenden hinteren Ende 38 derart in Richtung der Lingsachse L, welche
die Symmetrieachse des Verbindzngsstückes 10 darstellt, abgeknickt, daß ihre Seitenflächen
37a, 37 mit den Seitenflächen 45 des Wischarm Hakens 40, die in Fig. 3 durch die
dessen Breite B
markierenden Linien 46, 47 angedeutet sind, einen
Winkel von ungefähr 45 Grad und ihre Seitenflächen 38a mit den Seitenflächen 45
des Wischarm-Hakens 40 einen Winkel von ungefähr 8 Grad einschließen, die sich zu
den äußeren Enden des Verbindungsstückes 10 hin öffnen. Die vorderen Enden 37 der
Führungswangen 30, 31 sind dabei in dem Bereich 37c verdickt, wie die Fig. 1 deutlich
zeigt. Im unmontierten Zustand ist demgemäß der senkrechte Abstand A der vorderen
Enden 37 der Pührunsangen 30, 31 und der hinteren Enden 38 der Führungswangen 30,
31 kleiner als die Breite B des Wischarm-Hakens 40. Wenn das Verbindungsstück 10
mit dem Wischarm-Haken 40 verrastet wird, werden die Enden 37, 38 aufgrund der Breite
B des Wischarm-Hakens 40 nach Art eines einarmigen Hebels in Richtung der Seitenwände
des Wischblatt-Tragbügels ausgelenkt. Die mit einem Radius von der Längsachse L
des Verbindungsstückes 10 weggebogenen und in ihrer Länge über die Hakenkrümmung
43 des Wischarm-Hakens 40 hinausreichenden Spitzen 37d der vorderen Enden 37 erleichtern
dabei das Montieren des Wischarmes. Sie bilden Führungsflächen, die insbesondere
bei nicht vollständig maßgenau gefertigten Wischarmen ein Hängenbleiben des Wischarm-Hakens
40 an den vorderen Enden 37 der Führungsangen 30, 31 verhindern.
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Dabei verhindern die im Bereich der Aufnahme 20 die Schenkel 11, 12
durchsetzenden Aussparungen 36a ein Einreißen der vorderen Enden 37 an ihren an
die Aufnahme 20 grenzenden Bereichen. Außerdem bewirken sie ein besonders gutes
Federvermögen der Enden 37. Da an den Seitenanden des Wischblatt-Tragbügels, wie
bereits zuvor beschrieben, die nihrungswangen 30, 31 mit ihren Erhebungen 33, 34
und 35 anliegen, ist mit dem vorliegenden Verbindungsstück 10 eine in Wischrichtung
60 spielfreie Anlenkung von Wischarm und Wischblatt gewährleistet. In Längsrichtung
50 ist die Anlenkung aufgrund der besonderen Gestaltung der die Aufnahme für den
Wischblatt-Anschlußbolzen bildenden Nabe 20 und aufgrund der Rastverbindung 15,
42 mit dem Wischarm ebenfalls spielfrei.